Rezension: »Elfenlicht 01 – Märtyrerkunst« von Judith Laverna

Elfenlicht märtyerkunst judith laverna»Elfenlicht 01 – Mäytererkunst«
von Judith Laverna

Papierverzierer Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9596-2221-9
586 Seiten
Preis:  6,99€ eBook

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Klappentext

Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.
Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk.
(Quelle: Amazon)

Fazit

Vom Namenswirrwarr, fremden Sprachen und schwerem einstieg

»Elfenlicht – Märtyrerkunst« ist der Einstieg in eine Trilogie, die epische Ausmaße annehmen kann. Judith Laverna hat sich für einen umfassenden Einstieg in ihre Geschichte entschieden, in dem der Leser mit viele Charakteren, noch mehr Namen und einer eigens entwickelten Elfensprache konfrontiert wird. Für letzteres gilt: Chapeau an die Autorin!
Einfach macht diese Kombination den Einstieg nicht. Ich hatte Anfangs Probleme mit den Namen zu hantieren, Figuren und Namen einander zuzuordnen und auch mit den elfischen Begriffen umzugehen. Natürlich gibt am Ende des Buches ein umfangreiches Glossar, bei einem eBook nutze ich dieses aber nicht durch ständiges hin- und her wechseln. Hier hätte ich mir eine Lösung im Text gewünscht.

Tolle Charaktere sind die halbe miete

Wer sich durch den Einstieg beißt und nicht abbricht, wird belohnt. Es entfaltet sich eine Geschichte voller Potenzial, Spannung und gelungener Charaktere.
Protagonistin Ayleen ist eine sehr sympathische Figur, die der Leser mit jeder Seite etwas besser kennenlernt. Ich habe ihre widerspenstige, eigensinnige Art schnell gemocht und schätzen gelernt. Ayleen muss sich einigen unliebsamen Entwicklungen stellen und wächst mit jeder Herausforderung. Sie ist der stärkste Charakter in »Elfenlicht – Märtyrerkunst«.
Aber auch Viktor ist ein toller Charakter, der mir direkt gut gefallen hat. Offen, mutig und liebevoll hat er mich von sich überzeugt.
Lobend muss ich aber auch zwei Charaktere erwähnen, die sehr gut ausgearbeitet sind und in ihre Rollen gepasst haben, mir aber sehr unsympathisch waren: Breth und Veloron.

Lebendig, detailliert und Liebevoll

Judith Laverna überzeugt neben authentischen Charakteren, die sich mit der Geschichte weiterentwickeln, mit einem lebendigen Schreibstil. Detailliert und mit viel Herz hat die Autorin ihre Welt, die Politik und die Abenteuer entstehen lassen. Spannend, wenn auch mit einigen Längen durch Erläuterungen, spinnt die Autorin ihre Geschichte. Im letzten Drittel der Geschichte steigert Judith Laverna die emotionale Intensität  und lässt ihre Leser dann mit einem Ende zurück… puh, starker Tobak. Aber es macht richtig Lust auf die Fortsetzung.

»Elfenlicht – Märtyrerkunst« von Judith Laverna ist der mitreißende Auftakt einer vielversprechenden Trilogie. Wer sich hier Biss beweist und nicht zu Anfang des Buches ob der vielen Namen und elfischen Begriffe das Handtuch wirft, wird mit einer spannenden, intensiven Geschichte belohnt, die durch beeindruckende Charaktere glänzt.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Judith Laverna studiert klassische Philologie und Geschichte. Die Autorin schrieb von klein auf viele Fantasy Geschichten und begann vor einigen Jahren, ihr Herzensprojekt, die Elfenlicht Trilogie, die sie im Alter von 15 Jahren begann, zu veröffentlichen. In diesem Projekt findet sich wieder, was die Autorin ausmacht: Leidenschaft, Naturverbundenheit und der Wille, in allem das Gute zu sehen, was das Leben bereithält.
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Vielen Dank an den Wunderraum Verlag für das Rezensionsexemplar.
Cover: Papierverzierer Verlag

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