Blogtour »Der Zug aus Enfield« von Nathan Winters

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»Der Zug aus Enfield« von Nathan Winters

Cheerio ihr Lieben,

gestern gab es bei Abendsternchens bunter Welt mit an den Tatort von Inspector Edwards aktuellen Fall genommen. Bei mir gibt es einen kleinen Einblick in die Persönlichkeit des manchmal etwas brummeligen, stets korrekten Inspector Edwards.

Viel Spaß!


Das Zeitungspapier raschelt beim Umblättern laut in der angespannten Stille des Raumes. Mit einem Räuspern, das in ein Husten übergeht, versucht Sergeant Fulston bereits zum wiederholten Male auf sich aufmerksam zu machen, aber wenn ich eines in der Zeit, in der ich für ihre Majestät an der Front gedient habe, gelernt habe, dann ist es Geduld. Und Fulston muss das auch lernen. Er ist jung, ambitioniert und aus ihm wird mal ein guter Inspector werden, aber noch muss er an sich arbeiten, bis es soweit ist.

»Sir, wenn Sie erlauben, Miss Summersteen…«, mit einem seufzen schließe ich die Zeitung. Wenn Fulston Miss Summersteen ins Spiel bringt, muss ich aufmerksam sein, wer weiß, in welch unnötige Gefahr sie sich wieder bringt.
»Sie haben meine Aufmerksamkeit, Sergeant. Was ist mit Miss Summersteen?«, ich greife zu der Tasse Tee, die neben mir steht. Eine gute Tasse Tee hat noch jeden Moment angenehmer gemacht.
»Nun Sir, Inspector Edwards, Sir,… Miss Summersteen, hat mich bei meinem heutigen Besuch gefragt, ob Sie gedenken ihre Einladung zum Dinner im Hotel anzunehmen. Sie erwartet wohl noch Ihre Antwort auf die Einladung.«
Fulstons Gesicht nimmt eine ganz leichte Rötung an währrend er spricht. Wäre er nicht verlobt, ich wäre geneigt zu denken, dass ihm Miss Summersteen gefällt. So kann ich nur raten, ob er sorge vor meiner Reaktion hat oder ihm sein Besuch bei Miss Summersteen unangenehm ist.

Ich seufze. Die Einladung ist für morgen Abend, ich sollte wirklich heute Antworten. Aber eigentlich weiß ich nicht, ob ich sie Einladung annehmen möchte oder nicht. Das heißt eigentlich will ich schon, aber Miss Summersteen bringt mich mit ihrem modernen amerikanischen Umgangston und dem fast schon undamenhaften Gebaren an meine Grenzen.

In ihrer Welt ist so vieles anders als in meiner. Sie liebt Kaffee, ich kann nicht nachvollziehen, warum man etwas anderes als einen Tee trinken möchte. Vielleicht noch ein gutes Ale zum Feierabend, aber Kaffee?
Sie möchte unabhängig sein und ist beileibe kein Frauenzimmer, das vor dem Herd steht und auf den starken Mann wartet. Seit sie vom Schiff gestiegen ist und meinen Weg gekreuzt hat, mache ich mir ständig Sorgen um die Gefahren, in die sie sich begibt. Und ihre letzte Begegnung mit Kriminellen gab mir unlängst Recht mit diesen Sorgen.
Aber ihr scharfer Verstand imponiert mir, ich schätze Intelligenz und anregende Gespräche. Und die gibt es mit Miss Summersteen immer.
Sie geht bei ihrem Ermittlungen auch mal Wege, die sich nicht immer mit dem Gesetz in Vereinabren lassen. Ich BIN das Gesetzt und Gott weiß, dass das Scotland Yard mit all seinen Regeln und Vorschriften Ordnung in die Bevölkerung bringt. Vorschriften haben schon als ich noch gedient habe Leben gerettet.

Ich brumme. »Sir?«, ach ja, Sergeant Fulston ist auch noch da. Den habe ich über meine Gedanken ganz vergessen. »Gut Sergeant, sagen Sie Miss Summersteen bitte, dass ich ihre Einladung mit Freuden nachkomme und sie morgen um 18 Uhr zum Dinner treffe.«
Der Sergeant kann sich nur schwer ein Grinsen verkneifen. Ich kneife meine Augen etwas zusammen und gerade als der Sergeant Fulston zum Gehen wenden möchte, halte ich ihn auf: »Und Sergeant, gehen Sie doch bitte auf dem Weg noch bei den Gerbern vorbei und unterrichten Sie Familie Tanner über den Ausgang der Ermittlungen vom Mord an Mrs. Tanner«. Die Aufgabe ist unangenehm, immerhin wurde Mrs. Tanner von ihrem Liebhaber ermordet, just als Sie ihrem Mann Hörner aufsetzte. Und von den Gerbergerüchen wird Fulston außerdem immer etwas schlecht.
Das leichte Grinsen auf Fulstons Gesicht erlischt augenblicklich. Gut so. Nicht, dass er noch übermütig wird und zu viel über Miss Summersteen und mich nachdenkt.

Als Sergeant Fulston den Raum verlassen hat, erlaube ich mir dann selbst ein leises Lächeln. Ich freue mich darauf, Miss Summersteen morgen Abend zu sehen.


Ihr könnt Celeste Summerstenn übrigens morgen bei Fleurs Bücherwelt (Facebook) treffen!


Gewinnspiel

Gewinnspielfrage:
Tee, Kaffee oder was ganz anderes – was ist Dein Lieblinggetränk?

Was könnt ihr Gewinnen?
3×1 Taschenbuch „Der Zug aus Enfield“
Das Gewinnspiel läuft bis zum 2.3.2020 23:59 Uhr.
Es gelten die Teilnahmebedingungen der Agentur.


Tourplan

26.02. – Willkommen im viktorianischen London – Tinkerswelt (Facebook)
27.02. – Ein brisanter Fall – Abendsternchens bunte Welt
28.02. – Inspector Edwards – hier
29.02. – Ein Treffen mit Celeste Summersteen – Fleurs Bücherwelt (Facebook)
01.03. – Die ersten Hinweise – read. eat. live.

Die Gewinner werden zeitnah auf der Agenturseite bekannt gegeben. https://www.spreadandread.de/

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5 Gedanken zu „Blogtour »Der Zug aus Enfield« von Nathan Winters

  1. Barbara sagt:

    ich brauche Kaffee – jedenfalls am Morgen. Je später der Tag, umso lieber ist mir dann Tee. Am liebsten Chai in der kalten Jahreszeit!

  2. karin sagt:

    Hallo und guten Tag,

    also ich trinke beides gerne Sommers wie Winters….denn Tee kann man im Sommer als Eistee ebenso wie Kaffee als Eiskaffee trinken….

    LG..Karin..

  3. J. Mehprfot sagt:

    Mein Lieblingsgetränk…?
    Hmm… hab ich nicht wirklich, denn Kaffee und Tee gehen IMMER:
    Es gibt keinen Tag,, an dem ich nicht Kaffee und Tee trinke….
    Ansonsten.. trinke ich Wasser mit Blubb (Kohlensäure) oder auch mal mit Geschmack, egal ob Saft oder anderen Geschmacksgebern.
    Oder mal ein Radler, Weinschorle, Sektschorle etc. pp.. lach…

  4. Franci Becker sagt:

    Hallo. Wunderbar. Hach, ich freue mich ja jeden Tag auf diese Tour.
    Mein Lieblingsgetränk? Schwierig. Ich bin ein Viel-Kaffeetrinken, zu jeder Tageszeit. Habe aber auch eine unheimlich einnehmende Teesucht. & dummerweise liebe ich Cola – Zero. Danke für den schönen Beitrag.

    • Claudia sagt:

      Hallo,

      Wasser mit etwas Kohlensäure habe ich am Liebsten. In der Früh müssen aber 1-2 Tassen Sojamilch sein. Ab und zu gerne auch ein paar Softdrinks aber in maßen.

      Liebe Grüße
      Claudia

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