Rezension: »PALADERO 01 – Die Reiter des Donners « von Steven Lochran

PALADERO - Die Reiter des Donners von Steven Lochran»PALADERO 01 – Die Reiter Des Donners«
von Steven Lochran

cbt, August 2017
978-3-5703-1148-6
320 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Broschiert

Leseprobe

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Inhalt

Joss ist der letzte seines Volkes und träumt davon eines Tages als Paladero durch das Donnerreich zu reiten. Durch mehr Glück als Verstand wird Joss schon mit 15 zu den Prüfungen der Paladeros zugelassen. Zusammen mit seinen drei klingenverschworenen Brüdern macht sich Joss auf seinem Raptor Azof auf den Weg durch das Donnerreich, um sich zu beweisen.
Aber dieses Jahr ist etwas anders, dunkle Mächten regen sich im äußersten Winkels des Reiches und unter den angehenden Paladero gibt es möglicherweise einen Verräter.

Fazit

„“Jurassic Park“ trifft „Game of Thrones““ steht im Klappentext. Das trifft es aber nicht ganz, immerhin ist das Buch für Kinder ab 11 Jahren empfohlen. Für mich ist es eher ein Mix aus Cowboys und Jurassic Park. Und zwar ein wirklich guter Mix, der sowohl Groß als auch Klein bestens unterhalten kann.

Joss, der Held unserer Geschichte, nimmt von Anfang an die Rolle eines Einzelgängers ein. Er hat wenig regelmäßigen Kontakt zu anderen Menschen, aber für die, die er als Freunde auserkoren hat, geht Joss auch durchs Feuer.
Er ist ein starker, junger Charakter, der sich gerade in einem Reifeprozess befindet und anfängt über seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche hinauszudenken.
Seine Begleiter sind ebenfalls Charaktere, die wie Joss bei Lesen unterhalten. Jeder mit seinen eigenen Problemen ausgerüstet, ergibt die Gruppe eine bunte Truppe, die zusammengewürfelt wurde und sich finden muss. Dabei stehen sie sich oft selbst und mal auch den anderen im Weg. Dabei lernen sie: Gemeinsam ist man stark. Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft halten sie zusammen und bringen sie ihren Zielen näher.

Die lebendigen Charaktere untermauert der Autor mit seinem bildhaften und flüssigen Schreibstil. Gekonnt baut Steven Lochran die Spannung auf und erweckt das Donnerreich mit Bildern und einer Atmosphäre zwischen Dinosaurier und Luftschiffen zum Leben. Der Autor lädt  seine Leser regelrecht in seine Welt ein.
Als Karten-Fan fand ich großartig, dass es eine gezeichnete Karte vom Königreich Ai gibt und so der Weg von Joss und seinen Freunden nachvollzogen werden kann.

Neben Schreibstil, Atmosphäre und Characktergestaltung gibt es noch einen Punkt, mit dem der Autor bei mir Punkten konnte: Steven Lochran scheut sich nicht davor, Themen aufzugreifen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen. Fast beiläufig streut der Autor das Thema der eigenen Sexualität und den Umgang durch andere ein. Ein schöner Akt der Toleranz, der mich angenehm überrascht und sehr gefreut hat. Großartig, dass ein Kinder- und Jugendbuchautor die Chance nutzt, seine Zielgruppe beiläufig mit Themen zu konfrontieren, die ihnen vielleicht nicht unbedingt im Alltag begegnen.

»PALADERO – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran ist der wunderbare und fesselnde Auftakt einer Reihe, die Groß und Klein begeistern kann. Eine klare Empfehlung für Leser,
gerne spannende Geschichten um Freundschaft, Bedrohung und Abenteuer lesen. Und wer jetzt noch Dinosaurier mag, wird hier wirklich glücklich werden können.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Steven Lochran

Steven Lochran schreibt Geschichten, seit er schreiben kann.
Nach seinem Abschluss in kreativem Schreiben an der  University of Technology in Queensland arbeitete er als Filmkritiker, -vorführer und DJ.
Heute ist er Vollzeit-Autor und lebt seiner Frau und zwei Katzen in Melbourne.

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Weitere Meinungen zu »Paladero – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran

Das Buch zum Film


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Vielen Dank an den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng

Hallo Leben hörst du mich Jack Chen

»Hallo Leben, hörst du mich?«
von Jack Chen

cbt, März 2017
ISBN-13: 978-3-570-16456-3
378 Seiten
Preis:  11,99€ eBook | 14,99 Hardcover

 

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Inhalt

Der 11-jährige Alex kümmert sich um seine Mutter und sich seit sein Vater die Familie verlassen hat. In seiner Freizeit baut der Raketen-Nerd und Alien-Fan an eigenen Raketen. Und dieses Jahr traut er sich: zusammen mit seinem Hund Carl Sagan und seinem goldenen IPod reist Alex allein quer durchs Land zu einer Convention, um seine Rakete in der Wüste starten zu sehen. Dabei trifft er die unterschiedlichsten Menschen und lernt viel Freundschaft, Liebe, Familie und viele andere Dinge, die das Leben so lebenswert machen.

Fazit

»Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng ist ein anheimelnder Jugendroman, der dazu einlädt, die Welt wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen.
Mit Alex ist dem Autor Jack Chen ein aufgeweckter, aufgeschlossener Protagonist gelungenen, der trotz seines hohen Verantwortungsbewusstseins ganz typisch Kind naiv und unbedarft an seine Reise herangeht und die Herzen seiner Mitmenschen im Sturm erobert. Meines übrigens auch.
Wissbegierig und intelligent hinterfragt er Dinge, die er nicht versteht und schafft es meist ganz frei von Vorurteilen auf neue Menschen und Situationen zuzugehen.

Jack Cheng schreibt einfach, aber eindringlich. Die einfache Satzstruktur und die offene Art von Alex machen »Hallo Leben, hörst du mich?« zu einer ruhigen, aber mitnehmenden Lektüre.
Spannung im klassischen Sinne gibt es hier nicht, Jack Cheng kommt allein mit dem Zauber seiner Worte aus, um Leser an die Geschichte von Alex, seinem Hund Carl Sagan und seinem goldenen IPod zu binden.
Durch die gewählte Ich-Perspektive – Alex nimmt auf seinem goldenen IPod seine Erlebnisse als Sprachnachricht auf, den IPod will er für Aliens ins All schießen – lernt der Leser wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen.

»Hallo Leben, hörst du mich?« von Jack Cheng ist eine einfache Geschichte, die ihre ganz eigene Magie hat und diese den Lesern offenbart, die bereit sind, die Welt durch die Augen eines Kindes zu entdecken.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Hallo Leben, Hörst du mich?« von Jack Cheng

Buchstabenträumerei
Büchertraum


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Rezension: »Ice like Fire 02 – Eis wie Feuer« von Sara Raasch

Eis wie Feuer Raasch»Ice like Fire 02 – Eis wie Feuer«
von Sara Raasch

cbt, Januar 2017
3-5703-1120-1
544 Seiten
Preis:  11,99€ eBook | 14,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Seit drei Monaten sind die Winterianer freie Gefangene im eigenen Land. König Angra wurde mit Hilfe von Königreich Cordel besiegt, jetzt suchen die Winterianer in den Minen nach Edelsteinen für Reparationszahlungen an Cordel und einer uralten Quelle der Magie, deren Fund das gesamte Machtgefüge Primorias in Frage stellen kann.
Während Theron, Thronerbe von Cordel, die Magie gegen die Feinde von Winter einsetzen und gutes Vollbringen will, fürchtet Meira die Kräfte, die in der Quelle ruhen…

Fazit

Über »Schnee wie Asche«, Auftakt der Trilogie von Sara Raasch, sagte ich:
“ Ob ich die Fortsetzung lesen werden, weiß ich noch nicht, da mir „Schnee wie Asche“ zwar ganz gut gefallen hat, für mich aber in allen Bereichen eher Durchschnitt ist.“
Nun, ich war zu neugierig auf »Eis wie Feuer« und es hat sich gelohnt. Sara Raasch überzeugt in der Fortsetzung mit stärkeren Charakteren und ihrer detaillierten Welt.
Empfand ich einige Charaktere wie Theron und Mather im Auftakt der Trilogie noch als Unfertig, haben sie in »Eis wie Feuer« mehr Schliff bekommen und wurden für mich greifbarer.

Zu der spannenden Geschichte um Macht, Intrigen und Lügen kommt außerdem eine – ja durchaus klischeehafte aber darum nicht weniger interessante – Dreiecksbeziehung hinzu. Meira, mal starke junge Frau, mal unsichere Mädchen, das nun Königin ist, steht zwischen Cordels Thronerbe Theron und Jungendliebe Mather. Letzterer hadert, seit er weiß, wer Meira ist und wer er wirklich ist, mit der neuen Situation und zieht sich zurück.
Die Beziehung zu Theron ist unlängst komplizierter. Offiziell mit dem Thronerben von Cordel verlobt und ihm eigentlich auch durchaus zugetan, stellt Meria im laufe der Geschichte fest, dass sie und Theron nicht immer die gleichen Ziele für Winter verfolgen und sie stellt ihr Vertrauen in den jungen Mann, der Angras Gefangenschaft überlebte, immer mehr in Frage.

Sara Raasch hat in »Eis wie Feuer« genau den richtigen Ton getroffen und von der ersten Seite an Spannung aufgebaut, die mich durch das Buch getragen hat. Zusammen mit dem genau richtig portionierten Schuss an Romantik ist die Fortsetzung der »Ice like Fire«-Reihe eine Leseempfehlung für Fans spannender Geschichten, die einen Hauch phantastische Politik und Romantik mögen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 

Die »Ice like fire«-Reihe


←Rezension »Schnee wie Asche« von Sara Raasch


Weitere Meinungen zu »Eis wie Feuer« von Sara Raasch

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Rezension: »Die Legende der Genii – Verlorene Seelen« von Julia Sypke

verlorenen-seelen-julia-sypke»Die Legende der Genii – Verlorene Seelen«
von Julia Sypke

CreateSpace Independent Publishing Platform, August 2015
1-5168-0393-0
354 Seiten
Preis:  2,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Gargoyle Max erwacht an einem Tag im Mittelalter zum Leben. Instinktiv weiß er, dass seine Lebensspanne begrenzt ist – wie die eines jeden Gargoyles. Bis dahin erlebt Max aber erstmal eine spannende und durchaus turbulente Zeit, springt Dank des Steinschnupfens durch die Jahrhunderte – und zurück.
Alles ganz spannend, bis im 21 . Jahrhundert grausame Ritualmorde geschehen und die kleine Sophie, Max‘ Namensgeberin, verschwindet. Max ahnt, dass sein Schicksal mit dem Mörder zusammenhängt und so macht er sich auf, dem merkwürdigen Mann und der kleinen Sophie zu folgen.

Klappentext

»Oh, der verlorene Sohn, mal wieder. Wie siehst du denn aus? Hast du Steine gekotzt?« »Mir ist was ganz Seltsames passiert.« Mit knappen Worten erzählte ich, was ich eben erlebt hatte. Der Narr legte den Kopf schief und wirkte ungewohnt nachdenklich. »»Das habe ich schon mal gehört«, meinte er schließlich. »Angeblich bedeutet es, dass man gerade seinem Schicksal begegnet ist. Es heißt aber auch, dass so etwas nur passiert, wenn man dem Tod schon ins Auge blickt.« Eine Serie mysteriöser Ritualmorde hält die ganze Stadt in Atem. Auch die Gargoyles an St. Laurentius spekulieren, wer Täter sein könnte. Nur Max, ein steinerner Greif, kann sich nicht für die wilden Vermutungen begeistern, denn er weiß, dass er selbst bald sterben soll. Bis er herausfindet, dass sein Schicksal untrennbar mit dem des Mörders verbunden ist – eines Mannes, der sich für die Wiedergeburt eines englischen Hexenjägers hält und seine Mission in dieser Zeit mit allen Mitteln fortsetzen will …

Fazit

Damit mein Fazit nachvollziehbarer ist, habe ich oben den Klappentext eingefügt. Auf Grund dessen bin ich nämlich, getriggert durch die Worte „Ritualmorde“ und „Täter“ ganz stark von einem spannenden Krimi/Thriller mit Fantasy-Elementen ausgegangen. Oder von einem spannenden Fantasy-Roman mit Elemten aus Krimi und Thriller.
Für mich war »Verlorene Seelen« von Julia Sypke weder noch. »Verlorene Seelen« von Julia Sypke ein unterhaltsamer, durchaus spannender Bericht von Gargoyle Max an uns Leser. Dabei begibt er sich zwar durchaus auf die Spuren eines Täters, aber der Fokus des Klappentextes auf diesen Aspekt von Max‘ Geschichte, habe ich im Buch erst gen Ende gefunden. Entpsrechend musste ich meine Erwartungen von einem Thriller mit Elementen der Phantastik umstellen.
Nachdem ich mich aber ganz auf das Buch einlassen konnte, hat mir die Geschichte von Max gut gefallen.
Juliy Sypke hat die Geschichte von Max spannend verpackt und durch detaillierte Beschreibungen sowie gründlicher historischer Recherche anregend und interessant verpackt.
Wäre die Spannungskurve etwas früher gestiegen, gäbe es vier Bücher für »Verlorene Seelen«.
Absolut gelungen sind der Autorin die Charaktere, ungewöhnlich und doch durchdacht spielen Gargoyles die Haupt- und Menschen die Nebenrolle. Eine Herausforderung, wie ich finde. Denn somit musste die Autorin ihrem Protagonisten im Rahmen seiner Möglichkeiten erlauben, die Geschichte voranzutreiben, ohne dabei von Menschen entdeckt zu werden.

Ich hoffe die Abenteuer von Gargoyle Max sind noch nicht vorbei, ich habe den ungewöhnlichen Protagonisten in mein Herz geschlossen und hoffe ein Wiedersehen.  Wer gerne ein Buch aus der Perspektive eines Gargoyles lesen will und nicht von Seite eins an atemberaubende Action benötigt, sollte einmal ein Auge auf »Die Legende der Genii – Verloreene Seelen« von Julia Sypke werfen.

Bewertung

3 von 5

 

 

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Rezension: »Haus der tausend Spiegel« von Susanne Gerdom

haus-der-tausend-spiegel-susanne-gerdom»Haus der tausend Spiegel«
von Susanne Gerdom

cbt, September 2016
3-5703-1074-4
416 Seiten
Preis:  9,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Als Eignungsprüfung für die Universität soll die junge Hexe Annik das Geheimnis der Familie van Leuwen, Nachfahren des Hexentötersvon Leuwen, auf decken. Welche Zauber herrschen hinter den majestätisch anmutenden Mauern des Familienanwesens?
Annik merkt schnell, das nichts ist, wie es scheint. Warum fürchtet sich der jüngste Sohn vor seinem Vater? Warum spricht Daniel van Leuwen nur aus den Schatten heraus zu ihr? Und warum wirkt das Anwesen manchmal mehr als Ruine denn als herrschaftliche Residenz auf Annik?
Als Annik beginnt den Fragen aus den Grund zu gehen und sich dabei dem Ostflügel nähert, kommt sie dabei nicht nur der bösen Magie, sondern auch Hausherrn Gabriel van Leuwen unaufhaltsam näher…

Fazit

»Haus der tausend Spiegel« von Susanne Gerdom ist eine magische, düstere Geschichte, die mich gut unterhalten hat, aber auch noch einiges an offenem Potential bietet.

Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die junge Hexe Annik, die in sich nicht konsistent konzipiert wirkt. Einerseits hat sie gerade die Schule beendet und will unbedingt auf die Universität. Dafür braucht sie die Anstellung bei den van Leuwens, widerspricht aber immer wieder ihrem Arbeitgeber. Ein Charakterzug, der einerseits gut zu der dickköpfigen Annik passt, andererseits aber wiederholt ihre Aufgabe und somit auch ihren Traum in Gefahr bringt. Ich konnte unter diesem Aspekt nicht immer nachvollziehen, warum Annik nicht einfach mal erst denkt und dann redet – oder eben auch mal nicht.
Die Dreiecksgeschichte, die Susanne Gerdom um Annik, Gabriel und Daniel van Leuwen angedeutet hat und dann doch nie voll ausgeschöpft hat, war meist eher hinderlich als der Geschichte zuträglich. Zum Glück war es zwar keine klassische Dreiecksbeziehung, aber für mich hätte es den Aspekt einer verwirrten jungen Frau, die nicht genau weiß, wem sie ihr Herz schenken soll, nicht unbedingt in der Geschichte gebraucht. Viel lieber hätte ich noch mehr über die Spiegel und Vorkommnisse im Haus erfahren. Zwar wurden alle offenen Fragen am Ende aufgelöst, aber hier steckte für mich noch mehr Potential drin.

Nicht ganz erfüllt wurden meine Erwartungen an das Setting. Nach dem Klappentext war ich gedanklich im 19. Jahrhundert: Pferde auf den Straßen, Frauen in schönen Kleidern – gerne auch mal in einer Hose. So etwas eben. Ich konnte meine Gedankenwelt solange aufrechterhalten, bis eine Jeans auftauchte oder ein Handy in der Hosentasche verschwand. Schade eigentlich, meine ersonnene Welt hat mir besser gefallen 😉
Das war aber mein Fehler, hier hätte ich mich einfach auf das gegebene Setting einlassen sollen.
Nicht mein Fehler, war die fehlende Erklärung von Begriffen wie „Mijnheer“  oder „Juffrouw“. Klar, eine Befragung vom großen G hat geholfen, aber so einen kleinen Vermerk hätte ich gut gefunden.

Größte Stärke von „Haus der tausend Spiegel“ ist ganz klar der angenehme und flüssige Schreibstil von Autorin Susanne Gerdom. Die Autorin weiß, wie sie ihre Leser in den Bann der Geschichte zieht und mit durch ihr Buch nimmt.

»Haus der tausend Spiegel« von Susanne Gerdom ist eine durchaus unterhaltsame, mysteriöse, magische Geschichte mit Stärken und Schwächen. Wer es gerne düster und magisch mag, sollte unbedingt einen Blick in die Leseprobe von »Haus der tausend Spiegel« werfen und herausfinden, ob die Geschichte etwas für den eignen Lesegenuss ist.

Bewertung

3 von 5

 

 

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