Rezension: »Streuner – verflucht liebenswert« von Stefanie Scheurich

Streuner - verflucht liebenswert Stefanie Scheurich»Streuner – verflucht liebenswert«
von Stefanie Scheurich

Sternensand Verlag, Februar 2018
ISBN-13: 978-3-906829-74-6
442 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Was passiert mit jungen Hexenmeistern in Ausbildung, die lieber Sänger werden wollen und gegen den Willen ihrer Mutter die Zauberschule verlassen? Richtig, sie werden verflucht und fristen ihr Dasein in der Menschenwelt nunmehr als Kater. Ein Umstand, der Boru aber nicht von seinem Weg abbringen kann.
Er begegnet Internatsschülerin Greta, die den scheinbar normalen Kater bei sich aufnimmt und Boru in Bedrängnis bringt. Denn seine Mutter ist ebenso stur wie er und einige Tricks auf Lager, um den ungehorsamen Spross wieder auf die Spur zu bringen. Und der muss sich entscheiden, zwischen der Pflicht Greta nicht in seine Problema zu verwickeln und dem Wunsch der Schülerin weiterhin nah zu sein.

Fazit

Stefanie Scheurich ist nicht umsonst ein Stern bei meimen Lieblingsverlag. Mit »Streuner – verflucht liebenswert« hat die junge Autorin einen wunderbar amüsant-romantisch und magischen Jugendroman geschrieben.

2 Personen – 2 Perspektiven

Der Einstieg in die Geschichte von Boru und Greta macht die Autorin ihren Lesern mit ihrem angenehmen, flüssigen Schreibstil denkbar einfach. Kurz und knackig bringt Stefanie Scheurich ihre Sätze auf den Punkt und vergisst dabei doch kein Detail. Dadurch ist der Schreibstil einfach, aber eingängig.
Stefanie Scheurich erzählt die Geschichte von Boru und Greta je in der Form des erlebenden Ich-Erzählers und gibt den beiden damit eine zentrale Position im Aufbau der Geschichte. Die Leser wissen stets nur das, was Boru und Greta erleben und bis es explizit erwähnt wird nicht, wie der nicht erzählende Charakter eine Sitatuation wahrnimmt. Durch dieses Stilelement hebt die Autorin den Spannungsbogen ihrer Geschichte und treibt ihre Leser stellenweise sogar regelrecht in das nächste Kapitel.

Man kann nicht jeden mögen

Neben ihrem tollen Schreibstil überzeugt Stefanie Scheurich auch mit ihren Protagonisten – mich dabei mehr mit Boru als mit Greta.
Boru ist toll – nahbar, sympathisch und gerade im Punkt seiner Verwandlung sehr gut ausgearbeitet. Immer wieder verliert er sich in den Instinkten einer Katze.
Während Boru authentisch und unterhaltsam ist, wirkt Greta oft etwas „too much“, immer so ein Stückchen über das Ziel hinaus. In ihrer rebellischen und impulsiven Art war auch sie immer überzeugend. Nach der Lektüre ergibt ihr Verhalten durchaus Sinn und rückt auch viele Momente in das rechte Licht, dennoch war sie während des Lesens dann durchaus anstrengend.

Kurz: »Streuner – verflucht liebenswer« von Stefanie Scheurich ist die süße, kurzweilige Geschichte um zwei Teenager, die ihre Päckchen zu tragen haben und doch ihren Weg gehen.
Unterhaltsam bringt die Autorin ihren Lesern  ihre Geschichte mit zwei eigenwilligen Charakteren näher und verzaubert dabei mit viel Charme.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

AUTORIN

Stefanie Scheurich wurde 1997 im Schwabenland geboren und lebt mit ihrer Familie in einem Stadtteil in Esslingen. Die Autorin liebt die Ruhe und könnte stundenlang einfach nur lesen. Nach dem Abitur begann Stefanie Scheurich allerdings erste eigene Seiten zu füllen und veröffentlichte 2016 ihre ersten Geschichten.
Die Autorin träumt davon, vom Schreiben leben zu können, widmet sich bis dahin allerdings ihrem Studium und dem Ballett.

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Los-Frage:
Wieviel Mitspracherecht haben Eltern Deiner Meinug nach an der Zukunft ihrer Kinder?

Teilnahmebedingungen
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet mit dem Ende der Release-Party.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit öffentlich, namentlich genannt zu werden.Der Gewinner hat 24 Stunden nach Gewinnbekanntgabe Zeit, sich beim Veranstalter zu melden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Veranstalter ist der Sternensand Verlag

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Vielen Dank an den Sternensand Verlag für das Rezensionsexemplar.

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15 Gedanken zu „Rezension: »Streuner – verflucht liebenswert« von Stefanie Scheurich

  1. Jessica B (JessiBienchen) sagt:

    Also Eltern sollten ihre Kinder unterstützen und wenn das Kind in die gleiche Richtung wie die Eltern will auch hilfreich unterstützen, aber immer so das dass Kind selbst entscheidet was es will.
    Unterstützen und behilflich sein ja, aber das Mitspracherecht vielleicht auch nur bis zu einem bestimmten Alter aber ansonsten..

    Liebe grüße JessiBienchen

  2. Jasmin Naumann sagt:

    Das ist von der Situation und den jeweiligen Entscheidungsmöglichkeiten abhängig, wenn ich das Gefühl habe das mein Kind einen grundlegenden Fehler macht und noch nicht alt genug ist um das selbst beurteilen zu dürfen, würde ich denke ich eingreifen und gewisse Dinge verbieten. Allerdings sollte man in anderen Situationen die Kinder ihre eigenen Erfahrungen sammeln lassen, ganz egal ob diese immer richtig sind, denn nur so lernen sie aus ihren Fehlentscheidungen.

    Kurz gesagt es sollte alles ein gewisses Gleichgewicht haben, mal sarf man sich einmischen und mal nicht und ab einem gewissen Alter muss man die Entscheidungen der Kinder hinnehmen, auch wenn man selbst anderer Meinzng ist.

  3. Amira Zoe sagt:

    Naja, also, ich habe keine leiblichen Kinder, nur eine sehr liebe Stieftochter, aber ich denke, man sollte sie zwar immer begleiten und ihnen zur Seite stehen, sie aber dennoch ihren eigenen Weg finden lassen. Der Weg ist das Ziel und nicht nur durch gute Erfahrungen, sondern auch durch Fehltritte werden die Kinder und Jugendlichen geformt zu dem, was sie später sind. Und mal ehrlich, das Leben ist halt kein Ponyhof. Auch negative Sachen gehören zum Leben, man kann sie nicht vor allem beschützen. Ich denke, dass, wenn man sie einengt, sie erst recht den falschen Weg gehen könnten. Sie sollen aber auf jeden Fall wissen, dass man ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht und immer für sie da ist. Und man kann ja auch jederzeit seine Bedenken äußern. Aber Mitspracherecht? Ich denke, das ist ein geringer Teil. Wenn Kinder jung sind, klar, aber spätestens ab der Pubertät nimmt das Mitspracherecht ab. Vielleicht nicht vor dem Gesetz, aber garantiert für die Teens. 😂

  4. Christina Amberg sagt:

    Danke für deine tolle Rezi.

    Puh, das ist schwierig, obwohl ich selbst 3 Kinder habe. Meiner Meinung nach, kann man die Kinder unterstützen. Bei Berufswünschen mit ihnen reden und evtl. die negativen Seiten besprechen. Was das Kind dann allerdings dann machen möchte, sollte es allerdings selbst entscheiden.

    Bei der Partnerwahl solle man sich nicht einmischen, denke ich. Allerdings für das Kind da sein, wenn es Probleme geben sollte.

  5. Sandra ist K sagt:

    Awwww das ist aber eine mega schwere Frage, sie sollten sie begleiten und unterstützen, Hilfe und Anregungen geben,aber nicht vorschreiben welchen Weg sie einschlagen sollen! Es ist das Leben der Kinder und sie sollen sich entscheiden, weil sie müssen auch damit Leben!
    Danke für deine Rezi❤

  6. Michaela sagt:

    Ein schwieriges Thema.
    Inwieweit soll man seinen Kindern beim Berufswunsch oder zukünftigen Partnern reinreden. Meist wird ja sowieso nicht unbedingt auf die Eltern gehört. Vor allen Dingen nicht in der Pubertät.

  7. Kerstin Heising sagt:

    Danke für die tolle Rezi 😊 Eltern haben nur bis zu einem bestimmten Punkt Mitspracherecht. Sobald sie alt genug sind sollten Sie selbst entscheiden

  8. Tanja sagt:

    Noch eine tolle Rezi….ich bin schon so gespannt auf das Buch.
    Aber die Frage…😱😱😱😱
    Schwer zu beantworten. Ich würde Mal sagen, dass kommt darauf an, wie alt die Kinder sind.
    Ich bin der Meinung, dass Kinder ihre Träume und Ziele verfolgen sollten und die Eltern ihren Kinder dabei unterstützend zur Seite stehen.
    Ein „Ich schaff das nicht“ gibt es nicht, ohne es zu versuchen.
    Wenn ich allerdings sehe, dass mein Kind auf die schiefe Bahn gerät….. würde ich nicht tatenlos zusehen.

  9. Natascha Jäger sagt:

    Danke für deine Meinung zum Buch. Ich bin so neugierig geworden.

    Hmm schwierige Frage. Ich glaube die Eltern können ihre Kinder zumindest in eine gewisse Richtung lenken und ihnen den Weg vorgeben. Ich glaube aber das sie kein Mitspracherecht haben weil ich es besser finde wenn man selbst entscheiden kann. Lg Natascha Jäger

  10. Phillip Neske sagt:

    Hallo, ich würde mal sagen es kommt auch auf das Alter des Kindes an. Klar macht man sich als Eltern schon Gedanken darüber was das eigene Kind aus seiner Zukunft macht, aber in Borus Fall find ich ganz schön übertrieben wie die Mutter reagiert. Also ich würde ihn machen lassen, und ihn vielmehr dabei unterstützen seinen Traum zu verwirklichen. Und wenn das nicht klappt dann ist das eben so, den leider klappt nicht alles was man sich im Leben so vornimmt.

  11. Saskia Ziegler sagt:

    Hallo 🙂

    Ein toller Abschluss der Rezensionen!

    Zu deiner Frage: Ich denke das Eltern ein Mitspracherecht besitzen, aber es grundsätzlich den Kindern überlassen sein sollte, was sie mit ihrer Zukunft anfangen möchten. Andererseits haben Eltern manchmal einen etwas anderen Blick auf die Dinge und das kann durchaus hilfreich sein.
    Mitspracherecht – ja. Den eigenen Willen durchsetzen – nein.

    Liebe Grüße,
    Saskia

  12. Melanie Kurt sagt:

    Hallo! Schwere frage, sehr schwer! Ich denke die Eltern sollten das Kind unterstützen bei dem was es will, Eltern können und sollten auch gerne Ratschläge geben und erfahrungen weiter geben, aber am ende muss das Kind es selber entscheiden und mit diesen Konsequenzen leben egal ob positiv oder negativ. Und in einer guten Eltern Kind Beziehung die Eltern immer im rücken als stütze😉 lg

  13. Nora Steelie Kuhn sagt:

    Eltern sollten begleiten und mit Rat und Tat an der Seite der Kinder stehen . Doch letzendlich müssen die Kinder selbst entscheiden welchen Weg sie gehen wollen , denn sie müssen mit dem von ihnen gewählten Weg leben .

  14. Sabine Schreiber sagt:

    Das hängt denke ich von der FamilienSituation ab und der Beziehung zu den Eltern.
    Ansonsten denke ich von recht kann keine Rede sein man sollte Kinder leiten und fördern das ist das beste.

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