Blogtour „Herrin der der Nordmänner“ von Peter Heimdall

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Banner Herrin der NordmännerHerzlich Willkommen zum vierten Tag der Blogtour zu
„Herrin der Nordmänner“ von Peter Heimdall

Gestern ging es bei Seductive Books um Protagonistin Frida, die als Frau 878 n. Chr. die Führung der Krieger ihres Vaters übernehmen. Heute geht es um das Setting, die Entwicklung und die Atmosphäre von „Herrin der Nordmänner“.

Setting

Peter Heimdall setzt das Setting  (Schauplatz /Ort einer Handlung) von „Herrin der Nordmänner“ nach Großbritannien, zu Zeiten der Heptarchie, die die Insel beherrschte bevor das Königreich England entstand. Im im Königreich Wessex kämpfen die Nordmänner gegen den christlichen König Alfred, auch bekannt als Alfred der Große.
Peter Heimdall steigt auf einem verregneten Schlachtfeld in Wessex in seine Geschichte ein, seit zwölf Jahren erobern die Wikinger Landstreifen um Landstreifen, 874 hatte Alfred nach einer schweren Niederlage bereits einmal fliehen müssen – diesmal soll es anders werden.

Wessex

Quelle: Canva

Entwicklung & die Atmosphäre

Die Spannung hält Peter Heimdall während der weiteren Entwicklung seines Romans aufrecht – die Flucht der Nordmänner durch das Frankenland spickt der Autor mit Intrigen, Verrat, Blut und den Unwägbarkeiten einer rauen Zeit.
Dabei achtet der Autor darauf, historische Gegebenheiten in seinen Roman aufzunehmen und mit fiktiven Ergänzungen zum Leben zu erwecken. Einen großen Dienst dabei hat sich Peter Heimdall mit seiner Kunstfertigkeit eine authentische Atmosphäre zu schaffen, erwiesen.
Peter Heimdall beschreibt aktiv die Szenen seines Romans und lässt seine Charaktere die Atmosphäre wahrnehmen. Frida und Dagrun spüren die Kälte, den Hunger, riechen das Blut und fühlen den glatten Griff ihrer Waffen in den Händen. LeserInnen nehmen die Wahrnehmung der Charaktere auf. Dazu trägt auch die gewählte Erzählperspektive bei: Der auktoriale Erzähler in „Herrin der Nordmänner“  geht nicht nur auf die Wahrnehmung von Frida und Dagrun ein, sondern bezieht für eine lebendigere Darstellung auch Gefühle und Meinungen von anderen Charakteren. Unterstützt durch das zeitgerechten Vokabular machen die  „Herrin der Nordmänner“ zu einem lebendigen, authentischen Roman, der durch eine dichte Atmosphäre besticht und eine spannende Entwicklung überzeugt.

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DAS BUCH ZUR TOUR

Herrin der Nordmaenner von Peter Heimdall

Klappentext:
Sie sind die härtesten Männer ihrer Zeit – doch ihre Anführerin ist härter als sie alle.
Im 9. Jahrhundert nach Christus: Frida und ihre Schwester Dagrun sind Schildmaiden und kämpfen Seite an Seite mit den Kriegern ihres Vaters in Britannien. Als sie dort scheitern, begleiten sie ihn auf die Plünderfahrt im Reich der Franken – die schrecklich fehl schlägt! Der Seeweg ist ihnen versperrt, und so bleibt ihnen nur, über Land vor ihren Häschern zurück nach Dänemark zu fliehen. Doch für Frida stellt sich noch eine ganz andere Frage: Kann sie nach dem Tod ihres Vaters die Anführerschaft über die Männer beanspruchen und sie alle sicher zurück in die Heimat führen?

(Cover & Quelle: blanvalet)


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GEWINNSPIEL

Gewinne 1 von 2  “Herrin der Nordmänner” Taschenbüchern

So geht’s
Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage
Liest Du lieber Bücher aus der Perspektive eines (dritten) Erzählers oder aus der Ich-Perspektive?

Teilnahmebedingungen
 Das Gewinnspiel endet am 06.12.2018 um 23:59 Uhr.


Stationen der Blogtour

26.11. – Herrin der Nordmänner – Charleen’s Traumbibliothek
27.11. – Frida & Dagrun: Schwestern im Kampf – Bücherfarben 
28.11. – Frida: Eine starke Frau als Anführerin –  Seductive Books
29.11. – Setting, Entwicklung & die Atmosphäre – hier

Ab 30.11.2018 bis 06.12.2018: Social Media Aktion

Gewinnerbekanntgabe: Zwischen 07.12.2018 & 08.12.2018

Blogtour „Götterherz“ von B.E. Pfeiffer

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Banner GötterherzHerzlich Willkommen zu Tag 3 der Blogtour
„Götterherz“ von B.E. Pfeiffer

Gestern ging es bei Eine Bücherwelt um Gaia – heute geht es um einen Charakter aus Götterherz, der mich berührt und inspiriert hat: Ajax. Wie fühlt man sich, wenn die Liebe des Lebens gestorben ist? Ich habe versucht dieses Gefühl einzufangen.

Ajax verstand immer noch nicht, warum sein Herz nicht einfach aufhörte zu schlagen. Gestern war es doch zusammen mit IHR gestorben. War es wirklich erst gestern gewesen? Es fühlte sich schon jetzt wie eine Ewigkeit an. Eine verdammt lange Ewigkeit.
Ajax krümmte sich zusammen, machte sich klein und angreifbar. Er hoffte darauf, dass sich eine der Kreaturen aus der Dunkelheit schälen und ihn töten würde. Er würde sich nicht wehren. Dieses mal nicht.  Aber nichts passierte. Kein Tentakel griff aus dem Hinterhalt nach ihm, keine tödlichen Zähne packte ihn, kein dornenbesetzter Fangarm bohrte sich in seinen Körper.
Sein verdammter Bruder hat bestimmt dafür gesorgt, dass nichts und niemand ihn von diesen Qualen erlösen würde. Bei den grausamen Titanen, bestimmt hatte sein verfluchter Bruder Ajax‘ Leben bei qualvollster Strafe unter seinen verdammten Schutz gestellt. 

Ajax wusste nicht, wie lange er schon in seinem Reich in der Dunkelheit hockte, zusammengekrümmt wie ein Neugeborenes aus dem Geschlecht der Menschen. Aber es war das erste Mal in seiner ganzen Existenz, dass ihm die Knie von einer unbequemen Haltung schmerzten. Bröckelten da etwa Steinfragmente von ihm herab, weil er so lange still in einer Haltung gekauert hat? 
Erschöpft schleppte sich Ajax zum Strom der Seelen, den er von einem Becken im großen Saal sehen konnte. Sein verfluchter Bruder sorgte bestimmt dafür, dass SIE lange in dem Strom der Seelen ausharren musste. 
Kraftlos ließ Ajax sich auf den Rand des Beckens nieder und tauchte mit den Blicken in den Strom unendlich vieler Seelen, die auf eine neue Chance in der Welt der Sterblichen warteten, ein. 
Da! Das war doch eine Locke ihres Haares gewesen!  Egoistisch und süchtig nach einer flüchtigen Berührung der Seele seiner Geliebten tauchte Ajax seine Hand in den Strom. Streifte ohne Gnade die Seelen armer Geschöpfe, die nach ihrer Wiedergeburt entweder gesegnet oder verrückt werden würden – oder beides. Ganz kurz streifte der Schatten IHRER langen Haare seine Hand. Ganz kurz vermeinte Ajax einen Hauch IHRER Liebe zu spüren, IHRE Seele versprach ihm, ihn nie zu vergessen. 
Tränen schossen Ajax in die Augen, sein Kummer floss in den Strom der Toten ein. Ajax kümmerte nicht, dass er einigen Seelen seiner Kummer mitgab und den Menschen damit in verschiedensten Epochen die schönsten und traurigsten Liebeslieder schenkte. Wen seine Tränen berührten, würde Zeit seines späteren Lebens und des Lebens danach und all den folgenden Leben eine tiefe Sehnsucht und einen abgrundtiefen Kummer spüren. Einige dieser Seelen würden diesen Fluch nie verkraften. Ajax war das egal. Ein ums andere Mal griff er egoistisch nach  IHERER Seele, lechzte nach dem Hauch des Versprechens, das ihn jedes Mal umgab, wenn er den Schatten seiner Geliebten streifte. Ein ums andere Mal beschädigte er die anderen Seelen in seinem Egoismus, aber er brauchte diese Momente. Ohne diese gestohlenen Momente wäre er verrückt geworden und hätte seinen Bruder noch vor IHRER Wiedergeburt herausgefordert. In seinem aktuellen Zustand wäre das sein Ende und das Ende seiner Liebe gewesen. Also zehrte er von diesen Augenblicken mit einer Ahnung von Liebe Jahrhundert um Jahrhundert. Und Jahrhundert um Jahrhundert wurden Seelen mit Ajax Berührung wiedergeboren – die einen beschenkten die Menschheit mit ihrer Kunst, die ihrer Sehnsucht und ihrem Kummer Ausdruck verlieh, andere quälten die Menschheit: sie mordeten, brandschatzten, löschte ganze Religionsgemeinschaften aus oder vernichteten ganze Völker. Ihr Wahnsinn kannte kein Ende.  

Mit den verstreichenden Jahrtausenden konnte er IHRE Seele immer seltener sehen. Und dann gar nicht mehr.
Tiefe Verzweiflung kämpfte Ajax nieder, sodass er den goldenen Schimmer in seinem trostlosen Reich nicht sah, obwohl er nicht zu übersehen war. 
Die Hand, die sich auf seine Schulter legte, hätte ihn fast in das Becken stürzen lassen vor Schreck. Kräftig und fest hielt die zierliche Hand Ajax aufrecht, zwang ihn, den Kopf zu heben und in ihre strahlenden Augen zu blicken. Demeter stand vor ihm, musterte ihn und die Narben aus dem gemeinsamen Kampf mit IHR, strahlte und sprach mit einer Stimme, die von überall und nirgends zu kommen schien: „Mach dich bereit Ajax! SIE wurde wiedergeboren!“

Morgen geht es kulinareisch weiter bei Liza’s Bücherwelt.

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DAS BUCH ZUR TOUR

götterherz Bettina Pfeiffer

Klappentext:
Seit Beginn ihres Familienurlaubs in Griechenland durchlebt die zwanzigjährige Penelope seltsame Träume. Jedes Mal findet sie sich an einem bedrohlichen Ort voller Monster wieder. Und jedes Mal erscheint ein mysteriöser Mann und verteidigt sie gegen diese Kreaturen.
Als sie diesen Fremden auch in wachem Zustand trifft, blitzen Erinnerungen an ein früheres Leben in ihr auf. An ein Versprechen von Unsterblichkeit, an eine Liebe, die Jahrtausende überdauert hat, und an eine uralte Rivalität zwischen zwei Göttern. Und einem davon gehört ihr Herz schon seit so langer Zeit. Allerdings muss sie nun um ihn kämpfen – um ihn und um ihr eigenes Leben, das von Göttervater Zeus persönlich bedroht wird.
(Cover & Quelle: Sternensand Verlag)


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GEWINNSPIEL

Gewinne 1 von 7 unsignierten Taschenbüchern

So geht’s
Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage
Was tust Du gegen Liebeskummer?

Teilnahmebedingungen
 Das Gewinnspiel endet am 01.12.2018 um 23:59 Uhr.


Stationen der Blogtour

25.11. – Faszination der griechischen Mythologie – L.C.‘s Bookshelf
26.11. – Gaia – Eine Bücherwelt
27.11. – Fanfiction – hier
28.11 – Griechischer Zauber – Liza’s Bücherwelt
29.11. – Pens magische Zauberkraft – Bücherfarben
30.11. – Große Überraschung in der Facebook-Veransaltung
mit Aus dem Leben einer Büchersüchtigen
01.12. – Weihnachten in Griechenland – Mohini & Grey’s Bookdreams

+ Social Media Aktion von Magische Tintenwunderwelt & Seductive Books

 


Blogtour „Wächter der Runen“ von J.K. Bloom

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Banner Wächter der RunenHerzlich Willkommen zu Tag 7 der Blogtour
„Wächter der Runen“ von J.K. Bloom

Gestern ging es bei Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. um das Imperium Amatea, die Hierachie in den dunklen Gassen des Staates und die Gefahren, die sich dort herumtreiben. Besonders spannend dabei sind die Sicaria, Meuchelmörder im Dienste des Imperiums. Ist man nah genug, um die dunkle Rüstung und das Abzeichen der Meuchelmörder zu erkennen, stellt sich wohl unweigerlich die Frage, ob man schnell genug ist, um zu entkommen.
Heute nimmt unsere Blogtour eine andere Richtung: es geht um die Protagonisten Finnigan und Ravanea. Die nachfolgende kurze Fanfiction ist frei erfunden, lehnt sich aber an einer Szene aus »Wächter der Runen« an.

In der Stunde nach dem Sonnenuntergang, direkt nach dem die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist und die letzten Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen herauswinden, ist es im Wald still. Als würde der Wald den Atem anhalten und warten, welche Grausamkeiten sich in dieser Nacht zwischen den dicken und dünnen, jungen und alten Stämmen ereignen.
Es ist die Stunde, in dem der Nebel aus dem Boden kriecht, alles feucht und klamm wird. Die Stunde, in der Feuer vermutlich kilometerweit zu hören ist. Es knistert, knackt und zischt so laut, dass das Mädchen fast ihre eigenen Gedanken nicht mehr hören kann. Aber das ist ihr egal, sie wirft weiterhin von dem Holz nach, dass sie den ganzen Tag über gesammelt hat. Da Feuer muss brennen, bis jeder in Amatea es sehen kann. Es ist der Anfang vom Ende. Es ist das vereinbarte Zeichen für den Untergang des Imperiums.
Als das Mädchen kein Holz mehr zum nachlegen hat, greift sie nach der Feuerrune um ihren Hals, um die Flammen zu unterstützen. Sie muss jetzt auf die beiden warten, die Amatea stürzen werden – daran glaubt das Mädchen ganz fest, seit sie vor nicht allzu langer Zeit  Kopfgeldjäger Finnigan Basset und der Abtrünnigen Ravanea Cahem in einem Bordell Massotts, der Stadt in der man besser ein Niemand ist,  das erste Mal begegnete.
Das Mädchen geht noch einmal diese Begegnung im Kopf durch, analysiert jede kleine Einzelheit.

Der Tag im Bordell war furchtbar, es war voll, die Gäste laut und die Huren lauter. Wer noch nicht betrunken war, arbeitete hart daran, das zu ändern. Ständig griffen dreckige Händen nach dem Mädchen, das an der Schwelle zur Frau stand. Noch durften diese Hände nicht mehr tun als zu kneifen und zu streicheln, aber heute war der letzte Tag, an dem die feiste Bordellbesitzerin ihre schützende Hände über sie hielt. Morgen feierte das Mädchen ihren 13. Geburtstag – 12 mehr, als die meisten Neugeborenen in Massot je feiern – und dann endete die Frist. Morgen würde die Besitzerin ihre erste Nacht meistbietend verkaufen und dann müsste das Mädchen wie jede andere Hure ihr Geld an diesem Ort verdienen. Nicht zum ersten Mal dachte das Mädchen daran am nächsten Morgen, wenn sie zum Betteln geschickt wird, Massott zu verlassen. Konnte es etwas schlimmeres als eine Zukunft in diesem Loch geben?
Mitten in wilden Zukunftsplänen verstrickt hätte das Mädchen die Frau mit der dunklen Rüstung und dem Abzeichen der Sicaria fast übersehen. Jetzt war ihr Interesse geweckt. Was machte eine Meuchelmörderin des Imperiums hier? Soll sie die Besitzerin umbringen? Dann sollte sich das Mädchen schnell in Sicherheit bringen, bevor hier alles im Chaos versank. Das Mädchen war gerade dabei, sich einen Weg durch die schwitzenden Leiber zu suchen, als sie die zweite Frau sah: markante Wangenknochen, schwarzes Haar und dunkle Augen – beides mit einer Nutzrune gefärbt, was Mädchen dank der eigenen Nutzrune erkennen konnte. Eigentlich war die Frau blond und hatte grauweiße Augen. Sie sah einer Abtrünnigen von den Plakaten am Brunnenplatz sehr ähnlich.

Als die Sicaria durch eine Tür in einem der Hurenzimmer verschwand, zögerte die Abtrünnige kurz. Bevor sie entscheiden konnte, ob sie der Sicaria durch die Tür folgen oder lieber umkehren sollte, drängt ein Mann, den das Mädchen bisher nicht bemerkt hatte, weil er sich seiner Umgebung perfekt angepasst hat, die Abtrünnige durch die Tür.
Aufgeregt folgte das Mädchen dem merkwürdigen Trio. Dabei ist sie intelligent genug, nicht die Tür zu nehmen, die der Mann mit den vielen Waffen bestimmt ohnehin bereits verschlossen hat. Aber sie ist in diesem Bordell groß geworden und weiß um die doppelten Wände, Geheimgänge und Verstecke. Schnell schlüpfte sie hinter einen Wandvorhang, ließ sich auf Hände und Knie fallen und krabbelte in einen kleinen Gang, der zu einem versteckten Gitter des Zimmers führt.
Einen Kampf gab es nicht, die Abtrünnige lag scheinbar  bewegungslos im Raum, die Sicaria und der Mann mit dem intelligenten, wachen Blick standen sich gegenüber.
Als der Mann in ihre Richtung blickte, schien sein Blick den des Mädchens zu kreuzen. »..viel zu einfach.«, sagte er gerade, als die Stelle hinter dem Ohr des Mädchens zu kribbeln begann, die ihr Mutter ihr einst mit einer Rune tätowierte und die die Vision der Vergangenheit und einer möglichen Zukunft zeigt.
Das Mädchen sieht den Mann, Finnigan Basset. Seine Eltern leben in Baltora und auch der legendäre Kopfgeldjäger will sich durch diesen luckrativen Auftrag endlich ein Anwesen in der Stadt leisten. Er ist gewitzt, ehrlich, mutig und unerschrocken. Und freundlich. Das Mädchen sieht kurz das Bild eines Mannes mit Brille und dunklen Haaren, der ein Neugeborenes im Arm hält und glücklich ist. Ein Freund des Kopfgeldjägers scheinbar. Als nächstes sieht das Mädchen die Abtrünnige, Ravanea Cahem – der Schlüssel zum Untergang Amateas. Das Mädchen sieht die Zeit in den Kerkern des Imperiums, das Geheimnis auf Ravaneas Rücken und ein gutes Herz trotz all der Folter und Schmerzen.
Das Bild, was sich dem Mädchen am meisten einprägt und das sie nur kurze Zeit später dazu bringt, ein großes Feuer in der stillsten Stunde des Tages in einem Wald zu entzünden ist das eines brennenden Amateas, in den Schatten von Finnigan und Ravanea. Unter ihnen kniet der Imperator, nichts als ein Schatten voller Qualen mit verlöschenden roten Augen.

Im Zimmer brach ein Kampf aus, die Abtrünnige setzte sich zur Wehr. Das Mädchen wusste, was sie tun musste, sie würde den Kopfgeldjäger und die Gejagte nicht mehr aus den Augen lassen. Amatea würde brennen.

Morgen geht es bei Lina’s Büchertraumwelt (auf Facebook) weiter mit einem Autoreninterview.

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DAS BUCH ZUR TOUR

Wächter der Runen

Klappentext:
Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann …
(Quelle:  Sternensand Verlag)


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GEWINNSPIEL

Platz 1:
1x Taschenbuch von »Wächter der Runen«

Platz 2 und 3:
 je 1 x Goodiepaket

So geht’s
Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage
Was ist Dir an Protagonisten wichtig?

Teilnahme bis einschließlich 28.09.2018 23.59h möglich.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Stationen der Blogtour

21.09.  –  Buchvorstellung – Seductive Books
22.09. – Erwartungen vs. Realität – Warum „Wächter der Runen“ lesenswert ist – Fuchsias Weltenecho
23.09. –  Runenmagie – Bücherfarben
24.09.  –  Kopfgeldjäger – Eine Bücherwelt
25.09.  –  Runen in der alten Zeit – All you need is a lovely book
26.09. – Hierachien in „Wächter der Runen“ – Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.
27.09. – Finn und Ravanea – hier
28.09. – Autoreninterview – Lina’s Büchertraumwelt (Facebook)

Cover: Sternensand Verlag
Banner: Jasmin Wurzel

Feliccima – Die Welt hinter dem Regenbogen

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Glaubst Du mir, wenn ich dir Sage, dass es Kobolde wirklich gibt?

»Jan, jetzt kommt endlich! Nana fängt gleich an. Wir verpassen ja alles!« die kleine Mia stampft mit dem Fuß auf, als sie ihrem großen Bruder zur Eile antreibt. Jan ist allerdings wenig beeindruckt, er zieht sich in aller Ruhe seine Schuhe an und setzt sich sogar noch hin, um die Schleife zu binden – sehr, sehr sorgfältig. Dabei grinst er amüsiert seine Fußspitzen an, während Mia immer wieder zwischen ihm und der Wohnungstür hin und her läuft, um ihn zur Eile anzutreiben.
Als Mia einen hochroten Kopf hat und den Tränen nahe ist, beendet Jan seine Show und nimmt Mia auf den Arm: »Wein doch nicht gleich. Ich trage dich, wir werden pünktlich sein und kein Wort von Nana und ihren wilden Abenteuern im Land der Kobolde verpassen. Versprochen!«
Zusammen verlassen Jan und Mia die Wohnung ihrer Eltern und machen sich auf zum Rathausplatz, wo heute die alte Nana wieder ihre Geschichten zum Besten gibt. Wie sie einst zusammen mit der Tochter eines berühmten Schauspielers in einer Klasse war und dass da auch dieser Junge war, den Nana schon immer etwas komisch fand. Und wie sie die beiden eines Tages durch Lichtschein in einem Foto hat verschwinden sehen! Also ob! Aber solange die kleine Mia den Geschichten gerne lauscht, wird Jan mit seiner Schwester auf den Rathausplatz gehen, wenn Nana da ist.

Früher drängelten sich die Kinder auf dem Platz, wenn Nana erzählte. Je älter sie selbst und je wirrer ihre Geschichten wurden, desto weniger Kinder kamen. Heute sitz nur eine Handvoll Kinder auf den Boden um die alte Nana herum. Sie blickt auf, als Jan und Mia ankommen: »Ich dachte schon, ihr kommt nicht. Aber dann kann ich jetzt endlich anfangen.« Ein warmes Lächeln teilt die unzähligen Runzeln in ihrem Gesicht und gibt den Blick auf immer noch kräftige, weiße Zähne frei.
»Kinder,« beginnt Nana, die schon uralt war, als Jans Vater ganz jung war, »habe ich euch schon von meiner Freundin Emma, ihrem Freund Sam und seiner Heimat Feliccima erzählt?«
Hatte sie, unzählige Male schon, aber die Kinder liebten diese Geschichte. Im Chor gaben sie ihr »Nein« als Antwort und Nana begann zu erzählen.
»Ich dachte mit trifft der Schlag, als ich erfuhr, dass ich mit der Tochter des großen Patrick Blairs in einer Klasse bin! Ich habe mich ewig nicht getraut, Emma anzusprechen. Ich glaube, sie wusste lange Zeit nicht, dass ich in ihrer Klasse bin – obwohl wir doch nur wo wenig Schüler waren.
In diesem einem Jahr, bevor sie verschwand, kam Emma aus den Sommerferien wieder. In Geschichte sollte sie ein Referat mit Sam machen, der sich für die erste Woche entschuldigen leiß. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber als Sam wieder in der Schule war, lag zwischen den beiden eine deutliche Spannung in der Luft. Jedes Wort wurde abgewogen, bevor es ausgesprochen wurde. Und dann, einige Wochen später, waren die beiden ein Herz und eine Seele. Ich war …. neugierig, eigentlich mochte ich Sam, auch wenn er manchmal komisch war. Er wohnte zum Beispiel zu Hause und nicht in der Akademie und er ging immer pünktlich Heim – auch wenn wir anderen noch etwas unternommen haben.
Eines Tages, als ich Emma und Sam auf dem Flur tuscheln sah und sie ihr Gespräch abrupt abbrachen, als sie mich sahen, beschloss ich ihnen zu folgen. Neuerdings verschwanden sie nämlich zusammen sehr pünktlich.
Also folgte ich ihnen bis zu dem scheinbar verlassenen Bauernhof, auf dem Sam angeblich wohnte. Ich folgte ihnen in das Haus, die Treppe hoch und machte eine Tür auf, die sie gerade geschlossen haben. Kinder, was hat mich da nur geritten? Ich wusste nicht mal, was ich sagen sollte, wenn ich den beiden gegenüberstehe!« Die alte Nana unterbricht ihre Erzählung mit einem peinlich berührten hüsteln, ihre Wangen nehmen eine rosa Färbung an. Scheinbar ist ihr  Verhalten immer noch unangenehm. Die Kinder kennen aber kein Erbarmen mit Nana, sie verlangen lauthals nach der Fortsetzung.

»Gönnt einer alten Frau doch einen Moment, um peinlich berührt zu sein, Kinder. Aber gut gut. Wo war ich? Ah ja, die Tür. Ich sage euch, die Tür fiel eben erst in Schloss, bevor ich sie auch schon wieder aufstieß. Aber außer einem hellen Licht und Fotos auf dem Boden sah ich in dem Raum … nichts. Nichts und Niemanden! Ich hätte jetzt nach Hause gehen können, aber Kinder, die alte Nana hat irische Vorfahren und die Fotos und der Lichtschein riefen Erinnerung an eine alte Legende meines Seanathair, meines Großvaters, in mir wach. Er erzählte früher viel über Kobolde, Elfen, Feen und Trolle. Und in einer Geschichte ging es um Menschen, die in einem Lichtschein verschwinden und gar keine Menschen sind.«
Jan kann sich ein Prusten nicht unterdrücken, obwohl er die Geschichte schon so oft gehört hat: »Wie sollen den in einem Lichtschein verschwinden? Was sind sie, etwas Trolle mit einem Faible für Fotografie?«
Die alte Nana guckt Jan tief und intensiv in die Augen, als sie Antwortet: »Kobolde. Glaubst Du mir, wenn ich Dir sage, dass es Kobolde wirklich gibt?«
Jan läuft ein Schauer über den Rücken, eigentlich würde er jetzt mit Nein antworten, aber irgendwie kann er sich nicht Nanas Blick entziehen und ihr jetzt offen widersprechen.
Nana scheint mit Jan Reaktion zufrieden zu sein, als er nicht antwortet, setzt sie ihre Geschichte fort: »Kobolde. Ich musste an eine Geschichte über Kobolde denken, die mein Grandpa mir erzählt hat und so beschloss ich zu warten. Entweder bis zum morgen oder bis zum nächsten Lichtstrahl.
Der Lichtstrahl kam zuerst. Kurz nach Mitternacht brach aus dem Bild von Sam, das unter den Fotografien im Raum lag, ein heller Lichtschein hervor. Als er verblasst war standen Emma und Sam vor mir. Emma hatte überall leichte Brandwunden, sah aber selig aus. Sam war vor allem eines entsetzt. Dann wurde er plötzlich ruhig und sagte: „Du bist eine chos istigh, eine Eingeweihte richtig?“ Ich konnte natürlich nicht sagen, dass ich nicht wusste, worüber er spricht und sagte nur, dass mein Großvater einer gewesen sei – und mir seine Geschichte erzählt hat.
Und in dem Moment wusste ich auch wieder, welchen Ort mein Grandpa im Zusammenhang mit dem Licht erwähnte: Feliccima, das Land der Kobolde.
Neugierig, wie ich war, fragte ich Sam und Emma, wie Feliccima sei. Emma strahlte mich an und Sam resignierte. „Ich gehe uns Kakao machen, dann erzähle ich dir von Feliccima. Als Enkelin eines Eingeweihten solltest Du Dein Erbe und die Welt, die Dein Wissen beschützt, kennen.“
Kinder, ich kann euch gar nicht sagen, wie verwirrt ich war. Da es heute aber nur um Fellicima geht, hier mein Erbe: Die Eingeweihten helfen den Fenice, den Kobolden aus Feliccima, in unserer Welt unentdeckt zu bleiben. Damit werden unsere Familien in jeder Generation zur Zielscheibe der Cancros, den Feinden der Fenice. Aber das ist eine andere Geschichte.

FWH2

Nachdem Sam uns in der Küche einen Kakao zubereitet hatte, begann Emma mir von Feliccima zu erzählen: „Es ist wunderschön, fast ein Utopia! Es ist warm und die Sonne geht nie unter. Es gibt keine Technik, keinen Strom – die Fenice sind viel entspannter als wir Menschen hier. Keine Handys halten sie gefangen, niemand ist ständig erreichbar.  Durch die Fachwerkhäuser wirkt es wie ein mittelalterliches Dorf in Süddeutschland. Die Landwirtschaft ist der tragende Wirtschaftszweig für alle. Und es ist so faszinierend! Wir haben gerade Kartoffelhühner gesehen – dottergelbes Gefieder, dunkelbrauner Kops, spitzer blutroter Schnabel und Krallen! Die Fenice nutzen die Eier der Kartoffelhühner für ihren Dünger, aber die Viecher sind extrem aggressiv meint Sam. Die können mit ihrem Schnabel direkt ein Herz durchbohren!
Feliccima ist aber nicht nur wegen der Fachwerkhäuser, Museen oder Bibltioheken bezaubernd, sondern hat auch eine spannende Geschichte. Vor mehr als 500 Jahren haben die drei Brüder Ru, Bal und Do Feliccima gegründet und die drei Koboldarten Fenice, Cancros und Lupos erschaffen. Jedes Volk hat eigene Fähigkeiten bekommen, jeder sollte sein Land beschützen, verteidigen und pflegen können. Die Fenice sind in der Heilung sehr begabt und die Cancros sind zum Beispiel sehr stark und kennen sich mit Gift aus. Die Völker sollten sich helfen.
Als der Krieg zwischen Cancros und Fenice ausbrach, sprachen die Urväter einen Fluch aus und schwächten die Kräfte der Kobolde, bevor sie die Völker mit einer magischen Barriere trennten und dann verschwanden. Zurückgelassen haben sie den Kobolden die Möglichkeit für die Fortsetzung des Krieges in unserer Welt und eine Legende über einen Herrscher, der kommen und die Völker wieder vereinigen wird.“
Als Emma von der Legende erzählte, rieb sie sich die Hände. Kinder, wenn ich damals schon gewusst hätte, welche Geschichte der jungen Emma Blair bevorstand… ich hätte vieles anders gemacht.« Am Ende ihrer Erzählung wird Nana leiser, ihr Ton fast traurig. Sie blickt auf ihre Hände und reibt eine runde Narbe auf dem runzeligen Handrücken.
Es ist klar, dass Nana für heute fertig ist. Sie lässt die Kinder mit einem warmen Bild einer sonnigen Welt zurück, die Emma anfänglich für ein Utopia hielt und die dann doch so vieles mehr war.

Die Kinder standen auf, sie wussten, wenn Nana am Ende einer Geschichte in dieser Stimmung war und ihre Narbe rieb, würde sie heute nicht mehr weitererzählen. Jan und Mia, diesmal an seiner Hand statt auf dem Arm, verließen als letzte den Rathausplatz.
Jan war an der Ecke noch einmal einen Blick auf Nana, bevor er sich umdrehte. Plötzlich meinte er einen schnellen Schatten aus dem Augenwinkel zu sehen. Blitzschnell dreht Jan sich zurück zum Rathausplatz  und …. stutzte. Wo war Nana? Eben saß sie doch noch auf der Band dort? So schnell konnte eine alte Frau nun doch wirklich nicht sein. Fast, als könne sie fliegen…

Fenice Katrina Lähn

Klappentext:
Die Reise beginnt … abseits des Regenbogens
Emma Blair ist die Tochter eines berühmten Schauspielers und hatte bislang nur ein einziges Ziel in ihrem Leben. Sie wollte eine erfolgreiche Journalistin werden und aus dem Schatten ihres prominenten Vaters treten.
Als sie jedoch hinter das Geheimnis ihres Mitschülers Sam kommt, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Sie reist in das magische Land Feliccima und gerät dort direkt zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Völker. Zwischen die Fenicis und die Cancros. Und wenn dann noch die Liebe anklopft, ist das Chaos vorprogrammiert.
(Quelle: Amazon)

Selbstverlag, Januar 2018
ISBN: 978-1-9768-4065-4
238 Seiten
Preis:  0,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch


Regenbogenreihe


Gewinnspiel

Platz 1
Signiertes Taschenbuch zu „Fenice – Abseits des Regenbogens“ und „Cancro – Im Schatten des Regenbogens“ (Teil 1&2)

Platz 2
E-Book Fenice& Cancro (Regenbogenreihe Sammelband 1)

Platz 3
E-Book Fenice – Abseits des Regenbogens

So geht’s
Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren.
Das Gewinnspiel läuft vom 03.09.2018 bis einschließlich 09.09.2018!
Gewinnspielveranstalter ist die Netzwerk Agentur Bookmark.

Die Gewinner  werden dann am 10.09.2018 im Tourplan auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:
Wie sieht die Welt der Kobolde in Deiner Vorstellung aus?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Cover: Katrina Lähn

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Thementage „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ von Audrey Coulthurst

Herzlich Willkommen zu den Thementagen zu
»Eine Krone aus Feuer und Sternen« von Audrey Coulthurst

Bisher gab es eine inspirierende Coveranalyse bei Lovin Books und ein sehr treffendes Moodbord bei Ina’s Little Bakery. Ich beschäftige mich heute mit unterschätzten Königinnen und Frauen unserer Geschichte.
Anlass für diese Themenwahl war Prinzessin Dennalaia, Protagonistin aus »Eine Krone aus Feuer und Sternen« . Als Zweitgeborene von Havenmont war schon kurz nach ihrer Geburt klar, dass sie als Preis für ein Bündnis mit Mynaria den Thronerben heiraten wird. In Vorbereitung auf ihre Aufgabe genießt die Prinzessin eine umfassende Bildung, etwas, was ihre schärfste Waffe über die Jahre immer mehr formt: ihre Intelligenz.
In Mynaria sind Frauen zu Dennalaias Leidwesen vor allem eines: zierendes Beiwerk. Nur wenige am Hofe Mynarias bemerken die Intelligenz und die Fähigkeiten der Prinzessin und noch weniger wissen Prinzessin Dennalaia zu dafür schätzen.

Ein Schicksal, dass viele Frauen unserer Geschichte mit Dennalaia teilten. Selten wurden Frauen in früheren Zeiten für ihre Fähigkeiten und ihre Intelligenz geschätzt – oft wurden sie verspottet oder mussten für ihr Wissen sterben. Dennoch gibt es einige Herrscherinnen und Frauen aus dem Volk, die ihren Platz in der Geschichte trotz aller Widerstände einnehmen konnten.

HILDEGARD VON BINGEN

Hildegard von Bingen wurde 1098 Bermerheim geboren und starb im hohen Alter von 81 Jahren 1179 im Kloster Rubertsberg bei Bingen. Wenn auch keine Herrscherin hatte die Nonne und Äbtissin großen Einfluss auf die Menschen ihrer Zeit. Als eine der wenigen oder vielleicht einzige Schriftstellerin, Universalgelehrte, Dichterin und Komponistin ihrer Zeit verfasste Hildegard von Bingen naturheilkundliche und medizinische Schriften, aber auch Werke über Ethik, Religion, Musik oder Kosmologie entsprangen ihrer Feder. Ihre Lehren sicherte Hildegard von Bingen gegen die gängige Meinung Frauen seien nicht aus eigener Kraft in der Lage theologische Kenntnisse zu erlangen ab, in dem sie sich auf Vision berief.
Außerdem predigte sie als erste Nonne öffentlich dem Volk die Umkehr zu Gott. Sie stand zudem mit vielen Würdenträgern ihrer Zeit im steten Briefverkehr und scheute sich nicht offene, auch mahnende Worte an Könige und Päpste zu richten.
Mehr über Hildegard von Bingen

Elisabeth I.

Elisabeth I., Tochter von Heinrich VIII., Erbin der Tudors, wurde 1533 in Greenwich geboren und starb 1603 in Richmond. Nach einigem hin und her in der britischen Thronfolge der Tudors wurde Elisabeth I., erst von der Thronfolge ausgeschlossen und wurde erst nach dem Tod von zwei Halbgeschwistern 1558, im Alter von 25 Jahren, zur Königin gekrönt. Bis zu diesem Punkt musste die junge Frau schon zu einem heimlich das Andenken an ihre enthauptete Mutter Anne Boleyn aufrechthalten und gleichzeitig öffentlich ihrem Vater folgen sowie ihren Glauben wechseln, um der Ungnade zu entgehen. Dabei schaffte sie es weder die katholische noch die noch junge protestantische Kirche über die Maßen zu verärgern.
Erst nach ihrer Körnung machte sie sich daran, die katholische Kirche zurückzudrängen und den Glaubenskrieg im eigenen Land langsam zu Ende zu bringen. Entgegen der Bräuche ihrer Zeit heiratete Elisabeth I. nie – obwohl es mehr als einen Freier und eine Verhandlung für eine Hochzeit gab. Unter der 44 jährigen Herrschaft von Elisabeth I. blühte England, trotz wirtschaftlicher Probleme am Ende, auf. Elisabeth I. hielt die eigene Kirche von den Einflüssen Roms fern, förderte Musik, bildende Kunst und Literatur, sie sprach sechs Sprachen fließend, musizierte und übersetzte antike Philosophen. Unter ihrer Herrschaft holte die britische Marine auf und stand der spanischen Marine nicht mehr lange in Schlagkraft und Siegen nach.
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Katharina die Große

Katharina II., genannt die Große, wurde 1729 in Stettin geboren und starb 1796 in Sankt Petersburg. Sie ist die einzige Herrscherin, die in der Geschichtsschreibung den Beinamen „die Große“ erhielt. Geboren als Prinzessin von Anhalt-Zerbst wurde Katharina II. 1745 mit dem russischen Thronerben Peter III. verheiratet. 1762 starb die Zarin und Mutter von Peter III., für Katharina kam eine gemeine Besteigung des Throns aber schon lange nicht mehr in Frage.
Peter III. hegte eine Vorliebe für alles Preußische und beschäftigte sich lieber mit seinen Soldatenfiguren, als mit seiner Frau. Im Juli 1762 ließ sich Katharina mit Hilfe ihrer Unterstützer zur Zarin Ausrufen, während Zar Peter als abgesetzt erklärt wurde. Kurz nachdem er seine Abdankung akzeptierte kam Peter III. unter ungeklärten Umständen zu Tode.
Katharina II., die gerne musizierte und viele historische und politischtheoretische Werke las, nahm stets am religiösen Leben teil und brachte sich ein.
Nach dem Tod ihres Mannes lebte Katharina II. mehr oder weniger öffentlich ihr Leben mit diversen Liebhabern aus – schon ihr in der Ehe mit Peter III. geborenem Sohn wird nachgesagt, das Ergebnis einer Liebschaft zu sein. Ihr werden heute sechs Liebhaber nachgesagt, die zum Teil Väter ihrer Kinder sind.
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Das waren drei Abrisse zu den drei Frauen aus der Geschichte, die erst unterschätzt wurden und sich dann hervorgetan haben – mit mehr oder weniger grausamen und fragwürdigen Methoden zum Teil.

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DAS BUCH ZUR TOUR

Eine Krone aus Feuer und Sternen von Audrey Coulthurst

Klappentext:
Zwei mutige Heldinnen verweigern sich ihrer vorbestimmten Rolle

Freiheit? Für Prinzessin Denna ein Fremdwort. Von klein auf ist klar, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten wird, um den Frieden ihres Volks zu sichern, auch wenn sie in Mynaria ihre bei Todesstrafe verbotene Feuermagie verbergen muss. Die Schwester des Prinzen, Mara, kann über ihr Leben ebenso wenig verfügen wie Denna, doch Freiheit bedeutet ihr alles. Gegensätze ziehen sich an, und irgendwann geraten im Intrigennetz am Hof die Gefühle der zwei Prinzessinnen und Dennas Magie außer Kontrolle …
(Quelle: cbt)


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GEWINNSPIEL

Platz 1-2: Gewinne je 1x Print »Eine Krone aus Feuer und Sternen«

Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage: Gibt es eine Frau aus unserer Geschichte oder auch aus dem aktuellen Zeitgeschehen, die Du bemerkenswert findest?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Die Thementage

27.08. – Lovin Books
28.08. – Ina’s little Bakery
29.08. – hier
30.08. – Liza’s Bücherwelt
31.08. – Bücherfarben
Cover: cbt