Rezension »Erellgorh – Geheime Pläne« von Matthias Teut

Erellgeorh Geheime Pläne Matthias Teut»Erellgorh – Gehemine Pläne«
von Matthias Teut

DichtFest, März 2018
ISBN-13: 978-3-9469-3702-9
540 Seiten
Preis: 14,95€ Taschenbuch / 4,99€ eBook

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Inhalt

Alle Bruchstücke des Medaillons sind Erellgorh angekommen, endlich kann es neu geschmiedet werden und die Prophezeiung zum Sturz des Kreh und dem Schutz Jukahbajahns ihren Lauf nehmen. Aber der Kampf gegen den Kreh zog nicht ohne Spuren an Atharu und Selana vorbei – zurück in Erellgorh ist ihr Vertrauen in die Elben erschüttert.
Pitu ist derweil mit den Zwergen unterwegs und muss sich eingestehen, dass das stolze und dickköpfige Volk ihn nur als Werkzeug betrachten. Als die geheimen Pläne der Völker immer mehr Opfern fordern, beginnt für die drei Scheltar ein Wettlauf mit der Zeit. Können sie trotz allen Widrigkeiten Jukahbajahns vor dem Untergang wahren und den Kreh besiegen?

Fazit

»Erellgorh – Geheime Mächte« von Matthias Teut bezeichnete ich  als „magischer Auftakt einer vielversprechenden High-Fantasy Trilogie“. »Erellgorh – Geheime Wege« war eine „vielversprechende und gelungene Fortsetzung“ und »Erellgorh – Geheime Pläne« ist der grandiose Abschluss dieser magischen und fesselnden Geschichte um Atharu, Selana und Pitu.

Bildhaft und sehr lebendig entführt Matthias Teut seine Leser wieder nach Jukahbajahn und spinnt mit seinem angenehmen Schreibstil gekonnt die Fäden in seiner Geschichte zu einem großen Bild. Er hat wie erhofft alle losen Enden und Cliffhänger aus »Erellgorh – Geheime Wege« aufgenommen und gelöst. Er hat meine Fragen beantwortet und mich mit seinen Wendungen immer wieder überrascht.

Der Autor blieb dem Erzählstil der Geschichte treu und ließ Abwechseln seine Helden ihre Geschichte erzählen. Dadurch baut er nicht kontinuierlich einen Spannungsbogen auf, sondern gibt seinen Charakteren damit viel Raum für eine Weiterentwicklung und Authentizität. Manchmal vielleicht etwas viel Raum, an einigen Stellen  sind die Dialoge lang und nehmen Tempo aus der Geschichte.
Liebling, aber auch größte Nervensäge, war auch in diesem Band Pitu. Ich hatte mein Herz schon vorher an den mutigen jungen Mann verloren, aber diesmal wollte ich ihn das eine oder andere Mal aus der Lore Schubsen, die ihn ein Stück seines Weges vorangebracht hat. Trotz seiner naiven Ader, die Pitu in diesem Teil der Trilogie in vollen Zügen ausgelebt hat, war er immer noch einer der interessanten Charaktere und hat für mich die größte Entwicklung durchgemacht.
Selana und Atharu sind gegen Pitu in meinen Augen etwas blass. Sind gelungen, haben Tiefe und wirken durchdacht. Aber so sehr ich mich mit Selana im Auftakt der Geschichte »Erellgorh – Geheime Mächte«  identifizieren und eine Verbindung aufbauen konnte, so wenig hat sie neben Pitu in Band zwei und drei der Trilogie bestanden. Pitu und gerade die Dynamik zwischen ihm und dem Zwerg Semje sind so gelungen, dass die anderen Charaktere da nicht gegen ankommen.

»Erellgorh – Geheime Pläne« ist der grandiose Abschluss einer High-Fantasysaga, die ihre Leser mitreißt, verzaubert und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Sie sogar darüber hinaus beschäftigt. Wer gerne mit sympatischen Charaktere auf eine abenteuerliche Reise begibt, keine Angst vor hoher Spannung, aber auch Verlusten hat, ist mit der Erellgorh-Trilogie von Matthias Teut gut beraten.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autor

Matthias Teut

Links: Matthias Teut, Leipziger Buchmesse 2017

Matthias Teut begann seinen beruflichen Werdegang im Gesundheitsbereich. Nach Abschluss des Abiturs auf dem zweiten Bildungsweg sowie einigen Studiensemestern arbeitete als Führungskraft in Projektmanagement und Vertrieb. Nebenher schrieb er immer Liedtexte und Gedichte und
ergänzte dies durch Kurzprosa und High Fantasy.

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Charleen Traumbibliothek (4/5)

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Die Erellgorh-Trologie

  

 


 

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Rezension: »AURA – Die Gabe« von Clara Benedict

Clara Benedict Aura Die Gabe»AURA – Die Gabe«
von Clara Benedict

Thienemann Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0241-1
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ Hardcover

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Inhalt

Kann man einen Menschen manipulieren und ihn zwingen, sich selbst zu töten?

Eben war ihr Leben noch ganz normal – Schule, Freundinnen, Shoppen und seit Jan an der Schule ist auch Jungs, bestimmen ihren Alltag. Als sich erst komische Zwischenfälle häufen und Jan sich dann plötzlich für sie interessiert muss Hannah sich Fragen, wer ihre wahren Freunde sind. Wem kann sie von ihrer Gabe und deren dunkle Seite erzählen? Wem kann Hannah wirklich vertrauen.

Fazit

Emoji-Rätsel: Wie hat mir »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict gefallen?  😍😀👍❤️.

Ich bin wirklich gut in das Buch gekommen, Clara Benedict lässt Protagonistin Hannah ihre Geschichte als Ich-Erzählerin preisgeben. Dadurch ergibt sich gleich eine große Nähe zu Hannah, ihren Gefühlen und Gedanken, ihren Freundinnen und Hannahs Schwärmerei für Jan.
Gleichzeitig lernt der Leser durch die Erzählperspektive aber auch sehr gut Hannahs Schwächen kennen, die durchaus etwas anstrengend werden konnten. Hannah ist zum Beispiel recht naiv – Jan zeigte anfangs an ein sehr wankelmütiges, launisches Verhalten. Er lässt teils Verachtung, teils Wut und dann plötzlich doch Interesse an Hannah durchblicken. Und statt vorsichtig zu sein, offenbart Hannah ihm gleich ihre Gabe. Das war… nervig naiv. Wichtig für die Geschichte, aber nervig naiv. Nett ausgedrückt.
Gut gefallen hat mir Jan. Er war sehr undurchschaubar, hat widersprüchliche Signale gesendet, sein Verhalten nie erklärt und war am Ende zu stimmig und überzeugend, dass er seine Rolle perfekt erfüllt hat.

Der Schreibstil von Clara Benedict ist toll. Knapp, präzise und einfach, aber nicht karg. Dadurch ergibt sich ein gutes Lesetempo, das Clara Benedict mit einem fast perfekt gelungenen Spannungsaufbau unterstützt. In der Mitte hat mich die Autorin ganz kurz verloren, das war mir kurzzeitig zu viel Naivität von Hannah, die ihre Gabe erforscht und dabei ihre Moral dehnt. Ich habe aber schnell zurück zur Geschichte gefunden und dann den Rest weiter verschlungen. Und als dann das Ende kam… puh, da hat Clara Benedict einen wirklich guten Plot Twist ausgepackt, der beim Lesen schon  die ganze Zeit ganz sanft als Möglichkeit im Bewusstsein der Leser kratzt, aber eigentlich zu böse scheint, um wahr zu werden. Ich habe die ganze Zeit damit gerechnet, dass irgendwas schlimmes passieren wird, aber so schlimm dann auch wieder nicht. Das hat mich noch einmal wirklich überzeugt und mir gut gefallen.

»AURA-Die Gabe« von Clara Benedict hat es fast zu einem Jahreshighlight 2018 geschafft. Der Auftakt von AURA weist ein, zwei Schwächen auf, für die es Punktabzug gab, aber das Große und Ganze hat mich überzeugt, mir gut gefallen und mir spannende Lesestunden verschafft.
Wer gerne spannende Jugendromane liest und sich selber fragen möchte, wo die eigenen Moralvorstellungen anfangen und aufhören, sollte einen Blick auf »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict werfen.

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Clara Benedict

Die Autorin über sich auf clara-benedict.de: „Kaffeesüchtiger Workaholic mit einem Faible für Metal, Bücher und Videospiele.“

Clara Benedict ist vielseitig. Geboren wurde die Autorin 1981 und lebt heute mit Mann, drei Kindern und drei Katzen an der deutschen Weinstrasse.
Sie unterrichtet Deutsch und Musik, spielt in einer Rockband und hat stets zu wenig Zeit für zu viele Hobbys und Projekte. Clara Benedict liest viel, spielt Videogames, geht Geocachen, ist Teil der örtlichen Schauspielgruppe, macht Pole-Fitness und und und… Die Autorin flucht übrigens wie ein Rohrspatz, besitzt sehr (sehr!) viele Chucks und nennt ihr Auto „Capricorn“.

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World of Books and Dreams (o.A.)

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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 07: Die Schlacht um DeGaulle« von Joshua Tree

»Behemoth 2333 – Band 07: Die Schlacht um DeGaulle«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, Februar 2018
ASIN: B07B23DXV7
151 Seiten
Preis: 2,99€ eBook

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Inhalt

Der Himmel steht in Flammen, die Schacht zwischen Alpha und den Neuromorph – zwischen den Flotten der Union, des Erprotektorats und der Locusts gibt es nur den Tod. Pascal, der getrennt von Jeremy und den anderen einer Mission folgt, gelingt es seine SenseNet-Botschaft die Kolonien. Alpha, die die List erkennt, will sich um keinen Preis geschlagen geben und greift zu allen Mitteln für ihren Sieg.
Jeremy und seine Crew haben derzeit ihre eigenen Probleme, scheinbar planen auch die Locusts ihr eigenes Ziel zu verfolgen, sie zwingen Jeremy zu Handeln und einen Verbündeten zu opfern…

Fazit

»Behemoth 2333« geht weiter – emotional und grandios. Joshua Tree hat einen intensiven Einstieg für seine Leser in den siebten Band seiner Reihe geschaffen, der die Leser mitnimmt.

Wieder schafft es der Autor, dass sich seine Charaktere entwickeln – in andere Richtungen, als ich vermutet habe. So war bisher Pascal der intelligente Stratege, der das große Ganze erkennt, ohne, dass ihm jemand das Puzzle erklären muss. Diesmal aber war es eher Jeremy, der die Puzzleteile zusammenfügte und das große Bild für die Leser zusammenfügte. Sehr charmant, dass aus dem sympathischen Captain, der zwar nicht dumm, aber eher der Aktionist war, sich hier brillieren konnte.
Aber auch die anderen Charaktere verändern sich, die emotionale Belastung auf ihren Schultern ist hoch und der Druck hinterlässt Spuren. Mich hat das Lesen vom siebten Band der Behemoth 2333 Reihe auch emotionale mitgenommen und an einer Stelle, hat mich Joshua Tree fassungslos und verloren stehenlassen, weil die Wendung so unerwartet war und doch so gut in das Gesamtbild passt.

Wie gewohnt überzeugt Joshua Tree wieder mit seinem bildhaften und sehr lebendigen Schreibstil, gekonnt lässt er die Spannungskurve von Anfang bis Ende ansteigen und nimmt seine Leser mit in einen nervenaufreibenden, mitreißenden Abschnitt von »Behemoth 2333«.

Kurz:  »Behemoth 2333 – Die Schlacht um DeGaulle« ist eine grandiose Fortsetzung einer komplexe Science-Fiction Serie. »Behemoth 2333« eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua TreeJoshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

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The Librarian and her books (5/5)


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Behemoth 2333


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Rezension: »Herr über Land und Meer« von Kai Rohlinger

Herr über Land und Meer Kai Rohlinger»Herr über Land und Meer«
von Kai Rohlinger

KopfKino Verlag, Februar 2018
ISBN-13: 978-3-9818-6514-1
116 Seiten
Preis: 2,99€ eBook / 6,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Herr über Land und Meer
39 n. Chr.: Der junge Botenreiter Aulus Marcius Celer ist frisch verliebt in die schöne Valeria; zugleich träumt er davon, im Dienste des Kaisers Caligula Karriere zu machen. Als der Herrscher für ein nie dagewesenes Spektakel einen furchtlosen Reiter benötigt, sieht Aulus seine Chance gekommen. Er ahnt nicht, dass gerade die Erfüllung dieses Auftrages sein Todesurteil bedeutet. Hals über Kopf muss er fliehen und Valeria ohne eine Nachricht zurücklassen. Verbittert schwört er Rache. Wird diese gelingen? Wird er Valeria jemals wiedersehen?

Bonusgeschichte: Das Geistermahl
94 n. Chr.: Ein geheimer und gefährlicher Brief erreicht Traianus, den Legaten von Obergermanien: Sein Freund, Senator Nerva, berichtet ihm von einem Festmahl bei Kaiser Domitian, das für die Gäste zu einem Albtraum werden sollte. Wie lange wird man die Schikanen des Tyrannen noch dulden?
Quelle: KopfKino Verlag

Fazit

Kai Rohlinger lässt in der Novelle »Herr über Land und Meer« die Zeit eines der wohl bekanntesten römischen Kaiser lebendig werden. Botenreiter Aulus Marius Celer berichtet über sein Leben und fängt dabei auch die Stimmung des Volkes ein.
Kai Rohlinger lässt Aulus alles erzählen, von dem Pomp, in dem Caligula sich und sein Gefolge badet, aber auch von dem Hunger des Volkes, der diesem Luxus folgt und der wachsenden Verachtung, die Caligula 41 n. Chr. durch die Hand seiner Prätorianer das Leben kostete.

Mit wenigen, treffenden Worten nimmt Kai Rohlinger die Leser fokussiert und reduziert, dabei aber höchst lebendig mit in das römische Reich, lässt sie die Bucht von Baiae entdecken, den Staub der Straße schmecken und mit Aulus einen Teil der Alpen überqueren. Der Autor erzählt die packende Geschichte eines Mannes, der sein Leben erst durch seinen Beruf und später getrieben durch den Gedanken an Rache auf der Straße verbringt. Dabei erweckt Kai Rohlinger Charaktere und Landschaft zum Leben und haucht Aulus Marius Celer durch seinen besonderen Schreibstil Charakter und Authentizität ein.
»Herr über Land und Meer« ist eine ruhige und gleichzeitig packend authentische Novelle aus dem fiktiven Leben des Aulus Marius Celer, das so nicht explizit existierte, das es aber in vielen verschiedenen Facetten gegeben haben mag.

Neben »Herr über Land und Meer« gibt es auch die Bonusnovelle »Das Geistermahl« von Kai Rohlinger in diesem Buch. Düster, mysteriös und durch seinen besonderen Schreibstil unterstützt, deutet der Autor die Auswirkung vom Wahnsinn eines Kaisers und die Macht eines einzelnen Briefes an.

»Herr über Land und Meer« von Kai Rohlinger ist eine Novelle über Leben, Liebe, Macht, Tod und wofür es sich zu leben lohnt. Eine Empfehlung für Leser, die sich gerne auf ruhige, überzeugende Literatur einlassen.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

 

 


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Rezension: »Der rote Tarkar« von C.M. Spoerri

Der rote Takar C.M. Spoerri»Der rote Tarkar«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-9068-2985-2
370 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch / 18,95€ Hardcover

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Klappentext

Vom wohlhabenden Mann zum Sklaven.
Von grenzenloser Macht zum Kampf ums Überleben.
Erlebe die Geschichte des ›roten Tarkars‹ und wie er zu einer Legende von Karinth wurde.

Als mächtiger Magier und Sohn des Bürgermeisters gehört Arkan zur privilegierten Oberschicht der Hauptstadt Karinth. Doch als er sein Herz an ein Sklavenmädchen verliert, bedeutet dies nicht nur das Ende seines wohlhabenden Lebens, sondern auch den Beginn einer abenteuerlichen Reise, die ihn an die Grenzen seiner Kräfte bringt. Und ihm aufzeigt, dass die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht mit Gold gekauft werden können.
Quelle: Sternensnad Verlag

Fazit

Mysteriös, unnahbar und mit viel Potential für ein eigenes Abenteuer kam der Rote Tarkar in „Die Legenden von Karinth“ daher.
Endlich ist es soweit und der Wandel des verliebten und jungen Arkan,  seines Zeichens Schürtzenjäger, angesehener  Magier und verwöhnter Sohn des Bürgermeisters, zu einer Legende von Karinth hat begonnen.

Eingängig und farbenprächtig entführt Autorin C.M. Spoerri ihre Leser erneut nach Karinth. Diesmal ist es die Geschichte einer jungen Liebe über die Stände der Gesellschaft hinweg und gegen die Norm, die den Lauf eines Schicksals bestimmt. Und dennoch steht diese Liebe nicht im Mittelpunkt des Geschehens.
Die Leser folgen Arkan, der seinerseits seiner ersten großen Liebe folgt, die als Sklavin verkauft wurde. Dabei verlässt der junge Magier erstmals die sicheren Gefilde seiner Heimat und den Schatten seines Vaters, des Bürgermeisters. Schnell wird Arkan ersichtlich, wie gefährlich das Leben für die weniger Privilegierten ist und dass der Tod nicht immer die schlechtere Wahl ist.

Auf seiner fieberhaften Suche gerät Arkan mehr als einmal an die Grenzen seiner Kräfte, zum Glück aber hat er zwei Reisegefährten, Chahur und Tamór. Zwei wunderbare Nebencharaktere, die viel für den Protagnisten tun und ihm loyal zur Seite stehen.
Neben Arkan, Chahur und Tamór, die wie von der Autorin gewohnt, lebendig und authentisch sind gibt es weitere Akteure, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Allen voran der Händler Beragor, der mit seiner undurchsichtigen aber unterhaltsamen Art gleich wieder mein Interesse geweckt hat.

Mit ihrem bildhaften und fließenden Schreibstil beschreibt C.M. Spoerri einfühlsam und eingängig, aber gleichzeitig auch fesselnd und mitreißend die Geschichte von Arkan, der eine der grausamsten Wandlungen durchmachen muss, die ein fühlendes Wesen sich wohl vorstellen kann. Dabei beschreibt die Autorin genug Details, um die Atmosphäre zu schaffen und lässt der Fantasie gleichzeitig genug Freiraum, um die Geschichte und Arkans Gedanken selbst zu erleben.

„Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri ist ein wunderbares und mitreißendes neues Abenteuer aus Karinth. Bildgewaltig und spannungsgeladen schickt die Autorin ihre Leser durch die Geschichte von Arkan, lässt dabei aber nicht die leisen Momente, die Atempausen des Abenteuers außer acht.  All das würzt C.M. Spoerri wie immer mit einer Prise Humor und Sarkasmus.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf „Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri werfen.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

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Weitere Meinungen zu »Der rote Tarkar« von C.M. Spoerri

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Bücher von C.M. Spoerri


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Rezension: »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Das Testament Thomas Dellenbusch»Das Testament«
von Thomas Dellenbusch

KopfKino Verlag, April 2014
ISBN-13: 978-3-9816-9877-0
116 Seiten
Preis: 2,99€ eBook / 6,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Martha Vedeva ist 62 und führt ein beschauliches Leben in Rom. Das ändert sich, als sie eines Tages von einer schwedischen Anwaltskanzlei kontaktiert wird. Scheinbar soll Martha ein größeres Erbe zustehen. Neugierig stimmt Martha einem Treffen mit dem Schweden zu, sie kann sich nämlich nicht erklären, wer ihr etwas vererben sollte. Schnell wird aus dem Treffen in der Gegenwart eine Reise in die Vergangenheit, die Martha längst hinter sich gelassen zu haben glaubte.

Klappentext der Bonusgeschichte: „Der Nobelpreis“

Professor Otto Bendner vom europäischen Kernforschungszentrum CERN erhält den Nobelpreis für Physik. Seine Entdeckungen im größten Teilchenbeschleuniger der Welt verändern alles. Bendner freut sich über die Auszeichnung, aber die massive Kritik der Öffentlichkeit an seinen Experimenten sorgt ihn. Dann wird er in Stockholm von einem geheimnisvollen Kollegen kontaktiert. Eine verrückte Zeit beginnt

Fazit

»Das Testament« von Thomas Dellenbusch ist ein unterhaltsamer Kurzroman mit Tiefgang und Spannung.

Mit seinem lebendigen Schreibstil nimmt Thomas Dellenbusch die Leser direkt mit ins Geschehen, zusammen mit der selbstsicheren, starken Martha durchleben die Leser ihre Vergangenheit und wird dabei von den Gefühlen der großen Liebe, des Verlusts, aber auch der Hoffnung gepackt.
Schön und einfühlsam erzählt der Autor die Geschichte von Martha und spinnt dabei seinen ganz eigenen Zauber der Realität mit all ihren Schrecken und ihrer Hoffnung.

Beeindruckt war ich von Martha, oft fehlen mir bei Protagonisten in Kurzromanen Charakter und Authentizität – immerhin gibt es nur wenige Seiten, um Charaktere auszuarbeiten. Thomas Dellenbusch hat das aber bei Martha geschafft. Der Autor hat das Wesen seiner Protagonistin auf den Seiten seines Kurzromans lebendig eingefangen und ihr Tiefe gegeben.
Sensibel und spannend erzählt Thomas Dellenbusch eine Geschichte, die so unglaublich ist, dass sie aus dem wahren Leben stammen könnte.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

AUTOR

Thomas DellenbuschThomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren
SKetche, Spielregeln, Gedichte, Reden für Minister, Drehbücher, Reflexionen, Zeitungsartikel, Werbetexte und vieles mehr stammt aus der Feder des Autors, Verlegers, Werbetexter und ehemaligen Kriminalbeamten.
Seit 2013 konzentriert sich Thomas Dellenbusch auf „Kurzromane in Spielfilmlänge“ und gründete dafür eigens der KopfKino Verlag, in dem neben ihm auch weitere Autoren veröffentlichen und außerdem Services für Autoren angeboten werden.

Der KopfKino Verlag:
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Der KopfKino Verlag

KopfKino – das sind Kurzomane in Spielfilmlänge mit einer ungefähren Leselänge von 60 bis 180 Minuten. Perfekt, um all die kurzen Momente im Alltag zu nutzen, um die Gedanken auf Reisen zu schicken. Der Verlag hat sich auf Kurzromane (Erzählungen, Novellen) spezialisiert.
Jeder hier veröffentlichte Kurzroman ist als eBook und Hörbuch erhältlich, viele auch als Taschenbuch.  Ausführliche Lese- und Hörproben bietet der Verlag übrigens auch zu allen Kurzromanen aus dem Programm an.


Weitere Meinungen zu »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Jeanne D’Arc Bücherblog (3,8/5)


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GEWINNSPIEL

Gewinne ein Taschenbuch aus dem Verlagsprogramm des KopfKino Verlags nach Wahl.

So geht’s
Folge vom 23.02.- 25.02. dem KopfKino Spezial auf Bücherleser und sammel unter jedem Post (insgesamt 3) durch Kommentieren und beantworten der Tagesfrage ein Los.
Beitrag 1: Verlagsvorstellung
Beitrag 2: Rezension: »Doubt – Zu wahr, um schön zu sein« von Nadine Stenglein
Beitrag 3: Rezension: »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Los-Frage:
Welches Buch aus dem Verlagsprogramm des KopfKino Verlages spricht Dich ad hoc am meisten an?

Ende des Gewinnspiels 25.02.18, 23.59h
Teilnahmebedingungen

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Rezension: »Amizaras Diarium 1893 AD« von Valerian Çaithoque

»Amizaras Diarium 1893 AD«
von Valerian Çaithoque

Amizaras, Juni 2017
ISBN-13: 978-3-9814-4214-4
500 Seiten
Preis: 19,99€ eBook | 29,80€ Hardcover

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Inhalt

London 1893
Ein Artefakt aus dem Himalaya gelangt in das viktorianische London. Aus dem Entfesselungskünstler Harry Houdini, Samurai Nakano Takeko und Schwarzmagier Aleister Crowley werden in dem Kampf rund um das Artefakt unfreiwillige Schicksalsgefährten. Sie alle haben einen Platz in dem großen Plan eines Ariach: Amizaras hält scheinbar alle Fäden und bestimmt, wer lebt und wer stirbt.

Fazit

»Amizaras Diarium 1893« von Valerian Çaithoque ist ein Hingucker. Neben einer fesselnden Geschichte ist das Buch wie die »Amizaras-Chronik« optisch so wunderbar Illustriert, dass eine eBook-Version dieses Buches einer Verschwendung gleichkommt. Aufwendig und detailliert ist hier Seite um Seite gestaltet.

Lebendig, anschaulich und eingängig

Aber »Amizaras Diarium 1893«  ist nicht nur wegen der  Gestaltung eine Bereicherung für das Bücherregal. Valerian Çaithoque überzeugt wieder mit der Umsetzung der Idee hinter dem Buch. Mit seinem angenehmen und flüssigen Schreibstil haucht er den Protagonisten Leben ein und gestaltet das viktorianische London anschaulich und eingängig. Fast meint man das klappern der Absätze der etwas feineren Gesellschaft auf den Straßen Londons zu hören.
Neben der lebendigen Atmosphäre hat der Autor aber auch die Charaktere beseelt. Als Vorlage dienten drei historische Persönlichkeiten, die sich in der Realität nie begegnet sind, bei Valerian Çaithoque aber als Spielball der Ariach zu unfreiwilligen Schicksalsgefährten werden: Frauenheld und Entfesselungskünstler Harry Houdini, der auf der Suche nach dem einen Zaubertrick ist, der seinem Namen Unsterblichkeit verleiht, die kämpferische Samurai Nakano Takeko und Aleister Crowley, der so besessen von schwarzer Magie ist, dass er nicht merkt, wie nichtig seine Existenz ist, bis er sie fast verliert.

Jeder ist sich selbst der nächste und doch nur eine Figur

Spannend ist wieder, wie in der »Amizaras-Chronik«, wie jede Figur seine eigene Ziele verfolgt, sich dafür verbiegt, lügt und doch teilweise so nur einen großen Plan begünstigt. Valerian Çaithoque hat geschickt die Handlungen Einzelner mit dem großen Ganzen verwoben. Gepaart mit dem hohen Spannungsbogen und dem bildhaften Schreibstil des Autors ist dem Autor mit »Amizaras Diarium 1893«  eine großartiges Buch gelungen, das den Leser packt und mich in ein London voller Ariach nimmt.
Das »Amizaras Diarium 1893«  spielt inhaltlich vor der Amizaras-Chronik und kann dank Glossar und Zusammenfassung des Universums von Valerian Çaithoque gut ohne Kenntnis der Amizaras-Chronik gelesen werden.

Kurz:  »»Amizaras Diarium 1893« gelungenes Buch – inhaltlich und optisch. Spannend, düster, voller Rätsel und geheimnisvoller Mächte ist dieses Werk eine Empfehlung für alle, die Spannung und Komplexität zu schätzen wissen.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Valerian Çaithoque ist das Pseudonyms des Autors der Amizaras-Chronik. Er legt großen Wert auf seine Privatsphäre und zieht es vor, sich anonym durch die Buchwelt zu bewegen.

 

 

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Weitere Meinungen zu »Amizaras Diarium 1983 AD« von Valerian Çaithoque

Janetts Meinung (5/5)
Charleen’s Traumbibliothek (5/5)
Claudis Gedankenwelt (4,5/5)


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Die Amizaras-Chronik von Valerian Çaithoque


(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar

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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 06: Die Pforten der Hölle« von Joshua Tree

Joshua Tree Behemoth 2333 Pfoten der Hölle

»Behemoth 2333 – Band 06: Die Pforten der Hölle«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, Januar 2018
ASIN: B07934BNWY
167 Seiten
Preis: 2,99€ eBook

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Inhalt

Nach dem Sieg über Moreau müssen die Menschen und Locus neue Kräfte schöpfen. Nur wenige Wochen trennen sie von dem Kampf, der das Überleben des freien Willens sichern soll. Und es gibt viel zu tun, Pläne wollen geschmiedet, Schiffe gebaut und Überlebende motiviert werden.
Als die Barriere um Bismarck bricht, zeigt sich, dass auch die Alpha nicht untätig war und der Himmel über Bismarck wird zum Vorhof der Hölle.

Fazit

»Behemoth 2333« geht weiter und neigt sich langsam dem Ende zu. Einige offene Handlungsstränge finden ihren Abschluss, andere fungieren als Cliffhänger und lassen mich den nächsten Band sehnlichst erwarten.

Zum Einstieg des Buches lässt Joshua Tree seine Leser ganz kurz Luft holen. Jeremy und seine Crew sitzen auf der Couch und lassen am Abend vor der finalen Schlacht um Bismarck ihre Reise partiell Revue passieren. Der Autor hat es geschafft diese merkwürdige Atmosphäre aus Angst, Sorgen, Aufregung, Freundschaft und Kampfgeist einzufangen.
Auf den nächsten Seiten ist dieser Band alles andere als ruhig. Mit dem öffnen der Barriere um Bismarck überschlagen sich die Ereignisse und jeder schwebt in Lebensgefahr.

Die Wege von Pascal und Jeremy trennen sich in diesem Band erstmals wieder. Während Jeremy und seine Crew auf der Suche nach verbündeten die Schlacht um Bismark hinter sich lassen und feststellen, dass Pläne sich immer anders entwickeln als erhofft, ist Pascal mitten im Geschehen.
Die ständige Gefahr für Leib und Leben um Pascal herum hat seinen Konflikt, jetzt ein normaler Mensch ohne technische Spezifikationen und sein Gefühlschaos hervor gehoben. Joshua Tree hat Pascal in den letzten Bänden bis hierher eine Tiefe gegeben, die mich immer wieder überrascht. Von allen Charakteren hat Pascal sich am meisten entwickelt.

Joshua Tree hat es in diesem Band wieder geschafft, mich zu fesseln und sowohl bei seinen Charakteren als auch der Geschichte unvorhersehbar zu bleiben. Ich bin gespannt, was sich der Autor für das Finale ausdenkt.
Wie gewohnt überzeugt Joshua Tree mich wieder mit seinem bildhaften und sehr lebendigen Schreibstil, gekonnt lässt er die Spannungskurve von Anfang bis Ende ansteigen und nimmt seine Leser mit in einen nervenaufreibenden, mitreißenden Abschnitt von »Behemoth 2333«.

Kurz:  »Behemoth 2333 – Die Pforten der Hölle« ist eine grandiose Fortsetzung einer komplexe Science-Fiction Serie. »Behemoth 2333« eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua TreeJoshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

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Weitere Meinungen zu »Behemoth 2333 – Die Pforten der Hölle« von Joshua Tree

Reading Elves (4,5/5)
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Behemoth 2333


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Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar

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Rezension: »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd + Gewinnspiel

Die Apfelprinzessin Maya Shepherd Hörbuch Grimm CHröniken»Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin«
von Maya Shepherd

Miss Motte Audio, Februar 2018
ASIN: B078YR9CXR
158 Minuten
Preis: 0,99€ eBook / 8,95€ Taschenbuch /
3,68€ Hörbuch

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„Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen.“
(aus: »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd)

Inhalt

Stell Dir vor, Jakob und Wilhelm Grimm haben mit ihren Märchen Lügen in die Welt gesetzt. Stell Dir vor, die böse Stiefmutter von Schneewittchen war weder böse noch ihre Stiefmutter. Und nimm einmal an, Schneewittchen liegt nicht als unschuldiges Opfer eines vergifteten Apfels seit Jahrhunderten in ihrem gläsernen Sarg, sondern weil sie der Welt den Untergang bringt.
All das ist wahr und in sieben Tagen öffnet sich Schneewittchens Sarg.

Will Zimmer lebt in Berlin und wird bald 18, als ihn ein wundersamer Brief erreicht – die Einladung den Zug nach Königswinter zu besteigen, die Wahrheit hinter den Märchen zu entdecken und die Welt vor dem Bösen zu beschützen.

Fazit

Der Auftakt der Grimm-Chroniken ist magisch. Maya Shepherd spielt mit den Märchen der Gebrüder Grimm und präsentiert ihren Lesern eine Welt, die so schrecklich wie schön ist.
Mit ihrem bildhaften Schreibstil hat mir Maya Shepherd das Abenteuer von Will und die Geschichte von Königin Mary vor mein inneres Auge gezaubert. Marlene Rauch hat diesen Effekt durch ihre angenehme Art zu lesen, das Gefühl, Betonung und Pausen richtig zu setzen und ihre lebhafte Stimme verstärkt.

Die Handlung von »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« hat Maya Shepherd geschickt gestaltet. Wechselnd erfahren die Leser mehr über das Leben und der Geschichte von Königin Mary, die Jahrhunderte später nur noch als die böse Stiefmutter Schneewittchens bekannt ist, und Abenteuer von Will. Kleine Cliffhänger am Ende der Kapitel regen zum weiter hören an und halten die Spannung hoch.

Wie immer sind die Charaktere von Maya Shepherd wundervoll. Lebendig und sympathisch kommen Will und seine Freunde Maggy und Jo daher. Auch wenn Will anfangs Züge zeigt, die ihn fast unsympathisch wirken lassen. Allerdings wirkt er dadurch nur umso realistischer, er hat eine ambivalente Einstellung zu seinem Vater, die geprägt ist von den Gefühlen eines verletzen Kindes, Pflichten aber auch Zuneigung.

Kurz: »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd ist ein märchenhafter Auftakt voller Magie, der seine Leser verzaubert. Mit viel Liebe entführt die Autorin ihre Leser eine andere Welt der Märchen und erzählt ihre ganz eigene Geschichte von Schneewittchens böser Stiefmutter.

Bewertung

5 von 5

Autorin

Maya Shepherd wurde 1988 in Stuttgart geboren, lebt aber mittlerweile mit Mann und Tochter im Rheinland.
2012 erschien mit »Schneerose« das Debüt der Autorin im Self-Publishing. Seit 2014 lebt Maya Shepherd ihren Traum, erschafft Hauptberuflich in fremden Welten und Charaktere. Dabei bedient sie verschiedene Genres und veröffentlicht sowohl bei Verlagen wie weiterhin im Self-Publishing. Ausgewählte Bücher von Mays Shepherd wurden ins Englische und Spanische übersetzt.

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Gewinnspiel

🍎Gewinn: 1 x signiertes Taschenbuch der Apfelprinzessin + Goodiepaket (Poster, Lesezeichen und Postkarte)

🍎So geht’s: Beantworte bis einschließlich 11.02.2018 die Tagesfrage als Kommentar und sammele so jeden Tag ein Los.

🍎Tagesfrage: Was ist dein liebstes Märchen der Gebrüder Grimm?

🍎Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird,
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
Teilnahmeschluss ist der 11.02.2018 23.59 Uhr

🍎 10 Blogs – 10 Meinungen – Teilnehmende Blogs:

02.02. – hier (erst auf Facebook, nachträglich auf dem Blog)
03.02. –  Bücherfarben
04.02. – Bücher aus dem Feenbrunnen
06.02. – The Librarian and her Books
07.02. – Steffis Buch- und Reziseite
08.02. – Bitterblues Bücherwelt
09.02. – Fantasy Books
10.02. – Crazy Little Booklovers
11.02. –  Weltbuntmalend Bücher

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Rezension: »Pheromon 01 – Sie riechen dich« von Rainer Wekwerth & Thariot

Pheromon sie können dich riechen»Pheromon – Sie riechen dich«
von Rainer Wekwerth & Thariot

Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH,
Januar 2018
ISBN-13: 978-3-5225-0553-6
416 Seiten
Preis: 12,99€ eBook / 17,00€ Taschenbuch

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Inhalt

2018
Gestern hat Jake das wichtigste Football-Spiel in dieser Saison vergeigt.  Mit seinen schlechten Augen hat er den Pass nicht gefangen, und damit kommen kommt seine Highschool Mannschaft nicht in die Finals.
Heute ist alles anders, plötzlich kann Jake nicht nur sehen wie ein Adler, sondern auch Gefühle riechen. Mit seiner neuen Fähigkeit bleib ihm nicht verborgen, dass sich immer mehr Schulkameraden verändern und alles scheint mit dem neuen Jugendzentrum des „Human Future Projects“ und der schönen Serena, die viel zu süß riecht, zusammen zu hängen.

Die Zukunft liegt in den Händen unserer Kinder.
aus: »Pheromon – sie riechen dich« von Rainer Wekwerth & Thariot

2118
Gleiter treiben durch die Städte, digitale Polizeimarken schützen vor Amtsmissbrauch und die meisten tödlichen Krankheiten wurden ausgerottet.
In dieser Welt lebt Travis, trockener Alkoholiker und pensionierter Medizintechniker. Er arbeitet ehrenamtlich als Arzt in einem New Yorker Zentrum für Obdachlose. Bei einem Überfall wird Travis auf ein schwangeres Mädchen aufmerksam, dem er unbedingt helfen möchte. Bei seiner Suche nach ihr drängt sich Travis etwas auf, das er bisher verdrängt hat: die Omnipräsenz des „Human Future Projects“.

Fazit

Auffälliger Buchschnitt, ein spannender Klappentext und Cover, das bei mir irgendwo zwischen cool und hässlich liegt, aber auf jeden Fall Aufmerksamkeit erregt – das ist »Pheromon – Sie riechen dich« von Rainer Wekwerth und Thariot.  Definitiv ein Hingucker, aber auch inhaltlich nicht weniger aufsehenerregend.

»Pheromon – Sie riechen dich« überzeugt mit eingängigen Charakteren, viel Spannung und grandiosen Plottwists. Rainer Wekwerth und Thariot haben hier einen heißen Kandidaten für das Lesehighlight 2018 geschaffen. Was auf das erste Lesen wir ein spannender Jugendroman daherkommt, hat mich auch Tage später noch nicht wieder losgelassen. Immer wieder musste ich über Kern- aber auch Randthemen von »Pheromon – Sie riechen dich« nachdenken. Mögliche Mutationen und damit einhergehende Fähigkeiten bei Menschen sind einfach ein interessantes Thema und lassen viel Platz für Gedanken.
Und ja, dazu muss ich stehen, meine kleine innere Hobby-Verschwörungstheoretikerin, hat mich immer wieder gefragt, wann es bei uns soweit sein wird, dass sich Organisationen Mutationen bei Menschen zunutze machen. Und ob wohltätige Organisationen wirklich so wohltätig sind, wie sie versuchen zu scheinen.

Aber nicht nur mit ihrer Thematik haben die Autoren mich überzeugt. Auch ihr handwerkliches Können war eine Freude beim Lesen.  Abwechselnd erzählen sie die unterschiedlichen Zeitstränge. Rätsel ergeben und lösen sich somit nur nach und nach, der Spannungslevel wird konstant hoch gehalten und ich wollte immer wissen wie es weiter geht. Die häufigen Plottwists machen die Geschichte unvorhersehbar, aber nicht chaotisch. Vielmehr regen sie den Leser an, immer neue Vermutung um den Fortgang der Geschichte zu stellen, nur um einige Seiten später doch eine andere Entwicklung zu vermuten.
Wirklich gut ist die späte Enthüllung des Gegners, ich lag mit meiner Vermutung bis dahin wirklich weit daneben.

Neben Thematik und Spannungslevel haben Rainer Wekwerth und Thariot mit ihrem Schreibstil und ihren Charakteren überzeugt. Obwohl die Zeitstränge getrennt -2018: Rainer Wekwerth, 2118: Thariot – geschrieben wurden, liest sich das Buch flüssig. Einfach aber elegant erwecken die Autoren ihre Geschichte zum Leben und füllen sie mit authentischen, lebendigen Charakteren.
Allen voran Jack und Travis, die beiden Protagonisten ihrer Zeitlinie.
Jack ist jung, sympathisch und ein Charakter mit offenem Blick. Für ihn beginnt das Abenteuer Leben gerade erst und er freut sich darauf. Für seine Freunde ist er immer da, aber er wendet sich auch nicht von Menschen ab, die er gar nicht kennt. Er ist nicht dieser perfekte Protagonist, dem die Mädchen hinterher laufen und dem alles gelingt, sondern vielmehr der Junge von nebenan, der gerne beim Tragen hilft, wenn die Waschmaschine der neuen Nachbarn in den 5. Stock muss.
Travis ist anders. Er ist 68, hat bereits einige falsche und eine sehr Schreckliche Entscheidung in seinem Leben getroffen, die ihn noch immer verfolgen und quälen. Um Sühne zu leisten arbeitet Travis ehrenamtlich in einem Center für Mittellose, diejenigen Menschen, die der Fortschritt und der Wohlstand seiner Zeit abgehängt haben. In seiner selbst auferlegten Läuterung hat sich Travis für die Außenwelt verschlossen. Erst die Begegnung mit einer schwangeren Teenagerin öffnet Travis Blick für seine Umwelt wieder.
Tavis und Jake sind zwei authentische Charaktere, die beim Lesen viel Spaß machen, von den Autoren detailliert ausgearbeitet sind und sich mit ihrer Geschichte entwickeln.

Kurz: »Pheromon – Sie riechen dich« von Rainer Wekwerth und Thariot ist ein Jugendbuch für jede Altersgruppe, das zum Nachdenken anregt. In einem spannenden Genre Mix aus Science Fiction, Urban Fantasy und Thriller mit einer fesselnden Grundidee thematisieren die Autoren authentisch ein schockierendes Szenario der Zukunft. Dabei sind sie so überzeugend, dass einen das -ungute- Gefühl beschleicht, beim Lesen einen Blick in die mögliche Zukunft geworfen zu haben. Es ist immer wieder faszinierend, was Menschen mit Worten bewirken können.

Ich bin gespannt, wie es im Herbst 2018 und Frühjahr 2019 mit der Geschichte weitergeht.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

AUTORen

Rainer Wekwerth Thariot

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