Rezension: »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Das Testament Thomas Dellenbusch»Das Testament«
von Thomas Dellenbusch

KopfKino Verlag, April 2014
ISBN-13: 978-3-9816-9877-0
116 Seiten
Preis: 2,99€ eBook / 6,95€ Taschenbuch

Werbung
Bestellen Amazon

Inhalt

Martha Vedeva ist 62 und führt ein beschauliches Leben in Rom. Das ändert sich, als sie eines Tages von einer schwedischen Anwaltskanzlei kontaktiert wird. Scheinbar soll Martha ein größeres Erbe zustehen. Neugierig stimmt Martha einem Treffen mit dem Schweden zu, sie kann sich nämlich nicht erklären, wer ihr etwas vererben sollte. Schnell wird aus dem Treffen in der Gegenwart eine Reise in die Vergangenheit, die Martha längst hinter sich gelassen zu haben glaubte.

Klappentext der Bonusgeschichte: „Der Nobelpreis“

Professor Otto Bendner vom europäischen Kernforschungszentrum CERN erhält den Nobelpreis für Physik. Seine Entdeckungen im größten Teilchenbeschleuniger der Welt verändern alles. Bendner freut sich über die Auszeichnung, aber die massive Kritik der Öffentlichkeit an seinen Experimenten sorgt ihn. Dann wird er in Stockholm von einem geheimnisvollen Kollegen kontaktiert. Eine verrückte Zeit beginnt

Fazit

»Das Testament« von Thomas Dellenbusch ist ein unterhaltsamer Kurzroman mit Tiefgang und Spannung.

Mit seinem lebendigen Schreibstil nimmt Thomas Dellenbusch die Leser direkt mit ins Geschehen, zusammen mit der selbstsicheren, starken Martha durchleben die Leser ihre Vergangenheit und wird dabei von den Gefühlen der großen Liebe, des Verlusts, aber auch der Hoffnung gepackt.
Schön und einfühlsam erzählt der Autor die Geschichte von Martha und spinnt dabei seinen ganz eigenen Zauber der Realität mit all ihren Schrecken und ihrer Hoffnung.

Beeindruckt war ich von Martha, oft fehlen mir bei Protagonisten in Kurzromanen Charakter und Authentizität – immerhin gibt es nur wenige Seiten, um Charaktere auszuarbeiten. Thomas Dellenbusch hat das aber bei Martha geschafft. Der Autor hat das Wesen seiner Protagonistin auf den Seiten seines Kurzromans lebendig eingefangen und ihr Tiefe gegeben.
Sensibel und spannend erzählt Thomas Dellenbusch eine Geschichte, die so unglaublich ist, dass sie aus dem wahren Leben stammen könnte.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

AUTOR

Thomas DellenbuschThomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren
SKetche, Spielregeln, Gedichte, Reden für Minister, Drehbücher, Reflexionen, Zeitungsartikel, Werbetexte und vieles mehr stammt aus der Feder des Autors, Verlegers, Werbetexter und ehemaligen Kriminalbeamten.
Seit 2013 konzentriert sich Thomas Dellenbusch auf „Kurzromane in Spielfilmlänge“ und gründete dafür eigens der KopfKino Verlag, in dem neben ihm auch weitere Autoren veröffentlichen und außerdem Services für Autoren angeboten werden.

Der KopfKino Verlag:
Facebook · Website

 

Der KopfKino Verlag

KopfKino – das sind Kurzomane in Spielfilmlänge mit einer ungefähren Leselänge von 60 bis 180 Minuten. Perfekt, um all die kurzen Momente im Alltag zu nutzen, um die Gedanken auf Reisen zu schicken. Der Verlag hat sich auf Kurzromane (Erzählungen, Novellen) spezialisiert.
Jeder hier veröffentlichte Kurzroman ist als eBook und Hörbuch erhältlich, viele auch als Taschenbuch.  Ausführliche Lese- und Hörproben bietet der Verlag übrigens auch zu allen Kurzromanen aus dem Programm an.


Weitere Meinungen zu »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Jeanne D’Arc Bücherblog (3,8/5)


Werbung

Mehr von Thomas Dellenbusch

  


GEWINNSPIEL

Gewinne ein Taschenbuch aus dem Verlagsprogramm des KopfKino Verlags nach Wahl.

So geht’s
Folge vom 23.02.- 25.02. dem KopfKino Spezial auf Bücherleser und sammel unter jedem Post (insgesamt 3) durch Kommentieren und beantworten der Tagesfrage ein Los.
Beitrag 1: Verlagsvorstellung
Beitrag 2: Rezension: »Doubt – Zu wahr, um schön zu sein« von Nadine Stenglein
Beitrag 3: Rezension: »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Los-Frage:
Welches Buch aus dem Verlagsprogramm des KopfKino Verlages spricht Dich ad hoc am meisten an?

Ende des Gewinnspiels 25.02.18, 23.59h
Teilnahmebedingungen

(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank an den KopfKino Verlag für das Rezensionsexemplar.

Merken

Rezension: »Die Legende von Arc's Hill 01: Die Schwarze Stadt « von Michael Dissieux

Die Schwarze Stadt Michael Dissiuex»Die Legende von Arc’s Hill 01-  Die schwarze Stadt«
von Michael Dissieux

Luzifer Verlag, Mai 2015
3-9583-5044-5
102 Seiten
Preis: 6,99€ TB, 2,99€ eBook

 

 

Jetzt bestellen

Inhalt

Mike Osmond zieht nach dem Verlust seiner Frau und Tochter aus dem belebten London in das einsame Nest Arc’s Hill.
Alleine bewohnt er das einsame und zuvor leerstehende Anwesen mit unheimlicher Geschichte, das über dem Städtchen thront. Eine Nacht, nachdem Mike von der dunklen Stadt geträumt hat, findet er das Tagebuch des Vorbesitzers, der seine Frau und Töchter in ihren Betten ermordet hat. Mike beginnt das Tagebuch zu lesen und entdeckt erschreckende Parallelen zwischen sich und Tagebuchbesitzer….

Wer ist das kleine Mädchen, dem Mike zweimal begegnet? Und wer wohnt in der schwarzen Stadt?

Fazit

„Die schwarze Stadt“ von Michael Dissieux ist meine erste Begegnung mit einem Buch aus dem Genre Horror. Ich war aber sehr gespannt, den ich liebe (Trash-) Horror- und Mysteryfilme. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mich auf das Buch einzulassen. Meinen Fehler habe ich aber schnell gefunden, ich brauchte die richtige Atmosphäre für das Buch! Also habe ich gewartet, bis ich alleine bin, habe alles möglichst dunkel gemacht und mich einsam mit einem Tee auf die Couch in der dunklen Wohnung gekuschelt. Und schwups, schon kam die unheimliche Grundstimmung im Buch viel besser rüber. 🙂

Der Schreibstil von Michael Dissieux ist etwas besonders und mir so noch nicht begegnet. Satzbau und Wortwahl wirken gewählt, fast altmodisch. Es gibt fast keine wörtliche Rede und der Leser wird als Beobachter mit den Gedanken des Protagonisten konfrontiert. Der Schreibstil machte es mir einerseits schwerer in die Geschichte einzusteigen, andererseits passt er einfach gut zu der Novelle, der Stimmung und wird auch konsequent beibehalten. Er gibt der „Legende von Arc’s Hill“ den gruseligen Beigeschmack einer Ortslegende, die schon seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Die Charaktere sind leider nicht besonders detailliert ausgearbeitet, allerdings kann da auf 102 Seiten auch nicht so viel erwartet werden, wenn auch die Geschichte Fahrt aufnehmen soll. Ich hoffe darauf, in den nächsten 4 Novellen mehr über Mike und seine Vergangenheit zu erfahren.

„Die schwarze Stadt“ hat mich überrascht und für Horrorbücher gewonnen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich beim Lesen gruseln kann, aber doch. Das geht. 😀 Wir haben einen alten Holzfußboden und als der knackste, hätte ich fast das Buch weggeschmissen!

Der Auftakt der Reihe um „Die Legende von Arc’s Hill“ ist eine gruselige Leseerfahrung, die leider etwas kurz andauert für den Taschenbuch-Preis. Dennoch ist „Die schwarze Stadt“ eine Leseempfehlung für Fans kurzweiliger Horror-Novellen, die sich gerne gruseln und auf einen besonderen Schreibstil einlassen können.

Bewertung

3 von 5

Die Legende von Arc’s Hill

  

 

(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)