"Verführung muss gelernt sein" – Autorentage mit J.R. König

Autorentage J.R. KönigHerzlich Willkommen zum ersten Beitrag zu
„Verführung muss gelernt sein“ von J.R. König

Heute starten wir mit den Beiträgen zu »Verführung muss gelernt sein« von J.R. König. Ich stelle euch das Buch und die Protagonisten vor, morgen geht weiter mit »Geschwisterliebe« bei Buchmelodie und »Eifersucht« bei Das Lesesofa.

Das Buch

Verführung muss gelernt seinKlappentext
Aiden ist der Verlobte ihrer Zwillingsschwester, mit der Natalie seit 5 Jahren keinen Kontakt hatte. Eine sehr lange Zeit, um zu bereuen, was damals geschehen ist. Als Zoey bei ihrer Schwester auftaucht, mit einem heißen, attraktiven Mann, gerät Natalie wieder viel zu schnell an ihre Grenzen. Denn er ist verboten und genau deswegen so anziehend. Natalie kämpft dagegen an, während Aiden alles dafür tut, um sie in seine Finger zu bekommen. Es scheint, als könnte nichts und niemand die beiden stoppen. Bis ein Unfall alles verändert und sie vor den Trümmern ihrer beiden Leben stehen. Können sie verzeihen und gemeinsam heilen, oder hat das Leben etwas dagegen, dass Natalie endlich glücklich wird?

Die Protagonisten

Natalie

Natalie & Zoey sind zweieiige Zwillingsschwestern. Natalie, kurz Nat, ist die fünf Minuten ältere von beiden. Die beiden wurden in Hastings geboren, Nat lebt aber mittlerweile in London.
Nat ist die wilde der beiden Schwestern: klein, schlank, kurze rote Haare und eine Vorliebe für heißen Sex – gerne auch mit den Männern ihrer Freundinnen und ohne schlechtes Gewissen, machen Nat aus. Aber sie ist nicht nur ein männermordendes Monster mit Bindungsangst, sondern auch ein sehr liebevoller Mensch, ihre Schwester geht für sie über alles. Für sie ist die Meinung ihrer Schwester, die wichtigste Meinung überhaupt.
Der rothaarige Wildfang lebt in einem  Altbau-Dachgeschoss mit kaputten Fahrstuhl, hohen Decken, dunklem Parkett und weiter Aussicht über London – bis zum Big Ben. Als frisch gebackene Leiterin der Modeabteilung hat sie sich ihren Traum mit der Wohnung erfüllt.

Zoey

Zoey ist mit Aidan verlobt und Nats kleine Zwillingsschwester. Sie arbeitet mit Aidan in einer Kanzlei, liebt Zahlen und Bücher.
Auf den ersten Blick scheint sie die nette kleine Schwester und bis über beide Ohren in Aidan verliebt zu sein. Quasi die perfekte Schwiegertochter: klein, schlank und blond.
Aber auf den zweiten Blick… auf den zweiten Blick muss sich Nat fragen, ob sie ihre Zwillingsschwester je wirklich gekannt hat.
Warum? Das erfahrt ihr in »Verführung muss gelernt sein« 😉

Aidan

Aidan ist ein Bild von einem Mann: groß, trainiert und mit stechend blauen Augen gesegnet. Er ist der Sohn von zwei Professoren und hat ein ausgeprägtes Gefühl für Gerechtigkeit.
Bevor er Zoey kennenlernte war er Nats Pendant und hat nach eigenen Angaben jedes Mädchen auf seinem College gevögelt.
Zoey ist die erste Frau, die er wirklich liebt. Umso schlimmer für ihn, dass er sich ausgerechnet zu der Schwester seiner Verlobten so hingezogen fühlt…

 


Gewinnspiel

Preise Autorentage

So geht’s: Es kann bei jedem Beitrag ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Frage beantwortet wird.

Gewinnspielfrage: Wie ist dein erster Eindruck von »Verführung muss gelernt sein«?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 19.03.2017 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.


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Tagebuch einer Betrogenen – Autorentage mit J.R. König

Herzlich Willkommen zum dritten Beitrag zu »Sündige Leidenschaft« von J.R. König.

Autorentage J.R. König

Gestern konntet ihr bei Leben mit Büchern das Buch und die Protagonisten kennenlernen, vorhin ging es bei Leseschnecken um das Thema Affäre trotz Beziehung. Heute bzw. jetzt geht es weiter mit: Tagebuch einer Betrogenen.

Ich habe eine Freundin, in ihrer Beziehung ist es passiert, ähnlich wie Jamie in »Sündige Leidenschaft« hatte ihr Partner monatelang eine Affäre. Sie hat sich mir kurz nach seiner Offenbarung anvertraut. Für diesen Beitrag hat sie mir ein paar Fragen beantwortet und Auszüge ihres Tagebuchs aus der Zeit direkt nach seinem Geständnis zur Verfügung gestellt.
Ihren Namen werde ich natürlich nicht nennen.

„Ekel. Hass. Wut. Enttäuschung. Ich. Die Welt. Er. SIE. Ich. Nichts.“
Beginn, 1. Eintrag nach dem Geständnis

Meine Freundin und ich treffen uns in einem Café eines anderen Bezirks, nicht da, wo wir wohnen oder wir gerne hingehen. Es ist ein neutraler Ort, den wir nach unserem Gespräch nicht wieder besuchen werden.
Wir setzen uns und bestellen: Cappucino für sie, heiße Schokolade ohne Sahne für mich.

Ich: „Danke, dass du dieses Gespräch mit mir führst und meine Fragen beantworten willst.“
Sie: „Gerne, sprechen hilft, habe ich gelernt.“
Ich: „Ok, wollen wir einfach anfangen?“
Sie: „Ja, lass uns das schnell hinter uns bringen.“
Ich: „Gut, dann versuche ich ganz vorne anzufangen: Wann und wie hast du erfahren, dass dein     Partner untreu ist?“

Sie guckt auf ihre Hände, die sie ineinander verschlungen hat und knetet.

Sie: „Ich glaube geahnt habe ich es schon länger, aber ich war mit meinem Leben so beschäftigt… Du weißt schon: Job, Uni, Sport,… Ich wollte mich dem Gedanken, dass etwas nicht stimmt, nicht stellen. Ich hatte gehofft, das verschwindet wieder…
Aber am 9. Dezember konnte ich nicht mehr. Wir haben ständig gestritten und es war klar, jetzt muss alles auf den Tisch, sonst ist das mit uns vorbei.“
Ich: „Und da hat er es dir gesagt?“
Sie: „Nein, ich hatte eine Person im Auge, immerhin haben sie ständig, also gefühlt immer, miteinander geschrieben. Ich habe ihn direkt nach ihr gefragt. Erst hat er es geleugnet, aber später war er dann ehrlich. Sie hatten seit mehreren Monaten eine Affäre. Sex, Zeit, Kurzurlaub, ausgehen mit gemeinsamen Freunden.
Sie hatte schon mehrfach Schluss gemacht, wollte eigentlich mehr von ihm, aber durchgezogen hat sie es nie. Und er… er wusste nicht genau, was er wollte. Oder wollte beides.
Aber sie hätten es beendet, hat er gesagt. Er wolle, dass das mit uns wieder gut wird. So wie früher.“

„Ich fühle mich roh, als hätte ich keine Haut mehr und alles tut weh.“
Tagebuch einer Betrogenen

Ich: „Was hast du in diesem Moment gefühlt? Was ging in dir vor?“
Sie: „Nichts. Ich war leer. Nicht überrascht, nicht verletzt, nicht wütend. Einfach nur leer und sehr müde. Alles andere kam erst einen Tag später: Wut. Ekel. Hass. Abscheu. Verachtung. Trauer. Schmerz. Enttäuschung. Ich wusste nicht wohin mit all den negativen Gefühlen, also habe ich das Tagebuch angefangen. Ich führe sonst kein Tagebuch.
Heute sind mir manche Dinge unangenehm, die ich über sie und ihn geschrieben habe, aber die Gefühle mussten irgendwie raus, sonst wäre ich geplatzt. Und all diese gemeinen Sachen aufzuschreiben, war wirklich sehr befreiend.“

„Und er hat sie in mein Zuhause geholt. Irgendwo mit ihr Sex gehabt. Welche meiner Sachen muss ich verbrennen? Was hat die F… angefasst?“
Tagebuch einer Betrogenen

Ich: „Ich durfte die betreffenden Seiten aus deinem Tagebuch lesen. Was war das schlimmste an seiner Affäre?“
Sie: „Die Frage ist nicht ‚war‘, sondern ‚ist‘. Wir arbeiten zwar an uns, aber sie ist immer noch da, will ihn zurück und er weiß nicht, was er will oder zieht zumindest nicht die Konsequenzen, die ich gerne hätte.“
Ich: „Du bleibst also bei ihm?“
Sie: „Wir schauen, ob wir es wieder hinkriegen. Verrückterweise. Ich weiß, wäre das einer Freundin passiert, hätte ich ihr geraten zu gehen, ihn hinter sich zu lassen und ihr leben neu zu gestalten. Aber das ist nicht das, was ich will. Ich weiß, das ist nicht rational oder nachvollziehbar, aber es ist das, was ich will. Ich will herausfinden, ob wir wieder als Paar funktionieren können.“

„Ich gucke in den Spiegel und ekel mich vor mir selbst.
‚Guck dir die Dicke an, die sich so demütigen lässt! Armselig.'“
Tagebuch einer Betrogenen

Ich: „In den ersten Tagen nach seinem Geständnis, habe ich in deinem Tagebuch immer wieder gelesen „Ich habe kein Zuhause mehr“, was meintest du damit?“
Sie: „Er hat mich auf die schlimmste weise hintergangen. Er hat sie in unsere Wohnung geholt, in mein Auto gesetzt, ist mit ihr zu unserem Urlaubsort gefahren, hat sie seinen Bruder und besten Freund vorgestellt. Das ist unglaublich verletzend und ich fühle mich teilweise immer noch wie eine Fremde in der Wohnung. Sollten wir das wieder hinbekommen, müssen einige Möbelstücke weg. Dann will ich einen neuen Anstrich.“

„Ich hoffe, die bleibt immer alleine oder findet jemanden,
der sie so hintergeht. Verdient hat sie nur noch Schlechtes.
Gefühle kann man nicht steuern, aber was man letztendlich tut
schon. Stirb einsam Schl….!“
Tagebuch einer Betrogenen

Ich: „Wie standest du direkt nach seinem Geständnis zu den beiden und wie ist das jetzt? Wer ist Schuld?“
Sie: „Puh. Ich weiß, dass die beiden Schuld sind. Klar lief die Beziehung mit meinem Partner gerade nicht so gut und daran war ich nicht unschuldig, aber gibt es nicht immer Höhen und Tiefen? Ich habe mich ja auch nicht umgesehen, sondern gedacht, das wird wieder. Direkt danach… ich habe SIE gehasst wie die Pest, ich habe generell eine negative Einstellung zu Frauen, die sich Männern in Beziehungen nähern. Die haben nichts anderes verdient, als dabei verletzt zu werden. Vor allem, wenn sie sich nicht mit ihrer Rolle als „die Andere“ zufrieden geben können – mir ist natürlich bewusst, dass da immer zwei dazugehören und der Partner in einer Beziehung ‚Nein‘ sagen sollte.
Von ihm war ich maßlos enttäuscht und tief verletzt. Bis dato habe ich mich immer auf eine Sache verlassen: Uns. Und das hat er mir genommen. Ich hoffe, wir können das wieder erreichen, aber das wird viel Zeit und Arbeit brauchen…..“
Sie schaut traurig, dreht ihren Ring.
Sie: „Vielleicht erreichen wir das aber auch nie wieder.“

„Hätte er nicht einfach so fair sein und vorher mit mir Schluss
machen können?“

Tagebuch einer Betrogenen

Ich: „Nachdem schon etwas Zeit vergangen ist, wie geht es dir und euch jetzt? Vertraust du ihm wieder?“
Sie: „Sie ist immer noch da. Erst wollte sie nichts mehr von ihm wissen. Ich habe sie kontaktiert und einige ihrer Annahmen, mit denen sie sich ihre Affäre schön geredet hat, aufgehoben. Sie dachte, wir schlafen in getrennten Betten – und er hat nichts gegen diese Annahme unternommen- mit der Begründung, dass sie dann „einen Film schiebt“ und nicht damit klar kommt. Ja genau, warum sollte man als Affäre auch damit klarkommen, dass man nur die Geliebte ist und die Freundin noch mit ihrem Partner das Bett teilt???!!!?? pfffft!
Eigentlich wollte sie nichts mehr von ihm wissen, aber jetzt hat sie es sich wohl anders überlegt, schickt ihm Päckchen und Postkarten. Regt sich bei ihm über meinen WhatAspp Status auf…
Das bisschen Mitgefühl, was ich für sie hatte ist weg. Sie ist -bitte verzeih die Wortwahl- einfach nur ein weiteres hinterhältiges Miststück, das nicht darüber nachdenkt oder dem es egal ist, dass ihre Anwesenheit unangebracht ist. Sie weiß immerhin, dass wir an uns arbeiten. Aber sie will ihn und kämpft mit allen Mitteln, denke ich. Leider spricht mein Partner kein Machtwort, zieht immer noch nicht alle Konsequenzen. Oder will das gar nicht. Das Warum kann ich nur vermuten… Mich macht das traurig und es verletzt mich schon.  Wir werden sehen, wohin das alles führt.
Vertrauen, puh. Sagen wir mein Misstrauen ist gerade Größer. Trotzdem versuche ich ihn nicht einzusperren oder zu kontrollieren. Das klappt mal besser und mal schlechter. Ich meine, ich kann ihn sowieso nicht permanent kontrollieren, damit mache ich nur mich und ihn wahnsinnig. Wenn ich möchte, dass das wieder wird, muss ich wohl in Vorlestung gehen. Ich hoffe, dass er das zu würdigen weiß und nicht wieder ausnutzt.“

„Manchmal ist das alles ganz weit weg, manchmal spüre ich nichst.
Dann muss ich gucken, ob ich überhaupt noch Schmerz empfinden kann.“
Tagebuch einer Betrogenen

Ich: „Puh, das ist ein starkes Stück. Ich hätte das zu jetzt einen Ratschlag, aber wie ich gerade erst in der Vorbereitung auf unser Treffen gelesen habe, sind auch Ratschläge eben Schläge.
Ich hoffe du findest deinen Weg, ob allein oder zusammen mit deinem Partner. Und ich bin für dich da.
Danke, dass du so ehrlich zu mir warst und ich das Interview veröffentlichen darf.“
Sie: „Danke, dass du mich nicht verurteilst.“

Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich kann mich bei niemanden
auskotzen, denn dann stellen sie die Frage, die ich mir nicht beantworten kann:
‚Wieso zum Henker sind meine Koffer nicht schon gepackt?‘
Tagebuch einer Betrogenen

Nach dem Interview haben wir das Café verlassen und haben uns ein bisschen Wellness gegönnt. Nach der harten und emotionalen Arbeit, hat das meiner Freundin und mir gut getan.


Gewinnspiel

Preise Autorentage

So geht’s: Es kann bei jedem Beitrag ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Frage beantwortet wird.

Gewinnspielfrage: Wie würdet ihr mit einer/m (also eurer/n) untreuen Partner/in umgehen?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 19.03.2017 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.

Der andere Beitrag von Heute:  Leseschnecken –  »Sündige Leidenschaft« :Affäre trotz Beziehung
Weiter geht es morgen früh mit »Königin der Nacht«: Das Buch und die Protagonisten bei Chrissi die Büchereule


Autorentage Übersicht

 

Blogtour "Frühstücksgeflüster" von J.R. König

Übersicht TourHerzlich Willkommen zu Tag 3 der Blogtour
„Frühstücksgeflüster“ von J.R. König

Gestern ging es bei Katrin’s Lesewelt um die Protagonisten Adrienna und Cyrian. Heute geht es um den Ort, an dem sich die beiden kennengelernt haben: eine Schwulenbar.

Schwulenbar – ein Tempel für Frauen, die einfach mal feiern wollen?

Adrienna hat den Männern eigentlich vorerst abgeschworen, ihre Freunde wollen sie dennoch aus ihrem Schneckenhaus rausholen. So entscheiden sie, mit Adrienna in einer Schwulenbar feiern zu gehen, in der Annahme hier einfach abfeiern zu können.

Etwas, was ich nur empfehlen kann. Ist man als Frau in der Berliner Clubszene unterwegs, kann man nur begrenzt ungestört feiern. Ab 3 Uhr, spätestens 4 Uhr, kippt in vielen Clubs die Stimmung. Wurde man davor nur ab und zu mal angetanzt oder angesprochen, werden die Männer mit der Zeit zudringlicher und hartnäckiger. Die Frauen werden weniger, wer an dem Abend keinen Betthüpferl sucht, geht. In einigen Clubs scheint es die ungeschriebene Regel zu sein, dass Frauen nach der „bestimmten Stunde“ als williges Freiwild gelten und ein Ablehnen muss nicht immer beim ersten Mal gelten.
(Natürlich gilt das durchaus aus andersherum, aber das kriege ich weniger mit 😉 )

Dass ich auch ungestört bis in den Morgen feiern kann, habe ich vor Jahren durch Zufall gelernt.
Meine illustre Mädelsrunde und ich wollten in einen Club. Vor der Tür stellte jemand (ich) fest, dass der Ausweis zu hause liegt. Folglich sind wir nicht in den Club gekommen, aber unweit des Clubs auf eine weitere Tanzlokalität aufmerksam geworden. Das Glück ist mit den Mutigen, also stellten wir uns an – und kamen rein. Yeay! 😀
Was wir nicht wussten: Wir waren in einem Club für Homosexuelle gelandet. Heute nennt sich der Club „Die Busche“ und bezeichnet sich selbst als die größte Gay-Disco Berlins. Früher hieß der Club ganz unaufgeregt „Haus B“. Bis heute ist das einer meiner angenehmsten Partyabende für mich gewesen.
Die Clubgänger waren nett und wir hatten unsere Ruhe – okay, außer zwei von uns, die von den Clubgängerinnen angetanzt wurden. Der Rest von uns sah – und ja, wir haben nachgefragt – „zu offensichtlich hetero“ aus. XD  Was auch immer das heißt 😛
Aber auch die beiden angetanzten Mädels fühlten sich wohl, den die Anmachen waren ihrer Aussage nach weniger penetrant und ihr „Nein“ wurde akzeptiert.

Also ja, eine „Schwulenbar“ kann für heterosexuelle beider Geschlechter ein angenehmer Ort zum Feiern sein. 😀

Morgen geht es übrigens bei Eine Bücherwelt mit dem Thema Liebeskummer weiter 🙂 Wenn du nichts verpassen möchtest, geht hier zur Facebook-Veranstaltung.

Gewinnspiel

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So geht’s
Ihr könnt jeden Tag ein Los sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet.

Gewinnspielfrage:
Wie feierst Du?
Also: Wenn Du feiern gehst, gehst du feiern, um einfach mal zu feiern oder legst Du es eher auf das Anbändeln mit anderen an? Oder gehört das für Dich dazu?

Teilnahmebedingungen
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 10.09.2016 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.


Stationen der Blogtour

04.09.2016 – Frühstücksgeflüster – J.R. König – Das Lesesofa
05.09.2016 – Die Protagonisten – Katrin’s Lesewelt
06.09.2016 – Schwulenbar – ein Tempel für Frauen die einfach mal feiern wollen? bei mir
07.09.2016 – Liebeskummer (Verkriechen oder auf die Piste?) – Eine Bücherwelt
08.09.2016 – Barkeeper – Beruf oder Passion? – Bookwormdreamers
09.09.2016 – Start-Up-Unternehmen – Liza’s Bücherwelt
10.09.2016 – Kann Liebe Geheimnisse überstehen? – Beates Lovely Books
11.09.2016 – Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

 

Blogtour "Myra's Rezept für die Liebe" von J.R.König

Uebersicht Tour Myra's Rezept für die LiebeHerzlich Willkommen zu Tag 3 der Blogtour
„Myra’s Rezept für die Liebe“ von J.R. König

Gestern hat uns Jenaette von Eine Bücherwelt die Familienbeziehungen in „Myra’s Rezept für die Liebe“ vorgestellt. Danke dafür <3

Bei mir geht es heute um ein Thema, das mich auch privat beschäftigt: Erwartungen an die Frauen.
Myra ist 27 und die Gesellschaft im Allgemeinen, vor allem aber ihre Mutter haben Erwartungen an sie. Die Gesellschaft erwartet, dass die junge Frau schon ihren Platz im Leben gefunden hat und ihren Beitrag leistet.  Ihre Mutter erwartet von Myra einen Mann zu finden, der sie aushält. Myra soll -möglichst gut situiert- heiraten und dann (das wurde von Myras Mutter aber nicht ausdrücklich benannt) Kinder bekommen. Eben die klassische Rolle der Frau erfüllen.
Myra befindet sich in einer Situation, die ich gut nachvollziehen kann, weil sie mich auch beschäftigt.
Glücklicherweise habe ich im Gegensatz zu Myra meinen Platz in der beruflichen Welt schon gefunden –  oder zumindest bin ich mir sicher, in welche Richtung es gehen soll und arbeite darauf hin 😉
Dennoch habe ich aktuell das Gefühl, dass die Gesellschaft mehr von mir erwartet. In meinem Freundeskreis beginnt der Babyboom und so langsam richten sich die Blicke auf mich und es gibt immer wieder die Frage: „Und wann ist es bei dir so weit?“
Wenn ich unbestimmt die Schultern zucke und etwas von „später“ murmel, wird oft die Stirn gerunzelt, etwas von Mutterglück und biologischer Uhr erwidert. Traue ich mich sogar zu erwähnen, dass ich noch gar nicht weiß, ob Kinder überhaupt ein Thema für mich sind, ist oft der Teufel los. Dass das „nicht normal“ ist, eine Familie dazugehört und (okay, das sind jetzt vor allem die älteren Semester) es sogar zu den Aufgaben einer Frau gehöre, Kinder zu bekommen. Dabei finde ich nicht, dass Arbeitgeber das den Frauen besonders leicht machen.
Im Rahmen meiner letzten Bewerbungsrunde hatte ich tatsächlich ein Gespräch, in dem wir klipp und klar gesagt wurde: „Sie sind eine interessante Kandidatin, aber in dem perfekten Alter für Kinder und damit ungeeignet für uns. Wir suchen Arbeitnehmer für eine längerfristige Zusammenarbeit.“ Ich muss jetzt hoffentlich nicht sagen, dass ich erst sprachlos und dann sehr verärgert war…..

Bis hierhin erwartet die Gesellschaft von mir als Frau also Karriere und Kinder. Dazu kommt eine weitere Erwartung an Frauen, die sowohl für Myra als auch für mich Thema ist: die Figur. Medien und Gesellschaft tendieren (mittlerweile zum Glück wieder weniger stark) zu kleinen Kleidergrößen. Kurvig oder nicht normalgewichtig wird verpönt, schlank sein ist quasi Pflicht. Ich meine, hat schon mal wer versucht in den letzten Monaten angesagte Mode in Konfektionsgröße 40 oder mehr zu shoppen? Das ist eine Herausforderung sondergleichen.

Ich könnte noch ein wenig so weitermachen, schließe hier aber soweit ab und möchte euch Kabarettist Florian Schroeder zeigen, der das Thema für mich auf den Punkt bringt und dabei auch zum Lachen ist:

Natürlich darf bei dem Thema „Erwartungen an die Frau“ auch nicht außer Acht gelassen, dass die Ansprüche der Gesellschaft auch an die Männer gestiegen ist. Für Männer gibt es ja mittlerweile ebenso ein „Idealbild“, das vielen jungen Männern vorgibt, wie sie aussehen sollten. Und der Leistungsdruck in Schule und Beruf ist ja generell gestiegen.
Liebe Männer, fühlt euch also bitte nicht ausgeschlossen in diesem Artikel. Der Fokus liegt einfach auf den Erwartungen an die Frauen.

Uebersicht Tour Myra's Rezept für die Liebe Gewinnspielbanner

Ihr könnt jeden Tag ein Los für den Lostopf sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet. Meine für heute lautet: Welche Erwartungen hat die Gesellschaft eurer Meinung nach an Frauen oder welche Erwartungen habt ihr an euch / die Frauen?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 06.08.2016 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.

Morgen geht die Blogtour weiter bei Beate von BeatesLovelyBooks mit den gesellschaftlichen Zwängen weiter.

 


Stationen der Blogtour

31. Juli 2016 – Myra’s Rezept für die Liebe – bei Nadja von Bookwormdreamers
01. August 2016 – Die Protagonisten – bei Liza von Liza’s Bücherwelt
02. August 2016 – Familienbeziehungen – bei Jeanette von Eine Bücherwelt
03. August 2016 – Erwartungen an Frauen – Heute bei mir 😀
04. August 2016 – Gesellschaftliche Zwänge – bei Beate von BeatesLovelyBooks
05. August 2016 – Familienbetriebe – Fluch oder Glück – bei Katrin von Katrin’s Lesewelt
06. August 2016 -Backen – bei Astrid von Das Lesesofa
07. August 2016 Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

Rezension: »Dark Rose« von J.R. König

Dark Rose Band 1 J.R. KönigDark Rose Band 2 J.R. KönigDark Rose band3 J.R. König

 

 

 

 

 

 

Asin: B016FSF9T2                           Asin: B019SBWHL6                       Asin: B01C0W8HPU
Seiten: 95                                           Seiten: 96                                         Seiten: 97
Preis: 0,99€                                        Preis: 0,99€                                      Preis: 0,99€bestellen bei Amazonbestellen bei Amazon
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Inhalt

Minerva (Mina) und Helena, sind  beide Ende Zwanzig und führen zusammen ein Schlosshotel. Was tagsüber ein wahrer Luxus-Wellnes-Tempeln ist, verbirgt ein sinnliches Geheimnis im Keller, das sich nur Nachts offenbart.
Wenn die Hotelgäste schlafen, öffnet das “Dark Rose” seine Pforten. Mina und Helena stürzen sich dann ganz unterschiedlich in ihre sinnliche Leidenschaft: BDSM.
Als an einem Wochenende ein Klassentreffen ansteht und Mina ihrem Unischwarm Cedric wieder gegenübersteht, nehmen die Dinge ihren Lauf. Während Cedric einen erotischen Tanz mit Mina beginnt, ahnt er nicht, in welcher Gefahr sich die hübsche Hotelbesitzerin befindet und welches Geheimnis sie belastet.

Aber auch Helena muss sich wegen Jackson neu kennen lernen, denn zum ersten Mal will sie einem Mann um jeden Preis gefallen…

Fazit

Heiß, heißer, Dark Rose.

Die Kurzromane der „Dark Rose“-Reihe haben alle eines gemeinsam: sie sind prickelnd, heiß und regen die Fantasie an. Autorin J.R. König hat hier wieder ihr Können im Bereich der erotischen Literatur unter Beweis gestellt und dabei erstmal in ihren Büchern BDSM einbezogen. Angenehm finde ich, dass Frauen hier nicht
Geschmackvoll, aber offen beschreibt sie erotische Szenen, die eine Gangart hochschalten. Dem Leser sollte also klar sein, das es hier nicht um Blümchensex geht.
Mit ihrem gewohnt flüssigen und sinnlichen Schreibstil kann J.R. König trotz der kürze der Reihe einen Spannungsbogen aufbauen und überzeugt somit nicht nur durch die erotischen Szenen.

Die „Dark Rose“ Kurzromane sind eine klare Leseempfehlung für die Fans offener erotischer Literatur, die die Grenze zur Vulgarität nicht überschreitet, sondern sinnlich und geschmackvoll von BDSM-Spielen erzählt.

 

Bewertung

4 von 5

 

 

 

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