Rezension »Empirium-Trilogie 01 – Zorngeboren« von Claire Legrand

Zorngeboren Claire Legrand

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»Die Empirium-Trilogie 01 – Zorngeboren«
von Claire Legrand

ArctisVerlag, Februar 2019
ISBN: 978-3-0388-0020-0
592 Seiten
Preis: 15,99€ eBook | 20,00€ Hardcover

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Inhalt

Rielle und Eliana, zwei Königinnen mit der Macht der Sieben. Zwei Schicksale verbunden durch 1000 Jahre, dazu bestimmt das Schicksal von der Welt von Avitas in den Händen zu halten. Die eine ist bestimmt zu retten, die andere ist bestimmt zu zerstören.

Ihr ganzes Leben lnag hat Rielle ihre Macht verborgen, erst als Kronprinz Audric in Gefahr gerät offenbart sich ihre ganze Macht: Sie trägt die Macht der Sieben in sich. Sie ist eine der Königinnen aus der Prophezeiung: Entweder rettet sie als Sönnenkönigen ihre Welt oder bringt ihr als Blutkönigin den Untergang. Sieben Prüfungen muss Rielle überstehen, sieben Mal ihr Leben riskieren, um ihre Loyalität zu bezeugen und zu beweisen, dass sie die Sonnenkönigin ist.

1000 Jahre später: Eliana ist Kopfgeldjägerin im Namen des Imperiums – mit einem Geheimnis: Ihr Körper heilt sich selbst in Sekunden.
Als eines Tages ihre Mutter eine der vielen Frauen ist, die seit Wochen entführt werden, trifft Eliana eine Entscheidung, die ihr Leben für immer ändert und vielleicht das Ende der Welt bedeutet – oder ihre Rettung.

Fazit

düster, gewaltig, magisch

Was für ein Buch! Claire Legrand reißt ihre Leser*innen direkt in die Geschichte von Rielle und Eliana. Ein packender Einstieg mitten in das Geschehen und wirft Fragen auf, die die Leser*innen bis ans Ende ziehen. Unterstützt vom bildgewaltigen Schreibstil der Autorin ist »Zorngeboren«, Auftakt der Empirium-Trilogie, eines der stärksten Bücher, die ich bisher gelesen habe.

starke Charaktere, Intrigen, Spannung

Claire Legrand schafft etwas, was für Vielleser*innen großartig ist: unvorhersehbare Wendungen. Neben Schreibstil, Plot, Worldbuilding, Charakteren waren gerade diese Unvorhersehbarkeiten etwas, was wirklich für Begeisterung bei mir sorgte.

Großer Tempotreiber ist der Perspektivwechsel zwischen den Geschichten von Rielle und Eliana. Die Cliffhänger der Erzählstränge sind fies und machen neugierig.
Rielles Geschichte spielt in der Vergangenheit, Elianas in der Gegenwart, anfänglich scheint es fraglich, wie die Geschichten dieser beiden starken Charaktere zusammenhängen können, trennen die beiden Frauen doch 1000 Jahre. Kleiner Wermutstropfen in Rielles Geschichte ist einzig, dass sie als Person noch stärker in Vordergrund treten kann. Sie ist zwar kein blasser Charakter, aber im Vergleich zu Eliana nicht so präsent, wie sie sein könnte.

beeindruckendes Wordlbuilding

Den kleinen Wermutstropfen um Rielles verpasste Möglichkeiten macht das beeindruckende Worldbuilding allerdings dicke wieder wett. Claire Legrand hat hier ganze Arbeit geleistet: Intrigen, Völker, soziale Schichten, Widerstände – die Autorin hat kein Potential ihrer Geschichte verschenkt und »Zorngeboren« dennoch nicht überladen. Vielmehr hat sie mit dem Auftakt der Empirium-Trilogie einen nahezu perfekten, bildgewaltigen Einstieg einer sehr vielversprechenden Trilogie geschaffen.

Ein Highlight 2019

»Zorngeboren« ist eines meiner Highlights 2019, eine ganz klare Empfehlung für alle, die starke Charaktere mögen, Wert auf ein ansprechendes Worldbuilding legen und gerne ganz tief in packenden Geschichten versinken.

Bewertung

5 von5 plus bienchen
5 von 5 mit Bienchen

Autorin

Claire Legrand war eigentlich Musikerin, bis sie bemerkte, dass sie nicht aufhören konnte, an die Geschichten in ihrem Kopf zu denken. Die amerikanische Kinder- und Jugendbuchautorin wurde in Texas geboren und veröffentlichte neben ihren Romanen auch schon zahlreiche Kurzgeschichten. Heute lebt die Autorin in New Jersey und arbeitet nebem dem Schreiben als Bibliothekarin.

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Rezension:»Thalél Malis 03 – Das Flüstern des Waldes« von Nancy Pfeil

Thalél Malis - Das Flüstern des Waldes - Nancy Pfeil

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»Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes«
von Nancy Pfeil

Tagträumer Verlag, Januar 2019
ISBN: 978-3-946843-09-2
550 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 16,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Der Hass nährt sich von Liebe,
die Unendlichkeit von der Zeit,
das Schicksal reift stets am vergangenen Tag
und gleißendes Licht tanzt mit der Dunkelheit.

Javon trat ganz nahe an Lenores heran. „Du liebst nur, was du auch wieder loszulassen bereit bist. Vertrauen ersetzt du durch Wissen und Worte durch dein Schwert“, sprach er leise auf ihre Lippen. „Wenn du mich also fragst, warum der Seelenblick ausgerechnet zwischen uns beiden erwächst, so habe ich nur eine Antwort darauf: Wir sind einander ähnlicher, als du glaubst.“
Lenores hielt die Luft an. Sie bräuchte nur zu antworten und ihre Lippen würden die des Kommandanten unweigerlich berühren. Eine Vorstellung, die sich anfühlte, als würden unzählige Wasserbläschen unter ihrer Haut zerplatzen.
(Quelle:  Tagträumer Verlag)

Fazit

Das erste Lesehighlight 2019 ist gefunden <3

Was für ein Ritt! »Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes« ist das fulminante Finale der epischen Trilogie um Neyla, Danis, Lenores, Ariel, Luv, Dalya, Javon und all die anderen! Seit ich »Thalél Malis – Das Flüstern der Schatten« gelesen habe, sind 331 Tage vergangen und ich habe wirklich vergessen, wie mitnehmend der Schreibstil von Nancy Pfeil ist. Ich habe Seite eins aufgeschlagen und habe direkt wieder den Sog gespürt und war überall dabei – ob Aberlé oder die Lahnwälder.

Neben Nacy Pfeil fantastischen, bildhaften Schreibstil habe ich noch etwas vergessen: Wie gut der Autorin Charaktere liegen. Vielschichtig, tiefgründig, voller Abgründe und Heldentum lässt Nancy Pfeil ihre Protagonisten Gestalt annehmen und ihren Herausforderungen entgegentreten. Dabei hat sie Lenores, Javon, Neyla und all die anderen so lebendig und aufwühlend gestaltet, dass ich mit den Charakteren gehasst, geliebt und gelitten habe.
Ich musste manchmal das Buch kurz regelrecht beiseite legen, um es nicht in der Luft zu zerreissen. EInfach, weil ich mir nicht sicher war, ob ich wissen wollte, wie es den Charakteren nun ergeht.  Ich musste aber auch UNBEDINGT wissen, wie es weitergeht, also habe ich nie lange Pausen beim Lesen eingelegt.

Eine Kunstfertigkeit der Autorin, die nur wenige Autoren/Autorinnen beherrschen, hat mich sehr beeindruckt: Nancy Pfeil hat drei Bände über ihre Welt geschrieben – und mit jedem Band lernt man die Welt und die politischen Verstrickungen aus einem anderen Blickwinkel kennen. Dachte ich nach »Thalél Malis – Das Flüstern der Flammen« noch ich wüsste, wer gut und wer böse ist, wer auf der „richtigen“ Seite steht und wer aus dem Weg geräumt werden sollte, so wurde meine Meinung mit jedem der Folgebände revidiert und meine Wahrnehmung in ein anderes Licht gerückt. Ein kompliziertes Geflecht aus Verwicklungen, Schicksalen und Zusammenhängen machen es mir als Leserin nicht einfach zu entscheiden, wer recht hat, im recht ist oder recht haben sollte. I like!
Und das Schöne: Die Fäden der einzelnen Protagonisten laufen so nahtlos ineinander über, dass es fast zu schön um wahr zu sein, aber vor allem einfach eine wahre Freude ist.

Leseerlebnis mit Gänsehautfaktor

Fassen wir zusammen: »Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes« ist das fulminante Finale einer epischen Trilogie – aufwühlend, mitnehmen, fesselnd. Voller Leidenschaft, Intrigen, Misstrauen, Krieg, Zwietracht, Pflicht, Erbe und Tradition, aber auch mit Pflänzchen der Hoffnung gespickt. Wortgewaltig und bildhaft, wunderschön und mitreißend.
»Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes« ist ein Finale, das mich begeistert, zugleich auch etwas ausgelaugt und leer zurückgelassen hat. Eine absolute Empfehlung für Leser*innen fesselnder (High) Fantasy und mein erstes Lesehighlight 2019. Vielen Dank für diese Geschichte Nancy Pfeil.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

AUTORIN

Nancy Pfeil wurde 1979 in Thüringen geboren. Ihre Liebe zum geschriebenen Wort verdankt die Autorin ihren Eltern, die das Kinderzimmer der Autorin Buch um Buch füllten.
Zusammen mit ihrer Familie und Katze lebt die Autorin im Trubel der Großstadt.

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Weitere Meinungen zu »Thalél Malis – Das Flüstern des Waldes« von Nancy Pfeil

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)

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Thalél Malis von Nancy Pfeil

  


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Cover: Tagträumer Verlag / Anna Hein

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Rezension: »Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz

»Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz»Regensymphonie«
von Jean-Pascal Ansermoz

KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch, Juli 2017
108 Seiten
Preis:  2,99€ eBook

 

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Inhalt

In der Novelle »Regensymphpnie« von Jean-Pascal Ansermoz, die mit einem stillen aber auch starken Cover daherkommt, kann der Leser zwei kurzweilige Erzählungen entdecken.

»Regensymphonie« spielt in einem Italien, dass seit Jahren für viele tausende, vermutlich eher Millionen Menschen die Realität ist und die Öffentlichkeit so nur sieht, wenn sie gewillt ist ihren Blick bewusst auf diesen Flecken Erde zu werfen.
Der junge Kadir hat mit seiner Schwester Alima das umkämpfte Syrien verlassen. Die Realität im vermeintlich sicheren Europa ist nicht das, was ihre Eltern sich für sie erhofft haben.
Ohne Begleitung droht den Minderjährigen jeden Tag im dem eingezäunten Wald aus Zelten die Entdeckung und womöglich Trennung. Kadir, der auf der beschwerlichen Reise mehr als nur sein Lächeln verloren hat, lernt erst durch die Bekanntschaft mit dem Syrer Namid, dass das Leben immer dann ein Lächeln bereithält, wenn man bereit ist, es zu sehen.
Kadir schöpft das erste Mal seit langem Hoffnung – bis eine Explosion im Lager gewaltsam eine Lichtung in den Wald aus Zelten reißt…

Die Bonusgeschichte »Die Summe unseres Lebens« nimmt den Leser mit auf die Reise von Arnaud. Vor lauter Liebeskummer verliert Arnaud seine Stimme und muss erst bis zum Ende der Welt reisen, das für je nach Perspektive für viele auch der Anfang der Welt ist, um seine Stimme und vielleicht ja auch seine Liebe wiederzufinden.

Fazit

»Regensymphonie« und »Die Summe unseres Lebens« sind zwei beeindruckende und berührende Erzählungen über die Suche nach dem Sinn und das Glück – und was beides ausmacht.
Still aber eindringlich hat sich Jean-Pascal Ansermoz direkt in mein Herz geschrieben und mich nachdenklich zurückgelassen. Auf berührende und eindrucksvolle Weise regt Jean-Pascal Ansermoz zum Nachdenken an. Dabei wirft er in »Regensymphonie« nicht nur den Blick auf Umstände, die die meisten Menschen verdrängen, solange die Medien nicht mit dem Leid von anderem um Aufmerksamkeit buhlen, sondern zeigt seinen Lesern, dass das Leben immer ein Lächeln bereithält – egal wie heftig der Regen vielleicht gerade vom Himmel fällt.
Mir geht seit der Lektüre vor allem ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf: Ich sollte viel häufiger Lächeln und den Dingen nur schlechten Dingen nur die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen und nicht mehr.

Die Bonusgeschichte »Die Summe unseres Lebens« hat mich besonders berührt. Vielleicht, weil ich wie Arnaud eine Suchende bin, ganz gewiss aber, weil Jean-Pascal Ansermoz einfühlsam und lebendig die Geschichte von Arnaud vor mir ausgebreitet hat.
Mit seinem Schreibstil voller Bildern, Metaphern, Symbolen und Parallelismus, spinnt der Autor die magische Geschichte einer besonderen Suche, die selbst irgendwie auch das Ziel ist.

 

Bewertung

5 von 5

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Regensymphonie« von Jean-Pascal Ansermoz

Das Leesofa
Drachenleben
♦ Das Niliversum


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Rezension: »Thalél Malis 01 – Das Flüstern der Flammen« von Nancy Pfeil

Thalél Malis Nancy Pfeil»Thalél Malis 01 – Das Flüstern der Flammen«
von Nancy Pfeil

Tagträumer Verlag, Juni 2017
ISBN-13: 978-3-9468-4309-2
600 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 16,90€ Taschenbuch

 

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Klappentext

Eine Liebe, gesät im Hass.
Ein Thron, der seine Könige besitzt.
Eine Bestimmung.
Befeuert durch einen Krieg zwischen zwei Reichen,
ist ein jeder dazu verdammt Opfer zu bringen
damit das eigene Licht nicht erlischt.

„Richte eine Waffe nur auf einen anartischen Krieger, wenn du sicher bist, dass du ihn auch töten kannst. Laufe nur weg, wenn du weißt, dass er langsamer rennt als du. Schweige lieber, bevor er deine Lügen enttarnen kann. Und, Neyla, bleibe niemals vor ihm auf dem Boden liegen. Ich habe dich eine Menge gelehrt, aber den Stolz einer Kriegerin hast du schon mitgebracht.“

Inhalt

Was ist, wenn dein Feind dich ausbildet und dein Bruder versucht über dich zu herrschen?

Vor gar nicht so langer Zeit lagen Jordanes und Anartier im Krieg, das Friedensabkommen ist aus Blut geschrieben und alles andere als stabil. Jetzt soll das Abkommen im gespaltenen Anartier erneuert werden.
Damit Prinzessin Neyla auf ihre Reise vorbereitet ist, lässt ihr Bruder sie von jemanden ausbilden, den es in Jordanes gar nicht geben dürfte: den kriegsgefangenen anartischen Krieger Danis.

Fazit

»Thalél Malis – Das Flüstern der Flammen« von Nancy Pfeil eines meiner Jahreshighlights – neben viel Spannung, Abenteuer und Witz konnte mich die Autorin in ihrem Debüt auch mit der komplexen Welt und dem emotionalen Ende überzeugt.
Und wenn ich „emotional“ sage, meine ich damit herzzerreißend, dramatisch und unbefriedigend für mein kleines Happy-End-Herz. Auch wenn ich zugeben muss, dass das Ende sich sehr gut in die Entwicklung der Geschichte einfügt und – so hoffe ich – in der Fortsetzung einen höheren Sinn bekommt.

Nancy Pfeil hat hier einen Fantasy-Roman der extraklasse geschaffen. Neben der komplexen, mittelalterlich anmutenden Welt überzeugt die Autorin mit starken Protagonisten und gekonnter Spannungsführung.
Von der ersten Seite an hat die Geschichte um die junge Neyla Biss und zieht mit voranschreitender Seitenzahl stetig an. Ich habe während der Lektüre viele verschiedene Gemütszustände durchlaufen – Entzücken, Spannung, Wut, Trauer – aber man kann sagen, was man will, Langeweile war nie dabei.

Neyla und Danis sind zwei wunderbare Protagonisten, die mich überzeugt haben. Ihre Beziehung zueinander fußt auf Misstrauen und Hass, entwickelt sich aber langsam und stetig.
Hier gefällt mit der Kontrast zu »Stormheart – Die Rebellin« von Cora Carmack. Was mir bei Cora Carmack zu schnell, plump und unglaubwürdig war, lässt Nancy Pfeil über die Zeit erblühen, ohne dabei die Liebe der beiden zu glorifizieren. Es ist, was es ist: Die eigentlich unmögliche Bindung zwischen einer jordanischen Prinzessin und einem anartischen Kriegsgefangenen, die über die Zeit entsteht, reift und dadurch authentisch wirkt.
Aber nicht nur die toughe Neyla, Danis und ihre Liebe haben mir sehr gut gefallen. Neben ihren Protagonisten hat Nancy Pfeil unterhaltsame, spannende und teils auch merkwürdige Nebencharaktere erschaffen, die die Geschichte abrunden und beim Lesen viel Spaß gemacht haben.

Bemerkenswert finde ich, dass dem Debüt von Nancy Pfeil nicht anzumerken ist, dass es sich dabei um ein Debüt handelt. Weder Schreibstil noch Spannungsbogen zeigen, dass es sich hier um das erste Buch von Nancy Pfeil handelt. Es ist, als hätte sie schon mehrere Bücher geschrieben und wüsste genau, wie es geht.

»Thalél Malis – Das Flüstern der Flammen« von Nancy Pfeil ist der absolut gelungene Auftakt einer High-Fantasy-Trilogie. Wer gerne G.R.R. Martin, T.S. Orgel oder Brandon Sanderson liest, sollte einen Blick auf den neuen Stern am Fantasy-Himmel werfen.
Aber seid gewarnt, Nancy Pfeil ist für ihre Charaktere ebenso schöpferisch wie tödlich. Gebt acht, an wen ihr euer Herz hängt.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen


Weitere Meinungen zu »Thalél Malis – Das Flüstern der Flammen« von Nancy Pfeil

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