Rezension: »Elfenlicht 01 – Märtyrerkunst« von Judith Laverna

Elfenlicht märtyerkunst judith laverna»Elfenlicht 01 – Mäytererkunst«
von Judith Laverna

Papierverzierer Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9596-2221-9
586 Seiten
Preis:  6,99€ eBook

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Klappentext

Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.
Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk.
(Quelle: Amazon)

Fazit

Vom Namenswirrwarr, fremden Sprachen und schwerem einstieg

»Elfenlicht – Märtyrerkunst« ist der Einstieg in eine Trilogie, die epische Ausmaße annehmen kann. Judith Laverna hat sich für einen umfassenden Einstieg in ihre Geschichte entschieden, in dem der Leser mit viele Charakteren, noch mehr Namen und einer eigens entwickelten Elfensprache konfrontiert wird. Für letzteres gilt: Chapeau an die Autorin!
Einfach macht diese Kombination den Einstieg nicht. Ich hatte Anfangs Probleme mit den Namen zu hantieren, Figuren und Namen einander zuzuordnen und auch mit den elfischen Begriffen umzugehen. Natürlich gibt am Ende des Buches ein umfangreiches Glossar, bei einem eBook nutze ich dieses aber nicht durch ständiges hin- und her wechseln. Hier hätte ich mir eine Lösung im Text gewünscht.

Tolle Charaktere sind die halbe miete

Wer sich durch den Einstieg beißt und nicht abbricht, wird belohnt. Es entfaltet sich eine Geschichte voller Potenzial, Spannung und gelungener Charaktere.
Protagonistin Ayleen ist eine sehr sympathische Figur, die der Leser mit jeder Seite etwas besser kennenlernt. Ich habe ihre widerspenstige, eigensinnige Art schnell gemocht und schätzen gelernt. Ayleen muss sich einigen unliebsamen Entwicklungen stellen und wächst mit jeder Herausforderung. Sie ist der stärkste Charakter in »Elfenlicht – Märtyrerkunst«.
Aber auch Viktor ist ein toller Charakter, der mir direkt gut gefallen hat. Offen, mutig und liebevoll hat er mich von sich überzeugt.
Lobend muss ich aber auch zwei Charaktere erwähnen, die sehr gut ausgearbeitet sind und in ihre Rollen gepasst haben, mir aber sehr unsympathisch waren: Breth und Veloron.

Lebendig, detailliert und Liebevoll

Judith Laverna überzeugt neben authentischen Charakteren, die sich mit der Geschichte weiterentwickeln, mit einem lebendigen Schreibstil. Detailliert und mit viel Herz hat die Autorin ihre Welt, die Politik und die Abenteuer entstehen lassen. Spannend, wenn auch mit einigen Längen durch Erläuterungen, spinnt die Autorin ihre Geschichte. Im letzten Drittel der Geschichte steigert Judith Laverna die emotionale Intensität  und lässt ihre Leser dann mit einem Ende zurück… puh, starker Tobak. Aber es macht richtig Lust auf die Fortsetzung.

»Elfenlicht – Märtyrerkunst« von Judith Laverna ist der mitreißende Auftakt einer vielversprechenden Trilogie. Wer sich hier Biss beweist und nicht zu Anfang des Buches ob der vielen Namen und elfischen Begriffe das Handtuch wirft, wird mit einer spannenden, intensiven Geschichte belohnt, die durch beeindruckende Charaktere glänzt.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Judith Laverna studiert klassische Philologie und Geschichte. Die Autorin schrieb von klein auf viele Fantasy Geschichten und begann vor einigen Jahren, ihr Herzensprojekt, die Elfenlicht Trilogie, die sie im Alter von 15 Jahren begann, zu veröffentlichen. In diesem Projekt findet sich wieder, was die Autorin ausmacht: Leidenschaft, Naturverbundenheit und der Wille, in allem das Gute zu sehen, was das Leben bereithält.
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Weitere Meinungen zu »Elfenlicht – Märtyrerkunst« von Judith Laverna

BücherTraum (4/5)
lesen und mehr (4/5)
Buchfeeling (5/5)
Charleen’S Traumbibliothek (abgebrochen)

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Die Elfenlicht-Trilogie

 


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Rezension »Erellgorh – Geheime Pläne« von Matthias Teut

Erellgeorh Geheime Pläne Matthias Teut»Erellgorh – Gehemine Pläne«
von Matthias Teut

DichtFest, März 2018
ISBN-13: 978-3-9469-3702-9
540 Seiten
Preis: 14,95€ Taschenbuch / 4,99€ eBook

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Inhalt

Alle Bruchstücke des Medaillons sind Erellgorh angekommen, endlich kann es neu geschmiedet werden und die Prophezeiung zum Sturz des Kreh und dem Schutz Jukahbajahns ihren Lauf nehmen. Aber der Kampf gegen den Kreh zog nicht ohne Spuren an Atharu und Selana vorbei – zurück in Erellgorh ist ihr Vertrauen in die Elben erschüttert.
Pitu ist derweil mit den Zwergen unterwegs und muss sich eingestehen, dass das stolze und dickköpfige Volk ihn nur als Werkzeug betrachten. Als die geheimen Pläne der Völker immer mehr Opfern fordern, beginnt für die drei Scheltar ein Wettlauf mit der Zeit. Können sie trotz allen Widrigkeiten Jukahbajahns vor dem Untergang wahren und den Kreh besiegen?

Fazit

»Erellgorh – Geheime Mächte« von Matthias Teut bezeichnete ich  als „magischer Auftakt einer vielversprechenden High-Fantasy Trilogie“. »Erellgorh – Geheime Wege« war eine „vielversprechende und gelungene Fortsetzung“ und »Erellgorh – Geheime Pläne« ist der grandiose Abschluss dieser magischen und fesselnden Geschichte um Atharu, Selana und Pitu.

Bildhaft und sehr lebendig entführt Matthias Teut seine Leser wieder nach Jukahbajahn und spinnt mit seinem angenehmen Schreibstil gekonnt die Fäden in seiner Geschichte zu einem großen Bild. Er hat wie erhofft alle losen Enden und Cliffhänger aus »Erellgorh – Geheime Wege« aufgenommen und gelöst. Er hat meine Fragen beantwortet und mich mit seinen Wendungen immer wieder überrascht.

Der Autor blieb dem Erzählstil der Geschichte treu und ließ Abwechseln seine Helden ihre Geschichte erzählen. Dadurch baut er nicht kontinuierlich einen Spannungsbogen auf, sondern gibt seinen Charakteren damit viel Raum für eine Weiterentwicklung und Authentizität. Manchmal vielleicht etwas viel Raum, an einigen Stellen  sind die Dialoge lang und nehmen Tempo aus der Geschichte.
Liebling, aber auch größte Nervensäge, war auch in diesem Band Pitu. Ich hatte mein Herz schon vorher an den mutigen jungen Mann verloren, aber diesmal wollte ich ihn das eine oder andere Mal aus der Lore Schubsen, die ihn ein Stück seines Weges vorangebracht hat. Trotz seiner naiven Ader, die Pitu in diesem Teil der Trilogie in vollen Zügen ausgelebt hat, war er immer noch einer der interessanten Charaktere und hat für mich die größte Entwicklung durchgemacht.
Selana und Atharu sind gegen Pitu in meinen Augen etwas blass. Sind gelungen, haben Tiefe und wirken durchdacht. Aber so sehr ich mich mit Selana im Auftakt der Geschichte »Erellgorh – Geheime Mächte«  identifizieren und eine Verbindung aufbauen konnte, so wenig hat sie neben Pitu in Band zwei und drei der Trilogie bestanden. Pitu und gerade die Dynamik zwischen ihm und dem Zwerg Semje sind so gelungen, dass die anderen Charaktere da nicht gegen ankommen.

»Erellgorh – Geheime Pläne« ist der grandiose Abschluss einer High-Fantasysaga, die ihre Leser mitreißt, verzaubert und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Sie sogar darüber hinaus beschäftigt. Wer gerne mit sympatischen Charaktere auf eine abenteuerliche Reise begibt, keine Angst vor hoher Spannung, aber auch Verlusten hat, ist mit der Erellgorh-Trilogie von Matthias Teut gut beraten.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autor

Matthias Teut

Links: Matthias Teut, Leipziger Buchmesse 2017

Matthias Teut begann seinen beruflichen Werdegang im Gesundheitsbereich. Nach Abschluss des Abiturs auf dem zweiten Bildungsweg sowie einigen Studiensemestern arbeitete als Führungskraft in Projektmanagement und Vertrieb. Nebenher schrieb er immer Liedtexte und Gedichte und
ergänzte dies durch Kurzprosa und High Fantasy.

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Weitere Meinungen zu »Erellgorh – Geheime Pläne« von Matthias Teut

Charleen Traumbibliothek (4/5)

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Die Erellgorh-Trologie

  

 


 

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Rezension: »Ein Tess-Carlisle-Roman 01 – Jägerseele« von Nicole Schuhmacher

»Ein Tess-Carlisle-Roman 01 – Jägerseele«
von Nicole Schuhmacher

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13:978-3-9068-2981-4
358 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Na? Lust auf ein Abenteuer?
Mein Name ist Tess Carlisle und diese Geschichte erzählt von meinem verrückten Leben als Kautionsdetektivin im guten alten und magischen New Orleans. Puh, mein Alltag ist nicht immer einfach. Versteht mich nicht falsch, ich liebe diese Stadt! Aber meine tägliche Routine besteht leider allzu oft aus unschönen Begegnungen mit stinkenden Trollen, pöbelnden Kleinganoven und unkooperativen Nymphen. Von unheimlichen Voodoo-Shop-Besitzern und ständig Streiche spielenden Mitbewohnern will ich erst gar nicht anfangen. Und oh, die nächste Miete ist auch schon wieder fällig.
Da kommt ein gut bezahlter Auftrag für diesen reichen Schnösel … also … den selbst ernannten Wohltäter der Stadt … doch gerade recht, oder? Hätte ich doch nur vorher gewusst, dass ein unerwartetes Ereignis plötzlich das nächste jagt und irgendwann auch vom Ende der Welt die Rede sein wird. Aber schließlich zeigt sich mir einmal mehr, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Auch wenn diese nicht immer menschlich sind.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Nicole Schuhmacher hat eine tolle Schreibe, eine sympathische Protagonistin und ein Faible für McGyuver – letzteres teilt Kautionsjägerin Tess Carlisle.

Humorvoll erzählt Nicole Schuhmacher die Abenteuer von Tess und sorgte damit für den einen oder anderen Lacher bei mir. Gepaart mit den Anspielungen auf eine Serie, die ich früher viel geguckt habe, war der Unterhaltungswert perfekt.
Mein Highlight der Geschichte ist Tess, sarkastisch, chronisch pleite, eigenwillig und mit einem großen Mundwerk, bringt sich die junge Kautionsjägerin häufig in unangenehme Situationen. Außerdem liebt sie Pink – etwas, das ich gut nachvollziehen kann. Wenn Tess jetzt noch auf Glitzer steht, sind wir Schwestern um Geiste.
Unterstützt wird Tess von ihrer Assistentin Fin, dem Wichtel und ihrem Vermieter Puck und Goldfisch Bob. Die Charaktere sind Gold wert! Zwar sind sie in ihrer Gestaltung stereotypisch, in ihrer Dynamik aber unterhaltsam und gelungen.

Neben den Charakteren ist Nicole Schuhmacher auch Atmosphäre gut gelungen. Durch ihren eingängigen, einfachen, erzählenden Schreibstil malt die Autorin das Bild eines New Orleans, in dem Trolle und Zentauren leben, Voodo Shop Besitzer mit ihren Tattoos reden und andere Wesen das Ende der Welt einläuten.
Mit einem gelungenen Spannungsbogen unterstützt die Autorin ihre Geschichte, die zwar vorhersehbar, deshalb aber nicht weniger unterhaltsam ist. Ein Umstand, den Nicole Schuhmacher zudem mit ihrem Schreibstil, den liebenswert-sympathischen Charakteren und den hohen Unterhaltungswert mehr als wett macht.

»Jägerseele« von Nicole Schuhmacher ist eine Empfehlung für alle, die sich gerne in unterhaltsame Fantasy Abenteuer stürzen, kurzweilige Geschichten zu schätzen wissen und keine Angst vor triefenden Sarkasmus haben.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Nicole Schuhmacher wurde im Mai 1987  in der sächsischen Schweiz geboren und lebt heute immer noch in einem Ort ist Ostsachsen. Die Autorin ist vielfältig, ist Cosplayerin, Disney-Verehrerin und Musical-Gängerin. Sie ist Tagträumerin und hat ein Faible vor unnütze glitzernde PINKE Dinge. Nicole Schuhmacher liebt außerdem Mangas, Animes, ihre Playstation, Knoblauch, Meerjungfrauen und Bücher. Sie bezeichnet sich selbst als Fangirl, Superhelden-Süchtling und Vampir-Lady
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Weitere Meinungen zu »JägerSeele« von Nicole Schuhmacher

Der Lesefuchs (3,5/5)
Süchtig nach Büchern (2,5 /5)
Manjas Buchregal (5/5)
 Bücherfarben (4/5)
 LesenLiebenTräumen (5/5)
♦ Selection Books (4,5 / 5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (4,5/5)
Seductive Books (o.A.)


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Rezension: »AURA – Die Gabe« von Clara Benedict

Clara Benedict Aura Die Gabe»AURA – Die Gabe«
von Clara Benedict

Thienemann Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0241-1
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ Hardcover

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Inhalt

Kann man einen Menschen manipulieren und ihn zwingen, sich selbst zu töten?

Eben war ihr Leben noch ganz normal – Schule, Freundinnen, Shoppen und seit Jan an der Schule ist auch Jungs, bestimmen ihren Alltag. Als sich erst komische Zwischenfälle häufen und Jan sich dann plötzlich für sie interessiert muss Hannah sich Fragen, wer ihre wahren Freunde sind. Wem kann sie von ihrer Gabe und deren dunkle Seite erzählen? Wem kann Hannah wirklich vertrauen.

Fazit

Emoji-Rätsel: Wie hat mir »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict gefallen?  😍😀👍❤️.

Ich bin wirklich gut in das Buch gekommen, Clara Benedict lässt Protagonistin Hannah ihre Geschichte als Ich-Erzählerin preisgeben. Dadurch ergibt sich gleich eine große Nähe zu Hannah, ihren Gefühlen und Gedanken, ihren Freundinnen und Hannahs Schwärmerei für Jan.
Gleichzeitig lernt der Leser durch die Erzählperspektive aber auch sehr gut Hannahs Schwächen kennen, die durchaus etwas anstrengend werden konnten. Hannah ist zum Beispiel recht naiv – Jan zeigte anfangs an ein sehr wankelmütiges, launisches Verhalten. Er lässt teils Verachtung, teils Wut und dann plötzlich doch Interesse an Hannah durchblicken. Und statt vorsichtig zu sein, offenbart Hannah ihm gleich ihre Gabe. Das war… nervig naiv. Wichtig für die Geschichte, aber nervig naiv. Nett ausgedrückt.
Gut gefallen hat mir Jan. Er war sehr undurchschaubar, hat widersprüchliche Signale gesendet, sein Verhalten nie erklärt und war am Ende zu stimmig und überzeugend, dass er seine Rolle perfekt erfüllt hat.

Der Schreibstil von Clara Benedict ist toll. Knapp, präzise und einfach, aber nicht karg. Dadurch ergibt sich ein gutes Lesetempo, das Clara Benedict mit einem fast perfekt gelungenen Spannungsaufbau unterstützt. In der Mitte hat mich die Autorin ganz kurz verloren, das war mir kurzzeitig zu viel Naivität von Hannah, die ihre Gabe erforscht und dabei ihre Moral dehnt. Ich habe aber schnell zurück zur Geschichte gefunden und dann den Rest weiter verschlungen. Und als dann das Ende kam… puh, da hat Clara Benedict einen wirklich guten Plot Twist ausgepackt, der beim Lesen schon  die ganze Zeit ganz sanft als Möglichkeit im Bewusstsein der Leser kratzt, aber eigentlich zu böse scheint, um wahr zu werden. Ich habe die ganze Zeit damit gerechnet, dass irgendwas schlimmes passieren wird, aber so schlimm dann auch wieder nicht. Das hat mich noch einmal wirklich überzeugt und mir gut gefallen.

»AURA-Die Gabe« von Clara Benedict hat es fast zu einem Jahreshighlight 2018 geschafft. Der Auftakt von AURA weist ein, zwei Schwächen auf, für die es Punktabzug gab, aber das Große und Ganze hat mich überzeugt, mir gut gefallen und mir spannende Lesestunden verschafft.
Wer gerne spannende Jugendromane liest und sich selber fragen möchte, wo die eigenen Moralvorstellungen anfangen und aufhören, sollte einen Blick auf »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict werfen.

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Clara Benedict

Die Autorin über sich auf clara-benedict.de: „Kaffeesüchtiger Workaholic mit einem Faible für Metal, Bücher und Videospiele.“

Clara Benedict ist vielseitig. Geboren wurde die Autorin 1981 und lebt heute mit Mann, drei Kindern und drei Katzen an der deutschen Weinstrasse.
Sie unterrichtet Deutsch und Musik, spielt in einer Rockband und hat stets zu wenig Zeit für zu viele Hobbys und Projekte. Clara Benedict liest viel, spielt Videogames, geht Geocachen, ist Teil der örtlichen Schauspielgruppe, macht Pole-Fitness und und und… Die Autorin flucht übrigens wie ein Rohrspatz, besitzt sehr (sehr!) viele Chucks und nennt ihr Auto „Capricorn“.

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Weitere Meinungen zu »AURA – Die Gabe« von Clara Benedict

World of Books and Dreams (o.A.)

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Rezension: »Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin

Eonvar Kat Rupin»Eonvár – Zwischen den Welten«
von Kat Rupin

Zeilengold Verlag, Oktober 2017
ISBN-13: 9978-3-9469-5504-7
330 Seiten
Preis: 4,99€ eBook / 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.
(Quelle: Zeilengold Verlag)

Fazit

Seit einem Unfall an dem Tag, an dem Elisa Gabe das letzte Mal gesehen hat, sitzt Elisa im Rollstuhl. Selbstbestimmt und unabhängig lebt die Studentin der Psychologie seither ihr Leben. Tough und sarkastisch, aber auch warmherzig und sehr, sehr stur sind Adjektive, die Elisas Persönlichkeit beschreiben.  Ihre Art kommt nicht immer gut an, aber Elisa hat sich ihre kleine Welt aufgebaut, wie sie ihr gefällt. Alles hat seinen Platz.
Zumindest, bis Elisa Jugendfreund Gabe wieder trifft, der nicht mehr der schlaksige Junge von damals ist und der ihr eine Welt zeigt, in der sie wieder laufen kann.

Elisa ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte von Kat Rupin. Sie ist eine starke Protagonistin, die Charakter hat. Aber ihr Charakter ist es auch, der mir Probleme bereitete. Elisa will immer um jeden Preis ihren Willen durchsetzen, hört auf niemanden und setzt voraus, dass sie es besser weiß. Das ist ein anstrengender und unreifer Charakterzug, der meine anfängliche Sympathie für die spannende und starke Frauenfigur nach und nach zunichte gemacht, mich zum Ende regelrecht genervt hat.
Dazu kommt, dass die Spannungskurve in der Mitte der Geschichte etwas durchhängt und einige Längen das Tempo aus der Geschichte nehmen. Durch diese Passagen trägt Kat Rupin ihre Leser aber mit ihrem schönen und flüssigen Schreibstil und ihrer Liebe zu Details. Kurz nach der Hälfte des Buches steigt die Spannung aber an und zusammen mit dem eingängigen Schreibstil der Autorin wird die Geschichte um Elisa, Gabe und Elisas Entscheidung um ihre künftige Heimat fesselnd.

»Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin ein Buch mit einem sehr spannenden Plot und einem ungewöhnlichen, glaubwürdigen Konflikt, das seine Leser in eine interessante, magische Parallelwelt einlädt und eine eigensinnige Protagonistin mit Ecken und Kanten zu bieten hat.

Bewertung

3 von 5

 

Autorin

Kat Rupin wurde 1986 in Augsburg geboren, hat sie die rheinische Frohnatur ihrer Eltern geerbt. Nach dem Abschluss ihres Magisters mit einer Arbeit über Geschlechtsstereotypen in der Frauenliteratur ist die Autorin heute u.a. als freie Lektorin und Korrektorin tätig.
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Weitere Meinungen zu »Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin

Anni-chans fantastic Books (5/5)
Bücherzelt (4/4)
Manjas Buchregal (5/5)
Nicoles Fantasy (o.A.)
Büchersalat (4/5)


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Rezension: »Elayne 01 – Rabenkind« von Jessica Bernett

Elayne Rabenkind Jessica Bernett»Elayne 01 – Rabenkind«
von Jessica Bernett

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-9068-2977-7
342 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens als Tochter von König Pelles, auch bekannt als Fischerkönig, in einer düsteren Festung auf. Getrieben von der Vision seiner verstorbenen Frau, nach der seine Tochter Elayne die Mutter einer der größten Helden aller Zeiten werden soll, ist König Pelles bereit das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter zu opfern.

Fazit

Wer kennt nicht die britische Legende um König Artus, die Tafelrunde und den heiligen Gral? Aber wer kennt die Geschichte von Elaine of Corbenic in der Artus Saga? Jessica Bernett erzählt ein mögliches Leben von der faszinierenden Gestalt der Elaine of Corbenic.

Die Leser lernen Elayne kennen, als sie die Schwelle zum heiratsfähigen Alter überschritten hat. Ihrem Vater, der immer an die Vision seiner verstorbenen Frau denkt, ist aber kein Freier gut genug und so kann Elayne den anderen Mädchen nur beim erwachsen werden zusehen. Ein Umstand, der Ealyne mehr frustriert, als er sollte und doch nagt das Verhalten ihres Vaters an ihr.
Als ein Barde in Corbenic halt macht, ändert sich das Verhalten von König Pelles und Elayne beginnt sich zu fragen, was ihr Vater vor ihr verheimlicht.

Mit der Gestaltung der Atmosphäre und ihrer Protagonistin hat sich Jessica Bernett viel Mühe gegeben, sympathisch, mutig und stark ist Elayne bei ihrem Volk beliebt, packt an, wenn es nötig ist und hilft, wo sie kann. Eine starke Frau in einer von Männern bestimmten Zeit.
Eine Zeit, die die Autorin mit ihrem sehr einfachen, aber ebenso lebendigen und bildhaften Schreibstil zum Leben erweckt. Neben der Protagonistin, die sich merklich mit der Geschichte entwickelt, hat mir vor allem noch die Dynamik zwischen Elayne und dem Barden gefallen. Hier hat Jessica Bernett merklich viel Liebe und Sorgfalt investiert und auch Einflüsse wie das Alter und die äußeren Umstände berücksichtigt. Mehr ins Detail kann ich ohne Spoiler leider nicht gehen – ich habe wirklich viele Formulierungen versucht.

»Elayne – Rabenkind« ist ein ruhiger Roman, der Mythen lebendig werden lässt. Dabei entbehrt der Reihenauftakt der Spannung, die manch Leser vielleicht erwartet und Leser durch ein Buch hetzt. Die Leser haben viel mehr die Chance in Elaynes Leben einzutauchen und  sich von der Atmosphäre und Jessica Bernett Schreibstil gefangen nehmen und bezaubern zu lassen.

»Elayne – Rabenkind« von Jessica Bernett ist eine Empfehlung für alle, die sich gerne verzaubern lassen und in die Mythen vergangener Zeiten eintauchen.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Jessica Bernett wurde 1978 in Wiesbaden geboren. Heute wohnt die Autorin mit Mann, Kindern und Katzen in Mainz.
Wenn Jessica Bernett nicht gerade Geschichten schreibt oder mit ihren Kindern in Abenteuer versinkt, ist sie am liebsten auf Conventions unterwegs, um sich über ihre Lieblingsserien, Filme und Bücher auszutauschen.
Jessica Bernett liebt starke Frauenfiguren in spannenden Geschichten und tobt sich in allen Bereichen der Fanatsy aus.
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Weitere Meinungen zu »Elayne – Rabenkind« von Jessica Bernett

Der Lesefuchs (2/5)
Süchtig nach Büchern (2,5 /5)
Katjas Bücherwelt (3/5)
Lina’s Büchertraumwelt (4/5)
Manjas Buchregal (5/5)
Thoras Bücherecke (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Eine Bücherwelt (o.A.)
Seductive Books (o.A.)


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Bücher von Jessica Bernett


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Rezension: »Der rote Tarkar« von C.M. Spoerri

Der rote Takar C.M. Spoerri»Der rote Tarkar«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-9068-2985-2
370 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch / 18,95€ Hardcover

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Klappentext

Vom wohlhabenden Mann zum Sklaven.
Von grenzenloser Macht zum Kampf ums Überleben.
Erlebe die Geschichte des ›roten Tarkars‹ und wie er zu einer Legende von Karinth wurde.

Als mächtiger Magier und Sohn des Bürgermeisters gehört Arkan zur privilegierten Oberschicht der Hauptstadt Karinth. Doch als er sein Herz an ein Sklavenmädchen verliert, bedeutet dies nicht nur das Ende seines wohlhabenden Lebens, sondern auch den Beginn einer abenteuerlichen Reise, die ihn an die Grenzen seiner Kräfte bringt. Und ihm aufzeigt, dass die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht mit Gold gekauft werden können.
Quelle: Sternensnad Verlag

Fazit

Mysteriös, unnahbar und mit viel Potential für ein eigenes Abenteuer kam der Rote Tarkar in „Die Legenden von Karinth“ daher.
Endlich ist es soweit und der Wandel des verliebten und jungen Arkan,  seines Zeichens Schürtzenjäger, angesehener  Magier und verwöhnter Sohn des Bürgermeisters, zu einer Legende von Karinth hat begonnen.

Eingängig und farbenprächtig entführt Autorin C.M. Spoerri ihre Leser erneut nach Karinth. Diesmal ist es die Geschichte einer jungen Liebe über die Stände der Gesellschaft hinweg und gegen die Norm, die den Lauf eines Schicksals bestimmt. Und dennoch steht diese Liebe nicht im Mittelpunkt des Geschehens.
Die Leser folgen Arkan, der seinerseits seiner ersten großen Liebe folgt, die als Sklavin verkauft wurde. Dabei verlässt der junge Magier erstmals die sicheren Gefilde seiner Heimat und den Schatten seines Vaters, des Bürgermeisters. Schnell wird Arkan ersichtlich, wie gefährlich das Leben für die weniger Privilegierten ist und dass der Tod nicht immer die schlechtere Wahl ist.

Auf seiner fieberhaften Suche gerät Arkan mehr als einmal an die Grenzen seiner Kräfte, zum Glück aber hat er zwei Reisegefährten, Chahur und Tamór. Zwei wunderbare Nebencharaktere, die viel für den Protagnisten tun und ihm loyal zur Seite stehen.
Neben Arkan, Chahur und Tamór, die wie von der Autorin gewohnt, lebendig und authentisch sind gibt es weitere Akteure, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Allen voran der Händler Beragor, der mit seiner undurchsichtigen aber unterhaltsamen Art gleich wieder mein Interesse geweckt hat.

Mit ihrem bildhaften und fließenden Schreibstil beschreibt C.M. Spoerri einfühlsam und eingängig, aber gleichzeitig auch fesselnd und mitreißend die Geschichte von Arkan, der eine der grausamsten Wandlungen durchmachen muss, die ein fühlendes Wesen sich wohl vorstellen kann. Dabei beschreibt die Autorin genug Details, um die Atmosphäre zu schaffen und lässt der Fantasie gleichzeitig genug Freiraum, um die Geschichte und Arkans Gedanken selbst zu erleben.

„Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri ist ein wunderbares und mitreißendes neues Abenteuer aus Karinth. Bildgewaltig und spannungsgeladen schickt die Autorin ihre Leser durch die Geschichte von Arkan, lässt dabei aber nicht die leisen Momente, die Atempausen des Abenteuers außer acht.  All das würzt C.M. Spoerri wie immer mit einer Prise Humor und Sarkasmus.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf „Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri werfen.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

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Rezension: »Die Dämonenakadmie 03 – Die Prophezeiung« von Taran Matharu

Dämonenakademie Prophezeiung Taran Matharu

»Die Dämonenakadmie 03 – Die Prophezeiung«
von Taran Matharu

heyne>fliegt, Januar 2018
ISBN-13: 978-3-4532-6994-1
544 Seiten
Preis: 9,99€ eBook Ι 12,99€ Broschiert

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« &  Band 2 »Die Dämonenakademie – Die Inquisition« nicht kennen.

Inhalt

Fletcher, Kess, Othelo und Sylva sind den Dämonen entkommen – in den Äther, die Welt der Dämonen. Ihre Zeit ist knapp, denn alles hier ist Gift für ihre Körper.
Gemeinsam überstehen die vier einige brenzlige Situationen im Äther und ihrer Welt. Intrige über Intrige spinnt sich hier am Hof des Königs und das, während sich an der Grenze Hominums der Feind sammelt. Mitten in der letzten Schlacht um das Überleben von Menschen, Zwergen und Elfen müssen sich dann Fletcher und sein Dämon Ignatius ihrem größten Feind stellen: Khan, der weiße Ork, hat geschworen die freien Völker zu vernichten und über alle anderen zu herrschen.

Fazit

Beim Schreiben dieser Rezension blutet mir das Herz. Ich habe mich sehr auf das Finale der Trilogie um Fletcher und Ignatius gefreut. »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« und »Die Dämonenakademie – Die Inquisition« waren zwei mitreißende, aufregende Jugendbücher voller Energie, Abenteuer und Spaß. Ich wollte so gerne auch  »Die Dämonenakademie – Die Prophzeiung« loben und davon nur schwärmen. Leider, leider kann ich das aber nicht. Aber alles der Reihe nach.

Lebhaft und Bildreich beschreibt der Autor seine Welt

Taran Matharu hat auch in diesem Band der Dämonenakadmie bewiesen, dass er einen bildhaften und lebendigen Schreibstil hat. Fletcher und Ignatius, sowie die Zwerge Kess und Othello und natürlich Elfe Sylva wieder zum Leben erweckt. Sympathisch und mutig sind die vier Freunde, die allzu bald der einzige Schutz zwischen ihren Völkern und den Orks sind.
Dabei sind dem Autor die vier Charaktere wieder wunderbar gelungen. Sie haben sich entwickelt, sind reifer geworden und haben sich ihre Offenheit und Toleranz bewahrt. Sie haben weiterhin diesen offenen Blick auf die Welt behalten und stehen gegen jedes Unrecht auf ihrem Weg ein. Gleichzeitig lernen sie, dass Krieg kein Spiel ist und es zum Erwachsenwerden dazu gehört, geliebte Meschen, Elfen oder Zwerge zu verlieren.

Die Charaktere sind ein Highlight

So schön das Wiederlesen mit Fletcher und den anderen war, wurden meine Erwartungen an das Finale der Trilogie leider nicht erfüllt. Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen, war lebendig und abwechslungsreich. Die Mitte hatte ihre Schwächen. Im Zeitraffer wurden hier Handlungen vorangetrieben, ein ganze Dorf wieder aufgebaut und der Sapnnungsbogen in den Keller geschrieben. Je weiter ich las, desto mehr fragte ich mich, wann den nun der finale Showdown kommt. Die Antwort ist: Im letzten viertel des Buches.  Hier holt Taran Mantharu wieder sehr viel aus der Geschichte heraus, gestaltet lebendige Schlachten und löst Fletchers Situation zum Glück nicht mit einem übertrieben epischen Mann-gegen-Ork-Kampf, sondern mit weniger Klischee und in aller Kürze. Einen überzogenen Kampf zwischen Fletcher und Kahn gab es also nicht. Dafür wurde die Wichtigkeit des Zusammenhalts der Völker hervorgehoben und gelungene Dynamik eines Teams beschrieben.

Gefreut habe ich mich wieder über die Zeichnungen von Dämonen mit einem Überblick über ihre Fähigkeiten und Eigenschaften. Als bekennender Fan von Karten, Stammbäumen und Namensregister in Büchern, hat mich dieser Einblick in die Dämonologie wieder sehr begeistert.

Kurz:  »Die Dämonenakademie – Die Prophezeiung« von Taran Mantharu ist das Finale einer wunderbaren, kurzweiligen und fesselnden Reihe, das leider nicht meinen Erwartungen entsprochen hat. Trotz des durchwachsenen dritten Bandes, kann ich die Reihe um die Dämonenakademie nur empfehlen.
Voller Liebe zum Detail ohne sich in Nichtigkeiten zu verlieren erzählt Taran Mantharu eine spannende Geschichte um Krieg, Freundschaft und Schicksal.

Bewertung

3 von 5

 

Autor

Taran Mantharu

Taran Matharu wurde 1990 in London geboren und hegte schon früh eine Leidenschaft für Geschichten. Aus der Liebe zum Lesen entwickelte sich der Wunsch selbst zu Schreiben.
Er studierte Business Administration und absolvierte ein Praktikum bei Radom House UK.
Nach einer kleinen Aus- und Reisezeit nahm sein Debüt »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« im Rahmen des Nanowrimo 2013 gestalt an und wurde Publikumsliebling auf Wattpad.

WebsiteFacebook ⋅ Instagram

 

 


Weitere Meinungen zu »Die Dämonenakademie – DIe Prophzeiung« von Taran Matharu

Steffi’s Bücherwelt (4/5)
Komm mit ins Bücherwunderland (5/5)
Magische Momente (5/5)
Jennys Bücherkiste (5/5)


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Die Dämonenakademie

Prequel


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Die Chroniken der Weitseher 01 – Die Gabe der Könige« von Robin Hobb

Die Gabe der Koenige von Robin Hobb

»Die Chroniken der Weitseher 01 – Die Gabe der Könige«
von Robin Hobb

Penhaligon Verlag, August 2017
ISBN-13: 978-3764531836
608 Seiten
Preis: 9,99€ eBook Ι 15€ Broschiert

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Inhalt

Fitz ist der Bastard von einem Prinzen und einem Bauernmädchen. Er ist sechs Jahre alt, als ihn sein Großvater vor den Toren der Burg des Königs abgibt. Dieser Tag ändert sein Leben.
Er steht im Dienste des Königs und versucht als Bastard des Thronfolgers seinen Platz am Hof und im Leben zu finden. Erst das Erwachen seiner Gabe zeigt Fitz einen Weg auf, der gepflastert ist mit Intrigen, Verzicht, Selbstaufgabe und Gefahr.  Fitz muss sich immer wieder entscheiden, ob er auf sein Gefühl oder den Befehl des Königs hört.

Fazit

Leser von Robin Hobb kennen dieses Buch vielleicht schon unter dem Titel »Die Legende vom Weitseher 01 – Der Adept des Assassinen« aus dem Bastei-Lübbe Verlag oder »Der Weitseher« aus dem Heyne Verlag. »Die Gabe der Könige« ist eine neue Auflage vom Auftakt der Fantasy Trilogie von Robin Hobb.

Robin Hobb hat einen ganz eigenen Schreibstil. Ausschweifend, detailliert und dennoch angenehm zu lesen füttert die Autorin ihre Leser langsam aber stetig mit Informationen der Geschichte. Sie lässt Fitz seine Geschichte niederschreiben und rekapitulieren, was er erlebt hat. Die Leser lernen den Protagonisten Fitz als alten Mann an seinem Lebensabend kennen, werden aber zügig an den Tag katapultiert, an den sich Fitz als ersten Tag bewusst erinnern kann.
Es ist kalt, es schneit und sein Großvater übergibt den sechsjährigen Fitz an den Hof des Königs bringt und den Jungen zurück lässt.

Weniger ist manchmal mehr

Den Spannungsbogen baut die Autorin stetig auf, unterbricht ihn aber leider immer wieder mit Szenen, die zwar schön zu lesen, aber nicht für die Geschichte unbedingt notwendig sind. Diese Längen haben dann doch trotz angenehmen Schreibstils meinen Lesefluss beeinflusst. Andererseits gab dadurch gute Stellen, um das Buch ohne schlechtes Gefühl mal aus der Hand zu legen. Eigentlich schade, denn die Idee und die Welt von Robin Hobb haben viel Potenzial und wurden mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Auch der Aufbau der Handlung und die Erzählweise der Autorin sind Stärken von »Die Gabe der Könige«, die unter den Längen der Handlung leiden.

FITZ, der schwierige Charakter

Die Charaktere von Robin Hobb sind sehr interessant. Sie sind gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe, aber gerade Fitz ist ein herausfordernder Charakter. Er ist nicht der typische junge Held der Geschichte, dem übel mitgespielt wird und der sich dennoch prächtig entwickelt. Vielmehr neigt er zu Selbstmitleid und stellt sich manchmal schon sehr naiv und hilflos an. Ich bevorzuge eigentliche starke Protagonisten, wodurch »Die Gabe der Könige« mit Fitz eine Herausforderung für mich war. Ich durch meine Vorliebe nicht ganz warm mit Fitz, kann Robin Hobb aber nicht absprechen Charaktere lebendig werden lassen zu können – man muss nur auch ein Herz für sie haben.

Kurz:  »Die Gabe der Könige« von Robin Hobb ist ein schöner Auftakt mit viel Potential und einigen Schwächen. Die Welt und Handlung versprechen eine aufregende Geschichte mit einem untypischen Protagonisten, die durch zu viele Längen ausgebremst wird. Wer sich an Längen und Details in einer Geschichte nicht stört, mittelalterliche Settings mag und ein Herz für untypische Protagonisten hat, sollte einen Blick auf die Weitseher-Reihe von Robin Hobb werfen.

Bewertung

3 von 5

 

Autorin

© Frank Hanewacker/Sedan Sieben

Robin Hobb wurde 1952 in Kalifornien geboren. Sie hat vier Kinder und lebt heute in Washington. Mit 18 heiratete Robin Hobb ihren Mann und veröffentlichte im selben Jahr ihre erste Kurzgeschichte. Mit „Die Gabe der Könige“ (1995) gelang der Autorin der internationale Durchbruch.

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Weitere Meinungen zu »Die Gabe der Könige« von Robin Hobb

 


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Die Chroniken der Weitseher


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd + Gewinnspiel

Die Apfelprinzessin Maya Shepherd Hörbuch Grimm CHröniken»Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin«
von Maya Shepherd

Miss Motte Audio, Februar 2018
ASIN: B078YR9CXR
158 Minuten
Preis: 0,99€ eBook / 8,95€ Taschenbuch /
3,68€ Hörbuch

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„Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen.“
(aus: »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd)

Inhalt

Stell Dir vor, Jakob und Wilhelm Grimm haben mit ihren Märchen Lügen in die Welt gesetzt. Stell Dir vor, die böse Stiefmutter von Schneewittchen war weder böse noch ihre Stiefmutter. Und nimm einmal an, Schneewittchen liegt nicht als unschuldiges Opfer eines vergifteten Apfels seit Jahrhunderten in ihrem gläsernen Sarg, sondern weil sie der Welt den Untergang bringt.
All das ist wahr und in sieben Tagen öffnet sich Schneewittchens Sarg.

Will Zimmer lebt in Berlin und wird bald 18, als ihn ein wundersamer Brief erreicht – die Einladung den Zug nach Königswinter zu besteigen, die Wahrheit hinter den Märchen zu entdecken und die Welt vor dem Bösen zu beschützen.

Fazit

Der Auftakt der Grimm-Chroniken ist magisch. Maya Shepherd spielt mit den Märchen der Gebrüder Grimm und präsentiert ihren Lesern eine Welt, die so schrecklich wie schön ist.
Mit ihrem bildhaften Schreibstil hat mir Maya Shepherd das Abenteuer von Will und die Geschichte von Königin Mary vor mein inneres Auge gezaubert. Marlene Rauch hat diesen Effekt durch ihre angenehme Art zu lesen, das Gefühl, Betonung und Pausen richtig zu setzen und ihre lebhafte Stimme verstärkt.

Die Handlung von »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« hat Maya Shepherd geschickt gestaltet. Wechselnd erfahren die Leser mehr über das Leben und der Geschichte von Königin Mary, die Jahrhunderte später nur noch als die böse Stiefmutter Schneewittchens bekannt ist, und Abenteuer von Will. Kleine Cliffhänger am Ende der Kapitel regen zum weiter hören an und halten die Spannung hoch.

Wie immer sind die Charaktere von Maya Shepherd wundervoll. Lebendig und sympathisch kommen Will und seine Freunde Maggy und Jo daher. Auch wenn Will anfangs Züge zeigt, die ihn fast unsympathisch wirken lassen. Allerdings wirkt er dadurch nur umso realistischer, er hat eine ambivalente Einstellung zu seinem Vater, die geprägt ist von den Gefühlen eines verletzen Kindes, Pflichten aber auch Zuneigung.

Kurz: »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd ist ein märchenhafter Auftakt voller Magie, der seine Leser verzaubert. Mit viel Liebe entführt die Autorin ihre Leser eine andere Welt der Märchen und erzählt ihre ganz eigene Geschichte von Schneewittchens böser Stiefmutter.

Bewertung

5 von 5

Autorin

Maya Shepherd wurde 1988 in Stuttgart geboren, lebt aber mittlerweile mit Mann und Tochter im Rheinland.
2012 erschien mit »Schneerose« das Debüt der Autorin im Self-Publishing. Seit 2014 lebt Maya Shepherd ihren Traum, erschafft Hauptberuflich in fremden Welten und Charaktere. Dabei bedient sie verschiedene Genres und veröffentlicht sowohl bei Verlagen wie weiterhin im Self-Publishing. Ausgewählte Bücher von Mays Shepherd wurden ins Englische und Spanische übersetzt.

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Weitere Meinungen zu »Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd

Bücherfarben (5/5)
Meine wundersame Welt der Bücher (4,5/5)
Biancas Bücherhimmel (3/5)


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Bücher von Maya Shepherd


 

Gewinnspiel

🍎Gewinn: 1 x signiertes Taschenbuch der Apfelprinzessin + Goodiepaket (Poster, Lesezeichen und Postkarte)

🍎So geht’s: Beantworte bis einschließlich 11.02.2018 die Tagesfrage als Kommentar und sammele so jeden Tag ein Los.

🍎Tagesfrage: Was ist dein liebstes Märchen der Gebrüder Grimm?

🍎Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird,
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
Teilnahmeschluss ist der 11.02.2018 23.59 Uhr

🍎 10 Blogs – 10 Meinungen – Teilnehmende Blogs:

02.02. – hier (erst auf Facebook, nachträglich auf dem Blog)
03.02. –  Bücherfarben
04.02. – Bücher aus dem Feenbrunnen
06.02. – The Librarian and her Books
07.02. – Steffis Buch- und Reziseite
08.02. – Bitterblues Bücherwelt
09.02. – Fantasy Books
10.02. – Crazy Little Booklovers
11.02. –  Weltbuntmalend Bücher

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Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar

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