Rezension »Vampire, die bellen, beißen nicht« von Christin Thomas

Vampire die bellen beißen nicht Christin Thomas

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»Vampire, die bellen, beißen nicht«
von Christin Thomas

Zeilengold Verlag,  Oktober 2018
ISBN: 978-3-9469-5516-0
289 Seiten
Preis: 3,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Es gibt nur eines, dass schlimmer ist, als eine Zielperson, die dich entdeckt: ein Telefonat mit Mutti. Jedenfalls, wenn der Tag bisher mehr als bescheiden lief.
Untreuen Ehemann auf frischer Tat ertappen – ein Routineauftrag für Privatdetektivin Caitlyn. Weniger Routine ist besagter Ehemann: Jonathan Green, seines Zeichens reicher Unternehmer, eine etwas zu aufmerksame Zielperson und seinerseits an der toughen Privatdetektin interessiert.  Ehe sich Caitlyn versieht, wird sie von einem Vampir gejagt und aus dem vermeintlichen Routinefall wird gefährlicher Ernst – nicht nur für Caitlyns Herz.

Fazit

Chic Lit im Betsy Taylor format

»Vampire, die bellen, beißen nicht« von Christin Thomas ist unterhaltsame Belltristik, die im mir Erinnerungen an das Leseerlebnis mit Betsy Taylor (»Weiblich, ledig, untot« von Mary Janice Davidson) erinnert. Humorvoll, lebendig und mitreissend lässt Christin Thomas ihre Protagonistin Catilyn von ihrem vermeintlichen Routinefall erzählen. Dabei hat mir die Autorin mehr als einmal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Endlich gab es mal wieder einen sympatisch-süßen Vampirroman mit Liebesgeschichte!

Eine Starke Protagonistin macht Spaß

Neben dem locker-humorvollen Schreibstil hat mir vor allem die selbstbewusste, starke Caitlyn beim Lesen Spaß gemacht. Die Gute lässt sich auch vom schwer reichen Unternehmer Jonathan Green nicht die Butter vom Brot nehmen, was mehr als einen wirklich unterhaltsamen Dialog zur Folge hat – Schmunzelgarantie inklusive. Sehr glücklich bin ich, dass die Liebesgeschichte zwar eine zentrale Rolle spielt, aber ohne unnötigen Kitsch auskommt. Zusammen mit der rasanten Entwicklung und der Mischung aus Krimi/Thriller mit Liebesroman macht »Vampire, die bellen, beißen nicht« von Christin Thomas einfach Spaß beim Lesen.

Eine Empfehlung für Liebhaber leichter Literatur

»Vampire, die bellen, beißen nicht« von Christin Thomas ist ein kurzweiliger Liebesroman mit Elementen eines Krimis/Thrillers. Wer Kitsch erwartet, wird enttäuscht. Fans humorvoller Geschichten kommen hier dafür auf ihre Kosten.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

AUTORIN

Christin Thomas

© Christin Thomas

Christin Thomas ist das offene Pseudonym der Fantasy- und Jugendbuchautorin Christin Gießel. Sie wurde 1987 in Pitzwalk geboren, zog mit fünf Jahren samt Familie aber nach Hamburg um – heute lebt die Autorin in der Nähe der Hansestadt samt Hund und Partner. 2013 erfüllte sich die Autorin einen großen Wunsch mit der Veröffentlichung ihres Debüts »Cataneo – Der Weg Splendors«. 2015 erhielt Christin Thomas für ihr Jugendbuch »Hope – Unsere einzige Hoffnung« den ersten Leserpreis.

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Von Christin Thomas


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Rezension »New Arc« von Nicole Obermeier

New Arc Blogtour

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»New Arc«
von Nicole Obermeier

Zeilengold Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9469-5511-5
408 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 14,99€ Taschenbuch

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Inhalt

50 Jahre ist der Krieg nun her, das Umland unbewohnbar und nur New Arc ist sicher. So lässt es zumindest die Oberschicht von New Arc verlauten.
Als Caitlyn bei Chronist Lennart in die Ausbildung geht, kommt sie nicht nur dem Erbe ihrer toten Mutter immer näher, sondern auch dem jungen Chronisten mit den traurigen Augen. Je mehr sich Caitlyn in Lennart, desto näher kommen sie gemeinsam einem dunklen Geheimnis auf die Spur, das ganz New Arc zerstören kann.

Fazit

Was bei »New Arc« von Nicole Obermeier nach einer Dystopie mit Liebesgeschichte klingt, ist vielmehr eine Liebesgeschichte vor einem dystopischen Hintergrundrauschen. Ich lese gerne Dystopien und an diese hier bin ich mit hohen Erwartungen rangegangen. Leider  wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und das Potential nicht ausgeschöpft.
Nicole Obermeier hat viele gesellschaftliche Themen einer Dystopie wie Machtmissbrauch, Armut, Sklaverei und andere angerissen, aber keines davon konsequent zu Ende gebracht. Viel mehr lag der Fokus auf der Liebe zwischen Caitlyn und Lennart, die durch vorhersehbare Komplikationen enger zusammenrücken sollten.

Leider hat mich aber auch die Liebesgeschichte nicht berührt und die Charaktere nicht erreicht. Sie wirkten sehr gestellt und oberflächlich. Wie zwei Schausteller, die in einem anderen Setting, einem anderen Plot besser aufgeblüht wären.

Gefallen hat mir der Schreibstil von Nicole Obermeier. Auch wenn mich der Hintergrund und die Charaktere erreicht haben, versteht die Autorin ihr Handwerk und weiß, wie sie Worte lebendig werden lässt. Einfach, flüssig und in einem angenehmen Tempo lässt Nicole Obermeier sich die Geschichte von New Arc aufbauen und hat mich trotz allem bis zum Ende mitgenommen.

»New Arc« von Nicole Obermeier ist keine Dystopie sondern eine Liebesgeschichte mit dystopischen Elementen. Und kann Leser, die nicht auf eine Dystopie fixiert sind sicher begeistern.

Bewertung

2 von 5 Bücher

2 von 5

 

Autorin

Nicole Obermeier  wurde 1988 in Leipzig geboren und studierte Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden Thüringens und arbeitet als Bibliothekarin. Ihre Liebe zu Büchern pflegt die Autorin nicht nur im Beruf, sondern auch in der Freizeit. Bei langen Waldspaziergängen, Autofahrten und dem Musikhören kommen ihr die Ideen für ihre Bücher.

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Weitere Meinungen zu »New Arc« von Nicole Obermeier

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Corinnas World of Books (o.A.)
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Charleens Traumbibliothek (4/5)

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Rezension: »Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin

Eonvar Kat Rupin»Eonvár – Zwischen den Welten«
von Kat Rupin

Zeilengold Verlag, Oktober 2017
ISBN-13: 9978-3-9469-5504-7
330 Seiten
Preis: 4,99€ eBook / 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.
(Quelle: Zeilengold Verlag)

Fazit

Seit einem Unfall an dem Tag, an dem Elisa Gabe das letzte Mal gesehen hat, sitzt Elisa im Rollstuhl. Selbstbestimmt und unabhängig lebt die Studentin der Psychologie seither ihr Leben. Tough und sarkastisch, aber auch warmherzig und sehr, sehr stur sind Adjektive, die Elisas Persönlichkeit beschreiben.  Ihre Art kommt nicht immer gut an, aber Elisa hat sich ihre kleine Welt aufgebaut, wie sie ihr gefällt. Alles hat seinen Platz.
Zumindest, bis Elisa Jugendfreund Gabe wieder trifft, der nicht mehr der schlaksige Junge von damals ist und der ihr eine Welt zeigt, in der sie wieder laufen kann.

Elisa ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte von Kat Rupin. Sie ist eine starke Protagonistin, die Charakter hat. Aber ihr Charakter ist es auch, der mir Probleme bereitete. Elisa will immer um jeden Preis ihren Willen durchsetzen, hört auf niemanden und setzt voraus, dass sie es besser weiß. Das ist ein anstrengender und unreifer Charakterzug, der meine anfängliche Sympathie für die spannende und starke Frauenfigur nach und nach zunichte gemacht, mich zum Ende regelrecht genervt hat.
Dazu kommt, dass die Spannungskurve in der Mitte der Geschichte etwas durchhängt und einige Längen das Tempo aus der Geschichte nehmen. Durch diese Passagen trägt Kat Rupin ihre Leser aber mit ihrem schönen und flüssigen Schreibstil und ihrer Liebe zu Details. Kurz nach der Hälfte des Buches steigt die Spannung aber an und zusammen mit dem eingängigen Schreibstil der Autorin wird die Geschichte um Elisa, Gabe und Elisas Entscheidung um ihre künftige Heimat fesselnd.

»Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin ein Buch mit einem sehr spannenden Plot und einem ungewöhnlichen, glaubwürdigen Konflikt, das seine Leser in eine interessante, magische Parallelwelt einlädt und eine eigensinnige Protagonistin mit Ecken und Kanten zu bieten hat.

Bewertung

3 von 5

 

Autorin

Kat Rupin wurde 1986 in Augsburg geboren, hat sie die rheinische Frohnatur ihrer Eltern geerbt. Nach dem Abschluss ihres Magisters mit einer Arbeit über Geschlechtsstereotypen in der Frauenliteratur ist die Autorin heute u.a. als freie Lektorin und Korrektorin tätig.
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Weitere Meinungen zu »Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin

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