»Uhrwerk der Unsterblichen« von Alexander Kopainski

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»Uhrwerk der Unsterblichen«
von Alexander Kopainski

Drachenmond Verlag, Dezember 2018
ISBN: 978-3-9599-1496-3
450 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr
markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.

Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Fazit

Urban Fanatsy at its best!

Was hat Covergott Alexander Kopainski da nur für ein Autoren-Debüt hingelegt? Spannung, exzellenter Schreibstil, Fantasie, tolle Charaktere, Unterhaltung – die Geschichte um Avery und Giulia hat alles. Dazu im folgenden mehr.

Paris, 1940 – Alexander Kopainski steigt dramatisch und düster in die Geschichte von Avery und Guilia ein. Eine Verfolgungsjagd, ein Tod – und dann ist der/die Leser*in mit Avery und seiner Verzweiflung und Trauer alleine. Ein Moment, der viele Charaktere zerstört, in dem Avery aber glänzt. Neben Verzweiflung und Trauer spürt er auch einen Antrieb – wie konnte eine Incendye so einfach sterben? Eine Frage, die er lange mitnimmt.
Paris, heute – Avery liebt seinen Job in der Oper und Autor Alexander Kopainski schmückt seinen Protagonisten Avery mit weiteren Facetten. Avery ist ein sehr lebendiger, authentischer Protagonist, der beim Lesen sehr viel Spaß macht und wahnsinnig sympathisch ist.
Ihm wird vom Autor Giulia an die Seite gestellt – ein Charakter, der nicht unterschiedlicher zum ruhigen, zurückhaltenden Avery sein könnte. Giulia kennt keine Vorsicht oder Zurückhaltung, geradlinig, offen und aufgeweckt hält sie nie mit ihrer Meinung hinterm Berg.
Avery und Giuliasind wie zwei Seiten einer Medaille: grundverschieden, aber eine perfekte Ergänzung.

Neben den Charakteren hat mich auch das Setting sehr beeindruckt. Alexander Kopainski schafft seine ganz eigene Welt voller magischer Wesen – mitten unter uns. Dazu hat er das besondere Flair und die Atmosphäre einer der schönsten Metropolen Europas eingefangen und Paris einen besonderen Touch gegeben.
Daran hat auch der wundervolle, lebendige, und bildhafte Schreibstil von Alexander Kopainski seinen Anteil. Der Autor hat mich mit seinem Schreibstil auf eine Reise nach Paris mitgenommen.
Gut gelungen ist neben Charakteren und Setting auch der Spannungsaufbau – der Autor spielt mit dem Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das sorgt nicht nur für einen sehr guten Lesefluss, sondern auch für konstant steigende Spannung – gerade die doch vielen offenen Fragen am Ende einer Rückblende tragen daran ihren Anteil. Stück für Stück fügt Alexander Kopainski seine Geschichte zu einem großen Ganzen zusammen und klärte meine Fragen.

»Uhrwerk der Unsterblichen« von Alexander Kopainski ist das großartige Debüt eines talentierten Autors. Kurzweilig, spannend und mitnehmend spinnt der Autor seine Geschichte um magische Wesen und nimmt seine Leser*innen mit in eine der wundervollsten Metropoloen Euorpas. Dabei überzeugt er nicht nur mit starken Charakteren, sondern auch einem Setting, das seinesgleichen sucht.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

AUTOR

Alexander Kopainski wurde 1996 in der Nähe von Saarbrücken geboren. Bereits für seine Coverdesigns als #covergott bekannt, hat Alexander Kopainski im Dezember 2018 mit »Uhrwerk der Unsterblichen« sein literarisches Debüt veröffentlicht. Die Begeisterung für Fantasyliteratur und Thriller begleitet den Grafikdesigner und Autor bereits seit längerem. Liest, schreibt oder designed er nicht gerade, kocht und reist Alexander Kopainski gerne.

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Weitere Meinungen zu »Uhrwerk der UNterblichen« von Alexander Kopainski

Carlosia reads books (o.A.)
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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Alexander Kopainski.
Cover: Alexander Kopainski

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Rezension »Die Rabenringe 01 – Odinskind« von Siri Pettersen

Odinskind Pettersen

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»Die Rabenringe 01 – Odinskind«
von Siri Pettersen

Arctis Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-0388-0013-2
624 Seiten
Preis: 15,99€ eBook | 20,00€ Hardcover

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inhalt

Der Wolfszahn um ihren Hals ist eine Lüge. Kein Wolf hat ihr den Schwanz abgerissen, sie hatte nie einen…

Hirka ist im Ymsland aufgwachsen, stets auf Reisen mit ihren Vater und nur seltenlänger als einige Wochen oder einen Winter sesshaft. Das Ymsland ist alles, was sie kennt.
Alles, was sie von anderen Ymlingen unterscheidet
ist die Narbe an ihrem unteren Rücken. Wo bei anderen der Schwanz beginnt, verunziert eine Narbe Hirkas Rücken.
Mit fünfzehn findet Hirka heraus, dass ihre Vergangenheit und die Narbe eine reine Erfindung sind. Sie ist ein Odinskind, ein schwanzloses Wesen, sie ist die Fäulnis, Untergang der Ymlinge.  Jetzt ist alles anders und

Fazit

Auftakt einer grandiosen Trilogie

Siri Pettersen stellt ihren Lesern am Anfang ihres mystischen Abenteuers die 15-jährige Hirka vor.
Abwechselnd mit Ratserben Rime  und dem zwielichtigen Urd lässt die Autorin Hirka die Geschichte um Angst, Hass und Intrigen erzählen.
Die junge Hirka wuchs bei ihrem Vater auf, sie zogen durch die Orte und sind nur selten länger als nötig an einem Ort geblieben. Erst seit einem Unfall ihres Vaters hat sich daran etwas geändert, die letzten Jahren hatten Hirka und ihr Vater in der Nähe des Dorfes Elveroa gelebt. Fluch und Segen für das junge Mädchen, ein Segen, weil die Leute sich an ihren Makel, der so ofensichtlich von den Ymlingen unterschied gewöhnten, Fluch, weil viele sie deswegen verachten.
Wo bei anderen Ymlingen ein langer Schwanz am unteren Rücken beginnt, klafft bei Hirka eine große Narbe. Wölfe haben ihr im Säuglingsalter den Schwanz genommen – so glaubt Hirka. Bis in ihrem 15. Herbst der Rabe aus Eisvaldr kommt und zum jährlichen Ritual ruft.
Plötzlich dreht sich für die junge Hirka die Welt, Vater ist nicht Vater und der Schwanz wurde ihr nicht genommen – sie hatte nie einen. Hirka ist ein Odinskind, die Fäulnis, ein schwanzloses Wesen, dessen Anwesenheit die Blinden aufrührt und das Ymsland in Gefahr bringt. So sagen es die Legenden.
Zu ihrem Glück hat Hirka den Ratserben Rime an ihrer Seite, junge Spross einer der zwölf mächtigsten Familien des Ymslands. Rime An-Elderin, der sich gegen die Erwartungen seiner Familie stellt und dabei eine Lüge aufdeckt, die das ganze Ymsland erschüttert.

lebendig, detailliert, authentisch, fesselnd, mitnehmend

Fesselnd baut Siri Pettersen eine vielschichtige, komplexe Geschichte um landesweite Verschwörungen, Gier nach Macht, schwarze Magie und politische Klüngel auf. Mit ihrem lebendigen Schreibstil erweckt die Autorin Hrika, Rime, Vettel, Ilume, Urd und all die anderen Figuren zum Leben. Dabei legt sie besonderen Fokus auf Hirka und Rime, die beide willensstark, mutig, eigensinnig und absolut beeindruckend sind. Sie haben ihre Herzen auf dem rechten Fleck, setzen sich für Hilfsbedürftige ein und sie sind beide sehr, sehr stolz.
Den beiden Protagonisten hat Siri Pettersen noch den Ratsherren Urd als ergänzende Erzählperspektive an die Seite gestellt – und damit gezeigt, dass sie auch Antagonisten beherrscht. Urd ist machtgierig, eingebildet und grausam – dabei glaubt er sich stets im Recht zu sein, sich zu nehmen, was ihm zusteht.

Neben den vielfältigen Charakteren, die viel Tiefe beweisen, muss auch der Schreibstil und die Übersetzung gelobt werden. Dagmar Mißfeldt und Dagmar Leidt haben Siri Pettersen aus dem Norwegischen übersetzt und diese farbenprächtige, aufregende, geniale Geschichte auf Deutsch lebendig werden lassen.

Ganz Klare Empfehlung

Spannungsgeladen, mitreißend, mit großartigen Charakteren bevölkert und durch einen bildhaften Schreibstil zum Leben erweckt – »Odinskind« von Siri Pettersen ist der grandiose Auftakt einer vielversprechenden Trilogie und eine absolute Empfehlung für Leser kunstvoller Fantasy und Fans von großen Werken wie »Herr der Rinde« von Tolkien oder »Das Lied von Eis und Feuer« G.R.R. Martin.
Ich habe jede Minute beim Lesen geliebt und freue mich schon sehr auf Band 2 »Fäulnis«, der Ende Januar 2019 erscheint.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

AUTORIN

Siri Pettersen wurde am 28. Oktober 1971 in Finsnes, Norwegen geboren. Die Autorin, die mit einer überlaufenden Fantasie geboren wurde, war immer kreativ tätig, ob Web Design, Comics, Illustrationen oder Texte, Siri Pettersen wollte sich ausdrücken.
Bevor sie sich dem Schreiben Vollzeit widmete, arbeitete Siri Pettersen lange Zeit als Art Director.
2002 gewann der Kreativkopf den norwegischen Comic Wettbewerb „Anticlimax“.

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Arctis Verlag.
Cover: Arctis Verlag

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