Rezension: »Bloody Mary – Du darfst dich nicht verlieben« von Nadine Roth

Bloody Mary Nadine Roth»Bloody Mary – Du darfst dich nicht verlieben«
von Nadine Roth

Sternensand Verlag, März 2017
3-9068-2934-0
560 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 14,95€ Taschenbuch

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Inhalt

»Bloody Mary, Bloody Mary, Bloody Mary . . .«

Avian glaub nicht an den Mythos um das mordlüsterne Geistermädchen, das erscheint, wenn man ihren Namen um Mitternacht drei mal vor einem Spiegel ruft. Das ändert sich schlagartig, als der Geist der ermordeten Mary Jane Wyler aus seinem Spiegel tritt und ihre Hände sich um seinen Hals legen.
Im Kampf um sein Leben kann Avian den letzten Funken Menschlichkeit in Mary erreichen und schließt einen Pakt mit ihr: Bloody Mary lässt ihn am Leben und er hilft ihr ihren Mörder zu finden.
Auf ihrem Weg quer durch die USA verlieren sich die Grenzen zwischen Bloody Mary und Mary Jane Wyler, Avian lernt immer mehr das Mädchen kennen, das 1990 grausam ermordet und verstümmelt wurde. Damit betritt er einen Pfad, der äußerst gefährlich und ungewöhnlich ist.

Fazit

»Bloody Mary – Du darfst dich nicht verlieben« von Nadine Roth ist ein Roman aus dem Paranormal Romance. Ein Genre, das für mich bisher von Beziehungen zwischen Vampiren, Werwölfen, etc. und Menschen geprägt war. Also alles, was einen physischen Körper hat.
Einen Ausflug in die Liebe zwischen Mensch und Geist habe ich bisher nur einmal gemacht und »Geisterkammer« von Claudia Romes kam dabei nicht gut weg.
Ich war also gelinde gesagt skeptisch, als ich das Roman-Debüt von Nadine Roth in die Hand nahm.

»Bloody Mary – Du darfst dich nicht verlieben“ von Nadine Roth hat mich letztlich überzeugt und ich bin ihrem Ende sehr zufrieden, ich denke ich werde in Zukunft wieder offener für Geister-Liebesgeschichten sein.
Dem Roman-Debüt der Autorin merkt man an, dass es sich um einen solchen handelt. Der Schreibstil der Autorin wirkt gerade am Anfang nicht ganz ausgereift. Dennoch lässt sich »Bloody Mary« angenehm lesen und mit Fortschreiten der Geschichte bemerkt der Leser auch die Weiterentwicklung des Schreibstils von Nadine Roth – eine Entwicklung, die ich immer ganz spannend finde.
Gut gelungen ist Nadine Roth der Perspektivenwechsel zwischen Avian und Mary, um die Geschichte voranzutreiben und interessant zu gestalten. Die Spannungskurve wird dadurch auf einem guten Niveau gehalten und die Geschichte vorangetrieben.
Leider konnte ich zu den Protagonisten keine Bindung aufbauen – mir hat da irgendwie noch ein bisschen gefehlt. Mary und Avian wirkten auf mich eher flach, Leser von Paranormal Romance wissen aber, dass das in dem Genre nicht unüblich ist, immerhin stehen hier anderen Dinge im Vordergrund. Dennoch hätte ich gerade über Mary gerne noch mehr erfahren.

»Bloody Mary – Du darfst dich nicht verlieben« von Nadine Roth ist ein kurzweiliger Paranormal Romance Roman, der mich gut unterhalten und mich wieder für Geister-Liebesgeschichten geöffnet hat.
Wer gerne miterlebt, wie sich zwei Teenager, die sich eigentlich nie hätten begegnen können, einander nähern sowie eine unterhaltsame Geschichte um Rache und Liebe mag, sollte einen Blick auf »Bloody Mary – Du darfst dich nicht verlieben« von Nadine Roth werfen.

Bewertung

3 von 5

 

 

 


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Rezension: »Die Legende von Arc's Hill 01: Die Schwarze Stadt « von Michael Dissieux

Die Schwarze Stadt Michael Dissiuex»Die Legende von Arc’s Hill 01-  Die schwarze Stadt«
von Michael Dissieux

Luzifer Verlag, Mai 2015
3-9583-5044-5
102 Seiten
Preis: 6,99€ TB, 2,99€ eBook

 

 

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Inhalt

Mike Osmond zieht nach dem Verlust seiner Frau und Tochter aus dem belebten London in das einsame Nest Arc’s Hill.
Alleine bewohnt er das einsame und zuvor leerstehende Anwesen mit unheimlicher Geschichte, das über dem Städtchen thront. Eine Nacht, nachdem Mike von der dunklen Stadt geträumt hat, findet er das Tagebuch des Vorbesitzers, der seine Frau und Töchter in ihren Betten ermordet hat. Mike beginnt das Tagebuch zu lesen und entdeckt erschreckende Parallelen zwischen sich und Tagebuchbesitzer….

Wer ist das kleine Mädchen, dem Mike zweimal begegnet? Und wer wohnt in der schwarzen Stadt?

Fazit

„Die schwarze Stadt“ von Michael Dissieux ist meine erste Begegnung mit einem Buch aus dem Genre Horror. Ich war aber sehr gespannt, den ich liebe (Trash-) Horror- und Mysteryfilme. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mich auf das Buch einzulassen. Meinen Fehler habe ich aber schnell gefunden, ich brauchte die richtige Atmosphäre für das Buch! Also habe ich gewartet, bis ich alleine bin, habe alles möglichst dunkel gemacht und mich einsam mit einem Tee auf die Couch in der dunklen Wohnung gekuschelt. Und schwups, schon kam die unheimliche Grundstimmung im Buch viel besser rüber. 🙂

Der Schreibstil von Michael Dissieux ist etwas besonders und mir so noch nicht begegnet. Satzbau und Wortwahl wirken gewählt, fast altmodisch. Es gibt fast keine wörtliche Rede und der Leser wird als Beobachter mit den Gedanken des Protagonisten konfrontiert. Der Schreibstil machte es mir einerseits schwerer in die Geschichte einzusteigen, andererseits passt er einfach gut zu der Novelle, der Stimmung und wird auch konsequent beibehalten. Er gibt der „Legende von Arc’s Hill“ den gruseligen Beigeschmack einer Ortslegende, die schon seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Die Charaktere sind leider nicht besonders detailliert ausgearbeitet, allerdings kann da auf 102 Seiten auch nicht so viel erwartet werden, wenn auch die Geschichte Fahrt aufnehmen soll. Ich hoffe darauf, in den nächsten 4 Novellen mehr über Mike und seine Vergangenheit zu erfahren.

„Die schwarze Stadt“ hat mich überrascht und für Horrorbücher gewonnen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich beim Lesen gruseln kann, aber doch. Das geht. 😀 Wir haben einen alten Holzfußboden und als der knackste, hätte ich fast das Buch weggeschmissen!

Der Auftakt der Reihe um „Die Legende von Arc’s Hill“ ist eine gruselige Leseerfahrung, die leider etwas kurz andauert für den Taschenbuch-Preis. Dennoch ist „Die schwarze Stadt“ eine Leseempfehlung für Fans kurzweiliger Horror-Novellen, die sich gerne gruseln und auf einen besonderen Schreibstil einlassen können.

Bewertung

3 von 5

Die Legende von Arc’s Hill

  

 

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