Rezension: »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Das Testament Thomas Dellenbusch»Das Testament«
von Thomas Dellenbusch

KopfKino Verlag, April 2014
ISBN-13: 978-3-9816-9877-0
116 Seiten
Preis: 2,99€ eBook / 6,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Martha Vedeva ist 62 und führt ein beschauliches Leben in Rom. Das ändert sich, als sie eines Tages von einer schwedischen Anwaltskanzlei kontaktiert wird. Scheinbar soll Martha ein größeres Erbe zustehen. Neugierig stimmt Martha einem Treffen mit dem Schweden zu, sie kann sich nämlich nicht erklären, wer ihr etwas vererben sollte. Schnell wird aus dem Treffen in der Gegenwart eine Reise in die Vergangenheit, die Martha längst hinter sich gelassen zu haben glaubte.

Klappentext der Bonusgeschichte: „Der Nobelpreis“

Professor Otto Bendner vom europäischen Kernforschungszentrum CERN erhält den Nobelpreis für Physik. Seine Entdeckungen im größten Teilchenbeschleuniger der Welt verändern alles. Bendner freut sich über die Auszeichnung, aber die massive Kritik der Öffentlichkeit an seinen Experimenten sorgt ihn. Dann wird er in Stockholm von einem geheimnisvollen Kollegen kontaktiert. Eine verrückte Zeit beginnt

Fazit

»Das Testament« von Thomas Dellenbusch ist ein unterhaltsamer Kurzroman mit Tiefgang und Spannung.

Mit seinem lebendigen Schreibstil nimmt Thomas Dellenbusch die Leser direkt mit ins Geschehen, zusammen mit der selbstsicheren, starken Martha durchleben die Leser ihre Vergangenheit und wird dabei von den Gefühlen der großen Liebe, des Verlusts, aber auch der Hoffnung gepackt.
Schön und einfühlsam erzählt der Autor die Geschichte von Martha und spinnt dabei seinen ganz eigenen Zauber der Realität mit all ihren Schrecken und ihrer Hoffnung.

Beeindruckt war ich von Martha, oft fehlen mir bei Protagonisten in Kurzromanen Charakter und Authentizität – immerhin gibt es nur wenige Seiten, um Charaktere auszuarbeiten. Thomas Dellenbusch hat das aber bei Martha geschafft. Der Autor hat das Wesen seiner Protagonistin auf den Seiten seines Kurzromans lebendig eingefangen und ihr Tiefe gegeben.
Sensibel und spannend erzählt Thomas Dellenbusch eine Geschichte, die so unglaublich ist, dass sie aus dem wahren Leben stammen könnte.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

AUTOR

Thomas DellenbuschThomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren
SKetche, Spielregeln, Gedichte, Reden für Minister, Drehbücher, Reflexionen, Zeitungsartikel, Werbetexte und vieles mehr stammt aus der Feder des Autors, Verlegers, Werbetexter und ehemaligen Kriminalbeamten.
Seit 2013 konzentriert sich Thomas Dellenbusch auf „Kurzromane in Spielfilmlänge“ und gründete dafür eigens der KopfKino Verlag, in dem neben ihm auch weitere Autoren veröffentlichen und außerdem Services für Autoren angeboten werden.

Der KopfKino Verlag:
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Der KopfKino Verlag

KopfKino – das sind Kurzomane in Spielfilmlänge mit einer ungefähren Leselänge von 60 bis 180 Minuten. Perfekt, um all die kurzen Momente im Alltag zu nutzen, um die Gedanken auf Reisen zu schicken. Der Verlag hat sich auf Kurzromane (Erzählungen, Novellen) spezialisiert.
Jeder hier veröffentlichte Kurzroman ist als eBook und Hörbuch erhältlich, viele auch als Taschenbuch.  Ausführliche Lese- und Hörproben bietet der Verlag übrigens auch zu allen Kurzromanen aus dem Programm an.


Weitere Meinungen zu »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

Jeanne D’Arc Bücherblog (3,8/5)


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Beitrag 1: Verlagsvorstellung
Beitrag 2: Rezension: »Doubt – Zu wahr, um schön zu sein« von Nadine Stenglein
Beitrag 3: Rezension: »Das Testament« von Thomas Dellenbusch

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Rezension: »Doubt – Zu wahr, um schön zu sein« von Nadine Stenglein

Doubt Nadine Stenglein»Doubt – Zu schön, um wahr zu sein«
von Nadine Stenglein

KopfKino Verlag, September 2016
ISBN-13: 978-3-9817-9675-9
116 Seiten
Preis: 2,99€ eBook / 6,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Hinter dem Pseudonym der erfolgreichen Thrillerautorin Kate Simon steht die 28jährige Kathleen Forster, ein Geheimnis, das nur Kathleens beste Freundin kennt.
Als sie den charmanten, gut aussehenden Paul als Untermieter in ihrem Haus in New York aufnimmt, fühlt sich Kathleen sofort zu ihm hingezogen. Ihrem Alter Ego, der Thrillerautorin, fallen immer mehr Hinweise auf, dass hinter Paul der gesuchte Mörder Jack Hope verstecken könnte. Mit der Schlagzeile „Thrillerautorin überführt echten Mörder“ vor Augen, beginnt Kathleen mit eigenen Ermittlungen und begibt sich dabei in Gefahr…

Fazit

In der Form des erlebenden Ich-Erzählers lässt Nadine Stenglein ihre Protagonistin Kathleen die Geschichte von Mitbewohner und Möglicherweise-Mörder Paul.
Kathleen ist eine sehr intelligente Frau, die bisher wenig Glück mit Männern hatte. Entsprechend vorsichtig ist sie mit ihren Gefühlen für Paul.
Paul ist gutaussehend, charmant und mysteriös. Die gewählte Erzählperspektive trägt zu diesem Bild bei, die Leser wissen nur, das Kathleen weiß und sie weiß nur, was Paul sie wissen lässt und sie selbst zu wissen glaubt.

Der Verlauf der Geschichte ist durchaus vorhersehbar, die lebendigen Charaktere und der flüssige, eingängige Schreibstil der Autorin machen das aber definitiv wett und den Kurzroman zu einer kurzweiligen Lektüre. Spannend, dramatisch und emotional hat Nadine Stenglein die Geschichte von Kathleen gezeichnet und »Doubt – Zu schön, um wahr zu sein« damit zu einem fesselnden Kurzurlaub für den Geist gemacht.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

AUTORIN

Nadine Stenglein wurde 1977 in Pegnitz geboren und lebt mit ihrer Familien in Bayern. Die Autorin liebste es bereits als Kind Geschichten zu schreiben und machte ihre Leidenschaft zum Beruf. Nadine Stenglein schreibt in den Genres Love, Crime, Science Fiction und Fantasy, aber auch Gedichte und Songtexte entspringen ihrer Feder. Sie veröffentlicht u.a. bei Feelings, Edel Elements und dem KopfKino Verlag.

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Jeder hier veröffentlichte Kurzroman ist als eBook und Hörbuch erhältlich, viele auch als Taschenbuch.  Ausführliche Lese- und Hörproben bietet der Verlag übrigens auch zu allen Kurzromanen aus dem Programm an.


Weitere Meinungen zu »Doubt – zu schön, um wahr zu sein« voN Nadine Stenglein

Magische Momente (5/5)
In Büchern leben (3/5)
Bookwormdreamers (4/5)
Fantasy Books (5/5)
Stellette Reads (5/5)


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Vorstellung: Der KopfKino Verlag

Die Buchverlags-Landschaft in Deutschland ist groß. 2016 wurden rund 3000 Verlage der Richtungen Medien und Fachinformation, Publukumsverlage und Bildungsverlage verzeichnet. Neben den bekannten Großverlagen gibt es viele Perlen unter den Verlagen, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben, darunter ist auch der KopfKino Verlag.

kopfkino

Screenshot von www.meinkopfkino.de

KopfKino – das sind Kurzomane in Spielfilmlänge mit einer ungefähren Leselänge von 60 bis 180 Minuten. Perfekt, um all die kurzen Momente im Alltag zu nutzen, um die Gedanken auf Reisen zu schicken. Der Verlag hat sich auf Kurzromane (Erzählungen, Novellen) spezialisiert.
Jeder hier veröffentlichte Kurzroman ist als eBook und Hörbuch erhältlich, viele auch als Taschenbuch.  Ausführliche Lese- und Hörproben bietet der Verlag übrigens auch zu allen Kurzromanen aus dem Programm an.

Im KopfKino Verlag sind bisher (23.02.2018) Erählungen und Novellen aus verschiedenen Genres erschienen: Anthologie, Erzählungen, historisches Abenteuer, Humor, Mystery, Mystery Crime, Road Story, Romance, Romance Drama, Romantic Suspence, Science Fiction und Thriller.

♦Zum KopfKino-Verlagsprogramm♦


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Auszüge auS dem Programm von KopfKino


Der KopfKino Verlag bietet neben dem Verlagsprogramm auch Diensleisungen für externe Autoren an, dazu gehören Korrektorat, Lektorat  und Hörbuch-Produtktionen.

♦Zum KopfKino – Autorenservice♦

Ich durfte bereits einige Veröffentlichungen aus dem Programm vom KopfKino Verlag lesen und kann jedem nur ans Herz legen, einen Blick auf das Vielfältige und Abwechslungsreiche Verlagspromm zu werfen, das schon einige meiner Bus- und Bahnfahrten bereichert hat.
Es gibt übrigens zu vielen Büchern aus dem Programm auch Buchtrailer, die auf Youtube zu finden sind.

Den KopfKino Verlag finden:

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Rezension: »Streuner – verflucht liebenswert« von Stefanie Scheurich

Streuner - verflucht liebenswert Stefanie Scheurich»Streuner – verflucht liebenswert«
von Stefanie Scheurich

Sternensand Verlag, Februar 2018
ISBN-13: 978-3-906829-74-6
442 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Was passiert mit jungen Hexenmeistern in Ausbildung, die lieber Sänger werden wollen und gegen den Willen ihrer Mutter die Zauberschule verlassen? Richtig, sie werden verflucht und fristen ihr Dasein in der Menschenwelt nunmehr als Kater. Ein Umstand, der Boru aber nicht von seinem Weg abbringen kann.
Er begegnet Internatsschülerin Greta, die den scheinbar normalen Kater bei sich aufnimmt und Boru in Bedrängnis bringt. Denn seine Mutter ist ebenso stur wie er und einige Tricks auf Lager, um den ungehorsamen Spross wieder auf die Spur zu bringen. Und der muss sich entscheiden, zwischen der Pflicht Greta nicht in seine Problema zu verwickeln und dem Wunsch der Schülerin weiterhin nah zu sein.

Fazit

Stefanie Scheurich ist nicht umsonst ein Stern bei meimen Lieblingsverlag. Mit »Streuner – verflucht liebenswert« hat die junge Autorin einen wunderbar amüsant-romantisch und magischen Jugendroman geschrieben.

2 Personen – 2 Perspektiven

Der Einstieg in die Geschichte von Boru und Greta macht die Autorin ihren Lesern mit ihrem angenehmen, flüssigen Schreibstil denkbar einfach. Kurz und knackig bringt Stefanie Scheurich ihre Sätze auf den Punkt und vergisst dabei doch kein Detail. Dadurch ist der Schreibstil einfach, aber eingängig.
Stefanie Scheurich erzählt die Geschichte von Boru und Greta je in der Form des erlebenden Ich-Erzählers und gibt den beiden damit eine zentrale Position im Aufbau der Geschichte. Die Leser wissen stets nur das, was Boru und Greta erleben und bis es explizit erwähnt wird nicht, wie der nicht erzählende Charakter eine Sitatuation wahrnimmt. Durch dieses Stilelement hebt die Autorin den Spannungsbogen ihrer Geschichte und treibt ihre Leser stellenweise sogar regelrecht in das nächste Kapitel.

Man kann nicht jeden mögen

Neben ihrem tollen Schreibstil überzeugt Stefanie Scheurich auch mit ihren Protagonisten – mich dabei mehr mit Boru als mit Greta.
Boru ist toll – nahbar, sympathisch und gerade im Punkt seiner Verwandlung sehr gut ausgearbeitet. Immer wieder verliert er sich in den Instinkten einer Katze.
Während Boru authentisch und unterhaltsam ist, wirkt Greta oft etwas „too much“, immer so ein Stückchen über das Ziel hinaus. In ihrer rebellischen und impulsiven Art war auch sie immer überzeugend. Nach der Lektüre ergibt ihr Verhalten durchaus Sinn und rückt auch viele Momente in das rechte Licht, dennoch war sie während des Lesens dann durchaus anstrengend.

Kurz: »Streuner – verflucht liebenswer« von Stefanie Scheurich ist die süße, kurzweilige Geschichte um zwei Teenager, die ihre Päckchen zu tragen haben und doch ihren Weg gehen.
Unterhaltsam bringt die Autorin ihren Lesern  ihre Geschichte mit zwei eigenwilligen Charakteren näher und verzaubert dabei mit viel Charme.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

AUTORIN

Stefanie Scheurich wurde 1997 im Schwabenland geboren und lebt mit ihrer Familie in einem Stadtteil in Esslingen. Die Autorin liebt die Ruhe und könnte stundenlang einfach nur lesen. Nach dem Abitur begann Stefanie Scheurich allerdings erste eigene Seiten zu füllen und veröffentlichte 2016 ihre ersten Geschichten.
Die Autorin träumt davon, vom Schreiben leben zu können, widmet sich bis dahin allerdings ihrem Studium und dem Ballett.

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Weitere Meinungen zu »Streuner – verflucht liebenswert«
von Stefanie Scheurich

Thoras Bücherecke (5/5)
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Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Yvis‘ kleine Wunderwelt (5/5)


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(für alle mit Facebook-Account)

Platz 1: unsigniertes Taschenbuch, Postkarte, Lesezeichen, Autogrammkarte und 1x Poster.
Platz 2+3: Goodie-Paket

So geht’s
1) Den Beitrag in der Facebookveranstaltung liken + kommentieren
2) Von Montag bis Freitag Lose auf den einzelnen Blogs sammeln, die ihre Rezensionen vorstellen (Links werden ebenfalls in der Veranstaltung geteilt).

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Wieviel Mitspracherecht haben Eltern Deiner Meinug nach an der Zukunft ihrer Kinder?

Teilnahmebedingungen
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet mit dem Ende der Release-Party.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit öffentlich, namentlich genannt zu werden.Der Gewinner hat 24 Stunden nach Gewinnbekanntgabe Zeit, sich beim Veranstalter zu melden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Veranstalter ist der Sternensand Verlag

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Blogtour „Eonvár – Zwischen den Welten“ von Kat Rupin

Banner Blogtour EonvarHerzlich Willkommen zu Tag 3 der Blogtour
»Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin

Gestern ging es bei Romantic Bookfan um Elisa, die Protagonistin aus »Eonvár – Zwischen den Welten«. Heute geht es um zauberhafte Welt Eonvár.

 

Lina

Ich wollte schon immer wissen, wie Eonvár auf die Kinder der Erde wirkt. Wir sind mit den Wundern und Magie hier aufgewachsen und nehmen viel zu viel als gegen hin. Jetzt habe ich die Chance. Endlich. Schulleiterin Simone Bauldin wäre über diesen Verstoß gegen die Ethik sicher empört, aber ich kann dem Drang nicht widerstehen.
Neben mir liegt Elisa, die erst vor wenigen Wochen zu uns gekommen ist. Wir haben uns gleich gut verstanden und haben heute einen Mädelsabend gemacht. Vor einer Stunde ist sie eingeschlafen – kein Wunder, so wenig wie sie mit ihrem Leben in zwei Welten schläft.
Mit einem leicht schlechten Gewissen schließe ich meine Augen und konzentriere mich auf Elisas Gedanken. Im Schlaf sind sie ruhig, aber da mich ihre aktuellen Gedanken nicht kümmern, ist das nicht wichtig. Ich will eine Schicht tiefer, ich will einen Blick in ihre Erinnerung werfen.

Das erste Bild zeigt mir einen jungen Gabriel, der sich komisch verhält und dann geht. Elisa ist unsicher und wirft beim Überqueren einer Straße einen Blick zurück. Plötzlich gibt es einen Knall, Schmerz und alles wird schwarz.
Ich bin zu früh, soweit wollte ich nicht zurück. Vorsichtig taste ich mich durch den bunten Kosmos von Elisas Erinnerung. Als ich das nächste mal innehalte, sehe ich Elisa, wie sie jetzt aussieht. Nur sitzt sie in einem Stuhl mit großen Rädern. Sie trägt eine rote Bluse. Plötzlich wird es heiß auf der Brust und als Elisa hoch blickt, steht Gabriel neben ihr, einen fast leeren Becher Kaffee in der Hand.
Das muss ihr Wiedersehen sein, von dem Elisa mir erzählt hat. Ich bin also ganz nah dran! Vorsichtig taste ich mich weiter durch Elisas Erinnerung. Da ist er, einer der Momente, die ich gesucht habe!
Elisa steht vor dem Schulgebäude und bestaunt das Anwesen, das sie als viktorianisch bezeichnet. Sie rennt über die saftige Wiese und betritt das Gebäude. Sie bleibt stehen und ich spüre ihre Begeisertung. Sie betrachtet die Türklinken, die sich unter den Händen der Schüler bilden, wenn sie einen Raum betreten wollen. Die Gänge, die sich weiten und zusammenziehen, je nachdem, wie viele Schüler gerade Platz benötigen und sieht sie die Treppen. Mal kopfüber, aber immer in Bewegung bringen die Treppen ihre Nutzer immer an Ziel. Manche von ihnen gibt es ständig, andere bauen sich nur durch Händeklatschen vor den Schülern auf.
Faszination und ein leichter Kopfschmerz spülen in Elisas Wahrnehmung. Bereitwillig lässt sie sich von Gabriel, der hinter sie getreten war, auf eine Bank setzen. Ich fühle, wie verwirrt und aufgeregt Elisa ist. Und wie begeistert. Ich beschleunige die Erinnerung etwas – heute kann ich meine Fähigkeiten voll nutzen.
Als eine größere Aufregung bei Elisa merke, lasse ich ihre Erinnerung etwas langsamer werden – okay, vielleicht bin ich wirklich etwas zu neugierig. Mein schlechtes Gewissen verfliegt, als ich Elisas Faszination bemerke. Schulleiterin Bauldin, die Elisa gegenüber in ihrem Büro sitzt, erklärt gerade das Verhältnis von Erde und Eonvár.

eonvar blogtour

»Eonvár und die Welt sind Zwillingswelten. Sie sind so unterschiedlich wie Eiskristalle und bilden doch eine untrennbare Einheit. Eine magische und eine technische Welt. Das ist zumindest die einfache Erklärung.«
Simone Bauldin in »Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin 

Okay, der Rest der Erklärung langweilt mich dann doch, das kenne ich schon aus dem Unterricht. Trotzdem ist es schön zu erleben, wie faszinierend unsere Welt sein kann!

Ich springe ein paar Erinnerungen weiter. Ich suche den Wald. Ein Ort, den Gabriel Elisa erst vor wenigen Tagen gezeigt hat. Da! Gefunden. Ich steige in die Erinnerung ein, als sich der Insektenschwarm, der Elisa und Gabriel eingehüllt hat, lichtet.
Das Staunen von Elisa und das Gefühl völliger Faszination und purer Freude sind wie eine Droge. Noch nie habe ich meine Heimat mit diesem Blick gesehen. Obwohl Bäume und Sträucher auf dem ersten Blick wohl denen auf der Erde ähneln, bemerkt Elisa dennoch die Wurzeln und Triebe, die sich zur Seite biegen, um ihr und Gabriel platz zu schaffen. Die beiden Menschen bleiben vor einer Eiche stehen, Gabriel murmelt etwas und der Efeu, der den Stamm bedeckt gleitet zur Seite und gibt einen Eingang frei. Elisas Staunen über die fluroszierenden Flechten ist wirklich erfrischend. Ich folge Gabriel und Elisa aus dem Tierkrankenhaus, als das sich die Eiche entpuppt zu einem See, in dem die Fische in allerlei Farben schimmern und die Tiefe einem Regenbogen gleicht. Als sich die Stimmung zwischen Elisa und Gabriel verändert, ziehe ich mich zurück. Elisa hat mir erzählt, was an diesem See passiert ist, aber dieser Teil der Erinnerung gehört dann doch nur ihr.

Ich suche lieber nach einer anderen Erinnerung. Elisa und Gabriel waren erst gestern in einer Stadt, die ich auch noch selber gesehen habe: Eraspolis, die größte Stadt Eonvárs.
Diesmal fühle ich nicht nur Elisas Staunen und Bewunderung, sondern auch meine eigene. Eraspolis ist mit den Villen, Parks, den vielen Geschäften, hohen Türmen und dem Gewimmel der Menschen auf der Straße wirklich ein Hingucker.  Zusammen mit Elisa bewundere ich die Auslagen der Geschäfte, an denen Gabriel und Elisa vorbeischlendern: Rechenmaschinen mit Runen, Gläser voller Sonnenschein, Sturm oder Regen und vieles mehr wecken immer wieder Elisas Neugier.

Als Elisa und Gabriel mit Einkäufen für ein Picknik auf einen Park zuschlendern, ziehe ich mich zurück. Meine Magie einzusetzen kostet Kraft und ich bin jetzt wirklich müde. Außerdem wird mein schlechtes Gewissen immer größer und ich muss überlegen, wie ich damit umgehen soll.
Seufzend lege ich mich auf den Rücken, kämpfe mit meinem Gewissen und bin doch glücklich, die Wunder meiner Welt durch die Augen eines Erdenmädchen entdeckt zu haben.

Morgen geht es bei Büchermomente mit einem Ausflug nach Eonvár weiter.

Gewinnspiel

Gewinne eonvar1. Preis: „Eonvár“-Taschenbuch mit Wunschsignatur, Poster + Häkelstern
2. Preis: 1 Wunschebook aus dem Verlagsprogramm
3. – 5. Preis: je 1 x eBook „Eonvár“

So geht’s:
Beantworte die Fragen unter den Blogtour-Biträgen und sammel so pro Tag ein Los für das Gewinnspiel.

Gewinnspielfrage:
Welche magische Fähigkeit hättest Du gerne?

Das Gewinnspiel läuft bis 26.2.18 um 23:59 Uhr.
Teilnahmebedingungen


Stationen der Blogtour

21.02. – Eonvár – ein ungewöhnliches Buch bei Denise von Books of Fantasy
22.02. – Elisa – eine besondere Protagonistin bei Desiree von Romantic Bookfan
23.02. – Die zauberhafte Welt von Eonvár bei Jasmin von Bücherleser
24.02. – Ein Ausflug nach Eonvár bei Sandy von Büchermomente
25.02. – Autorentalk mit Kat Rupin bei Anni von Anni-chans fantastic books

Rezension: »Amizaras Diarium 1893 AD« von Valerian Çaithoque

»Amizaras Diarium 1893 AD«
von Valerian Çaithoque

Amizaras, Juni 2017
ISBN-13: 978-3-9814-4214-4
500 Seiten
Preis: 19,99€ eBook | 29,80€ Hardcover

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Inhalt

London 1893
Ein Artefakt aus dem Himalaya gelangt in das viktorianische London. Aus dem Entfesselungskünstler Harry Houdini, Samurai Nakano Takeko und Schwarzmagier Aleister Crowley werden in dem Kampf rund um das Artefakt unfreiwillige Schicksalsgefährten. Sie alle haben einen Platz in dem großen Plan eines Ariach: Amizaras hält scheinbar alle Fäden und bestimmt, wer lebt und wer stirbt.

Fazit

»Amizaras Diarium 1893« von Valerian Çaithoque ist ein Hingucker. Neben einer fesselnden Geschichte ist das Buch wie die »Amizaras-Chronik« optisch so wunderbar Illustriert, dass eine eBook-Version dieses Buches einer Verschwendung gleichkommt. Aufwendig und detailliert ist hier Seite um Seite gestaltet.

Lebendig, anschaulich und eingängig

Aber »Amizaras Diarium 1893«  ist nicht nur wegen der  Gestaltung eine Bereicherung für das Bücherregal. Valerian Çaithoque überzeugt wieder mit der Umsetzung der Idee hinter dem Buch. Mit seinem angenehmen und flüssigen Schreibstil haucht er den Protagonisten Leben ein und gestaltet das viktorianische London anschaulich und eingängig. Fast meint man das klappern der Absätze der etwas feineren Gesellschaft auf den Straßen Londons zu hören.
Neben der lebendigen Atmosphäre hat der Autor aber auch die Charaktere beseelt. Als Vorlage dienten drei historische Persönlichkeiten, die sich in der Realität nie begegnet sind, bei Valerian Çaithoque aber als Spielball der Ariach zu unfreiwilligen Schicksalsgefährten werden: Frauenheld und Entfesselungskünstler Harry Houdini, der auf der Suche nach dem einen Zaubertrick ist, der seinem Namen Unsterblichkeit verleiht, die kämpferische Samurai Nakano Takeko und Aleister Crowley, der so besessen von schwarzer Magie ist, dass er nicht merkt, wie nichtig seine Existenz ist, bis er sie fast verliert.

Jeder ist sich selbst der nächste und doch nur eine Figur

Spannend ist wieder, wie in der »Amizaras-Chronik«, wie jede Figur seine eigene Ziele verfolgt, sich dafür verbiegt, lügt und doch teilweise so nur einen großen Plan begünstigt. Valerian Çaithoque hat geschickt die Handlungen Einzelner mit dem großen Ganzen verwoben. Gepaart mit dem hohen Spannungsbogen und dem bildhaften Schreibstil des Autors ist dem Autor mit »Amizaras Diarium 1893«  eine großartiges Buch gelungen, das den Leser packt und mich in ein London voller Ariach nimmt.
Das »Amizaras Diarium 1893«  spielt inhaltlich vor der Amizaras-Chronik und kann dank Glossar und Zusammenfassung des Universums von Valerian Çaithoque gut ohne Kenntnis der Amizaras-Chronik gelesen werden.

Kurz:  »»Amizaras Diarium 1893« gelungenes Buch – inhaltlich und optisch. Spannend, düster, voller Rätsel und geheimnisvoller Mächte ist dieses Werk eine Empfehlung für alle, die Spannung und Komplexität zu schätzen wissen.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Valerian Çaithoque ist das Pseudonyms des Autors der Amizaras-Chronik. Er legt großen Wert auf seine Privatsphäre und zieht es vor, sich anonym durch die Buchwelt zu bewegen.

 

 

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Weitere Meinungen zu »Amizaras Diarium 1983 AD« von Valerian Çaithoque

Janetts Meinung (5/5)
Charleen’s Traumbibliothek (5/5)
Claudis Gedankenwelt (4,5/5)


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Die Amizaras-Chronik von Valerian Çaithoque


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Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar

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Rezension: »Die Dämonenakadmie 03 – Die Prophezeiung« von Taran Matharu

Dämonenakademie Prophezeiung Taran Matharu

»Die Dämonenakadmie 03 – Die Prophezeiung«
von Taran Matharu

heyne>fliegt, Januar 2018
ISBN-13: 978-3-4532-6994-1
544 Seiten
Preis: 9,99€ eBook Ι 12,99€ Broschiert

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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« &  Band 2 »Die Dämonenakademie – Die Inquisition« nicht kennen.

Inhalt

Fletcher, Kess, Othelo und Sylva sind den Dämonen entkommen – in den Äther, die Welt der Dämonen. Ihre Zeit ist knapp, denn alles hier ist Gift für ihre Körper.
Gemeinsam überstehen die vier einige brenzlige Situationen im Äther und ihrer Welt. Intrige über Intrige spinnt sich hier am Hof des Königs und das, während sich an der Grenze Hominums der Feind sammelt. Mitten in der letzten Schlacht um das Überleben von Menschen, Zwergen und Elfen müssen sich dann Fletcher und sein Dämon Ignatius ihrem größten Feind stellen: Khan, der weiße Ork, hat geschworen die freien Völker zu vernichten und über alle anderen zu herrschen.

Fazit

Beim Schreiben dieser Rezension blutet mir das Herz. Ich habe mich sehr auf das Finale der Trilogie um Fletcher und Ignatius gefreut. »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« und »Die Dämonenakademie – Die Inquisition« waren zwei mitreißende, aufregende Jugendbücher voller Energie, Abenteuer und Spaß. Ich wollte so gerne auch  »Die Dämonenakademie – Die Prophzeiung« loben und davon nur schwärmen. Leider, leider kann ich das aber nicht. Aber alles der Reihe nach.

Lebhaft und Bildreich beschreibt der Autor seine Welt

Taran Matharu hat auch in diesem Band der Dämonenakadmie bewiesen, dass er einen bildhaften und lebendigen Schreibstil hat. Fletcher und Ignatius, sowie die Zwerge Kess und Othello und natürlich Elfe Sylva wieder zum Leben erweckt. Sympathisch und mutig sind die vier Freunde, die allzu bald der einzige Schutz zwischen ihren Völkern und den Orks sind.
Dabei sind dem Autor die vier Charaktere wieder wunderbar gelungen. Sie haben sich entwickelt, sind reifer geworden und haben sich ihre Offenheit und Toleranz bewahrt. Sie haben weiterhin diesen offenen Blick auf die Welt behalten und stehen gegen jedes Unrecht auf ihrem Weg ein. Gleichzeitig lernen sie, dass Krieg kein Spiel ist und es zum Erwachsenwerden dazu gehört, geliebte Meschen, Elfen oder Zwerge zu verlieren.

Die Charaktere sind ein Highlight

So schön das Wiederlesen mit Fletcher und den anderen war, wurden meine Erwartungen an das Finale der Trilogie leider nicht erfüllt. Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen, war lebendig und abwechslungsreich. Die Mitte hatte ihre Schwächen. Im Zeitraffer wurden hier Handlungen vorangetrieben, ein ganze Dorf wieder aufgebaut und der Sapnnungsbogen in den Keller geschrieben. Je weiter ich las, desto mehr fragte ich mich, wann den nun der finale Showdown kommt. Die Antwort ist: Im letzten viertel des Buches.  Hier holt Taran Mantharu wieder sehr viel aus der Geschichte heraus, gestaltet lebendige Schlachten und löst Fletchers Situation zum Glück nicht mit einem übertrieben epischen Mann-gegen-Ork-Kampf, sondern mit weniger Klischee und in aller Kürze. Einen überzogenen Kampf zwischen Fletcher und Kahn gab es also nicht. Dafür wurde die Wichtigkeit des Zusammenhalts der Völker hervorgehoben und gelungene Dynamik eines Teams beschrieben.

Gefreut habe ich mich wieder über die Zeichnungen von Dämonen mit einem Überblick über ihre Fähigkeiten und Eigenschaften. Als bekennender Fan von Karten, Stammbäumen und Namensregister in Büchern, hat mich dieser Einblick in die Dämonologie wieder sehr begeistert.

Kurz:  »Die Dämonenakademie – Die Prophezeiung« von Taran Mantharu ist das Finale einer wunderbaren, kurzweiligen und fesselnden Reihe, das leider nicht meinen Erwartungen entsprochen hat. Trotz des durchwachsenen dritten Bandes, kann ich die Reihe um die Dämonenakademie nur empfehlen.
Voller Liebe zum Detail ohne sich in Nichtigkeiten zu verlieren erzählt Taran Mantharu eine spannende Geschichte um Krieg, Freundschaft und Schicksal.

Bewertung

3 von 5

 

Autor

Taran Mantharu

Taran Matharu wurde 1990 in London geboren und hegte schon früh eine Leidenschaft für Geschichten. Aus der Liebe zum Lesen entwickelte sich der Wunsch selbst zu Schreiben.
Er studierte Business Administration und absolvierte ein Praktikum bei Radom House UK.
Nach einer kleinen Aus- und Reisezeit nahm sein Debüt »Die Dämonenakademie – Der Erwählte« im Rahmen des Nanowrimo 2013 gestalt an und wurde Publikumsliebling auf Wattpad.

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Weitere Meinungen zu »Die Dämonenakademie – DIe Prophzeiung« von Taran Matharu

Steffi’s Bücherwelt (4/5)
Komm mit ins Bücherwunderland (5/5)
Magische Momente (5/5)
Jennys Bücherkiste (5/5)


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Prequel


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Rezension: »Die Chroniken der Weitseher 01 – Die Gabe der Könige« von Robin Hobb

Die Gabe der Koenige von Robin Hobb

»Die Chroniken der Weitseher 01 – Die Gabe der Könige«
von Robin Hobb

Penhaligon Verlag, August 2017
ISBN-13: 978-3764531836
608 Seiten
Preis: 9,99€ eBook Ι 15€ Broschiert

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Inhalt

Fitz ist der Bastard von einem Prinzen und einem Bauernmädchen. Er ist sechs Jahre alt, als ihn sein Großvater vor den Toren der Burg des Königs abgibt. Dieser Tag ändert sein Leben.
Er steht im Dienste des Königs und versucht als Bastard des Thronfolgers seinen Platz am Hof und im Leben zu finden. Erst das Erwachen seiner Gabe zeigt Fitz einen Weg auf, der gepflastert ist mit Intrigen, Verzicht, Selbstaufgabe und Gefahr.  Fitz muss sich immer wieder entscheiden, ob er auf sein Gefühl oder den Befehl des Königs hört.

Fazit

Leser von Robin Hobb kennen dieses Buch vielleicht schon unter dem Titel »Die Legende vom Weitseher 01 – Der Adept des Assassinen« aus dem Bastei-Lübbe Verlag oder »Der Weitseher« aus dem Heyne Verlag. »Die Gabe der Könige« ist eine neue Auflage vom Auftakt der Fantasy Trilogie von Robin Hobb.

Robin Hobb hat einen ganz eigenen Schreibstil. Ausschweifend, detailliert und dennoch angenehm zu lesen füttert die Autorin ihre Leser langsam aber stetig mit Informationen der Geschichte. Sie lässt Fitz seine Geschichte niederschreiben und rekapitulieren, was er erlebt hat. Die Leser lernen den Protagonisten Fitz als alten Mann an seinem Lebensabend kennen, werden aber zügig an den Tag katapultiert, an den sich Fitz als ersten Tag bewusst erinnern kann.
Es ist kalt, es schneit und sein Großvater übergibt den sechsjährigen Fitz an den Hof des Königs bringt und den Jungen zurück lässt.

Weniger ist manchmal mehr

Den Spannungsbogen baut die Autorin stetig auf, unterbricht ihn aber leider immer wieder mit Szenen, die zwar schön zu lesen, aber nicht für die Geschichte unbedingt notwendig sind. Diese Längen haben dann doch trotz angenehmen Schreibstils meinen Lesefluss beeinflusst. Andererseits gab dadurch gute Stellen, um das Buch ohne schlechtes Gefühl mal aus der Hand zu legen. Eigentlich schade, denn die Idee und die Welt von Robin Hobb haben viel Potenzial und wurden mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Auch der Aufbau der Handlung und die Erzählweise der Autorin sind Stärken von »Die Gabe der Könige«, die unter den Längen der Handlung leiden.

FITZ, der schwierige Charakter

Die Charaktere von Robin Hobb sind sehr interessant. Sie sind gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe, aber gerade Fitz ist ein herausfordernder Charakter. Er ist nicht der typische junge Held der Geschichte, dem übel mitgespielt wird und der sich dennoch prächtig entwickelt. Vielmehr neigt er zu Selbstmitleid und stellt sich manchmal schon sehr naiv und hilflos an. Ich bevorzuge eigentliche starke Protagonisten, wodurch »Die Gabe der Könige« mit Fitz eine Herausforderung für mich war. Ich durch meine Vorliebe nicht ganz warm mit Fitz, kann Robin Hobb aber nicht absprechen Charaktere lebendig werden lassen zu können – man muss nur auch ein Herz für sie haben.

Kurz:  »Die Gabe der Könige« von Robin Hobb ist ein schöner Auftakt mit viel Potential und einigen Schwächen. Die Welt und Handlung versprechen eine aufregende Geschichte mit einem untypischen Protagonisten, die durch zu viele Längen ausgebremst wird. Wer sich an Längen und Details in einer Geschichte nicht stört, mittelalterliche Settings mag und ein Herz für untypische Protagonisten hat, sollte einen Blick auf die Weitseher-Reihe von Robin Hobb werfen.

Bewertung

3 von 5

 

Autorin

© Frank Hanewacker/Sedan Sieben

Robin Hobb wurde 1952 in Kalifornien geboren. Sie hat vier Kinder und lebt heute in Washington. Mit 18 heiratete Robin Hobb ihren Mann und veröffentlichte im selben Jahr ihre erste Kurzgeschichte. Mit „Die Gabe der Könige“ (1995) gelang der Autorin der internationale Durchbruch.

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Weitere Meinungen zu »Die Gabe der Könige« von Robin Hobb

 


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Die Chroniken der Weitseher


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 06: Die Pforten der Hölle« von Joshua Tree

Joshua Tree Behemoth 2333 Pfoten der Hölle

»Behemoth 2333 – Band 06: Die Pforten der Hölle«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, Januar 2018
ASIN: B07934BNWY
167 Seiten
Preis: 2,99€ eBook

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Inhalt

Nach dem Sieg über Moreau müssen die Menschen und Locus neue Kräfte schöpfen. Nur wenige Wochen trennen sie von dem Kampf, der das Überleben des freien Willens sichern soll. Und es gibt viel zu tun, Pläne wollen geschmiedet, Schiffe gebaut und Überlebende motiviert werden.
Als die Barriere um Bismarck bricht, zeigt sich, dass auch die Alpha nicht untätig war und der Himmel über Bismarck wird zum Vorhof der Hölle.

Fazit

»Behemoth 2333« geht weiter und neigt sich langsam dem Ende zu. Einige offene Handlungsstränge finden ihren Abschluss, andere fungieren als Cliffhänger und lassen mich den nächsten Band sehnlichst erwarten.

Zum Einstieg des Buches lässt Joshua Tree seine Leser ganz kurz Luft holen. Jeremy und seine Crew sitzen auf der Couch und lassen am Abend vor der finalen Schlacht um Bismarck ihre Reise partiell Revue passieren. Der Autor hat es geschafft diese merkwürdige Atmosphäre aus Angst, Sorgen, Aufregung, Freundschaft und Kampfgeist einzufangen.
Auf den nächsten Seiten ist dieser Band alles andere als ruhig. Mit dem öffnen der Barriere um Bismarck überschlagen sich die Ereignisse und jeder schwebt in Lebensgefahr.

Die Wege von Pascal und Jeremy trennen sich in diesem Band erstmals wieder. Während Jeremy und seine Crew auf der Suche nach verbündeten die Schlacht um Bismark hinter sich lassen und feststellen, dass Pläne sich immer anders entwickeln als erhofft, ist Pascal mitten im Geschehen.
Die ständige Gefahr für Leib und Leben um Pascal herum hat seinen Konflikt, jetzt ein normaler Mensch ohne technische Spezifikationen und sein Gefühlschaos hervor gehoben. Joshua Tree hat Pascal in den letzten Bänden bis hierher eine Tiefe gegeben, die mich immer wieder überrascht. Von allen Charakteren hat Pascal sich am meisten entwickelt.

Joshua Tree hat es in diesem Band wieder geschafft, mich zu fesseln und sowohl bei seinen Charakteren als auch der Geschichte unvorhersehbar zu bleiben. Ich bin gespannt, was sich der Autor für das Finale ausdenkt.
Wie gewohnt überzeugt Joshua Tree mich wieder mit seinem bildhaften und sehr lebendigen Schreibstil, gekonnt lässt er die Spannungskurve von Anfang bis Ende ansteigen und nimmt seine Leser mit in einen nervenaufreibenden, mitreißenden Abschnitt von »Behemoth 2333«.

Kurz:  »Behemoth 2333 – Die Pforten der Hölle« ist eine grandiose Fortsetzung einer komplexe Science-Fiction Serie. »Behemoth 2333« eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua TreeJoshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

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Weitere Meinungen zu »Behemoth 2333 – Die Pforten der Hölle« von Joshua Tree

Reading Elves (4,5/5)
The Librarian and her books (4/5)


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Behemoth 2333


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Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar

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Rezension: »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd + Gewinnspiel

Die Apfelprinzessin Maya Shepherd Hörbuch Grimm CHröniken»Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin«
von Maya Shepherd

Miss Motte Audio, Februar 2018
ASIN: B078YR9CXR
158 Minuten
Preis: 0,99€ eBook / 8,95€ Taschenbuch /
3,68€ Hörbuch

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„Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen.“
(aus: »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd)

Inhalt

Stell Dir vor, Jakob und Wilhelm Grimm haben mit ihren Märchen Lügen in die Welt gesetzt. Stell Dir vor, die böse Stiefmutter von Schneewittchen war weder böse noch ihre Stiefmutter. Und nimm einmal an, Schneewittchen liegt nicht als unschuldiges Opfer eines vergifteten Apfels seit Jahrhunderten in ihrem gläsernen Sarg, sondern weil sie der Welt den Untergang bringt.
All das ist wahr und in sieben Tagen öffnet sich Schneewittchens Sarg.

Will Zimmer lebt in Berlin und wird bald 18, als ihn ein wundersamer Brief erreicht – die Einladung den Zug nach Königswinter zu besteigen, die Wahrheit hinter den Märchen zu entdecken und die Welt vor dem Bösen zu beschützen.

Fazit

Der Auftakt der Grimm-Chroniken ist magisch. Maya Shepherd spielt mit den Märchen der Gebrüder Grimm und präsentiert ihren Lesern eine Welt, die so schrecklich wie schön ist.
Mit ihrem bildhaften Schreibstil hat mir Maya Shepherd das Abenteuer von Will und die Geschichte von Königin Mary vor mein inneres Auge gezaubert. Marlene Rauch hat diesen Effekt durch ihre angenehme Art zu lesen, das Gefühl, Betonung und Pausen richtig zu setzen und ihre lebhafte Stimme verstärkt.

Die Handlung von »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« hat Maya Shepherd geschickt gestaltet. Wechselnd erfahren die Leser mehr über das Leben und der Geschichte von Königin Mary, die Jahrhunderte später nur noch als die böse Stiefmutter Schneewittchens bekannt ist, und Abenteuer von Will. Kleine Cliffhänger am Ende der Kapitel regen zum weiter hören an und halten die Spannung hoch.

Wie immer sind die Charaktere von Maya Shepherd wundervoll. Lebendig und sympathisch kommen Will und seine Freunde Maggy und Jo daher. Auch wenn Will anfangs Züge zeigt, die ihn fast unsympathisch wirken lassen. Allerdings wirkt er dadurch nur umso realistischer, er hat eine ambivalente Einstellung zu seinem Vater, die geprägt ist von den Gefühlen eines verletzen Kindes, Pflichten aber auch Zuneigung.

Kurz: »Die Grimm-Chroniken 01 – Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd ist ein märchenhafter Auftakt voller Magie, der seine Leser verzaubert. Mit viel Liebe entführt die Autorin ihre Leser eine andere Welt der Märchen und erzählt ihre ganz eigene Geschichte von Schneewittchens böser Stiefmutter.

Bewertung

5 von 5

Autorin

Maya Shepherd wurde 1988 in Stuttgart geboren, lebt aber mittlerweile mit Mann und Tochter im Rheinland.
2012 erschien mit »Schneerose« das Debüt der Autorin im Self-Publishing. Seit 2014 lebt Maya Shepherd ihren Traum, erschafft Hauptberuflich in fremden Welten und Charaktere. Dabei bedient sie verschiedene Genres und veröffentlicht sowohl bei Verlagen wie weiterhin im Self-Publishing. Ausgewählte Bücher von Mays Shepherd wurden ins Englische und Spanische übersetzt.

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Weitere Meinungen zu »Die Apfelprinzessin« von Maya Shepherd

Bücherfarben (5/5)
Meine wundersame Welt der Bücher (4,5/5)
Biancas Bücherhimmel (3/5)


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Bücher von Maya Shepherd


 

Gewinnspiel

🍎Gewinn: 1 x signiertes Taschenbuch der Apfelprinzessin + Goodiepaket (Poster, Lesezeichen und Postkarte)

🍎So geht’s: Beantworte bis einschließlich 11.02.2018 die Tagesfrage als Kommentar und sammele so jeden Tag ein Los.

🍎Tagesfrage: Was ist dein liebstes Märchen der Gebrüder Grimm?

🍎Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird,
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
Teilnahmeschluss ist der 11.02.2018 23.59 Uhr

🍎 10 Blogs – 10 Meinungen – Teilnehmende Blogs:

02.02. – hier (erst auf Facebook, nachträglich auf dem Blog)
03.02. –  Bücherfarben
04.02. – Bücher aus dem Feenbrunnen
06.02. – The Librarian and her Books
07.02. – Steffis Buch- und Reziseite
08.02. – Bitterblues Bücherwelt
09.02. – Fantasy Books
10.02. – Crazy Little Booklovers
11.02. –  Weltbuntmalend Bücher

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Vielen Dank an Joshua Tree für das Rezensionsexemplar

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