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Rezension »Vardari 01 – Eisenwolf« von Siri Pettersen

Vardari Eisenwolf Siri Pettersen
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»Vardari 01 – Eisenwolf«
von Siri Pettersen
Arctis Verlag, März 2021
ISBN-13: 978-3-0388-0042-2
Seiten: 544
Preis: 15,99€ eBook | 20,00€ Hardcover
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Klappentext

Juva ist eine Blutleserin, will es aber auf keinen Fall sein: Sie hat sich geschworen, niemals eine von jenen zu werden, die es aufgrund ihrer Fähigkeiten nur auf Macht und Geld abgesehen haben. Doch als ihre Familie von den Vardari bedroht wird, den Unheimlichen, niemals Alternden, wird Juva in die Jagd nach dem Erbe der Blutleserinnen verwickelt: ein dunkles Geheimnis, das einst die Welt verändert hat und es möglicherweise wieder tun wird. Doch Juva hat ihr eigenes Trauma zu bewältigen, denn sie hat den Teufel gesehen …

Fazit

Siri Pettersen durfte ich auf der Leipziger Buchmesse 2019 treffen. Eine tolle Person hinter faszinierenden Geschichten. Zu dem Zeitpunkt konnte sie mich mit dem (Urban) Fantasytiteln
»Die Rabenringe – Odinskind« sowie »Die Rabenringe – Fäulnis« absolut begeistern.
Nach dem persönlichen Eindruck von ihr und der absolut mitnehmen Reihe um die Rabenringe war ich sehr gespannt auf Siri Pettersens neue Reihe »Vardari«.

»Eisenwolf« ist der fulminante Auftakt um die junge Blutleserin Juva. Die starke und eigensinnige junge Frau, wird in einer Stadt groß, in der niemand sterben, aber alle über die Maßen leben wollen. Aus Angst vor dem Tod suchen die Bürger Náklavs die Blutleserinnen auf – Frauen, die aus dem Blut ihrer Gäste deren Schicksal vorhersagen können. Juvas Familie gehört zu den Gründerfamilien des Ordens der Blutleserinnen, einer Berufung, dem die meisten schon nicht mehr ehrlich nachgehen. Juva, die seit ihrer Kindheit anders ist, unter Panikattacken leidet, die sie mit Reißdorn stets zu kontrollieren versucht, möchte nichts mit den Blutleserinnen zu tun haben. Erst eine Krankheit ihrer Mutter treibt sie zurück in ihr Elternhaus, mittenhinein in die Eifersucht ihrer Schwester, den Machenschaften der Blutleserinnen und die Verstrickung mit denen, die nicht sterben und aus dem verborgenen heraus Herrschen: den Vardari.

Perpesktivwechsel

Siri Pettersen erzählt ihre Geschichte in »Eisenwolf« aus drei Perspektiven: Juva, die junge Blutleserin, Nafraim, einem Vardari und Rugen, einem an der Wolfsseuche erkrankten.
Durch den Perspektivwechsel baut Siri Pettersen geschickt ihre Welt auf – es gibt direkte Einblicke in die Gedanken und Eindrücke aller drei Charaktere und die Erzählstränge verbinden sich wunderbar zu einem Ganzen. Leser:innen kommen so schnell in dem düsteren, kalten und rauem und mittelalterlich angehauchten Setting an.

Den Spannungsbogen hält Siri Pettersen hoch – von Anfang an. Nach einem kurzen, rasanten Einstieg in die Welt von Juva, lässt Siri Pettersen ihre Leser:innen mit einigen Fragen zurück – diese beantwortet sie dann im Laufe des Buches. Zumindest einige, andere Antworten werden wohl in den Folgebänden folgen.
Geschickt webt die Autorin die persönlichen Herausforderung ihrer Charaktere in die Geschichte ein und lässt schnell durchblicken, dass die Zusammenhänge und Entwicklungen größer sind, als zwischendurch vermutet.

Ich liebs.

»Eisenwolf« von Siri Pettersen ist eines meiner Lesehighlights dieses Jahr. Ich finde nicht die richtigen Worte, um dieser großartigen Geschichte gerecht zu werden. »Eisenwolf« ist fesselnd, ein wenig mythisch und bietet Intrigen, die die Welt in Brand setzen können. Es geht um Schuld, Gerechtigkeit und Vergebung.
»Eisenwolf« ist einfach großartig. Und dann auch noch großartig geschrieben. Siri Pettersen kann Welten bauen, Gesellschaften formen und hat einen tollen Schreibstil. »Eisenwolf« wurde außerdem großartig von Dagmar Lendt und Dagmar Mißfeldt übersetzt. Ich fiebere schon sehr auf die Fortsetzung um Juva und die anderen hin.

Bewertung

5 von5 plus bienchen
5 von 5 mit Bienchen

Autorin

Siri-Pettersen_LB2019_Buecherleser

Siri Pettersen wurde am 28. Oktober 1971 in Finsnes, Norwegen geboren. Die Autorin, die mit einer überlaufenden Fantasie geboren wurde, war immer kreativ tätig, ob Web Design, Comics, Illustrationen oder Texte, Siri Pettersen wollte sich ausdrücken.
Bevor sie sich dem Schreiben Vollzeit widmete, arbeitete Siri Pettersen lange Zeit als Art Director.
2002 gewann der Kreativkopf den norwegischen Comic Wettbewerb „Anticlimax“.

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Weitere Meinungen zu »Vadari 01 – Eisenwolf « von Siri Petersen


Cover : Arctis Verlag | Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

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