Rezension »Alia 03 – Das Land der Sonne« von C.M. Spoerri

Alia Land der Sonne C.M. spoerri

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»Alia 03 – Das Land der Sonne«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, November 2019
ASIN: B07Z1ZM8PB
540 Seiten
Preis: 3,99€ eBook

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Inhalt

Wer ist Alia wirklich?

Zusammen mit Elfenkapitän Maryo und Zaron ist Alia über das Meer auf dem Weg nach Chakas, um der Prophezeiung ihrer Mutter zu Folgen und mehr über sich, ihre Herkunft und ihre Zukunft herauszufinden.
Aber noch bevor sie in Chakas ankommen, werden die drei getrennt. Von Xenos‘ Zirkelmagiern entführt, müssen sich Alia und Zaron befreien und dann den gefahrvollen Weg durch die Gohar-Wüste nach Chakas antreten. Ihre gefährliche Reise führt sie zu nicht nur an den Rand ihrer Kräfte, sondern auch zu neuen Freunden, alten Bekannten, einem kostbaren Geschenk und  geradewegs in Alias Vergangenheit und Zukunft.

Fazit

Nach der Überarbeitung von »Alia – Der magische Zirkel« & »Alia – Der schwarz Stern« hat C.M. Spoerri nun auch die Überarbeitung des dritten Bandes der Alia-Reihe veröffentlicht.

Spannung und Nervenkitzel

Auch »Alia – Das Land der Sonne« profitiert wieder von der gesammelte Erfahrung von C.M. Spoerri. Die Autorin hat all ihre Erfahrung der letzten Jahre in ihre Charaktere, ihren Schreibstil und die Spannungskurve gepackt.

Zu den bekannten Charakteren aus den vorherigen zwei Bänden kommen auch in diesem Band wieder neue Charaktere dazu. Eine Änderung, die dieser Reihe wirklich – und das betone ich gerne immer wieder- gut getan hat, ist der Wechsel der Erzählerperspektiven, wo die Leser*innen früher nur Alias Perspektive wahrnehmen konnten, lässt C.M. Spoerri neben der Protagonistin auch Reayvan, Zaron und Maryo zu Wort kommen. Eine wahre Bereicherung, die der Entwicklung der Charaktere sowie dem Spannungsbogen zu Gute kommt.

Aus einer zuvor schon spannenden, überzeugenden Geschichte kitzelt C.M. Spoerri mit ihrer gesammelten Erfahrung mit dieser Überarbeitung noch so viel mehr hinaus: Die Charaktere haben mehr Tiefe bekommen und sind lebendiger. C.M. Spoerri waren schon immer Atmosphäre und Mimik sehr wichtig. Ein Fokus, den Leser*innen bereits in der ersten Fassung der Alia-Reihe bemerken konnten. Aber man merkt einfach, dass zwischen der ersten Fassung der Alia-Reihe und dieser Überarbeitung mittlerweile um die 17 weitere Bücher und diverse Kurzgeschichten sowie ihre Arbeit als Verlegerin liegen. Mit all dieser Erfahrung gibt sie Alia, Reyvan und den anderen so viel Authentizität und Lebendigkeit.

Cliffhänger, eine Hassliebe

»Alia – Das Land der Sonne« ist die spannende Fortsetzung eines mitnehmenden High Fantasy Abenteuers voll lebendiger, fesselnder Charaktere, die sich mit ihrer Geschichte entwickeln. Der bildhafte Schreibstil von C.M. Spoerri jagt die Leser*innen geradezu durch das Geschehen und lässt wieder eine ganze Welt lebendig werden. Gekrönt wird die Neufassung von »Alia – Das land der Sonne« von einem Ende, das ich nicht so fies in Erinnerung hatte (das muss ich noch einmal nachlesen!), aber für einige Geschehnisse ein Umdenken erfordert und neugierig macht, wie es den nun weiter geht!

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

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Außerdem von C.M. Spoerri gelesen


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Rezension »Alia 02 – Der schwarze Stern« von C.M. Spoerri

Alia der schwarze Stern C.M. Spoerri

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»Alia 02 – Der schwarze Stern«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, Oktober 2019
ASIN: B07YJLQB35
566 Seiten
Preis: 3,99€ eBook

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Klappentext

Alia und Reyvan fliehen in die Eiswälder. Sie suchen den Schwarzmagier, der Alia vor achtzehn Jahren nach Lormir brachte. Alia hofft, von ihm einen Hinweis auf ihre Herkunft zu erhalten. Unterwegs kann sie endlich das geheimnisvolle silberne Kästchen öffnen. Der Inhalt wirft allerdings weitere Fragen auf und lässt sie erahnen, dass ihre Reise gerade erst begonnen hat.

Fazit

Nach der Überarbeitung von »Alia – der magische Zirkel« hat C.M. Spoerri nun auch die Überarbeitung des zweiten Bandes der Alia-Reihe veröffentlicht.

Die größte Überraschung war für mich das Treffen eines alten Bekannten, der in diesem Band bisher nichts zu suchen hatte! Meinen Lieblingselfen Maryo konnten die Leser*innen sonst erst im dritten Band von Alia Treffen, erst in der Greifen-Saga kennenlernen und dann mit »Die Legenden von Karinth« sein ganz eigenes Abenteuer lesen. In der überarbeiteten Version der Alia-Reihe, tritt Maryo nun erstmals in »Alia – Der schwarze Stern« auf.
Das bedeutet, wie schon im überarbeiteten Auftakt der Alia-Reihe, ganz neue Szenen für die Leser*innen. Ein Re-Read lohnt sich hier allemal.

Tiefe Verbundenheit

Auch »Alia – Der schwarze Stern« profitiert von der gesammelte Erfahrung von C.M. Spoerri. Die Autorin hat all ihre Erfahrung der letzten Jahre in ihre Charaktere, ihren Schreibstil und die Spannungskurve gepackt.

Neben Rayven und Alia, die gerade aus dem Zirkel Lormir geflohen sind und in den Eiswäldern den Schwarzmagier suchen, der Alia vor 18 Jahren nach Lormir brachte, tauchen neue Wesen und Charaktere auf.
Gorkas, Eiszwergen, Ateren, Vexatoren und und und – »Alia – Der schwarze Stern« liefert den Leser*innen eine Andeutung davon, wie vielfältig die Welt ist, die C.M. Spoerri für ihre bisher erschienen High Fantasy Romane ersonnen hat.

Aber nicht nur die Vielfältigkeit ist Besonders, die Beziehung von Aria und Reyvan wird tiefer, gefestigter und ehrlicher. Gerade der geschickt platzierte Perspektivwechsel der Kapitel lässt beim Lesen ein warmes Gefühl in der Brust entstehen, wenn Alia und Reyvan über ihre Gefühle sprechen.

Neue Einblicke

Aber nicht nur Reyvan und Alia kommen in »Alia – Der schwarze Stern« zu Wort, auch Zaron, eben jener gesuchte Schwarzmagier, kommt zu Wort. Er und seine Geschichte bekommen dadurch viel mehr Tiefe. Die neue Perspektive bedeutet außerdem neue Einblicke in Alias Geschichte – auf die Momente ihres Lebens, in denen sie ein Säugling war und sich nicht daran erinnern kann.

»Alia – Der schwarze Stern« ist die fesselnde Fortsetzung eines spannenden High Fantasy Abenteuers voll lebendiger, authentischer Charaktere, die sich mit ihrer Geschichte entwickeln. Der bildhafte Schreibstil von C.M. Spoerri jagt die Leser*innen geradezu durch das Geschehen und lässt eine ganze Welt lebendig werden. Gekrönt wird die Neufassung von »Alia – Der schwarze Stern« von einem Ende, das fast zu fies ist, um wahr zu sein. Es kratzt am Herzen, macht aber wirklich Lust auf die -dringend erwartete – Fortsetzung.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

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Rezension »Alia 01 – der magische Zirkel« von C.M. Spoerri

Alia der magische Zirkel C.M. Spoerri

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»Alia 01 – Der magische Zirkel«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, September 2019
ASIN: B07Y7K75FC
569 Seiten
Preis: 3,99€ eBook

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Klappentext

Alia beherrscht keines der vier Elemente. Jeder in Altra trägt Wasser, Feuer, Luft oder Erde in sich – sie nicht. Da sie demnach zu keiner angesehenen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie allerdings von ihrer Mutter ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird.

Fazit

NOSTALGIE PUR – DER NEUE BEGINN EINER BEKANNTEN REISE

Viereinhalb Jahre ist es her, seit ich das Debüt von C.M. Spoerri gelesen habe und erste Mal mit Alia auf die Reise ging. „Überaus lebendig“ und „dynamisch“ waren damals Begriffe, die meine zu der Zeit noch sehr kurze Rezension, prägten. Das Buch hat damals für mich eine Reise in Altra begonnen, die mich dann über Chakra (Die Greifen-Saga) bis nach Karinth (Die Legenden von Karinth) gebracht hat. Dank »Alia 01 – Der Magische Zirkel« konnte ich in den letzten Jahren so viel von C.M. Spoerris Welt entdecken und die Entwicklung der Autorin miterleben. Natürlich war ich sehr neu- na ja, eher begierig- auf die überarbeitete Version von Alia.

WAS PASSIERT, WENN EINE GROßARTIGE GESCHICHTE MIT MEHR ERFAHRUNG NEU GESCHRIEBEN WIRD?

Bei »Alia 01 – Der Magische Zirkel« hat sich nicht nur das Cover durch eine Meisterhand (Danke dafür Alexander Kopainski!) neugestaltet. C.M. Spoerri hat all ihre gesammelte Erfahrung der letzten Jahre in ihre Charaktere, ihren Schreibstil und die Spannungskurve gepackt.

Rayven und Alia haben sich beide entwickelt. Gerade dem Elf Reyvan merkt man nun an, dass er mit seinen doch reichlichen Lebensjahren etwas erwachsener und erfahrener ist als die junge Alia. Mit seiner charmanten und geheimnisvollen Art, mit der er immer wieder überrascht und das Bild von sich vertieft, ist der Elf ein heißer Kandidat für den Leserliebling dieser Reihe.
C.M. Spoerri hat aber nicht nur Reyvan mehr Tiefe und Leben eingehaucht. Auch Alia wirkt überzeugender. Ihr (Selbstmit-)Leid über ihr Schicksal auch mit 16 noch keine magischen Kräfte entwickelt zu haben, ist greifbar und noch präsenter als in der ursprünglichen Version. Als sogenannte Nehil muss sie an ihrem 16. Geburtstag ihre Familie verlassen und im örtlichen Zirkel als Dienerin arbeiten. Hier lernt sie nicht nur den Elfen Reyvan kennen, sondern wird vor allem das Opfer hochnäsiger Magiebegabter, die noch nicht verstanden haben, dass die eigenen Fähigkeiten kein Grund sind andere zu Quälen. Und gequält wird Alia wirklich – mehr als einmal kann eine Situation für sie tödlich enden. Ein schwerer Weg, der die junge Frau immer stärker, mutiger und selbstbestimmter macht.

CM. Spoerri hat aber nicht nur ihren Protagonisten mehr Leben eingehaucht. Auch Sidekicks wie Rana, Alias Freundin im Zirkel, wirkt lebendig, authentisch und ergänzt die Geschichte perfekt.
Ein Charakter, der mich schon 2015 faszinierte, ist Xenos – Antagonist und Alias persönlicher Albtraum. Na ja gut, er ist wohl der Albtraum von vielen Wesen in Altra. Als Zirkelleiter gehört er zu den mächtigsten Magiern in Altra und verfolgt die nicht ganz so helle Seite der Magie. Auch an ihm konnte ich in der überarbeiteten Version neue Aspekte entdecken.

EINE DER GRÖßTEN ÄNDERUNGEN

Eine der größten Änderungen sind die Erzählperspektive. Wo im Debüt von 2014 noch ausschließlich Alia ihr Abenteuer erzählte, wechselt C.M. Spoerri in der überarbeiteten Version zwischen fünf Perspektiven und endlich, endlich kommt auch Reyvan zu Wort!

Aber nicht nur die Perspektivwechsel sind neu, auch für Kenner der Geschichte gibt es neue Szenen zu entdecken.
»Alia 01 – Der Magische Zirkel« ist und bleibt magisch, vielschichtig, spannend und fesselnd. C.M. Spoerris lebendiger Schreibstil, die temporeiche Handlung und die authentischen Charaktere machen »Alia 01 – Der Magische Zirkel« zu einer absoluten Empfehlung! Ich bin schon sehr auf die Überarbeitung der Folgebände gespannt!

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

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Rezension »Die goldenen Wölfe« von Roshani Chokshi

ie goldenen Wölfe Roshani Chokshi

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»Die goldene Wölfe (Band 1)«
von Roshani Chokshi

Arctis Verlag, August 2019
ISBN: 978-3-0388-0026-2
448 Seiten
Preis: 14,99€ eBook | 19,00€ Hardcover

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Inhalt

Paris, 1889. In wenigen Tagen eröffnet die Weltausstellung ihre Tore, die Stadt ist mit Menschen aus aller Herren Länder überfüllt.

Severin, Tristan, Enrique, Laila und Zofia – fünf Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Fähigkeiten und Zielen haben sich zu einer Gruppe gefunden, die zusammen schon das eine oder andere geschmiedete Artefakt in ihren Besitz gebracht haben.
Zur Weltausstellung steht ihnen ein Coup bevor, der ihr aller Leben verändern soll, was sie finden, dürfte aber tatsächlich die ganze Welt verändern…

Fazit

Paris, je t’aime!

Der Einstieg in »Die goldenen Wölfe« fiel mir leicht, Roshani Cokshi hat einen flüssigen, lockeren Schreibstil und ein tolles Wordlbuilding.
Sie greift die verträumte, aber auch dreckige und überfüllte Atmosphäre von Paris des 19. Jahrhunderts auf und erweckt sie zum Leben.

5 + 1 sind keiner zu viel

Ohne langes Vorspiel wirft Roshani Chokshi ihre Leser in das Geschehen, ein kurzer Prolog, dann erzählen die einzelnen Charaktere die Geschichte abwechselnd. Hört sich vielleicht nach einem undurchsichtigen Einstieg an, ist es aber nicht. Die Autorin hat ihre Charaktere zugänglich gestaltet. Egal, wer der fünf gerade erzählt, es bleibt übersichtlich und eingängig.

Neben Severin, der darum kämpft als Nachfahre von Haus Vanth, anerkannt zu werden, auch wenn der Orden von Babel, die Geheimgesellschaft des Schmiedens, ihn diesen Titel aberkannt hat, erzählen auch Laila, Tristan, Enrique und Zofia von dem herausfordernden Coup, der eine weltverändernde Entdeckung bereithält und nur der Anfang eines Abenteuers ist, das Opfer fordern wird.

Besonders spannend fand ich, den Mix der Gruppe, jeder einzelne von ihnen verfolgt eigene Ziele und dennoch ergänzen sich die Fähigkeiten der Fünf so perfekt, dass sie die Gruppe und die damit einhergehende Chance zu schätzen wissen.
Jeder von ihnen ist etwas Besonderes: Tristan und Zofia besitzen die Schmiedekunst und können herstellen, was auch immer sie sich vorstellen. Enrique ist der Gelehrte der Gruppe, sein Wissen hat schon so manches Rätsel um die gestohlenen Artefakte gelöst.
Laila ist… Laila ist etwas anderes, ein Kind dunkler Schmiedekunst, ein Geheimnis und verzaubert als Tänzerin reihenweise die Männer.
Severin hält die Gruppe zusammen, er ist meist Aufreger und doch auch Ruhepol der Gruppe. Er trifft die Entscheidungen und trägt alle Konsequenzen.

Einen Charakter möchte ich noch erwähnen, ich weiß nämlich nicht, wohin Roshani Chokshi mit ihm möchte: Hypnos, Patriarch von Haus Nyx und alter Bekannter von Severin. Es wirkt, als suche er unbedingt Freunde in einer Welt, in der Bastarde, wie er nun einmal per Definition einer ist, keine ehrliche Anerkennung bekommen. Aber – mal ganz unter uns- ich traue dem Braten irgendwie nicht. Ich bin gespannt, welche Rolle er in der weiteren Geschichte spielen wird.

Hier ist (fast) alles Gold, was glänzt

Was habe ich bisher schon gelobt? Charaktere und Worldbuilding.
Neben den beiden genannten Punkten hat mir auch die Spannungskurve gefallen. Roshani Chokshi hat mit ihrem bildhaften Schreibstil eine lebendige, dynamische Atmosphäre geschaffen, die die Geschichte vorantreibt und sehr viel Spaß beim Lesen macht.

Aber ich habe auch einen Kritikpunkt: Ein Kernelement in »Die goldenen Wölfe« ist das Schmieden. Nicht das verformen von Metall durch Hitze, Hammer und Amboss, sondern durch nutzen von eigenen, angeborenen Fähigkeiten. Das war stellenweise sehr abstrakt, da hätte ich mir mehr Informationen drumherum gewünscht. Aber wer weiß, vielleicht kommt dazu in den Folgebänden mehr.

Absolut empfehlenswert

»Die goldenen Wölfe« von Roshani Chokshi ist ein spannender Fantasyroman voller Spannung, Geheimnisse, Magie und ja auch zarten Gefühlen der Liebe. Tolle Charaktere, eine spannende Handlung, mit unvorhersehbarem Ende und der mitnehmende Schreibstil von Roshani Chokshi machen »Die goldenen Wölfe« zu einem Lesevergnügen.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

Roshani Chokshi wurde 1991 in den USA geboren. Sie stand mit ihrer Kinderbuchreihe Kinderbuchreihe Aru Sha und ihren Fantasy-Romanen The Star Touched Queen und A Crown Of Wishes auf der New York Times-Bestsellerliste. Chokshi ist verheiratet und lebt in Georgia.

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Arctis Verlag.
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Rezension »Secret Game« von Stefanie Hasse

Secret Game Stefanie Hasse

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»Secret Game«
von Stefanie Hasse

Ravensburger Verlag, Juli 2019
ISBN: 978-3-0389-6055-3
384 Seiten
Preis: 12,99€ eBook | 16,99€ Taschenbuch

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Inhalt

Wahl, Wahrheit oder Pflicht – womit startest du?

Die Eliteschule in New York ist genauso, wie das Klischee vermittelt: die Kids der Superreichen werden vom Chauffeur in der Limousine bis ins Halteverbot vor der Schule gefahren, Oberflächlichkeit ist Trumpf und Geld regiert die Welt.
Das alles ist Ivory völlig fremd, als sie das Stipendium der St. Mitchell erhält und sich in Mitschüler Heath verliebt. Eigentlich könnte ihr Leben in New York kaum schöner sein, bis das neue Schuljahr startet, Heath sich ohne Erklärung zurückzieht und Ivory Teil eines verbotenen Spiels wird, bei dem aus Spaß schnell bitterer Ernst wird…

Fazit

OMG! Ich liebe Gossip Girl – New York, Elite, Geld, Intrigen – GEIL!

»Secret Game – Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz« von Stefanie Hasse hat mich direkt an Gossip Girl erinnert. Eine Serie, die ich liiiieeeebbbeee: Intrigen, Freundschaft, Upper East Side, verwöhnte Rich Kids… diese Serie hat mich so lange unterhalten, das Buch von Stefanie Hasse hatte mit meiner Assoziation zu Gossip Girl auf jeden Fall eine sehr hohe Messlatte! Wie sich »Secret Game« geschlagen hat?

me gusta!

Leicht und fesselnd erzählt Stefanie Hasse die Geschichte von Ivory, Tochter einer Pfarrerin, die von Deutschland nach Big Apple zieht. Dort besucht sie dank eines Stipendiums die elitäre St. Mitchells Shool, Ausbildungsstätte des Nachwuchses der New Yorker Elite.
Zwischen all den Oberflächlifkeiten und Cliquen findet Ivory nicht nur Freundinnen, sondern auch die Liebe: Mitschüler Heath verdreht Ivory in den Sommerferien den Kopf. Umso mehr bricht es ihr das Herz, als Heath sich nach den Ferien kommentarlos zurückzieht und die Gerüchte über eine Liebelei zwischen ihm und seiner Stiefschwester mehr als nur Gerüchte zu sein scheinen.
Als die neue Runde des eigentlich verbotenen Spiels an der St. Mitchells startet, ist Ivory mit von der Partie und lernt ganz schnell, dass das Spiel dieses Jahr eskaliert und die vermeintlich harmlose Aufgaben und Geheimnisse die Teilnehmer*innen ihr ganzes Leben lang angreifbar machen. Oder tödlich enden.

Ivory ist ein sympathisches, süßes Mädchen, das in das Gute in den Menschen glaubt und eine tolle Protagonistin ist. Besser noch als Ivory haben wir zwei andere Charaktere gefallen: Penelope, Heaths Stiefschwester und Kelly, eine von Ivory. Beide Mädchen sind so vielschichtig, dass ich mein Urteil über sie immer revidieren musste, neben der doch vorsehbaren Ivory haben Penelope und Kelly so viel mehr Tiefe bewiesen, als ich ihnen anfangs zugetraut habe. Ich war wirklich positiv überrascht, dass zwei Nebencharaktere meine Aufmerksamkeit von der Protagonistin ablenken konnte.

One of us is lying, Gossip Girl und Pretty Little Liars – Stefanie Hasse hat die Vibes getroffen

Neben dem spannenden Charaktermix, der eine fesselnde Dynamik zwischen den Charakteren erzeugt, hat Stefanie Hasse mich auch mit anderem überzeugt. Immer wieder gab es Situationen, die eigentlich ganz klar schienen, sich dann aber ganz anders entwickelt haben, als ich dachte.

Großer Pluspunkt und gleichzeitig eine kleine Schwäche in »Secret Game« ist ein Stilmittel: die X-Kapitel. Immer wieder wird Ivorys Geschichte durch X-Kapitel abgelöst, optisch durch einen grauen Hintergrund gekennzeichnet, gibt es kurze Szenen und Momente, die Charaktere aus der Geschichte aktuell erleben oder in der Vergangenheit erlebt haben. Dabei nutzt die Autorin in diesen Szenen keine Namen, es obliegt den Leser*innen zu entschlüsseln, mit welchem Charakter sie gerade ein Erlebnis teilen. Eine spannende Idee, die der Spanungskruze einen Kick gibt! Leider nagt an mir ein kleiner Zweifel, ob ich alle X-Kapitel den richtigen Charakteren zuordnen konnte. Ich hätte mir zumindest irgendwo eine kleine Auflösung gewünscht – nur für das gute Gefühl.

Absolut empfehlenswert

»Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz« von Stefanie Hasse ist eine mitnehmende Geschichte voller Intrigen, Liebe, Herzschmerz, Geheimnissen, Spannung und Rache. Eine absolute Empfehlung für Fans von »One of us is lying«, Gossip Girl und Pretty Little Liars.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

Stefanie Hasse

Stefanie Hasse lebt zusammen mit ihrer lesebegeisterten Familie in Süddeutschlands. Wenn sie nicht gerade eigene Werke verfasst, bloggt die Autorin zusammen mit ihrem Mann über Bücher.
2015 fand das Debüt von Stefanie Hasse, die Darian & Victoria -Trilogie ein zu Hause bei Impress und seither versorgt die Autorin ihre Leser stets mit neuen romantisch-phantastischen Abenteuern.
© Foto: privat

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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Ravensburger Verlag.

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