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Rezension »Barbarenmond« von Klotz van Ziegelstein

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»Barbarenmond«
von Klotz van Ziegelstein
Von hacht Verlag GmbH, August 2020
ASIN B08MV6C96V
Preis: 0,99€ eBook
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Inhalt

Auf den Mondkolonien ist es zum einem Gefägnisausbruch gekommen. Luna, Hüterin Mondkolonien, ruft nach einem fähigen Jäger und Terbish, der hart für seinen Aufstieg in die Ränge der Dämonenjäger gearbeitet hat, nimmt die Mission an: Extraktion des Kristallherren um jeden Preis.

Zu spät wird dem jungen Neobarbaren klar, dass er nicht der Einzige mit diesem Ziel ist und der Gegner, dem er gegenübertritt, kein Dämon ist, sondern ein ebenbürtiger Gegner: Ein Jäger wie er selbst.

Fazit

»Barbarenmond« ist spannende, dystopische Science Fiction ist Kurzformat. Die Kurzgeschichte um den Neobarbaren Terbish ist ein leckeres Appetithäppchen, das Fragen offen lässt und Lust auf mehr macht. Jedenfalls ist bei mir direkt auch »Neobarbaren 01 – Plünderer« eingezogen.

Kaltes Wasser, düstere Atmosphäre

Der Einstieg in »Barbarenmond« ist mir ehrlich gesagt nicht leicht gefallen – viele Begriffe, einige Technoligien und viele Tatsachen, die man als Leser:in erstmal hinnehmen muss. Weil isso. Aber »Barbarenmond« ist eine Kurzgeschichte, ein kurzer Auszug aus den Missionen und Erlebnissen von Terbish.
Nach wenigen Seiten war ich dann aber in der Geschichte und habe mich mit Terbish, der mich ein wenig an den Terminator erinnert -knallhart, erbarmungslos und seiner Mission bis zum Tod verschrieben – auf zu seiner Mission gemacht.

Klotz van Ziegelstein nimmt seine Leser:innen mit auf den Mond. Der ist bewohnt und befindet sich gerade in einer Katastrophe: viele Gefangene aus einem Gefängnis sind ausgebrochen und ziehen nun mordend, brandschatzend und schändend durch die Kolonien. Terbish soll den Körper des Kristallherren, Oberhaupt des Mondes und von der Hüterin Luna gesegnet- in Sicherheit bringen – tot oder lebendig.
Terbish macht sich durch Krater, totes Land und zerstörte Kolonien auf, um seinen Auftrag zu erfüllen. Dabei trifft er mehr als einmal auf die marodierenden Gefangenen und muss seinen Weg oft in Blut tränken – seines und das seiner Feinde.

Klotz van Ziegelstein hat einen interessanten. bildhaften Schreibstil, der eine sehr authentische Atmosphäre schafft. Ich konnte den Tod um Terbish herum fast spüren und meinte Noctis, einer der Dämonen in mein Ohr flüstern zu hören.
Terbish ist ein Charakter, den ich noch nicht ganz fassen kann (Hallo Kurzgeschichte!) und der mich, wie gesagt, an den Terminator erinnert. Er scheint Stolz zu sein, Ehre bedeutet ihm alles und er ist gewohnt zu bekommen, was er möchte.

»Barbarenmond« ist eine spannende Kurzgeschichte, die in eine interessante Welt führt, aber am Ende auch einige Fragen zu Technologien, Hintergründen und Zusammenhängen offen lässt, in sich aber eine abgeschlossene Handlung besitzt. Ich hoffe »Neobarbaren 01 – Plünderer« erklärt mir mehr von der Welt, die Kotz van Ziegelstein geschaffen hat.

Bewertung

4 Bücher
4 von 5

Autor

Klotz van Ziegelstein ist ein Phantom. Eine Kuriosität des Internets. Über ihn finden sich spärlich Aussagen, aber keine Informationen. Über sich selbst schreibt der Autor auf seiner Website:
„Der Faktencheck lässt nur drei Aussagen bestehen: Sein Name ist Klotz. Seine Loyalität gehört niemandem. Und er hat eine Rechnung zu begleichen.“.

Website


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Cover : KLotz Van Ziegelstein
Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!

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