#autorensonntag mit Alma Erich & Marie Paul

 
Alma Erich (links im Bild) und Marie Paul (rechts im Bild) sind schon seit ihrer Schulzeit gemeinsam kreativ und schreiben, was da Zeug hält. Im August 2015 erschien ihr Debüt „Todeserbe – Rot wie Blut“, der Auftakt einer spannenden Krimi/Thriller-Reihe.


Ein Kurzportrait – intuitive Antworten

Lieber…
….eBook oder gebundenes Buch?
Marie: Beides 🙂  Das eine riecht besser, das andere ist praktisch für lange Reisen.

Alma: Eindeutig beides! Ein gebundenes Buch in der Hand zu halten ist ein einzigartiges und tolles Gefühl, aber viele Selfpublisher veröffentlichen ihre wirklichen wunderbaren Werke ausschließlich als eBook, deshalb brauche ich auch meinen Kindle immer bei mir.

…Hund oder Katze?
Marie: Katze!
Alma: Hund.

…Tee oder Kaffee?
Marie: Tee. Kaffee haut mich stets komplett aus den Latschen. Daher gibt es den nur zu besonderen Anlässen 😉

Alma: Früchtetee zum Frühstück und nachmittags einen Kaffee, die perfekte Mischung.

…roter oder grüner Wackelpudding?
Marie: Roter. Den grünen habe ich als Kind wohl zu häufig gegessen.

Alma: Roter. Am liebsten mit Vanillesauce 😉

Das Schreiben begann für uns …
Marie: …sehr, sehr früh mit Fantasy-Geschichten, die, von heute aus betrachtet, ziemlich dilettantisch wirken J

Alma: …in der Schule. Ganz ehrlich, unsere gemeinsamen Mathestunden waren damals kreative Höchstphasen. Mathe hat darunter etwas gelitten… 😉

Ein Buch muss …
Marie: …mich aus der Gegenwart reißen, mir die Luft zum Atmen nehmen, mich zum Lachen bringen, mir die Tränen in die Augen schießen lassen und mich zum Träumen bringen.

Alma: … zum Träumen anregen und tolle Charaktere haben, die mich berühren.

Ein Kindheitstraum von uns war …
Marie: …in Paris zu leben. Was ich momentan tue J

Alma: …also ich wollte immer Sängerin werden 😀

Völlig unterschätzt wird …
Marie: …Reißverschlüsse. Mal ehrlich, die sind doch großartig! Und natürlich ein Lächeln. Gerade, wenn man es von einem wildfremden Menschen auf der Straße zugeworfen bekommt. Manchmal ist es genau das, was uns aufmuntert. Leider lächeln die Menschen heutzutage viel zu selten und starren lieber in ihre Smartphones.

Alma: …die Kraft der Phantasie 🙂

Wenn wir Musik hören, dann …
Marie: …kriege ich sofort gute Laune.

Alma: …singe ich sehr laut und sehr falsch, aber aus tiefsten Herzen mit (natürlich nur im Auto oder wenn ich niemanden zu sehr damit belästige 😀 )

Wir haben eine seltsame Angewohnheit, nämlich …
Marie: …alle Treppenstufen zu zählen, die ich hinaufgehe, sonst stolpere ich. Außerdem müssen die Wäscheklammern für ein Kleidungsstück (oder ein Paar Socken, das natürlich nebeneinander hängen muss) immer dieselben Farben haben. Verrückt, ich weiß 😉

Alma: …ich bin eine Planungsfanatikerin. Egal ob ich schreibe oder arbeite oder was auch immer tue, ich muss es vorher aufschreiben oder in meinem Kopf einen Plan machen. Das ist manchmal, ehrlich gesagt, ziemlich anstrengend 😉

 

Das Interview

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Welches Buch lest ihr gerade und welches Buch habt ihr zuletzt beendet?

Alma Erich und Marie Paul

Marie: Ich lese gerade „Der Krieg der Zwerge (Die Zwerge 2)“ von Markus Heitz, davor habe ich den Vorgänger „Die Zwerge“ gelesen. Großartige Werke!

Alma: Beendet habe ich zuletzt „Herzklopfen in Nimmerland“ von Anna Katmore, was mir super gefallen hat. Jetzt lese ich gerade „Fabula Lux: Lia“ von Jasmin Romana Welsch. Da freue ich mich schon seit Monaten drauf und was ich bisher gelesen habe, ist genauso toll wie die Vorgänger 😉

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Euer/Eure Lieblingsautoren sind…?

Alma Erich und Marie PaulMarie: Puh… im Grunde jeder, der gute Bücher mit Humor, Charme und Leidenschaft schreibt. Egal ob bekannt oder nicht. Ich habe schon viele sehr gute Bücher von vollkommen unbekannten Autoren gelesen und fand sie                            unglaublich gut.

Alma: Schwierige Frage! Den einen Lieblingsautor habe ich nicht, weil es so viele großartige Autoren gibt (sowohl sehr bekannte, als auch unbekannte).

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Wenn ihr eine Schreibblockade habt, gibt es dann etwas bestimmtes, das die Blockade löst?

Alma Erich und Marie Paul

Marie: Mir hilft es, viel zu unternehmen, das macht den Kopf frei (ausgiebige Spaziergänge, ein Abend mit Freunden…) Bei mir kommen dann die Ideen von allein, weshalb ich immer ein Notizbüchlein bei mir habe, wenn ich                                                    unterwegs bin.

Alma: Kopfhörer auf, Musik an, Augen zu und die nächste Szene vorstellen. Das hilft meistens. Und wenn gar nichts mehr geht das Geschriebene einfach nochmal lesen.

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Hand auf’s Herz, liegen bei euch ungelesene Bücher rum? Und welches Buch liegt am längsten?

Alma Erich und Marie Paul

Marie: Ich glaube, das ist ein Werk von Günter Grass, was ich im ersten Semester meines Germanistik-Studiums lesen sollte, es aber nie getan habe. Schande auf mein Haupt!

Alma: Meine SuB wächst und wächst in letzter Zeit leider immer mehr, aber am längsten liegt eindeutig „Pu der Bär“ von Alan Milne. Seit 20 Jahren oder so.

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Neben Euren Werken, welches Buch sollte Eurer Meinung nach jeder einmal gelesen haben?

Alma Erich und Marie Paul

Marie: Die Bibel, besonders das Neue Testament 😉

Alma: Mich hat die gesamte „Harry Potter“ Reihe geprägt. Sie ist Schuld an meiner Lese- und Schreibsucht mit dem Hang zu Fantasy-Geschichten. Die Bücher sollte definitiv jeder gelesen haben.

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Wie lange kennt ihr euch und wie und wann habt ihr beschlossen gemeinsam ein Buch zu schreiben?

Alma Erich und Marie Paul

Marie & Alma: Wir haben gemeinsam die Oberstufe besucht, das war 2008 und sind also gerade im verflixten 7. Jahr 😀 Wir haben ziemlich schnell festgestellt, dass wir eine gemeinsame Vorliebe für die Schreiberei haben und haben angefangen Fan Fiction zu schreiben, aber erst bei „Todeserbe“ haben wir uns gemeinsam an etwas Eigenes gesetzt. Die Idee dazu wurde im Dezember 2013 geboren.

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Wie hat sich Euer Leben seit der Veröffentlichung von „Todeserbe – Rot wie Blut“ verändert?

Alma Erich und Marie Paul

Marie: Ich muss zugeben: gar nicht 😀

Alma: Nicht besonders viel, außer das es jetzt Leute gibt, die unsere Geschichten lesen. Das finde ich unglaublich schön. Sonst leben wir so wie vorher, nur die Entfernung hat sich – mal wieder verändert. Im Moment schreiben wir mit der Distanz von fast 900 km mit einer Ländergrenze zwischen uns. Ein Hoch auf das Internet J

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Gibt es ein besonders schönes/lustiges/skurriles Erlebnis, das Ihr als Autorinnen-Team hattet?

Alma Erich und Marie Paul

Marie & Alma: Tausende! Immerhin sind wir seit der Schulzeit Freundinnen. Besonders witzig war es, als wir im gemeinsamen Urlaub auf Mallorca für Hotelkritikerinnen gehalten wurden, weil wir ständig hinter unseren Schreibblöcken hockten und uns über unser Geschriebenes austauschten – ob in der Sonne am Pool oder abends an der Bar (dafür bekamen wir das eine oder andere Getränk „aufs Haus“ spendiert 😉 ).

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Welche bereits existierende Romanfigur hättet Ihr gerne aus eurer Feder erschaffen? Und warum?

Alma Erich und Marie Paul

Marie: Nika, die sarkastische Auftragsmörderin aus der „Krosann“-Saga von Sam Feuerbach. Sie ist so erfrischend ehrlich und unbeeindruckt von allen gesellschaftlichen Zwängen. Für sie zählt nur die Logik – und ihre Dolche.                                               Logisch.

Alma: Arianna Rossi, die Duchessa von Bellezza aus der Stravaganza-Reihe von Mary Hoffmann. Eine emanzipierte, starke Frau, die für ihre Liebe und ihr Leben kämpft und dabei so wunderbar unberechenbar sein kann.

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Gibt es einen Autor/Autorin der/die euch durch Eure Teenager Zeit begleitet hat?

Alma Erich und Marie Paul

Marie: Joanne K. Rowling und Katherine Alice Applegate

Alma: J.K. Rowling. Beim ersten Harry Potter war ich noch keine 10, beim letzten 17.

logo blogVielen Dank für den Einblick. 🙂 Natürlich wollen wir auch noch etwas mehr über Euer Buch  wissen. 

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Seit wann begleitet Euch der Wunsch Bücher zu schreiben und sie zu veröffentlichen?

Alma Erich und Marie Paul Marie: Bücher zu schreiben schon mein ganzes Leben, sie zu veröffentlichen  eigentlich erst seit dem Beginn von „Todeserbe“.

Alma: Das Schreiben schon sehr lange. Ich habe mit 13 angefangen zu schreiben, mich aber bisher nie getraut etwas davon zu veröffentlichen (außer einer Fan Fiction 😉 ).

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Welcher eurer Charaktere war die größte Herausforderung für Euch?

Alma Erich und Marie PaulMarie: Julien! Er ist ein Kämpfer, Frauenheld und Charmeur, meistens unfreundlich, arrogant und eingebildet und trotzdem an den richtigen Stellen einfühlsam und nett – eine schier unlösbare Aufgabe!

Alma: Julien!!! Er ist mal ungeduldig, laut und etwas cholerisch und mal ist er einfach wunderbar, nett und liebenswürdig. Er hat zwei Seiten und manchmal kann „er“ etwas anstrengend sein. Aber dafür liebe ich ihn umso mehr.

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Habt ihr einen Lieblingscharakter? Wer ist es und warum?

Alma Erich und Marie PaulMarie: Vermutlich auch Julien. Er ist uns wirklich großartig gelungen, wenn ich das mal so eigenlöblerisch behaupten darf.

Alma: Viele sagen uns, wir haben unglaublich viele unterschiedliche Personen in „Todeserbe“ eingebracht. Jetzt wird mir das zum Verhängnis- ich kann mich nicht entscheiden… Ich glaube aber mein absoluter (geheimer) Liebling ist Yvettes ältester Bruder Raphael, weil er einfach ein sehr großes Kind ist und ich ihn in seiner Art und Weise sehr liebenswert und menschlich finde.

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Buchverfilmungen können ja durchaus in die Hose gehen. Würdet Ihr „Todeserbe“ trotzdem gerne verfilmt sehen?

Alma Erich und Marie PaulMarie & Alma: Wir sind uns einig: Definitiv – aber nur als Serie! 😉



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Was war die schlechteste Buchverfilmung, die ihr gesehen habt?

Alma Erich und Marie PaulMarie: Für gewöhnlich vergesse ich diese Verfilmungen ganz schnell 😀 Von „Twilight“ war ich wirklich enttäuscht, das Buch hatte ich zuvor verschlungen.

Alma: Leider sind Buchverfilmungen grundsätzlich schlechter als das Buch, was ich schade finde.

logo blogUnd jetzt geht es noch kurz Richtung Zukunft. Habt ihr schon ein neues Projekt für eure Leser, über das ihr uns schon berichten könnt?

Alma Erich und Marie Paul

Marie & Alma: „Todeserbe – Kalt wie Rache“ ist fast fertig und wir freuen uns riesig darauf, wenn es endlich veröffentlicht wird. Toni und Yvette werden immer tiefer in dunkle Machenschaften hineingezogen und merken stärker denn je, dass der offene Krieg, der gerade zwischen ihren Familien mit neuem Hass ausbricht, genau das ist, was ihren Feinden in die Hände spielt. Für Yvette und Julien wird es immer schwerer ihre starken Gefühle füreinander vor anderen geheim zu halten. Zu allem Überfluss verliert auch noch Toni ihr Herz.

logo blog Vielen, vielen Dank an dieser Stelle für das tolle Interview mit Dir! 
Und für Dich lieber Leser gibt alles rund  um und von Alma Erich und Marie Paul auf ihrer Facebook-Seite.

Aus der Feder von Alma Erich und Marie Paul

Stand: 04.12.2015

(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Blogtour "Die Tränen der verkauften Mädchen" von Monika Wurm

Blogtour Die Tränen der verkauften Mädchen Monika Wurm

Herzlich Willkommen zu Tag 3 der Blogotur zu „Die Tränen der Verkauften Mädchen“ von Monika Wurm

Heute geht es um ein Thema, das zu Malayas Schicksal geworden ist: Kinderhandel.
Zwar war mir immer bewusst, dass es den Menschen- und Kinderhandel gibt, aber erst durch das Buch von Monika Wurm und die Recherchen für den Beitrag, wurde mir das ganze Ausmaß bewusst. Und ganz ehrlich, mir wurde wirklich schlecht.

Das UN-Office for Drug Control and Crime Prevention (ODCCP) definiert Menschenhandel als „die Anwerbung, Beförderung, Verbringung, Beherbergung oder der Empfang von Personen durch die Androhung oder Anwendung von Gewalt oder anderen Formen der Nötigung, durch Entführung, Betrug, Täuschung, Missbrauch von Macht oder Ausnutzung besonderer Hilflosigkeit oder durch Gewährung oder Entgegennahme von Zahlungen oder Vorteilen zur Erlangung des Einverständnisses einer Person, die Gewalt über eine andere Person hat, zum Zweck der Ausbeutung“
Dazu zählt beim Kinderhandel
• die Ausbeutung durch Arbeit (inklusive Sklavenarbeit und Schuldknechtschaft)
• die sexuelle Ausbeutung
• die Ausbeutung in illegalen Tätigkeiten, wie Betteln und Drogenhandel
• der Adoptionskinderhandel
• die kommerzielle Heiratsvermittlung

Das Kinderhilfswerk terre de hommes gibt in seiner Veröffentlichung „Basiswissen Kinderhandel“ von 2013 an, dass jährlich Schätzungsweise  1,2 Millionen Kinder weltweit über Landesgrenzen hinweg gehandelt. Damit machen Kinder ca. 1/3 der jährlich gehandelten Menschen aus.
Geschätzt wird, dass weltweit 12,3 Millionen Menschen Opfer des Menschenhandelns sind und in Zwangsarbeit, Leibeigenschaft und Zwangsprostiution leben (Stand 2010).
Nach dem „Global Report on Trafficking in Persons 2014“  sind 49% der Opfer des Menschenhandels Frauen älter als  18 Jahre, 18% Männer über 18 Jahre, 12% Jungen unter 18 Jahren und 21% Mädchen unter 18 Jahre. Die Zahl der Mädchen unter 18 ist in den letzten Jahren stark gestiegen.
Nach Schätzungen des FBI werden mit Menschenhandel jährlich ca. 10 Milliarden Dollar erwirtschaftet.

Aber was sind, neben menschlicher Grausamkeit, die Ursachen für den florierenden Kinderhandel?

Armut und Lebensumstände
Der Kinderreichtum armer Familien, fehlende soziale Absicherungen, fehlende Perspektive für die Zukunft und nicht zuletzt das Geld der Schlepper gibt den Eltern oder auch den Jugendlichen, die von sich aus die Familien verlassen, die Hoffnung, dass es dem Rest der             Familie besser gehen wird. Oder die Kinder eine schöne Zukunft mit Ausbildung erwartet.

– Modernisierung und Globalisierung
Modernisierung und Globalisierung, vor allem der Wunsch von Konsumenten nach günstigen       Produkten und der damit einhergehende Bedarf an günstigen Arbeitskräften begünstigen den     Menschenhandel. Neben den weiteren Nach- aber auch Vorteilen der Globalisierung natürlich.

– Kultur
In vielen Kulturen, übrigens im Mittelalter auch in den westlichen Breitengraden                               weitverbreitet, ist es selbstverständlich, dass Kinder (auch außerhalb der Familie) arbeiten     und ihre Familie mit Geld unterstützen.
Hinzu kommt, dass gerade Mädchen und Frauen in einigen Kulturen „weniger wert“ sind, ja           regelrecht eine Belastung sind. Damit sind sie besonders von Ausbeutung und                                     Menschenhandel betroffen.

– Fehlende Aufklärung
Vielen Familien, vor allem in ländlichen Gebieten fehlt die Bildung und auch die Vorstellung         von der großen, weiten Welt. Sie glauben den Anwerbern ihrer Kinder, die den Kindern eine           Ausbildung und schöne Zukunft versprechen.

– Korruption und Kollaboration
Gerade in den ärmeren Ländern können Menschenhändlerringe ungestraft operieren. Korrupte   oder gleichgültige Regierungen bzw. Regierungsangestellte verschließen ihre Augen vor dem       Elend der „Ware Mensch“  und verhindern eine wirksame Strafverfolgung.

Bei Malaya in „Tränen der verkauften Mädchen“ spielen vor allem Armut und auch die Lebensumstände, gerade der Alkoholismus ihres Vaters eine Rolle für ihren Verkauf.

Was kann die Menschheit oder auch DU, ja Du, gegen den Menschenhandel tun?
Egal was man denkt, auch den beiden oben verlinkten Berichten geht hervor, dass auch Europa und Deutschland Absatzmärkte für Kinder- bzw. Menschenhändler sind.

– Sensibilisierung und Aufklärung 
Informiert euch und euer Umfeld über die traurige Lage gehandelter Menschen und bringt das     Thema immer wieder in die Öffentlichkeit. Unsere Medien neigen ja dazu, sich zwar auf                   Skandale zu stürzen, aber wichtige Dauerthemen nicht die nötige Aufmerksamkeit zu                       schenken.

– Unterstützt Projekte gegen den Menschenhandel
Organisiationen wie UNICEFterre de hommes und andere Organisationen engagieren sich           gegen den Menschen- und  Kinderhandel, sind aber auf die Spenden von uns angewiesen,             um den Opfern die Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigen und die Prävention                         voranzutreiben.

Ich hoffe ich konnte Dir das Thema Menschen- und Kinderhandel näher bringen und Dir zeigen, wie wichtig es ist, sich damit zu beschäftigen und darauf aufmerksam zu machen.

Viel Spaß beim Rest der Blogtour. 🙂

Preise
1. Preis: 1 Fanpaket (Taschenbuch, Stift, Autogramm & Lesezeichen)
2. Preis: 1 Taschenbuch
3. Preis: Stift, Lesezeichen & Autogramm

Gewinnspielfrage
Waren Dir die Ausmaße vom weltweiten Kinder- und Menschenhandel bewusst?

Was musst Du tun?
Jeden Tag stellen wir Dir eine themenbezogene Frage, die beantwortest Du einfach in den Kommentaren unter dem Beitrag.
Teilnahmeschluss ist der 04.12.2015 um 23:59Uhr.

Natürlich gibt es auch ein paar Regeln:
1. Teilnahme ab 18 Jahren oder mit schriftlicher Einverständniserklärung der Eltern
2. Versand der Gewinne erfolgt ausschließlich nach Deutschland, Österreich und die Schweiz.
3. Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.
4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Gewinne möglich.
5. Der/Die Gewinner sind im Falle eines Gewinns mit namentlicher Nennung auf den Seiten und Facebookseiten der teilnehmenden Blogs, des Verlags/Autors und der Agentur Spread and Read einverstanden.

Über ein Like meiner Facebookseite (siehe rechts in der Sidebar) würde ich mich sehr freuen, aber das KEINE Bedingung für die Teilnahme am Gewinnspiel. 🙂

WIR DRÜCKEN EUCH ALLEN DIE DAUMEN!!

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Die Stationen der Blogtour:

Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

#autorensonntag mit Svenja Hirsch

Autorin Svenja Hirsch

Foto: Daniel Benker                            WebsiteFacebook

 

 

Svenja Hirsch ist in ihrem Beruf kreativ und vielseitig unterwegs. Zu ihrem neuesten Projekt gehört tatsächlich ein Büchlein, das sich als Postkarte verschicken lässt.

 

Ein Kurzportrait – intuitive Antworten

Lieber…
….eBook oder gebundenes Buch?
Auf jeden Fall gebundenes Buch! Ich besitze keinen eBook-Reader.

…Hund oder Katze?
Mag ich beide. Hatte aber bisher „bloß“ einen Hund.

…Tee oder Kaffee?
Meine heiße Leidenschaft: Kaffee! Bei Erkältung auch gerne Tee oder Heiße Zitrone.

…roter oder grüner Wackelpudding?
Uh, beides lange nicht mehr gegessen… gebacken habe ich aber mit rotem zuletzt

Das Schreiben begann für mich…..
durch das Vorlesen meines Papas.

Ein Buch muss…
berühren.

Ein Kindheitstraum von mir war….
zuerst Gärtnerin werden. Oder Sängerin. Ich hatte zu beidem nicht so wirklich das Talent!

Völlig unterschätzt wird…
der Preis eines richtig guten Künstlers.

Wenn ich Musik höre, dann…
bin ich entweder joggen oder mit dem Auto unterwegs. Oder ich sitze in meiner Lieblingsbar fest 😉

Ich habe eine seltsame Angewohnheit, nämlich…
mir beim Schreiben ständig im Gesicht herumzufahren – oder den 25 Kaffee aufzusetzen

Das Interview

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Du bist beruflich wahnsinnig vielseitig unterwegs. Du hast einen Master in Deutscher Literatur, bis Texterin, hast eine Sprecher- und Synchronsprecherausbildung absolviert, entwickelst Werbekonzepte, übernimmst Korrektorate u.v.m. Gibt es eine Aufgabenart in deinem weitgefassten Möglichkeitenfeld, die Du ein klitzekleines bisschen lieber machst, als die anderen?

Svena Hirsch

Ja, das Korrektorat steht mittlerweile an allerletzter Stelle. Das mache ich eigentlich gar nicht mehr. Insofern mag ich alles andere und schreibe am liebsten Texte, in denen ich mich wörtlich ein wenig austoben darf! Das geht zum Glück auch bei den meisten meiner redaktionellen Tätigkeiten.

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Welches Buch liest Du gerade bzw. hast Du zuletzt beendet?

Svena HirschBeendet: „Das Leben ist ein listiger Kater“ von Marie-Sabine Roger. Das ist, was ich unter einer Geschichte verstehe, die im Kleinen so großartig ist – und genau deshalb berührend.

Gerade dabei: „Dachkammerflimmern“ vom writers room Hamburg. Um mal zu checken, was die Kollegen so können … 😉

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Dein/e Lieblingsautor/in ist…?

Svena HirschFriedrich Dürrenmatt



logo blogHand auf’s Herz, liegen bei Dir ungelesene Bücher rum? Und welches Buch liegt am längsten?

Svena HirschJa, klar! Jede Menge! Mein halbes Bücherregal besteht wahrscheinlich genau aus solchen Büchern… viele auch angefangen und nicht durchgelesen. Es kann einen ja nicht jedes Buch gleich packen. Ich habe mir aber fest                                      vorgenommen, sie ALLE noch zu lesen!

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Gibt es ein besonders schönes/lustiges/skurriles Erlebnis, das Du als Autor hattest?

Svena HirschDarauf kann ich, fürchte ich, nur langweilige Antworten geben. Weil ich unter diesen drei Auswahlmöglichkeiten nur von schönen Erlebnissen berichten kann. Zum Beispiel auf der Zugfahrt nach Frankfurt gen Buchmesse: Da saß                        neben mir eine Frau mit ihren beiden Kindern, die auch zur Messe fuhren.                            Ich habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass sie im Ruhebereich sitzen …                      nicht, dass sich am Ende jemand beschwert. (Typisch deutsch!) Darüber sind                    wir ins Gespräch gekommen und haben uns gegenseitig erzählt, warum wir                        zur Messe fahren – nun kommt sie am 3.12. zu einer Lesung von mir                                        (Café Saltkrokan, 19h ;). Das sind so Begegnungen, mit denen man niemals                     rechnet und die deshalb so toll sind!

Es freut mich auch immer, wenn jemandem meine Texte gefallen – egal welcher Art diese sind. Ist ja nicht unbedingt die leichteste Wahl, sich fürs Autorendasein zu entscheiden, da braucht man ab und zu ein wenig Bestätigung.

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Welche bereits existierende Romanfigur hättest Du gerne aus Deiner Feder erschaffen? Und warum?

Svena Hirsch

Harry Potter natürlich! Hallo?! Diesen (wenn auch schleichenden) Durchbruch – das wünscht man sich doch, oder? Aus dem ist das eines dieser ellenlangen Bücher, bei denen ich selbst die 500. Seite noch hastig verschlinge, weil es                                             einfach zu gut ist!

logo blogNeben dem Schreiben ist Backen eines Deiner größten Hobbies. Verrätst Du mir Dein absolutes Lieblingsbackwerk? Und hast Du auch ein Rezept dazu?

Svena HirschWir haben ja gerade ein Backbuch neu herausgeben: „Die drei Damen auf Café-Fahrt“. Hierfür habe ich alle Rezepte nachgebacken und das Rezept vom Gugelhupf ist sooo einfach und sooo lecker! Das würde ich auch so immer                           wieder machen. Ansonsten backe ich gerne mit Hefe. Finden ja viele Leute                         schwierig, aber wenn du da mal den Dreh raus hast, ist das unschlagbar!                             Mein Favorit: Hefezopf gefüllt mit Pflaumenmus… Mmmh!

logo blogVielen Dank für den Einblick. 🙂 Natürlich wollen wir auch noch etwas mehr über Dein Bücher wissen. 

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Wie bist Du zusammen mit Katharina Kühl, die die Illustrationen in „Die drei Damen“ gezeichnet hat, auf die Idee für ein literarisches Backbuch gekommen?

Svena Hirsch

 Das ist schwer… bei mir entstehen solche Ideen immer sehr intuitiv.

Ich hatte einfach Lust, ein Backbuch zu machen, weil ich selbst viel backe und mich damit auskenne. Auch was die Fotografie betrifft. „Die drei Damen“ passten einfach dazu, es gab ja schon die drei Postkarten mit Rezept. Also habe ich mich hingesetzt und angefangen, die Geschichte aus dem Buch weiterzuschreiben und Rezepte einzubauen. Und ich habe mich gefragt, wie man diese Idee für Leser besonders machen kann. Rezepte von Bäckern, Konditoren und aus echten Cafés, mit Bezug zu etwas, das man kennt … Und dies so umzuarbeiten, dass jeder die Rezepte zu Hause nachbacken kann.

Ich mag es, wenn ein Buch oder Produkte unverwechselbare und auch neue Ideen mitbringt, wenn es schön gestaltet ist (was durch Katarina einfach IMMER der Fall ist!) und hochwertig gemacht. Da werden auch so vermeintliche Kleinigkeiten wie die Papierwahl, der Umschlag und die Heftung wichtig. Auf das Ergebnis bin ich sehr stolz – ein wunderschönes Geschenk zu Weihnachten! 😉

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Neben dem „großen“ Backbuch „Die drei Damen auf Café-Fahrt“ gibt es auch eine kleine Version mit 20 Seiten im Postkartenformat.
Wie entstand die ungewöhnliche „Postkarten-Idee“ bei „Die drei Damen“? Ich         habe bisher nie ein Buch mit Postkartenaufdruck auf der Rückseite gesehen, dass ich verschließen und verschicken kann.

Svena HirschDas war ebenfalls sehr intuitiv und mit dem Gedanken verbunden, mal etwas Neues zu entwickeln. Einzelne Kurzgeschichten druckt kaum jemand, ist ja ziemlich schnell gelesen. Also haben wir eine weitere Möglichkeit erfunden,                        diese zu verwenden: Indem man sie per Post verschenken kann! Es macht                          sehr viel Spaß, wenn man eigene Ideen einfach umsetzen kann.

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Gibt es Vorbilder für Ulla, Trude und Madga?

Svena Hirsch

Anfangs nicht, erst beim Weiterschreiben habe ich ein paar Charakterzüge oder auch Lebensgeschichten eingebaut von älteren Damen, die ich so kenne! Meine bereits verstorbene Oma ähnelt Magda: Die war so eine typische Oma,                                       füllig, und immer den Schlag zu viel auf den Teller bei uns Kindern getan. Eine                                     gute Familienfreundin hat einen ähnlichen Werdegang wie Trude. Bei Ulla…                                         die habe ich mir tatsächlich ausgedacht. Ich mag sie einfach, vielleicht hoffe                                          ich auch, ein bisschen so zu werden, wie sie: Voller Tatendrang und                                                            Abenteuerlust und immer für die Freundinnen da.

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Und wieso stehen die drei Damen an einer Bushaltestelle?

Svena Hirsch

Tja, das kann man nur herausfinden, wenn man die erste Geschichte liest…

 

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Und jetzt geht es noch kurz in Richtung Zukunft. Hast Du schon ein neues Projekt, das Deine Leser und/oder Backfans in nächster Zeit erwartet?

Svena Hirsch

Unser neues Projekt ist jetzt das Backbuch, das ist ja gerade erst erschienen. Für das nächste Jahr habe ich schon eine weitere Idee. Sie hat diesmal nichts mit Backen zu tun, aber wieder mit Freundschaft – und wir geben uns Mühe,                                         auch da wieder ein paar kleine, ungewöhnliche Ideen zu entwickeln! 😉

Vielen Dank für die schönen, interessanten Fragen!

logo blog Vielen, vielen Dank an dieser Stelle für das tolle Interview mit Dir! 
Und für Dich lieber Leser gibt alles rund  um und von Svenja Hirsch und ihre Projekte auf frauhirschtext.de und waeldchenverlag.de.

Bücher von Svenja Hirsch

scharf geschossenSvenja Hirsch Die drei Damen auf Café-Fahrt

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 27.11.2015

(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

#autorensonntag mit Cornelius Hartz

Cornelius Hartz, Doktor der Klassischen Philologie, veröffentlichte 2008 mit „Excrucior“ seinen ersten Roman. Bisher folgten dem ersten Roman vier weitere Romane, sowie 12 Sachbücher. Wenn der Autor und freie Übersetzer nicht an seinen Werken arbeitet, unterstützt er Schriftstellertalente im Literaturlabor Wolfenbüttel.

Ein Kurzportrait – intuitive Antworten

Lieber…
….eBook oder gebundenes Buch?
Das gebundene Buch, klarer Fall. In gewisser Weise ist das eBook eine feine Sache, zum Beispiel muss für seine Produktion kein Baum gefällt werden, und die Verlage haben eine höhere Gewinnspanne. Aber einen eBook-Reader würde ich mir nicht mal für den Urlaub anschaffen, das ist mir viel zu un-sinnlich.

…Hund oder Katze?
Pferd.

…Tee oder Kaffee?
Kaffee, ohne geht gar nicht, vor allem morgens.

…roter oder grüner Wackelpudding?
Grün. Was sonst bekommt man mit Waldmeistergeschmack?

Das Schreiben begann für mich…
mit Anfang dreißig, als ich meine Doktorarbeit schrieb. Da wurde mir das erste Mal bewusst: Ich schreibe einfach gerne, und zwar nicht unbedingt wissenschaftlich, sondern ich formuliere gerne und möchte meine Leser für das, was ich schreibe, begeistern. Damals begann ich mit meinem ersten Roman. Mir etwas auszudenken, das dadurch, dass ich es zu Papier bringe, auf einmal „existiert“, war eine umwerfende Erfahrung.

Ein Buch muss…
einen dahin mitnehmen, wohin man sonst nicht käme, auch in emotionaler Hinsicht. Und es muss einen dazu bringen, dass man diese Reise gerne auf sich nimmt. Das beinhaltet für mich auch den Stil.

Ein Kindheitstraum von mir war….
Busfahrer zu werden. Oder hinten auf dem Müllwagen mitfahren zu dürfen. Auf jeden Fall etwas mit großen Autos. Richtig großen.

Völlig unterschätzt wird….
die Arbeit, die auf einen wartet, wenn man ein Manuskript endlich „fertig“ hat. Denn fertig ist es nach der ersten Fassung nie. Und damit muss man als Autor umzugehen lernen, denn alle Autoren sind von Grund auf eitel.

Wenn ich Musik höre, dann…
vor allem Musik, die für mich auf irgendeine Weise Emotionen transportiert. Das reicht von Morrissey bis Mozart. Übrigens ist es einer der größten Vorteile des Daseins als Freiberufler, dass man bei der Arbeit Musik hören kann, und zwar die, die man möchte.

Ich habe eine seltsame Angewohnheit, nämlich…
zwischen fünf und halb sechs morgens aufzustehen. In den Jahren, als ich angestellt war, wäre mir das nie in den Sinn gekommen. Aber heute brauche ich nicht mal mehr einen Wecker dazu. Wahrscheinlich, weil ich mich tatsächlich jeden Tag auf die Arbeit freue, das war früher ganz anders.

Das Interview

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Du wurdest in klassischer Philologie promoviert, ist das der Bereich, in dem Du dann auch als Unidozent gelehrt hast?

cornelius hartz

Ja, z. B. Lateinkurse für Leute, die das Latinum nachmachen mussten. Ein ganz undankbarer Job, aber immerhin habe ich dabei meine Frau kennengelernt.

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Heute bist Du hauptberuflich Schriftsteller und freier Übersetzer, nebenbei betreust Du das Literaturlabor Wolfenbüttel, das junge Schriftsteller fördert. Was begeistert Dich für das Projekt des Literaturlabors?

cornelius hartz

Die Arbeit mit jungen Schreibtalenten ist einfach wunderbar. Mir war früher nie klar, wie viele talentierte junge Menschen es gibt, es ist nicht einmal einfach, sich jedes Jahr bei der Jury-Auswahl auf zwölf zu beschränken. Manchmal ärgere ich mich dabei, dass ich mir nicht selbst schon mit 16 oder 18 Jahren zugetraut habe, zu schreiben.

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Welches Buch liest Du gerade bzw. hast Du zuletzt beendet?

cornelius hartz

Ich lese gerade den neuen Roman von Jonathan Franzen und die Novelle „Gotthard“ von Zora del Buono. Danach kommt (endlich) „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ von Clemens J. Setz an die Reihe. Als Letztes habe ich „Dahlenberger“ von Florian Wacker gelesen – ein ganz großartiger Roman, der gerade mit dem Oldenburger Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde (dabei ist es m. E. gar kein Jugendbuch).

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Wenn Du nicht gerade schreibst, übersetzt und das Literaturlabor betreust, wie verbringst Du Deine Zeit?

cornelius hartz

Mit Reiten, ich habe ein eigenes Pferd, und das ist ein ganz schön arbeitsintensives Unterfangen. Aber schööön.

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Dein/e Lieblingsautor/in ist…?

cornelius hartzMichel Houellebecq. Selten hat mich ein Buch so bewegt und mitgenommen wie damals „Elementarteilchen“. Selbst in der Übersetzung ist sein Stil beeindruckend; ich wünschte, ich könnte so gut Französisch, dass ich ihn im                      Original lesen könnte. Auch „Plattform“ und sein letzter Roman,                                               „Unterwerfung“, sind für mich nichts weniger als Meisterwerke.

logo blogWenn Du eine Schreibblockade hast, gibt es dann etwas bestimmtes, das die Blockade löst?

cornelius hartzIch glaube, Schreibblockaden sind ein Mythos. Um den amerikanischen Autor Larry Kahaner zu zitieren: „Haben Ärzte etwa eine ‚Behandlungsblockade‘? Haben Klempner eine ‚Klempnerblockade‘? Nein. Wir alle haben mal Tage, an                  denen wir keine Lust haben zu arbeiten. Nur die Schriftsteller meinen wieder,                    dass sie etwas Besonderes sind, und geben dem Ganzen so einen romantisch                    klingenden Namen.“ Da ist was Wahres dran. 

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Hand aufs Herz, liegen bei Dir ungelesene Bücher rum?

cornelius hartzImmer! Denn so richtig zum Lesen komme ich nur im Urlaub, da brauche ich dann aber auch alle zwei Tage ein neues Buch. Auf dem Stapel im Moment: „Träumen“ von Karl Ove Knausgård, „KL“ von John von Düffel, „89/90“ von                           Peter Richter, „Kress“ von Aljoscha Brell, „Altes Land“ von Dörte Hansen,                               „Tupolew 134“ von Antje Rávic Strubel – und ein Sachbuch: „Der totale                                 Rausch. Drogen im Dritten“ von Norman Ohler. Aber der nächste Urlaub                               kommt zum Glück schon Ende Januar.

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Neben Deinen Büchern, welches Buch sollte Deiner Meinung nach jeder einmal gelesen haben? 😉

cornelius hartz„Last Exit Volksdorf“ von Tina Uebel, ein schonungsloses Psychogramm unserer Gesellschaft und meiner Meinung nach der wichtigste deutsche Roman der letzten zwanzig Jahre.

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Welche bereits existierende Romanfigur hättest Du gerne aus Deiner Feder erschaffen? Und warum?

cornelius hartzHarry Potter. Nicht nur, weil ich dann (eventuell) reich und weltberühmt wäre – für mich sind die HP-Romane auch literarisch eine ganz große Leistung.

logo blogVielen Dank für den Einblick. 🙂 Natürlich wollen wir auch noch etwas mehr über Deine Bücher wissen. 

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Wie lange hat es von der Idee für dein Debüt „Excrucior“, das 2008 erschien, bis zur Veröffentlichung gedauert?

cornelius hartz

Fürs Schreiben habe ich etwas mehr als zwei Jahre gebraucht, plus Überarbeitungen, Lektorat etc. Die Idee hatte ich sicherlich schon um einiges früher. Ich habe sogar noch meine ersten Skizzen in einem alten Notizbuch, aber datiert sind sie leider nicht …

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Welcher Deiner Charakter war die größte Herausforderung für Dich und warum?

cornelius hartzDas war tatsächlich die Protagonistin in meinem neuen Roman „Mädchenröte“. Alleine deshalb, weil ich mich noch nie derart in eine Frau hineindenken musste, meine bisherigen Protagonisten waren allesamt                                Männer. Mitunter habe ich ziemlich damit gehadert, aber das Ergebnis                                  und das gute Feedback nach Erscheinen des Buches haben mich dann                                doch beruhigt. Und ich bin froh, dass ich nach der ersten Fassung meine                              Lektorin und nicht zuletzt meine Frau hatte, die mir ein paar Anregungen                             für Anke Langenbrücks Privatleben gegeben haben.

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Neben spannenden Romanen schreibst Du auch Sachbücher, die sich vor allem mit verschiedenen Aspekten der Antike beschäftigen. Woher kommt deine Leidenschaft und Faszination für diese Zeit?

cornelius hartzDie stammt noch aus der Schulzeit, vom Lateinunterricht. Das Fach Geschichte fand ich in der Schule seltsamerweise immer furchtbar – in Latein gab es einfach die spannenderen Geschichten. Und später im Studium wurde                    mir irgendwann klar, wie wichtig es für uns als Europäer ist, uns mit unserer                        kulturellen Herkunft und Identität zu beschäftigen. Das ist heute wichtiger                          denn je, auch im Hinblick darauf, wo sich die Römer und zuvor die Griechen                        und die Hebräer in kultureller und religiöser Hinsicht bedient haben.

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Und jetzt geht es noch kurz in Richtung Zukunft. Hast Du schon ein neues Buchprojekt, das Deine Leser in nächster Zeit erwartet?

cornelius hartz

Tatsächlich erstmal wieder ein Sachbuch: Im Frühjahr erscheint von mir „Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über die alten Römer“ im Theiss Verlag. Und ich schreibe gerade an einem neuen Krimi und einem anderen Roman.

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Gibt es noch irgendwas, das Du Deinen Lesern noch mitteilen möchtest?

cornelius hartz

Ich werde immer wieder gefragt, per Mail und auch bei Lesungen, ob Kommissar Brook zurückkehrt, über den ich bereits zwei Krimis geschrieben habe. Ich kann leider nur sagen: Ich hoffe sehr, und ich arbeite daran!

logo blog Vielen, vielen Dank an dieser Stelle für das tolle Interview mit Dir! 
Und für Dich, lieber Leser, gibt alles rund um und von Cornelius Hartz auf cornelius-hartz.de.

Aus der Feder von Cornelius Hartz

Bellestrik

    

 

Sachbücher

    

    

    

Stand: 20.11.2015

Veranstaltungshinweise

14.12.2015, 19.30h : Krimilesung „Mädchenröte“, Weinhandlung „Hammer Weine“, Hamburg
14.04.2015, 19.30h: Krimilesung „Mädchenröte“, Bücher & Co. im Forum Winterhude, Hamburg
03.06.2015, 19.30h: Krimilesung im Speicherstadtmuseum zusammen mit Ellen Puffpaff („Fatale Folgen“)

(Anmerkung: Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

Blogtour "Don't fall into Lex" von Belle Fouquet

Blogtour Don'T Fall into Lex Belle Fouquet

Herzlich Willkommen zuM letzten Tag der Blogtour zu „Don’t fall into Lex“ von Belle Fouquet

Für das Interview mit Belle Fouquet habe ich erstmalig etwas neues ausprobiert: Ich habe eine Fragerunde moderiert und der Autorin nicht nur meine Fragen gestellt.
Am 15.11.2015 um 17 h haben wir uns in einer Facebook-Gruppe getroffen und Belle Fouquet stand uns Rede und Antwort.  Für mich war das eine Prämiere und ich bin begeistert.
Die Fragen sind alle original und höchstens  thematisch sortiert. Wenn Kommentare anderer Teilnehmer zu einer Folgefrage geführt haben oder bei der Beantwortung der Frage wichtig waren, sind diese als „K:“ gekennzeichnet. 🙂

Viel Spaß <3

F:=Frage der Teilnehmer,  B:=Belle Fouquets Antworten, K:=Kommentar anderer Teilnehmer

F:    Wie würdest du deine Bücher in drei Wörtern beschreiben?
B:    romantisch, aufregend/spannend und für jedermann
         Ich weiß, das sind nicht zwingend die besten Wörter, aber wenn du Lex liest,                                                dann habe ich für euch einen Liebesroman mit Spannung gestaltet.                                                                 Zusätzlich habe ich versucht, etwas umgangssprachlicher zu schreiben.

F:    Wie schreibst du am liebsten? Hast du Vorbilder? Wie bist du zum Schreiben                               gekommen ?
B:    
Wie schreib ich am liebsten? Gute Frage, ich schreibe am liebsten in der Küche, wenn mein                  Mann mir mit seinem Laptop gegenüber sitzt. Seine Anwesenheit hilft enorm.

         Vorbilder kann man sehen wie man will, ich habe natürlich gewisse Indie-Autorinnen                              im Hinterkopf, denen ich es gerne gleichtun würde.

          Ich hab schon in der Schule Gedichte geschrieben, war aber eher der Filmtyp. Du müsstest                  dir einfach mal meine DVD-Sammlung ansehen.
         Als ich dann anfing täglich mit dem ICE zu pendeln, fing ich an zu lesen. Beautiful Disaster                    hat mich dann einfach umgehauen und ich war in der Buchwelt gefangen.
         Irgendwann würde man gerne selbst das schreiben, was einem im Kopf rumgeht.

F:     Belle, wie verbringst Du Deine Zeit, wenn Du nicht gerade an neuen Büchern für Deine          Leser arbeitest?
B:     
Meistens lese ich selbst Romane, oder ich verbringe die freie Zeit mit meinem Ehemann oder               meinen Freunden.
          Natürlich verreise ich auch unendlich gerne. Das was ich dieses Jahr auf der Dom Rep                           angestellt habe, ist mir vorher auch nie in den Kopf gekommen.
          Einen Tag vor Abflug wurde ich mit der Rohversion von meinem 2. Buch fertig, dann hab ich                 mir Block und Stift eingepackt und am Pool/Strand angefangen, mein 3. Buch zu schreiben.
          Man sieht, die Autorin geht aus mir nicht raus. 😀

F:      Welche Genres liest Du den gerne?
B:      Ich liebe Romantic Thrill, ganz besonders die KGI Reihe von Maya Banks.

F:      Welches Genre magst du überhaupt nicht lesen?
B:      Ich brauche Happy-Ends, also keine Psycho-Thriller oder sowas.

F:       Deine Liebligsautoren(innen)?
B:       Maya Banks
           Pea Jung 
           Poppy
           Allie
           Jamie Mcguire
           Abbi Glines
           Usw

F:      Hast du schon immer vorgehabt Bücher zu schreiben? Oder wann hat es angefangen?
B:      Nein, das hatte ich nicht, kurz vor der ersten LLC ging mir die Geschichte zu Lex im Kopf rum,             und habe mich dann erst mal auf der LLC mit Autoren unterhalten. Kurz danach hab ich                       michnhingesetzt und geschrieben

F:       Wie hat Dein Umfeld auf deiner erstes Veröffentlichtes Buch regiert?
B:       Meine Familie war die erste, die davon erfahren hat. Als ich noch keinen eigenen Laptop                       hatte, musste mein Mann auch mal seine Mutter besuchen gehen 😀

  Aber alle haben ganz positiv reagiert  😀 Zum Glück

F:       Wie hat sich dein Leben durch Das Schreiben geändert ?
B:       Ich gehe arbeiten, komme nach Hause und setze mich an den Laptop anstatt vor den TV.
           Es ist schon verwunderlich, wie oft man eigentlich in FB mit dem Pseudonym online ist, als                   mit dem echten.

F:      Als dein erstes Buch fertig war und du die ersten Rezi´s erhalten hast, was war das                 für ein Gefühl?
B:       Als die ersten 5 Sterne Rezis kamen, habe ich geheult.
            Als die ersten schlechteren Rezis kamen, musste ich teilweise den kopf schütteln.

F:      Kannst du dir vorstellen, auch andere Genre zu schreiben? Haben seine Protagonisten            Eigenschaften von dir? Gibt es Parallelen zu eigenen Erfahrungen?
B:     Vor Jahren wollte ich mal den Girl Code schreiben. Aber da war ich noch nicht soweit.
            In meinen Protas finden sich einige Eigenschaften von mir.
            Genauso habe ich auch Elemente aus meinem eigenen Leben eingebaut.

F:      Wir haben uns ja auf der Messe in Frankfurt gesehen, wie ist das Fans zu treffen?
B:      sehr seltsam aber gut natürlich.  
          Der Andrang beim M&G hätte gut noch mehr sein können, aber die vorbereiteten Säckchen                 sind der Renner gewesen.

F:      Hast Du bestimmte Rituale beim Schreiben?
B:      Ja. Kopfhörer auf und laut Musik hören, ggf auch mitgrölen.
           Auch wenn ich wieder den nächsten 1000er Schritt erreicht habe, gibt’s High Five mit                              meinem Mann.  😉

F:      Liebe Belle, hörst Du eigentlich auch gerne Musik? Sicher hörst Du Musik. Wer tut das           nicht <3 Gibt es ein Lied, das in Deinem Leben und Wirken eine besondere Rolle                      gespielt hat. Quasi der Soundtrack Deines Lebens?
B:      Sehr schwere Frage
          Es gibt so viele tolle Lieder, die ich auch immer wieder gerne höre.
          Bei Lex würde ich fast sagen, dass mein Schreiblied von Leann Rimes kam.
          Life goes on war das Lied  😉

F:      Wie wichtig ist Dir Musik in Deinen Romanen?
B:      Ich finde mit Musik kann mehr sehr viel ausdrücken, wenn man nur auf den Text hört.                              Daher ist Musik schon sehr wichtig für mich.

F:      Woher nimmst du deine Ideen für deine Bücher?
B:      Viel kommt aus dem echten Leben, kleine Anreize aus dem Tv oder auch aus der puren                          Fantasie 😀

F:      Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben, ist das dir beim Schreiben auch so               ergangen?
B:      Ungemein natürlich.
           Von Lex zu Santa gab es definitiv eine Verbesserung, die sogar von Leuten anerkannt                              worden ist, die Lex nicht so sehr mochten.

F:     Gibt es ein besonders schönes/lustiges/skurriles Erlebnis, das Du als Autorin hattest?
K:     Hi hi – also da würde jetzt mir was einfallen Belle! Der Lachflash wegen dem Betreff einer                Email.  😉
B:     Wie Pea Jung* eben schon erwähnt hat, habe ich so einen Lachflash wegen ihrem Betreff                     bekommen, sodass ich wohl alle Nachbarn im Haus, auf mich aufmerksam gemacht habe.
         „Sorry, I did fall into Lex“

*Anmerkung: Pea Jung ist ebenfalls Autorin und deshalb hier mit vollem Namen vertreten 🙂

F:      Hallo Belle, hast du einen Lieblingsort an den du schreibst? Wo holst du dir deine                     Ideen und Inspirationen her?Du auch einen Block für deine ganzen Ideen um diese                 nicht zu vergessen?
B:      Ich habe keinen Block, wo ich die Ideen sammle.
           Unsere Wohnung ist nicht groß genug, um einen besonderen Platz zu haben, als hält der                      Küchentisch her.
           Am Strand auf einen Block zu schreiben war aber auch ein schönes Erlebnis.
           Die Inspirationen hole ich mir aus meinem Leben und Tv-Auschnitten.

F:      Wie lange hat es von der Idee für „Don’t fall into Lex“, bis zur Veröffentlichung                         gedauert?
B:      Insgesamt hat es mit Lektorat usw. 1 Jahr zwischen Idee und Veröffentlichung gedauert.
          Eigentlich war ich aber nach 6 Monaten (mit Unterbrechung) fertig.

F:     Welcher Deiner Charakter in „Don’t fall into Lex“ war die größte Herausforderung für            Dich und warum?
B:     Puh, gute Frage. Luisa zu schreiben war schon leicht, weil sie selbst viel von mir hat.
          Die größere Herausforderung war es dann doch Lex und die Männer aus der Liga zu                               beschreiben, nicht viele haben einen Kandidaten neben sich sitzen, der das schon                                   durchgemacht hat. Aber ich denke, wir haben es gut hinbekommen.

F:      Und wer ist dein Lieblingscharakter in „Don’t fall into Lex“?
B:      Marie ist eine Freude. Aber ich mag Luisa ganz gerne. Einfach deswegen, weil sie so viel v                      von mir hat.

F:      Würden sich Freunde von dir in Lex wieder erkennen?
B:      JA XD
K:       Wissen die das auch?  😉
B:      Teilweise ja, aber Lex wollte es mir nicht glauben….
           Streich das teilweise, alle Leute, die wirklich existieren wissen davon.

F:       Wenn Du eine Schreibblockade hast, gibt es dann etwas bestimmtes, das die                              Blockade löst?
B:       Ich hab teilweise lange Blockaden, Santa habe ich Monate nicht angerührt, bis es soweit                     war. Aber dann gings fix.
            Bei meinem neuen Buch geht es mir schon fast genauso, aber irgendwann bekomm ich                        dann wieder einen Drang und lass das Buch, dass ich aktuell, auf dem Sub, auf dem Sub.

F:      Und jetzt geht es noch kurz in Richtung Zukunft. Hast Du schon ein neues                                     Buchprojekt, das Deine Leser in nächster Zeit erwartet?
B:      Santa’s coming to my Heart wurde vor einer Woche veröffentlicht, was ein Liebeskurzroman mit                weihnachtlichen Ambiente ist.
           Sonst schreibe ich derzeit eine Military Romance, ich versuche es zumindest, weil ich sie                        manchmal viel zu real finde.

F:      Wie ist das für dich, mit Blick auf die Zukunft, einen Roman zu schreiben der im                       Militärischen Bereich spielt. Hast du da deine Festen Quellen für die Rechere?
B:      Ich habe teilweise die Realität, teilweise deutsche Soldaten, und auch amerikanische                            Soldaten, als Bezugsquelle. Mal abgesehen vom Internet.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Teilnehmern der Interviewrunde für ihre Fragen und ihr Interesse. Besonderer Dank geht natürlich an Belle Fouquet, da sie zu diesem Experiment bereit war sowie an Heike S., Doreen S., Jil A. von Jilys-Blog sowie Jeanette T. von Eine Bücherwelt, die mir die Erlaubnis gegeben haben, sie hier namentlich zu nennen. 🙂

Gewinnspielbanner Don't fall into Lex

Gewinnspielfrage
Welcher Liebeskurzroman von Belle Fouquet wurde gerade erst veröffentlicht?

Was musst Du tun?
Jeden Tag stellen wir Dir eine themenbezogene Frage, die beantwortest Du einfach in den Kommentaren unter dem Beitrag.

Natürlich gibt es auch ein paar Regeln:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand für das Print nur innerhalb von Deutschland. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 22.11.2015 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich bereit im Gewinnfall öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

WIR DRÜCKEN EUCH ALLEN DIE DAUMEN!!

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Die Stationen der Blogtour:
Buchvorstellung bei Silvia von Leben mit Büchern
Entstehung des Buches bei Daniela von Bookster
Organisierte Kriminalität bei Nadja von Bookwormdreamers
Protagonisteninterview bei Corinna von Kleeblatts-Bücherblog
Protagonisten – und Ortvorstellungen bei Angy von Silences Bücherwelt
Musik bei Katrin von Katrin’s Lesewelt

Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs