»AURA – Der Verrat« von Clara Benedict

Aurora der Verrat Clara Benedict

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»AURA – Der Verrat«
von Clara Benedict

Thienemann Verlag, Juni 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0242-8
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ HardcoverBestellen AmazonZum Verlag

Inhalt

Kann man einen Menschen manipulieren und ihn zwingen, sich selbst zu töten?

Nach den unglückseligen Ereignissen mit Jan und den anderen, die Former wie Hannah suchen, muss Hannah fliehen. Untertauchen. Um keinen Preis auffallen.
Unter falschen Namen verbirgt sich Hannah genau vor den Augen der Leute, die Former wie sie suchen: An der Akademie von Dr. Levander. Es gilt im gar keinen Preis auszufallen. Gar nicht so einfach, wenn ein Junge wie Raphael auftaucht und ein Wechselbad der Gefühle in Hannah lostritt.

Fazit

Emoji-Rätsel: Wie hat mir »AURA-Der Verrat« von Clara Benedict gefallen? ❤️😍😀👍❤️.

Ich bin leider nicht direkt zur Veröffentlichung zum Lesen der Fortsetzung von Clara Benedicts Trilogie um Hannah und die Former gekommen. Dafür habe ich es nun nicht mehr so lang hin, bis im Oktober 2018 das Finale der Trilogie erscheint!

Hannah macht sich & Raphael ist einfach toll

»AURA – Der Verrat« knüpft direkt an das Ende von »AURA – Die Gabe« an und ich war sofort wieder mittendrin. Durch die gewählte Erzählperspektive lässt Clara Benedict ihre Leser an den Gefühlen und Gedanken von Hannah teilhaben und ermöglicht es so, eine Nähe zu Hannah aufzubauen.
Was mich wirklich überrascht hat, war die Entwicklung von Hannah. Habe ich sie in »AURA-Die Gabe« noch als nervig naiv wahrgenommen, wird in »AURA – Der Verrat«  deutlich, dass Hannah sich entwickelt. Sie dreht sich nicht um 180 Grad und wird unglaubwürdig, aber sie lernt aus den schmerzlichen Erfahrungen, die sie mit Jan und seinen Freunden gesammelt hat.

Neben Hannah hat mir aber auch Raphael gut gefallen. Ein Junge, dem Hannah an der Akademie der Former begegnet und der bei der ersten Begegnung der beiden für einen großen Schrecken und Angst bei Hannah sorgt. Warum Hannah bei der Begegnung das Herz in die Hose rutscht, verrate ich an dieser Stelle nicht. 😉
Raphael ist toll, wie eine perfektere Version von Jan – undurchsichtig und mysteriös aber scheinbar um Hannah besorgt und sympathischer. Raphael hat beim Lesen viel Spaß gemacht, Clara Benedict hat dafür gesorgt, dass Hannah und ihre Leser den scheinbar finsteren Jungen mit den vielen Facetten Stück für Stück immer besser kennenlernen.

Nervenkitzel und Gefahr

Der Schreibstil von Clara Benedict ist toll auch in »AURA – Der Verrat«  wieder großartig. Knapp, präzise und einfach, aber nicht karg. Dadurch ergibt sich ein gewohnt gutes Lesetempo, das Clara Benedict mit einem sehr gut gelungenen Spannungsaufbau unterstützt. Ständiger Nervenkitzel und stets ein Hauch Gefahr sind zwei Begleiter von »AURA – Der Verrat«

»AURA – Der Verrat « von Clara Benedict ist eine grandiose Fortsetzung des Debüts der Autorin mit deutlicher Weiterentwicklung der Charaktere.  Wer gerne spannende Jugendromane liest und sich selber fragen möchte, wo die eigenen Moralvorstellungen anfangen und aufhören, sollte einen Blick auf »AURA – Der Verrat« von Clara Benedict werfen.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Clara Benedict

Die Autorin über sich auf clara-benedict.de: „Kaffeesüchtiger Workaholic mit einem Faible für Metal, Bücher und Videospiele.“

Clara Benedict ist vielseitig. Geboren wurde die Autorin 1981 und lebt heute mit Mann, drei Kindern und drei Katzen an der deutschen Weinstrasse.
Sie unterrichtet Deutsch und Musik, spielt in einer Rockband und hat stets zu wenig Zeit für zu viele Hobbys und Projekte. Clara Benedict liest viel, spielt Videogames, geht Geocachen, ist Teil der örtlichen Schauspielgruppe, macht Pole-Fitness und und und… Die Autorin flucht übrigens wie ein Rohrspatz, besitzt sehr (sehr!) viele Chucks und nennt ihr Auto „Capricorn“.

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Weitere Meinungen zu »AURA – Der Verrat« von Clara Benedict

Traumbuchfänger (4/5)
Books and Cats (4/5)
Books have a soul (o.A.)


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Die AURORA-Trilogie

  


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Cover: Thienemann- Esslinger Verlag

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Rezension »Erellgorh – Geheime Pläne« von Matthias Teut

Erellgeorh Geheime Pläne Matthias Teut»Erellgorh – Gehemine Pläne«
von Matthias Teut

DichtFest, März 2018
ISBN-13: 978-3-9469-3702-9
540 Seiten
Preis: 14,95€ Taschenbuch / 4,99€ eBook

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Inhalt

Alle Bruchstücke des Medaillons sind Erellgorh angekommen, endlich kann es neu geschmiedet werden und die Prophezeiung zum Sturz des Kreh und dem Schutz Jukahbajahns ihren Lauf nehmen. Aber der Kampf gegen den Kreh zog nicht ohne Spuren an Atharu und Selana vorbei – zurück in Erellgorh ist ihr Vertrauen in die Elben erschüttert.
Pitu ist derweil mit den Zwergen unterwegs und muss sich eingestehen, dass das stolze und dickköpfige Volk ihn nur als Werkzeug betrachten. Als die geheimen Pläne der Völker immer mehr Opfern fordern, beginnt für die drei Scheltar ein Wettlauf mit der Zeit. Können sie trotz allen Widrigkeiten Jukahbajahns vor dem Untergang wahren und den Kreh besiegen?

Fazit

»Erellgorh – Geheime Mächte« von Matthias Teut bezeichnete ich  als „magischer Auftakt einer vielversprechenden High-Fantasy Trilogie“. »Erellgorh – Geheime Wege« war eine „vielversprechende und gelungene Fortsetzung“ und »Erellgorh – Geheime Pläne« ist der grandiose Abschluss dieser magischen und fesselnden Geschichte um Atharu, Selana und Pitu.

Bildhaft und sehr lebendig entführt Matthias Teut seine Leser wieder nach Jukahbajahn und spinnt mit seinem angenehmen Schreibstil gekonnt die Fäden in seiner Geschichte zu einem großen Bild. Er hat wie erhofft alle losen Enden und Cliffhänger aus »Erellgorh – Geheime Wege« aufgenommen und gelöst. Er hat meine Fragen beantwortet und mich mit seinen Wendungen immer wieder überrascht.

Der Autor blieb dem Erzählstil der Geschichte treu und ließ Abwechseln seine Helden ihre Geschichte erzählen. Dadurch baut er nicht kontinuierlich einen Spannungsbogen auf, sondern gibt seinen Charakteren damit viel Raum für eine Weiterentwicklung und Authentizität. Manchmal vielleicht etwas viel Raum, an einigen Stellen  sind die Dialoge lang und nehmen Tempo aus der Geschichte.
Liebling, aber auch größte Nervensäge, war auch in diesem Band Pitu. Ich hatte mein Herz schon vorher an den mutigen jungen Mann verloren, aber diesmal wollte ich ihn das eine oder andere Mal aus der Lore Schubsen, die ihn ein Stück seines Weges vorangebracht hat. Trotz seiner naiven Ader, die Pitu in diesem Teil der Trilogie in vollen Zügen ausgelebt hat, war er immer noch einer der interessanten Charaktere und hat für mich die größte Entwicklung durchgemacht.
Selana und Atharu sind gegen Pitu in meinen Augen etwas blass. Sind gelungen, haben Tiefe und wirken durchdacht. Aber so sehr ich mich mit Selana im Auftakt der Geschichte »Erellgorh – Geheime Mächte«  identifizieren und eine Verbindung aufbauen konnte, so wenig hat sie neben Pitu in Band zwei und drei der Trilogie bestanden. Pitu und gerade die Dynamik zwischen ihm und dem Zwerg Semje sind so gelungen, dass die anderen Charaktere da nicht gegen ankommen.

»Erellgorh – Geheime Pläne« ist der grandiose Abschluss einer High-Fantasysaga, die ihre Leser mitreißt, verzaubert und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Sie sogar darüber hinaus beschäftigt. Wer gerne mit sympatischen Charaktere auf eine abenteuerliche Reise begibt, keine Angst vor hoher Spannung, aber auch Verlusten hat, ist mit der Erellgorh-Trilogie von Matthias Teut gut beraten.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autor

Matthias Teut

Links: Matthias Teut, Leipziger Buchmesse 2017

Matthias Teut begann seinen beruflichen Werdegang im Gesundheitsbereich. Nach Abschluss des Abiturs auf dem zweiten Bildungsweg sowie einigen Studiensemestern arbeitete als Führungskraft in Projektmanagement und Vertrieb. Nebenher schrieb er immer Liedtexte und Gedichte und
ergänzte dies durch Kurzprosa und High Fantasy.

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Weitere Meinungen zu »Erellgorh – Geheime Pläne« von Matthias Teut

Charleen Traumbibliothek (4/5)

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Die Erellgorh-Trologie

  

 


 

←Rezension »Erellgorh – Geheime Wege«

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BLOGTOUR „AURA – Die Gabe“ von Clara Benedict

Blogtour Clara BenedictHERZLICHEN WILLKOMMEN ZU TAG  DER Blogtour
„AURA – Die Gabe“ von Clara Benedict

Gestern ging es bei World of books and dreams um die Gabe von Hannah. Heute geht es um Geheimnisse: Wie gut kennst Du Deinen Gegenüber, wie sehr vertraut Hannah Jan, warum will man vertrauen und sein Geheimnis mit jemanden teilen?

Ein Geheimnis ist meist eine sensible Information, die einer anderen Person, für die es von Interesse sein könnte, nicht bekannt werden. Geheimnisse zu haben ist eine Form des Selbstschutzes und der Selbstdarstellung, jeder hat durch das Preisgeben von Informationen darauf, wie andere Menschen Einfluss darauf, er durch andere Menschen wahrgenommen wird.

Das Geheimnis gehört dem, den es betrifft.

Wer sich jemanden anvertraut, gibt etwas von sich preis, zeigt sich verletzlich und macht sich verletzbar. Dabei ist es egal, ob von unerfüllten Träumen spricht, seine Freude mit jemanden teilt oder über die neue Gabe spricht, die einen Menschen und Gegenstände manipulieren lassen.  Doch wo Geheimnisse an den falschen Menschen geraten, kann sich falsch geschenktes Vertrauen rächen. Wem man sich anvertraut sollte also stets gut gewählt und nicht nur durch Sympathie, Freundschaft oder Liebe beeinflusst werden – denn wie gut kennt man sein Gegenüber wirklich?

Hannah ist jung, sie ist naiv und lernt die Lektion ihres Lebens

Viel zu schnell und gutgläubig, vertraut Hannah ihr Geheimnis erst ihrer besten Freundin Viv und dann Jan an. Eigentlich eine völlig natürliche Handlung, Geheimniskrämerei und Doppelleben machen krank. Sozialpsychologe Dan Wegener sagt zwar, dass Geheimnisse wichtig sind für die  Entwicklung der eigenen Individualität und des Gefühls dafür, was man von sich preisgibt und was nicht.  Allerdings, so Wegener, sind Geheimnisse auch immer problematisch, da sie suggerieren, dass ein Teil der eigenen Persönlichkeit sozial unerwünscht ist.

Ein Gefühl, mit dem auch Hannah zu kämpfen hat. Als sie sich Viv anvertraut erhofft sich Hannah Verständnis und Zuspruch, bringt aber Viv, sich und ihre Freundschaft in Gefahr. Problem ist hier ein Interessens- und Moralkonflikt von Viv, in den sie durch Hannahs Geheimnis kommt. Ihre Ansichten, was den Einsatz von Hannahs Gabe angeht, gehen auseinander und sind immer wieder Grund für Auseinandersetzungen.
Vertraut man Freunden ein Geheimnis an, sollte vorher gut überlegt sein, wem man wirklich vertraut, in welche Situation man den Mitwisser bringt und ob die Person die Richtige für das Geheimnis ist.

»’cause two can keep a secret is one of them is dead?«
The Pierces – Secret

Auch Jan, erst Schwarm, dann Freund, dann fester Freund, vertraut sich Hannah an – nach kürzester Zeit. Ein Verhalten, was nur zu natürlich ist. Partner sind für viele Menschen eine Ergänzung des eigenen Ichs, man fühlt sich einander nah und vertraut sich – oft zu früh zu viel.
So auch Hannah, verliebt und gutgläubig, wie sie ist, gibt sie Jan ein Geheimnis über sich in die Hand, das sie auf viele Arten angreifbar macht.
Intimität wird oft mit Offenheit gleichgesetzt, die aber wiederum eine große Verletzlichkeit bedeutet. Natürlich gehört Vertrauen in einer Beziehung dazu, aber bei der Offenbarung eines Geheimnisses gehört auch in einer Beziehung dazu, sich gut zu überlegen wann man sein Geheimnis offenbart.

Morgen geht es bei Nickis Lesewelt mit einem Ausblick auf  „AURA – Der Verrat“, Band 2 der Romantasy Trilogie von Clare Benedict weiter.
Eine Übersicht über alle Beiträge findest Du hier: Tourplan

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Das Buch zur Tour

Clara Benedict Aura Die Gabe

Klappentext:

Einen Jungen aus der Ferne anschmachten, das steht für Hannah nicht zur Debatte – bis sie Jan trifft. Noch während Hannah sich darüber ärgert, dass sie sich immer wieder wie eine Idiotin aufführt, signalisiert Jan Interesse. Mit jedem Treffen wachsen Hannahs Gefühle aber auch ihre Unsicherheit. Jan verhält sich widersprüchlich, ist mal liebevoll und zärtlich, dann wieder aggressiv und distanziert. Diese Unbeständigkeit macht Hannah Angst, denn sie hat sich Jan offenbart. Sie hat ihm von ihrer besonderen Gabe erzählt, einer Gabe, die auch eine dunkle Seite hat … Hat sie dem Falschen vertraut?
(Quelle: Thienemann-Esslinger)

hienemann Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0241-1
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ Hardcover


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10 x „AURA – Die Gabe“ von Clara Benedict als Print

So geht’s: 
Beantworte die Tagesfrage und sammele jeden Tag ein Los

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Ausgelost wird am 03.04.2018.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Rezension: »AURA – Die Gabe« von Clara Benedict

Clara Benedict Aura Die Gabe»AURA – Die Gabe«
von Clara Benedict

Thienemann Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0241-1
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ Hardcover

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Inhalt

Kann man einen Menschen manipulieren und ihn zwingen, sich selbst zu töten?

Eben war ihr Leben noch ganz normal – Schule, Freundinnen, Shoppen und seit Jan an der Schule ist auch Jungs, bestimmen ihren Alltag. Als sich erst komische Zwischenfälle häufen und Jan sich dann plötzlich für sie interessiert muss Hannah sich Fragen, wer ihre wahren Freunde sind. Wem kann sie von ihrer Gabe und deren dunkle Seite erzählen? Wem kann Hannah wirklich vertrauen.

Fazit

Emoji-Rätsel: Wie hat mir »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict gefallen?  😍😀👍❤️.

Ich bin wirklich gut in das Buch gekommen, Clara Benedict lässt Protagonistin Hannah ihre Geschichte als Ich-Erzählerin preisgeben. Dadurch ergibt sich gleich eine große Nähe zu Hannah, ihren Gefühlen und Gedanken, ihren Freundinnen und Hannahs Schwärmerei für Jan.
Gleichzeitig lernt der Leser durch die Erzählperspektive aber auch sehr gut Hannahs Schwächen kennen, die durchaus etwas anstrengend werden konnten. Hannah ist zum Beispiel recht naiv – Jan zeigte anfangs an ein sehr wankelmütiges, launisches Verhalten. Er lässt teils Verachtung, teils Wut und dann plötzlich doch Interesse an Hannah durchblicken. Und statt vorsichtig zu sein, offenbart Hannah ihm gleich ihre Gabe. Das war… nervig naiv. Wichtig für die Geschichte, aber nervig naiv. Nett ausgedrückt.
Gut gefallen hat mir Jan. Er war sehr undurchschaubar, hat widersprüchliche Signale gesendet, sein Verhalten nie erklärt und war am Ende zu stimmig und überzeugend, dass er seine Rolle perfekt erfüllt hat.

Der Schreibstil von Clara Benedict ist toll. Knapp, präzise und einfach, aber nicht karg. Dadurch ergibt sich ein gutes Lesetempo, das Clara Benedict mit einem fast perfekt gelungenen Spannungsaufbau unterstützt. In der Mitte hat mich die Autorin ganz kurz verloren, das war mir kurzzeitig zu viel Naivität von Hannah, die ihre Gabe erforscht und dabei ihre Moral dehnt. Ich habe aber schnell zurück zur Geschichte gefunden und dann den Rest weiter verschlungen. Und als dann das Ende kam… puh, da hat Clara Benedict einen wirklich guten Plot Twist ausgepackt, der beim Lesen schon  die ganze Zeit ganz sanft als Möglichkeit im Bewusstsein der Leser kratzt, aber eigentlich zu böse scheint, um wahr zu werden. Ich habe die ganze Zeit damit gerechnet, dass irgendwas schlimmes passieren wird, aber so schlimm dann auch wieder nicht. Das hat mich noch einmal wirklich überzeugt und mir gut gefallen.

»AURA-Die Gabe« von Clara Benedict hat es fast zu einem Jahreshighlight 2018 geschafft. Der Auftakt von AURA weist ein, zwei Schwächen auf, für die es Punktabzug gab, aber das Große und Ganze hat mich überzeugt, mir gut gefallen und mir spannende Lesestunden verschafft.
Wer gerne spannende Jugendromane liest und sich selber fragen möchte, wo die eigenen Moralvorstellungen anfangen und aufhören, sollte einen Blick auf »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict werfen.

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Clara Benedict

Die Autorin über sich auf clara-benedict.de: „Kaffeesüchtiger Workaholic mit einem Faible für Metal, Bücher und Videospiele.“

Clara Benedict ist vielseitig. Geboren wurde die Autorin 1981 und lebt heute mit Mann, drei Kindern und drei Katzen an der deutschen Weinstrasse.
Sie unterrichtet Deutsch und Musik, spielt in einer Rockband und hat stets zu wenig Zeit für zu viele Hobbys und Projekte. Clara Benedict liest viel, spielt Videogames, geht Geocachen, ist Teil der örtlichen Schauspielgruppe, macht Pole-Fitness und und und… Die Autorin flucht übrigens wie ein Rohrspatz, besitzt sehr (sehr!) viele Chucks und nennt ihr Auto „Capricorn“.

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Weitere Meinungen zu »AURA – Die Gabe« von Clara Benedict

World of Books and Dreams (o.A.)

(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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