Rezension »Alia 02 – Der schwarze Stern« von C.M. Spoerri

Alia der schwarze Stern C.M. Spoerri

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»Alia 02 – Der schwarze Stern«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, Oktober 2019
ASIN: B07YJLQB35
566 Seiten
Preis: 3,99€ eBook

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Klappentext

Alia und Reyvan fliehen in die Eiswälder. Sie suchen den Schwarzmagier, der Alia vor achtzehn Jahren nach Lormir brachte. Alia hofft, von ihm einen Hinweis auf ihre Herkunft zu erhalten. Unterwegs kann sie endlich das geheimnisvolle silberne Kästchen öffnen. Der Inhalt wirft allerdings weitere Fragen auf und lässt sie erahnen, dass ihre Reise gerade erst begonnen hat.

Fazit

Nach der Überarbeitung von »Alia – der magische Zirkel« hat C.M. Spoerri nun auch die Überarbeitung des zweiten Bandes der Alia-Reihe veröffentlicht.

Die größte Überraschung war für mich das Treffen eines alten Bekannten, der in diesem Band bisher nichts zu suchen hatte! Meinen Lieblingselfen Maryo konnten die Leser*innen sonst erst im dritten Band von Alia Treffen, erst in der Greifen-Saga kennenlernen und dann mit »Die Legenden von Karinth« sein ganz eigenes Abenteuer lesen. In der überarbeiteten Version der Alia-Reihe, tritt Maryo nun erstmals in »Alia – Der schwarze Stern« auf.
Das bedeutet, wie schon im überarbeiteten Auftakt der Alia-Reihe, ganz neue Szenen für die Leser*innen. Ein Re-Read lohnt sich hier allemal.

Tiefe Verbundenheit

Auch »Alia – Der schwarze Stern« profitiert von der gesammelte Erfahrung von C.M. Spoerri. Die Autorin hat all ihre Erfahrung der letzten Jahre in ihre Charaktere, ihren Schreibstil und die Spannungskurve gepackt.

Neben Rayven und Alia, die gerade aus dem Zirkel Lormir geflohen sind und in den Eiswäldern den Schwarzmagier suchen, der Alia vor 18 Jahren nach Lormir brachte, tauchen neue Wesen und Charaktere auf.
Gorkas, Eiszwergen, Ateren, Vexatoren und und und – »Alia – Der schwarze Stern« liefert den Leser*innen eine Andeutung davon, wie vielfältig die Welt ist, die C.M. Spoerri für ihre bisher erschienen High Fantasy Romane ersonnen hat.

Aber nicht nur die Vielfältigkeit ist Besonders, die Beziehung von Aria und Reyvan wird tiefer, gefestigter und ehrlicher. Gerade der geschickt platzierte Perspektivwechsel der Kapitel lässt beim Lesen ein warmes Gefühl in der Brust entstehen, wenn Alia und Reyvan über ihre Gefühle sprechen.

Neue Einblicke

Aber nicht nur Reyvan und Alia kommen in »Alia – Der schwarze Stern« zu Wort, auch Zaron, eben jener gesuchte Schwarzmagier, kommt zu Wort. Er und seine Geschichte bekommen dadurch viel mehr Tiefe. Die neue Perspektive bedeutet außerdem neue Einblicke in Alias Geschichte – auf die Momente ihres Lebens, in denen sie ein Säugling war und sich nicht daran erinnern kann.

»Alia – Der schwarze Stern« ist die fesselnde Fortsetzung eines spannenden High Fantasy Abenteuers voll lebendiger, authentischer Charaktere, die sich mit ihrer Geschichte entwickeln. Der bildhafte Schreibstil von C.M. Spoerri jagt die Leser*innen geradezu durch das Geschehen und lässt eine ganze Welt lebendig werden. Gekrönt wird die Neufassung von »Alia – Der schwarze Stern« von einem Ende, das fast zu fies ist, um wahr zu sein. Es kratzt am Herzen, macht aber wirklich Lust auf die -dringend erwartete – Fortsetzung.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

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Außerdem von C.M. Spoerri gelesen


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Rezension »Alia 01 – der magische Zirkel« von C.M. Spoerri

Alia der magische Zirkel C.M. Spoerri

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»Alia 01 – Der magische Zirkel«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, September 2019
ASIN: B07Y7K75FC
569 Seiten
Preis: 3,99€ eBook

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Klappentext

Alia beherrscht keines der vier Elemente. Jeder in Altra trägt Wasser, Feuer, Luft oder Erde in sich – sie nicht. Da sie demnach zu keiner angesehenen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie allerdings von ihrer Mutter ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird.

Fazit

NOSTALGIE PUR – DER NEUE BEGINN EINER BEKANNTEN REISE

Viereinhalb Jahre ist es her, seit ich das Debüt von C.M. Spoerri gelesen habe und erste Mal mit Alia auf die Reise ging. „Überaus lebendig“ und „dynamisch“ waren damals Begriffe, die meine zu der Zeit noch sehr kurze Rezension, prägten. Das Buch hat damals für mich eine Reise in Altra begonnen, die mich dann über Chakra (Die Greifen-Saga) bis nach Karinth (Die Legenden von Karinth) gebracht hat. Dank »Alia 01 – Der Magische Zirkel« konnte ich in den letzten Jahren so viel von C.M. Spoerris Welt entdecken und die Entwicklung der Autorin miterleben. Natürlich war ich sehr neu- na ja, eher begierig- auf die überarbeitete Version von Alia.

WAS PASSIERT, WENN EINE GROßARTIGE GESCHICHTE MIT MEHR ERFAHRUNG NEU GESCHRIEBEN WIRD?

Bei »Alia 01 – Der Magische Zirkel« hat sich nicht nur das Cover durch eine Meisterhand (Danke dafür Alexander Kopainski!) neugestaltet. C.M. Spoerri hat all ihre gesammelte Erfahrung der letzten Jahre in ihre Charaktere, ihren Schreibstil und die Spannungskurve gepackt.

Rayven und Alia haben sich beide entwickelt. Gerade dem Elf Reyvan merkt man nun an, dass er mit seinen doch reichlichen Lebensjahren etwas erwachsener und erfahrener ist als die junge Alia. Mit seiner charmanten und geheimnisvollen Art, mit der er immer wieder überrascht und das Bild von sich vertieft, ist der Elf ein heißer Kandidat für den Leserliebling dieser Reihe.
C.M. Spoerri hat aber nicht nur Reyvan mehr Tiefe und Leben eingehaucht. Auch Alia wirkt überzeugender. Ihr (Selbstmit-)Leid über ihr Schicksal auch mit 16 noch keine magischen Kräfte entwickelt zu haben, ist greifbar und noch präsenter als in der ursprünglichen Version. Als sogenannte Nehil muss sie an ihrem 16. Geburtstag ihre Familie verlassen und im örtlichen Zirkel als Dienerin arbeiten. Hier lernt sie nicht nur den Elfen Reyvan kennen, sondern wird vor allem das Opfer hochnäsiger Magiebegabter, die noch nicht verstanden haben, dass die eigenen Fähigkeiten kein Grund sind andere zu Quälen. Und gequält wird Alia wirklich – mehr als einmal kann eine Situation für sie tödlich enden. Ein schwerer Weg, der die junge Frau immer stärker, mutiger und selbstbestimmter macht.

CM. Spoerri hat aber nicht nur ihren Protagonisten mehr Leben eingehaucht. Auch Sidekicks wie Rana, Alias Freundin im Zirkel, wirkt lebendig, authentisch und ergänzt die Geschichte perfekt.
Ein Charakter, der mich schon 2015 faszinierte, ist Xenos – Antagonist und Alias persönlicher Albtraum. Na ja gut, er ist wohl der Albtraum von vielen Wesen in Altra. Als Zirkelleiter gehört er zu den mächtigsten Magiern in Altra und verfolgt die nicht ganz so helle Seite der Magie. Auch an ihm konnte ich in der überarbeiteten Version neue Aspekte entdecken.

EINE DER GRÖßTEN ÄNDERUNGEN

Eine der größten Änderungen sind die Erzählperspektive. Wo im Debüt von 2014 noch ausschließlich Alia ihr Abenteuer erzählte, wechselt C.M. Spoerri in der überarbeiteten Version zwischen fünf Perspektiven und endlich, endlich kommt auch Reyvan zu Wort!

Aber nicht nur die Perspektivwechsel sind neu, auch für Kenner der Geschichte gibt es neue Szenen zu entdecken.
»Alia 01 – Der Magische Zirkel« ist und bleibt magisch, vielschichtig, spannend und fesselnd. C.M. Spoerris lebendiger Schreibstil, die temporeiche Handlung und die authentischen Charaktere machen »Alia 01 – Der Magische Zirkel« zu einer absoluten Empfehlung! Ich bin schon sehr auf die Überarbeitung der Folgebände gespannt!

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

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Rezension »Adular 01 – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley

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»Adular 01 – Schutt und Asche«
von Jamie L. Farley

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6036-2
372 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Das Leben ist nicht fair – erst recht nicht als Dunkelelf in Adular. Minderwertiger als Tiere leben die Dunkelelfen ein Leben als Sklaven, fernab von Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit.
Dûhirion, als Kind an die Assassinengilde verkauft und unter Folter zum Meuchelmörder geformt, hatte nie die Absicht sich in die beginnenden Aufstände seines Volkes zu mischen und die Unterdrückung der Dunkelelfen zu beenden. Erst seine verbotene Liebe zur Waldelfein Elanor macht aus dem provokanten Einzelgänger einen Mann, der sein Leben für die opfern würde, die er liebt.

Fazit

»Adular – Schutt und Asche« vereint düstere High Fantasy mit Gesellschaftskritik. Waldelfen, Hochelfen, Zwerge, Menschen – sie alle Leben Seite an Seite auf den Schultern der Dunkelelfen. Mit Gewalt Unterdrückt und in Armut gefangen verbringen die Dunkelelfen ihr Dasein mit niederen Diensten, ausgestoßen von der Gesellschaft. Aber Adular steht kurz vor einer Rebellion, unter den Dunkelelfen schwillt die Glut eines Aufstandes, bereit jeden Moment zu einer Feuersbrunst zu werden…

Starke Charaktere braucht das Land

In diesem hochexplosiven Schmelztiegel beginnt Jamie L. Farley die Geschichte des Dunkelelfen Dûhirion und der Waldelfe Elanor.
Im Prolog, der eine Rückblende auf die erste Begegnung von Dûhirion und Elanor ist, zeigt der Autor einen Charakter, der in seiner eigenen Welt sehr begrenzt denkt. Ausgewählt von Umbra als Assassine und unter Folter zu einem Mörder geformt, hat Dûhirion wenig übrig für die Aufstände seines Volkes und würde sich nie unüberlegt in die Rebellion stürzen. Erst die schicksalhafte Begegnung mit der impulsiven Waldelfe Elanor, der die Ungerechtigkeit gegen ein ganzes Volk seit langen ein Dorn im Auge ist, stößt Denkprozesse bei dem Auftragsmörder an, der sich trotz seiner Vergangenheit sein Gewissen bewahrt hat.

Mit Dûhirion und Elanor hat Jamie L. Farley zwei sehr gegensätzliche Charaktere geschaffen, die sich mit ihren Unterschieden ergänzen. Wo Dûhirion überlegt und strategisch vorgeht, stürmt Elanor gerne mal unbedacht vor. Wo Dûhirion vielleicht erst alles zerdenken würde, nimmt Elanor ihn einfach mit. Die beiden sind sehr dynamisches Paar, das zum mitleben, mitlieben und mitleiden geschaffen ist.

Aber nicht nur die beiden Charaktere sind dem Autor authentisch und spannend aus der Feder geflossen. Er hat sehr viele interessante Nebencharaktere eingebaut, die alle auf ihre Weise die Geschichte voranbringen: Dûhirions bester Freund Valion, die Zwergin Maryn oder Elanors Onkel Faredir, um ein paar Beispiel zu nennen.

Phantastische Gesellschaftskritik

Aber nicht nur die Charaktere sind Jamie L. Farley gelungen. Da ist noch diese atemberaubend mitreißende düstere Atmosphäre, die der Autor mit seinem bildhaften Schreibstil geschaffen hat. Er fängt dieses unterschwellige Brodeln einer Rebellion ein und zeichnet ein fast erschreckend lebendiges Bild von dem Leid und Elend auf der einen sowie dem Hass und der Verachtung auf der anderen Seite. Und damit trifft er einen Nerv unserer Gesellschaft: Die Ausgrenzung von Menschen, die einige Gruppen als minderwertig, abstoßend oder einfach anders betrachten ist ein Thema, dass nicht nur in der Vergangenheit eine Rolle gespielt hat, sondern aktuell leider immer präsenter wird. Das Bild, dass Jamie L. Farley von Adular gezeichnet hat, ist leider nicht so weit weg von unserer Gesellschaft, wie ich es gerne hätte.
Nicht nur Ausgrenzung und herabsetzen anderer Völkergruppen sind ein Thema in »Adular – Schutt und Asche«. Der Autor zeigt auch auf, dass Liebe keine Frage der Herkunft ist und jedes Wesen durch sein Handeln bestimmt, wer er/sie sein will. Es geht um Toleranz, Respekt und Courage.

Eine spannende Empfehlung

»Adular – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley ist ein beeindruckender, wenngleich düsterer, und bildhafter High Fantasy Roman über die Ungerechtigkeiten einer Gesellschaft. Die Geschichte um Dûhirion und Elanor ist keine Heile-Welt-Liebesgeschichte, in der Kriege immer nur sehr weit weg passieren. Die Geschichte spielt mitten in einem ausbrechenden Bürgerkrieg – ungeschönt, mit allem Leid, aber auch jedem kleinen Glück, das dazu gehört.

»Adular – Schutt und Asche« ist ein mitreißendes Abenteuer, das nicht nur exzellent geschrieben ist, sehr unvorhersehbar und damit von Seite eins an spannend ist, sondern auch ein Roman, mit dem Jamie L. Farley zum Nachdenken einlädt.

Bewertung

5 von5 plus bienchen
5 von 5 mit Bienchen

Autor

Jamie L. Farley wurde 1990 in Rostock geboren. 2010 zog er nach Leipzig, machte eine Ausbildung zum Ergotherapeuten und wurde Pokémontrainer.
Der Autor wohnt zusammen mit seiner besten Freundin Anika und Ente Dave Duck in einer WG. Neben dem Schreiben gehört das spielen von Videogames zu den Hobbys von Jamie L. Farley.
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Weitere Meinungen zu »Adular 01 – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley

Süchtig nach Büchern (5/5)
Lila Bücherwelten (o.A.)

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Gewinnspiel

Gewinn:
10 x unsigniertes Taschenbuch »Adular – Schutt und Asche«

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 15.03.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Welche Themen unserer Gesellschaft werden zu selten in der Belletrstik behandelt?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 15.03.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
All you need is a lovely Book
Lila Bücherwelten
Süchtig nach Büchern
– Seductive Books (ab 10.03.2019)
– Eine Bücherwelt ( ab 12.03.2019)
– Magische Tintenwunderwelt (FB, ab 12.03.2019)
– Bücherfarben (ab 12.03.2019)
– Liza’s Bücherwelt (ab 13.03.2019)
– Thoras Bücherecke (ab 13.03.2019)
– Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. (ab 14.03.2019)

(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.
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Rezension: »Elayne 02 – Rabenherz« von Jessica Bernett + Gewinnspiel

elayne rabenherz jessica bernett

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»Elayne 02 – Rabenherz«
von Jessica Bernett

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6031-7
476 Seiten
Preis: 3,99€ eBook | 14,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Welche Möglichkeit bleibt dir, wenn eine Prophezeiung dein ganzes Leben überschattet?
Du suchst einen Weg, Licht zu finden.
Elayne von Corbenic führt dieser Weg nach Camelot, zur legendären Festung von König Artus. Hier muss sie erkennen, dass ihr Herz noch immer an jenen Mann gebunden ist, der es einst zerbrach. Und dass nicht nur ihr eigenes Leben im Schatten einer finsteren Weissagung steht…

Fazit

Wer kennt nicht die britische Legende um König Artus, die Tafelrunde und den heiligen Gral? Aber wer kennt die Geschichte von Elaine of Corbenic in der Artus Saga? Jessica Bernett spinnt die Geschichte eines mögliches Leben der faszinierenden Gestalt der Elaine of Corbenic weiter.

Faszinierende Charaktere mit starker Entwicklung

Aus dem jungen Mädchen ist eine toughe junge Frau geworden, die ihren Weg geht und dafür kämpft. Mit dem Herz am rechten Fleck trotzt Elayne jedem Stein, der ihr in den Weg gelegt wird.
Die Entwicklung der Protagonistin ist beeindruckend. Zeigte Elayne in »Elayne – Rabenkind« noch Züge jugendlicher Naivität, hat die in »Elayne – Rabenherz« eine Reife verlangt, die ihr verdammt gut steht.
Aber nicht nur Elayne überzeugt in dieser Fortsetzung als spannender , charismatischer Charakter. Auch Artus, Gwenhwyfar, Lancelot, Mordred und Morgaine bereichern die Geschichte auf ihre eigene Arten und Weisen.

Die faszinierenden Charaktere sind nicht die (einzig) wahre Stärke

Die Charaktere sind Jessica Bernett wirklich gelungen. Aber sie sind nicht die (einzig) wahre Stärke der Autorin. Wie schon in »Elayne – Rabenkind« liegt das wahre Geheimnis vom Zauber um die Geschichte von Elayne in der Atmosphäre.

Einnehmend und absolut großartig erweckt Jessica Bernett ein Britannien zum Leben, das zum Verweilen einlädt. Dabei gestaltet die Autorin ihre Welt mit ihrem bildhaften Schreibstil sehr lebendig und atemberaubend.
Ich war gefangen von dieser wilden, rauen Landschaft, habe mit Elayne gelacht, gelebt, geliebt, gelitten. Und das alles in dieser Atmosphäre, die beflügelt ist von der Liebe der Autorin zu dem Land und dem Jahrhundert. In jedem Satz spüren die Leser*innen die Liebe und Mühe der Autorin.

Dahin ist die Ruhe

Habe ich »Elayne – Rabenkind«  noch als ruhigen Roman bezeichnet, kann ich dieses Adjektiv für die Fortsetzung nicht mehr in den Mund nehmen. »Elayne – Rabenherz« ist mitnehmend, spannend, lebendig, bezaubernd, einzigartig, faszinierend und fesselnd. Gespickt mit Plottwist die ich mal mehr mal weniger kommen sah, ist »Elayne – Rabenherz« die wunderbare Fortsetzung einer wundervollen Geschichte.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

Jessica Bernett wurde 1978 in Wiesbaden geboren. Heute wohnt die Autorin mit Mann, Kindern und Katzen in Mainz.
Wenn Jessica Bernett nicht gerade Geschichten schreibt oder mit ihren Kindern in Abenteuer versinkt, ist sie am liebsten auf Conventions unterwegs, um sich über ihre Lieblingsserien, Filme und Bücher auszutauschen.
Jessica Bernett liebt starke Frauenfiguren in spannenden Geschichten und tobt sich in allen Bereichen der Fanatsy aus.
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Weitere Meinungen zu »Elayne – Rabenherz« von Jessica Bernett

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Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
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Gewinnspiel

Gewinn:
1 x Taschenbuch aus der »Elayne-Reihe« nach Wahl + 1x Goodiepaket (Poster, Lesezeichen und Postkarte) je teilnehmenden Blog

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 08.03.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Wieso oder wieso nicht liest du gerne historische Fantasy?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 08.03.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
Magische Tintenwunderwelt (Facebook)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.
Seductive Books
L.C.’s Bookshelf
Fuchsias Weltenecho
Lila Bücherwelten
All you need is a lovely Book
Eine Bücherwelt (ab 07.03.)
Liza’s Bücherwelt (ab 07.03.)

(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.
Cover: Sternensand Verlag

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Rezension »Empirium-Trilogie 01 – Zorngeboren« von Claire Legrand

Zorngeboren Claire Legrand

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»Die Empirium-Trilogie 01 – Zorngeboren«
von Claire Legrand

ArctisVerlag, Februar 2019
ISBN: 978-3-0388-0020-0
592 Seiten
Preis: 15,99€ eBook | 20,00€ Hardcover

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Inhalt

Rielle und Eliana, zwei Königinnen mit der Macht der Sieben. Zwei Schicksale verbunden durch 1000 Jahre, dazu bestimmt das Schicksal von der Welt von Avitas in den Händen zu halten. Die eine ist bestimmt zu retten, die andere ist bestimmt zu zerstören.

Ihr ganzes Leben lnag hat Rielle ihre Macht verborgen, erst als Kronprinz Audric in Gefahr gerät offenbart sich ihre ganze Macht: Sie trägt die Macht der Sieben in sich. Sie ist eine der Königinnen aus der Prophezeiung: Entweder rettet sie als Sönnenkönigen ihre Welt oder bringt ihr als Blutkönigin den Untergang. Sieben Prüfungen muss Rielle überstehen, sieben Mal ihr Leben riskieren, um ihre Loyalität zu bezeugen und zu beweisen, dass sie die Sonnenkönigin ist.

1000 Jahre später: Eliana ist Kopfgeldjägerin im Namen des Imperiums – mit einem Geheimnis: Ihr Körper heilt sich selbst in Sekunden.
Als eines Tages ihre Mutter eine der vielen Frauen ist, die seit Wochen entführt werden, trifft Eliana eine Entscheidung, die ihr Leben für immer ändert und vielleicht das Ende der Welt bedeutet – oder ihre Rettung.

Fazit

düster, gewaltig, magisch

Was für ein Buch! Claire Legrand reißt ihre Leser*innen direkt in die Geschichte von Rielle und Eliana. Ein packender Einstieg mitten in das Geschehen und wirft Fragen auf, die die Leser*innen bis ans Ende ziehen. Unterstützt vom bildgewaltigen Schreibstil der Autorin ist »Zorngeboren«, Auftakt der Empirium-Trilogie, eines der stärksten Bücher, die ich bisher gelesen habe.

starke Charaktere, Intrigen, Spannung

Claire Legrand schafft etwas, was für Vielleser*innen großartig ist: unvorhersehbare Wendungen. Neben Schreibstil, Plot, Worldbuilding, Charakteren waren gerade diese Unvorhersehbarkeiten etwas, was wirklich für Begeisterung bei mir sorgte.

Großer Tempotreiber ist der Perspektivwechsel zwischen den Geschichten von Rielle und Eliana. Die Cliffhänger der Erzählstränge sind fies und machen neugierig.
Rielles Geschichte spielt in der Vergangenheit, Elianas in der Gegenwart, anfänglich scheint es fraglich, wie die Geschichten dieser beiden starken Charaktere zusammenhängen können, trennen die beiden Frauen doch 1000 Jahre. Kleiner Wermutstropfen in Rielles Geschichte ist einzig, dass sie als Person noch stärker in Vordergrund treten kann. Sie ist zwar kein blasser Charakter, aber im Vergleich zu Eliana nicht so präsent, wie sie sein könnte.

beeindruckendes Wordlbuilding

Den kleinen Wermutstropfen um Rielles verpasste Möglichkeiten macht das beeindruckende Worldbuilding allerdings dicke wieder wett. Claire Legrand hat hier ganze Arbeit geleistet: Intrigen, Völker, soziale Schichten, Widerstände – die Autorin hat kein Potential ihrer Geschichte verschenkt und »Zorngeboren« dennoch nicht überladen. Vielmehr hat sie mit dem Auftakt der Empirium-Trilogie einen nahezu perfekten, bildgewaltigen Einstieg einer sehr vielversprechenden Trilogie geschaffen.

Ein Highlight 2019

»Zorngeboren« ist eines meiner Highlights 2019, eine ganz klare Empfehlung für alle, die starke Charaktere mögen, Wert auf ein ansprechendes Worldbuilding legen und gerne ganz tief in packenden Geschichten versinken.

Bewertung

5 von5 plus bienchen
5 von 5 mit Bienchen

Autorin

Claire Legrand war eigentlich Musikerin, bis sie bemerkte, dass sie nicht aufhören konnte, an die Geschichten in ihrem Kopf zu denken. Die amerikanische Kinder- und Jugendbuchautorin wurde in Texas geboren und veröffentlichte neben ihren Romanen auch schon zahlreiche Kurzgeschichten. Heute lebt die Autorin in New Jersey und arbeitet nebem dem Schreiben als Bibliothekarin.

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