Rezension: »Herr über Land und Meer« von Kai Rohlinger

Herr über Land und Meer Kai Rohlinger»Herr über Land und Meer«
von Kai Rohlinger

KopfKino Verlag, Februar 2018
ISBN-13: 978-3-9818-6514-1
116 Seiten
Preis: 2,99€ eBook / 6,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Herr über Land und Meer
39 n. Chr.: Der junge Botenreiter Aulus Marcius Celer ist frisch verliebt in die schöne Valeria; zugleich träumt er davon, im Dienste des Kaisers Caligula Karriere zu machen. Als der Herrscher für ein nie dagewesenes Spektakel einen furchtlosen Reiter benötigt, sieht Aulus seine Chance gekommen. Er ahnt nicht, dass gerade die Erfüllung dieses Auftrages sein Todesurteil bedeutet. Hals über Kopf muss er fliehen und Valeria ohne eine Nachricht zurücklassen. Verbittert schwört er Rache. Wird diese gelingen? Wird er Valeria jemals wiedersehen?

Bonusgeschichte: Das Geistermahl
94 n. Chr.: Ein geheimer und gefährlicher Brief erreicht Traianus, den Legaten von Obergermanien: Sein Freund, Senator Nerva, berichtet ihm von einem Festmahl bei Kaiser Domitian, das für die Gäste zu einem Albtraum werden sollte. Wie lange wird man die Schikanen des Tyrannen noch dulden?
Quelle: KopfKino Verlag

Fazit

Kai Rohlinger lässt in der Novelle »Herr über Land und Meer« die Zeit eines der wohl bekanntesten römischen Kaiser lebendig werden. Botenreiter Aulus Marius Celer berichtet über sein Leben und fängt dabei auch die Stimmung des Volkes ein.
Kai Rohlinger lässt Aulus alles erzählen, von dem Pomp, in dem Caligula sich und sein Gefolge badet, aber auch von dem Hunger des Volkes, der diesem Luxus folgt und der wachsenden Verachtung, die Caligula 41 n. Chr. durch die Hand seiner Prätorianer das Leben kostete.

Mit wenigen, treffenden Worten nimmt Kai Rohlinger die Leser fokussiert und reduziert, dabei aber höchst lebendig mit in das römische Reich, lässt sie die Bucht von Baiae entdecken, den Staub der Straße schmecken und mit Aulus einen Teil der Alpen überqueren. Der Autor erzählt die packende Geschichte eines Mannes, der sein Leben erst durch seinen Beruf und später getrieben durch den Gedanken an Rache auf der Straße verbringt. Dabei erweckt Kai Rohlinger Charaktere und Landschaft zum Leben und haucht Aulus Marius Celer durch seinen besonderen Schreibstil Charakter und Authentizität ein.
»Herr über Land und Meer« ist eine ruhige und gleichzeitig packend authentische Novelle aus dem fiktiven Leben des Aulus Marius Celer, das so nicht explizit existierte, das es aber in vielen verschiedenen Facetten gegeben haben mag.

Neben »Herr über Land und Meer« gibt es auch die Bonusnovelle »Das Geistermahl« von Kai Rohlinger in diesem Buch. Düster, mysteriös und durch seinen besonderen Schreibstil unterstützt, deutet der Autor die Auswirkung vom Wahnsinn eines Kaisers und die Macht eines einzelnen Briefes an.

»Herr über Land und Meer« von Kai Rohlinger ist eine Novelle über Leben, Liebe, Macht, Tod und wofür es sich zu leben lohnt. Eine Empfehlung für Leser, die sich gerne auf ruhige, überzeugende Literatur einlassen.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Herr über Land und Meer« von Kai Rohlinger

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Rezension: »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Das Testament Thomas Dellenbusch»Das Testament«
von Thomas Dellenbusch

KopfKino Verlag, April 2014
ISBN-13: 978-3-9816-9877-0
116 Seiten
Preis: 2,99€ eBook / 6,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Martha Vedeva ist 62 und führt ein beschauliches Leben in Rom. Das ändert sich, als sie eines Tages von einer schwedischen Anwaltskanzlei kontaktiert wird. Scheinbar soll Martha ein größeres Erbe zustehen. Neugierig stimmt Martha einem Treffen mit dem Schweden zu, sie kann sich nämlich nicht erklären, wer ihr etwas vererben sollte. Schnell wird aus dem Treffen in der Gegenwart eine Reise in die Vergangenheit, die Martha längst hinter sich gelassen zu haben glaubte.

Klappentext der Bonusgeschichte: „Der Nobelpreis“

Professor Otto Bendner vom europäischen Kernforschungszentrum CERN erhält den Nobelpreis für Physik. Seine Entdeckungen im größten Teilchenbeschleuniger der Welt verändern alles. Bendner freut sich über die Auszeichnung, aber die massive Kritik der Öffentlichkeit an seinen Experimenten sorgt ihn. Dann wird er in Stockholm von einem geheimnisvollen Kollegen kontaktiert. Eine verrückte Zeit beginnt

Fazit

»Das Testament« von Thomas Dellenbusch ist ein unterhaltsamer Kurzroman mit Tiefgang und Spannung.

Mit seinem lebendigen Schreibstil nimmt Thomas Dellenbusch die Leser direkt mit ins Geschehen, zusammen mit der selbstsicheren, starken Martha durchleben die Leser ihre Vergangenheit und wird dabei von den Gefühlen der großen Liebe, des Verlusts, aber auch der Hoffnung gepackt.
Schön und einfühlsam erzählt der Autor die Geschichte von Martha und spinnt dabei seinen ganz eigenen Zauber der Realität mit all ihren Schrecken und ihrer Hoffnung.

Beeindruckt war ich von Martha, oft fehlen mir bei Protagonisten in Kurzromanen Charakter und Authentizität – immerhin gibt es nur wenige Seiten, um Charaktere auszuarbeiten. Thomas Dellenbusch hat das aber bei Martha geschafft. Der Autor hat das Wesen seiner Protagonistin auf den Seiten seines Kurzromans lebendig eingefangen und ihr Tiefe gegeben.
Sensibel und spannend erzählt Thomas Dellenbusch eine Geschichte, die so unglaublich ist, dass sie aus dem wahren Leben stammen könnte.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

AUTOR

Thomas DellenbuschThomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren
SKetche, Spielregeln, Gedichte, Reden für Minister, Drehbücher, Reflexionen, Zeitungsartikel, Werbetexte und vieles mehr stammt aus der Feder des Autors, Verlegers, Werbetexter und ehemaligen Kriminalbeamten.
Seit 2013 konzentriert sich Thomas Dellenbusch auf „Kurzromane in Spielfilmlänge“ und gründete dafür eigens der KopfKino Verlag, in dem neben ihm auch weitere Autoren veröffentlichen und außerdem Services für Autoren angeboten werden.

Der KopfKino Verlag:
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Der KopfKino Verlag

KopfKino – das sind Kurzomane in Spielfilmlänge mit einer ungefähren Leselänge von 60 bis 180 Minuten. Perfekt, um all die kurzen Momente im Alltag zu nutzen, um die Gedanken auf Reisen zu schicken. Der Verlag hat sich auf Kurzromane (Erzählungen, Novellen) spezialisiert.
Jeder hier veröffentlichte Kurzroman ist als eBook und Hörbuch erhältlich, viele auch als Taschenbuch.  Ausführliche Lese- und Hörproben bietet der Verlag übrigens auch zu allen Kurzromanen aus dem Programm an.


Weitere Meinungen zu »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Jeanne D’Arc Bücherblog (3,8/5)


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So geht’s
Folge vom 23.02.- 25.02. dem KopfKino Spezial auf Bücherleser und sammel unter jedem Post (insgesamt 3) durch Kommentieren und beantworten der Tagesfrage ein Los.
Beitrag 1: Verlagsvorstellung
Beitrag 2: Rezension: »Doubt – Zu wahr, um schön zu sein« von Nadine Stenglein
Beitrag 3: Rezension: »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Los-Frage:
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Ende des Gewinnspiels 25.02.18, 23.59h
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Rezension: »Doubt – Zu wahr, um schön zu sein« von Nadine Stenglein

Doubt Nadine Stenglein»Doubt – Zu schön, um wahr zu sein«
von Nadine Stenglein

KopfKino Verlag, September 2016
ISBN-13: 978-3-9817-9675-9
116 Seiten
Preis: 2,99€ eBook / 6,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Hinter dem Pseudonym der erfolgreichen Thrillerautorin Kate Simon steht die 28jährige Kathleen Forster, ein Geheimnis, das nur Kathleens beste Freundin kennt.
Als sie den charmanten, gut aussehenden Paul als Untermieter in ihrem Haus in New York aufnimmt, fühlt sich Kathleen sofort zu ihm hingezogen. Ihrem Alter Ego, der Thrillerautorin, fallen immer mehr Hinweise auf, dass hinter Paul der gesuchte Mörder Jack Hope verstecken könnte. Mit der Schlagzeile „Thrillerautorin überführt echten Mörder“ vor Augen, beginnt Kathleen mit eigenen Ermittlungen und begibt sich dabei in Gefahr…

Fazit

In der Form des erlebenden Ich-Erzählers lässt Nadine Stenglein ihre Protagonistin Kathleen die Geschichte von Mitbewohner und Möglicherweise-Mörder Paul.
Kathleen ist eine sehr intelligente Frau, die bisher wenig Glück mit Männern hatte. Entsprechend vorsichtig ist sie mit ihren Gefühlen für Paul.
Paul ist gutaussehend, charmant und mysteriös. Die gewählte Erzählperspektive trägt zu diesem Bild bei, die Leser wissen nur, das Kathleen weiß und sie weiß nur, was Paul sie wissen lässt und sie selbst zu wissen glaubt.

Der Verlauf der Geschichte ist durchaus vorhersehbar, die lebendigen Charaktere und der flüssige, eingängige Schreibstil der Autorin machen das aber definitiv wett und den Kurzroman zu einer kurzweiligen Lektüre. Spannend, dramatisch und emotional hat Nadine Stenglein die Geschichte von Kathleen gezeichnet und »Doubt – Zu schön, um wahr zu sein« damit zu einem fesselnden Kurzurlaub für den Geist gemacht.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

AUTORIN

Nadine Stenglein wurde 1977 in Pegnitz geboren und lebt mit ihrer Familien in Bayern. Die Autorin liebste es bereits als Kind Geschichten zu schreiben und machte ihre Leidenschaft zum Beruf. Nadine Stenglein schreibt in den Genres Love, Crime, Science Fiction und Fantasy, aber auch Gedichte und Songtexte entspringen ihrer Feder. Sie veröffentlicht u.a. bei Feelings, Edel Elements und dem KopfKino Verlag.

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KopfKino – das sind Kurzomane in Spielfilmlänge mit einer ungefähren Leselänge von 60 bis 180 Minuten. Perfekt, um all die kurzen Momente im Alltag zu nutzen, um die Gedanken auf Reisen zu schicken. Der Verlag hat sich auf Kurzromane (Erzählungen, Novellen) spezialisiert.
Jeder hier veröffentlichte Kurzroman ist als eBook und Hörbuch erhältlich, viele auch als Taschenbuch.  Ausführliche Lese- und Hörproben bietet der Verlag übrigens auch zu allen Kurzromanen aus dem Programm an.


Weitere Meinungen zu »Doubt – zu schön, um wahr zu sein« voN Nadine Stenglein

Magische Momente (5/5)
In Büchern leben (3/5)
Bookwormdreamers (4/5)
Fantasy Books (5/5)
Stellette Reads (5/5)


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So geht’s
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Beitrag 2: Rezension: »Doubt – Zu wahr, um schön zu sein« von Nadine Stenglein

Los-Frage:
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Ende des Gewinnspiels 25.02.18, 23.59h
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