Rezension: »Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin

Eonvar Kat Rupin»Eonvár – Zwischen den Welten«
von Kat Rupin

Zeilengold Verlag, Oktober 2017
ISBN-13: 9978-3-9469-5504-7
330 Seiten
Preis: 4,99€ eBook / 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.
(Quelle: Zeilengold Verlag)

Fazit

Seit einem Unfall an dem Tag, an dem Elisa Gabe das letzte Mal gesehen hat, sitzt Elisa im Rollstuhl. Selbstbestimmt und unabhängig lebt die Studentin der Psychologie seither ihr Leben. Tough und sarkastisch, aber auch warmherzig und sehr, sehr stur sind Adjektive, die Elisas Persönlichkeit beschreiben.  Ihre Art kommt nicht immer gut an, aber Elisa hat sich ihre kleine Welt aufgebaut, wie sie ihr gefällt. Alles hat seinen Platz.
Zumindest, bis Elisa Jugendfreund Gabe wieder trifft, der nicht mehr der schlaksige Junge von damals ist und der ihr eine Welt zeigt, in der sie wieder laufen kann.

Elisa ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte von Kat Rupin. Sie ist eine starke Protagonistin, die Charakter hat. Aber ihr Charakter ist es auch, der mir Probleme bereitete. Elisa will immer um jeden Preis ihren Willen durchsetzen, hört auf niemanden und setzt voraus, dass sie es besser weiß. Das ist ein anstrengender und unreifer Charakterzug, der meine anfängliche Sympathie für die spannende und starke Frauenfigur nach und nach zunichte gemacht, mich zum Ende regelrecht genervt hat.
Dazu kommt, dass die Spannungskurve in der Mitte der Geschichte etwas durchhängt und einige Längen das Tempo aus der Geschichte nehmen. Durch diese Passagen trägt Kat Rupin ihre Leser aber mit ihrem schönen und flüssigen Schreibstil und ihrer Liebe zu Details. Kurz nach der Hälfte des Buches steigt die Spannung aber an und zusammen mit dem eingängigen Schreibstil der Autorin wird die Geschichte um Elisa, Gabe und Elisas Entscheidung um ihre künftige Heimat fesselnd.

»Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin ein Buch mit einem sehr spannenden Plot und einem ungewöhnlichen, glaubwürdigen Konflikt, das seine Leser in eine interessante, magische Parallelwelt einlädt und eine eigensinnige Protagonistin mit Ecken und Kanten zu bieten hat.

Bewertung

3 von 5

 

Autorin

Kat Rupin wurde 1986 in Augsburg geboren, hat sie die rheinische Frohnatur ihrer Eltern geerbt. Nach dem Abschluss ihres Magisters mit einer Arbeit über Geschlechtsstereotypen in der Frauenliteratur ist die Autorin heute u.a. als freie Lektorin und Korrektorin tätig.
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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