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Rezension »Tavith 01 – Wenn Himmel und Hölle sich lieben« von Philina Hain

»Tavith 01 - Wenn Himmel und Hölle sich lieben« von Philina Hain

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»Tavith 01 – Wenn Himmel und Hölle sich lieben«
von Philina Hain

Sternensand Verlag, August 2020
ISBN-13: 978-3-0389-6133-8
500 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 16,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Ein Krieg zwischen Himmel und Hölle.
Eine Prophezeiung, die den Untergang der Welt vorhersagt.
Und eine Liebe, die nur Bestand hat, wenn sie akzeptiert werden kann.

Zweitausend Jahre ist es her, seit Dämonen die Familie von Nymphenkönig Jiyan ermordeten. Als die Engel ihre Botin Amaleya zu ihm schicken, um das Bündnis gegen die Streitkräfte der Hölle zu erneuern, denkt Jiyan nicht daran, sich ihnen anzuschließen. Waren es doch die Engel, die seine Familie damals im Stich ließen. Kurz darauf erfährt er, dass ein Krieg zwischen Himmel und Hölle bevorsteht und es scheint unumgänglich, Verbündete zu suchen. Denn das Nymphenreich liegt genau zwischen den beiden Rivalen und auch die Hölle bemüht sich um eine Allianz. Doch bevor er sich entscheidet, gibt es ein paar Ungereimtheiten, die Jiyan klären will. Wieso arbeitet Amaleya mit den geflügelten Verrätern zusammen, wenn sie ganz augenscheinlich nicht zu ihnen gehört? Wer oder was ist sie? Und wieso fühlt er sich so stark zu ihr hingezogen, obwohl er entgegen seiner Nymphennatur abstinent leben wollte? Fragen, deren Antworten ihn ebenso hart treffen könnten, wie die drohende Apokalypse. Doch manchmal braucht es eine Erschütterung, damit alle Puzzleteile an ihren Platz fallen.

Fazit

Phantastisch. Mitnehmend. Episch. »Tavith – Wenn Himmel und Hölle sich lieben« von Philina Hain ist der grandiose Auftakt um Engel, Dämonen, Tavith, Nymphen, Menschen und so vielem mehr.
Jiyan, Nymphenkönig, hasst die Dämonen und verachtet die Engel, die seine Familie sterben ließen. Ungünstig für Amaleya, die als Botin der Engel die Nymphen als Verbündete für die Mächte des Himmels gewinnen soll. Und auch ein Grund mehr, dem Nymphenkönig trotz seiner Anziehung auf sie ihre Herkunft zu verschweigen.
Auch die Hölle ist nicht untätig und bemüht sich um die Nymphen als Verbündete im bevorstehenden Krieg.
Irrungen und Wirrungen, Gefahren, Abenteuer aber auch Spaß im Angesicht der drohenden Apokalypse sind programmiert.

Tolle Charaktere. Magie. Spannung.

Amaleya und Jiyan sind zwei tolle Charaktere. Sowohl das kennenlernen als eigene Persönlichkeit als auch ihre Dynamik als Duo sind faszinierend. Die wechselnden Erzählperspektiven der beiden ermöglicht es Amaleya und Jiyan zu verstehen und die Entwicklung ihrer Beziehung nachzuvollziehen. Es lässt die beiden authentisch und lebendig wirken.
Zwischen den Begegnungen liegen Zeitsprünge, mal Tage, mal Wochen. Eine erfrischende Abwechslung zu den häufigen „Unsterbliche Liebe auf den ersten Blick und dann gleich unzertrennbar“-Geschichten. Die ich auch mag, keine Frage. Aber die Entwicklung der Beziehung von Amalye und Jiyan wirkte durch die zeitlichen Abstände … authentischer. Ehrlicher.
Beide hatten Zeit, die Eindrücke des jeweils anderen zu in ein ganzheitliches Bild zu bringen und auf sich wirken zu lassen.

Amaleya und Jiyan machen zusammen wirklich Spaß, sie sind so herrlich unterschiedlich und ergänzen sich so gut, dass es eine Freude ist, ihre Aufeinandertreffen zu verfolgen.

Worldbuilding. Wow.

Philina Hain hat eine wahnsinnig großes Konstrukt auch bekannten und neuen Elementen geschaffen, dass manchen Leser*innen für den Auftakt vielleicht etwas zu viel sein mag. Aber wie andere große Fantasy Epen á la „Game of Thrones“ gezeigt haben: ein (fast über-)mächtiger Anfang kann die Basis für etwas wirklich, wirklich großes sein. Und wenn die Autorin in den folgenden Bänden hält, was sie in »Tavith – Wenn Himmel und Hölle sich lieben« mit ihrem lebendigen, detaillierten Schreibstil verspricht, dann wird diese Reihe wirklich, wirklich groß. Episch.
Am Ende des Buches gibt es übrigen ein Verzeichnis aller Charaktere sowie eine Weltkarte am Anfang, zwei Details dich ich stets liebe und die bei
»Tavith – Wenn Himmel und Hölle sich lieben« einen guten Überblick über alles Wichtige geben.

Bitte mehr davon. PRONTO!

»Tavith – Wenn Himmel und Hölle sich lieben« von Philina Hain ist die himmlisch-diabolische Geschichte zweier interessanter, sympathischer Charaktere, die mit ihrer Dynamik ein unschlagbares Team bilden. Dieses Buch ist fantastisch, spannend, unterhaltsam und zum Glück erst der Anfang einer epischen Geschichte.
Ich freue mich darauf zu lesen, wie es im Krieg zwischen Himmel und Hölle und natürlich auch zwischen Amaleya und Jiyan weiter geht.

Bewertung

5 Bücher

Autorin

Philina Hain, geboren im September 1994, wuchs auf der Ostseeinsel Fehmarn auf. Nach dem Abitur zog sie mit ihrem Freund nach Sachsen-Anhalt, wo sie Sozialwissenschaften studiert und Bauchtanz unterrichtet.

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Cover: Sternensand Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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