Rezension: »Sturmlicht-Chroniken 04: Die Stürme des Zorns« von Brandon Sanderson

Stürme des Zorns - Brandon Sanderson

 

 

 

 

 

 

Sturmlicht-Chroniken 04: Die Stürme des Zorns – Brandon Sanderson

Heyne, 2015

3-453-26748-6

Klappentext

Ein Held, der sich mit ganzer Kraft gegen sein Schicksal stemmt. Ein General, dessen tödlichster Auftrag ist, den Krieg zu beenden. Eine Prinzessin, die nicht ahnt, welches machtvolle Erbe tatsächlich auf sie wartet. Und ein Assassine, dessen übermenschliche Fähigkeiten Könige und Fürsten erzittern lassen. Sie alle sind die einzigartigen Helden im großen Kampf um die Zukunft der Welt von Roschar – ein scheinbar aussichtsloser Kampf. Doch die Rettung naht bereits …

Der Krieg zwischen dem Königreich Alethkar und dem geheimnisvollen Volk der Parshendi tobt bereits mehrere Jahre. Politische Intrigen und die Jagd nach magischen Edelsteinen lassen die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges sinnlos erscheinen. Aber dann tritt mit dem jungen Kaladin nicht nur ein ungewöhnlicher Held auf, ein Dunkelauge und ehemaliger Sklave. General Dalinar Kholin, der Kaladin unter sein Kommando nimmt, beschließt auch, alle Vorsicht fahren zu lassen und zusammen mit seinem Sohn und Kaladin an der Verwirklichung der Verheißung zu arbeiten – und den Orden der Strahlenden Ritter neu zu gründen. Mit ihnen will Kholin den Kampf gegen den weißen Assassinen aufnehmen und den Krieg ein für alle Mal beenden – und so den alles zerstörenden Ewigsturm aufhalten. Doch der Orden ist mit einem jahrtausendealten Fluch belegt . . . (Heyne)

Inhalt

Für Dalinar ist die Mission klar: Die Paraschendi müssen endgültig besiegt werden, damit er sich seiner göttlichen Aufgabe widmen kann: die Orden der Strahlenden Ritter neu gründen und mit ihrer Hilfe die Menschheit vor einer neuen Wüstwerdung zu retten.  Und nebenbei muss er noch den schwachen und unbeliebten König, seinen Neffen, beraten und ihm beistehen sowie Anschlägen auf sein Leben entgehen.

Kaladin lernt sich selbst und seine jüngst entdeckten Kräfte kennen. Als Dunkelauge und Hauptmann von Dalinars Leibwächter versucht er die Kräfte geheim zu halten. Außerdem trifft er eine falsche Entscheidung  und bringt damit sich, seine Freunde, sein Sprengsel Syl und die gesamte Menschheit in Gefahr.

Schallan übt zusammen mit ihrem Sprengsel Muster an ihren Illusionen und ihren Fertigkeiten in der Spionage. Für einen geheimen Bund soll sie Großherr Amaram ausspionieren. Wie Kaladin versucht auch sie ihre Fähigkeiten zu verbergen und mit ihnen den Plan von Jasnah Kholin weiter zu verfolgen: Die Rückkehr der Bringer der Leere muss verhindert und Urithriu, die heilige Stadt, muss gefunden werden. Mit ihrer Art schafft es Schallan nicht nur ihren Verlobten Adolin zu überzeugen, sondern auch Dalinar, Navani und Kaladin zu überzeugen.

Fernab der zerbrochenen Ebene, in Schallans Heimatland Jah Keved hat ein Krieg um das Thronerbe getobt. Alle Parteien sind vernichtenden geschlagen, da steht der König von Kharbranth den Verletzten bei und endet als König von Jah Keved. Mit dem Krieg um das Thronerbe und den Tot vieler anderer Könige und Kaiser hat er mehr zu tun, als erwartet. Und all sein Handeln basiert auf einem Diagramm…

Kann Dalinar die Großprinzen der Alethi unter sich einen und den Paraschendi widerstehen? Wird Kaladin sein Schicksal annehmen? Und können alle zusammen den vernichtenden Ewigsturm aufhalten? Ach ja: Und welche Rolle spielt Schelm in dem großen Spiel der totgeglaubten Göttersprengel?

Fazit

„Die Stürme des Zorns“ ist, genau wie die ersten drei Bände, sehr schwer wiederzugeben -daher auch der Klappentext in dieser Rezension . Auf den knapp 784 Seiten passiert so viel, aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven, dass meine Rezension dem nicht gerecht wird. Alle Bände der Sturmlicht-Chroniken sollten gelesen und genossen werden. Brandon Sanderson hat einen Epos begonnen, der auch im vierten Band noch fesselnd und faszinierend ist, den Leser vorantreibt und ihn dann mit einem Cliff-Hänger zurücklässt.
Beeindruckt bin ich von der Leistung des Autors. Mit jeden Band schafft er es die Geschichte komplexer zu gestalten und neue Charaktere einzubinden und dem Leser das Gefühl zu geben, als wäre dieser Charakter schon immer da gewesen und hat zum Buch gehört.

Kleiner Kritikpunkt ist Kaladin: Hier muss Brandon Sanderson aufpassen keine unglaubwürdigen Helden zu schaffen, der einfach immer sich selbst und alle anderen Retten kann.
Ein anderer Charakter, der mich umso mehr fasziniert ist Schelm. Offiziel eigenwilliger Hoffnar des Alethi-Königs kennt er die tiefsten Geheimnisse über den Verlauf der Welt und die Herzen der Menschen. Ich habe zwar einen Verdacht, wer er sein könnte, aber ich habe bei Brandon Sanderson gelernt: wann immer ich einen Verdacht habe, kommt immer alles anders.

Die Sturmlicht-Chroniken gehören zu den wenigen Büchern, die ich wirklich gerne verfilmt sehen würde. Ein gescheiter Drehbuchautor und Regisseur könnten damit nicht nur sich, sondern auch Brandon Sanderson ein Denkmal setzen.

Ganz kurz: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG

 

Bewertung

5 von 5

 

 

 

Die Sturmlicht-Chroniken

  

 

 

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Rezension: »Sturmlicht-Chroniken 03: Die Worte des Lichts« von Brandon Sanderson

Sturmlicht-Chronkien 03: Die Worte des Lichts

Brandon Sanderson

Heyne, 2014

3-453-26747-8

Inhalt

Nach fünf Jahren ist der Rachefeldzug der Alethi gegen die Paraschendi zu einem Stellungskrieg erstarrt. Die Großprinzen hocken auf der zerschmetterten Ebene und jagen Edelsteinherzen hinterher, statt die vermeindlichen Mörder ihres alten Königs zur Rechenschaft zu ziehen. So in Konkurrenz verstrickt, zermürben die Großprinzen ihr Bündnis, das sie unter dem alten König geeint hat. Schnell bilden sich verschiedene Parteien, die ihre Intrigen spinnen und alle zum angeblichen Wohl Alethkars agieren. Und über all dem drohen die Bringer der Leere zurückzukehren. Genau wie der Ewigsturm. Beides wird die Welt leerfegen und die Zivilisation auf Punkt Null zurückschleudern.

In dieser instabilen Situation erleben die Hauptcharaktere die unterschiedlichsten Dinge:

Kaladin war einst Sklave und Brückenmann. Quasi zum schnellen Tod verurteilt. Jetzt ist er der erste dunkeläugige Hauptmann in der Leibwache eines Großprinzen. Diese Position beschert ihm schwierige (gesellschaftliche) Situationen. Er muss die Menschen beschützen, die er eigentlich verachtet, er muss aus Sklaven Soldaten formen, ein Mordkomplott aufklären und er muss verheimlichen, dass Sturmlicht in ihm fließt. Dabei wird er von dem Ehrensprensel Syl begleitet.

Hellheit Schallan Davar ist der Wahrheit über die Bringer der Leere auf der Spur. Ihre Nachforschungen scheinen einen Weg aufzuzeigen, um den Ewigsturm und die Vernichtung der Ziviliation zu verhindern. Aber wie schafft sie es, dass Großprinz Dalinar ihr Gehör schenkt und glaubt?

Großprinz Dalinar ist der Onkel des Königs und quasi aktueller Herrscher über Alethka. Seit einiger Zeit plagen ihn Visionen während der Großstürme. Der Allmächtige scheint ihm einen Weg zu zeigen, die Alethi und alle anderen Völker vor dem Ewigsturm zu bewahren. Dazu muss Dalinar die Großprinzen von seinem Weg überzeugen. Dazu bleiben ihm anscheinend nur noch 64 Tage.

Und in all dem Chaos, taucht der weiße Attentäter wieder auf. In den letzten sechs Jahren hat er verschiedene Könige und Großprinzen in allen Königreichen Roshars ermordet. Wen will er diesmal holen? Und was ist seine Mission?

Fazit

„Die Worte des Lichts“ ist, genau wie die beiden ersten Bände, sehr schwer zu rezensieren. Auf den knapp 950 Seiten passiert so viel, aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven, dass meine Rezension dem nicht gerecht wird. Alle Bände der Sturmlicht-Chroniken sollten gelesen und genossen werden. Brandon Sanderson hat einen Epos begonnen, der auch im dritten Band noch fesselnd und faszinierend ist, den Leser vorantreibt und ihn dann mit einem Cliff-Hänger zurücklässt.

Die Sturmlicht-Chroniken gehören zu den wenigen Büchern, die ich wirklich gerne verfilmt sehen würde. Ein gescheiter Drehbuchautor und Regisseur könnten damit nicht nur sich, sondern auch Brandon Sanderson ein Denkmal setzen.

Ganz kurz: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG

Bewertung

5 von 5

 

 

 

Die Sturmlicht-Chroniken

  

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Rezension: »Die Nebelgeborenen 04: Jäger der Macht« von Brandon Sanderson

Die Nebelgeborenen 04: Jäger der Macht von  Brandon Sanderson

Heyne, 2012

3-453-52942-7

 Inhalt

300 Jahre nach dem die Menschen von Vin und Elant Wager vor dem Tod bewahrt wurden ist viel in dem Reich geschehen, dass jetzt Scadrial heißt. Es gibt jetzt Dampfzüge, Schusswaffen und Zwillingsgeborene – Menschen, die die Macht der Allomantie und und Ferrochemie in sich vereinen.

Waxillium Ladrian kann seine Wurzeln bis zu Weher Ladrian zurückverfolgen, einem Mitglied der Gründer und Retter von Scadrial, ist ein Zwillinggeborener mit einem Faible zu Schusswaffen und Gerechtigkeit. Seit 20 Jahren ist er, trotz seiner noblen Abstammung, Gesetzeshüter im Rauland, einem Gebiet fernab der Stadt und ihren Gesetzen. Hier zählt das Überleben und der Schutz der Schwachen. Dafür steht Wax ein. Bis zu dem Tag, an dem er einen Brief aus der Stadt kriegt und seine Liebe erschießt.

Er folgt dem Ruf aus dem Brief und kehrt in die Stadt zurück, um das Erbe seines Onkels anzutreten. Fast bankrott und unbeholfen im Umgang mit der feinen Gesellschaft, versucht er die Verantwortung des Großherrn Ladrian zu meistern, um von ihm Abhängige Familien nicht in die Armut zu schicken, und schwört der Verbrecherjagd ab.  Eine profitable Hochzeit mit der etwas eigenen Steris soll zumindest seine Geldsorge verringern.  Als diese jedoch das viertes Opfer von den „Verschwinder“  ist und entführt wird und Wax‘ alter Kamerade Wayne in der Stadt aufkreuzt und Zugüberfälle aufklären möchte, kommt der Gesetzeshüter in ihm durch. Zusammen mit Wayne and der Herrin Masari macht Wax sich auf, um dem „Verschwindern“ das Handwerk zu legen und trifft unverhofft alte Bekannte. Dabei gibt es viel Action, ein paar zarte Gefühle und eine gute Portion Kameradschaft – sowie eine Überraschung für alle, die die Mistborn-Reihe gelesen haben.

Fazit

Obwohl dem Buch ein Westernflair anhaftet und das nicht mein liebstes Metier ist, hat Sanderson es geschafft so überzeugend die Mistborn-Reihe fortzuführen, dass ich gleich Mitten in der Geschichte war. Gerade als Fan der ersten drei Bände der Mistborn-Reihe, wollte ich wissen, was Sanderson aus dem Erbe von Vin, Elantel, Kelsier, Sazed, Weher, Hamm und auch Marsch gemacht hat.

Mit Wax hat Sanderson einen Charakter geschaffen, der mich seiner kernigen, gutmütigen Art anspricht und auf lustige, kumpelhaft Weise mit Wayne und Masari interagiert.

Bewertung

3 bücher

3 von 5

 

 

 

 Die Nebelgeborenen-Reihe:

  

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Brandon Sanderson

Brandon Sanderson with a German copy of Elantris

Allgemein:

Brandon Sanderson ist ein US-amerikanischer Autor von Fantasy-Romanen. Der Autor wurde am 19. Dezember 1975 in Lincoln, Nebraska geboren. Bekannt wurde er durch die Mistborn-Riehe (dt. Nebelgeboren).

Werke:

Mistborn-Reihe (dt. Nebelgeboren)

  • Band 1: Kinder des Nebels
  • Band 2: Krieger des Feuers
  • Band 3: Herrscher des Lichts
  • Band 4: Jäger der Macht
  • Band 5: Shadows of Self  (engl.) Erscheint im Q4 2015.

Alcatraz

  • Band 1: Alcatraz und die dunkle Bibliothek
  • Band 2: Alcatraz und das Pergament des Todes
  • Band 3: Alcatraz und die Ritter von Crystallia
  • Band 4: Alcatraz und die letzte Schlacht

Sturmlicht-Chroniken

Reckoners-Reihe

  • Band 1: Steelheart
  • Band 2: Fireflight

Rad der Zeit – Serie

(Hier hat Sanderson das Werk von Robert Jordan auf Grundlage seiner Notizen fortgeführt)

  • Band 32: Der aufziehende Sturm
  • Band 33: Die Macht des Lichts
  • Band 34: Der Traum des Wolfs
  • Band 35: Der Türme der Mitternacht
  • Band 36: Die Schlacht der Schatten
  • Band 37: Das Gedächtnis des Lichts

Eigenständige Werke