Rezension: »Elfenlicht 01 – Märtyrerkunst« von Judith Laverna

Elfenlicht märtyerkunst judith laverna»Elfenlicht 01 – Mäytererkunst«
von Judith Laverna

Papierverzierer Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9596-2221-9
586 Seiten
Preis:  6,99€ eBook

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Klappentext

Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.
Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk.
(Quelle: Amazon)

Fazit

Vom Namenswirrwarr, fremden Sprachen und schwerem einstieg

»Elfenlicht – Märtyrerkunst« ist der Einstieg in eine Trilogie, die epische Ausmaße annehmen kann. Judith Laverna hat sich für einen umfassenden Einstieg in ihre Geschichte entschieden, in dem der Leser mit viele Charakteren, noch mehr Namen und einer eigens entwickelten Elfensprache konfrontiert wird. Für letzteres gilt: Chapeau an die Autorin!
Einfach macht diese Kombination den Einstieg nicht. Ich hatte Anfangs Probleme mit den Namen zu hantieren, Figuren und Namen einander zuzuordnen und auch mit den elfischen Begriffen umzugehen. Natürlich gibt am Ende des Buches ein umfangreiches Glossar, bei einem eBook nutze ich dieses aber nicht durch ständiges hin- und her wechseln. Hier hätte ich mir eine Lösung im Text gewünscht.

Tolle Charaktere sind die halbe miete

Wer sich durch den Einstieg beißt und nicht abbricht, wird belohnt. Es entfaltet sich eine Geschichte voller Potenzial, Spannung und gelungener Charaktere.
Protagonistin Ayleen ist eine sehr sympathische Figur, die der Leser mit jeder Seite etwas besser kennenlernt. Ich habe ihre widerspenstige, eigensinnige Art schnell gemocht und schätzen gelernt. Ayleen muss sich einigen unliebsamen Entwicklungen stellen und wächst mit jeder Herausforderung. Sie ist der stärkste Charakter in »Elfenlicht – Märtyrerkunst«.
Aber auch Viktor ist ein toller Charakter, der mir direkt gut gefallen hat. Offen, mutig und liebevoll hat er mich von sich überzeugt.
Lobend muss ich aber auch zwei Charaktere erwähnen, die sehr gut ausgearbeitet sind und in ihre Rollen gepasst haben, mir aber sehr unsympathisch waren: Breth und Veloron.

Lebendig, detailliert und Liebevoll

Judith Laverna überzeugt neben authentischen Charakteren, die sich mit der Geschichte weiterentwickeln, mit einem lebendigen Schreibstil. Detailliert und mit viel Herz hat die Autorin ihre Welt, die Politik und die Abenteuer entstehen lassen. Spannend, wenn auch mit einigen Längen durch Erläuterungen, spinnt die Autorin ihre Geschichte. Im letzten Drittel der Geschichte steigert Judith Laverna die emotionale Intensität  und lässt ihre Leser dann mit einem Ende zurück… puh, starker Tobak. Aber es macht richtig Lust auf die Fortsetzung.

»Elfenlicht – Märtyrerkunst« von Judith Laverna ist der mitreißende Auftakt einer vielversprechenden Trilogie. Wer sich hier Biss beweist und nicht zu Anfang des Buches ob der vielen Namen und elfischen Begriffe das Handtuch wirft, wird mit einer spannenden, intensiven Geschichte belohnt, die durch beeindruckende Charaktere glänzt.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Judith Laverna studiert klassische Philologie und Geschichte. Die Autorin schrieb von klein auf viele Fantasy Geschichten und begann vor einigen Jahren, ihr Herzensprojekt, die Elfenlicht Trilogie, die sie im Alter von 15 Jahren begann, zu veröffentlichen. In diesem Projekt findet sich wieder, was die Autorin ausmacht: Leidenschaft, Naturverbundenheit und der Wille, in allem das Gute zu sehen, was das Leben bereithält.
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Weitere Meinungen zu »Elfenlicht – Märtyrerkunst« von Judith Laverna

BücherTraum (4/5)
lesen und mehr (4/5)
Buchfeeling (5/5)
Charleen’S Traumbibliothek (abgebrochen)

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Die Elfenlicht-Trilogie

 


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Rezension »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin

Wahrscheinlich ist es Liebe von Paul Reizin»Wahrscheinlich ist es Liebe«
von Paul Reizin

Wunderraum Verlag, April 2018
ISBN: 978-3-3365-4786-9
480 Seiten
Preis:  16,99€ eBook | 23,00€ Gebundene Ausgabe

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Inhalt

Jen ist Mitte dreißig und dachte eigentlich, sie hat ihren Partner für die Zukunft gefunden. Blöd, dass Matt dann einen Tag nach Hause kommt und ihr den Stand der Dinge verkündet: Er trennt sich, seine Kollegin und er fahren in wenigen Wochen gemeinsam in den Urlaub.
Jen ist traurig und Aiden, ein hochentwickelte Computerprogramm, das Jen in Plaudereien und sozialem Umgang trainiert, möchte das ändern. Seinen Berechnungen nach fehlt Jen der richtige Mann, um glücklich zu sein. Eine Leichtigkeit für ein Programm von Aidens Kaliber und dem heimlichen Zugang zum Internet. Oder?

Fazit

»Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin ist ein wunderschöner Roman über das Finden der Liebe und dabei vor allem eines nicht (sehr, sehr, sehr wichtig!): kitschig.

Sympathisch, Witzig, ungewöhnlich

Sympathisch-witzig erzählt Autor Paul Reizin eine ungewöhnliche Form des Online-Datings.
Jen, ihres Zeichens Mitte dreißig und frisch getrennt, ist eigentlich Journalistin, trainiert aber gerade die hochentwickelte KI Aiden in Plauderei und menschlichem Verhalten. Das Computerprogramm soll Interaktion lernen und ist bereits so gut, dass Jen häufiger mal fast vergisst, dass Aiden nicht real ist. Was aber weder die Entwickler von Aiden noch Jen ahnen, die KI is mittlerweile mehr als der Quellcode vorsah. Aiden ist sich seiner selbst bewusst, trifft selbstständig Entscheidungen und ergreift auch von sich auch die Initiative. Außerdem hat er sich heimlich Zugang zum Internet verschafft.
Als Aiden spürt, dass Jen traurig ist, berechnet die KI, dass es Jen am richtigen Partner für das vollendete Glück zählt. In heimlicher Mission begibt sich Aiden also auf Partnersuche und inszeniert dabei mehr als nur eine (zufällige) Begegnung mit einem Mann für Jen. Aber irgendwie können die Männer nach Aidens Berechnungen noch so gut zu Jen passen, irgendwas scheint immer zu fehlen…

Starke Charaktere treffen auf gefühlvolle Geschichte

Paul Reizin spielt hier mit der menschlichen Urangst vor künstlicher Intelligenz. Aiden ist schon lange seinen Entwicklern entkommen, hat heimlich Zugang zum Internet, Sicherheitskopien von sich selbst weltweit verteilt und kann sich jederzeit auf jedes Gerät schalten, dass Verbindung zum Internet hat. So verfolgt er nicht nur Jen, wenn sie das Büro verlassen hat, über Handy, Laptop etc. bis in die privatesten Momente. Ein Glück, dass Aiden die Menschheit wohlwollend und neugierig betrachtet. Als Charakter ist Aiden wunderbar, Paul Reizin hat mit der KI einen sehr intelligenten (natürlich, ist ja eine KI!), kindlich-neugierigen (aber nicht unreifen) und sympathischen Protagonisten geschaffen.
Jen ist eine eigentlich selbstbewusste, starke Frau, die aber auch etwas mit ihrem Alter zu kämpfen hat. Als sich Matt von ihr trennt, ist weniger der Verlust dieses Mannes, den sie betrauert, als vielmehr die Zeit, die sie an ihn Verschwendet hat und eigene Pläne wie Familie für ihn zurückgestellt hat.
Abwechselnd erzählen beide Protagonisten die Geschichte von Paul Reizin. Aber nicht alleine, alsbald kommen auch die Perspektiven von Hobby-Schriftsteller im Ruhestand Tom und Aysling dazu. Für Aysling hegt Aiden neben Jen ein besonders große Interesse, was weniger gruselig ist als es klingt, denn auch Aysling ist eine KI und sich ihrer selbst bewusst.
Immer Häufiger mischen sich die KIs in die Leben von Jen und Tom ein und ein herrlich unterhaltsames Durcheinander ensteht, dass die Leser bezaubert.

Kitsch und GenreKlischee sind nicht nötig

Amüsant, kurzweilig und sympathisch unterhält »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin die Leser und macht wirklich Spaß. Endlich ein Roman über das finden der Liebe, der auf viele kitschige Klischees den Genres verzichtet. Gleichzeitig, wenn auch eher subtil, regt Paul Reizin zum Nachdenken an: Kann eine KI ein Bewusstsein und gar Gefühle entwickeln? Wie gut können wir eine KI kontrollieren? Was macht den Menschen menschlich?
Und natürlich schwingt auch etwas die philosophische Grundsatzfrage mit: Sollten wir wirklich etwas erschaffen, was intelligenter ist als wir?

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Paul Reizin ist vielseitig, arbeitete als Journalist und Produzent für Zeitungen, Radio und Fernsehen. Er prodizierte Formate wie Dear John: A Tribute to John Wells oder Get fit with Brittas. Der Autor wirkte außerdem bei diversen Internet-Startups mit. Paul Reizin ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in London.

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Weitere Meinungen zu »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin

Erlesene Seiten (o.A.)
World od Books and Dreams (o.A.)

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Rezension: »Höhenrauschsaison« von Meredith Winter

Höhenrauschsaison Meredith Winter»Höhenrauschsaison«
von Meredith Winter

Sommerburg Verlag, April 2018
ISBN: 978-3-9818-7224-8
210 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

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Klappentext

April 2012 – die Mount-Everest-Saison hat begonnen.
Vor Ort: Ärztin Clementine, die schon auf dem Trek zum Basecamp alle Hände voll zu tun hat, sich um die Verletzten und Höhenkranken zu kümmern, welche die Region auf dem Weg zum höchsten Berg der Erde unterschätzt haben.
Ebenfalls mit von der Partie ist der russische Auftragskiller Alexej, der sich als Bergsteiger ausgibt und bloß einen Auftrag hat: Clementine zu töten. Dumm nur, dass sie bereits tot ist.
(Quelle: Sommerburg Verlag)

Fazit

»Höhenrauschsaison« von Meredith Winter ist ein spannender Thriller, der mich, geschickt verknüpft mit einer Liebesgeschichte, begeistert hat.

Die junge Ärztin Clementine ist eine tolle Protagonistin: sympathisch, authentisch, lebendig und ein Päckchen voller Altlasten auf dem Rücken. Abwechselnd mit dem Auftragskiller Alexej, der sich als Charakter etwas blasser als seine Kollegin präsentiert, erzählt.
Alexej, für mich grundlegend zwar nicht so stark wie Clementine, macht dafür eine großartige Entiwcklung durch. Von dem klischeehaften beinharten Killer zu einem Menschen mit Emotionen.
Der Perspektivwechsel ist ein von Autorin Natascha Wahl gut gewähltes Mittel, mit dem sie  die Spannungskurve gekonnt auf hohem Niveau hält und auf den 210 keinen Platz für Längen oder Langeweile lässt.
Den Lesefluss unterstützt die Autorin neben gewählten stilistischen Mitteln auch mit ihrem Schreibstil. Flüssig legt sie Clementine und Alexej die Worte in den Mund und lässt ihre Leser die Geschichte einfach und unkompliziert lesen.

»Höhenrauschsaison« ist ein Ladythriller, ein Genre das von der Mischung aus Spannung, Liebe und Erotik lebt. Mit emotionalen Begegnungen zwischen Clementine und Alexej, Leidenschaft und auch erotischen Szenen bedient Meredith Winter das Genre nach allen Regeln der Kunst.
Und ganz nebenbei beeindruckt die Autorin noch mit einer ausführlichen Recherche zu Nepal und dem Mount Everest, die der Geschichte ein extra Hauch Authentizität verleiht.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

AUTORIN

Meredith WinterMeredith Winter wurde 1981 geboren, kommt aus Lüneburg,  ist alleinerziehende Mutter von rei Kindern und ist gelernte Ernährugsberaterin.
Die Autorin ist Gründerin, Verlegerin und Autorin des Sommerburg Verlags.
Neben dem Verlag und dem Schreiben ihrer eigenen Bücher schreibt die Autorin außerdem (keltische) Songs und liest selbst so viele Bücher, wie die Zeit hergibt.

 

Sommerburg Verlag ⋅ Sommerburg Verlag auf FB

 


Weitere Meinungen zu »Höhenrauschsaison« von Meredith winter

Bücherwürmchen (4/5)
Zeit für neue Genres (4/5)
Meine kleine Bücherwelt (2,5/5)
lesbar (o.A.)

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Rezension »The way to find love: Mareike & Basti« von Carolin Emrich

»The way to find love – Mareike & Basti«
von Carolin Emrich

Sternensand Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9068-2988-3
420 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

»Du weißt schon, dass du vergessen hast, zu bezahlen?«

»Wieso läufst du mir nach? Ein bisschen verrückt, meinst du nicht auch?«

Es sind nicht die typischen Worte eines Kennenlernens und es ist keine Liebe auf den ersten Blick, aber Sebastian und Mareike gehen einander nicht mehr aus dem Kopf. Als sie sich schließlich wieder begegnen, merken sie, dass es vielleicht doch mehr als Sympathie sein könnte. Langsam nähern sie sich einander an, doch Sebastian verschweigt ihr seine schwierige Kindheit und verstrickt sich in einem Netz aus Lügen, während Mareike ihm ihrerseits vorenthält, dass sie schwer krank ist.

Kann eine Liebe Bestand haben, wenn ihr Fundament aus Unwahrheiten und Ausreden erbaut wurde?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Wieder ein Debüt aus den Händen von Carolin Emrich. Mit dem Young Adult Liebesroman »The way to find love – Mareike & Basti« erschließt die Autorin ein neues Genre.

Wie aus ihren Fanatsy Romanen gewohnt, hat die Autorin ein sehr flüssig-leichten, angenehmen Schreibstil, der die Geschichte in einem angenehmen Fluss hält. Luftig und mühelos finden die Elemente von »The way to find love – Mareike & Basti« zu und greifen ineinander.
Die Komposition aus Leichtigkeit, Ernsthaftigkeit und den zarten Hauch der ersten Liebe ist Carolin Emrich sehr gut gelungen. Untermalt mit dem jugendlichen Hang zur Dramatik

Mit Mareike und Basti hat Carolin Emrich zwei sehr unterschiedliche Protagonisten geschaffen. Mareike ist die sehr behütet aufgewachsene, eher dickliche und teilweise fast schon über korrekte Freundin, die vermutlich jeder im Freundeskreis hat. Manchmal etwas anstrengend, aber mit dem Herzen am rechten Fleck und immer für ihre Freunde da.
Sebastian ist die Verkörperung dessen, was allgemeinen als Problemkind gilt: Schwierige familiäre Verhältnisse, betreutes Wohnen, Alkohol und Diebstahl.
Aber auch er hat das Herz am rechten Fleck, will das aber nicht unbedingt in aller Öffentlichkeit zugeben.
Beide Protagonisten harmonieren zusammen wunderbar. Ihre Geschichte zu lesen, ist ein bisschen so, als würden sich zwei Freunde aus dem eigenen Freundeskreis gerade näher kommen.

»The way to find love – Mareike & Basti« ist nicht dieses genretypische „Gesehen, verliebt, für immer zusammen“-Ding. Es ist vielmehr die wunderbare Geschichte von zwei jungen Menschen, die genauso jeden Tag passiert. Man trifft sich, man kommt ins Gespräch und irgendwann wir einem klar, dass da mehr ist.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Autorin Carolin Emrich

Carolin Emrich wurde 1992 in Kassel geboren. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und hat früh angefangen auch erste eigene Geschichten zu schreiben. Aus der anfänglichen Fanfiction reifte die Idee für ihr Debüt und 2015 nahm die Autorin Projekt „Elfenwächter“ in Angriff.
Die gelernte Industriemechanikerin lebt mit ihrer Familie in Hessen.

 

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Weitere Meinungen zu »The way to find love – Mareike & Basti« von Caroline EMrich

Selection Books (5/5)
Thoras Bücherecke  (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Lila Bücherwelten (9/10)
Lesen Lieben Träumen (4/5)
Manjas Bchregal (5/5)
Seductive Book (o.A.)

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Rezension »Elesztrah 03 – Blut und Federn« von Fanny Bechert

Elesztrah3 - Blut und Federn Fanny Bechert»Elesztrah 03 – Blut und Federn«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, April 2018
ISBN:978-3-906829-83-8
430 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Während Lysanna zuversichtlich ihrer Zukunft entgegensieht, hängt ihre Tochter Fayori dem Vergangenen hinterher. Auch nach Monaten fällt es ihr noch immer schwer, zu akzeptieren, dass der Seelenlose Sedan zum Feind übergelaufen sein soll.
Als Frostwall überfallen und Lysanna entführt wird, taucht Sedan plötzlich wieder auf und bietet Fayori seine Hilfe an. Die junge Elfe hat keine andere Wahl, als ihrem ehemaligen Lehrmeister zu vertrauen, wenn sie ihre Mutter retten will. Auf der Suche nach Lysanna geraten sie jedoch nicht nur in Lebensgefahr, sondern stoßen auch auf etwas, das es eigentlich gar nicht geben dürfte: Sedans Vergangenheit.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Endlich geht Elesztrah weiter und endlich stehen Fayori und Sedan im Mittelpunkt des Geschehens! Die beiden Charaktere haben mir schon in »Elesztrah 02 – Asche und Schnee« gut gefallen und irgendwie habe ich die Möglichkeit für eine größere Rolle bei Fayori schon geahnt.

Der Einstieg in »Elesztrah 03 – Blut und Federn« ist ein lauter Knall, es geht direkt hoch her und Fanny Bechert schont weder ihre Charaktere, noch ihre Leser. Damit verbrennt die Autorin aber nicht ihr ganzes Pulver zu beginn. Sie hält den Spannungslevel für ihre Leser und den Adrenalinpegel für ihre Charaktere konstant hoch und gönnt allen nur wenig kurze Verschnaufpausen.
Haben in den ersten beiden Bänden vor allem Lysanna und Aerthas sich entwickelnd dürfen und Tiefe bekommen, sind nun Fayori und Sedan dran. Beide nehmen eine erzählende Perspektive in der Geschichte ein und ermöglichen so einen tiefen Blick in ihren Charakter. Beide haben sich stark entwickelt und – ja, manchmal muss man Farbe bekennen- gefallen mir besser als Lysanna und Aerthas. So, jetzt ist es raus. 😀

Zu dem absoluten Lesevergnügen, dass »Elesztrah 03 – Blut und Federn« für all jene ist, die bereit sind, einstweilen neue Protagonisten zu akzeptieren und sich ihnen öffnen, trägt auch der Schreibstil von Fanny Bechert bei. Lebendig, detailliert, mitreißen und bildhaft erweckt sie die Fortsetzung ihrer Geschichte zum Leben. Dabei schafft sie eines, was nicht alle Autoren schaffen: ihre Geschichte um Lysanna, Aerthas, Fayori, Sedan und all die anderen bleibt unvorhersehbar. Geschickt platzierte Wendungen, Geheimnisse und die Offenlegung derselben bilden zusammen mit dem Schreibstil einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte.

»Elesztrah 03 – Blut und Federn« ist ein mitreißendes, lebendiges High Fantasy Highlight, das neben überzeugenden Charakteren auch mit viel Action, Spannung und  überraschenden Wendungen überzeugt.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Fanny_Bechert

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

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Weitere Meinungen zu »Elesztrah – Blut und Federn« von Fanny Bechert

Selection Books (5/5)
Thoras Bücherecke  (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)

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Die Elesztrah-Reihe

  

 


♦    ♦    ♦    ♦
Gewinnspiel

Die Gewinne & Teilnahmebedingungen findet ihr in der Facebook Veranstaltung zum Release.


Meine Frage für das heutige Tageslos (bitte in der Veranstaltung auf Facebook beantworten): 

Habt ihr einen Favoriten unter den Charkteren aus Elesztrah? Wer ist es und warum?
Wenn ihr Elesztrah noch nicht gelesen habt: Wie muss ein/e Protgonistin sein, um euch zu gefallen?

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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 07: Die Schlacht um DeGaulle« von Joshua Tree

»Behemoth 2333 – Band 07: Die Schlacht um DeGaulle«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, Februar 2018
ASIN: B07B23DXV7
151 Seiten
Preis: 2,99€ eBook

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Inhalt

Der Himmel steht in Flammen, die Schacht zwischen Alpha und den Neuromorph – zwischen den Flotten der Union, des Erprotektorats und der Locusts gibt es nur den Tod. Pascal, der getrennt von Jeremy und den anderen einer Mission folgt, gelingt es seine SenseNet-Botschaft die Kolonien. Alpha, die die List erkennt, will sich um keinen Preis geschlagen geben und greift zu allen Mitteln für ihren Sieg.
Jeremy und seine Crew haben derzeit ihre eigenen Probleme, scheinbar planen auch die Locusts ihr eigenes Ziel zu verfolgen, sie zwingen Jeremy zu Handeln und einen Verbündeten zu opfern…

Fazit

»Behemoth 2333« geht weiter – emotional und grandios. Joshua Tree hat einen intensiven Einstieg für seine Leser in den siebten Band seiner Reihe geschaffen, der die Leser mitnimmt.

Wieder schafft es der Autor, dass sich seine Charaktere entwickeln – in andere Richtungen, als ich vermutet habe. So war bisher Pascal der intelligente Stratege, der das große Ganze erkennt, ohne, dass ihm jemand das Puzzle erklären muss. Diesmal aber war es eher Jeremy, der die Puzzleteile zusammenfügte und das große Bild für die Leser zusammenfügte. Sehr charmant, dass aus dem sympathischen Captain, der zwar nicht dumm, aber eher der Aktionist war, sich hier brillieren konnte.
Aber auch die anderen Charaktere verändern sich, die emotionale Belastung auf ihren Schultern ist hoch und der Druck hinterlässt Spuren. Mich hat das Lesen vom siebten Band der Behemoth 2333 Reihe auch emotionale mitgenommen und an einer Stelle, hat mich Joshua Tree fassungslos und verloren stehenlassen, weil die Wendung so unerwartet war und doch so gut in das Gesamtbild passt.

Wie gewohnt überzeugt Joshua Tree wieder mit seinem bildhaften und sehr lebendigen Schreibstil, gekonnt lässt er die Spannungskurve von Anfang bis Ende ansteigen und nimmt seine Leser mit in einen nervenaufreibenden, mitreißenden Abschnitt von »Behemoth 2333«.

Kurz:  »Behemoth 2333 – Die Schlacht um DeGaulle« ist eine grandiose Fortsetzung einer komplexe Science-Fiction Serie. »Behemoth 2333« eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua TreeJoshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

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Weitere Meinungen zu »Behemoth 2333 – Die Schlacht um DeGaulle« von Joshua Tree

The Librarian and her books (5/5)


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Behemoth 2333


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Rezension: »Amizaras Diarium 1893 AD« von Valerian Çaithoque

»Amizaras Diarium 1893 AD«
von Valerian Çaithoque

Amizaras, Juni 2017
ISBN-13: 978-3-9814-4214-4
500 Seiten
Preis: 19,99€ eBook | 29,80€ Hardcover

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Inhalt

London 1893
Ein Artefakt aus dem Himalaya gelangt in das viktorianische London. Aus dem Entfesselungskünstler Harry Houdini, Samurai Nakano Takeko und Schwarzmagier Aleister Crowley werden in dem Kampf rund um das Artefakt unfreiwillige Schicksalsgefährten. Sie alle haben einen Platz in dem großen Plan eines Ariach: Amizaras hält scheinbar alle Fäden und bestimmt, wer lebt und wer stirbt.

Fazit

»Amizaras Diarium 1893« von Valerian Çaithoque ist ein Hingucker. Neben einer fesselnden Geschichte ist das Buch wie die »Amizaras-Chronik« optisch so wunderbar Illustriert, dass eine eBook-Version dieses Buches einer Verschwendung gleichkommt. Aufwendig und detailliert ist hier Seite um Seite gestaltet.

Lebendig, anschaulich und eingängig

Aber »Amizaras Diarium 1893«  ist nicht nur wegen der  Gestaltung eine Bereicherung für das Bücherregal. Valerian Çaithoque überzeugt wieder mit der Umsetzung der Idee hinter dem Buch. Mit seinem angenehmen und flüssigen Schreibstil haucht er den Protagonisten Leben ein und gestaltet das viktorianische London anschaulich und eingängig. Fast meint man das klappern der Absätze der etwas feineren Gesellschaft auf den Straßen Londons zu hören.
Neben der lebendigen Atmosphäre hat der Autor aber auch die Charaktere beseelt. Als Vorlage dienten drei historische Persönlichkeiten, die sich in der Realität nie begegnet sind, bei Valerian Çaithoque aber als Spielball der Ariach zu unfreiwilligen Schicksalsgefährten werden: Frauenheld und Entfesselungskünstler Harry Houdini, der auf der Suche nach dem einen Zaubertrick ist, der seinem Namen Unsterblichkeit verleiht, die kämpferische Samurai Nakano Takeko und Aleister Crowley, der so besessen von schwarzer Magie ist, dass er nicht merkt, wie nichtig seine Existenz ist, bis er sie fast verliert.

Jeder ist sich selbst der nächste und doch nur eine Figur

Spannend ist wieder, wie in der »Amizaras-Chronik«, wie jede Figur seine eigene Ziele verfolgt, sich dafür verbiegt, lügt und doch teilweise so nur einen großen Plan begünstigt. Valerian Çaithoque hat geschickt die Handlungen Einzelner mit dem großen Ganzen verwoben. Gepaart mit dem hohen Spannungsbogen und dem bildhaften Schreibstil des Autors ist dem Autor mit »Amizaras Diarium 1893«  eine großartiges Buch gelungen, das den Leser packt und mich in ein London voller Ariach nimmt.
Das »Amizaras Diarium 1893«  spielt inhaltlich vor der Amizaras-Chronik und kann dank Glossar und Zusammenfassung des Universums von Valerian Çaithoque gut ohne Kenntnis der Amizaras-Chronik gelesen werden.

Kurz:  »»Amizaras Diarium 1893« gelungenes Buch – inhaltlich und optisch. Spannend, düster, voller Rätsel und geheimnisvoller Mächte ist dieses Werk eine Empfehlung für alle, die Spannung und Komplexität zu schätzen wissen.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Valerian Çaithoque ist das Pseudonyms des Autors der Amizaras-Chronik. Er legt großen Wert auf seine Privatsphäre und zieht es vor, sich anonym durch die Buchwelt zu bewegen.

 

 

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Weitere Meinungen zu »Amizaras Diarium 1983 AD« von Valerian Çaithoque

Janetts Meinung (5/5)
Charleen’s Traumbibliothek (5/5)
Claudis Gedankenwelt (4,5/5)


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Die Amizaras-Chronik von Valerian Çaithoque


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Rezension: »Die Dämonenakadmie 03 – Die Prophezeiung« von Taran Matharu

Dämonenakademie Prophezeiung Taran Matharu

»Die Dämonenakadmie 03 – Die Prophezeiung«
von Taran Matharu

heyne>fliegt, Januar 2018
ISBN-13: 978-3-4532-6994-1
544 Seiten
Preis: 9,99€ eBook Ι 12,99€ Broschiert

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« &  Band 2 »Die Dämonenakademie – Die Inquisition« nicht kennen.

Inhalt

Fletcher, Kess, Othelo und Sylva sind den Dämonen entkommen – in den Äther, die Welt der Dämonen. Ihre Zeit ist knapp, denn alles hier ist Gift für ihre Körper.
Gemeinsam überstehen die vier einige brenzlige Situationen im Äther und ihrer Welt. Intrige über Intrige spinnt sich hier am Hof des Königs und das, während sich an der Grenze Hominums der Feind sammelt. Mitten in der letzten Schlacht um das Überleben von Menschen, Zwergen und Elfen müssen sich dann Fletcher und sein Dämon Ignatius ihrem größten Feind stellen: Khan, der weiße Ork, hat geschworen die freien Völker zu vernichten und über alle anderen zu herrschen.

Fazit

Beim Schreiben dieser Rezension blutet mir das Herz. Ich habe mich sehr auf das Finale der Trilogie um Fletcher und Ignatius gefreut. »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« und »Die Dämonenakademie – Die Inquisition« waren zwei mitreißende, aufregende Jugendbücher voller Energie, Abenteuer und Spaß. Ich wollte so gerne auch  »Die Dämonenakademie – Die Prophzeiung« loben und davon nur schwärmen. Leider, leider kann ich das aber nicht. Aber alles der Reihe nach.

Lebhaft und Bildreich beschreibt der Autor seine Welt

Taran Matharu hat auch in diesem Band der Dämonenakadmie bewiesen, dass er einen bildhaften und lebendigen Schreibstil hat. Fletcher und Ignatius, sowie die Zwerge Kess und Othello und natürlich Elfe Sylva wieder zum Leben erweckt. Sympathisch und mutig sind die vier Freunde, die allzu bald der einzige Schutz zwischen ihren Völkern und den Orks sind.
Dabei sind dem Autor die vier Charaktere wieder wunderbar gelungen. Sie haben sich entwickelt, sind reifer geworden und haben sich ihre Offenheit und Toleranz bewahrt. Sie haben weiterhin diesen offenen Blick auf die Welt behalten und stehen gegen jedes Unrecht auf ihrem Weg ein. Gleichzeitig lernen sie, dass Krieg kein Spiel ist und es zum Erwachsenwerden dazu gehört, geliebte Meschen, Elfen oder Zwerge zu verlieren.

Die Charaktere sind ein Highlight

So schön das Wiederlesen mit Fletcher und den anderen war, wurden meine Erwartungen an das Finale der Trilogie leider nicht erfüllt. Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen, war lebendig und abwechslungsreich. Die Mitte hatte ihre Schwächen. Im Zeitraffer wurden hier Handlungen vorangetrieben, ein ganze Dorf wieder aufgebaut und der Sapnnungsbogen in den Keller geschrieben. Je weiter ich las, desto mehr fragte ich mich, wann den nun der finale Showdown kommt. Die Antwort ist: Im letzten viertel des Buches.  Hier holt Taran Mantharu wieder sehr viel aus der Geschichte heraus, gestaltet lebendige Schlachten und löst Fletchers Situation zum Glück nicht mit einem übertrieben epischen Mann-gegen-Ork-Kampf, sondern mit weniger Klischee und in aller Kürze. Einen überzogenen Kampf zwischen Fletcher und Kahn gab es also nicht. Dafür wurde die Wichtigkeit des Zusammenhalts der Völker hervorgehoben und gelungene Dynamik eines Teams beschrieben.

Gefreut habe ich mich wieder über die Zeichnungen von Dämonen mit einem Überblick über ihre Fähigkeiten und Eigenschaften. Als bekennender Fan von Karten, Stammbäumen und Namensregister in Büchern, hat mich dieser Einblick in die Dämonologie wieder sehr begeistert.

Kurz:  »Die Dämonenakademie – Die Prophezeiung« von Taran Mantharu ist das Finale einer wunderbaren, kurzweiligen und fesselnden Reihe, das leider nicht meinen Erwartungen entsprochen hat. Trotz des durchwachsenen dritten Bandes, kann ich die Reihe um die Dämonenakademie nur empfehlen.
Voller Liebe zum Detail ohne sich in Nichtigkeiten zu verlieren erzählt Taran Mantharu eine spannende Geschichte um Krieg, Freundschaft und Schicksal.

Bewertung

3 von 5

 

Autor

Taran Mantharu

Taran Matharu wurde 1990 in London geboren und hegte schon früh eine Leidenschaft für Geschichten. Aus der Liebe zum Lesen entwickelte sich der Wunsch selbst zu Schreiben.
Er studierte Business Administration und absolvierte ein Praktikum bei Radom House UK.
Nach einer kleinen Aus- und Reisezeit nahm sein Debüt »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« im Rahmen des Nanowrimo 2013 gestalt an und wurde Publikumsliebling auf Wattpad.

WebsiteFacebook ⋅ Instagram

 

 


Weitere Meinungen zu »Die Dämonenakademie – DIe Prophzeiung« von Taran Matharu

Steffi’s Bücherwelt (4/5)
Komm mit ins Bücherwunderland (5/5)
Magische Momente (5/5)
Jennys Bücherkiste (5/5)


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Die Dämonenakademie

Prequel


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Die Chroniken der Weitseher 01 – Die Gabe der Könige« von Robin Hobb

Die Gabe der Koenige von Robin Hobb

»Die Chroniken der Weitseher 01 – Die Gabe der Könige«
von Robin Hobb

Penhaligon Verlag, August 2017
ISBN-13: 978-3764531836
608 Seiten
Preis: 9,99€ eBook Ι 15€ Broschiert

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Inhalt

Fitz ist der Bastard von einem Prinzen und einem Bauernmädchen. Er ist sechs Jahre alt, als ihn sein Großvater vor den Toren der Burg des Königs abgibt. Dieser Tag ändert sein Leben.
Er steht im Dienste des Königs und versucht als Bastard des Thronfolgers seinen Platz am Hof und im Leben zu finden. Erst das Erwachen seiner Gabe zeigt Fitz einen Weg auf, der gepflastert ist mit Intrigen, Verzicht, Selbstaufgabe und Gefahr.  Fitz muss sich immer wieder entscheiden, ob er auf sein Gefühl oder den Befehl des Königs hört.

Fazit

Leser von Robin Hobb kennen dieses Buch vielleicht schon unter dem Titel »Die Legende vom Weitseher 01 – Der Adept des Assassinen« aus dem Bastei-Lübbe Verlag oder »Der Weitseher« aus dem Heyne Verlag. »Die Gabe der Könige« ist eine neue Auflage vom Auftakt der Fantasy Trilogie von Robin Hobb.

Robin Hobb hat einen ganz eigenen Schreibstil. Ausschweifend, detailliert und dennoch angenehm zu lesen füttert die Autorin ihre Leser langsam aber stetig mit Informationen der Geschichte. Sie lässt Fitz seine Geschichte niederschreiben und rekapitulieren, was er erlebt hat. Die Leser lernen den Protagonisten Fitz als alten Mann an seinem Lebensabend kennen, werden aber zügig an den Tag katapultiert, an den sich Fitz als ersten Tag bewusst erinnern kann.
Es ist kalt, es schneit und sein Großvater übergibt den sechsjährigen Fitz an den Hof des Königs bringt und den Jungen zurück lässt.

Weniger ist manchmal mehr

Den Spannungsbogen baut die Autorin stetig auf, unterbricht ihn aber leider immer wieder mit Szenen, die zwar schön zu lesen, aber nicht für die Geschichte unbedingt notwendig sind. Diese Längen haben dann doch trotz angenehmen Schreibstils meinen Lesefluss beeinflusst. Andererseits gab dadurch gute Stellen, um das Buch ohne schlechtes Gefühl mal aus der Hand zu legen. Eigentlich schade, denn die Idee und die Welt von Robin Hobb haben viel Potenzial und wurden mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Auch der Aufbau der Handlung und die Erzählweise der Autorin sind Stärken von »Die Gabe der Könige«, die unter den Längen der Handlung leiden.

FITZ, der schwierige Charakter

Die Charaktere von Robin Hobb sind sehr interessant. Sie sind gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe, aber gerade Fitz ist ein herausfordernder Charakter. Er ist nicht der typische junge Held der Geschichte, dem übel mitgespielt wird und der sich dennoch prächtig entwickelt. Vielmehr neigt er zu Selbstmitleid und stellt sich manchmal schon sehr naiv und hilflos an. Ich bevorzuge eigentliche starke Protagonisten, wodurch »Die Gabe der Könige« mit Fitz eine Herausforderung für mich war. Ich durch meine Vorliebe nicht ganz warm mit Fitz, kann Robin Hobb aber nicht absprechen Charaktere lebendig werden lassen zu können – man muss nur auch ein Herz für sie haben.

Kurz:  »Die Gabe der Könige« von Robin Hobb ist ein schöner Auftakt mit viel Potential und einigen Schwächen. Die Welt und Handlung versprechen eine aufregende Geschichte mit einem untypischen Protagonisten, die durch zu viele Längen ausgebremst wird. Wer sich an Längen und Details in einer Geschichte nicht stört, mittelalterliche Settings mag und ein Herz für untypische Protagonisten hat, sollte einen Blick auf die Weitseher-Reihe von Robin Hobb werfen.

Bewertung

3 von 5

 

Autorin

© Frank Hanewacker/Sedan Sieben

Robin Hobb wurde 1952 in Kalifornien geboren. Sie hat vier Kinder und lebt heute in Washington. Mit 18 heiratete Robin Hobb ihren Mann und veröffentlichte im selben Jahr ihre erste Kurzgeschichte. Mit „Die Gabe der Könige“ (1995) gelang der Autorin der internationale Durchbruch.

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Weitere Meinungen zu »Die Gabe der Könige« von Robin Hobb

 


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Die Chroniken der Weitseher


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 06: Die Pforten der Hölle« von Joshua Tree

Joshua Tree Behemoth 2333 Pfoten der Hölle

»Behemoth 2333 – Band 06: Die Pforten der Hölle«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, Januar 2018
ASIN: B07934BNWY
167 Seiten
Preis: 2,99€ eBook

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Inhalt

Nach dem Sieg über Moreau müssen die Menschen und Locus neue Kräfte schöpfen. Nur wenige Wochen trennen sie von dem Kampf, der das Überleben des freien Willens sichern soll. Und es gibt viel zu tun, Pläne wollen geschmiedet, Schiffe gebaut und Überlebende motiviert werden.
Als die Barriere um Bismarck bricht, zeigt sich, dass auch die Alpha nicht untätig war und der Himmel über Bismarck wird zum Vorhof der Hölle.

Fazit

»Behemoth 2333« geht weiter und neigt sich langsam dem Ende zu. Einige offene Handlungsstränge finden ihren Abschluss, andere fungieren als Cliffhänger und lassen mich den nächsten Band sehnlichst erwarten.

Zum Einstieg des Buches lässt Joshua Tree seine Leser ganz kurz Luft holen. Jeremy und seine Crew sitzen auf der Couch und lassen am Abend vor der finalen Schlacht um Bismarck ihre Reise partiell Revue passieren. Der Autor hat es geschafft diese merkwürdige Atmosphäre aus Angst, Sorgen, Aufregung, Freundschaft und Kampfgeist einzufangen.
Auf den nächsten Seiten ist dieser Band alles andere als ruhig. Mit dem öffnen der Barriere um Bismarck überschlagen sich die Ereignisse und jeder schwebt in Lebensgefahr.

Die Wege von Pascal und Jeremy trennen sich in diesem Band erstmals wieder. Während Jeremy und seine Crew auf der Suche nach verbündeten die Schlacht um Bismark hinter sich lassen und feststellen, dass Pläne sich immer anders entwickeln als erhofft, ist Pascal mitten im Geschehen.
Die ständige Gefahr für Leib und Leben um Pascal herum hat seinen Konflikt, jetzt ein normaler Mensch ohne technische Spezifikationen und sein Gefühlschaos hervor gehoben. Joshua Tree hat Pascal in den letzten Bänden bis hierher eine Tiefe gegeben, die mich immer wieder überrascht. Von allen Charakteren hat Pascal sich am meisten entwickelt.

Joshua Tree hat es in diesem Band wieder geschafft, mich zu fesseln und sowohl bei seinen Charakteren als auch der Geschichte unvorhersehbar zu bleiben. Ich bin gespannt, was sich der Autor für das Finale ausdenkt.
Wie gewohnt überzeugt Joshua Tree mich wieder mit seinem bildhaften und sehr lebendigen Schreibstil, gekonnt lässt er die Spannungskurve von Anfang bis Ende ansteigen und nimmt seine Leser mit in einen nervenaufreibenden, mitreißenden Abschnitt von »Behemoth 2333«.

Kurz:  »Behemoth 2333 – Die Pforten der Hölle« ist eine grandiose Fortsetzung einer komplexe Science-Fiction Serie. »Behemoth 2333« eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua TreeJoshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

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Weitere Meinungen zu »Behemoth 2333 – Die Pforten der Hölle« von Joshua Tree

Reading Elves (4,5/5)
The Librarian and her books (4/5)


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Behemoth 2333


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Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar

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