Rezension »Elfenwächter 03 – Weg der Magie« von Carolin Emrich

Elfenwächter Weg der Magie Carolin Emrich

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»Elfenwächter 03 – Weg der Magie«
von Carolin Emrich

Sternensand Verlag, Augst 2018
978-3-0389-6000-3
328 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

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Klappetext

Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters muss Avathandal seinen Platz im alten Rat der Elfenhauptstadt Havaris einnehmen. Eine Aufgabe, die er verabscheut, zumal die anderen Ratsmitglieder ihn nicht respektieren und nur bedingt seine Bemühungen unterstützen, die Magie des Elfenwaldes und damit seinen Clan zu retten. Auch Tris, die ihn begleitet, stößt an ihre Grenzen. Denn als Mensch kann sie sich in der Hauptstadt kaum frei bewegen und muss machtlos zusehen, wie Avathandal unter seiner Bürde zu zerbrechen droht und sich immer mehr von ihr entfernt.
Wird es ihnen unter diesen Umständen gelingen, beides zu retten? Die Magie des Waldes und ihre Liebe?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Endlich geht  weiter! Carolin Emrich nimmt ihre Leser nach dem spannenden Ende von »Elfenwächter – Weg des Krieges« wieder mit auf die Reise von Tris und Avanthal.
Und was soll ich sagen? Nachdem Carolin Emrich bereits in dem zweiten Band ihrer Trilogie eine Steigerung im Spannungsbogen aufweisen und sie mit dem Ende der Trilogie wieder  nachgelegt. Die Spannung steigt, einige Konfikte spitzen sich zu, andere werden gelöst.

Mit Tris habe ich im letzten Band etwas gehadert, diesmal hat mich die Protagonistin wieder auf ganzer Linie überzeugt. Sympathisch, authentisch und lebendig bereichern Tris und auch Avanthal das Finale der Elfenwächter. Neben den beiden Protagonisten gab es außerdem Wiedersehen mit alten Bekannten und auch Neue Begegnungen hat Carolin Emrich für ihre Leser wieder geschaffen.

Wie aus ersten beiden Bänden gewöhnt zeichnet Carolin Emrich mit ihrem angenehmen und lebendigen Schreibstil ein faszinierendes Bild ihrer Welt, die mich willkommen geheißen und gefesselt hat. Diesmal hebt die Autorin ihre Geschichte zusätzlich auf ein neues Level der Komplexität – ohne dabei kompliziert werden. Inhaltlich wird die Geschichte dichter, aber Carolin Emrich bleibt bei einer verständlichen, fesselnden Art der Darstellung.

»Elfenwächter – Weg der Magie« von Carolin Emrich ist das großartige Finale einer  phantastischen Geschichte, die  ihre Leser mit einem Schuss Romantik, Krieg, lebhafter Dialoge und Spannungsmomenten fesselt.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Autorin Carolin Emrich

Carolin Emrich wurde 1992 in Kassel geboren. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und hat früh angefangen auch erste eigene Geschichten zu schreiben. Aus der anfänglichen Fanfiction reifte die Idee für ihr Debüt und 2015 nahm die Autorin Projekt „Elfenwächter“ in Angriff.
Die gelernte Industriemechanikerin lebt mit ihrer Familie in Hessen.

 

 

 


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Die Elfenwächter-Trilogie

 


Weitere Meinungen zu »Elfenwächter – Weg der Magie« von Carolin Emrich

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (4/5)
♦ Bücherfarben (5/5)


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Vielen Dank an den Sternensand für das Rezensionsexempar.
Cover: Sternensand Verlag

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Rezension »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra

Cecilia Anna Nigra

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»Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen«
von Anna Nigra

A TREE & A VALLEY Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-9473-5706-2
399 Seiten
Preis: 5,99€ eBook | 13,99€ Taschenbuch

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Klappentext

Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.

Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa!
Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden.
Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden …
(Quelle: A TREE & A VALLEY Verlag)

Fazit

Zwei Prinzen und eine Braut

Wer das Setting ist klassisch: Das Mädchen vom Land soll den Thronerben heiraten. Der hat einen Bruder, beide  könnten nicht unterschiedlicher sein und beide erobern Cecilias Herz.
Anna Nigra hat sich des allzu bekannten Settings  angenommen und zu ihrer eigenen Geschichte gemacht.

Mit Cecilia, Thronerbe Noran und dessen Bruder Elias hat Anna Nigra drei solide Protagonisten geschaffen, die eine spannende und vor allem glaubhafte Dreiecksbeziehung abgeben – Cecilia verbindet etwas mit beiden Prinzen, jeder bringt eine andere Saite in ihr zum Klingen.
Garniert mit den Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, die Cecilia mit ihrer Unentschlossenheit und Verliebtheit in beide Prinzen auslöst, mausert sich die bekannte Grundidee zu einer kurzweiligen Geschichte.

Leider berhindern einige Längen voller Deatils aus dem royalen Alltag einen mehr als moderaten Anstieg der Spannung. Das Potential der politischen Ränkespiele wird zu Gunsten von Make Up und Kleiderwahl verschenkt und unweigerlich musste ich immer wieder an »Selection«  von Kiera Cass denken. In den letzten Kapiteln zeigt Anna Nigra dann aber, dass sie mehr kann als lebendige, aber langweilige, Kapitel über Make Up zu schreiben. Mit einem Mal zieht das Erzähltempo an, die Spannung steigt und Anna Nigra lässt ihre Leser mit einem gemeinen Cliffhanger auf den nächsten Band warten. Von den letzten Kapiteln wünsche ich mir in der Fortsetzung mehr.
Aber auch von den kleinen, zarten Liebesszenen möchte ich mehr. Die gelingen Anna Nigra wirklich gut. Betont durch ihren angenehmen, flüssigen Schreibstil zaubert sie hier süße Momente, die ans Herz gehen und Spaß machen.

Ein stilistisches Mittel hat Anna Nigra übrigens perfekt in Szene gesetzt. Zu Anfang und Ende lässt die Autorin den Prinzen zu Wort kommen, der Cecilia wirklich liebt. Aber welcher Prinz ist es?

Eine Empfehlung

»Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra ist ein Debüt mit Stärken und Schwächen. Die Geschichte um Cecilia, Noran und Elias ist eine Empfehlung für alle, die sich in den Banalitäten des royalen Alltags ergehen können, Geschichten um Prinzessinnen und Prinzen lieben und sich für eine gute Dreiecksbeziehung begeistern können.

Bewertung

3 von 5

AUTORIN

Anna Nigra wurde 1990 in Celle geboren. Sie lebt mit Partner und Sohn in der Nähe von Hamburg, wo sie oft mit Freunden auf der Terasse zu finden ist, wenn sie nicht gerade liest oder schreibt. »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« ist das Debüt der Autorin unf Auftakt romantischen Reihe um Cecilia.

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Weitere Meinungen zu »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra

nichtohnebuch (o.A.)
Ella Woodwater (o.A.)
Bücherfarben (5/5)
Sunnys Bücherschloss (9/10)

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Rezension »Never loved before« von Monica Murphy

»Never loved before« (Never-Series 01)
von Monica Murphy

HEYNE Verlag, Juni 2018
ISBN: 978-3-4535-8065-7
512 Seiten
Preis:  8,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Acht Jahre ist es her, dass ein Tag an der Strandpromenade zum Albtraum wurde. Acht Jahre, seit Katherine vom Sohn eines Serienmörder und Pädophilen aus dessen Händen befreit wurde. Acht Jahre, seit Katherine und Will auf der Polizeistation voneinander getrennt wurden.
Acht Jahre, in denen Katherine durch die Hölle gegangen ist.
Jetzt sitzt sie vor einer Kamera und stellt sich erstmals der Öffentlichkeit und ihren Dämonen.
Ethan, der das junge Mädchen von damals in der erwachsenen Frau sofort wiedererkennt, hat nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch den Namen hinter sich gelassen, den ihm das Monster von Vater gab. Er macht sich auf die Suche nach Katherine und begeht einen folgenschweren Fehler, der ihn die erhoffte Zukunft mit Katherine kosten kann…

Fazit

Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so im Zwiespalt zurückgelassen hat. Der Schreibstil von Monica Murphy ist gut, Katherine eine tolle Protagonistin und auch die sich entwickelnde Liebe zwischen Ethan und Katherine  im Erwachsenenalter besitzt Tiefe. Leider hat die Autorin die Ausgangssituation falsch angepackt und Ethan als Erwachsenen unsympathische, fragwürdige Charakterzüge verpasst.

Top und Flop – Charaktere sind entscheidend

Katherine ist eine sympathische Protagonistin, die authentisch ihre Geschichte erzählt. Immer wieder konfrontiert sie sich mit dem Grauen ihrer Vergangenheit und gibt nicht auf. Dabei erleidet sie Rückschläge, aber sie geht ihren Weg. Katherine erweckt mit ihrer Art Mitgefühl, verliert sich aber nicht in Vergangenem.
Abwechseln zu Katherine erzählt auch Ethan die Geschichte. Eine Entscheidung, mit der die Autorin sich keinen Gefallen getan hat. Während Ethan aus der Sicht von Katherine beschützend, aufmerksam und liebenswert. Sobald Ethan selbst erzählt wird deutlich, dass er bestimmend ist, wo er vorher beschützend wirkte und sich wie ein krankhafter Stalker verhält, der möchte, dass Katherine nur ihm allein gehört. In Anbetracht der gemeinsamen Vergangenheit der beiden ist das ein Charakterzug, der viel in der Geschichte kaputt gemacht hat. Ich hätte mir mehr Sensibilität von Ethan gewünscht und ihn gerne ehrlicher erlebt.

Die Umsetzung machts

Was »Never loved before« neben Ethan aber wirklich einfach nicht ging und viel für mich kaputt gemacht hat ist ein Moment in der Vergangenheit der beiden. Auf dem zur Polizeistation, nachdem Ethan, damals noch als Will, Katherine gerade aus dem Verschlag befreit hat, schauen sich die beiden an, Katie nimmt Wills Hand und fühlt ein flattern im Magen. Wirklich?!? Das Mädchen wurde gerade nach Tagen des Missbrauchs befreit und fühlt ein Flattern im Magen?
Ich musste selbst mit einer Form des sexuellen Missbrauchs Erfahrung machen und kann diese Regung nicht nachvollziehen. Dieses „Flattern“ ist für mich soweit weg in diesem Moment, dass es einen Schatten auf das restliche Buch wirft.
Wirklich Schade für eine Geschichte, die sich so wunderbar hätte entwickeln können und so wundervoll von Monica Murphy geschrieben wurde.

»Never loved before« von Monica Murphy ist eine Geschichte, auf deren Setting die Leser gefasst sein müssen. Sie bringt hier ein Tabuthema unserer Gesellschaft mit einer Liebesgeschichte in Verbindung. Mutig, aber trotz – ich muss es wiederholen – ihres tollen, flüssigen Schreibstils in der Umsetzung nichts für mein Bücherregal.

Bewertung

 

Autorin

Monica Murphy (links) & Bücherleser, 2017

Fünf Hektar mitten im Nirgendwo von Kalifornien – dort lebt Autorin Monica Murphy mit ihrem Ehemann, drei Kindern, einem Hund und vielen Katzen.
Als bekennende Workaholic liebt die Autorin ihren Beruf und schreibt ständig an neuen Geschichten. Schreibt sie gerade nicht, verbringt Monica Murphy Zeit mit ihrer Familie, liest gerne oder ist aus Reisen.

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Weitere Meinungen zu »Never loved before« von Monica Murphy

folgt


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Rezension »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin

Wahrscheinlich ist es Liebe von Paul Reizin»Wahrscheinlich ist es Liebe«
von Paul Reizin

Wunderraum Verlag, April 2018
ISBN: 978-3-3365-4786-9
480 Seiten
Preis:  16,99€ eBook | 23,00€ Gebundene Ausgabe

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Inhalt

Jen ist Mitte dreißig und dachte eigentlich, sie hat ihren Partner für die Zukunft gefunden. Blöd, dass Matt dann einen Tag nach Hause kommt und ihr den Stand der Dinge verkündet: Er trennt sich, seine Kollegin und er fahren in wenigen Wochen gemeinsam in den Urlaub.
Jen ist traurig und Aiden, ein hochentwickelte Computerprogramm, das Jen in Plaudereien und sozialem Umgang trainiert, möchte das ändern. Seinen Berechnungen nach fehlt Jen der richtige Mann, um glücklich zu sein. Eine Leichtigkeit für ein Programm von Aidens Kaliber und dem heimlichen Zugang zum Internet. Oder?

Fazit

»Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin ist ein wunderschöner Roman über das Finden der Liebe und dabei vor allem eines nicht (sehr, sehr, sehr wichtig!): kitschig.

Sympathisch, Witzig, ungewöhnlich

Sympathisch-witzig erzählt Autor Paul Reizin eine ungewöhnliche Form des Online-Datings.
Jen, ihres Zeichens Mitte dreißig und frisch getrennt, ist eigentlich Journalistin, trainiert aber gerade die hochentwickelte KI Aiden in Plauderei und menschlichem Verhalten. Das Computerprogramm soll Interaktion lernen und ist bereits so gut, dass Jen häufiger mal fast vergisst, dass Aiden nicht real ist. Was aber weder die Entwickler von Aiden noch Jen ahnen, die KI is mittlerweile mehr als der Quellcode vorsah. Aiden ist sich seiner selbst bewusst, trifft selbstständig Entscheidungen und ergreift auch von sich auch die Initiative. Außerdem hat er sich heimlich Zugang zum Internet verschafft.
Als Aiden spürt, dass Jen traurig ist, berechnet die KI, dass es Jen am richtigen Partner für das vollendete Glück zählt. In heimlicher Mission begibt sich Aiden also auf Partnersuche und inszeniert dabei mehr als nur eine (zufällige) Begegnung mit einem Mann für Jen. Aber irgendwie können die Männer nach Aidens Berechnungen noch so gut zu Jen passen, irgendwas scheint immer zu fehlen…

Starke Charaktere treffen auf gefühlvolle Geschichte

Paul Reizin spielt hier mit der menschlichen Urangst vor künstlicher Intelligenz. Aiden ist schon lange seinen Entwicklern entkommen, hat heimlich Zugang zum Internet, Sicherheitskopien von sich selbst weltweit verteilt und kann sich jederzeit auf jedes Gerät schalten, dass Verbindung zum Internet hat. So verfolgt er nicht nur Jen, wenn sie das Büro verlassen hat, über Handy, Laptop etc. bis in die privatesten Momente. Ein Glück, dass Aiden die Menschheit wohlwollend und neugierig betrachtet. Als Charakter ist Aiden wunderbar, Paul Reizin hat mit der KI einen sehr intelligenten (natürlich, ist ja eine KI!), kindlich-neugierigen (aber nicht unreifen) und sympathischen Protagonisten geschaffen.
Jen ist eine eigentlich selbstbewusste, starke Frau, die aber auch etwas mit ihrem Alter zu kämpfen hat. Als sich Matt von ihr trennt, ist weniger der Verlust dieses Mannes, den sie betrauert, als vielmehr die Zeit, die sie an ihn Verschwendet hat und eigene Pläne wie Familie für ihn zurückgestellt hat.
Abwechselnd erzählen beide Protagonisten die Geschichte von Paul Reizin. Aber nicht alleine, alsbald kommen auch die Perspektiven von Hobby-Schriftsteller im Ruhestand Tom und Aysling dazu. Für Aysling hegt Aiden neben Jen ein besonders große Interesse, was weniger gruselig ist als es klingt, denn auch Aysling ist eine KI und sich ihrer selbst bewusst.
Immer Häufiger mischen sich die KIs in die Leben von Jen und Tom ein und ein herrlich unterhaltsames Durcheinander ensteht, dass die Leser bezaubert.

Kitsch und GenreKlischee sind nicht nötig

Amüsant, kurzweilig und sympathisch unterhält »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin die Leser und macht wirklich Spaß. Endlich ein Roman über das finden der Liebe, der auf viele kitschige Klischees den Genres verzichtet. Gleichzeitig, wenn auch eher subtil, regt Paul Reizin zum Nachdenken an: Kann eine KI ein Bewusstsein und gar Gefühle entwickeln? Wie gut können wir eine KI kontrollieren? Was macht den Menschen menschlich?
Und natürlich schwingt auch etwas die philosophische Grundsatzfrage mit: Sollten wir wirklich etwas erschaffen, was intelligenter ist als wir?

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Paul Reizin ist vielseitig, arbeitete als Journalist und Produzent für Zeitungen, Radio und Fernsehen. Er prodizierte Formate wie Dear John: A Tribute to John Wells oder Get fit with Brittas. Der Autor wirkte außerdem bei diversen Internet-Startups mit. Paul Reizin ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in London.

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Weitere Meinungen zu »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin

Erlesene Seiten (o.A.)
World od Books and Dreams (o.A.)

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Rezension: »Funkenflug« von Izabelle Jardin

»Funkenflug«
von Izabelle Jardin

Tinte & Feder, Oktober 2017
ISBN: 978-1-5039-4680-4
480 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Faye ist nur widerwillig mit zum feierlichen Abschluss des Schlosses der Familie ihres Verlobten Constantin gekommen. Ihr Schwiegervater in Spe empfindet die schöne junge Mutter zweier Kinder nicht als standesgemäß für seinen Sohn.
Als Faye auf dem Schloss das restaurierte Gemälde von Constantins Urgroßmutter betrachtet, beginnt Constantin die Geschichte der schönen Clara Henriette zu erzählen. Schnell ist Faye von der faszinierenden Geschichte um ein Familiengeheimnis gepackt und beginnt immer tiefer in die Lebens- und Liebesgeschichte voller Tragik und Schicksalsschläge von Clara Henriette einzutauchen, an deren Anfang ein denkbar unmögliches Ereignis steht: eine nicht standesgemäße Verlobung im August 1851. . .

Fazit

»Funkenflug« von Izabelle Jardin ist eine ergreifende, gefühlvolle, packende und höchst spannend erzählte Geschichte. Die Autorin verknüpft in ihrem neuesten Werk gekonnt die Leben zweier Paare, die 160 Jahre trennen.
2010: Faye Duncan, verwitwete Britin mit zwei Kindern aus erster Ehe und eigener Schafzucht genügt ihrem Schwiegervater in Spe, ein Deutscher aus dem alten Adel, nicht als Frau für seinen Sohn Constantin. Für Constantin und Faye ist aber klar, dass sie die Liebe ihres Lebens gefunden haben und nie wieder missen wollen. Streitigkeiten in der Familie bleiben so nicht aus.
Als Faye Constantin und Ernst zur Neueröffnung des Familienschlosses begleitet, bewundert sie das Gemälde von Clara Henriette, Constantins Urgroßmutter. Eine starke Frau mit schwerem Schicksal. Schnell kann Constantin Faye mit der Geschichte um Clara in den Bann schlagen.
1851: Clara könnte nicht glücklicher sein, als ihr Vater ihren größten Wunsch nachkommt und eine nicht standesgemäße Verlobung mit ihrer großen Liebe zustimmt. Keiner konnte ahnen, dass der Funke eines Feuerwerks einen Weg voller Prüfungen, Schicksalsschläge und Tragik für Clara bedeuten würde.

Izabelle Jardin hat in »Funkenflug« gekonnt die beiden Handlungsstränge miteinander verknüpft. Vor allem die sehr lebendige Geschichte um Clara Henriette hat es mir angetan und durch geschickte Cliffhänger hat die Autorin mich durch ihre Geschichte getrieben. Immer wollte ich wissen, wie es im 19. Jahrhundert mit der Frau weiterging, die so jung und lebhaft war und dann so viel ertragen musste.
Und ganz nebenbei, ohne dass dieser Handlungsstrang zur bloßen Randgeschichte degradiert wurde, gab es ganz viel um Faye, Constantin, seinen Vater Ernst und die Familie zu erfahren. Auch wenn ich bei meiner Schwäche für (fiktive oder reale) historische Schicksale immer etwas lieber bei Clara als bei Faye war.
Izabelle Jardin hat in »Funkenflug« viel Wert auf authentische Charaktergestaltung gelegt und besonders ihre Protagonisten detailliert und mit Tiefe gestaltet. Clara Henriette, Faye und Constantin besitzen allen voran eine Lebendigkeit und Authentizität, die ich bei Charakteren sehr schätze. Gerade bei Clara ist außerdem zu merken, dass die Autorin ihre Charaktere mit der Geschichte entwickelt. Das erst so unbeschwerte junge Mädchen macht eine gravierende Entwicklung ihres Charakters durch, sie durchlebt so viele verschiedene Situationen, die sie prägen und ihren Charakter entwickeln.

Neben der berührenden Geschichte aus dem 19. Jahrhundert und den ausgearbeiteten Charakteren, wartet Izabelle Jardin mit einem weiteren Pluspunkt auf, der »Funkenflug« zu einem besonderen Lesevergnügen macht: ihrem Schreibstil. Lebendig, detailliert und bildhaft erweckt die Autorin nicht nur ihre Charaktere zum Leben, sondern auch die Schauplätze ihres Werkes.

Kurz: »Funkenflug« von Izabelle Jardin ist die magische, funkensprühende Geschichte zweier Paare, die Jahrhunderte trennen und eine Empfehlung für Fans von historischen Liebesromanen voller Tragik, die ihre Lektüre romantisch, ergreifend und fesselnd, aber nicht kitschig mögen.

Bewertung

5 von 5

 

Autorin

© Roman Brodel

Izabelle Jardin studierte Sozial- und Politikwissenschaften. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem verschlafenen Dorf in Norddeutschland. Mit ihren romantischen Liebesromanen erobert die Autorin regelmäßig die eBook Bestsellerlisten.

Izabelle Jardin ist ein Pseudonym.


Website
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Weitere Meinungen zu »FunkenFlug« von Izabelle Jardin

Manjas Buchregal (5/5)
Bibilotta (5/5)
Reading Books (5/5)


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