Rezension: »Amizaras Diarium 1893 AD« von Valerian Çaithoque

»Amizaras Diarium 1893 AD«
von Valerian Çaithoque

Amizaras, Juni 2017
ISBN-13: 978-3-9814-4214-4
500 Seiten
Preis: 19,99€ eBook | 29,80€ Hardcover

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Inhalt

London 1893
Ein Artefakt aus dem Himalaya gelangt in das viktorianische London. Aus dem Entfesselungskünstler Harry Houdini, Samurai Nakano Takeko und Schwarzmagier Aleister Crowley werden in dem Kampf rund um das Artefakt unfreiwillige Schicksalsgefährten. Sie alle haben einen Platz in dem großen Plan eines Ariach: Amizaras hält scheinbar alle Fäden und bestimmt, wer lebt und wer stirbt.

Fazit

»Amizaras Diarium 1893« von Valerian Çaithoque ist ein Hingucker. Neben einer fesselnden Geschichte ist das Buch wie die »Amizaras-Chronik« optisch so wunderbar Illustriert, dass eine eBook-Version dieses Buches einer Verschwendung gleichkommt. Aufwendig und detailliert ist hier Seite um Seite gestaltet.

Lebendig, anschaulich und eingängig

Aber »Amizaras Diarium 1893«  ist nicht nur wegen der  Gestaltung eine Bereicherung für das Bücherregal. Valerian Çaithoque überzeugt wieder mit der Umsetzung der Idee hinter dem Buch. Mit seinem angenehmen und flüssigen Schreibstil haucht er den Protagonisten Leben ein und gestaltet das viktorianische London anschaulich und eingängig. Fast meint man das klappern der Absätze der etwas feineren Gesellschaft auf den Straßen Londons zu hören.
Neben der lebendigen Atmosphäre hat der Autor aber auch die Charaktere beseelt. Als Vorlage dienten drei historische Persönlichkeiten, die sich in der Realität nie begegnet sind, bei Valerian Çaithoque aber als Spielball der Ariach zu unfreiwilligen Schicksalsgefährten werden: Frauenheld und Entfesselungskünstler Harry Houdini, der auf der Suche nach dem einen Zaubertrick ist, der seinem Namen Unsterblichkeit verleiht, die kämpferische Samurai Nakano Takeko und Aleister Crowley, der so besessen von schwarzer Magie ist, dass er nicht merkt, wie nichtig seine Existenz ist, bis er sie fast verliert.

Jeder ist sich selbst der nächste und doch nur eine Figur

Spannend ist wieder, wie in der »Amizaras-Chronik«, wie jede Figur seine eigene Ziele verfolgt, sich dafür verbiegt, lügt und doch teilweise so nur einen großen Plan begünstigt. Valerian Çaithoque hat geschickt die Handlungen Einzelner mit dem großen Ganzen verwoben. Gepaart mit dem hohen Spannungsbogen und dem bildhaften Schreibstil des Autors ist dem Autor mit »Amizaras Diarium 1893«  eine großartiges Buch gelungen, das den Leser packt und mich in ein London voller Ariach nimmt.
Das »Amizaras Diarium 1893«  spielt inhaltlich vor der Amizaras-Chronik und kann dank Glossar und Zusammenfassung des Universums von Valerian Çaithoque gut ohne Kenntnis der Amizaras-Chronik gelesen werden.

Kurz:  »»Amizaras Diarium 1893« gelungenes Buch – inhaltlich und optisch. Spannend, düster, voller Rätsel und geheimnisvoller Mächte ist dieses Werk eine Empfehlung für alle, die Spannung und Komplexität zu schätzen wissen.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Valerian Çaithoque ist das Pseudonyms des Autors der Amizaras-Chronik. Er legt großen Wert auf seine Privatsphäre und zieht es vor, sich anonym durch die Buchwelt zu bewegen.

 

 

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Weitere Meinungen zu »Amizaras Diarium 1983 AD« von Valerian Çaithoque

Janetts Meinung (5/5)
Charleen’s Traumbibliothek (5/5)
Claudis Gedankenwelt (4,5/5)


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Die Amizaras-Chronik von Valerian Çaithoque


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Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar

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