Rezension: »Aschenglitzer« von B.E. Pfeiffer

Aschenglitzer B.E. Pfeiffer

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»Aschenglitzer – kein Herzenswunsch ohne Feerich«
von B.E. Pfeiffer

Sternensand Verlag, Juni 2019
ISBN: 978-3-0389-6047-8
350 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick? Oder an Wunschfeen, die Herzenswünsche erfüllen?

Prinzessin Alessandra glaubt in erster Linie daran, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen sollte. Sie möchte nicht von einer Fee abhängig sein oder auf den edlen Prinzen in glänzender Rüstung warten, der sie und ihren Vater rettet. Stattdessen ist sie bereit, jedes Risiko einzugehen, um den König vor dem Tod zu bewahren. Dass sie dabei nicht nur einen Drachen, sondern auch noch den Stallburschen Nathaniel und dessen Wunschfeerich an ihrer Seite hat, könnte ihre Aufgabe leichter gestalten. Könnte … denn Nathaniel und sie verbindet eine ganz besondere Magie, die sie erst noch akzeptieren müssen. Und selbst dann ist es nicht sicher, ob sich ihre Geschichte wirklich zum Guten wenden kann.

Fazit

Vielseitig talentiert

High Fantasy, Romantasy, Märchenadaption – B.E. Pfeiffer ist vielseitig und vielseitig talentiert.

LOCKER-FLOCKIG MIT HUMOR – Märchen mal anders

Eine rebellische Prinzessin, ein wenig mutiger Stallbursche, ein rosaroter Wunschfeerich und ein menschenscheuer Drache – klingt ein bisschen wie »Der Zauberer von Oz« 2.0, ist aber eigentlich ganz anders und sehr viel mehr. Eher ein »Aschenputtel« in reverse, mit männlichen Feen, viel Glitzer und einem Drachen.

Das Schicksal meint es nicht gut mit König Stephan und Königin Vanya – der König erkrankt und niemand kann ihm helfen. Ein Schicksalsschlag, den Tochter Alessandra nicht akzeptieren will. Wie immer nichts auf die gesellschaftliche Ordnung gebend macht sie sich mit ihrem bunten Gefolge auf den Weg ein Heilmittel zu finden.
Stallbursche Nathaniel, der seine Prinzessin begleitet, könnte sich nicht mehr von Alessandra unterscheiden. Wo sie mutig und direkt ist, nimmt Nathaniel stets den Weg des geringsten Widerstandes.
Mehr kann ich aber leider gar nicht über die beiden Protagonisten sagen. Beide sind unterhaltsam, aber blass in ihrer Gestaltung. Mir fehlte meine emotionale Bindung zu den beiden Protagonisten.
Feerich und Drachen hingegen haben mir sehr gefallen – ich hab ein Herz für großartige Sidekicks! Rosalinda und Dabur, Feerich und Drache, tun so viel Gutes für »Aschenglitzer« und haben mir beim Lesen viel Freude bereitet.

Die Welt ist immer wieder beeindruckend

Immer wieder positiv und eine der absoluten Stärken von B.E. Pfeiffer ist das Worldbuilding. Ihr Können in dieser Disziplin hat B.E. Pfeiffer bereits in »Weltportale« gezeigt und in »Aschenglitzer« wieder unter Beweis gestellt – auf nur 326 Seiten!
Die Reise der bunten Truppe und gerade das Ziel ihrer Reise sind detailliert, lebendig und mitnehmend beschrieben.

»Aschenglitzer« von B.E. Pfeiffer ist eine süße Märchenadaption, die trotz blasser Protagonisten mit so viel überzeugt: rosaroter Feerich, menschenscheuer Drache, locker-flockiger Schreibstil, tolle Welt und einem unterhaltsamen Lesegefühl.
»Aschenglitzer« ist eine Empfehlung für Märchenliebhaber, die es glitzrig-chaotisch mögen und bei einer Märchenadaption keine eins-zu-eins Nacherzählung erwarten.

Bewertung

4 Bücher
4 von 5

Autorin

Bettina Pfeiffer wurde 1984 in Graz geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Baden bei Wien.
Die Autorin dachte sich schon immer gerne Geschichten aus, gerade zu ihrem zahlenorientierten Job als Knozerncontrollerin ein wichtiger Ausgleich.  Schließlich begann B.E. Pfeiffer, die auch ausgebildete Yoga- und Kinderyogalehrerin ist, ihre Geschichten aufzuschreiben und mit der Welt zu teilen.

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Weitere Meinungen zu »Aschenglitzer« von B.E. Pfeiffer

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (3,5/5)
All you need is a lovely book (4,5/5)
Eine Bücherwelt (o.A.)
L.C.’s Bookshelf (o.A.)

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Klappentext: Sternensand Verlag
Cover: Sternensand Verlag

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Rezension: »Banshee Livie 04 – Seelensorge für Debütanten« von Miriam Rademacher

Banshee Livie Seelensorge für Debütanten Miriam Rademacher

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»Banshee Livie 04 – Seelensorge für Debütanten«
von Miriam Rademacher

Sternensand Verlag, Mai 2019
ISBN: 978-3-0389-6044-7
350 Seiten
Preis: 6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Es könnte so schön ruhig sein auf Schloss Harrowmore – wären da nicht die Zwillinge, die irgendwie zu schnell wachsen. Und hätte es diesen Pokerabend nicht gegegen, an dem der Südflügel von Schloss Harrowmore gesetzt und verloren wurde. Aus dem unbewohnten baufälligen Teil des Schlosses wird so ein Heim für ruhelose Seelen. Eine Entwicklung, an der scheinbar die junge Zeitreisende Allison die Verantwortung trägt.
Walt und Livie machen sich auf, das Rätsel um die untoten Untermieter zu lösen und Allison ihre Geheimnisse zu entreißen.

Fazit

Hach! Endlich geht es mit einem neuen Abenteuer von Banshee Livie und Todesbote Walt weiter. <3

Gewohnt LOCKER-FLOCKIG MIT HUMOR

Es ist so schön endlich ein neues Abenteuer meiner Lieblings-Banshee zu lesen. Miriam Rademacher steigt gewohnt locker und flüssig, mit einer Prise Sarkasmus und einem ordentlich Schuss Humor in die Geschichte ein. Und schont mit den jüngsten Familienmitgliedern der Harrowmores nicht gerade die Nerven ihrer Charaktere. Die zuweilen müde-gereizte Stimmung auf Schloss Harrowmore kennt wohl jeder mit Freunden, die gerade Eltern geworden sind.
Zusätzlich stresst Miriam Rademacher ihre Charaktere mit mal mehr mal weniger harmlosen Seelen, die nach einem verlorenen Pokerabend im Südflügel von Schloss Harrowmore einziehen. Ein buntes Sammelsurium an Seelen, die von geplagten Nachkommen nicht mehr geduldet werden oder die Verbindung zum Ort ihres Todes verloren haben.

Faszinierend ist, dass Miriam Rademacher mit den ruhelosen Seelen Geschichten in den der Geschichte schafft. Die Leser*innen können nicht nur die weitere Entwicklung von Livie, Walt und Millie genießen, sondern auch Geschichten in der Geschichte entdecken. Was wahnsinnig viel Spaß macht. Trotzdem hat die Autorin ihren Charakteren genug Raum zur weitere Entwicklung gelassen und es geschafft, auch die Dynamik der Beziehungen zwischen den Charakteren zu entwickeln.

IMMER WIEDER EIN KURZWEILIGES HIGHLIGHT

Unterhaltsam und spannend treibt Miriam Rademacher das neue Abenteuer von Livie und den anderen voran. Dabei baut sie skurrile Begegnungen mit ruhelosen Seelen und ihrer Vergangenheit ein und nutzt gekonnt gut gewählte Szenenwechsel. Zusammen mit ihrem lebendigen, mitnehmenden Schreibstil ergibt sich aus den stilistischen Mitteln und den überzeugenden Charakteren ein kurzweiliger Lesegenuss. Humorvolle Urban-Fantasy par excellence.

»Banshee Livie – Seelensorge für Debütanten« von Miriam Rademacher ist die gelungene Fortsetzung der Reihe um Livie, die viel Spaß beim Lesen macht.
Das neue Abenteuer von Livie und Walt  ist eine klare Leseempfehlung für Leser, die humorvolle, kurzweilige, leichte Literatur mögen sowie witzige Dialoge und Situationskomik zu schätzen wissen.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

Miriam Rademacher wurde 1973 im Emsland geboren und wuchs in einem kleinen Barockschloss auf.  Heute lebt die Autorin, die schon früh mit dem Schreiben begann, in Osnabrück. Neben dem Schreiben unterrichtet Tanz.
Mariam Rademacher veröffentlichte in den letzten Jahren zahlreiche Kurzgeschichten, Fantasy-Romane, Krimis und ein Kinderbilderbuch.

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Weitere Meinungen zu »Banshee Livie 04 – Seelensorge für Debütanten« von Miriam Rademacher

Thoras Bücherecke (5/5)

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»Banshee Livie« Band 1 bis 3


GEWINNSPIEL

Platz 1 : »Banshee Livie«-Buch Paket (Band 1 – 4 als Taschenbuch)
Platz 2-4: Goodie-Paket

Dieses Gewinnspiel ist Teil der Release-Party zu »Banshee Livie 04– Seelensorge für Debütanten« auf Facebook.

So geht’s
Beantworte meine Los-Frage in den Kommentaren und sammel ganz einfach ein Los. 

Los-Frage:
Was wäre deine Rolle in »Banshee Livie«: Banshee, Todesbote, Zauberer, Druide oder jemand ganz anderes?

Teilnahmebedingungen
Teilnahmeschluss ist der 17. Mai 2019, 23.59h
Veranstalter ist der Sternensand Verlag


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Rezension »Es wird keine Helden geben« von Anna Seidl

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»Es wird keine Helden geben«
von Anna Seidl

Oetinger Taschenbuch Verlag, Januar 2016
ISBN: 978-3-8415-0402-9
256 Seiten
Preis: 7,99€ eBook | 8,99€ Taschenbuch

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Inhalt

In Filmen gibt es immer Helden. Einer riskiert für andere sein Leben. Die Wahrheit ist oft anders – reine Angst. Miriam kennt die Wahrheit.

Miriam hätte diesen Morgen eigentlich verschlafen, wenn ihr Freund Tobi sie nicht so süß geweckt hätte. Dann hätte sie nicht auf einer Toilettenschüssel gestanden, als ein Mitschüler vor der Toilettentür getötet wurde. Dann wäre sie nicht voller Panik durch die Schulflore gerannt.
Dann hätte sie ihrem Freund nicht dabei zugesehen, wie er verblutet.

Matias, ein Schüler aus der Parallelklasse läuft an diesem Tag Amok. Lehrer, Mittelstufenschüler, Grundschüler – erst richtet er über sie und dann richtet er sich selbst.
Miriam überlebt den Tag, aber ist ein Leben voller Angst und Albträume es wert gelebt zu werden? Hat das Leben ohne Tobi noch einen Sinn? Wer ist schuld an Matias Tat? Nur er selbst oder ist es die Schuld von Miriam und ihren Mitschülern?

Fazit

»Es wird keine Helden geben« von Anne Seidl ist ein eindringlicher Roman, der tief unter die Haut geht, im Innersten wühlt und einen Gefühlscocktail aus Schock, Entsetzen und Optimismus zurücklässt.

Eindringlich, einfühlsam, grausam

Anna Seidl hat hier ein eindrucksvolles Debüt geschaffen, das mich noch lange nach dem letzten Satz beschäftigt hat. »Es wird keine Helden geben« ist eines der Bücher, die nachhallen. Mich hat das Schicksal von Miriam beschäftigt. Manchmal war es ein lautes Geräusch am Bahnhof, manchmal ein hübsches junges Mädchen, das in der S-Bahn über Mitschüler*innen lästert. Immer wieder musste ich an Miriam denken und war beeindruckt, wie großartig tiefgreifend Anna Seidel ihr Debüt gelungen ist.

»Es wird keine Helden geben« setzt mit der Geschichte da an, wo andere Bücher aufhören. Kern ist nicht der Amoklauf an sich, sondern das Überleben. Das Leben mit den Folgen. Das Leben mit der Frage „Bin ich schuld?“

Intensiv

Miriam ist 15, hübsch, beliebt. Seit sie in den Sommerferien mit Tobi zusammengekommen ist. Oberflälich betrachtet ist ihr Leben perfekt. Wären da nicht ihr Vater, der mit seinem Job verheiratet ist und ihre Mutter, die schon vor Jahren die Familie verlassen hat. Und die Momente in denen Miriam über die Stränge schlägt und Mitschüler*innen unnötig gemein gegenübertritt.
Momente, die sie nach dem Amoklauf von Matias Revue passieren lässt.
Momente, an denen sie rückblickend wächst und mehr von sich selbst entdeckt.

Miriam ist ein gelungener Charakter. Sehr verletzlich, sehr emotional, sehr durchschnittlich und sehr authentisch. Manchmal aber nervig bockig, irrational und selbstbemitleidend. Die ganze Bandbreite, die ein Trauma auslösen kann.
Die anderen Charaktere sind recht blass gehalten, der Fokus in »Es wird keine Helden geben« liegt ganz auch Miriam und ihrem Weg.
Trotz all des Lobes, gibt es auch Kritik: Der künstlich aufgelöste Mutter-Tochter-Konflikt tut der Geschichte nichts Gutes, sondern ist eher störend.

Ungeachtet der Dramatik und dem Ernst des Themas, hat ich »Es wird keine Helden geben« auch optimistisch zurück gelassen. Denn so traurig das Kernthema des Buches ist, am Ende geht es um das (Weiter-)Leben.

Eine Empfehlung

»Es wird keine Helden geben« ist ein mitnehmender Jungendroman, der unter die Hautgeht. Durch ihren einfachen, einprägsamen Schreibstil schafft Anna Seidl eine Intensität, die berührt, fesselt, beeindruckt und zum Nachdenken anregt.

Bewertung

4 Bücher
4 von 5

Autorin

Anna Seidl wurde 1995 in Freising geboren, wohnte u.a. in Budapest und zog mit ihrer Familie nach Bayern. Die Rohfassung ihres Debütromans »Es wird keine Helden geben« schrieb die Autorin mit 16.
Interview mit Anna Seidl bei Geile-Zeile (Dezember 2018)


Weitere Meinungen zu »Es wird keine Helden geben« von Anna Seidl

Mona liest (4/5)
Geile-Zeile (5/5)
Susen liest(5/5)

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Rezension »Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer« von Fanny Bechert

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»Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6033-1
454 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Nach dem Bruch mit Sedan scheint Fayoris ganze Welt zusammenzustürzen. Doch anstatt zu verzweifeln, hält sie an dem Einzigen fest, das noch für sie zählt: Lysannas Rettung. Immer tiefer gerät sie in den Strudel ihrer eigenen Gabe und schlägt einen Weg ein, der entweder mit der Befreiung ihrer Mutter enden wird oder mit ihrem eigenen Tod. Gleichzeitig führt Sedan nicht nur einen Kampf gegen sich selbst, sondern auch gegen das Heer Elesztrahs. Um den Clan, der ihnen Zuflucht gewährt, vor der dunklen Fürstin zu beschützen, reift unter seiner Führung ein riskanter Plan heran, dessen Umsetzung mehr als nur ein Leben fordern wird.

Fazit

Ich bin so froh, dass Fanny Bechert direkt an dem wirklich gemeinen wie genialen Cliffhänger aus »Elesztrah 03 – Blut und Federn« eingestiegen ist

Tosender Sturm vor der Ruhe

Mit diesem Wahnsinnseinstieg, der direkt und packend ist, katapultiert Fanny Bechert ihre Leser*innen direkt in die Geschichte. Mittendrin statt nur dabei
Nach dem ersten Adrenalinstoß und dem hohen Spannungslevel, nimmt die Autorin etwas Spannung raus und wendet sich mit ihrem bildhaften, angenehmen Schreibstil ihren Charakteren zu.

Charaktervoll

Lebendig und authentisch spinnt die Autorin die Geschehnisse um Fayori, Sedan, Rawena, Lysanna und den anderen weiter. Lag im letzten Band der Fokus vor allem auf dem Vorantreiben der Geschichte und einem hohen Spannungslevel mit wenig Verschnaufspausen für Leser*innen und Charaktere, ist in »Elesztrah – Dunst und Schimmer« die Entwicklung der Charaktere präsenter als je zuvor. Dabei legt Fanny Bechert ihr Augenmerk nicht nur auf ihre Protagonisten, sondern auch auf spannende Nebencharaktere wie Zwillinge Jill und Jizza,Vorcus, Reaver, Mitzum und einige andere. Dabei weiß dabei eine strikte Kategorisierung in Gut und Böse geschickt zu verhindern
Chapeau für diese gelungen, fabelhaften, faszinierenden Charaktere mit viel Tiefe und Liebe zum Detail.

Eine spannende Empfehlung

Es war unheimlich schön mit »Elesztrah – Dunst und Schimmer« wieder in die Welt von Fanny Bechert einzutauchen und endlich zu wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht. Endlich wurden ganz viele Fragen geklärt und neue aufgeworfen – ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
»Elesztrah« ist eine Empfehlung für Leser*innen spannender Elfen-Fantasy voller Magie und dem einem, nach dem viele Leser*innen lechzen: unvorhersehbare Wendungen.

Bewertung

4 Bücher
4 von 5

Autorin

Fanny_Bechert

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

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Weitere Meinungen zu »Elesztrah 04 – Dunst und Schimmer« von Fanny Bechert

Süchtig nach Büchern (4/5)
Manjas Buchregal (4/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.(5/5)

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»Elesztrah« Band 1 bis 3


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Rezension »Adular 01 – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley

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»Adular 01 – Schutt und Asche«
von Jamie L. Farley

Sternensand Verlag, März 2019
ISBN: 978-3-0389-6036-2
372 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Das Leben ist nicht fair – erst recht nicht als Dunkelelf in Adular. Minderwertiger als Tiere leben die Dunkelelfen ein Leben als Sklaven, fernab von Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit.
Dûhirion, als Kind an die Assassinengilde verkauft und unter Folter zum Meuchelmörder geformt, hatte nie die Absicht sich in die beginnenden Aufstände seines Volkes zu mischen und die Unterdrückung der Dunkelelfen zu beenden. Erst seine verbotene Liebe zur Waldelfein Elanor macht aus dem provokanten Einzelgänger einen Mann, der sein Leben für die opfern würde, die er liebt.

Fazit

»Adular – Schutt und Asche« vereint düstere High Fantasy mit Gesellschaftskritik. Waldelfen, Hochelfen, Zwerge, Menschen – sie alle Leben Seite an Seite auf den Schultern der Dunkelelfen. Mit Gewalt Unterdrückt und in Armut gefangen verbringen die Dunkelelfen ihr Dasein mit niederen Diensten, ausgestoßen von der Gesellschaft. Aber Adular steht kurz vor einer Rebellion, unter den Dunkelelfen schwillt die Glut eines Aufstandes, bereit jeden Moment zu einer Feuersbrunst zu werden…

Starke Charaktere braucht das Land

In diesem hochexplosiven Schmelztiegel beginnt Jamie L. Farley die Geschichte des Dunkelelfen Dûhirion und der Waldelfe Elanor.
Im Prolog, der eine Rückblende auf die erste Begegnung von Dûhirion und Elanor ist, zeigt der Autor einen Charakter, der in seiner eigenen Welt sehr begrenzt denkt. Ausgewählt von Umbra als Assassine und unter Folter zu einem Mörder geformt, hat Dûhirion wenig übrig für die Aufstände seines Volkes und würde sich nie unüberlegt in die Rebellion stürzen. Erst die schicksalhafte Begegnung mit der impulsiven Waldelfe Elanor, der die Ungerechtigkeit gegen ein ganzes Volk seit langen ein Dorn im Auge ist, stößt Denkprozesse bei dem Auftragsmörder an, der sich trotz seiner Vergangenheit sein Gewissen bewahrt hat.

Mit Dûhirion und Elanor hat Jamie L. Farley zwei sehr gegensätzliche Charaktere geschaffen, die sich mit ihren Unterschieden ergänzen. Wo Dûhirion überlegt und strategisch vorgeht, stürmt Elanor gerne mal unbedacht vor. Wo Dûhirion vielleicht erst alles zerdenken würde, nimmt Elanor ihn einfach mit. Die beiden sind sehr dynamisches Paar, das zum mitleben, mitlieben und mitleiden geschaffen ist.

Aber nicht nur die beiden Charaktere sind dem Autor authentisch und spannend aus der Feder geflossen. Er hat sehr viele interessante Nebencharaktere eingebaut, die alle auf ihre Weise die Geschichte voranbringen: Dûhirions bester Freund Valion, die Zwergin Maryn oder Elanors Onkel Faredir, um ein paar Beispiel zu nennen.

Phantastische Gesellschaftskritik

Aber nicht nur die Charaktere sind Jamie L. Farley gelungen. Da ist noch diese atemberaubend mitreißende düstere Atmosphäre, die der Autor mit seinem bildhaften Schreibstil geschaffen hat. Er fängt dieses unterschwellige Brodeln einer Rebellion ein und zeichnet ein fast erschreckend lebendiges Bild von dem Leid und Elend auf der einen sowie dem Hass und der Verachtung auf der anderen Seite. Und damit trifft er einen Nerv unserer Gesellschaft: Die Ausgrenzung von Menschen, die einige Gruppen als minderwertig, abstoßend oder einfach anders betrachten ist ein Thema, dass nicht nur in der Vergangenheit eine Rolle gespielt hat, sondern aktuell leider immer präsenter wird. Das Bild, dass Jamie L. Farley von Adular gezeichnet hat, ist leider nicht so weit weg von unserer Gesellschaft, wie ich es gerne hätte.
Nicht nur Ausgrenzung und herabsetzen anderer Völkergruppen sind ein Thema in »Adular – Schutt und Asche«. Der Autor zeigt auch auf, dass Liebe keine Frage der Herkunft ist und jedes Wesen durch sein Handeln bestimmt, wer er/sie sein will. Es geht um Toleranz, Respekt und Courage.

Eine spannende Empfehlung

»Adular – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley ist ein beeindruckender, wenngleich düsterer, und bildhafter High Fantasy Roman über die Ungerechtigkeiten einer Gesellschaft. Die Geschichte um Dûhirion und Elanor ist keine Heile-Welt-Liebesgeschichte, in der Kriege immer nur sehr weit weg passieren. Die Geschichte spielt mitten in einem ausbrechenden Bürgerkrieg – ungeschönt, mit allem Leid, aber auch jedem kleinen Glück, das dazu gehört.

»Adular – Schutt und Asche« ist ein mitreißendes Abenteuer, das nicht nur exzellent geschrieben ist, sehr unvorhersehbar und damit von Seite eins an spannend ist, sondern auch ein Roman, mit dem Jamie L. Farley zum Nachdenken einlädt.

Bewertung

5 von5 plus bienchen
5 von 5 mit Bienchen

Autor

Jamie L. Farley wurde 1990 in Rostock geboren. 2010 zog er nach Leipzig, machte eine Ausbildung zum Ergotherapeuten und wurde Pokémontrainer.
Der Autor wohnt zusammen mit seiner besten Freundin Anika und Ente Dave Duck in einer WG. Neben dem Schreiben gehört das spielen von Videogames zu den Hobbys von Jamie L. Farley.
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Weitere Meinungen zu »Adular 01 – Schutt und Asche« von Jamie L. Farley

Süchtig nach Büchern (5/5)
Lila Bücherwelten (o.A.)

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Gewinnspiel

Gewinn:
10 x unsigniertes Taschenbuch »Adular – Schutt und Asche«

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 15.03.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Welche Themen unserer Gesellschaft werden zu selten in der Belletrstik behandelt?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 15.03.2019 23.59 Uhr

Teilnehmende Blogs:
All you need is a lovely Book
Lila Bücherwelten
Süchtig nach Büchern
– Seductive Books (ab 10.03.2019)
– Eine Bücherwelt ( ab 12.03.2019)
– Magische Tintenwunderwelt (FB, ab 12.03.2019)
– Bücherfarben (ab 12.03.2019)
– Liza’s Bücherwelt (ab 13.03.2019)
– Thoras Bücherecke (ab 13.03.2019)
– Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. (ab 14.03.2019)

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