Geliebt und gelitten – Elesztrah

Oder: Achterbahn der Gefühle in (bisher) vier Akten

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Elesztrah Banner

Liebe Fanny,
seit über zwei Jahren quälst du mich! Das mag ich <3 Aber irgendwie auch nicht. Die typisch sadistische Ader einer Leserin eben.
Jetzt ist es jedenfalls Zeit Danke zu sagen. Vielen Dank für die wundervolle, actionreiche, spannende, fesselnde Geschichte von Aerthas, Lysanna, Fayori und Sedan. Vielen Dank für vier Bände Gefühlsachterbahn: Freude, Leid, Tränen, (manchmal hysterisches) Lachen.

Im November 2016 habe ich Aerthas und Lysanna kennengelernt und bin ihnen verfallen. Es war einfach von Seite eins an spannend und die Charaktere waren beeindruckend detailliert, lebendig und authentisch geschrieben. Und dann dieses Ende…

Mein erster Gedanke nach der letzten Seite von »Elesztrah – Feuer und Eis« war: „…. …. … Wie, Ende? JETZT?!?“
Jaha, da Fanny Bechert mich ganz schön gemein hängen lassen.

Rezension: »Elesztrah 01 – Feuer und Eis« von Fanny Bechert

Und mit diesem Ende musste ich dann fünf (!!!111!!1!) Monate warten, bis im April endlich die Geschichte von Aerthas und Lysanna mit »Elesztrah – Asche und Schnee« weiterging. Mit kleinen Tränen der Freude habe ich Band zwei der Elesztrah-Reihe direkt angefangen zu lesen, nach dem Ende von »Elesztrah – Feuer und Eis« hatte ich wirklich, wirklich Klärungsbedarf!

Diesmal gab es auch viel, viel mehr von Fayori und Sedan – die, man verzeihe mir, Aerthas und Lysanna den Rang als meine Lieblinge im Laufe von »Elesztrah – Asche und Schnee« abgelaufen haben.
Die Fortsetzung der »Elesztrah«-Reihe war wirklich, wirklich gut, aber leider wieder viel zu kurz. Damn it, Fanny! Aber immerhin war der Cliffhänger nicht ganz so böse wie im Auftakt. Dafür musste ich dieses mal ein ganzes Jahr warten. EIN GANZES JAHR FANNY!

Im April 018 erschien mit »Elesztrah – Blut und Federn« endlich, endlich der lang ersehnte dritte Band. Und Fanny <3 Es gibt mehr von Fayori und Sedan, ich habe mich so, so sehr darüber gefreut. Bisher ist »Elesztrah – Blut und Federn« mein absoluter Lieblingsband von »Elesztrah«.

Der Einstieg in »Elesztrah 03 – Blut und Federn« ist ein lauter Knall, es geht direkt hoch her und Fanny Bechert schont weder ihre Charaktere, noch ihre Leser.

Rezension »Elesztrah 03 – Blut und Federn« von Fanny Bechert

Ich war während des Lesens wirklich, wirklich stark beeindruckt, dass auch in Band kein Charakter und keine Wendung vorhersehbar waren. Ich konnte mich immer noch ganz fallen und überraschen lassen.
Es war wieder ein viel zu kurzes Vergnügen die Zeit mit der Crew zu verbringen. Und dann das Ende. Immer wieder das Ende. Das war wirklich wieder fies. Wirklich. Und das knappe Jahr warten. Außerordentlich gemein. Geradezu sadistisch.

Aber im März 2019 war es ja soweit, die Erlösung erschien in Form von »Elesztrah – Dunst und Schimmer«. Und wieder galt:

Mit diesem Wahnsinnseinstieg, der direkt und packend ist, katapultiert Fanny Bechert ihre Leser*innen direkt in die Geschichte. Mittendrin statt nur dabei

Rezension »Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer« von Fanny Bechert

Es war so schön all die bekannten Gesichter wieder zu lesen, in dieses großartige Setting zurückzukehren und von dem lebendigen Schreibstil bezaubert zu werden. Mit jedem Band fällt mir auf, welche Entwicklung Plot, Setting, Charaktere und Schreibstil durchlaufen und ich bin gespannt, welche Entwicklung ich in in der Fortsetzung entdecken kann. Besonders prägnant fand ich in »Elesztrah – Dunst und Schimmer«, dass es – gefühlt -viel mehr Charaktere gab als in vorherigen Bänden und viele Charaktere so geschickt geschrieben sind, dass sie nicht in die sonst für Fantasy typischen Gut-und-Böse-Schubladen gepackt werden können. Großartig

Liebe Fanny, was ich eigentlich in den ganzen Worten sagen möchte: Danke. Danke, dass du diese Geschichte schreibst. Danke, dass du Wert legst auf grandioses World Building. Danke, dass dir lebendige, authentische Charaktere wichtig sind.

Dein Fangirl
Jasmin


Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es: 
Goodie Paket je Blog (insgesamt 6)
Hauptgewinn: 1 x Taschenbuch aus der Reihe nach Wahl

So geht’s:
Beantworte einfach folgende Frage: 
Ich kaufe bei Reihen direkt immer jeden Band, sobald er erscheint. Wie ist das bei dir – direkt kaufen oder warten, bis die Reihe vollständig erschienen ist?

Teilnahmebedingungen
Das Gewinnspiel läuft bis zum: 09.04.2019, 23.59Uhr
Der Gewinner wird dann hier in den Kommentaren sowie in der Facebookveranstaltung erwähnt.


Stationen der Blogtour
04.04. – Eine Bücherwelt
05.04. – Fuchsias Weltenecho
06.04. – hier
07.04. – Aus dem Leben einer Büchersüchtigen
08.04. – Liza´s Bücherwelt
09.04. – Magische Tintenwunderwelt

Banner: Bücherleser / canva.com
Cover: Sternensand Verlag

Wär‘ ich doch nur ein wahrer Zauberer

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Banner Die Runenmeisterin

Alte Aufzeichnung aus den Archiven von Gramgath, ohne Datum
Aus den Aufzeichnungen von Thimin von Gramgath, Lar und Leiter der Forschung in Gramgath:
Er [Verwirrter] wurde beim Verkauf übrteuerter Schutzrunen gegen einen dunklen Lord festgenommen. Er scheint zu glauben, dass unsere Runen und die weiße Magie nur das Echo einer magischen, göttlichen Urkraft ist. Schließt er die Augen, glaubt er ein goldenes Netz um die Welt zu sehen. Außerdem soll die Urkraft das Schicksal beeinflussen und ein eigenen Willen haben.
Unsere Forschungen und Experimente können bisher keine dieser Behauptungen stützen – oder widerlegen. Die letzte Strophe weicht vom Schema des Gedichtes ab, Patient will nicht sagen, wen er mit „dunklen Lord“ meint.
Leider har der Patient seine weiterführenden Aufzeichnungen zu einem dunklen Lord vernichtet, in dem er sie selbst gegessen hat.

Weiterführend hier die Aufzeichnung aus dem Tagebuch des namenlosen Lars, der über das Studium der magischen Urkraft verrückt wurde:

Wär ich doch nur ein wahrer Zauberer,
müsst ich nur deine Macht bewegen,
und könnt alle Probleme von den Welten fegen,
meine Helia.

Wär ich doch nur ein wahrer Zauberer,
müsst ich nur deine goldene Macht bützen*,
und wüsst, welche Schicksal du versuchst zu schützen,
meine Helia.

Wär ich doch nur ein wahrer Zauberer,
könnt ich mehr als nur dein Echo hören,
und würd ewigen Frieden schwören.
Kein schwarz, kein weiß würde versuchen unsere Welten zu zerstören,
meine Helia.

Kein dunkler Lord, ich schwöre es dir,
würde versuchen dich zu täuschen,
meine Helia.

Weitere spannende Artikel und Runen um »Die Runenmeisterin« auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com.

*bützen bezeichnet einen mit geschlossenen Lippen verabreichten Kuss


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Das Buch zum Beitrag

Packender Fantasyroman des Bestsellerautors.

Eher unfreiwillig landen die Zwillinge Ayrin und Baren beim kauzigen Runenmeister Maberic vom Hagedorn. Nun ziehen sie mit ihm durchs Land und erlernen die Magie der Runen. Ein Handwerk, das viel gefährlicher ist, als es den Anschein hat. Bald geraten die Zwillinge in ein Spiel finsterer Mächte, in dem Hexen, Drachen und die magische Urkraft selbst im Verborgenen ihre Fäden spinnen. Als sich Ayrins großes magisches Talent offenbart, wird klar, dass die Zwillinge etwas mit den Mächten, die die Menschheit bedrohen, verbindet. Woher stammt Ayrins Kraft? Schlummert etwas Dunkles in dem Mädchen? Wird Ayrins Kunst, die Runen zu zeichnen, am Ende über das Schicksal der Menschen entscheiden?

Mehr Informationen beim Verlag
Interview mit Autor Thorsten Fink


Gewinnspiel

Gewinn: 3 x »Die Runenmeisterin« von Torsten Fink

So geht es:
Sucht die insgesamt 5 Runen bei den teilnehmenden Bloggern der Aktion und schickt die Links dazu gesammelt an: gewinner@netzwerk-agentur-bookmark.com
Betreff: Die Runenmeisterin Alle Einsendungen mit den richtigen 5 Linknachweisen landen im Lostopf für eines von insgesamt 3 Büchern »Die Runenmeisterin« von Torsten Fink
Teilnahmebedingungen


Cover & Klappentexte: Thienemann-Esslinger Verlag
Banner: Authors Assistant
Rune: Illustration: M. Meinzold © 2019 Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart

Von der Suche nach der eigenen Herkunft

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Wo geh ich hin? Wo komm ich her?

Die Mutter der Mutter meiner Mutter war als Schreibkraft im NS-Regime angestellt, ihrem Bruder gehörte eine Fabrik und er heiratete eine Frau mosaischen Glaubens.
Der Vater des Vaters meines Vaters starb im zweiten Weltkrieg – angeblich ist er (vielleicht oder vielleicht auch nicht betrunken) von einem Wehrturm gefallen.
Der Vater meiner Mutter ist Tscheche gewesen. Die Mutter meines Vaters hatte 10 Geschwister und ich habe damit vermutlich einige entfernte Verwandte im Berliner Umland. Mehr weiß ich nicht über die Geschichte meiner Familie. Ich habe mich nie gefragt, wer meine Vorfahren waren.

Bis ich dieses Jahr das erste Mal in Prag war und häufig die nicht eingedeutschte Version vom Mädchennamen meiner Mutter auf historischen Aushängen gelesen habe. Wurde eine meiner Vorfahrinnen in Tschechien Opfer des NS-Regimes? Oder ist Doležal die tschechische Version des deutschen Müller-Meier-Schmidt?
Fragen, deren Faszination ich noch immer nicht ganz begreife und die mich doch gepackt hat – ganz ähnlich wie Protagonistin Rona aus »Mystic Highlands«. War es bei mir der Besuch in Prag, der mein Interesse weckte, ist es bei Rona ein Brief ihres Cousins, der den lang verdrängten Wunsch nach Schottland zu Reisen und mehr über ihre Familie herauszufinden weckte.

warum forschen Menschen nach der Geschichte ihrer Familie?

Die Antworten auf die Frage sind wohl so individuell, wie die Menschen selbst. Für mich ist die Antwort: reine Neugier. Für Rona ist die Antwort: ein unbestimmtes Gefühl der Sehnsucht, dessen Ursprung sie sucht. Und Neugier.
Für manche Familienforscher*innen ist es die Suche nach der Identität, dem eigenen Ursprung, nach verlorenen Familienmitgliedern, die Antwort auf die Frage, woher man kommt, warum man dort geboren wurde, wo man geboren wurde. Bei dem einem oder anderen gibt aber vielleicht auch wie bei Rona ein (dunkles) Familiengeheimnis, das nur darauf wartet entdeckt oder gelüftet zu werden.
Was auch immer den/die einzelne/n Familienforscher*inn bewegt, es scheint, dass in unseren Zeiten von Globalisierung und (weltweiter) Migration der Wunsch die eigene Herkunft zu kennen immer wichtiger wird. Außerdem verliert die Genealogie den äußerst bitteren Beigeschmack durch die Art und den Zweck der Ahnenforschung im Dritten Reich.
Immer mehr Portale und Dienstleiter bieten ihre Hilfe bei der Rekonstruktion der eigenen Familiengeschichte an und können Zeit sparen – man muss nicht wie Rona unbedingt in das Land seiner Vorfahren reisen, sondern kann viele Dokumente online anfordern, einsehen und lokal speichern. Auch wenn sich ab einem gewissen Punkt eine Reise an die Orte der Vergangenheit und Besuchen in den Archiven nicht vermeiden lassen wird.

Stammbaum


Was ich jetzt mache? Mich hat wie Rona die Faszination meiner Herkunft gepackt. Ich treffe mich mit meiner Familie und lasse mir alle Informationen geben, die sie haben.
Ich bin neugierig, wer meine Vorfahren waren. Und wer weiß, ob sich bei mir nicht auch gut gehütete Familiengeheimnisse offenbaren.


Weitere spannende Artikel um »Mystic Highlands« auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com.


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Die Reihe ZUM BEITRAG

Die Geschichte von Rona & Sean 

Cover Mystic Highlands Druidenblut Raywen White

Ein fantastischer Roman über die sagenhafte Welt Schottlands und eine gefährliche Liebe 
**Von Feenhügeln und anderen Wundern**

Als Rona Drummond auf einen versteckten Brief ihres Cousins stößt, beschließt die Studentin eine Reise nach Schottland zu wagen, um mehr über ihre ursprüngliche Heimat und ihre Ahnen zu erfahren. Schon lange hat sie das wilde Hochland und die weiten Wiesen vermisst. Doch mit was für einer Augenweide Rona tatsächlich konfrontiert wird, findet sie erst am Flughafen in Inverness heraus. Vor ihr steht Sean, ein athletischer, tätowierter Schotte, der einfach nur zum Umfallen gut aussieht. Und genau der ist es, der Rona auf ihre Ausflüge quer durch Schottland begleitet. Dabei sorgen merkwürdige Ereignisse dafür, dass sie einem dunklen Familiengeheimnis näherkommen, das nicht nur Ronas bisheriges Leben, sondern auch ihre aufkeimenden Gefühle für Sean in ein ganz anderes Licht stellt…

Mehr Informationen beim Verlag

Cover Mystic Highlands Druidenliebe Raywen White

Band 2 der fantastischen Reihe über die sagenhafte Welt Schottlands und eine gefährliche Liebe
**Von Elfengefühlen und anderen Kräften**


Zu viel steht zwischen Rona und Sean. Obwohl sie es sich fest vorgenommen hat, gelingt es Rona nicht, ihre Gefühle für Sean zu vergessen. Zu sehr zieht der Schotte sie mit seiner charmanten Art in den Bann. Nun wird auch noch die Welt der Síd, und damit auch Ronas Heimat, bedroht und beginnt allmählich zu zerfallen. Um der Fehde zwischen Menschen und Síodhach ein für alle Mal ein Ende zu setzen, will der Herr der Elfen in die Schlacht ziehen. Rona kann und will diese Lösung nicht akzeptieren und beschließt aus der Anderswelt in die Menschenwelt zurückzukehren, um Sean trotz allem um Hilfe zu bitten…

Mehr Informationen beim Verlag

Die Geschichte von Katherine & Logan

Cover Mystic Highlands Mythenbaum Raywen White

Band 3 der romantischen Reihe über die faszinierenden Highlands und ihre einzigartige Sagenwelt. 
**Von Druiden und anderen Geheimnissen**

Eigentlich wollte Kathrine nur in Ruhe ihr Mathematikstudium im imposanten Edinburgh hinter sich bringen. Doch seltsame Vorfälle und mysteriöse Blackouts machen ihr einen Strich durch die Rechnung und lassen sie an ihrem Verstand zweifeln. Als dann auch noch ein attraktiver, jedoch nicht sehr vertrauenerweckender Typ namens Logan auftaucht und behauptet ein Druide zu sein, überschlagen sich die Ereignisse und ihr Leben gerät vollkommen aus den Fugen. Plötzlich befindet sie sich mitten in einer uralten Fehde zwischen Druiden und Síodhach und muss ausgerechnet mit Logan in die Highlands fliehen. Doch welche Geheimnisse verbirgt er vor ihr? Und kann er ihr helfen, ihr Familiengeheimnis aufzudecken?

Mehr Informationen beim Verlag

Cover Mystic Highlands Mythenschwert Raywen White

**Von dunklen Elfen und anderen Mythen**

Der Gedanke, Logan verloren zu haben, lässt Kathrine in ein tiefes Loch fallen. Der attraktive und charismatische Druide war alles für sie und das nicht nur, weil er ihr gezeigt hat, dass hinter den magischen Mythen ihrer Heimat viel mehr steckt als nur Geschichten. Allein und gefangen im zerstörten Reich der Síd, droht sie alle Hoffnung zu verlieren. Sie weiß nicht, dass ihr geliebter Schotte noch nicht völlig verloren ist. Währenddessen bereiten sich die Síodhach auf den alles entscheidenden Krieg zwischen Elfen und Menschen vor – einen Kampf, in dem Kathrine eine weitaus größere Rolle spielt, als sie ahnt…  

Mehr Informationen beim Verlag


Cover & Klappentexte: Dark Diamonds
Banner: Authors Assistant

Stammbaum: canva.com

Blogtour „Das kalte Reich des Silbers“ von Naomi Novik

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Herzlich Willkommen zu Tag 2 der Blogtour „Das kalte Reich des Silbers“ von Naomi Novik

Gestern gab es bei Bücherfarben 5 gute Gründe, die für »Das kalte Reich des Silbers« sprechen. Heute geht es mit der Welt, die Naomi Novik entworfen hat weiter.

Das Leben von Mirjem und ihrem Mitmenschen im Land Lithvas ist hart. Karg, kalt und düster ist die mittelalterliche, slawisch angehauchte Welt, die Naomi Novik in ihrer Interpretation des Grimmschen Märchen „Rumpelstilzchen“ entworfen hat. Lithvas, dem die Menschen mühsam ihre Grundlagen für ihr Überleben abbringen, erinnert an das Russland vergangenener Jahrhunderte.
Neben konkreten Bezügen auf die slawische Mythologie wie die Nennung der alten Hexe/ Zauberin/ weisen, aber gefährlichen Frau Baba Jaga gibt es auch verstecktere Bezüge zu slawischen Märchen – zum Beispiel auf den Untoten Koschtschej, dem Räuber junger Bräute

Quelle: GIPHY

Die Menschen leben in Dörfern ohne befestigte Straßen, einfache Häuser als Holz drängen sich um den Marktplatz zusammen, um die Gemeinschaft vor den Gefahren des Waldes und der kalten, glitzernden Straße der Staryk abzuschirmen.
Das Leben ist einfach, die Kleider sind grob und im besten Fall halten sie warm. Gehandelt wird mit allem, das Land- und Viehwirtschaft hergeben: Eier, Wolle, Legehennen,…..

Die Städte sind komfortabler, aber auf ihre eigene Art grausam. Der Adel herrscht auf dem Rücken der anderen. Für den Beruf des Pfandleiher, eine Tradition in Mirjems Familie, sind die Städte perfekt: Die einen müssen sich Geld leihen, um zu überleben und die anderen müssen sich Geld leihen, um nicht hinter den anderen zurückzustehen.

Die meisten Bewohner Lithvas haben eines gemeinsam: sie alle blicken verächtlich auf die Juden in ihrer Mitte herunter und grenzen sie aus.

Gebeutelt und gleichermaßen verführt werden die Menschen von den Staryk, magische Eiswesen, über die es bei Seductive Books mehr zu lesen geben wird. Sie bringe Eis, Kälte und Tod, aber auch sie haben einen eigenen Kampf, den sie führen.

Morgen geht es bei Tinker, Books and more mit dem Pfandleiher als Job weiter.


Gewinnspiel

Gewinn: 2x DAS KALTE REICH DES SILBERS als Print

So geht’s:
Beantworte die Tagesfrage und sammele ein Los für den Lostopf

Tagesfrage:
Hast Du ein bevorzugtes Welten-Setting?
(Magst du es zum Beispiel winterlich, mittelalterlich oder ganz weit weg von allem, was wir kennen? etc etc.)

Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.03.2019 um 23:59 Uhr.
Am 31. werden die Gewinner bekannt gegeben.
Ihr erklärt euch mit der Teilnahme am Gewinnspiel mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Stationen der Blogtour
25. März 2019 – Das Buch – Bücherfarben
26. März 2019 – Die Welt – hier
27. März 2019 – Pfandleiher als Job – Tinker, Books and more
28. März 2019 – Magische Eiswesen – Seductive Book

Blogtour „Im Maulwurfstunnel“ von Thomas Kastning

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Banner Im Maulwurfstunnel

Herzlich Willkommen zu Tag 4 der Blogtour „Im Maulwurfstunnel“ von Thomas Kastening

Gestern ging es bei Tanja von Buchstaebles darum, wie sehr das Leben von Konstantin aus den Fugen gerät. Mir wurde ein aktueller Tagebucheintrag von Konstantin zugespielt, in dem er sich mit dem Thema der Menschlichkeit und mit seiner Loyalität den Attentätern in seinem Bekanntenkreis auseinandersetzt.

Irgendwo in der Türkei, 18.01.2019

Darf man im Namen der Menschlichkeit einen Mord begehen? Ich weiß nicht mehr, wie oft ich mir diese Frage gestellt habe, seit der erste Schuss auf al-Sumnait gefallen ist und der Mord an dem brinaischen Minister durch die Presse ging. Ich habe aufgehört zu zählen und eigentlich ist das schlimm. Schlimmer ist, dass ich bis heute keine Antwort auf diese Frage habe, die mich vollständig zufrieden stellt. Hätte man mir diese Frage gestellt, bevor Leyla in die Wohnung unter mir gezogen ist, wäre meine Antwort klar gewesen: Mord ist immer etwas schlechtes. Es steht niemandem zu, das Leben eines anderen zu beenden.
Oder?
Heute ist mir immer noch bewusst, dass Mord etwas schlechtes ist und niemand das Recht hat über andere zu richten – denn wer richtet über die Richter? Aber wer sonst stoppt die Monster, die in der Öffentlichkeit Hände schütteln und auf diplomatischen Besuchen andere Länder bereisen, während sie in ihrer Heimat Familien auseinanderreißen, Menschen foltern und Kinder töten?
Die Ergebnisse der Morde gab den Taten kein Recht, auf Gewalt folgte Gewalt, auf einen Tyrannen kam der nächste – da können in der Vergangenheit  noch so viele Philosophen den Tyrannenmord in ihren Schriften verherrlicht haben.

Auf meinem Gewissen lastet der Tod von so vielen Menschen. Ich hätte diese Morde verhindern können – aber dann hätte ich den einen Menschen enttäuscht, der sich mir anvertraut und mir sein Vertrauen geschenkt hat. Und habe ich mich nicht strafbar gemacht, als ich von den geplanten Morden wusste und geschwiegen habe? Ich hatte Angst. Angst vor dem Verrat und Angst vor den Folgen meines Schweigens.
Leider muss ich gestehen, dass sich neben der Angst und dem Gedanken, dass die Morde ja vielleicht auch der richtige Weg sein könnten noch ein anderes morbides Gefühl breit gemacht hat: Faszination. Nach jedem Mord sog ich alle Informationen – ich war Teil des Ganzen, besser noch: Ich wusste, wer diese Morde beging und warum. Ich hatte geheimes Wissen. 

Aber dieser Druck! Wurde ich verfolgt? War da nicht dieser Kerl, der schon vor dem Supermarkt rumgelungert hat und ganz zufällig neulich auch beim Fußballspiel war? Oder nicht? Ich hatte das Gefühl durchzuderehen, war nervös, unsicher und habe Gespenster gesehen, wo nur Schatten waren. Und bis heute verfolgt mich eine Frage: Was ist nur aus mir geworden?

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DAS BUCH ZUR TOUR

Im Maulwurfstunnel Thomas Kastning

Parlez Verlag, Oktober 2018 ISBN: 978-3-86327-050-6    350 Seiten

 

Klappentext:
Konstantins ereignisloses Leben gerät aus den Fugen, als er sich in seine Nachbarin Leyla verliebt, die ihn in Kontakt mit der linksextremen Szene bringt. Dann erschüttert die Anschlagsserie einer linken Terrorzelle die Bundesrepublik. Konstantin wird gegen seinen Willen in die Attentate verwickelt und sieht sich plötzlich mit der Frage konfrontiert, wie weit der Einzelne im Widerstand gegen den Staat gehen darf – und ob Gewalt ein legitimes Mittel ist.
Unter dem Druck der Öffentlichkeit ermittelt die Polizei unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Dr. Priester auf Hochtouren, und schließlich gerät auch Konstantin in ihr Visier. Eine atemlose Verfolgungsjagd beginnt.
Ein fesselnder Roman, der den Spagat zwischen Spannung und  politischer Philosophie wagt.                                             (Quelle: Amazon)

 

 


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Aus dem Parlez Verlag


GEWINNSPIEL

Gewinn: 3 x je 1 Taschenbuch »Im Maulwurfstunnel« von Thomas Kastning

So geht’s:
Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren.
Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 21.01.2019!

Tagesfrage:
Darf man im Namen der Menschlickeit Menschen töten?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.
Die Gewinner werden zeitnah auf der Agenturseite bekannt gegeben.


Stationen der Blogtour

16.01.2019 – Gestatten: Konstantin Berger und superlangweilig
… bei Beatrice von “Eine Bücherwelt”

17.01.2019 – Oder vielleicht doch nicht?
… bei Jessica von “Buchmoment”

18.01.2019 – Mein Leben gerät aus den Fugen
… bei Tanja von “Buchstaebliches”

19.01.2019 – Wie weit bin ich bereit für Menschlichkeit zu gehen?
…  hier

20.01.2019 – Wie weit gehst du, Thomas Kastning?
…  bei Nicole von “Nicky’s Buchecke”


Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Cover: Parlez  Verlag
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