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Rezension »Tavith 03 – Wenn Finsternis und Licht sich begehren« von Philina Hain

von buecherleser
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»Tavith 03 – Wenn Finsternis und Licht sich begehren«
von Philina Hain

Sternensand Verlag, Dezember 2021
ISBN-13: 978-3-0389-6227-4
Seiten: 586
Preis: 4,99€ eBook | 16,90€ Taschenbuch
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Bewertung
5 Bücher

Klappentext

Ein Kuss, der beide glauben lässt.
Eine Schlacht, die sie erschüttert.
Und ein Bündnis, das ihre Welten vereinen soll. 

Nachdem der Tavith Kasimir die Engelsheerführerin Nelafina befreit hat, soll er seinen Pflichten als Dämonenfürst nachkommen und das Bündnis der Engel mit dem Höllenreich des Feuers besiegeln. Deswegen muss er eng mit Nelafina zusammenarbeiten, was eine Herausforderung darstellt. Die beiden wissen nach nur einem Kuss, dass sie füreinander bestimmt sind, doch es gibt einen Haken: Sie dürfen lediglich ein einziges Mal miteinander schlafen, ohne dass Kasimir ihr als Halbinkubus schadet. Während sie versuchen, dem verheißungsvollen Knistern zwischen ihnen zu widerstehen, braut sich im Hintergrund eine Gefahr zusammen. Ihr gemeinsamer Feind hat nämlich im Stillen Pläne geschmiedet und ebenfalls mächtige Verbündete gewonnen. Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance, wenn im wahrsten Sinn des Wortes die Hölle über sie hereinbricht und die Vernichtung des Himmels mitsamt seinen Alliierten droht?

Fazit

In »Tavith – Wenn Sonne und Mond sich berühren« habe ich Kaismir zu meine Favoriten gekürt und hatte gehofft, dass der dritte Band der Reihe sich um ihn dreht. Was habe ich mich gefreut, ald der Sternensand Verlag den Klappentext bekannt gab. Es geht wirklich um Kasimir. <3

Worldbuilding.

Ich wiederhole mich in meinen Rezensionen zu der Reihe, aber das Worldbuilding der Autorin ist einfach Wahnsinn. Philina Hain bereitet gerade die Apokalypse vor und lässt ihre Charaktere ins Verderben rennen, wenn sie die Welten nicht retten können. Welten, Plural. Hölle, Himmel, Erde, Paralleldimensionen… Philina Hain greift bekannte Elemente der Fantasy auf und macht daraus etwas Eigenes. Sie schafft komplexe, politische und soziale Verflechtungen zwischen den Geschöpfen ihrer Welten. Es ist beeindruckend, vielfältig und gleichzeitig so übersichtlich wie unübersichtlich. Philina Hain kann sehr gut vermitteln, wie komplex die politischen Beziehungen sind, ohne Leser:innen zu langweilen oder zu verlieren.

Philina Hains Charaktere. Lieben wir.

Bereits Amaleya und Jiyan sowie Céline und Sergen Ashad waren tolle Protagonisten: lebendig, unabhängig, einnehmend. Kasimir und Nela gefallen mir noch besser. Kasimir ist so … kaputt, gebeutelt und doch stark. Ein Charakter mit Abgründen, voller Traurigkeit und innerlich zerissen. Ein Protagonist mit vielen Facetten.
Ihm an Seite hat Philina Hain die Heerführerin Nela gestellt. Mutig, aber mit einem eigenen Geheimnis und Trauma ist sie ein „Perfect Match“ für den manchmal dummdreisten Sexdämonen. Dabei lässt sie sich von Kasimir nicht die Butter vom Brot bzw. den Puderzucker von ihrer geliebten Waffel nehmen, sondern gibt ihm Kontra, fordert ihn heraus und lässt ihn über sich hinauswachsen. Zusammen funktionieren die beiden sehr gut, sie sind ein Team und ihre Dynamik ist toll. Dumme Sprüche, ernste Gespräche und einige Flirtereien – die Szenen mit Kasimir und Nela haben beim Lesen wirklich Spaß gemacht.

Ich hatte zu Beginn des Buches die leise Sorge, dass Kaismir als Inkubus, der Sex zum Überleben braucht, vielleicht seinem Image als Schwerenöter treu bleibt. Umso erfreuter war ich, dass Lust und Flirten in »Tavith – Wenn Finsternis und Licht sich begehren« ihren Platz hatten, aber Kasimir und Nela so viel mehr waren.

Ein tolles Romantasy-Abenteuer für Herz & Seele.

»Tavith – Wenn Finsternis und Licht sich begehren« von Philina Hain ist für mich der mitnehmenden dritte Band eines der vielversprechendsten Romantasy-Leserlebnisse der letzten Jahre. Nicht nur das Worldbuilding und die Charaktere gefallen mir bei Philina Hain bisher richtig gut, auch ihr Schreibstil ist einfach schön. Flüssig, bildhaft und als emotionale Achterbahnfahrt hat die Autorin den dritten Band der »Tavith« -Reihe auf das Papier gezaubert.
Neue Wendungen, Intrigen und Kämpfe fordern die Tavith heraus. Philina Hain schenkt ihren Charakteren nicht und es bleibt höchst spannend, wenn es um die Frage geht, ob die Apokalypse verhindert werden kann.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band!


Autorin

Philina Hain, geboren im September 1994, wuchs auf der Ostseeinsel Fehmarn auf. Nach dem Abitur zog sie mit ihrem Freund nach Sachsen-Anhalt, wo sie Sozialwissenschaften studiert und Bauchtanz unterrichtet.

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Cover : Sternensand Verlag

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