Rezension »Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer« von Fanny Bechert

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»Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6033-1
454 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Nach dem Bruch mit Sedan scheint Fayoris ganze Welt zusammenzustürzen. Doch anstatt zu verzweifeln, hält sie an dem Einzigen fest, das noch für sie zählt: Lysannas Rettung. Immer tiefer gerät sie in den Strudel ihrer eigenen Gabe und schlägt einen Weg ein, der entweder mit der Befreiung ihrer Mutter enden wird oder mit ihrem eigenen Tod. Gleichzeitig führt Sedan nicht nur einen Kampf gegen sich selbst, sondern auch gegen das Heer Elesztrahs. Um den Clan, der ihnen Zuflucht gewährt, vor der dunklen Fürstin zu beschützen, reift unter seiner Führung ein riskanter Plan heran, dessen Umsetzung mehr als nur ein Leben fordern wird.

Fazit

Ich bin so froh, dass Fanny Bechert direkt an dem wirklich gemeinen wie genialen Cliffhänger aus »Elesztrah 03 – Blut und Federn« eingestiegen ist

Tosender Sturm vor der Ruhe

Mit diesem Wahnsinnseinstieg, der direkt und packend ist, katapultiert Fanny Bechert ihre Leser*innen direkt in die Geschichte. Mittendrin statt nur dabei
Nach dem ersten Adrenalinstoß und dem hohen Spannungslevel, nimmt die Autorin etwas Spannung raus und wendet sich mit ihrem bildhaften, angenehmen Schreibstil ihren Charakteren zu.

Charaktervoll

Lebendig und authentisch spinnt die Autorin die Geschehnisse um Fayori, Sedan, Rawena, Lysanna und den anderen weiter. Lag im letzten Band der Fokus vor allem auf dem Vorantreiben der Geschichte und einem hohen Spannungslevel mit wenig Verschnaufspausen für Leser*innen und Charaktere, ist in »Elesztrah – Dunst und Schimmer« die Entwicklung der Charaktere präsenter als je zuvor. Dabei legt Fanny Bechert ihr Augenmerk nicht nur auf ihre Protagonisten, sondern auch auf spannende Nebencharaktere wie Zwillinge Jill und Jizza,Vorcus, Reaver, Mitzum und einige andere. Dabei weiß dabei eine strikte Kategorisierung in Gut und Böse geschickt zu verhindern
Chapeau für diese gelungen, fabelhaften, faszinierenden Charaktere mit viel Tiefe und Liebe zum Detail.

Eine spannende Empfehlung

Es war unheimlich schön mit »Elesztrah – Dunst und Schimmer« wieder in die Welt von Fanny Bechert einzutauchen und endlich zu wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht. Endlich wurden ganz viele Fragen geklärt und neue aufgeworfen – ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
»Elesztrah« ist eine Empfehlung für Leser*innen spannender Elfen-Fantasy voller Magie und dem einem, nach dem viele Leser*innen lechzen: unvorhersehbare Wendungen.

Bewertung

4 Bücher
4 von 5

Autorin

Fanny_Bechert

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

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Weitere Meinungen zu »Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer« von Fanny Bechert

Süchtig nach Büchern (4/5)
Manjas Buchregal (4/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.(5/5)

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»Elesztrah« Band 1 bis 3


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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.

Klappentext: Sternensand Verlag
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Rezension »Adular 01 – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley

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»Adular 01 – Schutt und Asche«
von Jamie L. Farley

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6036-2
372 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Das Leben ist nicht fair – erst recht nicht als Dunkelelf in Adular. Minderwertiger als Tiere leben die Dunkelelfen ein Leben als Sklaven, fernab von Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit.
Dûhirion, als Kind an die Assassinengilde verkauft und unter Folter zum Meuchelmörder geformt, hatte nie die Absicht sich in die beginnenden Aufstände seines Volkes zu mischen und die Unterdrückung der Dunkelelfen zu beenden. Erst seine verbotene Liebe zur Waldelfein Elanor macht aus dem provokanten Einzelgänger einen Mann, der sein Leben für die opfern würde, die er liebt.

Fazit

»Adular – Schutt und Asche« vereint düstere High Fantasy mit Gesellschaftskritik. Waldelfen, Hochelfen, Zwerge, Menschen – sie alle Leben Seite an Seite auf den Schultern der Dunkelelfen. Mit Gewalt Unterdrückt und in Armut gefangen verbringen die Dunkelelfen ihr Dasein mit niederen Diensten, ausgestoßen von der Gesellschaft. Aber Adular steht kurz vor einer Rebellion, unter den Dunkelelfen schwillt die Glut eines Aufstandes, bereit jeden Moment zu einer Feuersbrunst zu werden…

Starke Charaktere braucht das Land

In diesem hochexplosiven Schmelztiegel beginnt Jamie L. Farley die Geschichte des Dunkelelfen Dûhirion und der Waldelfe Elanor.
Im Prolog, der eine Rückblende auf die erste Begegnung von Dûhirion und Elanor ist, zeigt der Autor einen Charakter, der in seiner eigenen Welt sehr begrenzt denkt. Ausgewählt von Umbra als Assassine und unter Folter zu einem Mörder geformt, hat Dûhirion wenig übrig für die Aufstände seines Volkes und würde sich nie unüberlegt in die Rebellion stürzen. Erst die schicksalhafte Begegnung mit der impulsiven Waldelfe Elanor, der die Ungerechtigkeit gegen ein ganzes Volk seit langen ein Dorn im Auge ist, stößt Denkprozesse bei dem Auftragsmörder an, der sich trotz seiner Vergangenheit sein Gewissen bewahrt hat.

Mit Dûhirion und Elanor hat Jamie L. Farley zwei sehr gegensätzliche Charaktere geschaffen, die sich mit ihren Unterschieden ergänzen. Wo Dûhirion überlegt und strategisch vorgeht, stürmt Elanor gerne mal unbedacht vor. Wo Dûhirion vielleicht erst alles zerdenken würde, nimmt Elanor ihn einfach mit. Die beiden sind sehr dynamisches Paar, das zum mitleben, mitlieben und mitleiden geschaffen ist.

Aber nicht nur die beiden Charaktere sind dem Autor authentisch und spannend aus der Feder geflossen. Er hat sehr viele interessante Nebencharaktere eingebaut, die alle auf ihre Weise die Geschichte voranbringen: Dûhirions bester Freund Valion, die Zwergin Maryn oder Elanors Onkel Faredir, um ein paar Beispiel zu nennen.

Phantastische Gesellschaftskritik

Aber nicht nur die Charaktere sind Jamie L. Farley gelungen. Da ist noch diese atemberaubend mitreißende düstere Atmosphäre, die der Autor mit seinem bildhaften Schreibstil geschaffen hat. Er fängt dieses unterschwellige Brodeln einer Rebellion ein und zeichnet ein fast erschreckend lebendiges Bild von dem Leid und Elend auf der einen sowie dem Hass und der Verachtung auf der anderen Seite. Und damit trifft er einen Nerv unserer Gesellschaft: Die Ausgrenzung von Menschen, die einige Gruppen als minderwertig, abstoßend oder einfach anders betrachten ist ein Thema, dass nicht nur in der Vergangenheit eine Rolle gespielt hat, sondern aktuell leider immer präsenter wird. Das Bild, dass Jamie L. Farley von Adular gezeichnet hat, ist leider nicht so weit weg von unserer Gesellschaft, wie ich es gerne hätte.
Nicht nur Ausgrenzung und herabsetzen anderer Völkergruppen sind ein Thema in »Adular – Schutt und Asche«. Der Autor zeigt auch auf, dass Liebe keine Frage der Herkunft ist und jedes Wesen durch sein Handeln bestimmt, wer er/sie sein will. Es geht um Toleranz, Respekt und Courage.

Eine spannende Empfehlung

»Adular – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley ist ein beeindruckender, wenngleich düsterer, und bildhafter High Fantasy Roman über die Ungerechtigkeiten einer Gesellschaft. Die Geschichte um Dûhirion und Elanor ist keine Heile-Welt-Liebesgeschichte, in der Kriege immer nur sehr weit weg passieren. Die Geschichte spielt mitten in einem ausbrechenden Bürgerkrieg – ungeschönt, mit allem Leid, aber auch jedem kleinen Glück, das dazu gehört.

»Adular – Schutt und Asche« ist ein mitreißendes Abenteuer, das nicht nur exzellent geschrieben ist, sehr unvorhersehbar und damit von Seite eins an spannend ist, sondern auch ein Roman, mit dem Jamie L. Farley zum Nachdenken einlädt.

Bewertung

5 von5 plus bienchen
5 von 5 mit Bienchen

Autor

Jamie L. Farley wurde 1990 in Rostock geboren. 2010 zog er nach Leipzig, machte eine Ausbildung zum Ergotherapeuten und wurde Pokémontrainer.
Der Autor wohnt zusammen mit seiner besten Freundin Anika und Ente Dave Duck in einer WG. Neben dem Schreiben gehört das spielen von Videogames zu den Hobbys von Jamie L. Farley.
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Weitere Meinungen zu »Adular 01 – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley

Süchtig nach Büchern (5/5)
Lila Bücherwelten (o.A.)

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Gewinnspiel

Gewinn:
10 x unsigniertes Taschenbuch »Adular – Schutt und Asche«

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 15.03.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Welche Themen unserer Gesellschaft werden zu selten in der Belletrstik behandelt?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 15.03.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
All you need is a lovely Book
Lila Bücherwelten
Süchtig nach Büchern
– Seductive Books (ab 10.03.2019)
– Eine Bücherwelt ( ab 12.03.2019)
– Magische Tintenwunderwelt (FB, ab 12.03.2019)
– Bücherfarben (ab 12.03.2019)
– Liza’s Bücherwelt (ab 13.03.2019)
– Thoras Bücherecke (ab 13.03.2019)
– Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. (ab 14.03.2019)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.
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Rezension: »Elayne 02 – Rabenherz« von Jessica Bernett + Gewinnspiel

elayne rabenherz jessica bernett

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»Elayne 02 – Rabenherz«
von Jessica Bernett

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6031-7
476 Seiten
Preis: 3,99€ eBook | 14,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Welche Möglichkeit bleibt dir, wenn eine Prophezeiung dein ganzes Leben überschattet?
Du suchst einen Weg, Licht zu finden.
Elayne von Corbenic führt dieser Weg nach Camelot, zur legendären Festung von König Artus. Hier muss sie erkennen, dass ihr Herz noch immer an jenen Mann gebunden ist, der es einst zerbrach. Und dass nicht nur ihr eigenes Leben im Schatten einer finsteren Weissagung steht…

Fazit

Wer kennt nicht die britische Legende um König Artus, die Tafelrunde und den heiligen Gral? Aber wer kennt die Geschichte von Elaine of Corbenic in der Artus Saga? Jessica Bernett spinnt die Geschichte eines mögliches Leben der faszinierenden Gestalt der Elaine of Corbenic weiter.

Faszinierende Charaktere mit starker Entwicklung

Aus dem jungen Mädchen ist eine toughe junge Frau geworden, die ihren Weg geht und dafür kämpft. Mit dem Herz am rechten Fleck trotzt Elayne jedem Stein, der ihr in den Weg gelegt wird.
Die Entwicklung der Protagonistin ist beeindruckend. Zeigte Elayne in »Elayne – Rabenkind« noch Züge jugendlicher Naivität, hat die in »Elayne – Rabenherz« eine Reife verlangt, die ihr verdammt gut steht.
Aber nicht nur Elayne überzeugt in dieser Fortsetzung als spannender , charismatischer Charakter. Auch Artus, Gwenhwyfar, Lancelot, Mordred und Morgaine bereichern die Geschichte auf ihre eigene Arten und Weisen.

Die faszinierenden Charaktere sind nicht die (einzig) wahre Stärke

Die Charaktere sind Jessica Bernett wirklich gelungen. Aber sie sind nicht die (einzig) wahre Stärke der Autorin. Wie schon in »Elayne – Rabenkind« liegt das wahre Geheimnis vom Zauber um die Geschichte von Elayne in der Atmosphäre.

Einnehmend und absolut großartig erweckt Jessica Bernett ein Britannien zum Leben, das zum Verweilen einlädt. Dabei gestaltet die Autorin ihre Welt mit ihrem bildhaften Schreibstil sehr lebendig und atemberaubend.
Ich war gefangen von dieser wilden, rauen Landschaft, habe mit Elayne gelacht, gelebt, geliebt, gelitten. Und das alles in dieser Atmosphäre, die beflügelt ist von der Liebe der Autorin zu dem Land und dem Jahrhundert. In jedem Satz spüren die Leser*innen die Liebe und Mühe der Autorin.

Dahin ist die Ruhe

Habe ich »Elayne – Rabenkind«  noch als ruhigen Roman bezeichnet, kann ich dieses Adjektiv für die Fortsetzung nicht mehr in den Mund nehmen. »Elayne – Rabenherz« ist mitnehmend, spannend, lebendig, bezaubernd, einzigartig, faszinierend und fesselnd. Gespickt mit Plottwist die ich mal mehr mal weniger kommen sah, ist »Elayne – Rabenherz« die wunderbare Fortsetzung einer wundervollen Geschichte.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

Jessica Bernett wurde 1978 in Wiesbaden geboren. Heute wohnt die Autorin mit Mann, Kindern und Katzen in Mainz.
Wenn Jessica Bernett nicht gerade Geschichten schreibt oder mit ihren Kindern in Abenteuer versinkt, ist sie am liebsten auf Conventions unterwegs, um sich über ihre Lieblingsserien, Filme und Bücher auszutauschen.
Jessica Bernett liebt starke Frauenfiguren in spannenden Geschichten und tobt sich in allen Bereichen der Fanatsy aus.
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Weitere Meinungen zu »Elayne – Rabenherz« von Jessica Bernett

All you need is a lovely books (4,5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
L.C’s Bookshelf (o.A.)
Lila Bücherwelten (o.A.)
Seductive Books (o.A.)

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Gewinnspiel

Gewinn:
1 x Taschenbuch aus der »Elayne-Reihe« nach Wahl + 1x Goodiepaket (Poster, Lesezeichen und Postkarte) je teilnehmenden Blog

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 08.03.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Wieso oder wieso nicht liest du gerne historische Fantasy?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 08.03.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
Magische Tintenwunderwelt (Facebook)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.
Seductive Books
L.C.’s Bookshelf
Fuchsias Weltenecho
Lila Bücherwelten
All you need is a lovely Book
Eine Bücherwelt (ab 07.03.)
Liza’s Bücherwelt (ab 07.03.)

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Rezension »Die Weltportale – Band 02« von B.E. Pfeiffer

Die Weltportale 02 B.E. Pfeiffer

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»Die Weltportale – Band 2«
von B.E. Pfeiffer

Sternensand Verlag,  Februar 2019
ISBN: 978-3-0389-6023-2
512 Seiten
Preis: 6,99€ eBook | 16,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Auch nach dem Sieg über den Schatten findet Eleonora keine Ruhe. In ihren Träumen begegnet sie einer mysteriösen Frau, die sie vor etwas zu warnen versucht. Als auch noch die Magie zu erlöschen droht, besteht kein Zweifel mehr: Der Schatten ist nicht besiegt, sondern lauert auf seine Chance, seinem Gefängnis zu entfliehen. Nur die Lunara können den Verlust der Magie abwenden. Doch dieses mysteriöse Volk versteckt sich in den Tiefen des Meeres, verborgen vor den Augen der Menschen. Wird es Eleonora und ihren Freunden dennoch gelingen, sie zu finden, bevor es zu spät ist?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

lebendig, detailliert, authentisch

B.E. Pfeiffer hat ihren sehr einnehmenden Schreibstil behalten, der von Seite eins an gefangen nimmt und mich wieder mit einem enormen Tempo durch die Geschichte getragen hat. Einfach, flüssig und bildhaft, verwoben zu einer harmonischen Symphonie erzählt B.E. Pfeiffer mit ihrem Schreibstil die Geschichte von Eleonora weiter.
Beeindruckend fand ich, dass ich nach über einem halben Jahr nach »Die Weltportale« und etlichen anderen Abenteuern und Geschichten dazwischen, wieder direkt in der Geschichte von Eleonora war – ohne viel Federlesen, ohne große Einführung. Es fühlte sich wie ein nach Hause kommen an.

Drei sind (manchmal) eine(r) zu viel

Die Fortsetzung der Weltportale ist etwas ruhiger, ein Umstand, dem wohl der Dreickes-Geschichte zwischen Eleonora, Lucius und Aestus zu Grunde liegt. Ich mag jeden der drei Charaktere – sie sind einzigartig, authentisch und haben ihre Ecken und Kanten. Ihr Zusammenspiel bzw. ihre Dreiecks-Beziehung, bei Eleonora mit ihrer Liebe zwischen dem strahlenden Lucius und dem etwas düsteren Aestus schwankt, fand ich nicht notwendig für ein High Fantasy Abenteuer, das mit einem umfassenden Weltenbau und gelungenen Charakteren punkten kann. Die Wankelmütigkeit von Eleonora hat mir hier Platz von den Orten und Völkern weggenommen, von denen ich gerne mehr gehört hätte.

Neben Charakteren und Weltenbau hat es mir das Ende angetan. Nicht, weil es dann vorbei war, sondern weil B.E. Pfeiffer einen Cliffhänger par excellence eingebaut hat. Ich bin schon sehr gespannt, was mit Aestus passiert, wie es mit Eleonora weitergeht und wer in ihrem undurchsichtigen Familienangelegenheiten jetzt eigentlich wo steht – und mit wem verwandt ist.

»Die Weltportale – Band 02« von B.E. Pfeiffer ist ein magisches High Fantasy Highlight, das durch Weltenbau, Völker, Charaktere und den kleinen Begebenheiten und Wendungen begeistert.
Eine gelungene Fortsetzung, die mich trotz Dreiecks-Geschichte begeistern konnte und sehr viel Spaß beim Lesen und Entdecken macht.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

AUTORIN

Bettina Pfeiffer wurde 1984 in Graz geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Baden bei Wien.
Die Autorin dachte sich schon immer gerne Geschichten aus, gerade zu ihrem zahlenorientierten Job als Knozerncontrollerin ein wichtiger Ausgleich.  Schließlich begann B.E. Pfeiffer, die auch ausgebildete Yoga- und Kinderyogalehrerin ist, ihre Geschichten aufzuschreiben und mit der Welt zu teilen.

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Weitere Meinungen zu »Die Weltportale – Band 2« von B.E. Pfeiffer

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. (4/5)
Thoras Bücherecke (5/5)
Lizas Bücherwelt (o.A.)
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Fantasy von B.E. Pfeiffer


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Rezension »The Belles 01 – Schönheit regiert« von Dhonielle Clayton

The Belles Schönheit regiert - Dhonielle Clayton

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»The Belles 01 – Schönheit regiert«
von Dhonielle Clayton

Planet! im Thienemann-Esslinger Verlag,
Feburar 2019
978-3-522-50583-3
512 Seiten
Preis: 12,99€ eBook | 19,00€ Hardcover

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Klappentext

Glitzernd, glanzvoll, grausam – willkommen in der Welt der Belles!

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …
(Quelle: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag)

Fazit

»The Belles – Schönheit regiert« von Dhonielle Clayton ist ein Jugendbuch mit Tücken. Im Nachwort wird deutlich, dass Dhonielle Clayton die Obsession unserer Gesellschaft mit Oberflächlichkeiten und Aussehen anprangern wollte. Geschafft hat sie das nicht – die Gelegenheiten, die sie dazu in ihrer Geschichte hatte, hat sie mehrfach verpasst.
Szenen, in denen sie den Schönheitswahn überspitzt und grausam darstellt, fehlt der Moment, um Leser*innen der Zielgruppe mit der richtigen Botschaft „Sei Du selbst und liebe Dich, denn Du bist liebenswert!“ aus der Geschichte zu entlassen.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Lässt man diesen Punkt außer Acht, ist »The Belles – Schönheit regiert« von Dhonielle Clayton ein wunderbares Buch für schöne Lesemomente – auch wenn ich anderes erwartet habe.
Dhonielle Clayton hat einen sehr bildhaften Schreibstil, mit dem sie sich gerne in Details verliert und ihre Welt zum Leben erweckt und die Leser*innen am Leben der Protagonistin Camelia teilhaben lässt.
Die Charaktere sind sehr, sehr unterschiedlich in ihrer Ausgestaltung: Camelia nimmt im Laufe der Geschichte langsam Farbe an, Dhonielle Clayton hat hier viel Potenzial verschenkt, sich aber auch viele Möglichkeiten für die Fortsetzung gelassen. Es war aber auch spannend, einen Charakter nicht direkt von Anfang an einschätzen zu können, sondern mit jeder Seite etwas mehr zu entdecken.
Ambrosia ist eine unauffällige Mitläuferin und Sophia ist sehr interessant. Düster und unsympathisch ist sie in »The Belles – Schönheit regiert« einer der Charaktere, die wirklich hervorstechen und auffallen – im Auftakt der Reihe ist sehr negativ besetzt und ich bin gespannt, wie es mit ihr in der Fortsetzung weitergeht.
Neben dem flüssigen Schreibstil, der mir gut gefallen hat, sind der Autorin die Gestaltung ihrer Welt und die Cliffhänger gut gelungen. Orléans und das ganze System um die Belles und den Menschen ist der Autorin gut gelungen, Details machen die Welt lebendig und authentisch.

Anders als erwartet

Spannend ist, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe: eine Geschichte um Widerstand, Rebellion und Auflehnung. »The Belles – Schönheit regiert« ist aber ganz anders. Es geht mehr um den Wunsch nach schön sein und das schön sein selbst. Ein Blick auf die englische Fortsetzung »The Everlasting Rose« zeigt, dass sich das erwartete Aufbegehren vielleicht erst im zweiten Band zeigt. Ist man aber offen dafür, dass Bücher und Geschichten von den eigenen Erwartungen abweichen, kann Band eins der »The Belles«-Reihe begeistern.
Gut fand ich die LGBTQ Repräsentation – gut, nicht weil die Darstellung der Community so ist, wie sie sein sollte, sondern so, wie ich sie in unserer Gesellschaft wahrnehme. Vor allem eine Überschrift einer Zeitungsüberschrift stieß mir auf – ein Blick in unsere Medien zeigt aber leider, leider, dass Überschriften dieser Art auch bei uns genau so stehen könnte. Für mich ein schöner ungeschönter Spiegel unserer Gesellschaft.

»The Belles – Schönheit regiert« von Dhonielle Clayton hat mir gut gefallen und schöne Lesestunden bereitet – Intrigen, Geheimnissen und Spannung, damit kriegt man mich.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft, sie liebt Details und erweckt ihre Geschichte zum Leben. Bei den Charakteren hat die Autorin an einigen Stellen Potential verschenkt, an anderen Stellen hat sie mit ihren Figuren sehr gute Arbeit geleistet.
Für die Fortsetzung hoffe ich auf mehr von Camelia, Ambrosia und auch Sophia. Ich hoffe eine adäquatere Vermittlung der eigentlich gewollten Kernbotschaft. Und freue mich auf ein Wiedererleben des genialen Weltenbaus, weitere Intrigen und die Auflösung des einen oder anderen Geheimnisses.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Dhonielle Clayton wuchs in Washington, D.C. auf. Die meiste Zeit ihrer Jugend verbrachte die Autorin mit einem Stapel Bücher unter dem Tisch ihrer Großmutter.
Sie arbeitete als Lehrere und Bibliothekarin , bevor sie vom Lesen zum Schreiben wechselte. Heute ist sie Autorin, COO von We Need Diverse Books und Mitgründerin von Cake Literary.

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♦  Rainbookworld (o.A.)
♦  Ina’s Little Bakery(2/5)
♦  Selection Books (3/5)
 Emmas Bookhouse (4/5)
 angeltearz liest (4/5)

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Cover: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag

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