Wie können Schulen präventiv gegen Mobbing vorgehen?

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„Tod einer Elfjährigen – Offenbar schon früher massive Mobbing Probleme an Berliner Schule“

stern.de vom 05.02.2019, abgerufen am 30.04.2019

Eine Schlagzeile, die betroffen macht. Der Ort, an dem Schutzbefohlene sich sicher fühlen sollen und knappe 12 Jahre ihres Lebens verbringen wird für Manche zur Hölle. Eine Falle, die täglich zuschnappt und für viele junge Menschen zum Spießrutenlauf wird.

Viele Schulleitungen leisten hier gute Arbeit – akut und präventiv, einige haben noch Luft nach oben.

Wie können Schulen präventiv gegen Mobbing vorgehen?

Der Schlüssel ist Kommunikation. Reden, ein Bewusstsein schaffen, die jungen Menschen dafür sensibilisieren, was ihre Worte und Taten on- und offline ausrichten können. Aber auch dafür, wann sie nach Hilfe fragen sollten – für sich und Mitschüler*innen.
Lehrer*innen stehen vor der schwierigen Aufgabe aus einer Gruppe von Individuen eine Gemeinschaft zu machen, die sich respektiert, ihr Verhalten reflektiert und sich untereinander stärkt.

Schulen sollten angepasst an ihre Situation und Möglichkeiten:
– Kinder und Jugendliche altersgerecht sensibilisieren
– Lehrer und Eltern sensibilisieren
– stets ein offenes Ohr für Anliegen ihrer Schüler*innen haben
– prosoziales Verhalten in den Klassen bestärken
– Methoden zur Konfliktlösung schaffen, um aus Konflikten kein Mobbing werden zu lassen
– Hilfsangebote und Anlaufstellen für Schüler*innen kommunizieren
– Selbstreflexion der Kinder und Jugendlichen fördern
– stets Informationen über bundesweite Präventionsprojekte einholen
– auch mal externe Stimmen mit Themen wie Mobbing betreuen

Über pädagogisches Vorgehen kann ich an dieser Stelle nichts sagen, dazu fehlt mir das Fachwissen.

Eine Methode kenne ich aber aus meiner Zeit und die hat mir sehr gut gefallen. In grauer Vorzeit, irgendwann in der Mittelstufe zwischen 2002 und 2004 gab es an meiner Oberschule regelmäßig Blockwochen – Projektwochen, die einem Thema gewidmet sind und in der klassenübergreifende Arbeitsgruppen unterschiedliche Aspekte des Themas erarbeiten und am Ende im Klassenverband präsentieren.
Oft mega ätzend, rückblickend dann aber meistens doch gar nicht mehr so sehr.

Eine dieser Blockwochen beschäftigte sich auch im kalten Schatten der Amokläufe von Freising (2002) und Erfurt (2004) mit Mobbing. Rollenspiele, selbstständige Recherchen, Einblicke von Betroffenen und Gespräche mit Experten machten aus den fünf Tagen eine sehr einprägsame Zeit, nach der wir als Jahrgang sehr viel umsichtiger im miteinander waren
Außerdem wurden kurz danach Mediatoren aus der Schülerschaft heraus gesucht und damit ein weiterer Weg für die Konfliktlösung geschaffen.

Projekte gegen Mobbing an Schulen:
Stoppt Mobbing / Camp Stahl
Fairplayer
„Mobbingfreie Schule – Gemeinsam Klasse sein!“
Respekt Coaches
Mobbing – bei uns nicht?!

Du willst auch ein Bild mit Statement gegen Mobbing? Dann geht’s hier lang.

Auf bleibdu.de wird heute die Arbeit von Schauspieler, Kampfsportler und Gewaltpräventions-Berater Carsten Stahl vorgestellt.


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Alles beginnt wie ein normaler Schultag. Doch kurz nach dem Pausengong hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Sie überlebt – fragt sich aber, ob das Leben ohne Tobi und mit den schlimmen Albträumen noch einen Sinn hat. Waren Miriam und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?

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