»AURA – Der Verrat« von Clara Benedict

Aurora der Verrat Clara Benedict

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»AURA – Der Verrat«
von Clara Benedict

Thienemann Verlag, Juni 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0242-8
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ HardcoverBestellen AmazonZum Verlag

Inhalt

Kann man einen Menschen manipulieren und ihn zwingen, sich selbst zu töten?

Nach den unglückseligen Ereignissen mit Jan und den anderen, die Former wie Hannah suchen, muss Hannah fliehen. Untertauchen. Um keinen Preis auffallen.
Unter falschen Namen verbirgt sich Hannah genau vor den Augen der Leute, die Former wie sie suchen: An der Akademie von Dr. Levander. Es gilt im gar keinen Preis auszufallen. Gar nicht so einfach, wenn ein Junge wie Raphael auftaucht und ein Wechselbad der Gefühle in Hannah lostritt.

Fazit

Emoji-Rätsel: Wie hat mir »AURA-Der Verrat« von Clara Benedict gefallen? ❤️😍😀👍❤️.

Ich bin leider nicht direkt zur Veröffentlichung zum Lesen der Fortsetzung von Clara Benedicts Trilogie um Hannah und die Former gekommen. Dafür habe ich es nun nicht mehr so lang hin, bis im Oktober 2018 das Finale der Trilogie erscheint!

Hannah macht sich & Raphael ist einfach toll

»AURA – Der Verrat« knüpft direkt an das Ende von »AURA – Die Gabe« an und ich war sofort wieder mittendrin. Durch die gewählte Erzählperspektive lässt Clara Benedict ihre Leser an den Gefühlen und Gedanken von Hannah teilhaben und ermöglicht es so, eine Nähe zu Hannah aufzubauen.
Was mich wirklich überrascht hat, war die Entwicklung von Hannah. Habe ich sie in »AURA-Die Gabe« noch als nervig naiv wahrgenommen, wird in »AURA – Der Verrat«  deutlich, dass Hannah sich entwickelt. Sie dreht sich nicht um 180 Grad und wird unglaubwürdig, aber sie lernt aus den schmerzlichen Erfahrungen, die sie mit Jan und seinen Freunden gesammelt hat.

Neben Hannah hat mir aber auch Raphael gut gefallen. Ein Junge, dem Hannah an der Akademie der Former begegnet und der bei der ersten Begegnung der beiden für einen großen Schrecken und Angst bei Hannah sorgt. Warum Hannah bei der Begegnung das Herz in die Hose rutscht, verrate ich an dieser Stelle nicht. 😉
Raphael ist toll, wie eine perfektere Version von Jan – undurchsichtig und mysteriös aber scheinbar um Hannah besorgt und sympathischer. Raphael hat beim Lesen viel Spaß gemacht, Clara Benedict hat dafür gesorgt, dass Hannah und ihre Leser den scheinbar finsteren Jungen mit den vielen Facetten Stück für Stück immer besser kennenlernen.

Nervenkitzel und Gefahr

Der Schreibstil von Clara Benedict ist toll auch in »AURA – Der Verrat«  wieder großartig. Knapp, präzise und einfach, aber nicht karg. Dadurch ergibt sich ein gewohnt gutes Lesetempo, das Clara Benedict mit einem sehr gut gelungenen Spannungsaufbau unterstützt. Ständiger Nervenkitzel und stets ein Hauch Gefahr sind zwei Begleiter von »AURA – Der Verrat«

»AURA – Der Verrat « von Clara Benedict ist eine grandiose Fortsetzung des Debüts der Autorin mit deutlicher Weiterentwicklung der Charaktere.  Wer gerne spannende Jugendromane liest und sich selber fragen möchte, wo die eigenen Moralvorstellungen anfangen und aufhören, sollte einen Blick auf »AURA – Der Verrat« von Clara Benedict werfen.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Clara Benedict

Die Autorin über sich auf clara-benedict.de: „Kaffeesüchtiger Workaholic mit einem Faible für Metal, Bücher und Videospiele.“

Clara Benedict ist vielseitig. Geboren wurde die Autorin 1981 und lebt heute mit Mann, drei Kindern und drei Katzen an der deutschen Weinstrasse.
Sie unterrichtet Deutsch und Musik, spielt in einer Rockband und hat stets zu wenig Zeit für zu viele Hobbys und Projekte. Clara Benedict liest viel, spielt Videogames, geht Geocachen, ist Teil der örtlichen Schauspielgruppe, macht Pole-Fitness und und und… Die Autorin flucht übrigens wie ein Rohrspatz, besitzt sehr (sehr!) viele Chucks und nennt ihr Auto „Capricorn“.

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Weitere Meinungen zu »AURA – Der Verrat« von Clara Benedict

Traumbuchfänger (4/5)
Books and Cats (4/5)
Books have a soul (o.A.)


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Die AURORA-Trilogie

  


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Cover: Thienemann- Esslinger Verlag

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Rezension »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra

Cecilia Anna Nigra

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»Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen«
von Anna Nigra

A TREE & A VALLEY Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-9473-5706-2
399 Seiten
Preis: 5,99€ eBook | 13,99€ Taschenbuch

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Klappentext

Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.

Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa!
Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden.
Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden …
(Quelle: A TREE & A VALLEY Verlag)

Fazit

Zwei Prinzen und eine Braut

Wer das Setting ist klassisch: Das Mädchen vom Land soll den Thronerben heiraten. Der hat einen Bruder, beide  könnten nicht unterschiedlicher sein und beide erobern Cecilias Herz.
Anna Nigra hat sich des allzu bekannten Settings  angenommen und zu ihrer eigenen Geschichte gemacht.

Mit Cecilia, Thronerbe Noran und dessen Bruder Elias hat Anna Nigra drei solide Protagonisten geschaffen, die eine spannende und vor allem glaubhafte Dreiecksbeziehung abgeben – Cecilia verbindet etwas mit beiden Prinzen, jeder bringt eine andere Saite in ihr zum Klingen.
Garniert mit den Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, die Cecilia mit ihrer Unentschlossenheit und Verliebtheit in beide Prinzen auslöst, mausert sich die bekannte Grundidee zu einer kurzweiligen Geschichte.

Leider berhindern einige Längen voller Deatils aus dem royalen Alltag einen mehr als moderaten Anstieg der Spannung. Das Potential der politischen Ränkespiele wird zu Gunsten von Make Up und Kleiderwahl verschenkt und unweigerlich musste ich immer wieder an »Selection«  von Kiera Cass denken. In den letzten Kapiteln zeigt Anna Nigra dann aber, dass sie mehr kann als lebendige, aber langweilige, Kapitel über Make Up zu schreiben. Mit einem Mal zieht das Erzähltempo an, die Spannung steigt und Anna Nigra lässt ihre Leser mit einem gemeinen Cliffhanger auf den nächsten Band warten. Von den letzten Kapiteln wünsche ich mir in der Fortsetzung mehr.
Aber auch von den kleinen, zarten Liebesszenen möchte ich mehr. Die gelingen Anna Nigra wirklich gut. Betont durch ihren angenehmen, flüssigen Schreibstil zaubert sie hier süße Momente, die ans Herz gehen und Spaß machen.

Ein stilistisches Mittel hat Anna Nigra übrigens perfekt in Szene gesetzt. Zu Anfang und Ende lässt die Autorin den Prinzen zu Wort kommen, der Cecilia wirklich liebt. Aber welcher Prinz ist es?

Eine Empfehlung

»Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra ist ein Debüt mit Stärken und Schwächen. Die Geschichte um Cecilia, Noran und Elias ist eine Empfehlung für alle, die sich in den Banalitäten des royalen Alltags ergehen können, Geschichten um Prinzessinnen und Prinzen lieben und sich für eine gute Dreiecksbeziehung begeistern können.

Bewertung

3 von 5

AUTORIN

Anna Nigra wurde 1990 in Celle geboren. Sie lebt mit Partner und Sohn in der Nähe von Hamburg, wo sie oft mit Freunden auf der Terasse zu finden ist, wenn sie nicht gerade liest oder schreibt. »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« ist das Debüt der Autorin unf Auftakt romantischen Reihe um Cecilia.

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Weitere Meinungen zu »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra

nichtohnebuch (o.A.)
Ella Woodwater (o.A.)
Bücherfarben (5/5)
Sunnys Bücherschloss (9/10)

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Rezension »Magnus Chase 01 – Das Schwert des Sommers« von Rick Riordan

Magnus Chase Das Schwert des Sommers Rick Riordan»Magnus Chase – Das Schwert des Sommers« von Rick Riordan

Carlsen Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-5513-1702-5
560 Seiten
Preis:  13,99€ eBook | 14,99€ Taschenbuch | 19,99€ Hardcover

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Inhalt

Es gibt ncht den richtigen Tag zum Sterben. Trotzdem hätte der 16-jährige Magnus Chase sich nicht vorstellen können so jung von einer Bostoner Brücke in den Tod zu stürzen. Damit fängt sein Abenteuer aber erst an, denn sein Vater ist ein nordischer Gott Asgards und scheinbar kann nur Magnus den Weltuntergang Ragnarök verhindern. Zusammen mit seinen Freunden Samirah, Blitz und Hearth macht sich Magnus auf, um das verschollene Schwert seines Vaters zu finden, Ragnarök zu verhindern und gegen Trolle, Riesen und riesige, super fiese Eichhörchen zu bestehen.

Fazit

Großartig. GROẞARTIG. GROẞ-AR-TIG. Warum habe ich bisher nur nie zuvor ein Buch von Rick Riordan gelesen? »Magnus Chase – Das Schwert des Sommers« von Rick Riordan ist ein sehr unterhaltsamer Jugendroman mit viel Witz, Sarkasmus und voller Abenteuer.

Tolle Charaktere sind die halbe miete

Magnus ist ein gelungener Protagonist, jung, aufgeweckt, intelligent, humorvoll und mit dem richtigen Maß an Sarkasmus gesegnet. Es macht Spaß, ihn durch seine Geschichte zu begleiten und daran wachsen zu sehen.
Aber nicht nur Magnus hat mit seiner Art bei mir die richtige Saite zum klingen gebracht. Auch Walküre Samirah, das scheinbar starke Mädchen mit dem falschen Vater, hat mich mit ihrer schroffen, aber herzlichen Art verzaubert.
Von Blitz und Hearth ganz zu schweigen, die beiden sind so korrekt, wie man umgangssprachlich sagt, dass die meisten großen Brüder dagegen abstinken. Die beiden haben das Herz am rechten Fleck. Zu viert ergänzt sich die kleine Heldentruppe um Magnus wunderbar und sorgt für eine unterhaltsame Dynamik.
Neben den vier Helden sind Autor Rick Riodan aber auch die Götter und Nebencharaktere sehr gelungen. Meist sympathisch, aber immer nahbar lässt Rick Riordan die Götter der nordischen Mythologie Magnus Chase begegnen. Ein wenig wie sehr, sehr, sehr exzentrische Menschen mit der einen oder anderen größeren Macke. Ich habe mich bei jeder Begegnung köstlich amüsiert.

Lebendig, bildhaft und unterhaltsam

Rick Riordan hat einen tollen Schreibstil. Er hat mich mit nach Boston, Walhalla, auf den Weltenbaum genommen und in die eine oder andere der neun Welten entführt. Lebendig, bildhaft und unterhaltsam hat der Autor die Reise von Magnus, Samirah, Blitz und Heart gestaltet und dabei neben aller Lauferei, die die vier bewältigen mussten, nie die Spannung vernachlässigt.

»Magnus Chase – Das Schwert des Sommers« von Rick Riordan ist einfach großartig. Ich war bisher selten zuvor so traurig, dass ich ein Buch nicht wieder entdecken kann wie beim ersten Mal. Gleichzeitig war ich selten so gespannt auf die Fortsetzung und freue mich schon sehr auf die weiteren Abenteuer von Magnus Chase! »Magnus Chase – Das Schwert des Sommers« ist eine Empfehlung für alle, die es unterhaltsam, spannend und sarkastisch mögen.

 

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autor

Rick Riordan Richard Russell Riordan Jr., für seine Leser Rick Riordan, wurde am 05. Juni 1964 in Texas geboren und ist US-amerikanischer Schriftsteller.
Rick Riordan studierte Englisch und Geschichte an der University of Texas in Austin. Vor seinem Dasein als Vollzeit-Schriftsteller war der Autor passionierter Lehrer an verschiedenen Schulen in Kalifornien und San Antonio. Neben der bekannten Jugendbuchreihe um Halbgott Percy Jackson schreibt der Autor auch an der erfolgreichen Krimi-Buchserie Tres Navarre, Magnus Chase u.a.
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Weitere Meinungen zu »Magnus Chase- Das Schwert des Sommers« von Rick Riordan

Book Walk (Rezension zum Hörbuch)
Skyline of Books (5/5)
Booknerds by Kerstin (o.A.)
Papier und Tintenwelten (4/5)
Tirilu (o.A.)
Bücherkaffee (o.A.)


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Magnus Chase


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Rezension: »AURA – Die Gabe« von Clara Benedict

Clara Benedict Aura Die Gabe»AURA – Die Gabe«
von Clara Benedict

Thienemann Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0241-1
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ Hardcover

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Inhalt

Kann man einen Menschen manipulieren und ihn zwingen, sich selbst zu töten?

Eben war ihr Leben noch ganz normal – Schule, Freundinnen, Shoppen und seit Jan an der Schule ist auch Jungs, bestimmen ihren Alltag. Als sich erst komische Zwischenfälle häufen und Jan sich dann plötzlich für sie interessiert muss Hannah sich Fragen, wer ihre wahren Freunde sind. Wem kann sie von ihrer Gabe und deren dunkle Seite erzählen? Wem kann Hannah wirklich vertrauen.

Fazit

Emoji-Rätsel: Wie hat mir »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict gefallen?  😍😀👍❤️.

Ich bin wirklich gut in das Buch gekommen, Clara Benedict lässt Protagonistin Hannah ihre Geschichte als Ich-Erzählerin preisgeben. Dadurch ergibt sich gleich eine große Nähe zu Hannah, ihren Gefühlen und Gedanken, ihren Freundinnen und Hannahs Schwärmerei für Jan.
Gleichzeitig lernt der Leser durch die Erzählperspektive aber auch sehr gut Hannahs Schwächen kennen, die durchaus etwas anstrengend werden konnten. Hannah ist zum Beispiel recht naiv – Jan zeigte anfangs an ein sehr wankelmütiges, launisches Verhalten. Er lässt teils Verachtung, teils Wut und dann plötzlich doch Interesse an Hannah durchblicken. Und statt vorsichtig zu sein, offenbart Hannah ihm gleich ihre Gabe. Das war… nervig naiv. Wichtig für die Geschichte, aber nervig naiv. Nett ausgedrückt.
Gut gefallen hat mir Jan. Er war sehr undurchschaubar, hat widersprüchliche Signale gesendet, sein Verhalten nie erklärt und war am Ende zu stimmig und überzeugend, dass er seine Rolle perfekt erfüllt hat.

Der Schreibstil von Clara Benedict ist toll. Knapp, präzise und einfach, aber nicht karg. Dadurch ergibt sich ein gutes Lesetempo, das Clara Benedict mit einem fast perfekt gelungenen Spannungsaufbau unterstützt. In der Mitte hat mich die Autorin ganz kurz verloren, das war mir kurzzeitig zu viel Naivität von Hannah, die ihre Gabe erforscht und dabei ihre Moral dehnt. Ich habe aber schnell zurück zur Geschichte gefunden und dann den Rest weiter verschlungen. Und als dann das Ende kam… puh, da hat Clara Benedict einen wirklich guten Plot Twist ausgepackt, der beim Lesen schon  die ganze Zeit ganz sanft als Möglichkeit im Bewusstsein der Leser kratzt, aber eigentlich zu böse scheint, um wahr zu werden. Ich habe die ganze Zeit damit gerechnet, dass irgendwas schlimmes passieren wird, aber so schlimm dann auch wieder nicht. Das hat mich noch einmal wirklich überzeugt und mir gut gefallen.

»AURA-Die Gabe« von Clara Benedict hat es fast zu einem Jahreshighlight 2018 geschafft. Der Auftakt von AURA weist ein, zwei Schwächen auf, für die es Punktabzug gab, aber das Große und Ganze hat mich überzeugt, mir gut gefallen und mir spannende Lesestunden verschafft.
Wer gerne spannende Jugendromane liest und sich selber fragen möchte, wo die eigenen Moralvorstellungen anfangen und aufhören, sollte einen Blick auf »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict werfen.

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Clara Benedict

Die Autorin über sich auf clara-benedict.de: „Kaffeesüchtiger Workaholic mit einem Faible für Metal, Bücher und Videospiele.“

Clara Benedict ist vielseitig. Geboren wurde die Autorin 1981 und lebt heute mit Mann, drei Kindern und drei Katzen an der deutschen Weinstrasse.
Sie unterrichtet Deutsch und Musik, spielt in einer Rockband und hat stets zu wenig Zeit für zu viele Hobbys und Projekte. Clara Benedict liest viel, spielt Videogames, geht Geocachen, ist Teil der örtlichen Schauspielgruppe, macht Pole-Fitness und und und… Die Autorin flucht übrigens wie ein Rohrspatz, besitzt sehr (sehr!) viele Chucks und nennt ihr Auto „Capricorn“.

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Weitere Meinungen zu »AURA – Die Gabe« von Clara Benedict

World of Books and Dreams (o.A.)

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Rezension: »Pheromon 01 – Sie riechen dich« von Rainer Wekwerth & Thariot

Pheromon sie können dich riechen»Pheromon – Sie riechen dich«
von Rainer Wekwerth & Thariot

Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH,
Januar 2018
ISBN-13: 978-3-5225-0553-6
416 Seiten
Preis: 12,99€ eBook / 17,00€ Taschenbuch

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Inhalt

2018
Gestern hat Jake das wichtigste Football-Spiel in dieser Saison vergeigt.  Mit seinen schlechten Augen hat er den Pass nicht gefangen, und damit kommen kommt seine Highschool Mannschaft nicht in die Finals.
Heute ist alles anders, plötzlich kann Jake nicht nur sehen wie ein Adler, sondern auch Gefühle riechen. Mit seiner neuen Fähigkeit bleib ihm nicht verborgen, dass sich immer mehr Schulkameraden verändern und alles scheint mit dem neuen Jugendzentrum des „Human Future Projects“ und der schönen Serena, die viel zu süß riecht, zusammen zu hängen.

Die Zukunft liegt in den Händen unserer Kinder.
aus: »Pheromon – sie riechen dich« von Rainer Wekwerth & Thariot

2118
Gleiter treiben durch die Städte, digitale Polizeimarken schützen vor Amtsmissbrauch und die meisten tödlichen Krankheiten wurden ausgerottet.
In dieser Welt lebt Travis, trockener Alkoholiker und pensionierter Medizintechniker. Er arbeitet ehrenamtlich als Arzt in einem New Yorker Zentrum für Obdachlose. Bei einem Überfall wird Travis auf ein schwangeres Mädchen aufmerksam, dem er unbedingt helfen möchte. Bei seiner Suche nach ihr drängt sich Travis etwas auf, das er bisher verdrängt hat: die Omnipräsenz des „Human Future Projects“.

Fazit

Auffälliger Buchschnitt, ein spannender Klappentext und Cover, das bei mir irgendwo zwischen cool und hässlich liegt, aber auf jeden Fall Aufmerksamkeit erregt – das ist »Pheromon – Sie riechen dich« von Rainer Wekwerth und Thariot.  Definitiv ein Hingucker, aber auch inhaltlich nicht weniger aufsehenerregend.

»Pheromon – Sie riechen dich« überzeugt mit eingängigen Charakteren, viel Spannung und grandiosen Plottwists. Rainer Wekwerth und Thariot haben hier einen heißen Kandidaten für das Lesehighlight 2018 geschaffen. Was auf das erste Lesen wir ein spannender Jugendroman daherkommt, hat mich auch Tage später noch nicht wieder losgelassen. Immer wieder musste ich über Kern- aber auch Randthemen von »Pheromon – Sie riechen dich« nachdenken. Mögliche Mutationen und damit einhergehende Fähigkeiten bei Menschen sind einfach ein interessantes Thema und lassen viel Platz für Gedanken.
Und ja, dazu muss ich stehen, meine kleine innere Hobby-Verschwörungstheoretikerin, hat mich immer wieder gefragt, wann es bei uns soweit sein wird, dass sich Organisationen Mutationen bei Menschen zunutze machen. Und ob wohltätige Organisationen wirklich so wohltätig sind, wie sie versuchen zu scheinen.

Aber nicht nur mit ihrer Thematik haben die Autoren mich überzeugt. Auch ihr handwerkliches Können war eine Freude beim Lesen.  Abwechselnd erzählen sie die unterschiedlichen Zeitstränge. Rätsel ergeben und lösen sich somit nur nach und nach, der Spannungslevel wird konstant hoch gehalten und ich wollte immer wissen wie es weiter geht. Die häufigen Plottwists machen die Geschichte unvorhersehbar, aber nicht chaotisch. Vielmehr regen sie den Leser an, immer neue Vermutung um den Fortgang der Geschichte zu stellen, nur um einige Seiten später doch eine andere Entwicklung zu vermuten.
Wirklich gut ist die späte Enthüllung des Gegners, ich lag mit meiner Vermutung bis dahin wirklich weit daneben.

Neben Thematik und Spannungslevel haben Rainer Wekwerth und Thariot mit ihrem Schreibstil und ihren Charakteren überzeugt. Obwohl die Zeitstränge getrennt -2018: Rainer Wekwerth, 2118: Thariot – geschrieben wurden, liest sich das Buch flüssig. Einfach aber elegant erwecken die Autoren ihre Geschichte zum Leben und füllen sie mit authentischen, lebendigen Charakteren.
Allen voran Jack und Travis, die beiden Protagonisten ihrer Zeitlinie.
Jack ist jung, sympathisch und ein Charakter mit offenem Blick. Für ihn beginnt das Abenteuer Leben gerade erst und er freut sich darauf. Für seine Freunde ist er immer da, aber er wendet sich auch nicht von Menschen ab, die er gar nicht kennt. Er ist nicht dieser perfekte Protagonist, dem die Mädchen hinterher laufen und dem alles gelingt, sondern vielmehr der Junge von nebenan, der gerne beim Tragen hilft, wenn die Waschmaschine der neuen Nachbarn in den 5. Stock muss.
Travis ist anders. Er ist 68, hat bereits einige falsche und eine sehr Schreckliche Entscheidung in seinem Leben getroffen, die ihn noch immer verfolgen und quälen. Um Sühne zu leisten arbeitet Travis ehrenamtlich in einem Center für Mittellose, diejenigen Menschen, die der Fortschritt und der Wohlstand seiner Zeit abgehängt haben. In seiner selbst auferlegten Läuterung hat sich Travis für die Außenwelt verschlossen. Erst die Begegnung mit einer schwangeren Teenagerin öffnet Travis Blick für seine Umwelt wieder.
Tavis und Jake sind zwei authentische Charaktere, die beim Lesen viel Spaß machen, von den Autoren detailliert ausgearbeitet sind und sich mit ihrer Geschichte entwickeln.

Kurz: »Pheromon – Sie riechen dich« von Rainer Wekwerth und Thariot ist ein Jugendbuch für jede Altersgruppe, das zum Nachdenken anregt. In einem spannenden Genre Mix aus Science Fiction, Urban Fantasy und Thriller mit einer fesselnden Grundidee thematisieren die Autoren authentisch ein schockierendes Szenario der Zukunft. Dabei sind sie so überzeugend, dass einen das -ungute- Gefühl beschleicht, beim Lesen einen Blick in die mögliche Zukunft geworfen zu haben. Es ist immer wieder faszinierend, was Menschen mit Worten bewirken können.

Ich bin gespannt, wie es im Herbst 2018 und Frühjahr 2019 mit der Geschichte weitergeht.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

AUTORen

Rainer Wekwerth Thariot

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Weitere Meinungen zu »Pheromon – sie riechen dich« von Rainer Wekwerth & Thariot

Apathys Büchercouch (4/5)
Nessis Bücherregal (5/5)
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Bücher von Rainer Wekwerth

Bücher von Thariot


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Rezension: »Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01: Schwanenfeuer« von Regina Meißner

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 1)- Schwanenfeuer»Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer«
von Regina Meißner

Sternensand Verlag, Oktober 2017
978-3-9068-2945-6
368 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

Leseprobe
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Inhalt

Prinzessin Estelle ist verflucht, an einem einsamen See mitten im Wald lebt sie tagsüber als Schwan und Nachts als Mensch. Ein Entkommen scheint der jungen Prinzessin nicht möglich.
Erst als der junge Jäger Ayden in der Dämmerung zum Schwanensee kommt, einen Schwan schießt und eine verletzte junge Frau entdeckt, keimt in der Prinzessin neue Hoffnung auf ein Ende des Fluches. Kann Ayden Estelle helfen das Rätsel um den Fluch zu lösen? Und wird Estelle mit Aydens Hilfe nicht nur sich, sondern auch ihren Schwestern helfen können?

Fazit

»Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer« von Regina Meißner ist der Auftakt einer Märchenadaption, die zum Träumen einlädt. Das Buch, das auf dem Ballett »Schwanensee« von Pjotr Iljitsch Tschaikoswki beruht, hat mich mit seinen vielen Stärken überzeugt.

Regina Meißner hat einen tollen Schreibstil, flüssig, verspielt und märchenhaft zaubert sie eine fast magische Atmosphäre um Estelle und Ayden.
Das Tempo der Geschichte treibt die Autorin durch einen Perspektivwechsel an, sowohl Ayden als auch Estelle erzählen ihre Erlebnisse. Eine Gute Wahl der Autorin, die eher ruhige Geschichte ohne große Action, bekommt so das Gewisse etwas und schüttelt die drohende Gefahr der  aufkommenden Langweile ab. Zudem lernt der Leser beide Protagonisten besser kennen, ich konnte so gerade Estelle gut nachvollziehen und verstehen.
Allerdings hat sich die Autorin hier auch einen Fallstrick gelegt, der zu Wiederholungen führte. Oft wurden nach einem Perspektivwechsel Geschehnisse zusammengefasst, die der Leser im Abschnitt zuvor mit dem anderen Protagonisten erlebt hat. Diese repetitiven Szenen waren für mich nicht nötig.

Kurz: »Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer« von Regina Meissner ist ein toller Auftakt einer gelungenen Märchenadaption. Die Autorin zaubert eine magische Atmosphäre, in der sie zwei sympathische Protagonisten auf ein märchenhaftes Abenteuer mit recht offenem Ende schickt.
Wer gerne Märchendaptionen liest, sich an ruhigen Geschichten ohne stetig steigende Spannung nicht stört und empfänglich für einen malerischen Schreibstil ist,  sollte hier einen Blick riskieren.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Regina Meißner

Regina Meißner wurde 1993 in einer Kleinstadt in Hessen geboren, in der sie auch heute lebt. Die Autorin studiert Englisch und Deutsch auf Lehramt und liebt in ihrer Freizeit neben dem Schreiben das Lesen, Nähen und ihren Dackel.
2015 veröffentlichte die Autorin ihr Debüt, seit dem folgten weitere  Fantasy und Contemporary Romane.

 

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Bücher von Regina Meißner

  


Weitere Meinungen zu »Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer« von Regina Meißner

Lina’s Büchertraumwelt (4,5/5)
Fuchsias Weltenecho (4/5)
♦ Katjas Bücherwelt (4/5)
Yvi’s kleine Wunderwelt (4/5)
Bücherwürmchen (4/5)


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Rezension: »Shadow Dragon 01 – Die falsche Prinzessin« von Kristin Briana Otts

Shadow Dragon die falsche Prinzessin - Kritin Briana Otts»Shadow Dragon 01 – Die falsche Prinzessin«
von Kristin Briana Otts

Oetinger, September 2017
ISBN: 978-3-7891-0844-0
400 Seiten
Preis:  14,99€ eBook  18,99€ Hardcover

Leseprobe

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Inhalt

Kai ist eine Waise und ausgebildete Onna-Bugeisha, eine Kriegerin  im Dienste von Noriko, Prinzessin von Mizu. Disziplin, Gehorsam und Entbehrungen sind ihr Leben.
Als Kai nach einem Attentat den Platz von Prinzessin Noriko bei der Kröung des neuen Kaisers übernehmen muss, überschlagen sich die Ereignisse: Irgenndjemand trachtet den Erben der vier Königreiche nach dem Leben, Kai lernt Prinz Enlai kennen und auch Drachenhüter Jao taucht in ihrem Leben auf. Außerdem scheint Kai eine Verbindung zum Shadow Dragon zu haben.
Gefangen in einem Netz aus Intrigen, Mord, Verrat und junger Liebe muss Kai entscheiden, wem sie wirklich trauen kann…

Fazit

Was. Für. Ein. Auftakt! Ich habe seit langem kein so gutes Jugendbuch mehr gelesen.
Kristin Briana Otts hat mit dem Kaiserreich Chitwitlok eine farbenprächtige und vielschichtige Welt geschaffen, die mich mit ihrem fernöstlichen Setting gefangen genommen und verzaubert hat. Als wären die Götter selbst auferstanden, um mir die Geschichte von Kai zu erzählen, die viel mehr zu sein scheint, als eine Waise, die zu einer Onna-Bugeisha, einer Kriegerin, ausgebildet wurde.

Mit Kai hat Kristin Briana Otts eine besondere Protagonistin geschaffen, haben Charaktere in Jugendbüchern sonst eine klare Rolle, ist bei Kai von Anfang der innere Kampf gegen sich selbst und die von außen auferlegten Regeln zu beobachten. Anfangs herrscht die loyale, gehorsame Kai vor, später haben wir es mit der inneren Verräterin Kai und der gehorsamen Kai zu tun und am Ende… tja, am Ende, wer weiß, welche Kai gewinnt?
Das Besondere: Mit dem der Entwicklung von Kai änderte sich der Schreibstil von Kristin Briana, anfangs konzentriert sich die Autorin wie Kai, die uns ihre Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, auf das Wesentliche. Nur in Momenten, in den Kai abgelenkt ist, öffnet sie sich der Magie ihrer Welt und diese Welt damit auch für die Leser. Mit der Zeit und der Veränderung von Kai, wandelt sich Kais Wahrnehmung, zwar hat sie immer noch die Geschärfte Wahrnehmung einer Onna-Bugeisha, aber sie entwickelt auch ein anderes Feingefühl für ihre Mitmenschen und ihre Welt. Diese Änderung trägt Kristin Briana Otts in ihrem Schreibstil Rechnung und nimmt diese Veränderung von Kai mit.

Neben Kai hat vor allem ein Charakter bei mir Eindruck hinterlassen: der Shadow Dragon. Ein Wesen von unglaublicher Macht und Weisheit, aber auch voller Dünkel, etwas Willkür und vermutlich auch eine Spur Wahnsinn.
Er vermag den Menschen auf den Grund ihrer Seele zu gucken und über sie zu richten. Er ist es, der in Kai mehr sieht als in den adeligen Erben der anderen Reiche und er ist es, der eine unfassbare Mischung aus Angst und Faszination in Kai hervorruft.
Kai hat keine Ahnung, was den Shadow Dragon antreibt und auch ich bin gespannt, was der uralte Drache mit der jungen Onna-Bugeisha vor hat.

Kurz: »Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin« von Kristin Briana Otts ist der grandiose Auftakt einer Jugendbuch-Reihe, die sich vom alltäglichen Trott der Jugendbücher abhebt, die Leser gefangen nimmt und erst nach einem wilden Ritt wie auf einem Drachenrücken mit der Lust auf mehr zurücklässt.
»Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin« ist eine Empfehlung für Leser/innen, die eine fernöstlich anmutende, dichte Atmosphäre schätzen, ihre Drachen gerne wild, magisch und ungezähmt mögen und sich nicht an einem stetig hohen Spannungslevel stören, das einem wie im Wahn durch das Buch treibt.

Bewertung

5 von 5

 

Autorin

Shadow Dragon die falsche Prinzessin - Kritin Briana Otts

Platzhalter

Kristin Briana Otts wuchs in den Bergen von Colorado auf. Ihre Zeit verbracht sie am liebsten mit Science Fiction und Fantasy Romanen. Sie hat einen Bachelor of Arts in Creative Writing, ist Mutter einer Tochter und Frauchen eines psychotischen Schäferhundes. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Tacoma, Washington und hat eine Vorliebe für Tattoos, laute Musik und Secondhandläden

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Weitere Meinungen zu »Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin« von Kristin Briana Otts

Fuchsias Weltenecho (5/5)
Gedanken Vielfalt (5/5)
Manjas Buchregal (5/5)
BookNaerrisch (4/5)
About Books (4/5)
Letannas Buchblog (3/5)


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Rezension: »Bad Boys and Little Bitches – Band 1« von Andreas Götz

bad boys little bitches andreas götz»Bad Boys and Little Bitches – Band 1«
von Andreas Götz

Oetinger, Juli 2017
978-3-7891-0764-1
272 Seiten
Preis:  11,99 € eBook | 14,99 € Hardcover

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Inhalt

Beste Freunde fürs Leben – das haben sich Lissy, Finn, Elif und Leon geschworen. Ein Schwur, der ins Wanken gerät, als Vanessa neu an ihre Schule kommt. Die hübsche Mädchen wickelt in Windeseile alle um den Finger: Mitschüler, Lehrer, Elif, Lissy und Finn. Nur Leon hat seine Vorbehalte gegen Vanessa und ihre einnehmende Art.
Sein Gefühl trügt ihn nicht, denn wehe man stellt sich gegen Vanessa. Denn: Vanessa verzeiht nicht und vergibt nie. Dass sie die dunkelsten Geheimnisse und Wünsche der Clique kennt und bereit ist jeden der vier Freunde zu vernichten, ist dabei nicht gerade förderlich.
Auf der Party des Jahres eskaliert die Situation und einer der fünf jungen Menschen wird nie wieder nach Hause zurückkehren.

Fazit

»Bad Boys and Little Bitches« von Andreas Götz ist ein spannender, unterhaltsamer Serienauftakt um vier Freunde, Intrigen, verbotene Liebe, Geheimnisse und Verrat. Wer »Pretty Little Liars«, »Gossip Girl« oder »Riverdale« mag, ist hier gut aufgehoben.

Mit seinem jugendlichen Schreibstil schafft Andreas Götz die passende, spannende Atmosphäre für seine neue Jugendbuchreihe. Locker, flüssig und lebendig zeichnet der Autor seine Charaktere, die alle ihre Eigenarten haben und authentisch wirken.
Dabei lässt der Autor nicht außen vor, dass jeder Charakter seine eigenen Probleme hat und sich gerade in der Phase des Lebens befindet, in dem sich vieles ändert – auch Freundschaften.
Andreas Götz arbeitet bei seinen Charakteren mit den Stereotypen des Genres: Wir haben die böse, intrigante Königin, die Streberin, den Drogenabhängigen, den Coolen und die Normale. Und dann gibt es noch die Figur im Hintergrund, den Freak, dessen Rolle noch nicht ganz klar ist – und für die kommende Bände viel Potenzial verspricht. Tatsächlich war dieser Charakter der spannendste für mich.

Andreas Götz legt von Seite eins ein gutes Erzählzempo vor, durch die steigende Spannung bin ich geradezu durch das Buch geflogen. Auch wenn die Geschichte im allgemeinen vorhersehbar ist und gerade, wer häufiger in diesem Genre unterwegs ist, wird hier keine weltbewegende neue Handlung entdecken. Dennoch ist »Bad Boys and Little Bitches« es Wert, gelesen zu werden und hat mich von Anfang an begeistert. Durch die Mischung aus Charakteren, die sich entwickeln und auch auf der letzten Seite noch überaus überraschende neue Seiten zeigen, flüssigen Schreibstil und gekonnten Storytelling überzeugt Andreas Götz. Spannendes Element ist dabei vor allem der Perspektivwechsel, alle fünf Teenager erzählen die Geschichte, als Leser bedeutet das, dass Informationen nur Häppchenweise und ankommen und die Spannung entsprechend hoch gehalten wird.

Kurz: Wer »Pretty Little Liars«, »Gossip Girl« oder »Riverdale« mag, ist hier gut aufgehoben. Mit dem Perspektivwechsel bringt Andreas Götz Tempo in seine Geschichte um Freundschaft, Liebe, Verrat, Hass und auch Angst.  »Bad Boys and Little Bitches« ist eine Leseempfehlung für Leser spannender Jugendromane voller Intrigen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Bild: © Lisa Dickreiter

Andreas Götz, Jahrgang 1965, studierte Germanistik, Amerikanische Literatur und Theaterwissenschaften. Er arbeitet als freier Autor von Hörspielen für verschiedene Rundfunkanstalten, Journalist und Übersetzer.
2014 erschien mit »Stirb leise, mein Engel«, der erste Jugendroman von Andreas Götz.

 

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Weitere Meinungen zu »Bad Boys And Little Bitches« von Andreas Götz

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Manjas Buchregal (4/5)


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Vielen Dank an Verlag und Autor für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Im Kreis der Sieben Welten Christin Burger»Im Kreis der Sieben: Welten«
von Christin Burger

Selbstverlag, 2. Auflage, November 2016
978-3-0005-5106-2
348 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Im Kreis der Sieben« nicht kennen.

Inhalt

Seit Lara und Timo wieder aufgetaucht sind, kann niemand mehr sterben. Lara, die genau wie Timo ihre Erinnerung verloren hat, glaubt, dass das mit ihrer Rückkehr zu tun hat.
Viel schlimmer ist aber, dass jetzt Ayse und Cem verschwunden sind und Lara nicht weiß, was sie ohne ihre beste Freundin tun soll.
Bei dem Versuch ihre Freunde zu finden und den Kreislauf zwischen Leben und Tod wieder ins Lot zu bringen, beginnen Timo und Lara eine Reise durch phantastische Welten, die Laras Gefühle auf eine harte Probe stellt…

Fazit

Christin Burger hat eine magische Geschichte um ein junges Mädchen weiter gesponnen und wieder beeindruckend gezeigt, wozu die Fantasie eines Menschen fähig ist.
Reisten Timo und Lara zuvor noch durch sieben Länder, bringt die Autorin ihr Konzept um das Totenreich, das Leben danach und die Reise der Seele auf ein kosmisches Level.
Timo und Lara reisen durch sieben Welten, jede so real und wirklich wie unsere und doch so unglaublich anders und unterschiedlich.

Den tieferen, fast schon philosophischen Charakter von Laras Reise hat Autorin Christin Burger beibehalten und wieder in eine bildgewaltige Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren verpackt.
Neben Lara haben wir Ayse, Laras beste Freundin, die die Symbiose aus islamischen Werten und deutscher Kultur veranschaulicht. Auch wenn Ayse in diesem Band leider etwas in den Hintergrund tritt. Ich hoffe in finale der Trologie hat Ayse wieder mehr Raum.
Auch Mila und Timo tun viel für die Entwicklung der Geschichte und gerade Mila hat sich stark entwickelt und mir zusammen mit Styx und Zwitscher große Freude beim Lesen bereitet.
Und auch das schwebende Auge hat wieder einen Auftritt bekommen und wieder für Unterhaltung gesorgt 😀
Und ja, sogar Marc hat, bei aller Antipathie meinerseits, seinen Teil zur Geschichte beigetragen und sich innerhalb der Geschichte kontinuierlich entwickelt. Ich bin gespannt, welche Richtung Christin Burger ihre Charaktere im Finale ihrer Trilogie einschlagen lässt.
So viel vorweg: Mit dem Ende von »Im Kreis der Sieben: Welten« bin ich ja mal so gar nicht einverstanden und hoffe, dass sich hier im Finale wieder alles nach meiner Vorstellung zusammen findet.

Der Schreibstil von Christin Burger ist gewöhnt flüssig und malerisch. Die Autorin kann mit ihrer Sprache eindrucksvolle Bilder zeichnen. Unterstützt durch das gemäßigte Erzähltempo der Geschichte wird nie langweilig, die Ereignisse überschlagen sich aber auch nicht und nehmen sich gegenseitig die Wirkung. Vielmehr kann der Leser hier viel entdecken und bei bester Unterhaltung auf sich wirken lassen. Ohne den Lesefluss zu unterbrechen kann man das gelesene rekapitulieren und in einen Gesamtzusammenhang bringen.

Kurz: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger ist eine gelungene Fortsetzung der Geschichte, die sich mit Urthemen der Menschen beschäftigt und dabei eine fantastische junge Protagonistin in den Fokus setzt, die sich entwickelt und viel Stärke zeigt.  »Im Kreis der Sieben: Welten«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten, die sich gerne auch mal länger mit tiefgründigen Themen eines Buches beschäftigen und dabei authentische Charaktere abseits der gängigen Fantasyszene schätzen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Christin Burger

Christin Burger wurde 1975 in Tübingen geboren. Die Autorin schlug in Freiburg, Aachen und Berlin ihre Zelte auf, bis ein Besuch im Theater ihr zeigte: sie will schreiben! Sie absolvierte ein Praktikum bei einer täglichen Serie und arbeitet mittlerweile seit über 15 Jahren als Autorin für verschiedene Fernsehformate.

Heute lebt die selbstständige Autorin mit Mann und Katzen im Schwarzwald.

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Im Kreis der Sieben


Weitere Meinungen zu »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger

Rickys Buchgeplauder
Ela Feyh


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Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »PALADERO 01 – Die Reiter des Donners « von Steven Lochran

PALADERO - Die Reiter des Donners von Steven Lochran»PALADERO 01 – Die Reiter Des Donners«
von Steven Lochran

cbt, August 2017
978-3-5703-1148-6
320 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Broschiert

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Inhalt

Joss ist der letzte seines Volkes und träumt davon eines Tages als Paladero durch das Donnerreich zu reiten. Durch mehr Glück als Verstand wird Joss schon mit 15 zu den Prüfungen der Paladeros zugelassen. Zusammen mit seinen drei klingenverschworenen Brüdern macht sich Joss auf seinem Raptor Azof auf den Weg durch das Donnerreich, um sich zu beweisen.
Aber dieses Jahr ist etwas anders, dunkle Mächten regen sich im äußersten Winkels des Reiches und unter den angehenden Paladero gibt es möglicherweise einen Verräter.

Fazit

„“Jurassic Park“ trifft „Game of Thrones““ steht im Klappentext. Das trifft es aber nicht ganz, immerhin ist das Buch für Kinder ab 11 Jahren empfohlen. Für mich ist es eher ein Mix aus Cowboys und Jurassic Park. Und zwar ein wirklich guter Mix, der sowohl Groß als auch Klein bestens unterhalten kann.

Joss, der Held unserer Geschichte, nimmt von Anfang an die Rolle eines Einzelgängers ein. Er hat wenig regelmäßigen Kontakt zu anderen Menschen, aber für die, die er als Freunde auserkoren hat, geht Joss auch durchs Feuer.
Er ist ein starker, junger Charakter, der sich gerade in einem Reifeprozess befindet und anfängt über seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche hinauszudenken.
Seine Begleiter sind ebenfalls Charaktere, die wie Joss bei Lesen unterhalten. Jeder mit seinen eigenen Problemen ausgerüstet, ergibt die Gruppe eine bunte Truppe, die zusammengewürfelt wurde und sich finden muss. Dabei stehen sie sich oft selbst und mal auch den anderen im Weg. Dabei lernen sie: Gemeinsam ist man stark. Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft halten sie zusammen und bringen sie ihren Zielen näher.

Die lebendigen Charaktere untermauert der Autor mit seinem bildhaften und flüssigen Schreibstil. Gekonnt baut Steven Lochran die Spannung auf und erweckt das Donnerreich mit Bildern und einer Atmosphäre zwischen Dinosaurier und Luftschiffen zum Leben. Der Autor lädt  seine Leser regelrecht in seine Welt ein.
Als Karten-Fan fand ich großartig, dass es eine gezeichnete Karte vom Königreich Ai gibt und so der Weg von Joss und seinen Freunden nachvollzogen werden kann.

Neben Schreibstil, Atmosphäre und Characktergestaltung gibt es noch einen Punkt, mit dem der Autor bei mir Punkten konnte: Steven Lochran scheut sich nicht davor, Themen aufzugreifen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen. Fast beiläufig streut der Autor das Thema der eigenen Sexualität und den Umgang durch andere ein. Ein schöner Akt der Toleranz, der mich angenehm überrascht und sehr gefreut hat. Großartig, dass ein Kinder- und Jugendbuchautor die Chance nutzt, seine Zielgruppe beiläufig mit Themen zu konfrontieren, die ihnen vielleicht nicht unbedingt im Alltag begegnen.

»PALADERO – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran ist der wunderbare und fesselnde Auftakt einer Reihe, die Groß und Klein begeistern kann. Eine klare Empfehlung für Leser,
gerne spannende Geschichten um Freundschaft, Bedrohung und Abenteuer lesen. Und wer jetzt noch Dinosaurier mag, wird hier wirklich glücklich werden können.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Steven Lochran

Steven Lochran schreibt Geschichten, seit er schreiben kann.
Nach seinem Abschluss in kreativem Schreiben an der  University of Technology in Queensland arbeitete er als Filmkritiker, -vorführer und DJ.
Heute ist er Vollzeit-Autor und lebt seiner Frau und zwei Katzen in Melbourne.

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Weitere Meinungen zu »Paladero – Die Reiter des Donners« von Steven Lochran

Das Buch zum Film


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Vielen Dank an den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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