Rezension »Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer« von Fanny Bechert

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»Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6033-1
454 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Nach dem Bruch mit Sedan scheint Fayoris ganze Welt zusammenzustürzen. Doch anstatt zu verzweifeln, hält sie an dem Einzigen fest, das noch für sie zählt: Lysannas Rettung. Immer tiefer gerät sie in den Strudel ihrer eigenen Gabe und schlägt einen Weg ein, der entweder mit der Befreiung ihrer Mutter enden wird oder mit ihrem eigenen Tod. Gleichzeitig führt Sedan nicht nur einen Kampf gegen sich selbst, sondern auch gegen das Heer Elesztrahs. Um den Clan, der ihnen Zuflucht gewährt, vor der dunklen Fürstin zu beschützen, reift unter seiner Führung ein riskanter Plan heran, dessen Umsetzung mehr als nur ein Leben fordern wird.

Fazit

Ich bin so froh, dass Fanny Bechert direkt an dem wirklich gemeinen wie genialen Cliffhänger aus »Elesztrah 03 – Blut und Federn« eingestiegen ist

Tosender Sturm vor der Ruhe

Mit diesem Wahnsinnseinstieg, der direkt und packend ist, katapultiert Fanny Bechert ihre Leser*innen direkt in die Geschichte. Mittendrin statt nur dabei
Nach dem ersten Adrenalinstoß und dem hohen Spannungslevel, nimmt die Autorin etwas Spannung raus und wendet sich mit ihrem bildhaften, angenehmen Schreibstil ihren Charakteren zu.

Charaktervoll

Lebendig und authentisch spinnt die Autorin die Geschehnisse um Fayori, Sedan, Rawena, Lysanna und den anderen weiter. Lag im letzten Band der Fokus vor allem auf dem Vorantreiben der Geschichte und einem hohen Spannungslevel mit wenig Verschnaufspausen für Leser*innen und Charaktere, ist in »Elesztrah – Dunst und Schimmer« die Entwicklung der Charaktere präsenter als je zuvor. Dabei legt Fanny Bechert ihr Augenmerk nicht nur auf ihre Protagonisten, sondern auch auf spannende Nebencharaktere wie Zwillinge Jill und Jizza,Vorcus, Reaver, Mitzum und einige andere. Dabei weiß dabei eine strikte Kategorisierung in Gut und Böse geschickt zu verhindern
Chapeau für diese gelungen, fabelhaften, faszinierenden Charaktere mit viel Tiefe und Liebe zum Detail.

Eine spannende Empfehlung

Es war unheimlich schön mit »Elesztrah – Dunst und Schimmer« wieder in die Welt von Fanny Bechert einzutauchen und endlich zu wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht. Endlich wurden ganz viele Fragen geklärt und neue aufgeworfen – ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
»Elesztrah« ist eine Empfehlung für Leser*innen spannender Elfen-Fantasy voller Magie und dem einem, nach dem viele Leser*innen lechzen: unvorhersehbare Wendungen.

Bewertung

4 Bücher
4 von 5

Autorin

Fanny_Bechert

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

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Weitere Meinungen zu »Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer« von Fanny Bechert

Süchtig nach Büchern (4/5)
Manjas Buchregal (4/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.(5/5)

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»Elesztrah« Band 1 bis 3


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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.

Klappentext: Sternensand Verlag
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Rezension »Adular 01 – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley

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»Adular 01 – Schutt und Asche«
von Jamie L. Farley

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6036-2
372 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Das Leben ist nicht fair – erst recht nicht als Dunkelelf in Adular. Minderwertiger als Tiere leben die Dunkelelfen ein Leben als Sklaven, fernab von Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit.
Dûhirion, als Kind an die Assassinengilde verkauft und unter Folter zum Meuchelmörder geformt, hatte nie die Absicht sich in die beginnenden Aufstände seines Volkes zu mischen und die Unterdrückung der Dunkelelfen zu beenden. Erst seine verbotene Liebe zur Waldelfein Elanor macht aus dem provokanten Einzelgänger einen Mann, der sein Leben für die opfern würde, die er liebt.

Fazit

»Adular – Schutt und Asche« vereint düstere High Fantasy mit Gesellschaftskritik. Waldelfen, Hochelfen, Zwerge, Menschen – sie alle Leben Seite an Seite auf den Schultern der Dunkelelfen. Mit Gewalt Unterdrückt und in Armut gefangen verbringen die Dunkelelfen ihr Dasein mit niederen Diensten, ausgestoßen von der Gesellschaft. Aber Adular steht kurz vor einer Rebellion, unter den Dunkelelfen schwillt die Glut eines Aufstandes, bereit jeden Moment zu einer Feuersbrunst zu werden…

Starke Charaktere braucht das Land

In diesem hochexplosiven Schmelztiegel beginnt Jamie L. Farley die Geschichte des Dunkelelfen Dûhirion und der Waldelfe Elanor.
Im Prolog, der eine Rückblende auf die erste Begegnung von Dûhirion und Elanor ist, zeigt der Autor einen Charakter, der in seiner eigenen Welt sehr begrenzt denkt. Ausgewählt von Umbra als Assassine und unter Folter zu einem Mörder geformt, hat Dûhirion wenig übrig für die Aufstände seines Volkes und würde sich nie unüberlegt in die Rebellion stürzen. Erst die schicksalhafte Begegnung mit der impulsiven Waldelfe Elanor, der die Ungerechtigkeit gegen ein ganzes Volk seit langen ein Dorn im Auge ist, stößt Denkprozesse bei dem Auftragsmörder an, der sich trotz seiner Vergangenheit sein Gewissen bewahrt hat.

Mit Dûhirion und Elanor hat Jamie L. Farley zwei sehr gegensätzliche Charaktere geschaffen, die sich mit ihren Unterschieden ergänzen. Wo Dûhirion überlegt und strategisch vorgeht, stürmt Elanor gerne mal unbedacht vor. Wo Dûhirion vielleicht erst alles zerdenken würde, nimmt Elanor ihn einfach mit. Die beiden sind sehr dynamisches Paar, das zum mitleben, mitlieben und mitleiden geschaffen ist.

Aber nicht nur die beiden Charaktere sind dem Autor authentisch und spannend aus der Feder geflossen. Er hat sehr viele interessante Nebencharaktere eingebaut, die alle auf ihre Weise die Geschichte voranbringen: Dûhirions bester Freund Valion, die Zwergin Maryn oder Elanors Onkel Faredir, um ein paar Beispiel zu nennen.

Phantastische Gesellschaftskritik

Aber nicht nur die Charaktere sind Jamie L. Farley gelungen. Da ist noch diese atemberaubend mitreißende düstere Atmosphäre, die der Autor mit seinem bildhaften Schreibstil geschaffen hat. Er fängt dieses unterschwellige Brodeln einer Rebellion ein und zeichnet ein fast erschreckend lebendiges Bild von dem Leid und Elend auf der einen sowie dem Hass und der Verachtung auf der anderen Seite. Und damit trifft er einen Nerv unserer Gesellschaft: Die Ausgrenzung von Menschen, die einige Gruppen als minderwertig, abstoßend oder einfach anders betrachten ist ein Thema, dass nicht nur in der Vergangenheit eine Rolle gespielt hat, sondern aktuell leider immer präsenter wird. Das Bild, dass Jamie L. Farley von Adular gezeichnet hat, ist leider nicht so weit weg von unserer Gesellschaft, wie ich es gerne hätte.
Nicht nur Ausgrenzung und herabsetzen anderer Völkergruppen sind ein Thema in »Adular – Schutt und Asche«. Der Autor zeigt auch auf, dass Liebe keine Frage der Herkunft ist und jedes Wesen durch sein Handeln bestimmt, wer er/sie sein will. Es geht um Toleranz, Respekt und Courage.

Eine spannende Empfehlung

»Adular – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley ist ein beeindruckender, wenngleich düsterer, und bildhafter High Fantasy Roman über die Ungerechtigkeiten einer Gesellschaft. Die Geschichte um Dûhirion und Elanor ist keine Heile-Welt-Liebesgeschichte, in der Kriege immer nur sehr weit weg passieren. Die Geschichte spielt mitten in einem ausbrechenden Bürgerkrieg – ungeschönt, mit allem Leid, aber auch jedem kleinen Glück, das dazu gehört.

»Adular – Schutt und Asche« ist ein mitreißendes Abenteuer, das nicht nur exzellent geschrieben ist, sehr unvorhersehbar und damit von Seite eins an spannend ist, sondern auch ein Roman, mit dem Jamie L. Farley zum Nachdenken einlädt.

Bewertung

5 von5 plus bienchen
5 von 5 mit Bienchen

Autor

Jamie L. Farley wurde 1990 in Rostock geboren. 2010 zog er nach Leipzig, machte eine Ausbildung zum Ergotherapeuten und wurde Pokémontrainer.
Der Autor wohnt zusammen mit seiner besten Freundin Anika und Ente Dave Duck in einer WG. Neben dem Schreiben gehört das spielen von Videogames zu den Hobbys von Jamie L. Farley.
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Süchtig nach Büchern (5/5)
Lila Bücherwelten (o.A.)

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Gewinnspiel

Gewinn:
10 x unsigniertes Taschenbuch »Adular – Schutt und Asche«

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 15.03.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Welche Themen unserer Gesellschaft werden zu selten in der Belletrstik behandelt?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 15.03.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
All you need is a lovely Book
Lila Bücherwelten
Süchtig nach Büchern
– Seductive Books (ab 10.03.2019)
– Eine Bücherwelt ( ab 12.03.2019)
– Magische Tintenwunderwelt (FB, ab 12.03.2019)
– Bücherfarben (ab 12.03.2019)
– Liza’s Bücherwelt (ab 13.03.2019)
– Thoras Bücherecke (ab 13.03.2019)
– Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. (ab 14.03.2019)

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Sternensand Verlag.
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Rezension: »Elayne 02 – Rabenherz« von Jessica Bernett + Gewinnspiel

elayne rabenherz jessica bernett

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»Elayne 02 – Rabenherz«
von Jessica Bernett

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6031-7
476 Seiten
Preis: 3,99€ eBook | 14,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Welche Möglichkeit bleibt dir, wenn eine Prophezeiung dein ganzes Leben überschattet?
Du suchst einen Weg, Licht zu finden.
Elayne von Corbenic führt dieser Weg nach Camelot, zur legendären Festung von König Artus. Hier muss sie erkennen, dass ihr Herz noch immer an jenen Mann gebunden ist, der es einst zerbrach. Und dass nicht nur ihr eigenes Leben im Schatten einer finsteren Weissagung steht…

Fazit

Wer kennt nicht die britische Legende um König Artus, die Tafelrunde und den heiligen Gral? Aber wer kennt die Geschichte von Elaine of Corbenic in der Artus Saga? Jessica Bernett spinnt die Geschichte eines mögliches Leben der faszinierenden Gestalt der Elaine of Corbenic weiter.

Faszinierende Charaktere mit starker Entwicklung

Aus dem jungen Mädchen ist eine toughe junge Frau geworden, die ihren Weg geht und dafür kämpft. Mit dem Herz am rechten Fleck trotzt Elayne jedem Stein, der ihr in den Weg gelegt wird.
Die Entwicklung der Protagonistin ist beeindruckend. Zeigte Elayne in »Elayne – Rabenkind« noch Züge jugendlicher Naivität, hat die in »Elayne – Rabenherz« eine Reife verlangt, die ihr verdammt gut steht.
Aber nicht nur Elayne überzeugt in dieser Fortsetzung als spannender , charismatischer Charakter. Auch Artus, Gwenhwyfar, Lancelot, Mordred und Morgaine bereichern die Geschichte auf ihre eigene Arten und Weisen.

Die faszinierenden Charaktere sind nicht die (einzig) wahre Stärke

Die Charaktere sind Jessica Bernett wirklich gelungen. Aber sie sind nicht die (einzig) wahre Stärke der Autorin. Wie schon in »Elayne – Rabenkind« liegt das wahre Geheimnis vom Zauber um die Geschichte von Elayne in der Atmosphäre.

Einnehmend und absolut großartig erweckt Jessica Bernett ein Britannien zum Leben, das zum Verweilen einlädt. Dabei gestaltet die Autorin ihre Welt mit ihrem bildhaften Schreibstil sehr lebendig und atemberaubend.
Ich war gefangen von dieser wilden, rauen Landschaft, habe mit Elayne gelacht, gelebt, geliebt, gelitten. Und das alles in dieser Atmosphäre, die beflügelt ist von der Liebe der Autorin zu dem Land und dem Jahrhundert. In jedem Satz spüren die Leser*innen die Liebe und Mühe der Autorin.

Dahin ist die Ruhe

Habe ich »Elayne – Rabenkind«  noch als ruhigen Roman bezeichnet, kann ich dieses Adjektiv für die Fortsetzung nicht mehr in den Mund nehmen. »Elayne – Rabenherz« ist mitnehmend, spannend, lebendig, bezaubernd, einzigartig, faszinierend und fesselnd. Gespickt mit Plottwist die ich mal mehr mal weniger kommen sah, ist »Elayne – Rabenherz« die wunderbare Fortsetzung einer wundervollen Geschichte.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

Jessica Bernett wurde 1978 in Wiesbaden geboren. Heute wohnt die Autorin mit Mann, Kindern und Katzen in Mainz.
Wenn Jessica Bernett nicht gerade Geschichten schreibt oder mit ihren Kindern in Abenteuer versinkt, ist sie am liebsten auf Conventions unterwegs, um sich über ihre Lieblingsserien, Filme und Bücher auszutauschen.
Jessica Bernett liebt starke Frauenfiguren in spannenden Geschichten und tobt sich in allen Bereichen der Fanatsy aus.
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Weitere Meinungen zu »Elayne – Rabenherz« von Jessica Bernett

All you need is a lovely books (4,5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
L.C’s Bookshelf (o.A.)
Lila Bücherwelten (o.A.)
Seductive Books (o.A.)

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Gewinnspiel

Gewinn:
1 x Taschenbuch aus der »Elayne-Reihe« nach Wahl + 1x Goodiepaket (Poster, Lesezeichen und Postkarte) je teilnehmenden Blog

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 08.03.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Wieso oder wieso nicht liest du gerne historische Fantasy?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 08.03.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
Magische Tintenwunderwelt (Facebook)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.
Seductive Books
L.C.’s Bookshelf
Fuchsias Weltenecho
Lila Bücherwelten
All you need is a lovely Book
Eine Bücherwelt (ab 07.03.)
Liza’s Bücherwelt (ab 07.03.)

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Cover: Sternensand Verlag

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»Uhrwerk der Unsterblichen« von Alexander Kopainski

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»Uhrwerk der Unsterblichen«
von Alexander Kopainski

Drachenmond Verlag, Dezember 2018
ISBN: 978-3-9599-1496-3
450 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr
markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.

Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Fazit

Urban Fanatsy at its best!

Was hat Covergott Alexander Kopainski da nur für ein Autoren-Debüt hingelegt? Spannung, exzellenter Schreibstil, Fantasie, tolle Charaktere, Unterhaltung – die Geschichte um Avery und Giulia hat alles. Dazu im folgenden mehr.

Paris, 1940 – Alexander Kopainski steigt dramatisch und düster in die Geschichte von Avery und Guilia ein. Eine Verfolgungsjagd, ein Tod – und dann ist der/die Leser*in mit Avery und seiner Verzweiflung und Trauer alleine. Ein Moment, der viele Charaktere zerstört, in dem Avery aber glänzt. Neben Verzweiflung und Trauer spürt er auch einen Antrieb – wie konnte eine Incendye so einfach sterben? Eine Frage, die er lange mitnimmt.
Paris, heute – Avery liebt seinen Job in der Oper und Autor Alexander Kopainski schmückt seinen Protagonisten Avery mit weiteren Facetten. Avery ist ein sehr lebendiger, authentischer Protagonist, der beim Lesen sehr viel Spaß macht und wahnsinnig sympathisch ist.
Ihm wird vom Autor Giulia an die Seite gestellt – ein Charakter, der nicht unterschiedlicher zum ruhigen, zurückhaltenden Avery sein könnte. Giulia kennt keine Vorsicht oder Zurückhaltung, geradlinig, offen und aufgeweckt hält sie nie mit ihrer Meinung hinterm Berg.
Avery und Giuliasind wie zwei Seiten einer Medaille: grundverschieden, aber eine perfekte Ergänzung.

Neben den Charakteren hat mich auch das Setting sehr beeindruckt. Alexander Kopainski schafft seine ganz eigene Welt voller magischer Wesen – mitten unter uns. Dazu hat er das besondere Flair und die Atmosphäre einer der schönsten Metropolen Europas eingefangen und Paris einen besonderen Touch gegeben.
Daran hat auch der wundervolle, lebendige, und bildhafte Schreibstil von Alexander Kopainski seinen Anteil. Der Autor hat mich mit seinem Schreibstil auf eine Reise nach Paris mitgenommen.
Gut gelungen ist neben Charakteren und Setting auch der Spannungsaufbau – der Autor spielt mit dem Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das sorgt nicht nur für einen sehr guten Lesefluss, sondern auch für konstant steigende Spannung – gerade die doch vielen offenen Fragen am Ende einer Rückblende tragen daran ihren Anteil. Stück für Stück fügt Alexander Kopainski seine Geschichte zu einem großen Ganzen zusammen und klärte meine Fragen.

»Uhrwerk der Unsterblichen« von Alexander Kopainski ist das großartige Debüt eines talentierten Autors. Kurzweilig, spannend und mitnehmend spinnt der Autor seine Geschichte um magische Wesen und nimmt seine Leser*innen mit in eine der wundervollsten Metropoloen Euorpas. Dabei überzeugt er nicht nur mit starken Charakteren, sondern auch einem Setting, das seinesgleichen sucht.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

AUTOR

Alexander Kopainski wurde 1996 in der Nähe von Saarbrücken geboren. Bereits für seine Coverdesigns als #covergott bekannt, hat Alexander Kopainski im Dezember 2018 mit »Uhrwerk der Unsterblichen« sein literarisches Debüt veröffentlicht. Die Begeisterung für Fantasyliteratur und Thriller begleitet den Grafikdesigner und Autor bereits seit längerem. Liest, schreibt oder designed er nicht gerade, kocht und reist Alexander Kopainski gerne.

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Weitere Meinungen zu »Uhrwerk der UNterblichen« von Alexander Kopainski

Carlosia reads books (o.A.)
Nenis Welt (o.A.)

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Bücher mit COvern von Alexander Kopainski


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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Alexander Kopainski.
Cover: Alexander Kopainski

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Rezension »Die Rabenringe 01 – Odinskind« von Siri Pettersen

Odinskind Pettersen

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»Die Rabenringe 01 – Odinskind«
von Siri Pettersen

Arctis Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-0388-0013-2
624 Seiten
Preis: 15,99€ eBook | 20,00€ Hardcover

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inhalt

Der Wolfszahn um ihren Hals ist eine Lüge. Kein Wolf hat ihr den Schwanz abgerissen, sie hatte nie einen…

Hirka ist im Ymsland aufgwachsen, stets auf Reisen mit ihren Vater und nur seltenlänger als einige Wochen oder einen Winter sesshaft. Das Ymsland ist alles, was sie kennt.
Alles, was sie von anderen Ymlingen unterscheidet
ist die Narbe an ihrem unteren Rücken. Wo bei anderen der Schwanz beginnt, verunziert eine Narbe Hirkas Rücken.
Mit fünfzehn findet Hirka heraus, dass ihre Vergangenheit und die Narbe eine reine Erfindung sind. Sie ist ein Odinskind, ein schwanzloses Wesen, sie ist die Fäulnis, Untergang der Ymlinge.  Jetzt ist alles anders und

Fazit

Auftakt einer grandiosen Trilogie

Siri Pettersen stellt ihren Lesern am Anfang ihres mystischen Abenteuers die 15-jährige Hirka vor.
Abwechselnd mit Ratserben Rime  und dem zwielichtigen Urd lässt die Autorin Hirka die Geschichte um Angst, Hass und Intrigen erzählen.
Die junge Hirka wuchs bei ihrem Vater auf, sie zogen durch die Orte und sind nur selten länger als nötig an einem Ort geblieben. Erst seit einem Unfall ihres Vaters hat sich daran etwas geändert, die letzten Jahren hatten Hirka und ihr Vater in der Nähe des Dorfes Elveroa gelebt. Fluch und Segen für das junge Mädchen, ein Segen, weil die Leute sich an ihren Makel, der so ofensichtlich von den Ymlingen unterschied gewöhnten, Fluch, weil viele sie deswegen verachten.
Wo bei anderen Ymlingen ein langer Schwanz am unteren Rücken beginnt, klafft bei Hirka eine große Narbe. Wölfe haben ihr im Säuglingsalter den Schwanz genommen – so glaubt Hirka. Bis in ihrem 15. Herbst der Rabe aus Eisvaldr kommt und zum jährlichen Ritual ruft.
Plötzlich dreht sich für die junge Hirka die Welt, Vater ist nicht Vater und der Schwanz wurde ihr nicht genommen – sie hatte nie einen. Hirka ist ein Odinskind, die Fäulnis, ein schwanzloses Wesen, dessen Anwesenheit die Blinden aufrührt und das Ymsland in Gefahr bringt. So sagen es die Legenden.
Zu ihrem Glück hat Hirka den Ratserben Rime an ihrer Seite, junge Spross einer der zwölf mächtigsten Familien des Ymslands. Rime An-Elderin, der sich gegen die Erwartungen seiner Familie stellt und dabei eine Lüge aufdeckt, die das ganze Ymsland erschüttert.

lebendig, detailliert, authentisch, fesselnd, mitnehmend

Fesselnd baut Siri Pettersen eine vielschichtige, komplexe Geschichte um landesweite Verschwörungen, Gier nach Macht, schwarze Magie und politische Klüngel auf. Mit ihrem lebendigen Schreibstil erweckt die Autorin Hrika, Rime, Vettel, Ilume, Urd und all die anderen Figuren zum Leben. Dabei legt sie besonderen Fokus auf Hirka und Rime, die beide willensstark, mutig, eigensinnig und absolut beeindruckend sind. Sie haben ihre Herzen auf dem rechten Fleck, setzen sich für Hilfsbedürftige ein und sie sind beide sehr, sehr stolz.
Den beiden Protagonisten hat Siri Pettersen noch den Ratsherren Urd als ergänzende Erzählperspektive an die Seite gestellt – und damit gezeigt, dass sie auch Antagonisten beherrscht. Urd ist machtgierig, eingebildet und grausam – dabei glaubt er sich stets im Recht zu sein, sich zu nehmen, was ihm zusteht.

Neben den vielfältigen Charakteren, die viel Tiefe beweisen, muss auch der Schreibstil und die Übersetzung gelobt werden. Dagmar Mißfeldt und Dagmar Leidt haben Siri Pettersen aus dem Norwegischen übersetzt und diese farbenprächtige, aufregende, geniale Geschichte auf Deutsch lebendig werden lassen.

Ganz Klare Empfehlung

Spannungsgeladen, mitreißend, mit großartigen Charakteren bevölkert und durch einen bildhaften Schreibstil zum Leben erweckt – »Odinskind« von Siri Pettersen ist der grandiose Auftakt einer vielversprechenden Trilogie und eine absolute Empfehlung für Leser kunstvoller Fantasy und Fans von großen Werken wie »Herr der Rinde« von Tolkien oder »Das Lied von Eis und Feuer« G.R.R. Martin.
Ich habe jede Minute beim Lesen geliebt und freue mich schon sehr auf Band 2 »Fäulnis«, der Ende Januar 2019 erscheint.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

AUTORIN

Siri Pettersen wurde am 28. Oktober 1971 in Finsnes, Norwegen geboren. Die Autorin, die mit einer überlaufenden Fantasie geboren wurde, war immer kreativ tätig, ob Web Design, Comics, Illustrationen oder Texte, Siri Pettersen wollte sich ausdrücken.
Bevor sie sich dem Schreiben Vollzeit widmete, arbeitete Siri Pettersen lange Zeit als Art Director.
2002 gewann der Kreativkopf den norwegischen Comic Wettbewerb „Anticlimax“.

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Weitere Meinungen zu »Die Rabenringe – Odinskind« von Siri Pettersen

Word of Books and Dreams (o.A.)
Booknerds by Kerstin (o.A.)
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