Rezension: »Der Rithmatist« von Brandon Sanderson

Der Rithmatist von Brandon Sanderson

Heyne Verlag, Juli 2015

3-4532-6986-1

Inhalt

Joel lebt als Sohn einer Angestellten auf dem Campus der Armedius-Akademie, eine der acht Schulen auf den Vereinigten Inseln, die Rithmatisten ausbilden. Er selbst ist kein Rithmatist und kann mit Kreide keine magischen Linien schaffen, er besucht den normalen Unterricht auf der Akademie.
Joels großes Interesse für die Rithmatik und sein enormes theoretisches Wissen machen ihn zum idealen Assistenten von Professor Fitch, der soll das mysteriöse Verschwinden junger Rithmatisten aufklären.
Zusammen kommen Professor Fitch und Joel einem Wesen auf die Spur, das eigentlich nichts in der Armedius-Akademie zu suchen hat und von den meisten Bürgern der Vereinigten Inseln fernab ihrer Heimat an den Fronten des fernen Krieges vermutet wird.

Fazit

„Der Rithmatist“ -hoffentlich der Auftakt einer neuen Reihe – ist ein gewohnt fesselndes Buch von Brandon Sanderson. Gekonnt zaubert der Meister der Fantasy einen spannenden Roman um eine völlig neue Welt, voller lebendiger Charaktere und ausgeklügelter politischer Probleme.
Neu ist der Hauch Krimi, den Sanderson in seinen neuesten Roman einfließen lässt und den Leser damit nicht nur mit einer komplexen neuen Welt konfrontiert, sondern auch auf Tätersuche schickt. Dabei versteht er es geschickt den Verdacht auf die Falschen zu Lenken.
Was mir an den Büchern von Brandon Sanderson immer sehr gefällt – und da steht auch „Der Rithmatist“ den anderen Werken in nichts nach – sind die Illustrationen, Karten und Erklärungen, die Sanderson für seine Leser vorbereitet. Damit macht er seine Welten realer und für den Leser greifbarer.

„Der Rithmatist“ eine klare Leseempfehlung für alle Fans guter Fantasy.

Bewertung

5 von 5

 

 

 

Buchtrailer

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Rezension: »Acht Sinne – Band 1 der Gefühle« von Rose Snow

Acht Sinne von Rose Snow

 

 

 

 

 

 

Acht Sinne – Band 01 der Gefühle von Rose Snow (Leseprobe)

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Inhalt

Neben der Welt der Menschen existiert die magische Welt der Sinnträger, die die Balance zwischen beiden Welten erhalten und das Leben überhaupt ermöglichen.

Lee erwacht in einer dunklen Höhle und weiß eines sicher: Sie ist tot.
Bevor sie jedoch noch mehr Eindrücke ihrer Umgebung aufnehmen oder über ihre aktuelle Lage nachdenken kann, wird sie von Ben, den sie als Ekelträger identifiziert, in die erste Prüfung  des Triangels gezogen.
Lees Gespür für die Prüfung bringt ihr und Ben den ersten Sieg ein. Im Sternensaal treffen die beiden nach der Prüfung auf die anderen neuerweckten Sinnträger. Und schnell wird Lee klar, dass die geschenkten Erinnerungen der anderen sieben Sinnträger -Lee selbst ist die Wachsamkeitsträgerin und Wächterin- entwickeln sich schneller als bei ihr. Sie selbst hat dafür Visionen der Vergangenheit oder Zukunft, die sie den anderen verheimlicht. Eine dieser Visionen führt sie in das dunkle Loch, das den neuerweckten Sinnträgern eigentlich verboten ist.
Ein Fehler, der sie wortwörtlich an Ekelträger Ben fesselt. Jetzt müssen sie zusammen herausfinden, warum Simeon, der neuerweckte Erstaunensträger, so nervös zu sein scheint und wie sie sich wieder von einander lösen können. Dabei geraten Ben und Lee plötzlich ins Visier eines Geheimbundes und müssen fliehen, um ihr Leben zu retten.

Wem sind Lee und Ben da nur in die Quere gekommen?

Fazit

Magisch. Müsste ich „Acht Sinne – Band 1 der Gefühle“ in einem Wort beschreiben, wäre „magisch“ das perfekte Wort.
Ausgehen von der Leseprobe und dem Cover habe ich einen seichten Jugendroman mit Action-Szenen erwartet, wurde aber von einem viel erwachsenerem Roman überrascht. Überrascht hat mich auch die völlig neu konstruierte Welt, die mich so neugierig gemacht hat, dass ich sie in meiner Kategorie Buchwelten vorstellen werde. Ich mag neue Ideen und das Autorinnen-Team „Rose Snow“ hat hier für mich etwas völlig neues geschaffen.

„Acht Sinne – Band 1 der Gefühle“ war mein erstes Buch von Rose Snow und ich bin restlos begeistert. Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist flüssig und fesselnd, ich bin in Rekordzeit durch das Buch geflogen, weil ich einfach wissen musste, wie es mit Ben und Lee weitergeht. Die beiden sind auch schon der nächste wichtige Punkt für ein gelungenes Buch: lebendige Charaktere, die mich ansprechen. Lee und Ben sind den Autorinnen besonders überzeugend gelungen. Während ein, zwei andere Charaktere eher stereotypisch erscheinen, sind Ben und Lee vielschichtig, voller Überraschungen und einfach ihren Sinnen entsprechend echt.
Gerade die Interaktion der beiden untereinander ist ein Highlight des Romans, das auch zum Schmunzeln einlädt. Sie verhalten sich wie Katz und Maus. Ich musste sofort denken : „Was sich liebt, das neckt sich“, aber dazu wird in Band 1 der Gefühle keine Stellung bezogen, es gibt lediglich Andeutungen mit Interpretationsspielraum. 😉

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, „Acht Sinne – Band 1 der Gefühle“ ist eine absolute Leseempfehlung! <3

Bewertung

5 von 5

 

 

 

Buchtrailer

 

Die Acht Sinne-Reihe

    

 

„Acht Sinne – Band 2 der Gefühle“→

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