Rezension »New Arc« von Nicole Obermeier

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»New Arc«
von Nicole Obermeier

Zeilengold Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9469-5511-5
408 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 14,99€ Taschenbuch

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Inhalt

50 Jahre ist der Krieg nun her, das Umland unbewohnbar und nur New Arc ist sicher. So lässt es zumindest die Oberschicht von New Arc verlauten.
Als Caitlyn bei Chronist Lennart in die Ausbildung geht, kommt sie nicht nur dem Erbe ihrer toten Mutter immer näher, sondern auch dem jungen Chronisten mit den traurigen Augen. Je mehr sich Caitlyn in Lennart, desto näher kommen sie gemeinsam einem dunklen Geheimnis auf die Spur, das ganz New Arc zerstören kann.

Fazit

Was bei »New Arc« von Nicole Obermeier nach einer Dystopie mit Liebesgeschichte klingt, ist vielmehr eine Liebesgeschichte vor einem dystopischen Hintergrundrauschen. Ich lese gerne Dystopien und an diese hier bin ich mit hohen Erwartungen rangegangen. Leider  wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und das Potential nicht ausgeschöpft.
Nicole Obermeier hat viele gesellschaftliche Themen einer Dystopie wie Machtmissbrauch, Armut, Sklaverei und andere angerissen, aber keines davon konsequent zu Ende gebracht. Viel mehr lag der Fokus auf der Liebe zwischen Caitlyn und Lennart, die durch vorhersehbare Komplikationen enger zusammenrücken sollten.

Leider hat mich aber auch die Liebesgeschichte nicht berührt und die Charaktere nicht erreicht. Sie wirkten sehr gestellt und oberflächlich. Wie zwei Schausteller, die in einem anderen Setting, einem anderen Plot besser aufgeblüht wären.

Gefallen hat mir der Schreibstil von Nicole Obermeier. Auch wenn mich der Hintergrund und die Charaktere erreicht haben, versteht die Autorin ihr Handwerk und weiß, wie sie Worte lebendig werden lässt. Einfach, flüssig und in einem angenehmen Tempo lässt Nicole Obermeier sich die Geschichte von New Arc aufbauen und hat mich trotz allem bis zum Ende mitgenommen.

»New Arc« von Nicole Obermeier ist keine Dystopie sondern eine Liebesgeschichte mit dystopischen Elementen. Und kann Leser, die nicht auf eine Dystopie fixiert sind sicher begeistern.

Bewertung

2 von 5 Bücher

2 von 5

 

Autorin

Nicole Obermeier  wurde 1988 in Leipzig geboren und studierte Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden Thüringens und arbeitet als Bibliothekarin. Ihre Liebe zu Büchern pflegt die Autorin nicht nur im Beruf, sondern auch in der Freizeit. Bei langen Waldspaziergängen, Autofahrten und dem Musikhören kommen ihr die Ideen für ihre Bücher.

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Weitere Meinungen zu »New Arc« von Nicole Obermeier

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Schwarzbuntgestreift (o.A)
Corinnas World of Books (o.A.)
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Rezension: »Der rote Tarkar« von C.M. Spoerri

Der rote Takar C.M. Spoerri»Der rote Tarkar«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-9068-2985-2
370 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch / 18,95€ Hardcover

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Klappentext

Vom wohlhabenden Mann zum Sklaven.
Von grenzenloser Macht zum Kampf ums Überleben.
Erlebe die Geschichte des ›roten Tarkars‹ und wie er zu einer Legende von Karinth wurde.

Als mächtiger Magier und Sohn des Bürgermeisters gehört Arkan zur privilegierten Oberschicht der Hauptstadt Karinth. Doch als er sein Herz an ein Sklavenmädchen verliert, bedeutet dies nicht nur das Ende seines wohlhabenden Lebens, sondern auch den Beginn einer abenteuerlichen Reise, die ihn an die Grenzen seiner Kräfte bringt. Und ihm aufzeigt, dass die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht mit Gold gekauft werden können.
Quelle: Sternensnad Verlag

Fazit

Mysteriös, unnahbar und mit viel Potential für ein eigenes Abenteuer kam der Rote Tarkar in „Die Legenden von Karinth“ daher.
Endlich ist es soweit und der Wandel des verliebten und jungen Arkan,  seines Zeichens Schürtzenjäger, angesehener  Magier und verwöhnter Sohn des Bürgermeisters, zu einer Legende von Karinth hat begonnen.

Eingängig und farbenprächtig entführt Autorin C.M. Spoerri ihre Leser erneut nach Karinth. Diesmal ist es die Geschichte einer jungen Liebe über die Stände der Gesellschaft hinweg und gegen die Norm, die den Lauf eines Schicksals bestimmt. Und dennoch steht diese Liebe nicht im Mittelpunkt des Geschehens.
Die Leser folgen Arkan, der seinerseits seiner ersten großen Liebe folgt, die als Sklavin verkauft wurde. Dabei verlässt der junge Magier erstmals die sicheren Gefilde seiner Heimat und den Schatten seines Vaters, des Bürgermeisters. Schnell wird Arkan ersichtlich, wie gefährlich das Leben für die weniger Privilegierten ist und dass der Tod nicht immer die schlechtere Wahl ist.

Auf seiner fieberhaften Suche gerät Arkan mehr als einmal an die Grenzen seiner Kräfte, zum Glück aber hat er zwei Reisegefährten, Chahur und Tamór. Zwei wunderbare Nebencharaktere, die viel für den Protagnisten tun und ihm loyal zur Seite stehen.
Neben Arkan, Chahur und Tamór, die wie von der Autorin gewohnt, lebendig und authentisch sind gibt es weitere Akteure, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Allen voran der Händler Beragor, der mit seiner undurchsichtigen aber unterhaltsamen Art gleich wieder mein Interesse geweckt hat.

Mit ihrem bildhaften und fließenden Schreibstil beschreibt C.M. Spoerri einfühlsam und eingängig, aber gleichzeitig auch fesselnd und mitreißend die Geschichte von Arkan, der eine der grausamsten Wandlungen durchmachen muss, die ein fühlendes Wesen sich wohl vorstellen kann. Dabei beschreibt die Autorin genug Details, um die Atmosphäre zu schaffen und lässt der Fantasie gleichzeitig genug Freiraum, um die Geschichte und Arkans Gedanken selbst zu erleben.

„Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri ist ein wunderbares und mitreißendes neues Abenteuer aus Karinth. Bildgewaltig und spannungsgeladen schickt die Autorin ihre Leser durch die Geschichte von Arkan, lässt dabei aber nicht die leisen Momente, die Atempausen des Abenteuers außer acht.  All das würzt C.M. Spoerri wie immer mit einer Prise Humor und Sarkasmus.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf „Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri werfen.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

Website · Facebook · Sternensand Verlag

 


Weitere Meinungen zu »Der rote Tarkar« von C.M. Spoerri

folgt


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Rezension: »Streuner – verflucht liebenswert« von Stefanie Scheurich

Streuner - verflucht liebenswert Stefanie Scheurich»Streuner – verflucht liebenswert«
von Stefanie Scheurich

Sternensand Verlag, Februar 2018
ISBN-13: 978-3-906829-74-6
442 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Was passiert mit jungen Hexenmeistern in Ausbildung, die lieber Sänger werden wollen und gegen den Willen ihrer Mutter die Zauberschule verlassen? Richtig, sie werden verflucht und fristen ihr Dasein in der Menschenwelt nunmehr als Kater. Ein Umstand, der Boru aber nicht von seinem Weg abbringen kann.
Er begegnet Internatsschülerin Greta, die den scheinbar normalen Kater bei sich aufnimmt und Boru in Bedrängnis bringt. Denn seine Mutter ist ebenso stur wie er und einige Tricks auf Lager, um den ungehorsamen Spross wieder auf die Spur zu bringen. Und der muss sich entscheiden, zwischen der Pflicht Greta nicht in seine Problema zu verwickeln und dem Wunsch der Schülerin weiterhin nah zu sein.

Fazit

Stefanie Scheurich ist nicht umsonst ein Stern bei meimen Lieblingsverlag. Mit »Streuner – verflucht liebenswert« hat die junge Autorin einen wunderbar amüsant-romantisch und magischen Jugendroman geschrieben.

2 Personen – 2 Perspektiven

Der Einstieg in die Geschichte von Boru und Greta macht die Autorin ihren Lesern mit ihrem angenehmen, flüssigen Schreibstil denkbar einfach. Kurz und knackig bringt Stefanie Scheurich ihre Sätze auf den Punkt und vergisst dabei doch kein Detail. Dadurch ist der Schreibstil einfach, aber eingängig.
Stefanie Scheurich erzählt die Geschichte von Boru und Greta je in der Form des erlebenden Ich-Erzählers und gibt den beiden damit eine zentrale Position im Aufbau der Geschichte. Die Leser wissen stets nur das, was Boru und Greta erleben und bis es explizit erwähnt wird nicht, wie der nicht erzählende Charakter eine Sitatuation wahrnimmt. Durch dieses Stilelement hebt die Autorin den Spannungsbogen ihrer Geschichte und treibt ihre Leser stellenweise sogar regelrecht in das nächste Kapitel.

Man kann nicht jeden mögen

Neben ihrem tollen Schreibstil überzeugt Stefanie Scheurich auch mit ihren Protagonisten – mich dabei mehr mit Boru als mit Greta.
Boru ist toll – nahbar, sympathisch und gerade im Punkt seiner Verwandlung sehr gut ausgearbeitet. Immer wieder verliert er sich in den Instinkten einer Katze.
Während Boru authentisch und unterhaltsam ist, wirkt Greta oft etwas „too much“, immer so ein Stückchen über das Ziel hinaus. In ihrer rebellischen und impulsiven Art war auch sie immer überzeugend. Nach der Lektüre ergibt ihr Verhalten durchaus Sinn und rückt auch viele Momente in das rechte Licht, dennoch war sie während des Lesens dann durchaus anstrengend.

Kurz: »Streuner – verflucht liebenswer« von Stefanie Scheurich ist die süße, kurzweilige Geschichte um zwei Teenager, die ihre Päckchen zu tragen haben und doch ihren Weg gehen.
Unterhaltsam bringt die Autorin ihren Lesern  ihre Geschichte mit zwei eigenwilligen Charakteren näher und verzaubert dabei mit viel Charme.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

AUTORIN

Stefanie Scheurich wurde 1997 im Schwabenland geboren und lebt mit ihrer Familie in einem Stadtteil in Esslingen. Die Autorin liebt die Ruhe und könnte stundenlang einfach nur lesen. Nach dem Abitur begann Stefanie Scheurich allerdings erste eigene Seiten zu füllen und veröffentlichte 2016 ihre ersten Geschichten.
Die Autorin träumt davon, vom Schreiben leben zu können, widmet sich bis dahin allerdings ihrem Studium und dem Ballett.

Facebook · Website

 


Weitere Meinungen zu »Streuner – verflucht liebenswert«
von Stefanie Scheurich

Thoras Bücherecke (5/5)
All you need is a lovely book (4/5)
Liza’s Bücherwelt (o.A.)
Katja’s Bücherwelt (4/5)
Bücherfarben (4/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Yvis‘ kleine Wunderwelt (5/5)


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GEWINNSPIEL
(für alle mit Facebook-Account)

Platz 1: unsigniertes Taschenbuch, Postkarte, Lesezeichen, Autogrammkarte und 1x Poster.
Platz 2+3: Goodie-Paket

So geht’s
1) Den Beitrag in der Facebookveranstaltung liken + kommentieren
2) Von Montag bis Freitag Lose auf den einzelnen Blogs sammeln, die ihre Rezensionen vorstellen (Links werden ebenfalls in der Veranstaltung geteilt).

Los-Frage:
Wieviel Mitspracherecht haben Eltern Deiner Meinug nach an der Zukunft ihrer Kinder?

Teilnahmebedingungen
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet mit dem Ende der Release-Party.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit öffentlich, namentlich genannt zu werden.Der Gewinner hat 24 Stunden nach Gewinnbekanntgabe Zeit, sich beim Veranstalter zu melden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Veranstalter ist der Sternensand Verlag

(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank an den Sternensand Verlag für das Rezensionsexemplar.

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