»Ich würde alles tun, um schön zu sein.«

aus: »The Belles – Schönheit regiert« von Dhonielle Clayton, Planet!  im Thienemann Esslinger Verlag, S. 234 | Werbung
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Conversation with my 14 year old self

Liebe Jasmin,

»Ich würde alles tun, um schön zu sein« ist ein Satz, den Du oft denkst und in den nächsten Jahren noch oft denken wirst. Ich bin Dir dankbar, dass Du dennoch nicht alles dafür getan hast. Ich weiß, gerade ist es nicht einfach für Dich. Du glaubst alle anderen sind schlanker, schöner.
Du fühlst dich wie ein zu groß geratenes, grobschlächtiges „Mannsweib“. Du versteckst Dich in zu weiten Männerhosen und ausgeleierten Pullovern. Mal verzichtest Du so lange wie möglich auf Mahlzeiten, danach stopfst Du Dich mit allem voll, was essbar ist. Und in den dunkelsten Stunden hast Du Dir danach weinend den Finger in Hals gesteckt – zum Glück nicht oft.
Du hast Dich nie schön gefühlt, Jungs fanden immer nur Deine Freundinnen toll – Du warst immer die gute Freundin, die Zuhörerin. Wenn Du mal ein Kompliment bekommen hast, dann meinten die Jungs Deinen Busen. Selten hieß es auch mal Du hast „ja auch irgendwie ein ganz hübsches Gesicht“.  Und weißt Du noch dieser eine Junge, den du gut fandest, der Dir sagte, Deine obere Körperhälfte wäre ja „ganz ok“, der Rest aber ein „No Go“? Ich weiß, das hat Dich getroffen – jahrelang, immer wieder.
Wie oft hast Du Dir bisher den Arm blutig gekratzt, weil Du nicht wusstest, wohin mit den negativen Gefühlen? Und wie oft hast Du danach gehofft, dass das jetzt nur ja keiner sieht und mit Dir ein Gespräch darüber anfängt? Oft. Und leider muss ich Dir sagen, dass Du noch ein paar harte Jahre vor Dir hast. Jahre, in denen Du Dich Deine schlanken Freundinnen unterlegen fühlst, weil Du neben ihnen nur selten angetanzt werden wirst. Jahre, in denen Du Dich fragst, warum Du nicht schön bist.
Ich wünschte Du hättest damals verstanden, was ich heute längst begriffen habe: Schönheit ist wandelbar und nicht statisch. Schönheit ist eine Frage der Selbstakzeptanz – die Meinung anderer ist nicht relevant. Und die Frage „Wer ist eigentlich schön?“ ist keine Frage, die einfach zu beantworten ist.

Jasmin, als ich zuletzt »The Belles – Schönheit regiert« von Dhonielles Clayton gelesen habe, musste ich an Dich denken. Und daran, wie unterschiedlich Du und die Bürger von Orléans mit dem Thema Schönheit umgegangen sind. Wo Du Dich versteckt hast, damit niemand erst darüber nachdenkt, ob Du schön bist, rennen die Bürger von Orléans einem Geist hinter her, einem Ideal, das sich so oft neu definiert, dass die meisten schon direkt nach ihrer Schönheitsbehandlung nicht mehr dem aktuellen Trend folgen. Eine Hatz, die nie endet und viele innerlich zerfrisst.

wer ist eigentlich schön?

Weißt Du Jasmin, ich glaube die Bürger*innen von Orléans verstehen nicht, dass das Schönheitsideal immer im Wandel ist und nicht dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen nicht bedeutet, nicht schön zu sein.
Im antiken Griechenland waren helle Haut und eine fülligere Figur Zeichen von Wohlstand. Kleine Füße, schmale Taille, zierlicher Körperbau im alten China waren Grazie und Eleganz im Trend. Runder Bauch, großer Busen, breite Hüften, helle Haut – in der italienischen Renaissance durfte Frau wieder etwas mehr haben.
Kleine Brüste, wenig Taille, fast knabenhafte Figur – die 1920er waren für Fluch und Segen für viele Frauen. Die 50er waren wieder kurviger, die 80er sportlich-schlank und die 90er schlank, fast ausgemergelt – die Schönheitsideale unterliegen dem Wandel der Zeit, beeinflusst von Zeitgeschehen, Kultur, Internationalisierung und vielen anderen Faktoren. Die Frage, was schön ist, lässt sich nur annähernd beantworten: Schönheit die größtmögliche Schnittmenge von gängigen Schönheitsmerkmalen ist. Welche Schönheitsmerkmale das sind, wird von mannigfaltigen Einflüssen bestimmt.

Mit der Etablierung und Verbreitung des Internets wurden die Einflüsse auf gängige Schönheitsideale komplexer. Kulturen, in denen bisher kräftigere Figuren dem Schönheitsideal entsprachen, passten sich (vor allem) westlichen Vorbildern an.
Models, Stars und Sternchen beeinflussen nicht nur Dich in Deiner Selbstwahrnehmung, sondern auch die angesagten Schönheitsideale der Zeit. Und ich weiß, gerade hasst Du die Celebreties und die Medien dafür, dass sie ihre aufgefüllten Hintern und Thigh Gaps in die Kamera halten. Aber weißt Du, in den nächsten Jahren rücken immer mehr Curvy Models in den Fokus der Aufmerksamkeit und Du wirst sehen, die Schönheitsideale und die Einflüsse darauf waren selten so vielfältig wie heute. Es gibt nicht mehr das Leitbild wie bei früheren Epochen, sondern eine Vielfältigkeit der Schönheit.

Jasmin, halt noch ein wenig durch. Ich verspreche Dir, es kommen Zeiten, in denen Du Dich schön fühlst – nicht perfekt, aber Du wirst dann wissen, dass Schönheit individuell ist. Und viel wichtiger: Ich verspreche Dir, es wird der Tag a kommen, an dem Du Dich selbst lieben kannst.

Weitere spannende Artikel um den Glanz und die Schattenseiten von Schönheit findest Du auf  www.netzwerk-agentur-bookmark.com.


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DAS BUCH Zum Beitrag

The Belles Schönheit regiert - Dhonielle Clayton

Planet! im Thienemann Esslinger Verlag                                                   Februar, 2019                                      ISBN:978-3-522-50583-3                    512 Seiten.

Klappentext:
Glitzernd, glanzvoll, grausam – willkommen in der Welt der Belles!

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …
(Quelle: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag)


Cover: Planet! im Thienemann Esslinger Verlag
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Blogtour „Im Maulwurfstunnel“ von Thomas Kastning

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Herzlich Willkommen zu Tag 4 der Blogtour „Im Maulwurfstunnel“ von Thomas Kastening

Gestern ging es bei Tanja von Buchstaebles darum, wie sehr das Leben von Konstantin aus den Fugen gerät. Mir wurde ein aktueller Tagebucheintrag von Konstantin zugespielt, in dem er sich mit dem Thema der Menschlichkeit und mit seiner Loyalität den Attentätern in seinem Bekanntenkreis auseinandersetzt.

Irgendwo in der Türkei, 18.01.2019

Darf man im Namen der Menschlichkeit einen Mord begehen? Ich weiß nicht mehr, wie oft ich mir diese Frage gestellt habe, seit der erste Schuss auf al-Sumnait gefallen ist und der Mord an dem brinaischen Minister durch die Presse ging. Ich habe aufgehört zu zählen und eigentlich ist das schlimm. Schlimmer ist, dass ich bis heute keine Antwort auf diese Frage habe, die mich vollständig zufrieden stellt. Hätte man mir diese Frage gestellt, bevor Leyla in die Wohnung unter mir gezogen ist, wäre meine Antwort klar gewesen: Mord ist immer etwas schlechtes. Es steht niemandem zu, das Leben eines anderen zu beenden.
Oder?
Heute ist mir immer noch bewusst, dass Mord etwas schlechtes ist und niemand das Recht hat über andere zu richten – denn wer richtet über die Richter? Aber wer sonst stoppt die Monster, die in der Öffentlichkeit Hände schütteln und auf diplomatischen Besuchen andere Länder bereisen, während sie in ihrer Heimat Familien auseinanderreißen, Menschen foltern und Kinder töten?
Die Ergebnisse der Morde gab den Taten kein Recht, auf Gewalt folgte Gewalt, auf einen Tyrannen kam der nächste – da können in der Vergangenheit  noch so viele Philosophen den Tyrannenmord in ihren Schriften verherrlicht haben.

Auf meinem Gewissen lastet der Tod von so vielen Menschen. Ich hätte diese Morde verhindern können – aber dann hätte ich den einen Menschen enttäuscht, der sich mir anvertraut und mir sein Vertrauen geschenkt hat. Und habe ich mich nicht strafbar gemacht, als ich von den geplanten Morden wusste und geschwiegen habe? Ich hatte Angst. Angst vor dem Verrat und Angst vor den Folgen meines Schweigens.
Leider muss ich gestehen, dass sich neben der Angst und dem Gedanken, dass die Morde ja vielleicht auch der richtige Weg sein könnten noch ein anderes morbides Gefühl breit gemacht hat: Faszination. Nach jedem Mord sog ich alle Informationen – ich war Teil des Ganzen, besser noch: Ich wusste, wer diese Morde beging und warum. Ich hatte geheimes Wissen. 

Aber dieser Druck! Wurde ich verfolgt? War da nicht dieser Kerl, der schon vor dem Supermarkt rumgelungert hat und ganz zufällig neulich auch beim Fußballspiel war? Oder nicht? Ich hatte das Gefühl durchzuderehen, war nervös, unsicher und habe Gespenster gesehen, wo nur Schatten waren. Und bis heute verfolgt mich eine Frage: Was ist nur aus mir geworden?

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DAS BUCH ZUR TOUR

Im Maulwurfstunnel Thomas Kastning

Parlez Verlag, Oktober 2018 ISBN: 978-3-86327-050-6    350 Seiten

 

Klappentext:
Konstantins ereignisloses Leben gerät aus den Fugen, als er sich in seine Nachbarin Leyla verliebt, die ihn in Kontakt mit der linksextremen Szene bringt. Dann erschüttert die Anschlagsserie einer linken Terrorzelle die Bundesrepublik. Konstantin wird gegen seinen Willen in die Attentate verwickelt und sieht sich plötzlich mit der Frage konfrontiert, wie weit der Einzelne im Widerstand gegen den Staat gehen darf – und ob Gewalt ein legitimes Mittel ist.
Unter dem Druck der Öffentlichkeit ermittelt die Polizei unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Dr. Priester auf Hochtouren, und schließlich gerät auch Konstantin in ihr Visier. Eine atemlose Verfolgungsjagd beginnt.
Ein fesselnder Roman, der den Spagat zwischen Spannung und  politischer Philosophie wagt.                                             (Quelle: Amazon)

 

 


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Aus dem Parlez Verlag


GEWINNSPIEL

Gewinn: 3 x je 1 Taschenbuch »Im Maulwurfstunnel« von Thomas Kastning

So geht’s:
Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren.
Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 21.01.2019!

Tagesfrage:
Darf man im Namen der Menschlickeit Menschen töten?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.
Die Gewinner werden zeitnah auf der Agenturseite bekannt gegeben.


Stationen der Blogtour

16.01.2019 – Gestatten: Konstantin Berger und superlangweilig
… bei Beatrice von “Eine Bücherwelt”

17.01.2019 – Oder vielleicht doch nicht?
… bei Jessica von “Buchmoment”

18.01.2019 – Mein Leben gerät aus den Fugen
… bei Tanja von “Buchstaebliches”

19.01.2019 – Wie weit bin ich bereit für Menschlichkeit zu gehen?
…  hier

20.01.2019 – Wie weit gehst du, Thomas Kastning?
…  bei Nicole von “Nicky’s Buchecke”


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Blogtour „Sanni“ & „Deceptive City“ von Stefanie Scheurich

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Herzlich Willkommen zu Tag 2 der Blogtour über »Sanni« und »Deceptive City« von Stefanie Scheurich

Gestern gab es bei Eine Bücherwelt die Vorstellung von »Deceptive City«, die Geschichte, zu der »Sanni« das Prequel ist – übrigens sind beide Bücher unabhängig und spoilerfrei voneinander lesbar. Heute möchte ich euch »Sanni« etwas näher bringen – und euch verraten, wer »Sanni« auf gar keinen Fall lesen sollte

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»Sanni«
von Stefanie Scheurich

Sternensand Verlag,
Januar 2019
978-3-0389-6020-1
523 Seiten
Preis: 3,99€ eBook | 13,99€ Taschenbuch

Bestellen AmazonZum Verlag

Klappentext

Was würdest du tun, wenn ein Mensch, den du liebst, einfach verschwindet?
Was würdest du riskieren, um ihn zurückzubekommen?

Die siebzehnjährige Susanna hat alles außer echten Problemen. Als Mitglied einer privilegierten Gesellschaft, die ihr perfektes Leben in einer Stadt hinter schützenden Mauern führt, gleicht ihr Dasein einem Hauptgewinn. Nur ist ihr gar nicht bewusst, wie viel Glück sie tatsächlich hat.
Nachdem ihr Bruder jedoch eines Tages spurlos verschwindet, setzt sie alles daran, ihn zu finden, und stößt dabei auf Wahrheiten, die ihr den Boden unter den Füßen wegreißen.

›Sanni‹ ist das Prequel zu ›Deceptive City‹ und die Antwort auf die Frage: Wer ist Susi wirklich?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Sanni + Deceptive City

Du solltest »Sanni« auf gar keinen Fall lesen, wenn…

… Du es langweilig und vorhersehbar magst.
Dann lies auf keinen Fall »Sanni« oder »Deceptive City«. Wirklich nicht. Das ist nichts für Dich! Stefanie Scheurich hat für ihre Dystopien eine spannende Atmosphäre geschaffen. Neben dem eher düsteren Setting überrascht die Autorin hier mit Unvorhersehbarkeiten, die mich gefesselt haben.
Am 19.01.2019 gibt es übrigen eine Lesung von Liza’s Bücherwelten – da könnt ihr einen spannenden Einblick erhalten 🙂

… vielschichtige Charaktere nicht Dein Ding sind.
Sanni hat mich überrascht. Sie ist ganz anders, vor allem viel durchdachter und vielschichtiger, als ich Sie in »Deceptive City« eingeschätzt habe. Es macht viel Spaß ihren Charakter zu entdecken und auch ihre Entwicklung vom jungen Mädchen zu erwachsenen jungen Frau zu erleben.

… Du Rückblenden furchtbar findest.
Denn die nutzt Stefanie Scheurich reichlich – und setzt sie sehr gut an. Während »Deceptive City« abwechselnd aus den Perspektiven von Protagonisten Thya und Mitchell erzählt wird, gehört »Sanni« nur Susanni. Sie erzählt ihre Geschichte aber auch kapitelweise abwechselnd: in dem einen Kapitel geht es um die Gegenwart, im nächsten um ihr anderes Leben, dass sie vor acht Jahren führte.

… Gesellschaftskritik für Dich nichts in Büchern verloren hat.
Ja, Stefanie Scheurich zeigt hier Themen auf, die unsere Gesellschaft betreffen oder sehr bald betreffen könnten: Umgang mit „Aussortierten“ unserer Gesellschaft, Genforschung, die Zweiklassengesellschaft und die Frage um den Wert und die Rolle eines Menschen.
Diese Themen greifen wir natürlich auch auf:
Am 20.01. gibt es bei Thoras Bücherecke (Facebook) einen Beitrag über den Umgang mit Aussortierten,  am 22.01. geht  es bei L.C.’s Booshelf um die Frage nach dem Wert und die Rolle eines Menschen, am 23.01. geht es bei Magische Tintenwunderwelt (Facebook) um Genforschung und 24.01. gibt es zum Beispiel einen spannenden Beitrag über die Zweiklassengesellschaft bei All you need is a lovely book.

Am 21.01. gibt es bei Seductive Books übrigens gute Gründe von Jenny, warum man »Deceptive City« und »Sanni« lesen sollte.
Morgen gibt es bei Liza’s Bücherwelt erstmal eine Lesung aus »Sanni«.


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Mehr von Stefanie Scheurich


GEWINNSPIEL

Gewinn: 9 x je 1 unsigniertes Taschenbuch  »Sanni« von Stefanie Scheurich

So geht’s:
Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren.
Das Gewinnspiel läuft vom 17.01.2019 bis einschließlich 26.01.2019!

Tagesfrage:
Was gefällt Dir an Dystopien? Oder was gefällt Dir nicht?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Stationen der Blogtour

17.01. – Eine Bücherwelt – Vorstellung von »Deceptive City«
18.01. – hier – Vorstellung von »Sanni«
19.01. – Liza’s Bücherwelt – Lesung aus »Sanni«
20.01. – Thoras Bücherecke – Umgang mit den „Aussortierten“
21.01. – Seductive Books – Warum man Sanni und Deceptive City lesen sollte
22.01. – L.C.’s Bookshelf – Die Frage nach dem Wert oder der Rolle eines einzelnen Menschen
23.01. – Magische Tintenwunderwelt – Genforschung – Kinder nach Wunsch
24.01. – All You Need Is A Lovely Book – Zweiklassen Gesellschaft
25.01. – Lila Bücherwelten – Das etwas andere Interview


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Ab nach London!

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London ist wohl eine der spannendsten, kontrastreicheren Metropolen Europas – das war jedenfalls der Eindruck, den mein junges Ich mit 14 hatte, als ich diese aufregende Stadt besucht habe.
Kein Wunder, dass Len Knodt »Soulcatcher« hier spielen lässt – und sich selbst in die Stadt verliebte, wie sie in ihrer Widmung sagt.

Mit der Mischung aus (protzigen) Touristenzentrem, alten, engen Gasse, versteckten Plätzen und viel lebendiger Geschichte zwischen den Mauern der Stadt, ist London einfach einmalig.
Seit 47. n. Chr. werden im ehemals römischen Londinium Menschen geboren, leben dort, sterben und hinterlassen ihre Spuren. Perfekt, um hier mächtige Waffen bei übernatürlichen Wesen zu verstecken, die Maisie in »Soulcatcher«  finden muss, um ihren Freund Luke zu retten.

Aber schon bevor Maisie von dem magischen, übernatürlichen und durchaus unheimlich tödlichen zweiten Gesicht von London erfuhr, nahm sie den Zauber ihrer Heimatstadt wahr. So saß sie zum Beispiel unzählige Male zusammen mit ihrem Freund Luke auf den Löwen am Trafalger Square und hat in der Dämmerung die tausend Lichter von London betrachtet.

Trafalger Square London

Trafalger Square; Bild: ©Canva

Mit Nicolo muss Maisie in ihrer abenteuerlichen Reise durch London zum Tower of London. Her Majesty’s Royal Palace and Fortress the Tower of London ist ein befestigter Gebäudekomplex mitten in London. Die Ringburg wurde im Laufe der Jahrhunderte seit dem Bau der ersten Burg an der Stelle 1066 unter anderem als Residenz, Waffenkammer, Werkstatt, Lager, Zoo, Garnison, Museum, Münzprägestätte, Archiv, Gefängnis und Hinrichtungsstätte genutzt, historische Persönlichkeiten wie Anne Boleyn Catherine Howard und Robert Devereux wurden hier einquartiert und hingerichtet.

Tower of London

Tower of London ; Bild: ©Canva

Neben diesen zwei Orten, entdeckt Maisie fü den Leser noch so viel mehr in London – in welche Ecken Autorin Lena Knodt ihre Protagonistin noch schickt und welche Abenteuer sie in einer der ältesten Metropolen Europas erlebt, erfährst Du in »Soulcatcher«.

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DAS BUCH ZUR TOUR

Soulcather Lena Knodt

Eisermann Verlag                       November 2018                            ISBN: 978-3-9617-3951-6             350 Seiten

Klappentext:
Ein Jäger mit vernarbtem Herzen.
Eine Kriegerin voll Mut und Vertrauen.
Ein Mädchen, das in die Zukunft sieht.
Wolf, Fuchs und Adler.
Begib dich auf eine rasante und dämonische Verfolgungsjagd durch das Herz von London!

Ein schrecklicher Autounfall bringt das Leben von Maisie völlig durcheinander. Die Schwester ihres Freundes Luke schwebt in Lebensgefahr – und er ist schuld. Doch plötzlich steht das Mädchen wieder vollkommen unverletzt vor der Tür und alles ist wie vorher. Bis auf Luke selbst. Bald erfährt Maisie, dass ihr Freund einen verhängnisvollen Handel eingegangen ist, um das Leben seiner Schwester zu retten. Und als wäre das nicht genug, verhält sich ihr neuer Mitschüler Nicolo sehr geheimnisvoll, bietet Maisie jedoch seine Hilfe an. Bald findet sie heraus: Luke hat seine Seele an den König der Dämonen verkauft …


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Von Lena Knodt

  


GEWINNSPIEL

Gewinn: 3 x je 1 eBook »Soulcatcher« von Lena Knodt im Wunschformat

So geht’s:
Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren.
Das Gewinnspiel läuft vom 05.12.2018 bis einschließlich 10.12.2018!
Gewinnspielveranstalter ist die Netzwerk Agentur Bookmark.

Die Gewinner der 3 Bücher werden dann am 11.12.2018 im Tourplan auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:
Was ist Dein Lieblingsplatz in London? Es ist egal, ob Du schon in London warst oder dir den Ort nur spektakulär vorstellt. 😉

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


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Cover: Eisermann Verlag
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Die #HexensoldProzesse sind eröffnet!

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13 Bloggerinnen haben sich zusammengetan um gemeinsam die #hexensoldprozesse zu feiern

Hexensold

Mit Mini-Leseproben schauen wir hinter die Kulissen des neuen Galgenmärchens von Nora Bendzko. Wie die anderen Galgenmärchen interpretiert auch »Hexensold« eines der Grimm’schen Märchen neu. Nach »Der Bärenhäuter«, »Rotkäppchen« und»Rumpelstilzchen« ist dieses Mal »Rapunzel« das Märchen für die Adaption gewesen.

Welche Elemente aus Rapunzel finden sich in »Hexensold«?

Das wohl prominenteste Element aus dem Märchen ist der Turm, in dem Hauptcharakter Elegio aufwächst, von Rosen und Dornen umrankt. Das Gebäude ist einem echten nachempfunden, dem Torre Deli Beli Mirre in der Gemeinde Teglio, wo „Hexensold“ spielt.

Anders als im Original ist Rapunzel nicht oben im Turm eingesperrt, sondern Elegio verwandelt sich durch magische Kleider in sie. Dabei hilft ihm insbesondere eine verzauberte Perücke, die mit den Locken seiner Mordopfer verwoben ist – Rapunzels langes Haar.

Im weiteren Verlauf von „Hexensold“ tauchen immer mehr Märchenelemente auf: eine Hexe, welche die Blüten von Ährigen Teufelskrallen isst – auch Rapunzeln genannt –, ein Prinz, der in die Dornen des Turmes stürzt, der berühmte Satz: „Rapunzel, lass dein Haar herunter!“

Doch auch über die Grimm hinaus vereint „Hexensold“ alle möglichen Elemente von Rapunzels Entstehungsgeschichte. Von Basiles Urmärchen „Petrosinella“ über die Grimm’sche Version bis zu modernen psychoanalytischen Interpretationen, welche die Rapunzel-hungrige Hexe als Metapher für Magersucht sehen.

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Heute erscheint ein mit »Hexensold« ein neues Galgenmärchen
von Nora Bendko

Nora Bendzko Hexensold

Cover & Quelle: Nora Bendzko

Klappentext:

»Tanze nicht mit Feen und handle nie mit Hexen.« – Elegio kennt diese Warnung, seit er ein kleiner Junge ist.

Geboren in eine Familie von Assassinen wächst er im Oberitalien des 17. Jahrhunderts auf.  Sein Vater Lysander setzt alles daran, ihn auszubilden. Doch dem sanften Elegio ist Töten zuwider.

Sein Leben ändert sich für immer, als er in den Besitz eines verzauberten Kleides gelangt. Es verwandelt ihn in Rapunzel  – eine gefährliche Schönheit. In ihrer Gestalt ist er endlich der Todesengel, den Lysander in ihm sehen will.

Aber sein Vater hat ihn nicht grundlos vor Hexenwerk gewarnt. Mit Rapunzel erwachen Mächte im Land, die einen nie dagewesenen Krieg entfesseln. Und Elegio, der nie kämpfen wollte, gerät mitten zwischen die Fronten …

Eine dunkelfantastische Thriller-Adaption zur Zeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das bekannte Märchen der Brüder Grimm: »Rapunzel«.

 

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Die 13 Blogerinnen der #Hexensoldprozesse

Verpasse keine Beiträge – Beginn der Facebook-Veranstaltung: 19:00

Zirkelmutter – Anne Zandt von Random Poison

19.00 Uhr – Inspiration zum Titel Kerstin von Lesewelten
19.15 Uhr – Namensbedeutungen Janina von Die Buchlilie
19.30 Uhr – Verwobene Elemente aus »Rapunzel« – ich
19.45 Uhr – Spieljahre von »Hexensold« – Anna von Magische Momente in der kleinen Bücherwelt
20.00 Uhr – Setting von »Hexensold« – Alexandra von Weltenwanderer
20.15 Uhr – Historische Figuren – Anja von Seitenweise
20.30h – Waffen und Gifte – Sina von Kleeblatts Bücherblog
20.45 Uhr -Der Veltliner Mord – Christine von Fleurs Bücherwelt
21.00 Uhr – Magie und Naturphänomene – Ray & Denise von Libramorum
21.15 Uhr – Kleidung und Kosmetik – Michèle von Elchi’s World of Books & Crafts
21.30 Uhr – Cross-Dressing-Elemente – Justine Wynne Gacy
21.45 Uhr – Verbindung zu anderen Galgenmärchen – Isabel von Bücherlilien

22:00: End-Post