Rezension »Adular 01 – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley

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»Adular 01 – Schutt und Asche«
von Jamie L. Farley

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6036-2
372 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Das Leben ist nicht fair – erst recht nicht als Dunkelelf in Adular. Minderwertiger als Tiere leben die Dunkelelfen ein Leben als Sklaven, fernab von Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit.
Dûhirion, als Kind an die Assassinengilde verkauft und unter Folter zum Meuchelmörder geformt, hatte nie die Absicht sich in die beginnenden Aufstände seines Volkes zu mischen und die Unterdrückung der Dunkelelfen zu beenden. Erst seine verbotene Liebe zur Waldelfein Elanor macht aus dem provokanten Einzelgänger einen Mann, der sein Leben für die opfern würde, die er liebt.

Fazit

»Adular – Schutt und Asche« vereint düstere High Fantasy mit Gesellschaftskritik. Waldelfen, Hochelfen, Zwerge, Menschen – sie alle Leben Seite an Seite auf den Schultern der Dunkelelfen. Mit Gewalt Unterdrückt und in Armut gefangen verbringen die Dunkelelfen ihr Dasein mit niederen Diensten, ausgestoßen von der Gesellschaft. Aber Adular steht kurz vor einer Rebellion, unter den Dunkelelfen schwillt die Glut eines Aufstandes, bereit jeden Moment zu einer Feuersbrunst zu werden…

Starke Charaktere braucht das Land

In diesem hochexplosiven Schmelztiegel beginnt Jamie L. Farley die Geschichte des Dunkelelfen Dûhirion und der Waldelfe Elanor.
Im Prolog, der eine Rückblende auf die erste Begegnung von Dûhirion und Elanor ist, zeigt der Autor einen Charakter, der in seiner eigenen Welt sehr begrenzt denkt. Ausgewählt von Umbra als Assassine und unter Folter zu einem Mörder geformt, hat Dûhirion wenig übrig für die Aufstände seines Volkes und würde sich nie unüberlegt in die Rebellion stürzen. Erst die schicksalhafte Begegnung mit der impulsiven Waldelfe Elanor, der die Ungerechtigkeit gegen ein ganzes Volk seit langen ein Dorn im Auge ist, stößt Denkprozesse bei dem Auftragsmörder an, der sich trotz seiner Vergangenheit sein Gewissen bewahrt hat.

Mit Dûhirion und Elanor hat Jamie L. Farley zwei sehr gegensätzliche Charaktere geschaffen, die sich mit ihren Unterschieden ergänzen. Wo Dûhirion überlegt und strategisch vorgeht, stürmt Elanor gerne mal unbedacht vor. Wo Dûhirion vielleicht erst alles zerdenken würde, nimmt Elanor ihn einfach mit. Die beiden sind sehr dynamisches Paar, das zum mitleben, mitlieben und mitleiden geschaffen ist.

Aber nicht nur die beiden Charaktere sind dem Autor authentisch und spannend aus der Feder geflossen. Er hat sehr viele interessante Nebencharaktere eingebaut, die alle auf ihre Weise die Geschichte voranbringen: Dûhirions bester Freund Valion, die Zwergin Maryn oder Elanors Onkel Faredir, um ein paar Beispiel zu nennen.

Phantastische Gesellschaftskritik

Aber nicht nur die Charaktere sind Jamie L. Farley gelungen. Da ist noch diese atemberaubend mitreißende düstere Atmosphäre, die der Autor mit seinem bildhaften Schreibstil geschaffen hat. Er fängt dieses unterschwellige Brodeln einer Rebellion ein und zeichnet ein fast erschreckend lebendiges Bild von dem Leid und Elend auf der einen sowie dem Hass und der Verachtung auf der anderen Seite. Und damit trifft er einen Nerv unserer Gesellschaft: Die Ausgrenzung von Menschen, die einige Gruppen als minderwertig, abstoßend oder einfach anders betrachten ist ein Thema, dass nicht nur in der Vergangenheit eine Rolle gespielt hat, sondern aktuell leider immer präsenter wird. Das Bild, dass Jamie L. Farley von Adular gezeichnet hat, ist leider nicht so weit weg von unserer Gesellschaft, wie ich es gerne hätte.
Nicht nur Ausgrenzung und herabsetzen anderer Völkergruppen sind ein Thema in »Adular – Schutt und Asche«. Der Autor zeigt auch auf, dass Liebe keine Frage der Herkunft ist und jedes Wesen durch sein Handeln bestimmt, wer er/sie sein will. Es geht um Toleranz, Respekt und Courage.

Eine spannende Empfehlung

»Adular – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley ist ein beeindruckender, wenngleich düsterer, und bildhafter High Fantasy Roman über die Ungerechtigkeiten einer Gesellschaft. Die Geschichte um Dûhirion und Elanor ist keine Heile-Welt-Liebesgeschichte, in der Kriege immer nur sehr weit weg passieren. Die Geschichte spielt mitten in einem ausbrechenden Bürgerkrieg – ungeschönt, mit allem Leid, aber auch jedem kleinen Glück, das dazu gehört.

»Adular – Schutt und Asche« ist ein mitreißendes Abenteuer, das nicht nur exzellent geschrieben ist, sehr unvorhersehbar und damit von Seite eins an spannend ist, sondern auch ein Roman, mit dem Jamie L. Farley zum Nachdenken einlädt.

Bewertung

5 von5 plus bienchen
5 von 5 mit Bienchen

Autor

Jamie L. Farley wurde 1990 in Rostock geboren. 2010 zog er nach Leipzig, machte eine Ausbildung zum Ergotherapeuten und wurde Pokémontrainer.
Der Autor wohnt zusammen mit seiner besten Freundin Anika und Ente Dave Duck in einer WG. Neben dem Schreiben gehört das spielen von Videogames zu den Hobbys von Jamie L. Farley.
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Weitere Meinungen zu »Adular 01 – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley

Süchtig nach Büchern (5/5)
Lila Bücherwelten (o.A.)

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Gewinnspiel

Gewinn:
10 x unsigniertes Taschenbuch »Adular – Schutt und Asche«

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 15.03.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Welche Themen unserer Gesellschaft werden zu selten in der Belletrstik behandelt?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 15.03.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
All you need is a lovely Book
Lila Bücherwelten
Süchtig nach Büchern
– Seductive Books (ab 10.03.2019)
– Eine Bücherwelt ( ab 12.03.2019)
– Magische Tintenwunderwelt (FB, ab 12.03.2019)
– Bücherfarben (ab 12.03.2019)
– Liza’s Bücherwelt (ab 13.03.2019)
– Thoras Bücherecke (ab 13.03.2019)
– Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. (ab 14.03.2019)

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Rezension: »Elayne 02 – Rabenherz« von Jessica Bernett + Gewinnspiel

elayne rabenherz jessica bernett

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»Elayne 02 – Rabenherz«
von Jessica Bernett

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6031-7
476 Seiten
Preis: 3,99€ eBook | 14,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Welche Möglichkeit bleibt dir, wenn eine Prophezeiung dein ganzes Leben überschattet?
Du suchst einen Weg, Licht zu finden.
Elayne von Corbenic führt dieser Weg nach Camelot, zur legendären Festung von König Artus. Hier muss sie erkennen, dass ihr Herz noch immer an jenen Mann gebunden ist, der es einst zerbrach. Und dass nicht nur ihr eigenes Leben im Schatten einer finsteren Weissagung steht…

Fazit

Wer kennt nicht die britische Legende um König Artus, die Tafelrunde und den heiligen Gral? Aber wer kennt die Geschichte von Elaine of Corbenic in der Artus Saga? Jessica Bernett spinnt die Geschichte eines mögliches Leben der faszinierenden Gestalt der Elaine of Corbenic weiter.

Faszinierende Charaktere mit starker Entwicklung

Aus dem jungen Mädchen ist eine toughe junge Frau geworden, die ihren Weg geht und dafür kämpft. Mit dem Herz am rechten Fleck trotzt Elayne jedem Stein, der ihr in den Weg gelegt wird.
Die Entwicklung der Protagonistin ist beeindruckend. Zeigte Elayne in »Elayne – Rabenkind« noch Züge jugendlicher Naivität, hat die in »Elayne – Rabenherz« eine Reife verlangt, die ihr verdammt gut steht.
Aber nicht nur Elayne überzeugt in dieser Fortsetzung als spannender , charismatischer Charakter. Auch Artus, Gwenhwyfar, Lancelot, Mordred und Morgaine bereichern die Geschichte auf ihre eigene Arten und Weisen.

Die faszinierenden Charaktere sind nicht die (einzig) wahre Stärke

Die Charaktere sind Jessica Bernett wirklich gelungen. Aber sie sind nicht die (einzig) wahre Stärke der Autorin. Wie schon in »Elayne – Rabenkind« liegt das wahre Geheimnis vom Zauber um die Geschichte von Elayne in der Atmosphäre.

Einnehmend und absolut großartig erweckt Jessica Bernett ein Britannien zum Leben, das zum Verweilen einlädt. Dabei gestaltet die Autorin ihre Welt mit ihrem bildhaften Schreibstil sehr lebendig und atemberaubend.
Ich war gefangen von dieser wilden, rauen Landschaft, habe mit Elayne gelacht, gelebt, geliebt, gelitten. Und das alles in dieser Atmosphäre, die beflügelt ist von der Liebe der Autorin zu dem Land und dem Jahrhundert. In jedem Satz spüren die Leser*innen die Liebe und Mühe der Autorin.

Dahin ist die Ruhe

Habe ich »Elayne – Rabenkind«  noch als ruhigen Roman bezeichnet, kann ich dieses Adjektiv für die Fortsetzung nicht mehr in den Mund nehmen. »Elayne – Rabenherz« ist mitnehmend, spannend, lebendig, bezaubernd, einzigartig, faszinierend und fesselnd. Gespickt mit Plottwist die ich mal mehr mal weniger kommen sah, ist »Elayne – Rabenherz« die wunderbare Fortsetzung einer wundervollen Geschichte.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

Jessica Bernett wurde 1978 in Wiesbaden geboren. Heute wohnt die Autorin mit Mann, Kindern und Katzen in Mainz.
Wenn Jessica Bernett nicht gerade Geschichten schreibt oder mit ihren Kindern in Abenteuer versinkt, ist sie am liebsten auf Conventions unterwegs, um sich über ihre Lieblingsserien, Filme und Bücher auszutauschen.
Jessica Bernett liebt starke Frauenfiguren in spannenden Geschichten und tobt sich in allen Bereichen der Fanatsy aus.
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Weitere Meinungen zu »Elayne – Rabenherz« von Jessica Bernett

All you need is a lovely books (4,5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
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Seductive Books (o.A.)

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Gewinnspiel

Gewinn:
1 x Taschenbuch aus der »Elayne-Reihe« nach Wahl + 1x Goodiepaket (Poster, Lesezeichen und Postkarte) je teilnehmenden Blog

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 08.03.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Wieso oder wieso nicht liest du gerne historische Fantasy?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 08.03.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
Magische Tintenwunderwelt (Facebook)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.
Seductive Books
L.C.’s Bookshelf
Fuchsias Weltenecho
Lila Bücherwelten
All you need is a lovely Book
Eine Bücherwelt (ab 07.03.)
Liza’s Bücherwelt (ab 07.03.)

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»Uhrwerk der Unsterblichen« von Alexander Kopainski

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»Uhrwerk der Unsterblichen«
von Alexander Kopainski

Drachenmond Verlag, Dezember 2018
ISBN: 978-3-9599-1496-3
450 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr
markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.

Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Fazit

Urban Fanatsy at its best!

Was hat Covergott Alexander Kopainski da nur für ein Autoren-Debüt hingelegt? Spannung, exzellenter Schreibstil, Fantasie, tolle Charaktere, Unterhaltung – die Geschichte um Avery und Giulia hat alles. Dazu im folgenden mehr.

Paris, 1940 – Alexander Kopainski steigt dramatisch und düster in die Geschichte von Avery und Guilia ein. Eine Verfolgungsjagd, ein Tod – und dann ist der/die Leser*in mit Avery und seiner Verzweiflung und Trauer alleine. Ein Moment, der viele Charaktere zerstört, in dem Avery aber glänzt. Neben Verzweiflung und Trauer spürt er auch einen Antrieb – wie konnte eine Incendye so einfach sterben? Eine Frage, die er lange mitnimmt.
Paris, heute – Avery liebt seinen Job in der Oper und Autor Alexander Kopainski schmückt seinen Protagonisten Avery mit weiteren Facetten. Avery ist ein sehr lebendiger, authentischer Protagonist, der beim Lesen sehr viel Spaß macht und wahnsinnig sympathisch ist.
Ihm wird vom Autor Giulia an die Seite gestellt – ein Charakter, der nicht unterschiedlicher zum ruhigen, zurückhaltenden Avery sein könnte. Giulia kennt keine Vorsicht oder Zurückhaltung, geradlinig, offen und aufgeweckt hält sie nie mit ihrer Meinung hinterm Berg.
Avery und Giuliasind wie zwei Seiten einer Medaille: grundverschieden, aber eine perfekte Ergänzung.

Neben den Charakteren hat mich auch das Setting sehr beeindruckt. Alexander Kopainski schafft seine ganz eigene Welt voller magischer Wesen – mitten unter uns. Dazu hat er das besondere Flair und die Atmosphäre einer der schönsten Metropolen Europas eingefangen und Paris einen besonderen Touch gegeben.
Daran hat auch der wundervolle, lebendige, und bildhafte Schreibstil von Alexander Kopainski seinen Anteil. Der Autor hat mich mit seinem Schreibstil auf eine Reise nach Paris mitgenommen.
Gut gelungen ist neben Charakteren und Setting auch der Spannungsaufbau – der Autor spielt mit dem Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das sorgt nicht nur für einen sehr guten Lesefluss, sondern auch für konstant steigende Spannung – gerade die doch vielen offenen Fragen am Ende einer Rückblende tragen daran ihren Anteil. Stück für Stück fügt Alexander Kopainski seine Geschichte zu einem großen Ganzen zusammen und klärte meine Fragen.

»Uhrwerk der Unsterblichen« von Alexander Kopainski ist das großartige Debüt eines talentierten Autors. Kurzweilig, spannend und mitnehmend spinnt der Autor seine Geschichte um magische Wesen und nimmt seine Leser*innen mit in eine der wundervollsten Metropoloen Euorpas. Dabei überzeugt er nicht nur mit starken Charakteren, sondern auch einem Setting, das seinesgleichen sucht.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

AUTOR

Alexander Kopainski wurde 1996 in der Nähe von Saarbrücken geboren. Bereits für seine Coverdesigns als #covergott bekannt, hat Alexander Kopainski im Dezember 2018 mit »Uhrwerk der Unsterblichen« sein literarisches Debüt veröffentlicht. Die Begeisterung für Fantasyliteratur und Thriller begleitet den Grafikdesigner und Autor bereits seit längerem. Liest, schreibt oder designed er nicht gerade, kocht und reist Alexander Kopainski gerne.

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Weitere Meinungen zu »Uhrwerk der UNterblichen« von Alexander Kopainski

Carlosia reads books (o.A.)
Nenis Welt (o.A.)

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Bücher mit COvern von Alexander Kopainski


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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Alexander Kopainski.
Cover: Alexander Kopainski

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Rezension:»Thalél Malis 03 – Das Flüstern des Waldes« von Nancy Pfeil

Thalél Malis - Das Flüstern des Waldes - Nancy Pfeil

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»Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes«
von Nancy Pfeil

Tagträumer Verlag, Januar 2019
ISBN: 978-3-946843-09-2
550 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 16,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Der Hass nährt sich von Liebe,
die Unendlichkeit von der Zeit,
das Schicksal reift stets am vergangenen Tag
und gleißendes Licht tanzt mit der Dunkelheit.

Javon trat ganz nahe an Lenores heran. „Du liebst nur, was du auch wieder loszulassen bereit bist. Vertrauen ersetzt du durch Wissen und Worte durch dein Schwert“, sprach er leise auf ihre Lippen. „Wenn du mich also fragst, warum der Seelenblick ausgerechnet zwischen uns beiden erwächst, so habe ich nur eine Antwort darauf: Wir sind einander ähnlicher, als du glaubst.“
Lenores hielt die Luft an. Sie bräuchte nur zu antworten und ihre Lippen würden die des Kommandanten unweigerlich berühren. Eine Vorstellung, die sich anfühlte, als würden unzählige Wasserbläschen unter ihrer Haut zerplatzen.
(Quelle:  Tagträumer Verlag)

Fazit

Das erste Lesehighlight 2019 ist gefunden <3

Was für ein Ritt! »Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes« ist das fulminante Finale der epischen Trilogie um Neyla, Danis, Lenores, Ariel, Luv, Dalya, Javon und all die anderen! Seit ich »Thalél Malis – Das Flüstern der Schatten« gelesen habe, sind 331 Tage vergangen und ich habe wirklich vergessen, wie mitnehmend der Schreibstil von Nancy Pfeil ist. Ich habe Seite eins aufgeschlagen und habe direkt wieder den Sog gespürt und war überall dabei – ob Aberlé oder die Lahnwälder.

Neben Nacy Pfeil fantastischen, bildhaften Schreibstil habe ich noch etwas vergessen: Wie gut der Autorin Charaktere liegen. Vielschichtig, tiefgründig, voller Abgründe und Heldentum lässt Nancy Pfeil ihre Protagonisten Gestalt annehmen und ihren Herausforderungen entgegentreten. Dabei hat sie Lenores, Javon, Neyla und all die anderen so lebendig und aufwühlend gestaltet, dass ich mit den Charakteren gehasst, geliebt und gelitten habe.
Ich musste manchmal das Buch kurz regelrecht beiseite legen, um es nicht in der Luft zu zerreissen. EInfach, weil ich mir nicht sicher war, ob ich wissen wollte, wie es den Charakteren nun ergeht.  Ich musste aber auch UNBEDINGT wissen, wie es weitergeht, also habe ich nie lange Pausen beim Lesen eingelegt.

Eine Kunstfertigkeit der Autorin, die nur wenige Autoren/Autorinnen beherrschen, hat mich sehr beeindruckt: Nancy Pfeil hat drei Bände über ihre Welt geschrieben – und mit jedem Band lernt man die Welt und die politischen Verstrickungen aus einem anderen Blickwinkel kennen. Dachte ich nach »Thalél Malis – Das Flüstern der Flammen« noch ich wüsste, wer gut und wer böse ist, wer auf der „richtigen“ Seite steht und wer aus dem Weg geräumt werden sollte, so wurde meine Meinung mit jedem der Folgebände revidiert und meine Wahrnehmung in ein anderes Licht gerückt. Ein kompliziertes Geflecht aus Verwicklungen, Schicksalen und Zusammenhängen machen es mir als Leserin nicht einfach zu entscheiden, wer recht hat, im recht ist oder recht haben sollte. I like!
Und das Schöne: Die Fäden der einzelnen Protagonisten laufen so nahtlos ineinander über, dass es fast zu schön um wahr zu sein, aber vor allem einfach eine wahre Freude ist.

Leseerlebnis mit Gänsehautfaktor

Fassen wir zusammen: »Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes« ist das fulminante Finale einer epischen Trilogie – aufwühlend, mitnehmen, fesselnd. Voller Leidenschaft, Intrigen, Misstrauen, Krieg, Zwietracht, Pflicht, Erbe und Tradition, aber auch mit Pflänzchen der Hoffnung gespickt. Wortgewaltig und bildhaft, wunderschön und mitreißend.
»Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes« ist ein Finale, das mich begeistert, zugleich auch etwas ausgelaugt und leer zurückgelassen hat. Eine absolute Empfehlung für Leser*innen fesselnder (High) Fantasy und mein erstes Lesehighlight 2019. Vielen Dank für diese Geschichte Nancy Pfeil.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

AUTORIN

Nancy Pfeil wurde 1979 in Thüringen geboren. Ihre Liebe zum geschriebenen Wort verdankt die Autorin ihren Eltern, die das Kinderzimmer der Autorin Buch um Buch füllten.
Zusammen mit ihrer Familie und Katze lebt die Autorin im Trubel der Großstadt.

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Weitere Meinungen zu »Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes« von Nancy Pfeil

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)

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Thalél Malis von Nancy Pfeil

  


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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Tagträumer Verlag.
Cover: Tagträumer Verlag / Anna Hein

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Rezension »Sanni« von Stefanie Scheurich

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»Sanni«
von Stefanie Scheurich

Sternensand Verlag, Januar 2019
ISBN: 978-3-0389-6020-1
532 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 16,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Was würdest du tun, wenn ein Mensch, den du liebst, einfach verschwindet?
Was würdest du riskieren, um ihn zurückzubekommen?

Die siebzehnjährige Susanna hat alles außer echten Problemen. Als Mitglied einer privilegierten Gesellschaft, die ihr perfektes Leben in einer Stadt hinter schützenden Mauern führt, gleicht ihr Dasein einem Hauptgewinn. Nur ist ihr gar nicht bewusst, wie viel Glück sie tatsächlich hat.
Nachdem ihr Bruder jedoch eines Tages spurlos verschwindet, setzt sie alles daran, ihn zu finden, und stößt dabei auf Wahrheiten, die ihr den Boden unter den Füßen wegreißen.

›Sanni‹ ist das Prequel zu ›Deceptive City‹ und die Antwort auf die Frage: Wer ist Susi wirklich?(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Zwei Seiten einer Medaille

»Sanni« ist das Prequel – übrigens unabhängig lesbar – von »Deceptive City. Zumindest am Rande treffen wir hier Mitchell wieder, aber eigentlich geht es um die Vergangenheit von Susi, die Leser*innen von »Deceptive City« schon kennen. Hier geht es aber nicht nur um die Susi, die die Geschichte von Thya und Mitchell prägt, sondern um ihre Vergangenheit und wie aus Sanni Susi wurde.
Aufgewachsen ist die Frau voller Geheimnisse nämlich in dem goldenen Teil der Stadt – dort, wie Kinder auf Bestellung kreiert werden und Unvollkommenheit nicht geduldet ist. Wir lernen ein -im Rahmen- rebellisches, 17 jähriges Mädchen kennen, dass ihre Lehreinheiten furchtbar findet,  ihre Eltern für deren Scheinheiligkeit verachtet, ihre kleine Schwester nicht leiden kann aber ihren Bruder liebt. Dabei ist Sanni gar nicht bewusst, wie gut es ihr wirklich geht – bis zu dem Tag, an dem sie aufwacht, ihr Bruder spurlos verschwunden ist und niemand ihr Antworten geben will.

Charakterstark & starker Charakter

Einzigartig und authentisch bewegt sich Protagonistin Sanni/Susi durch ihre Geschichte.
Beeindruckend fand ich den Wandel von Sanni zu Susi, Stefanie Scheurich hat den Entwicklungsprozess vom jungen Mädchen zu  junger Erwachsenen, die kritisch hinterfragt und Konsequenzen aus ihren Überlegungen und den Geschehnissen zieht, sehr lebendig und glaubhaft gestaltet. Und damit einen sehr, sehr starken Charakter geschaffen.
Sanni ist, auch als Susi – was zugegebener maßen schizophren klingt – eine vielschichtige Protagonistin mit Tiefgang und Authentizität.
Aber nicht nur Sanni hat mich überzeugt, auch die anderen Charaktere sind klar umrissen, stimmig und machen beim Lesen Spaß.

Neben Charakteren (und vor allem Sanni – nur, um das noch einmal zu betonen) gefällt mir auch der Schreibstil von Stefanie Scheurich sehr. Flüssig und klar hat die Autorin Sannis Geschichte niedergeschrieben. Dabei lässt sie ihre Protagonisten aus der Ich-Perspektive erzählen und spielt mit dem Wechsel zwischen den Zeiten – mal befinden wir uns in der Gegenwart, im nächsten Kapitel in der Vergangenheit. Das sorgt nicht nur für einen guten Lesefluss, sondern auch für konstante Spannung. Stück für Stück fügt Stefanie Scheurich auf diesem Weg das große Ganze zu einem Bild zusammen und endet, bevor der Leser genaue Details über Sannis weiteres Schicksal erfährt. Was jetzt nach komischen, offenen Ende klingt, ist in Wahrheit die einzig richtige Art gewesen, um »Sanni« enden zu lassen. Immerhin handelt es hier um ein Prequel der »Deceptive City«-Trilogie und ich hoffe doch darauf, dass wir alles weitere von Sanni in der Fortsetzung der Trilogie zu lesen bekommen.

»Sanni« von Stefanie Scheurich ist das großartige Prequel einer Dystopie, die aktuelle Diskussionen aufgreift und Themen wie Genmanipulation oder Zweiklassen-Gesellschaften dramatisch, brisant und abwechslungsreich präsentiert.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

AUTORIN

Stefanie Scheurich wurde 1997 im Schwabenland geboren und lebt mit ihrer Familie in einem Stadtteil in Esslingen. Die Autorin liebt die Ruhe und könnte stundenlang einfach nur lesen. Nach dem Abitur begann Stefanie Scheurich allerdings erste eigene Seiten zu füllen und veröffentlichte 2016 ihre ersten Geschichten.
Die Autorin träumt davon, vom Schreiben leben zu können, widmet sich bis dahin allerdings ihrem Studium und dem Ballett.

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Weitere Meinungen zu »Sanni« von Stefanie Scheurich

Süchtig nach Büchern (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (4/5)
Seductive Books (o.A.)
Manjas Buchregal (5/5)

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Cover: Sternensand Verlag

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