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Illuminaten, Templer, Assassinen – geheime Bruderschaften

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Geheimbünde, arkane Orden, diskrete Bruderschaften: eingeschworene Organisationen abseits der allgemeinen Gesellschaft faszinieren die Menschen schon lange. Manche sind reine Fantasie, andere existieren – mehr oder weniger offen.

Definition: „Geheimgesellschaften sind Organisationen oder Vereinigungen, die ihre Mitglieder, ihre Ziele oder ihre Tätigkeit vor ihrer sozialen Umwelt geheim halten. Sie unterscheiden sich nach Entstehung, Organisationsform und Ausrichtung voneinander. Allen Geheimbünden gemeinsam ist der Besitz sie charakterisierender „Geheimnisse“, die keinem Außenstehenden bekannt gemacht werden dürfen, und die Verfolgung verschiedener Interessen, die etwa von aufklärerischen, esoterischen, politischen oder kriminellen Zielen motiviert sein können.
Quelle: Wikipedia

Was die einzelnen Gesellschaften geheim halten, ihre ganze Existenz oder nur einige Aspekte, unterscheidet sich von Organisation zu Organisation.

Arkane Gesellschaften die es (vielleicht) wirklich gab und gibt

Skull & Bones

Skull & Bones ist eine elitäre Studentenverbindung der Yale University. Seit 1832 werden jedes Jahr 15 Studenten der Universität durch einen geheimen Initiationsritus aufgenommen. Angeblich müssen sich die Anwärter in einen Sarg legen und Blut aus einem Schädel trinken.
Die Mitglieder von Skull & Bones sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, die Organisation selbst hat wohl bis 1970 eine Liste in Zeitungen mit ihren Mitgliedern veröffentlicht. Darunter drei amerikanische Präsidenten (George W. Bush, George H. W. Bush, William H. Taft), diverse US Senatoren und Richter, Gouverneure und Minister.

Freimaurer

Die Freimaurerei, auch königliche Kunst genannt, versteht sich als ein ethischer Bund mit der Überzeugung, dass die ständige Arbeit an sich selbst zu Selbsterkenntnis und einem menschlicheren Verhalten führt. Namentlich erstmals 1717 erwähnt, gehen die Anfänge der Freimaurer vermutlich auf die bereits 1278 in einer Urkunde über den Bau der Vale Royal Abbey erwähnten Logen zurück. Seither verschreiben sich die Mitglieder den fünf Grundprinzipien: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität. Goethe oder Roosevelt sind nur zwei der zahlreichen bekannten Mitglieder.

Orden der Gold- und Rosenkreuzer

In Deutschland hat der Orden der Gold- und Rosenkreuzer seine Anfänge vermutlich im 18. Jahrhundert – nach dem Selbstverständnis des Ordens reichen diese aber bis zu Adam zurück.
Der Orden wirkte als christliche Sekte mit alchimistischen Tendenzen, behauptete untrügliche Weisheit zu besitzen, Armut und Krankheit bannen zu können und die Rezeptur des Steins der Wiesen zu haben. Ziel des Ordens war es, den gefallen Menschen zu läutern, um das gefallene Ebenbild Gottes wiederherzustellen und Gold zu produzieren. 1787 wurde nach Enttäuschung der Mitglieder und einer immer stärkere, aber nicht erfolgreichen politischen Ausrichtung des Ordens der einstweilige Stillstand der Zirkelarbeit verfügt. Weitere Aktivitäten des Ordens sind seither nicht bekannt.

Ob Dan Brown mit seiner Geschichte um Professor Langdon, The Order auf Netflix oder die Gamereihe Assassin’s Creed – Geheimbünde sind in der Popkultur angekommen und faszinieren die Menschen. Kein Wunder also, dass Autor:innen und andere kreative Köpfe dieses Element einer arkanen Gesellschaft, die unbemerkt neben der restlichen Gesellschaft existiert, eigene Ziele verfolgt, im Hintergrund Fäden spinnt und dabei die Menschheit entweder beherrschen oder retten will, aufgreift.

So auch Anna Weydt. In ihrem Buch »City of Fallen Magic – Mit Feuer und Zinn« ist Protagonistin Ava in ihrer Ausbildung zur Dämonenjägerin Teil der New Yorker Loge, eine Vereinigung aus Exaktor:innen und Magistrat:innen, die zusammen den fragilen Frieden zwischen Menschen, Hexen und Dämonen bewahren.
Dabei ist die Loge eigentlich ein weltweiter Geheimbund, der sich in autarke, lokale Verbünde gliedert und strengen Hierarchien haben. Nur wenige Logen sind dabei den anderen überstellt und agieren überregional. Für Ava ist die Hierarchie und Organisation Fluch und Segen gleichermaßen, warum sie gerne mal bei anderen Mitgliedern der Loge aneckt und warum sie dennoch gerne Teil einer geheimen Gruppierung ist, erfahrt ihr in dem neuen Buch von Anna Weydt.

»City of Fallen Magic – Mit Feuer und Zinn« – Anna Weydt

Ein uralter Pakt, zerbrechlicher als je zuvor – eine Liebe gegen alle Regeln: spannende Fantasy-Liebesgeschichte mit viel Magie.
Avas Meyster wird tot aufgefunden – sie glaubt an Mord, aber die New Yorker Loge, in der sie zur Dämonenjägerin ausgebildet wird, will das offenbar vertuschen. Als sie eigenmächtig beginnt, Nachforschungen anzustellen, stößt sie auf rätselhafte Hinweise, die ihr Meyster vor seinem Tod hinterlassen hat. Sie alle führen zur sagenumwobenen Tabula Smaragdina, einer Schrift, die ihrem Besitzer Macht über Leben und Tod verspricht. Doch das Wissen um die Legende ist gefährlich: Nicht nur Hexen, Werwölfe und Chimären sind Ava plötzlich auf den Fersen, sondern auch der Ordensmarschall Jacob sitzt ihr im Nacken. Will er ihr wirklich helfen oder verfolgt er seine ganz eigenen Ziele?

Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 25.09.2020
Genre:  Urban Fantasy
Preis:  13,99€

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