Rezension »Harrowmore Souls – Zimmer 111« von Miriram Rademacher

Harrowmore Souls Miriam Rademacher

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»Harrowmore Souls – Zimmer 111«
von Miriam Rademacher

Sternensand Verlag, Oktober 2019
ISBN: 978-3-0389-6100-0
260 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 12,90€ Taschenbuch

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Inhalt

Conny Bligh und Allison Harrowmore haben gerade erst ihr Büro in einer fragwürdigen Gegend Londons eröffnet, als auch schon die erste Klienten vor der Tür der Anwaltskanzlei für Übernatürliches steht: In der Idylle Cumbrias werden immer wieder verwirrte Menschen aufgegriffen, denen keine Erinnerung bleiben und die unter furchtbaren Qualen zu leiden scheinen und die ihr Leben zu oft selbst beenden um dem zu entkommen.
Eine Spur für Allison und Conny zum in die Jahre gekommen Mayflower Hotel – Zimmer 111. Und ehe sich die beiden versehen, sind sie der Wahrheit schon näher gekommen, als gesund für sie ist….

Fazit

Hach! Ein neues Abenteuer aus dem Livie-Versum <3 Mit Gastauftritten der beliebten Banshee, immerhin ist Allison eine Harrowmore und gehört zu Livies Schutzbefohlenen.

Gewohnt LOCKER-FLOCKIG MIT HUMOR

Es ist schön ein neues Abenteuer aus dem Livie-Versum zu lesen und bekannte Charaktere besser kennenzulernen. Miriam Rademacher steigt gewohnt locker und flüssig, mit einer Prise Sarkasmus und einem ordentlich Schuss Humor in die Geschichte ein.
Allison und Conny sind vom Schicksal für einander bestimmt – wissen aber nicht so recht etwas miteinander anzufangen und hinterfragen das Schicksal und seine Wege. Dennoch gehen sie ihren Weg nunmehr gemeinsam, wenn auch weit weg von der Liebe.

Durch die Erzählerperspektive schafft Miriam Rademacher immer wieder Einblicke in ihre Charaktere und ihre Gefühlswelt. Es ist unterhaltsam und faszinierend, wie die Autorin die Beziehung dieser zwei sehr unterschiedlichen Charaktere -Allison ist präsent, laut und immer ganz vorne dabei, no risk no fun. Conny ist eher zurückhaltend, überlegend und ruhig – gedeihen und ihre Leser*innen daran teilhaben lässt.
Zusammen sind die beiden ein sehr gutes Team, sie müssen es nur noch merken – und sich eingestehen.

EIN KURZWEILIGES Vergnügen

Unterhaltsam und spannend treibt Miriam Rademacher das Abenteuer von Allison und Conny voran. Dabei baut sie skurrile Begegnungen mit einzigartigen Charakteren ein und nutzt gekonnt gut gewählte Szenenwechsel. Zusammen mit ihrem lebendigen, mitnehmenden Schreibstil ergibt sich aus den stilistischen Mitteln und den lebendigen Charakteren ein kurzweiliger Lesegenuss.

»Harrowmore Souls – Zimmer 111« von Miriam Rademacher ist der Auftakt einer Reihe um die Abenteuer der Anwaltskanzlei »Harrowmore Souls« – kurzweilig, unterhaltsam, spannend.

Eine klare Leseempfehlung für Leser*innen, die humorvolle, leichte Literatur mögen sowie witzige Dialoge und Situationskomik zu schätzen wissen.

Bewertung

4 Bücher
4 von 5

Autorin

Miriam Rademacher wurde 1973 im Emsland geboren und wuchs in einem kleinen Barockschloss auf.  Heute lebt die Autorin, die schon früh mit dem Schreiben begann, in Osnabrück. Neben dem Schreiben unterrichtet Tanz.
Mariam Rademacher veröffentlichte in den letzten Jahren zahlreiche Kurzgeschichten, Fantasy-Romane, Krimis und ein Kinderbilderbuch.

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Bücherschicksal (4/5)

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Außerdem von Miriam Rademacher gelesen


GEWINNSPIEL

Platz 1 : »Harrowmore Souls«-Buch Paket (Buch + Goodie Sets)
Platz 2-4: Goodie-Paket

Dieses Gewinnspiel ist Teil der Release-Party zu »Harrowmore Souls – Zimmer 111« auf Facebook.

So geht’s
Beantworte meine Gewinnspielfrage in den Kommentaren und sammel ganz einfach ein Los. 

Gewinnspielfrage: Wer oder was bin ich?

Ich bin ein Phänomen! Was eigentlich getrennt gehört, verschiebe ich und lasse ich überlappen. Ich zeige dem Lebenden Schatten aus vergangenen Zeiten.

Wer oder was bin ich?
a) Banshee
b) Zeitverschiebung
c) bessesene Gegenstände

Teilnahmebedingungen
Teilnahmeschluss ist der 25.Oktober 2019, 23.59h
Veranstalter ist der Sternensand Verlag


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.
Cover: Sternensand Verlag

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Rezension »All-Souls 01 – Die Seelen der Nacht« von Deborah Harkness

Cover die seelen der Nacht Deborah Harkness

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»All-Souls 01 – Die Seelen der Nacht«
von Deborah Harkness

blanvalet, Januar 2013
ISBN: 978-3-4423-7719-0
832 Seiten
Preis: 8,99€ eBook | 10,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Die Welt beherbergt mehr, als die Menschen wissen: Dämonen, Vampire und Hexen leben bisher unerkannt unter ihnen.

Diana ist Wissenschaftshistorikerin aus Überzeugung – und außerdem die Erbin einer der stärksten und ältesten Hexenfamilien. In ihr hat sich das Blut der Bishops und der Proctors vereint, was das für Dianas Kräfte bedeutet, weiß niemand. Nicht einmal die junge Frau selbst, denn während andere mit Freuden ihre Macht erprobt hätten, versucht Diana ihrer Magie und allem Übernatürlichen aus dem Weg zu gehen. Was gut funktioniert, bis sie eines Tages ein verschollen geglaubtes Manuskript in den Händen hält.
Plötzlich steht Diana nicht nur im Mittelpunkt des Interesses aller übernatürlichen Völker, sondern begegnet auch Matthew Clairmont – Naturwissenschaftler und 1500 Jahre alter Vampir. Eine schicksalhafte Begegnung, die nicht nur Diana tief berührt, sondern die ganze übernatürliche Welt erschüttert und eine Jagd sondergleichen auslöst.

Fazit

Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so im Zwiespalt zurückgelassen hat. Wirklich. Mal wollte ich das Buch abbrechen, am Ende bin ich aber doch neugierig auf die Fortsetzung.

Was waren die Probleme?

Fangen wir von vorne an: Das Buch ist lang – 832 Seiten. Ich lese gerne dicke Schinken, aber dann müssen die Passagen entweder einen Sinn für die Geschichte haben oder mich fesseln. In den Längen ihres Buches hat Deborah Harkness mich hier oft verloren, ja, manche Seiten habe ich -Schande! – nur überflogen! Aber der gefühlt 25. geistige Orgasmus von Diana, wenn sie ein altes Manuskript streichelt oder von Matthew die x. Anekdote über seine früheren Best Buddys Charles Darwin, William Shakespeare oder Queen Elizabeth (ja, er kannte sie natürlich immer alle!), hat dann weder ihre Glaubhaftigkeit als Wissenschaftshistorikerin erhöht, noch irgendetwas anderes für die Geschichte getan. Das war, ich muss es leider so sagen, schlicht langweilig.
Ich schätze, hier ist die Geschichtsprofessorin in der Autorin durchgegangen.

Gehadert habe ich aber nicht nur mit den Längen, die wurden ja auch immer wieder durch spannende, unterhaltsame Passagen unterbrochen, sondern durchaus auch mit Diana und Matthew.
Diana ist anfangs tough und sehr auf ihre Selbstständigkeit und Unabhängigkeit bedacht. Das selbstständige Denken stellt sie dann quasi komplett ein, ca. 5 Minuten, nachdem sie dem Super-Alpha-Vampir Matthew begegnet ist. Der weiht sie dreiviertel des Buches nämlich in gar nichts ein, sondern macht einfach und versteckt sich hinter der „Ich bin 1500 Jahre alt und Vampire leben wie Wölfe. Der Alpha sagt, der Rest macht“-Fassade. Selbst seine Vampirmutter fügt sich dem Willen ihres jüngsten Sohnes, dabei ist der eigentlich nicht mal offizielles Familienoberhaupt, sondern hat nur dann das Sagen, solange sein Bruder Baldwin nicht in der Nähe ist.

Erst im letzten Viertel des Buches sieht Matthew dann ein, dass er nicht mehr im 7. Jahrhundert lebt und sich einiges getan hat. Da macht er recht schnell eine 90 Grad Wende und weiht Diana nun immerhin über die meisten seiner Entscheidungen für sie ein. Diana erwirbt sogar etwas von ihrem alten Ich zurück und wird wieder etwas mutiger, selbstständiger und hat nicht mehr so oft einen Zusammenbruch.

Und dennoch bin ich auf die Geschichte und die Serie neugierig

Was soll ich sagen? Obwohl mir so vieles nicht gefallen hat, ich bin dennoch neugierig auf die Geschichte! Deborah Harkness hat nicht nur immer wieder mitnehmende Passagen in ihre Geschichte gebaut, sondern auch wundervolle Nebencharaktere geschaffen, die sehr, sehr viel für die Geschichte tun – allen voran Matthews Sohn Marcus und Dianas Tante Sarah. Auch die Liebe zwischen Diana und Matthew hat mir -bis auf Dianas ungesunde Charakteränderung- gefallen. Der Autorin ist es gut gelungen, die Tiefe der Gefühle, die Diana und Matthew verbotener Weise füreinander hegen, festzuhalten.
Und der Cliffhanger am Ende ist auch wirklich mies – das macht neugierig. Ich werde aber in diesem Fall von Buch zur Serie („A discovery of witches“) wechseln und mal sehen, wie mir die Verfilmung des ersten Bandes gefällt.

»Die Seelen der Nacht« ist eine Empfehlung für Leser*innen, die keine Angst vor wissenschaftlichen Details haben, keine Längen scheuen und keine hochtraben Geschichte zum Nachdenken erwarten. Der Auftakt der All-Souls-Trilogie ist solide, seichte Unterhaltungsliteratur mit Schwächen und Stärken.

Bewertung

2,5 von 5 Bücher

Autorin

Deborah Harkness wurde 1965 in Philadelphia, Pennsylvania geboren. Sie ist eine angesehene Medizin- und Wissenschaftshistorikerin und lehrt europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles.
Ihre »All-Souls«-Trilogie, bestehend aus den Romanen »Die Seelen der Nacht«, »Wo die Nacht beginnt« und »Das Buch der Nacht«, war ein großer internationaler Erfolg. Der erste Band wurde bereits als Serie verfilmt, die Verfilmung der anderen Bände sind in Planung.
Neben Romanen schreibt Deborah Harkness außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog.


Weitere Meinungen zu »Die Seelen der Nacht« von Deborah Harkness

Bookakolics: Till the End of time (2,5/5)
Buchkritik bei Focus (o.A.)
analog 2.0 (5/5)
Escape into dreams (3/5)

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Andere Vampir-Romane


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Rezension »Deceptive City 02 – Verraten« von Stefanie Scheurich

Deceptive City Verraten Stefanie Scheurich

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»Deceptive City 02 – Verraten«
von Stefanie Scheurich

Sternensand Verlag, Juli 2019
ISBN: 978-3-0389-6055-3
384 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Mitchells und Thyas Leben wird nie wieder dasselbe sein.

Während Mitchell mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen zu kämpfen hat, sieht sich Thya mit der harten Realität außerhalb der Stadt konfrontiert. Sie muss feststellen, dass sie bisher in einer Traumblase gelebt hat, die nun geplatzt ist. Und auch Mitchell weiß nicht mehr, wem er eigentlich vertrauen kann. Gerade als er droht, all seine Hoffnung zu verlieren, taucht ausgerechnet der eine Mensch auf, der nicht mehr am Leben sein sollte, und bringt eine grausame Wahrheit ans Licht.

Fazit

Die erste Seite schlägt ein wie eine Bombe

Bäm! Was für ein spannungsgeladener Einstieg, »Deceptive City – Verraten« geht genau da weiter, wo »Deceptive City – Aussortiert« aufgehört hat. Me gusta!

»Deceptive City – Verraten« ist die Fortsetzung um Thya und Mitchell, die in zwei getrennten Welten aufgewachsen sind und deren Wege sich eigentlich nie gekreuzt hätten. Hätte ist aber ein Konjunktiv und somit müssen Thya und Mitchell mit ihren Entscheidungen (über-)leben.
Was so simpel klingt, kann in der Welt von Deceptive City so schwer sein!

4+1

In meiner Rezension zu »Deceptive City – Aussortiert« haben ich mir für den spannenden Charakter-Mix aus Thya, Mitchell, Susi und Theo eine Weiterentwicklung gewünscht. Das hat Stefanie Scheurich durch zwei Arten geschafft: zum einen wächst das Konglomerat der Erzähler*innen, die Autorin gibt einer weiteren Erzählerin eine Stimme. Wie die anderen vier Erzähler*innen hat auch die Neue eine ganz eigene Art. Stefanie Scheurich bringt mit jedem Kapitel und jeder/jedem neuen Erzähler*in andere Eigenschaften ihrer Charaktere in den Vordergrund und erzählt die einzelnen Kapitel auf eine ganz eigene Art. Als hätten dieses Mal nicht vier Autorinnen/Autoren an dem Buchgearbeitet, sondern fünf!

Zum anderen gibt es für alle Charaktere mehr Tiefe. Vor allem der undurchsichtige Theo bekommt in »Deceptive City – Verraten« mehr Raum und was soll ich sagen – aktuell ist er einer meiner liebsten Charaktere dieser Reihe.

Manche Geschichten hat man länger im Kopf, als das Buch in der Hand

Neben den Charakteren, die mir wegen ihrer Einzigartigkeit, Authentizität und ihrer Weiterentwicklung wieder sehr gut gefallen haben und der Wandelbarkeit bzw. Anpassungsfähigkeit von Stefanie Scheurichs Schreibstil an ihre Charaktere, hat mir auch die Entwicklung der Geschichte wieder sehr gefallen.
»Deceptive City« ist immer noch keine Dystopie, die ihre Charaktere schnell, fast hektisch durch Katastrophen jagt. Stefanie Scheurich setzt sich vielmehr immer noch in einem ruhigen Ton mit gesellschaftskritischen Themen auseinander und lässt diese in die Geschichte einfließen.

Das hat ganz viel mit mir gemacht. Wo ich andere Dystopien gelesen (auch genossen!) und beiseite gelegt habe, wirkte »Deceptive City – Verraten« nach und beeinflusste meinen Blick auf einige Themen. Am meisten beschäftigt hat mich die Frage: Wer hat das Recht zu entscheiden, wer die Konsequenzen einer Entscheidung auf Kosten der Menschlichkeit zu tragen hat?

Absolut empfehlenswert

»Deceptive City – Verraten« ist eine spannende, bewegende Dystopie voller Intrigen, Gesellschaftskritik sowie alter und neuer Geheimnisse. Verpackt in einem wandelbaren, lebendigen Schreibstil präsentiert Stefanie Scheurich weiterhin aktuelle, gesellschaftskritische Themen brisant, spannend, und absolut lesenswert.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

Stefanie Scheurich

Stefanie Scheurich wurde 1997 im Schwabenland geboren und lebt mit ihrer Familie in einem Stadtteil in Esslingen. Die Autorin liebt die Ruhe und könnte stundenlang einfach nur lesen. Nach dem Abitur begann Stefanie Scheurich allerdings erste eigene Seiten zu füllen und veröffentlichte 2016 ihre ersten Geschichten.
Die Autorin träumt davon, vom Schreiben leben zu können, widmet sich bis dahin allerdings ihrem Studium und dem Ballett.

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Weitere Meinungen zu »Deceptive City – Verraten« von Stefanie Scheurich

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Gewinnspiel

  1. Preis: »Deceptive City«-Buch-Paket (Band 1 & 2 als Taschenbuch)
  2. – 4. Preis: Goodie Paket

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 12.07.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder in der Facebook-Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Welches aktuelle Thema/Welchen aktuellen Trend unserer Gesellschaft betrachtest du gerade als besonders kritisch?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 12.07.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
Seductive Books (ab 05.07.)
Thoras Bücherecke (ab 07.07.)
Lizas Bücherwelt (ab 09.07.)
Fuchsias Weltenecho (ab 10.07.)
All you need is a lovely book (ab 10.07.)
L.C.s Bookshelf (ab 11.07.)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. (ab 11.07.)


(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.

Klappentext: Sternensand Verlag
Cover: Sternensand Verlag

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Rezension: »Ein Tess-Carlisle-Roman 02 – Jägernacht« von Nicole Schuhmacher

Jägernacht Nicole Schuhmacher

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»Ein Tess-Carlisle-Roman 02 – Jägernacht«
von Nicole Schuhmacher

Sternensand Verlag, Juni 2019
ISBN: 978-3-0389-6051-5
384 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Hey, ich bins wieder!
Tess Carlisle, Kautionsdetektivin und Mitglied der größten Chaos-Crew in New Orleans. Seid ihr bereit für eine zweite Runde Böse-Jungs-Vermöbeln? Wollt ihr mit mir in gefährliche Mysterien schlittern und kein Fettnäpfchen auslassen? Ja? Ich wusste, ich kann auf euch zählen.
All Hallows’ Eve beginnt in diesem Jahr ganz beschaulich für carlislesche Verhältnisse. Bis die Geschwister eines gewissen Höllendämons auftauchen und mir an die Gurgel wollen. Aber ich wäre nicht da, wo ich jetzt bin – völlig mittellos und chronisch pleite –, wenn ich mich von ein bisschen Hokuspokus aus den Latschen hauen ließe. Vielleicht gibt es auch ein Wiedersehen mit unserem Lieblings-Teacup-Schweinchen und dessen Anhängsel, dem schlecht gelauntesten Bodyguard der westlichen Hemisphäre. Und für ein bisschen Voodoo ist zwischen all meinen seriösen Tätigkeiten im Rotlichtviertel der Stadt auch noch Platz. Ihr seht, es rast wieder ein ereignisreiches Abenteuer auf uns zu. Wäre doch furchtbar, wenn es einmal langweilig würde …

Fazit

sarkastisch, chronisch pleite, eigenwillig – Tess is back!

»Alle Gute zum Einjährigen« ist eine Nachricht, die Kautionsdetektivin Tess an All Hallows Eve an den Kontakt Blödmann sendet – ein ganzes Jahr ist seit dem Turbulenten Abenteuer aus »Jägerseele« vergangen.
Geändert hat sich nicht viel. Mit Danial ist ein weiterer Bewohner in die ungewöhnliche WG gezogen, Tess ist aber nach wie vor sarkastisch, chronisch pleite, eigenwillig und immer auf dem besten Weg in die nächste Katastrophe.

ICH. LIEBE. DIE. CHARAKTERE. – JEDEN.

Aber nicht nur Tess ist wieder absolut Gold wert mit ihrer toughen Art, ihren Sprüchen und ihrer Loyalität ihren Freunden gegenüber. Auch die Sidekicks sind Zucker: Da ist Katzenmensch Fin, Tess Assistentin. Was würde ich für eine Kurzgeschichte aus Fins Perspektive geben!
Oder Puck, der pseudo-mürrische, Comic-besessene Wichtel. Schroff, aber liebevoll. Wie ein einsamer, süßer, verbitterter Greis, der seine Gefühle nicht zeigen kann. Und dann ist da noch der Zuckerguss auf dem Zucker: Danial, der .. Nein, das verrate ich nicht 😀
Tess und ihre Chaos Crew geben einen bunten Haufen voll dynamischer Charaktere ab, die beim Lesen absolut unterhalten.

Humor, Humor, Humor. Entwicklung.

Nicole Schuhmacher hatte meine Lacher wieder auf ihrer Seite. Mit ihrem humorvollen, eingängigen Schreibstil hat die Autorin wieder ein lebendiges New Orleans gezaubert, das mich mit seiner Atmosphäre gefangen genommen hat. Unterstützt durch einen gut gewählten Spannungsbogen zaubert Nicole Schuhmacher mit »Jägernacht« eine ganz eigene, unterhaltsame Geschichte.
Was sofort beim Lese auffällt, ist die Weiterentwicklung der Autorin. Fand ich »Jägerseele« noch gelungen, aber vorhersehbar, weißt »Jägernacht« eine deutliche Entwicklung der Autorin auf. Die Bösen sind weniger vorhersehbar, die ganze Geschichte wird undurchsichtiger und Wendungen zeichnen sich nicht mehr deutlich einige Seiten im Voraus ab.

Die Welt ist immer wieder beeindruckend

»Jägernacht« von Nicole Schuhmacher ist eine Empfehlung für alle, die sich gerne in unterhaltsame Fantasy Abenteuer stürzen, ein magisches New Orleans lieben, kurzweilige Geschichten zu schätzen wissen und keine Angst vor triefendem, unterhaltsamen Sarkasmus haben.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

Nicole Schuhmacher wurde im Mai 1987  in der sächsischen Schweiz geboren und lebt heute immer noch in einem Ort ist Ostsachsen. Die Autorin ist vielfältig, ist Cosplayerin, Disney-Verehrerin und Musical-Gängerin. Sie ist Tagträumerin und hat ein Faible vor unnütze glitzernde PINKE Dinge. Nicole Schuhmacher liebt außerdem Mangas, Animes, ihre Playstation, Knoblauch, Meerjungfrauen und Bücher. Sie bezeichnet sich selbst als Fangirl, Superhelden-Süchtling und Vampir-Lady.

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Weitere Meinungen zu »Jägernacht« von Nicole Schuhmacher

tba

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Gewinnspiel

  1. Preis: »Tess Carlisle«-Buch-Paket (Band 1 & 2 als Taschenbuch)
  2. – 4. Preis: Goodie Paket

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 28.06.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder in der Facebook-Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Katzenmensch, Wichtel, Troll und co. – welchem phantastischen Wesen würdest du gerne einmal begegnen?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 28.06.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
All you need is a lovely Book (ab 22.06.)
Thoras Bücherecke (ab 23.06.)
Eine Bücherwelt (ab 25.06.)
Seductive Books (ab 25.06.)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (ab 27.06.)


(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.

Klappentext: Sternensand Verlag
Cover: Sternensand Verlag

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Rezension: »Aschenglitzer« von B.E. Pfeiffer

Aschenglitzer B.E. Pfeiffer

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»Aschenglitzer – kein Herzenswunsch ohne Feerich«
von B.E. Pfeiffer

Sternensand Verlag, Juni 2019
ISBN: 978-3-0389-6047-8
350 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick? Oder an Wunschfeen, die Herzenswünsche erfüllen?

Prinzessin Alessandra glaubt in erster Linie daran, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen sollte. Sie möchte nicht von einer Fee abhängig sein oder auf den edlen Prinzen in glänzender Rüstung warten, der sie und ihren Vater rettet. Stattdessen ist sie bereit, jedes Risiko einzugehen, um den König vor dem Tod zu bewahren. Dass sie dabei nicht nur einen Drachen, sondern auch noch den Stallburschen Nathaniel und dessen Wunschfeerich an ihrer Seite hat, könnte ihre Aufgabe leichter gestalten. Könnte … denn Nathaniel und sie verbindet eine ganz besondere Magie, die sie erst noch akzeptieren müssen. Und selbst dann ist es nicht sicher, ob sich ihre Geschichte wirklich zum Guten wenden kann.

Fazit

Vielseitig talentiert

High Fantasy, Romantasy, Märchenadaption – B.E. Pfeiffer ist vielseitig und vielseitig talentiert.

LOCKER-FLOCKIG MIT HUMOR – Märchen mal anders

Eine rebellische Prinzessin, ein wenig mutiger Stallbursche, ein rosaroter Wunschfeerich und ein menschenscheuer Drache – klingt ein bisschen wie »Der Zauberer von Oz« 2.0, ist aber eigentlich ganz anders und sehr viel mehr. Eher ein »Aschenputtel« in reverse, mit männlichen Feen, viel Glitzer und einem Drachen.

Das Schicksal meint es nicht gut mit König Stephan und Königin Vanya – der König erkrankt und niemand kann ihm helfen. Ein Schicksalsschlag, den Tochter Alessandra nicht akzeptieren will. Wie immer nichts auf die gesellschaftliche Ordnung gebend macht sie sich mit ihrem bunten Gefolge auf den Weg ein Heilmittel zu finden.
Stallbursche Nathaniel, der seine Prinzessin begleitet, könnte sich nicht mehr von Alessandra unterscheiden. Wo sie mutig und direkt ist, nimmt Nathaniel stets den Weg des geringsten Widerstandes.
Mehr kann ich aber leider gar nicht über die beiden Protagonisten sagen. Beide sind unterhaltsam, aber blass in ihrer Gestaltung. Mir fehlte meine emotionale Bindung zu den beiden Protagonisten.
Feerich und Drachen hingegen haben mir sehr gefallen – ich hab ein Herz für großartige Sidekicks! Rosalinda und Dabur, Feerich und Drache, tun so viel Gutes für »Aschenglitzer« und haben mir beim Lesen viel Freude bereitet.

Die Welt ist immer wieder beeindruckend

Immer wieder positiv und eine der absoluten Stärken von B.E. Pfeiffer ist das Worldbuilding. Ihr Können in dieser Disziplin hat B.E. Pfeiffer bereits in »Weltportale« gezeigt und in »Aschenglitzer« wieder unter Beweis gestellt – auf nur 326 Seiten!
Die Reise der bunten Truppe und gerade das Ziel ihrer Reise sind detailliert, lebendig und mitnehmend beschrieben.

»Aschenglitzer« von B.E. Pfeiffer ist eine süße Märchenadaption, die trotz blasser Protagonisten mit so viel überzeugt: rosaroter Feerich, menschenscheuer Drache, locker-flockiger Schreibstil, tolle Welt und einem unterhaltsamen Lesegefühl.
»Aschenglitzer« ist eine Empfehlung für Märchenliebhaber, die es glitzrig-chaotisch mögen und bei einer Märchenadaption keine eins-zu-eins Nacherzählung erwarten.

Bewertung

4 Bücher
4 von 5

Autorin

Bettina Pfeiffer wurde 1984 in Graz geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Baden bei Wien.
Die Autorin dachte sich schon immer gerne Geschichten aus, gerade zu ihrem zahlenorientierten Job als Knozerncontrollerin ein wichtiger Ausgleich.  Schließlich begann B.E. Pfeiffer, die auch ausgebildete Yoga- und Kinderyogalehrerin ist, ihre Geschichten aufzuschreiben und mit der Welt zu teilen.

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Weitere Meinungen zu »Aschenglitzer« von B.E. Pfeiffer

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (3,5/5)
All you need is a lovely book (4,5/5)
Eine Bücherwelt (o.A.)
L.C.’s Bookshelf (o.A.)

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