Rezension: »Junktown« von Matthias Oden

»Junktown«
von Matthias Oden

Heyne, Mai 2017
978-3453318212
400 Seiten
Preis:  9,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

Leseprobe

Bestellen Amazon

Inhalt

Eine faschistische Stadt in der Zukunft. Konsum ist alles, Abstinenz bedeutet Hochverrat.
Anhänger der KP, der Konsumistischen Partei, haben die Regierung übernommen. Mensch und Maschine können sich lieben, auch heiraten ist erlaubt.
Sich zudröhnen ist Pflicht, Müll im Vorgarten zeugt von Wohlstand. Bürger werden in Humanklassen eingeteilt, die Drogenmenge im Blut bedeutet Privilegien oder Tod. Der Goldene Schuss für die Partei ist das höchste Ziel fanatischer Anhänger.

Solomon Cain, Mittfünfziger, ist Witwer und Ermittler bei der Gemapo, der Geheimen Maschinenpolizei. Als alter Kämpfer der Partei Hinterbliebener einer Goldenen Schützin hat er einige Freiheiten, die als Blasphemie an der KP gelten. Bisher hat man ihn beobachtet und in Ruhe gelassen.
Als er eines Tages zu einer toten Brutmutter gerufen wird, steckt Cain plötzlich in einem Fall, der ungeahnte Ausmaße annimmt und das Ende seines Lebens bedeuten kann. Dieser Fall führt ihn an die Grenzen seines Gewissens, in die Abgründe von Junktown und zu der allen überlagernden Fage, was vom Menschsein übrig bleibt, wenn der Tod der letzte große Kick ist.

Fazit

»Junktown« von Matthias Oden ist ein Buch, dass ich gleich zum Erscheinen im Mai gelesen habe und das mich in den letzten Monaten immer wieder beschäftigt hat, bevor ich endlich die Rezension schreiben konnte.

Matthias Oden zeichnet das Bild einer dystopischen Zukunft der Faschisten in einem Stadtstaat zeigt. Für das passende Setting sorgt der Autor nicht nur mit seinem harten, aber detaillierten Schreibstil und Inspektor Solomon Cain. Auch die Nutzung vom Bezeichnungen wie „Gemapo“, „Humanklassen“ sowie „Ausfall“ und „Recycling“ im Zusammenhang mit Menschen, verdichtet die Atmosphäre, die an die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands erinnert.
Die historischen Anspielungen finden zu einem dichten, totalitären Stadtstaat zusammen, der nicht nur seine Bewohner gefangen hält.  Auch der Leser ist schnell gefangen von den strengen Vorschriften und Kontrollen, regelmäßige Drogentest sorgen hier dafür, dass die Bürger nie zu nüchtern oder entsorgt werden, falls die Konzentration der Drogen im Blut zu niedrig ist.

In diese Welt hat Matthias Oden seinen Protagonisten Solomon Cain gesetzt, Mitte 50, Witwer hat der ehemalige Kämpfer für die Konsumistische Partei so langsam seine Zweifel an dem System, dem er an die Macht geholfen hat. Dabei ist er mürrisch, etwas selbstherrlich und trotzdem sympathisch. Und er ist ein Ermittler, der nicht aufhört, wenn der Befehl von oben dazu kommt, sondern gerne seine Fälle löst. Ungelöste Rätsel sind ihm ein Greuel. Genauso wie systemtreue Speichellecker.

Kurz: Wer sich durch den Anfang von »Junktown« beißt und bereit sich mit dem direkten Einstieg ohne große Erklärungen zu Beginn zurechtzufinden, liest hier ein Buch voll skurriler Momente, Tempo, überzeugender Charaktere und wenig hoffnungsvoller Momente. Die Lektüre hat eine dichte Atmosphäre, die den Leser in den Bann zieht und die Dystopie lebendig macht.
»Junktown«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Büchern, die sich gerne unterhalten lassen, aber auch versteckten Tiefgang und Hintergründe zu schätzen wissen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

© Sarah El-Wassimy

Matthias Oden ist Träger des Hans-Strothoff- und des Deutschen Journalistenpreises und lebt in München.
Er macht 2007 seinen Master in Geschichte, Politikwissenschaft und Ethnologie an der Freien Universität Berlin, arbeitete als Redakteur bei der Fianancial Times Deutschlad, übernahm die Redaktionsleitung des Lifeytle-Magazins Business Punk und war danach Chef-Redakteur Werbe- und Kommunikationsfachzeitschrift Werben & Verkaufen.
Laut seinem XING-Profil befindet sich der Autor seit November 2016 auf Weltreise (Stand Oktober 2017).

 

 


Weitere Meinungen zu »Junktown« von Matthias Oden

Kultplatz
Deutsche Science Fiction
kitsune books
Das Bücherregal


(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Viele Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Merken

Rezension: »Blutpsalm« von Meredith Winter

blutpsalm meredith winter»Blutpsalm«
von Meredith Winter

Sommerburg Verlag,  August 2017
978-3-9818-7221-7
208 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 9,99€ Broschiert

Leseprobe

Bestellen Amazon

Inhalt

Sommerburg, irgendwo im Norden Deutschlands, Dezember 2011
Pastor Jonathan Littke hat ein Problem: Der Computer in der Kirche geht nicht mehr an – dabei geht in weniger als einer Stunde der Gottesdienst los und er kann seine Predigt nicht auswendig.  Zum Glück liegt von seinem Vorgänger die Visitenkarte eines Computer-Notdienstes in der Schreibtischschublade. Umso überraschender, dass statt eines Mannes in Blaumann eine Prostituierte auf die Rufnummer reagiert und bei Jonathan im Büro steht.
Marlene, die so unverhofft in sein Leben getreten ist, scheint dort auch bleiben zu wollen – Pastor und Prostituierte kommen sich schnell näher. Alles könnte so romantisch im deutschen Winter seinen Anfang nehmen, würden nicht plötzlich Leichen im beschaulichen Sommerburg auftauchen, denen Marlenes Visitenkarte mit einem Fleischermesser an die tote Brust geheftet ist…

Fazit

Love and Crime – eine ungewöhnliche Mischung für meinen Bücherschrank. Aber ein Leseausflug, der sich gelohnt hat und nicht der letzte seiner Art bleibt.

In »Blutpsalm« erzählt Meredith Winter von Pastor Jonathan Littke, der zufällig die Edel-Prostituierte Marlene kennenlernt und wider Willen von der Frau hinter den hohen Absätzen und kurzem Rock fasziniert ist. Was zu einer schönen, aber einfachen Liebesgeschichte in romantischer Winterstimmung hätte werden können, entwickelt sich schnell zu einem spannungsgeladenen Showdown, der von einer Frage überlagert wird: Wer stirbt als nächster?
Das kleine Sommerburg ist in Aufruhr, in ihrer Mitte gibt es einen Mörder und wahrscheinlich kennt ihn jeder.

Meredith Winter kommt schnell zur Sache, bei 208 Seiten ist der Platz begrenzt. Entsprechend schnell steigt die Spannungskurve. Zusammen mit dem stilvollen und fliessenden Schreibstil liest sich »Blutpsalm« kurzweilig.
An einigen Stellen hätte der Geschichte von Jonathan und Marlene mehr Zeit gut getan, es passiert schnell sehr viel und mir fehlte das kunstvolle hinauszögern und verweilen der Geschichte. Diese atemlose Momente eines Krimis, in denen der Erzähler im fast spannendsten Moment den Leser auf die Folter spannt, falsche Fährten legt und zum rätseln einlädt.
Neben dem ab und zu forschen Tempo muss ich die klischeebehaftete Vorstellung des Dorflebens erwähnen. Von engstirnig bis vorurteilsbehaftet, jedes Klischee eines Großstädters wurde bedient. Jedes meiner Klischees wurde bedient, daran sollte man sich als Leser nicht stören, sonst könnte der Lesegenuss in Gefahr sein.

Jonathan und Marlene sind der Autorin gut gelungen – alle anderen Charaktere haben nicht genügend Platz, um wirklich ausgearbeitet zu sein. Bei der Länge des Buches lag der Fokus aber klar auf den Protagonisten und die beiden waren vielschichtig, authentisch und sympathisch, wenn auch manchmal recht zickig, stur und naiv.

»Blutpsalm« von Meredith Winter ist eine Geschichte aus Liebe und  Krimi, die mit schnellem Tempo und viel Spannung überzeugt. Der Roman ist eine Leseempfehlung an Leser, die sich an Klischees nicht stören und gerne kurzweilige Krimis lesen.

Bewertung

3 von 5

Autorin

Meredith WinterMeredith Winter wurde 1981 geboren, kommt aus Lüneburg,  ist alleinerziehende Mutter von rei Kindern und ist gelernte Ernährugsberaterin.
Die Autorin ist Gründerin, Verlegerin und Autorin des Sommerburg Verlags.
Neben dem Verlag und dem Schreiben ihrer eigenen Bücher schreibt die Autorin außerdem (keltische) Songs und liest selbst so viele Bücher, wie die Zeit hergibt.

 

Sommerburg VerlagSommerburg Verlag auf FB

 


Weitere Meinungen zu »Blutpsalm« von Meredith Winter

Zeit für neue Genres
Corinna’s World of books
Mellis Buchleben


(*Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Merken

Rezension: »Phoenix – Tochter der Asche« von Ann-Kathrin Karschnick

Phoenix Tochter aus der Asche Karschnik»Phoenix 01 – Tochter der Asche«
von Ann-Kathrin Karschnick

Papierverzierer Verlag, Oktober 2014
3-9445-4450-1
400 Seiten
Preis:  1,49€ eBook | 14,95€ Taschenbuch

bestellen
bestellen2

 

Inhalt

Unser Europa, nach dem Fehlschlag eines Experiments im Jahr 1913 und einigen Kriegen mit Amerika liegt alles in Trümmern, etliche Menschen sind tot.
Die Saiwalo, Geistwesen, sorgen mittlerweile für Stabilität und Ordnung, doch zu einem hohen Preis: die Freiheit und Träume der Menschen.
Als eine Mordserie Hamburg erschüttert nimmt der Saiwalo-Anhänger  Leon die Ermittlungen auf und trifft auf die mysteriöse Travi auf der Flucht. Sie ist überzeugt, dass die Saiwalo an den Morden Schuld sind.
Hat Travi recht mit ihren Beschuldigungen? Und woher kommt die rätselhaft, junge Frau?

Fazit

»Phoenix – Tochter der Asche« von Ann-Kathrin Karschnick ist der gelungene Auftakt einer sehr vielversprechende Trilogie, der Lust auf mehr macht. Auch, wenn mir der Einstieg nicht ganz so leicht gefallen ist.
Die Autorin schmeißt die Leser direkt rein in das Geschehen, viele Fragen werden aufgeworfen, aber nicht sofort beantwortet. Zwar steigerte das die Spannung, aber ich habe so ein klitze-kleines Intro dann doch sehr gerne!

Neben einer äußerst kreativ gestalteten Welt hat mich die Autorin auch mit ihrem wundervollen Schreibstil überzeugt. Gekonnt spielt sie mit den Worten und erhöht stetig die Spannungskurve ihrer Geschichte.
Aber nicht nur die Pflicht, auch die Kür, die Charaktere, sind der Autorin gut gelungen.
Besonders Tavi ist super – sehr speziell, aber auch sehr ehrlich und direkt. Das hat mir gut gefallen.
Leon kann ich noch nicht so ganz einordnen, ich hoffe, da sehe ich in der Fortsetzung »Phoenix – Erbe des Feuers« noch etwas mehr von ihm.

»Phoenix – Tochter der Asche« von Ann-Kathrin Karschnick ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten mit düsterer Atmosphäre, die ein Faible für Krimi-Elemente in Büchern über alternativen Realitäten haben.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 

Die Phoenix-Reihe

  


Weitere Meinungen zu »Phoenix – Tochter der Asche« von Ann-Kathrin Karschnick

♦ Letterheart
 Helli’s Bücher-Land
Nicoles Fantasy
Fuchsias Weltenecho


(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Merken

Save

Rezension: »Mordsdelikatessen« von Bianca Heidelberg und Björn Sünder

mordsdelikatessen_heidelberg_su%cc%88nder»Mordsdelikatessen – 25 Krimihäppchen«
von Bianca Heidelberg & Björn Sünder

tredition, November 2016
3-7323-5137-8
248 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 10,99€ Taschenbuch

bestellen
bestellen2

 

Klappentext

Mörder mit Gewissen, wehrhafte Opfer und mysteriöse Todesfälle

Ein Flusspferd wird zur Waffe. Ein Therapieversuch endet im Desaster. Ein Buch entscheidet über Leben und Tod. Einem Grabräuber werden seine Taten zum Verhängnis.

Bianca Heidelberg und Björn Sünder präsentieren in dieser Anthologie 25 Kurzkrimis, mal böse, mal skurril, hier und da gewürzt mit fantastischen Elementen. Darunter „Brücke in die Freiheit“ (2. Preis beim Mannheimer Literaturpreis 2015 der Räuber ’77) sowie die verlängerte Fassung von „Gefährlicher Mutterinstinkt“ (nominiert für den Agatha-Christie-Krimipreis 2014).

Fazit

»Mordsdelikatessen« von Bianca Heidelberg und Björn Sünder serviert dem Leser 25 spannende Krimihäppchen für zwischendurch.
Raffiniert, bösartig, hinterhältig, skurril, zuweilen auch bösartig und blutig finden die Charaktere von Bianca Heidelberg und Björn Sünder ihren Tod.
Dabei toben sich die beiden Autoren mit ihren flüssigen und angenehmen Schreibstilen mit Elementen verschiedenster Genre aus.

Am besten haben mir übrigens folgende Krimihäppchen gefallen:
»Delikatessen« von Björn Sünder und »Schlechtes Timing« von Bianca Heidelberg.

»Mordsdelikatessen« von Bianca Heidelberg & Björn Sünder ist ideal für Fans kurzer, spannender Geschichten, die gute und abwechslungsreiche Unterhaltung für Zwischendurch suchen – egal, ob Bett, Bahn oder einfach so Zwischendurch.

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

 

 


Durch Kommentare unter folgenden Beiträgen könnt ihr je ein Los (insgesamt 3) bei mir für die Preise 1-3 sammeln:
Geburtstagsparty „Mordsdelikatessen“ von Bianca Heidelberg und Björn Sünder ( Gewinnspielfrage)
Rezension „Mordsdelikatessen“ von Bianca Heidelberg und Björn Sünder (freies Kommentar)
Blogtour 2016 „Mordsdelikatessen“ von Bianca Heidelberg und Björn Sünder – Interview  (freies Kommentar)

Heutige Gewinnspielfrage: keine hinterlasst einfach ein Kommentar

Teilnahmebedinungen:

  • Das Gewinnspiel startet am 06.01.2017 und endet am 15.01.2017 um 12 Uhr.
  • Folgende Preise werden verlost:
    1. Preis: ein Print „Mordsdelikatessen“
    2. Preis: eine Mordstasse
    3. Preis: ein Schmucklesezeichen
  • Die Teilnahme erfolgt durch Kommentieren auf den Blogs. Jeder Teilnehmer kann pro Blogbeitrag einmal im Lostopf landen. Die Gewinner werden am 15.01.2017 ausgelost und auf den Blogs und auf Facebook bekanntgegeben.
  • Wer sich aktiv an der Facebook-Veranstaltung beteiligt, hat außerdem die Chance, eins von zwei Notizbüchern zu gewinnen.
  • Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.
  • Die Preise werden nur innerhalb Deutschlands, nach Österreich oder in die Schweiz versendet. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.
  • Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass die Adresse im Gewinnfall an die Autorin übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf. Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.

(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Rezension: »Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich« von Paula Hawkins inkl. Gewinnspiel

Girl on the TrainDu kennst sie nicht aber sie kennt dich von Paula Hawkins»Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich«
von Paula Hawkins

Blanvalet Verlag; Auflage: 3. Auflage, Juni 2015
3-7645-0522-2
448 Seiten
Preis: 12,99€ Broschiert | 9,99€ eBook

 

bestellen bei Amazon

INhalt

Rachel übersteht ihren Alltag oft nur mit der Hilfe von Alkohol. Ihr Exmann hat sie vor zwei Jahren wegen einer anderen verlassen. Jeden Tag pendelt Rachel in die Stadt und jeden Tag erhascht sie einen Blick auf das Leben, das ihres sein könnte: Ihr Exmann in ihrem alten Haus mit seiner neuen Familie.
Außerdem kann Rachel jeden Tag ein junges Paar beobachten, dessen Leben scheinbar perfekt ist. „Jason und Jess“, wie Rachel die beiden nennt. Rachel hat spinnt sich eine Geschichte über das glückliche Paar zusammen, bis sie eines Tages etwas schockierendes beobachtet.
Als sie kurz darauf in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau liest und daneben das Foto von „Jess“ sieht, meldet sie ihre Beobachtung der Polizei. Damit verstrickt sich Rachel aber immer mehr in Widersprüchen, den sie war am Tag des Verschwindens dort und kann sich an nichts erinnern…

Fazit

„Girl on the Train“ von Paula Hawkins wurde gehypt und verfilmt – zurecht, wie ich sagen muss. Die Erwartungen, die ich an den Roman von Paula Hawkins hatte, wurde erfüllt.

Der ungewöhnliche, schonungslos ehrliche aber auch sehr interessante Erzählstil der Autorin hat ungemein zum raschen Spannungsaufbau der Geschichte beitragen. Ebenso wie der Wechsel der Erzähl- und Zeitperspektive. Der Leser entdeckt „Girl on the Train“ auch den Perspektiven von Rachel, „Jess“ (die eigentlich Megan heißt) und der neuen Frau von Rachels Exmann, Anna.
Für mich ist keine der Charaktere trotz ihrer Authenzität und ihrer durchdachten Konzeption, ein Sympathiträger. Dennoch, das zeigt wie stark hier die Autorin ist, hat mich das Buch gefesselt.

Ein Pünktchenabzug gibt für den radikalen Anfang, der mich erstmal orientierungslos zurück gelassen hat. Ein leichterer Einstieg hätte hier weder mir noch der Autorin weh getan.

Dennoch ist „Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich“ von Paula Hawkins eine klare Leseempfehlung für Fans fesselnder (psycho-)thriller, die Spannung mögen und Charaktere mit ihren (unsympathischen) Eigenheiten akzeptieren.
Seit ich „Girl on the Train“ gelesen habe, frage ich mich -als Vielfahrerin in öffentlichen Verkehrsmitteln- ao manches mal, was die anderen wohl so denken und ob es irgendjemanden so geht wie Rachel.

Bewertung

4 von 5

1 Buch – 5 Rezensionen


Gewinnspiel

Gewinn: 1x „Girl on the Train“ als Print

Aufgabe: Küre die beste Rezension und schreibe dazu bis zum 13.08.2016 eine Mail  an info@buchreisender.de mit demBetreff „Girls on Train“.

Banner Rezensionena

05.08.16 – hier bei mir
06.08.16 – bei Bilder Buch Leben
07.08.16 – bei Buchreisender
08.08.16 – bei Ricas fantatstische Bücherwelt
09.08.16 – bei Tamys Bücherwelt

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 13.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)