Rezension »Deceptive City 01 – Aussortiert« von Stefanie Scheurich

Deceptive City Aussortiert Stefanie Scheurich»Deceptive City – Aussortiert«
von Stefanie Scheurich

Sternensand Verlag, Juni 2018
ISBN: 978-3-9068-2990-6
440 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Sicher. Sauber. Perfekt.
Das ist die Stadt, in welcher die sechzehnjährige Thya ein sorgenfreies Leben hinter schützenden Mauern führt. Eltern können sich ihre Wunschkinder kreieren lassen, niemand wird je krank und alles läuft in geregelten Bahnen. Thya ahnt nicht, dass es außerhalb ihrer heilen Welt Menschen gibt, die täglich ums Überleben kämpfen müssen. So wie Mitchell, der nur einen einzigen Ausweg sieht, um seine kranke Mutter zu retten: Er muss in die Stadt schleichen und Antibiotika besorgen, sonst stirbt sie. Dass er dabei nicht nur sein Schicksal, sondern auch das von Thya verändert, scheint in einer Welt, in der alles perfekt geplant ist, ein Ding der Unmöglichkeit.
Aber Menschen sind nicht perfekt. Sie machen Fehler.
Und sie neigen dazu, andere den Preis dafür zahlen zu lassen.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Perfekt (Un)Perfekt

»Deceptive City – Aussortiert« von Stefanie Scheurich ist schon jetzt der Buchtitel, den ich am häufigsten falsch geschrieben habe. Dabei ist er gar nicht so schwer. Aber das nur vorweg am Rande.

»Deceptive City – Aussortiert« ist der Auftakt um die Trilogie von Thya und Mitchell, die in zwei getrennten Welten aufwachsen und deren Wege sich eigentlich nie gekreuzt hätten. Wäre da nicht dieser eine Makel in Thyas perfekten, teuren Genen und wäre Mitchell nicht so ein fürsorglicher, warmherziger Mensch, der für Familie und Freunde alles riskiert – auch sein Leben.
Die beiden Protagonisten harmonieren perfekt miteinander und entwickeln sich stetig weiter. Die naive Thya lernt, dass nicht alles in ihrer behüteten, überzüchteten Welt perfekt ist und wie teuer Unvollkommenheit die Menschen zu stehen kommen kann. Mitchell kann seine Sicht ebenfalls verändern und sich weiter entwickeln.
Neben den beiden Protagonisten ergänzen zwei wichtige Charaktere, das Quartett der erzählenden Perspektiven: Susi, eine Freundin von Mitchell und der undurchsichtige Theo.
Ich bin sehr gespannt, welche weiteren Entwicklungen Stefanie Scheurich für ihre Charaktere in der Fortsetzung bereit hält und hoffe, dass sie vor allem an einem festhält: dem individuellen Stil ihrer Erzähler. Jeder der vier schildert die Geschichte auf seine eigene Art. als hätte nicht eine Autorin, sondern vier Autoren an dieser Geschichte geschrieben.

Eine Rasse – Zwei Klassen

Neben den Charakteren, die mir wegen ihrer Einzigartigkeit und Authentizität gut gefallen haben und der Wandelbarkeit bzw. Anpassungsfähigkeit von Stefanie Scheurichs Schreibstil an ihre Charaktere, hat mir auch der Plot gut gefallen. Eine Rasse, Spezies für alle, die diesen Begriff bevorzugen, aber zwei Klassen. Überzüchtete Vollkommenheit mit designten Wunschkindern auf der einen und in Armut lebenden Menschen, die nicht einmal vernünftigen Zugang zu Medikamenten, auf der anderen Seiten.
Zwei Extreme, die nach einer pervertierten Version unseres Zwei-Klassen-Models im Gesundheitwesen klingen.
Zwei Extreme, über die wir hoffentlich noch viel, viel mehr in den folgenden zwei Bänden erfahren. Also noch sehr, sehr, sehr viel mehr.
Stefanie Scheurich hat mich sehr neugierig gemacht und ich bin verdammt gespannt, was sie sich weiteres für die Geschichte von Thya und Mitchell überlegt hat.

Eine „ruhige“ Dystopie – geht das?

Dystopien, die bisher meinen Weg gekreuzt haben, waren vor allem eines: schnell, fast hektisch. Entweder flohen die Protagonisten vor einer Krankheit, einer Mutation oder den Auswirkungen eines chemischen Unfalls. Alles und jeder war ständig in Bewegung, oft (nicht immer!) haben die Charaktere und ihre Entwicklung hinter dem Adrenalin und der Spannung zurück stehen müssen.
(Beispiele für Autoren und Dystopien, die beides verbinden: »Countdown to Noah« von Fanny Bechert, »Raubzug des Phoenix« von D.B. Granzow).
Eine ruhigere Dystopie konnte ich mir nicht vorstellen, aber siehe da mit »Deceptive City – Aussortiert« hat mich Stefanie Scheurich eines Besseren belehrt. Sie legt vor allem Wert auf die Entwicklung ihrer Charaktere, lässt dabei aber weder das Tempo, die Spannung noch das große Ganze aus den Augen.

»Deceptive City – Aussortiert« von Stefanie Scheurich ist eine Dystopie, die aktuelle Diskussionen aufgreift und Themen wie Genmanipulation oder Zwei-Klassen-Gesellschaften dramatisch, brisant und abwechslungsreich präsentiert.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

AUTORIN

Stefanie Scheurich wurde 1997 im Schwabenland geboren und lebt mit ihrer Familie in einem Stadtteil in Esslingen. Die Autorin liebt die Ruhe und könnte stundenlang einfach nur lesen. Nach dem Abitur begann Stefanie Scheurich allerdings erste eigene Seiten zu füllen und veröffentlichte 2016 ihre ersten Geschichten.
Die Autorin träumt davon, vom Schreiben leben zu können, widmet sich bis dahin allerdings ihrem Studium und dem Ballett.

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Weitere Meinungen zu »Deceptive City – Aussortiert«
von Stefanie Scheurich

Eine Bücherwelt (o.A.)
Süchtig nach Büchern (4/5)
All you need is a lovely book (5/5)
Seductive Books (o.A.)

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GEWINNSPIEL

Gewinnspiel um Taschenbuch und Goodies

So geht’s
1) Beantworte die Frage und sammel ein Los.
2) Sammel Zusatzlose durch Aktiv-Sein in der Facebookveranstaltung.
3) Von Montag bis Freitag weitere Lose auf den einzelnen Blogs sammeln, die ihre Rezensionen vorstellen (Links werden ebenfalls in der Veranstaltung geteilt).

Los-Frage:
Wo ist Deine ethische Grenze in der Genforschung?

Teilnahmebedingungen
Du bist mindestens 18 Jahre alt oder hast die Zustimmung Deines Erziehungsberechtigten. Ausgelost wird unter allen Teilnehmern, die die Bedingungen erfüllt haben, per Zufallsprinzip.
Im Gewinnfall haben die Gewinner 24 Stunden Zeit, sich zu melden, bevor der Gewinn verfällt. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Gewinn kann nicht umgetauscht und nicht in bar ausgezahlt werden.
Keine Haftung auf dem Postweg.
Mitmachen kannst Du noch bis zum 22.06.2018. 11:59h.

Veranstalter ist der Sternensand Verlag

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.
Cover: Sternensand Verlag

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Rezension »The way to find love: Mareike & Basti« von Carolin Emrich

»The way to find love – Mareike & Basti«
von Carolin Emrich

Sternensand Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9068-2988-3
420 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

»Du weißt schon, dass du vergessen hast, zu bezahlen?«

»Wieso läufst du mir nach? Ein bisschen verrückt, meinst du nicht auch?«

Es sind nicht die typischen Worte eines Kennenlernens und es ist keine Liebe auf den ersten Blick, aber Sebastian und Mareike gehen einander nicht mehr aus dem Kopf. Als sie sich schließlich wieder begegnen, merken sie, dass es vielleicht doch mehr als Sympathie sein könnte. Langsam nähern sie sich einander an, doch Sebastian verschweigt ihr seine schwierige Kindheit und verstrickt sich in einem Netz aus Lügen, während Mareike ihm ihrerseits vorenthält, dass sie schwer krank ist.

Kann eine Liebe Bestand haben, wenn ihr Fundament aus Unwahrheiten und Ausreden erbaut wurde?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Wieder ein Debüt aus den Händen von Carolin Emrich. Mit dem Young Adult Liebesroman »The way to find love – Mareike & Basti« erschließt die Autorin ein neues Genre.

Wie aus ihren Fanatsy Romanen gewohnt, hat die Autorin ein sehr flüssig-leichten, angenehmen Schreibstil, der die Geschichte in einem angenehmen Fluss hält. Luftig und mühelos finden die Elemente von »The way to find love – Mareike & Basti« zu und greifen ineinander.
Die Komposition aus Leichtigkeit, Ernsthaftigkeit und den zarten Hauch der ersten Liebe ist Carolin Emrich sehr gut gelungen. Untermalt mit dem jugendlichen Hang zur Dramatik

Mit Mareike und Basti hat Carolin Emrich zwei sehr unterschiedliche Protagonisten geschaffen. Mareike ist die sehr behütet aufgewachsene, eher dickliche und teilweise fast schon über korrekte Freundin, die vermutlich jeder im Freundeskreis hat. Manchmal etwas anstrengend, aber mit dem Herzen am rechten Fleck und immer für ihre Freunde da.
Sebastian ist die Verkörperung dessen, was allgemeinen als Problemkind gilt: Schwierige familiäre Verhältnisse, betreutes Wohnen, Alkohol und Diebstahl.
Aber auch er hat das Herz am rechten Fleck, will das aber nicht unbedingt in aller Öffentlichkeit zugeben.
Beide Protagonisten harmonieren zusammen wunderbar. Ihre Geschichte zu lesen, ist ein bisschen so, als würden sich zwei Freunde aus dem eigenen Freundeskreis gerade näher kommen.

»The way to find love – Mareike & Basti« ist nicht dieses genretypische „Gesehen, verliebt, für immer zusammen“-Ding. Es ist vielmehr die wunderbare Geschichte von zwei jungen Menschen, die genauso jeden Tag passiert. Man trifft sich, man kommt ins Gespräch und irgendwann wir einem klar, dass da mehr ist.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Autorin Carolin Emrich

Carolin Emrich wurde 1992 in Kassel geboren. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und hat früh angefangen auch erste eigene Geschichten zu schreiben. Aus der anfänglichen Fanfiction reifte die Idee für ihr Debüt und 2015 nahm die Autorin Projekt „Elfenwächter“ in Angriff.
Die gelernte Industriemechanikerin lebt mit ihrer Familie in Hessen.

 

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Weitere Meinungen zu »The way to find love – Mareike & Basti« von Caroline EMrich

Selection Books (5/5)
Thoras Bücherecke  (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Lila Bücherwelten (9/10)
Lesen Lieben Träumen (4/5)
Manjas Bchregal (5/5)
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Rezension »Elesztrah 03 – Blut und Federn« von Fanny Bechert

Elesztrah3 - Blut und Federn Fanny Bechert»Elesztrah 03 – Blut und Federn«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, April 2018
ISBN:978-3-906829-83-8
430 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Während Lysanna zuversichtlich ihrer Zukunft entgegensieht, hängt ihre Tochter Fayori dem Vergangenen hinterher. Auch nach Monaten fällt es ihr noch immer schwer, zu akzeptieren, dass der Seelenlose Sedan zum Feind übergelaufen sein soll.
Als Frostwall überfallen und Lysanna entführt wird, taucht Sedan plötzlich wieder auf und bietet Fayori seine Hilfe an. Die junge Elfe hat keine andere Wahl, als ihrem ehemaligen Lehrmeister zu vertrauen, wenn sie ihre Mutter retten will. Auf der Suche nach Lysanna geraten sie jedoch nicht nur in Lebensgefahr, sondern stoßen auch auf etwas, das es eigentlich gar nicht geben dürfte: Sedans Vergangenheit.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Endlich geht Elesztrah weiter und endlich stehen Fayori und Sedan im Mittelpunkt des Geschehens! Die beiden Charaktere haben mir schon in »Elesztrah 02 – Asche und Schnee« gut gefallen und irgendwie habe ich die Möglichkeit für eine größere Rolle bei Fayori schon geahnt.

Der Einstieg in »Elesztrah 03 – Blut und Federn« ist ein lauter Knall, es geht direkt hoch her und Fanny Bechert schont weder ihre Charaktere, noch ihre Leser. Damit verbrennt die Autorin aber nicht ihr ganzes Pulver zu beginn. Sie hält den Spannungslevel für ihre Leser und den Adrenalinpegel für ihre Charaktere konstant hoch und gönnt allen nur wenig kurze Verschnaufpausen.
Haben in den ersten beiden Bänden vor allem Lysanna und Aerthas sich entwickelnd dürfen und Tiefe bekommen, sind nun Fayori und Sedan dran. Beide nehmen eine erzählende Perspektive in der Geschichte ein und ermöglichen so einen tiefen Blick in ihren Charakter. Beide haben sich stark entwickelt und – ja, manchmal muss man Farbe bekennen- gefallen mir besser als Lysanna und Aerthas. So, jetzt ist es raus. 😀

Zu dem absoluten Lesevergnügen, dass »Elesztrah 03 – Blut und Federn« für all jene ist, die bereit sind, einstweilen neue Protagonisten zu akzeptieren und sich ihnen öffnen, trägt auch der Schreibstil von Fanny Bechert bei. Lebendig, detailliert, mitreißen und bildhaft erweckt sie die Fortsetzung ihrer Geschichte zum Leben. Dabei schafft sie eines, was nicht alle Autoren schaffen: ihre Geschichte um Lysanna, Aerthas, Fayori, Sedan und all die anderen bleibt unvorhersehbar. Geschickt platzierte Wendungen, Geheimnisse und die Offenlegung derselben bilden zusammen mit dem Schreibstil einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte.

»Elesztrah 03 – Blut und Federn« ist ein mitreißendes, lebendiges High Fantasy Highlight, das neben überzeugenden Charakteren auch mit viel Action, Spannung und  überraschenden Wendungen überzeugt.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Fanny_Bechert

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

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Weitere Meinungen zu »Elesztrah – Blut und Federn« von Fanny Bechert

Selection Books (5/5)
Thoras Bücherecke  (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)

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Die Elesztrah-Reihe

  

 


♦    ♦    ♦    ♦
Gewinnspiel

Die Gewinne & Teilnahmebedingungen findet ihr in der Facebook Veranstaltung zum Release.


Meine Frage für das heutige Tageslos (bitte in der Veranstaltung auf Facebook beantworten): 

Habt ihr einen Favoriten unter den Charkteren aus Elesztrah? Wer ist es und warum?
Wenn ihr Elesztrah noch nicht gelesen habt: Wie muss ein/e Protgonistin sein, um euch zu gefallen?

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Rezension: »Ein Tess-Carlisle-Roman 01 – Jägerseele« von Nicole Schuhmacher

»Ein Tess-Carlisle-Roman 01 – Jägerseele«
von Nicole Schuhmacher

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13:978-3-9068-2981-4
358 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Na? Lust auf ein Abenteuer?
Mein Name ist Tess Carlisle und diese Geschichte erzählt von meinem verrückten Leben als Kautionsdetektivin im guten alten und magischen New Orleans. Puh, mein Alltag ist nicht immer einfach. Versteht mich nicht falsch, ich liebe diese Stadt! Aber meine tägliche Routine besteht leider allzu oft aus unschönen Begegnungen mit stinkenden Trollen, pöbelnden Kleinganoven und unkooperativen Nymphen. Von unheimlichen Voodoo-Shop-Besitzern und ständig Streiche spielenden Mitbewohnern will ich erst gar nicht anfangen. Und oh, die nächste Miete ist auch schon wieder fällig.
Da kommt ein gut bezahlter Auftrag für diesen reichen Schnösel … also … den selbst ernannten Wohltäter der Stadt … doch gerade recht, oder? Hätte ich doch nur vorher gewusst, dass ein unerwartetes Ereignis plötzlich das nächste jagt und irgendwann auch vom Ende der Welt die Rede sein wird. Aber schließlich zeigt sich mir einmal mehr, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Auch wenn diese nicht immer menschlich sind.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Nicole Schuhmacher hat eine tolle Schreibe, eine sympathische Protagonistin und ein Faible für McGyuver – letzteres teilt Kautionsjägerin Tess Carlisle.

Humorvoll erzählt Nicole Schuhmacher die Abenteuer von Tess und sorgte damit für den einen oder anderen Lacher bei mir. Gepaart mit den Anspielungen auf eine Serie, die ich früher viel geguckt habe, war der Unterhaltungswert perfekt.
Mein Highlight der Geschichte ist Tess, sarkastisch, chronisch pleite, eigenwillig und mit einem großen Mundwerk, bringt sich die junge Kautionsjägerin häufig in unangenehme Situationen. Außerdem liebt sie Pink – etwas, das ich gut nachvollziehen kann. Wenn Tess jetzt noch auf Glitzer steht, sind wir Schwestern um Geiste.
Unterstützt wird Tess von ihrer Assistentin Fin, dem Wichtel und ihrem Vermieter Puck und Goldfisch Bob. Die Charaktere sind Gold wert! Zwar sind sie in ihrer Gestaltung stereotypisch, in ihrer Dynamik aber unterhaltsam und gelungen.

Neben den Charakteren ist Nicole Schuhmacher auch Atmosphäre gut gelungen. Durch ihren eingängigen, einfachen, erzählenden Schreibstil malt die Autorin das Bild eines New Orleans, in dem Trolle und Zentauren leben, Voodo Shop Besitzer mit ihren Tattoos reden und andere Wesen das Ende der Welt einläuten.
Mit einem gelungenen Spannungsbogen unterstützt die Autorin ihre Geschichte, die zwar vorhersehbar, deshalb aber nicht weniger unterhaltsam ist. Ein Umstand, den Nicole Schuhmacher zudem mit ihrem Schreibstil, den liebenswert-sympathischen Charakteren und den hohen Unterhaltungswert mehr als wett macht.

»Jägerseele« von Nicole Schuhmacher ist eine Empfehlung für alle, die sich gerne in unterhaltsame Fantasy Abenteuer stürzen, kurzweilige Geschichten zu schätzen wissen und keine Angst vor triefenden Sarkasmus haben.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Nicole Schuhmacher wurde im Mai 1987  in der sächsischen Schweiz geboren und lebt heute immer noch in einem Ort ist Ostsachsen. Die Autorin ist vielfältig, ist Cosplayerin, Disney-Verehrerin und Musical-Gängerin. Sie ist Tagträumerin und hat ein Faible vor unnütze glitzernde PINKE Dinge. Nicole Schuhmacher liebt außerdem Mangas, Animes, ihre Playstation, Knoblauch, Meerjungfrauen und Bücher. Sie bezeichnet sich selbst als Fangirl, Superhelden-Süchtling und Vampir-Lady
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Weitere Meinungen zu »JägerSeele« von Nicole Schuhmacher

Der Lesefuchs (3,5/5)
Süchtig nach Büchern (2,5 /5)
Manjas Buchregal (5/5)
 Bücherfarben (4/5)
 LesenLiebenTräumen (5/5)
♦ Selection Books (4,5 / 5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (4,5/5)
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Rezension: »Elayne 01 – Rabenkind« von Jessica Bernett

Elayne Rabenkind Jessica Bernett»Elayne 01 – Rabenkind«
von Jessica Bernett

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-9068-2977-7
342 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens als Tochter von König Pelles, auch bekannt als Fischerkönig, in einer düsteren Festung auf. Getrieben von der Vision seiner verstorbenen Frau, nach der seine Tochter Elayne die Mutter einer der größten Helden aller Zeiten werden soll, ist König Pelles bereit das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter zu opfern.

Fazit

Wer kennt nicht die britische Legende um König Artus, die Tafelrunde und den heiligen Gral? Aber wer kennt die Geschichte von Elaine of Corbenic in der Artus Saga? Jessica Bernett erzählt ein mögliches Leben von der faszinierenden Gestalt der Elaine of Corbenic.

Die Leser lernen Elayne kennen, als sie die Schwelle zum heiratsfähigen Alter überschritten hat. Ihrem Vater, der immer an die Vision seiner verstorbenen Frau denkt, ist aber kein Freier gut genug und so kann Elayne den anderen Mädchen nur beim erwachsen werden zusehen. Ein Umstand, der Ealyne mehr frustriert, als er sollte und doch nagt das Verhalten ihres Vaters an ihr.
Als ein Barde in Corbenic halt macht, ändert sich das Verhalten von König Pelles und Elayne beginnt sich zu fragen, was ihr Vater vor ihr verheimlicht.

Mit der Gestaltung der Atmosphäre und ihrer Protagonistin hat sich Jessica Bernett viel Mühe gegeben, sympathisch, mutig und stark ist Elayne bei ihrem Volk beliebt, packt an, wenn es nötig ist und hilft, wo sie kann. Eine starke Frau in einer von Männern bestimmten Zeit.
Eine Zeit, die die Autorin mit ihrem sehr einfachen, aber ebenso lebendigen und bildhaften Schreibstil zum Leben erweckt. Neben der Protagonistin, die sich merklich mit der Geschichte entwickelt, hat mir vor allem noch die Dynamik zwischen Elayne und dem Barden gefallen. Hier hat Jessica Bernett merklich viel Liebe und Sorgfalt investiert und auch Einflüsse wie das Alter und die äußeren Umstände berücksichtigt. Mehr ins Detail kann ich ohne Spoiler leider nicht gehen – ich habe wirklich viele Formulierungen versucht.

»Elayne – Rabenkind« ist ein ruhiger Roman, der Mythen lebendig werden lässt. Dabei entbehrt der Reihenauftakt der Spannung, die manch Leser vielleicht erwartet und Leser durch ein Buch hetzt. Die Leser haben viel mehr die Chance in Elaynes Leben einzutauchen und  sich von der Atmosphäre und Jessica Bernett Schreibstil gefangen nehmen und bezaubern zu lassen.

»Elayne – Rabenkind« von Jessica Bernett ist eine Empfehlung für alle, die sich gerne verzaubern lassen und in die Mythen vergangener Zeiten eintauchen.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Jessica Bernett wurde 1978 in Wiesbaden geboren. Heute wohnt die Autorin mit Mann, Kindern und Katzen in Mainz.
Wenn Jessica Bernett nicht gerade Geschichten schreibt oder mit ihren Kindern in Abenteuer versinkt, ist sie am liebsten auf Conventions unterwegs, um sich über ihre Lieblingsserien, Filme und Bücher auszutauschen.
Jessica Bernett liebt starke Frauenfiguren in spannenden Geschichten und tobt sich in allen Bereichen der Fanatsy aus.
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Weitere Meinungen zu »Elayne – Rabenkind« von Jessica Bernett

Der Lesefuchs (2/5)
Süchtig nach Büchern (2,5 /5)
Katjas Bücherwelt (3/5)
Lina’s Büchertraumwelt (4/5)
Manjas Buchregal (5/5)
Thoras Bücherecke (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Eine Bücherwelt (o.A.)
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Rezension: »Der rote Tarkar« von C.M. Spoerri

Der rote Takar C.M. Spoerri»Der rote Tarkar«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-9068-2985-2
370 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch / 18,95€ Hardcover

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Klappentext

Vom wohlhabenden Mann zum Sklaven.
Von grenzenloser Macht zum Kampf ums Überleben.
Erlebe die Geschichte des ›roten Tarkars‹ und wie er zu einer Legende von Karinth wurde.

Als mächtiger Magier und Sohn des Bürgermeisters gehört Arkan zur privilegierten Oberschicht der Hauptstadt Karinth. Doch als er sein Herz an ein Sklavenmädchen verliert, bedeutet dies nicht nur das Ende seines wohlhabenden Lebens, sondern auch den Beginn einer abenteuerlichen Reise, die ihn an die Grenzen seiner Kräfte bringt. Und ihm aufzeigt, dass die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht mit Gold gekauft werden können.
Quelle: Sternensnad Verlag

Fazit

Mysteriös, unnahbar und mit viel Potential für ein eigenes Abenteuer kam der Rote Tarkar in „Die Legenden von Karinth“ daher.
Endlich ist es soweit und der Wandel des verliebten und jungen Arkan,  seines Zeichens Schürtzenjäger, angesehener  Magier und verwöhnter Sohn des Bürgermeisters, zu einer Legende von Karinth hat begonnen.

Eingängig und farbenprächtig entführt Autorin C.M. Spoerri ihre Leser erneut nach Karinth. Diesmal ist es die Geschichte einer jungen Liebe über die Stände der Gesellschaft hinweg und gegen die Norm, die den Lauf eines Schicksals bestimmt. Und dennoch steht diese Liebe nicht im Mittelpunkt des Geschehens.
Die Leser folgen Arkan, der seinerseits seiner ersten großen Liebe folgt, die als Sklavin verkauft wurde. Dabei verlässt der junge Magier erstmals die sicheren Gefilde seiner Heimat und den Schatten seines Vaters, des Bürgermeisters. Schnell wird Arkan ersichtlich, wie gefährlich das Leben für die weniger Privilegierten ist und dass der Tod nicht immer die schlechtere Wahl ist.

Auf seiner fieberhaften Suche gerät Arkan mehr als einmal an die Grenzen seiner Kräfte, zum Glück aber hat er zwei Reisegefährten, Chahur und Tamór. Zwei wunderbare Nebencharaktere, die viel für den Protagnisten tun und ihm loyal zur Seite stehen.
Neben Arkan, Chahur und Tamór, die wie von der Autorin gewohnt, lebendig und authentisch sind gibt es weitere Akteure, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Allen voran der Händler Beragor, der mit seiner undurchsichtigen aber unterhaltsamen Art gleich wieder mein Interesse geweckt hat.

Mit ihrem bildhaften und fließenden Schreibstil beschreibt C.M. Spoerri einfühlsam und eingängig, aber gleichzeitig auch fesselnd und mitreißend die Geschichte von Arkan, der eine der grausamsten Wandlungen durchmachen muss, die ein fühlendes Wesen sich wohl vorstellen kann. Dabei beschreibt die Autorin genug Details, um die Atmosphäre zu schaffen und lässt der Fantasie gleichzeitig genug Freiraum, um die Geschichte und Arkans Gedanken selbst zu erleben.

„Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri ist ein wunderbares und mitreißendes neues Abenteuer aus Karinth. Bildgewaltig und spannungsgeladen schickt die Autorin ihre Leser durch die Geschichte von Arkan, lässt dabei aber nicht die leisen Momente, die Atempausen des Abenteuers außer acht.  All das würzt C.M. Spoerri wie immer mit einer Prise Humor und Sarkasmus.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf „Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri werfen.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

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Rezension: »Streuner – verflucht liebenswert« von Stefanie Scheurich

Streuner - verflucht liebenswert Stefanie Scheurich»Streuner – verflucht liebenswert«
von Stefanie Scheurich

Sternensand Verlag, Februar 2018
ISBN-13: 978-3-906829-74-6
442 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Was passiert mit jungen Hexenmeistern in Ausbildung, die lieber Sänger werden wollen und gegen den Willen ihrer Mutter die Zauberschule verlassen? Richtig, sie werden verflucht und fristen ihr Dasein in der Menschenwelt nunmehr als Kater. Ein Umstand, der Boru aber nicht von seinem Weg abbringen kann.
Er begegnet Internatsschülerin Greta, die den scheinbar normalen Kater bei sich aufnimmt und Boru in Bedrängnis bringt. Denn seine Mutter ist ebenso stur wie er und einige Tricks auf Lager, um den ungehorsamen Spross wieder auf die Spur zu bringen. Und der muss sich entscheiden, zwischen der Pflicht Greta nicht in seine Problema zu verwickeln und dem Wunsch der Schülerin weiterhin nah zu sein.

Fazit

Stefanie Scheurich ist nicht umsonst ein Stern bei meimen Lieblingsverlag. Mit »Streuner – verflucht liebenswert« hat die junge Autorin einen wunderbar amüsant-romantisch und magischen Jugendroman geschrieben.

2 Personen – 2 Perspektiven

Der Einstieg in die Geschichte von Boru und Greta macht die Autorin ihren Lesern mit ihrem angenehmen, flüssigen Schreibstil denkbar einfach. Kurz und knackig bringt Stefanie Scheurich ihre Sätze auf den Punkt und vergisst dabei doch kein Detail. Dadurch ist der Schreibstil einfach, aber eingängig.
Stefanie Scheurich erzählt die Geschichte von Boru und Greta je in der Form des erlebenden Ich-Erzählers und gibt den beiden damit eine zentrale Position im Aufbau der Geschichte. Die Leser wissen stets nur das, was Boru und Greta erleben und bis es explizit erwähnt wird nicht, wie der nicht erzählende Charakter eine Sitatuation wahrnimmt. Durch dieses Stilelement hebt die Autorin den Spannungsbogen ihrer Geschichte und treibt ihre Leser stellenweise sogar regelrecht in das nächste Kapitel.

Man kann nicht jeden mögen

Neben ihrem tollen Schreibstil überzeugt Stefanie Scheurich auch mit ihren Protagonisten – mich dabei mehr mit Boru als mit Greta.
Boru ist toll – nahbar, sympathisch und gerade im Punkt seiner Verwandlung sehr gut ausgearbeitet. Immer wieder verliert er sich in den Instinkten einer Katze.
Während Boru authentisch und unterhaltsam ist, wirkt Greta oft etwas „too much“, immer so ein Stückchen über das Ziel hinaus. In ihrer rebellischen und impulsiven Art war auch sie immer überzeugend. Nach der Lektüre ergibt ihr Verhalten durchaus Sinn und rückt auch viele Momente in das rechte Licht, dennoch war sie während des Lesens dann durchaus anstrengend.

Kurz: »Streuner – verflucht liebenswer« von Stefanie Scheurich ist die süße, kurzweilige Geschichte um zwei Teenager, die ihre Päckchen zu tragen haben und doch ihren Weg gehen.
Unterhaltsam bringt die Autorin ihren Lesern  ihre Geschichte mit zwei eigenwilligen Charakteren näher und verzaubert dabei mit viel Charme.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

AUTORIN

Stefanie Scheurich wurde 1997 im Schwabenland geboren und lebt mit ihrer Familie in einem Stadtteil in Esslingen. Die Autorin liebt die Ruhe und könnte stundenlang einfach nur lesen. Nach dem Abitur begann Stefanie Scheurich allerdings erste eigene Seiten zu füllen und veröffentlichte 2016 ihre ersten Geschichten.
Die Autorin träumt davon, vom Schreiben leben zu können, widmet sich bis dahin allerdings ihrem Studium und dem Ballett.

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Weitere Meinungen zu »Streuner – verflucht liebenswert«
von Stefanie Scheurich

Thoras Bücherecke (5/5)
All you need is a lovely book (4/5)
Liza’s Bücherwelt (o.A.)
Katja’s Bücherwelt (4/5)
Bücherfarben (4/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Yvis‘ kleine Wunderwelt (5/5)


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GEWINNSPIEL
(für alle mit Facebook-Account)

Platz 1: unsigniertes Taschenbuch, Postkarte, Lesezeichen, Autogrammkarte und 1x Poster.
Platz 2+3: Goodie-Paket

So geht’s
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2) Von Montag bis Freitag Lose auf den einzelnen Blogs sammeln, die ihre Rezensionen vorstellen (Links werden ebenfalls in der Veranstaltung geteilt).

Los-Frage:
Wieviel Mitspracherecht haben Eltern Deiner Meinug nach an der Zukunft ihrer Kinder?

Teilnahmebedingungen
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet mit dem Ende der Release-Party.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit öffentlich, namentlich genannt zu werden.Der Gewinner hat 24 Stunden nach Gewinnbekanntgabe Zeit, sich beim Veranstalter zu melden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Veranstalter ist der Sternensand Verlag

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Vielen Dank an den Sternensand Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Banshee Livie 02- Weltrettung für Fortgeschrittene« von Miriam Rademacher

Banshee Livie Weltrettung für Fortgeschrittene Miriam Rademacher»Banshee Livie 02 – Weltrettung für Fortgeschrittene«
von Miriam Rademacher

Sternensand Verlag, Januar 2018
ISBN-13: 978-3-9068-2969-2
370 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Es könnte alles so schön sein. Livie hat sich mit ihrem Tod und ihrer neuen Aufgabe arrangiert. Wenn sie gerade nicht einen Bewohner von Schloss Harrowmore vor dem Tod des kleinen Jonathan warnt, verbringt Livie ihre Zeit mit ihrem Todesboten Walt und Mummel Sniff.
Blöd, dass sich Livies beste Freundin Millie ausgerechnet jetzt in tödliche Gefahr begibt und nebenbei die ganze Welt dadurch bedroht.
Zusammen mit alten Bekannten und neuen Freunden muss sich Livie dem Grauen stellen, das nicht nur leere Kinosessel und ganze Spielplätze verschlingt, sondern auch immer mehr Menschen einfach verschwinden lässt. Diesmal haben sich die Banshee und ihre Freunde allerdings mit der Zeit selbst angelegt und die lässt bekanntlich nicht mit sich handeln….

Fazit

Miriam Rademacher knüpft mit »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« nahtlos an ihrem Erfolg von »Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« an. Humorvoll und witzig erzählt die Autorin das neue Abenteuer von newbie Banshee Livie.

Fast täglich oder mehrmals täglich, warnt Livie die Bewohner von Harrowmore vor einem qualvollen Tod des jüngsten Harrowmore. Zwischen ihren Warnungen verbringt Livie viel Zeit mit Walt, dem Todesboten ihres Herzen.
Die neue Zweisamkeit wird jäh gestört, als der Alchemist Zach auftaucht und berichtet, dass Neu-Druidin Millie das Grauen auf die Welt losgelassen hat. Während Walt und Zach zur Schadensbegrenzung aufbrechen, soll Livie auf Harrowmore die Stellung halten. Damit ist die junge Banshee alles andere als glücklich. Kein Wunder, dass sie ihre Chance nutzt, die sich in dem Todesboten Chris im Keller von Schloss Harrowmore manifestiert.

Gwohnt locker-leicht und flüssig lässt sich das neue Buch von Miriam Rademacher lesen. Die lebendige Dynamik zwischen Livie und Walt hat die Autorin beibehalten und so machen vor allem die Szenen zwischen den beiden beim Lesen sehr viel Spaß. Schade, dass ihre gemeinsame Zeit in diesem Band von »Banshee Livie« so begrenzt war, da hätte ich gerne noch den einen oder anderen Schlagabtausch gelesen.
Auch Livies Interaktion mit anderen Charakteren ist zumeist mindestens ein Schmunzeln wert. Die Banshee hat einfach ein Händchen für -tote und lebendige- Menschen, Todesboten, Hexen, Dämonen – und Leser. Mit ihrer offenen, durchaus tollpatschigen und lustigen Art sowie ihrem großen Herzen kommt Livie einfach gut an.
Ein Charakter, der mit in »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« neben Livie, Walt und dem Mummel -ja, den mag ich wirklich sehr- gut gefallen hat, war Todesbote Chris. Typischer Fall von böser Junge, der das Herz doch am rechten Fleck hat und das nur selbst herausfinden muss. Gepaart mit kernigen Sprüchen und Humor, hat Miriam Rademacher mit Chris genau meinen Geschmack getroffen.
Ich wäre ja schon neugierig, wie Chris mit seiner Banshee zusammenarbeitet. Wer weiß, vielleicht lernen wir seine Banshee ja im nächsten Abenteuer kennen?

Nachdem sich der Auftakt »Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« vor allem auf Banshees, Todesboten und Druiden beschränkte, lernt der Leser in der Fortsetzung zusammen mit Livie Miriam Rademachers Welt des Übersinnlichen besser kennen. Es gibt mehr Informationen über Livies Job, ihre Fähigkeiten und Begegnungen mit weiteren Bewohner der übersinnlichen Welt. Es war schön, mehr Wesen und neue Charaktere kennenzulernen.

Kurz: »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« von Miriam Rademacher ist die kurzweilige Fortsetzung der Reihe um Livie, die viel Spaß beim Lesen macht. Vermisst habe ich die charakterliche Weiterentwicklung von Walt und Livie, beide sind nach wie vor liebenswert und unterhaltsam, haben sich aber im Vergleich zum Auftakt der Reihe nicht entwickelt.
Dennoch ist das neue Abenteuer von Livie und Walt eine klare Leseempfehlung für Leser, die humorvolle, kurzweilige, leichte Literatur mögen sowie witzige Dialoge und Situationskomik zu schätzen wissen.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

AUTORIN

Miriam Rademacher wurde 1973 im Emsland geboren und wuchs in einem kleinen Barockschloss auf.  Heute lebt die Autorin, die schon früh mit dem Schreiben begann, in Osnabrück. Neben dem Schreiben unterrichtet Tanz.
Mariam Rademacher veröffentlichte in den letzten Jahren zahlreiche Kurzgeschichten, Fantasy-Romane, Krimis und ein Kinderbilderbuch.

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Weitere Meinungen zu »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« von  Miriam Rademacher

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GEWINNSPIEL

Gewinnspiel Banshee Livie

Platz 1: Taschenbuch
Platz 2-4: Goodie-Paket (Lesezeichen, Poster, Postkarte)

Dieses Gewinnspiel ist Teil der Release-Party zu »Banshee Livie 02 – Weltrettung für Fortgeschrittene« auf Facebook. 

So geht’s
Beantworte meine Los-Frage in den Kommentaren und sammel ganz einfach ein Los. 😀

Los-Frage:
Was und warum wäre deine Rolle in »Banshee Livie«: Wärst Du eine Banshee und würdest Deine Schützlinge vor dem drohenden Tod eines Familienmitgliedes warnen? Oder wärst Du Todesbote und würdest Tausende von möglichen Toden deiner Schützlinge vorhersehen?

Teilnahmebedingungen
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Das Gewinnspiel endet mit dem Ende der Release-Party.
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Rezension: »Leon – Glück trägt einen roten Pony« von C.M. Spoerri

Leon C.M. Spoerri

»Leon – Glück trägt einen roten Pony«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verag, Dezember 2017
ISBN-13: 978-3-9068-2979-1
252 Seiten
Preis: 5,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch (31.01.18)
Preisaktion: 22.-27. Dezember kostet das eBook nur 2,99€

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Inhalt

Leon hat nur wenige Hobbies, die verfolgt dafür umso intensiver: Frauen zum Beispiel. Oder beleidigende Unterhaltungen im Internet, bei denen er so richtig kreativ werden kann.
Alles in allem gibt sein Leben nicht so viel her und ist ein Strudel aus ausgesuchter Einsamkeit und Gemeinheiten. Bis eines Tages das Mädchen mit den roten Haaren und den nussbraunen Augen erst an seine Tür klopft und dann als Geist sein Leben ändern will. Leon ist aber alles andere als begeistert, dass Feli ihm jetzt helfen will sein Leben zu ändern und sein Glück zu finden…

Fazit

»Leon – Glück trägt einen roten Pony« ist das neueste Werk von C.M. Spoerri und mal etwas ganz anderes von ihr. Es ist kein Liebesroman und auch kein High Fantasy. Obwohl mit phantastischen Elementen gespickt, geht es in der Geschichte von Leon vor allem um das Erkennen von sich selbst und finden seines Glücks. Damit ist es das erste Buch der Autorin, das mich nicht in euphorisch-verträumter, sondern zufrieden-nachdenklicher Stimmung zurückgelassen hat.

Authentisch, lebendig und Witz hat C.M. Spoerri hier ein Thema aufgegriffen, das wohl viele beschäftigt: Was ist Glück und wie kann man es finden? Was nach billigen Pseudo-Ratgeber aus klingt ist in Wahrheit die Geschichte über einen Protagonisten, der eigentlich bemitleidenswert, sozial unfähig und nur dann zufrieden ist, wenn er zu anderen gemein sein kann. Allerdings besitzt Leon einen Charm, dem sich der geneigte Leser kaum entziehen kann.
Welche Folgen dieser negative Weg für ihn haben kann, ist Leon lange Zeit nicht klar. Bis erst Feli und dann auch Stella sich in sein Leben drängen und ihm zeigen, was Glück wirklich ist und wie es sich anfühlt glücklich zu sein, ohne andere unglücklich zu machen.

Neben ihrem bildhaften Schreibstil hat die Autorin auch in diesem Buch wieder überzeugt. Mit Tiefe, Ironie und Sarkasmus versehen stürzen sich Leon, Feli und Stella in die Geschichte. Leon durchläuft dabei eine beeindruckende Charakterentwicklung, die zeigt, wie wichtig das persönliche Glück ist und das Fertigmachen anderer Menschen nicht der Weg sein sollte, das eigene Glück aufzupolieren.

Kurz: C.M. Spoerri hat mit »Leon – Glück trägt einen roten Pony« einen sehr ruhigen, nachdenklichen Roman über die Wichtigkeit des Glücklichseins geschrieben. Anders als ihre bisherigen Romane findet der Leser hier keine über die maßen aufregende Liebesgeschichte, dafür aber das zarte Aufblühen eines jungen Glücks, emotionale Tiefe und eine Botschaft, die jeden von uns jeden Tag begleiten kann.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlicht seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

Website · Facebook · Sternensand Verlag

 


Weitere Meinungen zu »Leon – Glück trägt einen roten Pony« von C.M. Spoerri

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Vielen Dank an C.M. Spoerri für das Rezensionsexemplar

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Rezension: »Countdown to Noah 02 – Unter Bestien« von Fanny Bechert

countdown-to-noah-band-2-unter-bestien»Countdown to Noah – Unter Bestien«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, November 2017
ISBN: 978-1-5039-4680-4
320 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Diese Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die »Countdown to Noah 01 – Gegen Bestien« nicht gelesen haben.

Inhalt

Den größten Kampf trägt nicht die Menschheit gegen die Noahs aus.
Den größten Kampf trägt die Menschlichkeit gegen das Noah-Virus aus.
Und das Virus gewinnt immer. Oder?

Cassy, Daniel, Jeff und Rita sind auf dem Rückweg – angeschlagen und verletzt, aber am Leben. Zwischen ihnen und der sicheren Stadt stehen nur noch einige Tagesmärsche und unzählige Noahs, die frisches Fleisch suchen. Stets bereit sich zu verteidigen, vergessen sie fast den Feind in ihren Reihen. Die Noah in Cassy wird immer stärker und der Tag rückt näher, an dem Cassy ihre Menschlichkeit an die Bestie in sich verliert.

Fazit

Hui, da hat Fanny Bechert nach ihren grandiosen Auftakt »Countdown to Noah 01 – Gegen Bestien« würdig nachgelegt. Zum Auftakt der Dilogie habe ich gesagt “ [..] eine spannende Dystopie, die ihre Leser gefangen nimmt, verschluckt, durch ein Mühlwerk von Gefühlen, Spannung und Action dreht und am Ende desorientiert und etwas verstört mit einer Frage zurücklässt: „Wie geht es weiter?!?“ und auch in der Fortsetzung hat Fanny Bechert ihre Leser nicht geschont.
Mitreißend und voller Gefühl, aber niht ohne Action und Spannung lässt Fanny Bechert ihre Leser Cassys letzte Tage vor der Wandlung miterleben. Dabei liegt diesmal ein größerer Fokus auf Cassys innerer Kampf und ihre sozialen Beziehungen sowie deren Entwicklung.
Wie in ihren anderen Büchern hat die Autorin wieder ihr Können in Sachen lebendige und authentische Charaktere bewiesen.
Den inneren Kampf zwischen Cassy und der Noah hat Fanny Bechert so großartig, fesselnd und lebendig beschrieben, dass ich stellenweise Gänsehaut beim Lesen hatte und mich vor allem eine Frage beschäftigt: Wie wird die Autorin die Geschichte von Cassy enden lassen? Dicht gefolgt dem Gedanken: Will ich das wirklich wissen? Was ist, wenn ich das Ende doof finde?

Ich wusste schon beim Auftakt der Dilogie nicht, ob und wie Autorin Fanny Bechert die Geschichte zu meiner Zufriedenheit lösen kann. Und ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich vom Ende halten soll. Das Ende kam einerseits recht schnell, ist aber schlüssig und passt zur Geschichte. Aber andererseits … ich weiß auch nicht. Ich befinde mich im Zwiespalt, einerseits bin ich Fanny Bechert sehr dankbar für das stimmige Ende ihrer Dilogie, andererseits höre ich die leise Stimme im Hinterkopf, die flüstert: „Aber hätte es mir vielleicht noch besser gefallen, wenn…“. Lest am besten selbst, wie Fanny Bechert die Geschichte um Cassy, Daniel, Jeff und Rita enden lässt.

Auch »Countdown to Noah – Unter Bestien« zu lesen war wieder ein Sog in einen Strudel aus verschiedensten Gefühlen und Emotionen. Ich hatte Gänsehaut, ich hatte Momente, wo ich nicht wusste, ob ich wirklich wissen will, wie es ausgeht und doch weiterlesen musste. Wer mich beim Lesen beobachtet hat, hält mich jetzt vermutlich für schizophren, so oft, wie ich das Buch aufgewühlt weggelegt und direkt danach doch wieder in die Hand genommen habe.
Es war von Anfang bis zum Ende spannend, lebendig und nervenaufreibend, aber Dank Cassy und Daniel auch immer mit einem Schuss Sarkasmus und Witz versehen.
Wer eine hochexplosive Mischung aus den verschiedensten Gefühlen beim Lesen zu schätzen weiß, es spannend bis nervenaufreibend mag und sich einen Schuss Romantik in einer postapokalyptischen Atmosphäre vorstellen kann, dem kann ich guten Gewissens »Countdown to Noah – Unter Bestien« von Fanny Bechert empfehlen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autorin

Fanny_Bechert

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

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