Rezension: »Die Legenden von Karinth 03« von C.M. Spoerri

Die Legenden von Karinth 04 C.M. Spoerri

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»Die Legenden von Karinth 03« von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, September 2018
978-3-0389-6017-1
395 Seiten
Preis:  6,95€ eBook | 12,95€ Taschenbuch
18,95€ Hardcover
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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 und Band 2  von »Die Legenden von Karinth« nicht kennen.

Inhalt

Eigentlich will Maryo Valdoris immer noch nur Elfenprinzessin Amyéna finden, nach Hause bringen und den fremden Kontinent Karinth hinter sich lassen. Auf seiner Suche erfährt der Elf bei den Amazonen etwas über sich und seine Vergangenheit, das alles in Frage stellt, Maryo zu wissen glaubte.
Amyéna jagt mit dem roten Tarkar derzeit immer noch ihrer Vision hinterher und gerät dabei in eine Gefahr, vor der sie vielleicht nicht einmal der rote Tarkar und Maryo Valdoris beschützen können…

Fazit

Endlich, endlich, endlich geht das Abenteuer von Maryo, dem roten Tarkar und Amyéna weiter. Und was für eine Fortsetzung C.M. Spoerri hier ihren Lesern präsentiert…

LEBENDIGE CHARAKTER, ABENTEUERLICHE SZENEN,
SPANNENDE UNTERHALTUNG

C.M. Spoerri hat mit der Fortsetzung der Legenden von Karinth einen Alleskönner geschaffen.
Mit ihrem bildhaften, authentischen Schreibstil hat die Autorin eine tolle Atmosphäre geschaffen und lässt ihre Charaktere lebendig werden.
Maryo Valdoris‘ Persönlichkeit bekommt weitere Facetten, wird schillernder und noch einnehmender. Endlich lüftet die Autorin das Geheimnis um die Herkunft des Elfen und die Leser erfahren, warum ein eigentlich waldverbundenes Wesen sich so für das Wasser begeistert und dort zu Hause fühlt.
Neben Maryo entwickeln sich auch Thysalis, die Amazone und der rote Tarkar weiter – obwohl letzter bereits eine eigene Geschichte hat, kann der geneigte Leser hier noch Neues über den Sklavenhändler erfahren.
Thysalis, aufgewachsen mit Misstrauen und Hass, geformt durch Verlust und Sorge, beginnt zu reifen. Sie lernt sich zu öffnen und umzudenken – dabei bleibt sich die starke Amazone selbst treu und hält an ihrer Eigensinnigkeit fest.

Die Spannung baut C.M. Spoerri direkt von beginn auf kontinuierlich, lockert die Abenteuer von Maryo, Thysalis, Edana, Amyéna und dem roten Tarkar aber stets geschickt mit Geplänkel voller Ironie und Sarkasmus auf. Spannung mit Unterhaltung kann die Autorin.

Immer wieder ein Highlight

Der dritte Band von »Die Legenden von Karinth« gehört zu meinen Lesehighlights 2018 – ebenso wie der vorherige Band im letzten Jahr. C.M. Spoerri hat sich das für ihr neuestes Werk aber nicht nur wieder mit ihren gelungenen Charakteren verdient, die authentisch und lebendig sind und mich von Seite eins bis zum Ende verzaubert haben.
Auch ihr bildhafter, anschaulicher, fliessender und klarer Schreibstil haben mich wieder überzeugt. Wie in ihren anderen Büchern hat mich die Autorin in ihre Welt entführt und mich die Abenteuer von Maryo miterleben lassen.

Mit der Fortsetzung von »Die Legenden von Karinth« hat C.M. Spoerri viele Fragen aus dem vorherigen band der Legenden von Karinth beantwortet – vor allem den doch fiesen Cliffhänger aufgelöst-, mich aber gleichzeitig mit weiteren neuen Fragen zurückgelassen.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf »Die Legenden von Karinth« von C.M. Spoerri werfen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

Website · Facebook · Sternensand Verlag

 


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Die Legenden von Karinth

  


Weitere Meinungen zu »Die Legenden von Karinth 03« von C.M. Spoerri

folgt

 


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Vielen Dank an den Sternensand Verlag für das Rezensionsexempar.
Cover: Sternensand Verlag

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Feliccima – Die Welt hinter dem Regenbogen

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Glaubst Du mir, wenn ich dir Sage, dass es Kobolde wirklich gibt?

»Jan, jetzt kommt endlich! Nana fängt gleich an. Wir verpassen ja alles!« die kleine Mia stampft mit dem Fuß auf, als sie ihrem großen Bruder zur Eile antreibt. Jan ist allerdings wenig beeindruckt, er zieht sich in aller Ruhe seine Schuhe an und setzt sich sogar noch hin, um die Schleife zu binden – sehr, sehr sorgfältig. Dabei grinst er amüsiert seine Fußspitzen an, während Mia immer wieder zwischen ihm und der Wohnungstür hin und her läuft, um ihn zur Eile anzutreiben.
Als Mia einen hochroten Kopf hat und den Tränen nahe ist, beendet Jan seine Show und nimmt Mia auf den Arm: »Wein doch nicht gleich. Ich trage dich, wir werden pünktlich sein und kein Wort von Nana und ihren wilden Abenteuern im Land der Kobolde verpassen. Versprochen!«
Zusammen verlassen Jan und Mia die Wohnung ihrer Eltern und machen sich auf zum Rathausplatz, wo heute die alte Nana wieder ihre Geschichten zum Besten gibt. Wie sie einst zusammen mit der Tochter eines berühmten Schauspielers in einer Klasse war und dass da auch dieser Junge war, den Nana schon immer etwas komisch fand. Und wie sie die beiden eines Tages durch Lichtschein in einem Foto hat verschwinden sehen! Also ob! Aber solange die kleine Mia den Geschichten gerne lauscht, wird Jan mit seiner Schwester auf den Rathausplatz gehen, wenn Nana da ist.

Früher drängelten sich die Kinder auf dem Platz, wenn Nana erzählte. Je älter sie selbst und je wirrer ihre Geschichten wurden, desto weniger Kinder kamen. Heute sitz nur eine Handvoll Kinder auf den Boden um die alte Nana herum. Sie blickt auf, als Jan und Mia ankommen: »Ich dachte schon, ihr kommt nicht. Aber dann kann ich jetzt endlich anfangen.« Ein warmes Lächeln teilt die unzähligen Runzeln in ihrem Gesicht und gibt den Blick auf immer noch kräftige, weiße Zähne frei.
»Kinder,« beginnt Nana, die schon uralt war, als Jans Vater ganz jung war, »habe ich euch schon von meiner Freundin Emma, ihrem Freund Sam und seiner Heimat Feliccima erzählt?«
Hatte sie, unzählige Male schon, aber die Kinder liebten diese Geschichte. Im Chor gaben sie ihr »Nein« als Antwort und Nana begann zu erzählen.
»Ich dachte mit trifft der Schlag, als ich erfuhr, dass ich mit der Tochter des großen Patrick Blairs in einer Klasse bin! Ich habe mich ewig nicht getraut, Emma anzusprechen. Ich glaube, sie wusste lange Zeit nicht, dass ich in ihrer Klasse bin – obwohl wir doch nur wo wenig Schüler waren.
In diesem einem Jahr, bevor sie verschwand, kam Emma aus den Sommerferien wieder. In Geschichte sollte sie ein Referat mit Sam machen, der sich für die erste Woche entschuldigen leiß. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber als Sam wieder in der Schule war, lag zwischen den beiden eine deutliche Spannung in der Luft. Jedes Wort wurde abgewogen, bevor es ausgesprochen wurde. Und dann, einige Wochen später, waren die beiden ein Herz und eine Seele. Ich war …. neugierig, eigentlich mochte ich Sam, auch wenn er manchmal komisch war. Er wohnte zum Beispiel zu Hause und nicht in der Akademie und er ging immer pünktlich Heim – auch wenn wir anderen noch etwas unternommen haben.
Eines Tages, als ich Emma und Sam auf dem Flur tuscheln sah und sie ihr Gespräch abrupt abbrachen, als sie mich sahen, beschloss ich ihnen zu folgen. Neuerdings verschwanden sie nämlich zusammen sehr pünktlich.
Also folgte ich ihnen bis zu dem scheinbar verlassenen Bauernhof, auf dem Sam angeblich wohnte. Ich folgte ihnen in das Haus, die Treppe hoch und machte eine Tür auf, die sie gerade geschlossen haben. Kinder, was hat mich da nur geritten? Ich wusste nicht mal, was ich sagen sollte, wenn ich den beiden gegenüberstehe!« Die alte Nana unterbricht ihre Erzählung mit einem peinlich berührten hüsteln, ihre Wangen nehmen eine rosa Färbung an. Scheinbar ist ihr  Verhalten immer noch unangenehm. Die Kinder kennen aber kein Erbarmen mit Nana, sie verlangen lauthals nach der Fortsetzung.

»Gönnt einer alten Frau doch einen Moment, um peinlich berührt zu sein, Kinder. Aber gut gut. Wo war ich? Ah ja, die Tür. Ich sage euch, die Tür fiel eben erst in Schloss, bevor ich sie auch schon wieder aufstieß. Aber außer einem hellen Licht und Fotos auf dem Boden sah ich in dem Raum … nichts. Nichts und Niemanden! Ich hätte jetzt nach Hause gehen können, aber Kinder, die alte Nana hat irische Vorfahren und die Fotos und der Lichtschein riefen Erinnerung an eine alte Legende meines Seanathair, meines Großvaters, in mir wach. Er erzählte früher viel über Kobolde, Elfen, Feen und Trolle. Und in einer Geschichte ging es um Menschen, die in einem Lichtschein verschwinden und gar keine Menschen sind.«
Jan kann sich ein Prusten nicht unterdrücken, obwohl er die Geschichte schon so oft gehört hat: »Wie sollen den in einem Lichtschein verschwinden? Was sind sie, etwas Trolle mit einem Faible für Fotografie?«
Die alte Nana guckt Jan tief und intensiv in die Augen, als sie Antwortet: »Kobolde. Glaubst Du mir, wenn ich Dir sage, dass es Kobolde wirklich gibt?«
Jan läuft ein Schauer über den Rücken, eigentlich würde er jetzt mit Nein antworten, aber irgendwie kann er sich nicht Nanas Blick entziehen und ihr jetzt offen widersprechen.
Nana scheint mit Jan Reaktion zufrieden zu sein, als er nicht antwortet, setzt sie ihre Geschichte fort: »Kobolde. Ich musste an eine Geschichte über Kobolde denken, die mein Grandpa mir erzählt hat und so beschloss ich zu warten. Entweder bis zum morgen oder bis zum nächsten Lichtstrahl.
Der Lichtstrahl kam zuerst. Kurz nach Mitternacht brach aus dem Bild von Sam, das unter den Fotografien im Raum lag, ein heller Lichtschein hervor. Als er verblasst war standen Emma und Sam vor mir. Emma hatte überall leichte Brandwunden, sah aber selig aus. Sam war vor allem eines entsetzt. Dann wurde er plötzlich ruhig und sagte: „Du bist eine chos istigh, eine Eingeweihte richtig?“ Ich konnte natürlich nicht sagen, dass ich nicht wusste, worüber er spricht und sagte nur, dass mein Großvater einer gewesen sei – und mir seine Geschichte erzählt hat.
Und in dem Moment wusste ich auch wieder, welchen Ort mein Grandpa im Zusammenhang mit dem Licht erwähnte: Feliccima, das Land der Kobolde.
Neugierig, wie ich war, fragte ich Sam und Emma, wie Feliccima sei. Emma strahlte mich an und Sam resignierte. „Ich gehe uns Kakao machen, dann erzähle ich dir von Feliccima. Als Enkelin eines Eingeweihten solltest Du Dein Erbe und die Welt, die Dein Wissen beschützt, kennen.“
Kinder, ich kann euch gar nicht sagen, wie verwirrt ich war. Da es heute aber nur um Fellicima geht, hier mein Erbe: Die Eingeweihten helfen den Fenice, den Kobolden aus Feliccima, in unserer Welt unentdeckt zu bleiben. Damit werden unsere Familien in jeder Generation zur Zielscheibe der Cancros, den Feinden der Fenice. Aber das ist eine andere Geschichte.

FWH2

Nachdem Sam uns in der Küche einen Kakao zubereitet hatte, begann Emma mir von Feliccima zu erzählen: „Es ist wunderschön, fast ein Utopia! Es ist warm und die Sonne geht nie unter. Es gibt keine Technik, keinen Strom – die Fenice sind viel entspannter als wir Menschen hier. Keine Handys halten sie gefangen, niemand ist ständig erreichbar.  Durch die Fachwerkhäuser wirkt es wie ein mittelalterliches Dorf in Süddeutschland. Die Landwirtschaft ist der tragende Wirtschaftszweig für alle. Und es ist so faszinierend! Wir haben gerade Kartoffelhühner gesehen – dottergelbes Gefieder, dunkelbrauner Kops, spitzer blutroter Schnabel und Krallen! Die Fenice nutzen die Eier der Kartoffelhühner für ihren Dünger, aber die Viecher sind extrem aggressiv meint Sam. Die können mit ihrem Schnabel direkt ein Herz durchbohren!
Feliccima ist aber nicht nur wegen der Fachwerkhäuser, Museen oder Bibltioheken bezaubernd, sondern hat auch eine spannende Geschichte. Vor mehr als 500 Jahren haben die drei Brüder Ru, Bal und Do Feliccima gegründet und die drei Koboldarten Fenice, Cancros und Lupos erschaffen. Jedes Volk hat eigene Fähigkeiten bekommen, jeder sollte sein Land beschützen, verteidigen und pflegen können. Die Fenice sind in der Heilung sehr begabt und die Cancros sind zum Beispiel sehr stark und kennen sich mit Gift aus. Die Völker sollten sich helfen.
Als der Krieg zwischen Cancros und Fenice ausbrach, sprachen die Urväter einen Fluch aus und schwächten die Kräfte der Kobolde, bevor sie die Völker mit einer magischen Barriere trennten und dann verschwanden. Zurückgelassen haben sie den Kobolden die Möglichkeit für die Fortsetzung des Krieges in unserer Welt und eine Legende über einen Herrscher, der kommen und die Völker wieder vereinigen wird.“
Als Emma von der Legende erzählte, rieb sie sich die Hände. Kinder, wenn ich damals schon gewusst hätte, welche Geschichte der jungen Emma Blair bevorstand… ich hätte vieles anders gemacht.« Am Ende ihrer Erzählung wird Nana leiser, ihr Ton fast traurig. Sie blickt auf ihre Hände und reibt eine runde Narbe auf dem runzeligen Handrücken.
Es ist klar, dass Nana für heute fertig ist. Sie lässt die Kinder mit einem warmen Bild einer sonnigen Welt zurück, die Emma anfänglich für ein Utopia hielt und die dann doch so vieles mehr war.

Die Kinder standen auf, sie wussten, wenn Nana am Ende einer Geschichte in dieser Stimmung war und ihre Narbe rieb, würde sie heute nicht mehr weitererzählen. Jan und Mia, diesmal an seiner Hand statt auf dem Arm, verließen als letzte den Rathausplatz.
Jan war an der Ecke noch einmal einen Blick auf Nana, bevor er sich umdrehte. Plötzlich meinte er einen schnellen Schatten aus dem Augenwinkel zu sehen. Blitzschnell dreht Jan sich zurück zum Rathausplatz  und …. stutzte. Wo war Nana? Eben saß sie doch noch auf der Band dort? So schnell konnte eine alte Frau nun doch wirklich nicht sein. Fast, als könne sie fliegen…

Fenice Katrina Lähn

Klappentext:
Die Reise beginnt … abseits des Regenbogens
Emma Blair ist die Tochter eines berühmten Schauspielers und hatte bislang nur ein einziges Ziel in ihrem Leben. Sie wollte eine erfolgreiche Journalistin werden und aus dem Schatten ihres prominenten Vaters treten.
Als sie jedoch hinter das Geheimnis ihres Mitschülers Sam kommt, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Sie reist in das magische Land Feliccima und gerät dort direkt zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Völker. Zwischen die Fenicis und die Cancros. Und wenn dann noch die Liebe anklopft, ist das Chaos vorprogrammiert.
(Quelle: Amazon)

Selbstverlag, Januar 2018
ISBN: 978-1-9768-4065-4
238 Seiten
Preis:  0,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch


Regenbogenreihe


Gewinnspiel

Platz 1
Signiertes Taschenbuch zu „Fenice – Abseits des Regenbogens“ und „Cancro – Im Schatten des Regenbogens“ (Teil 1&2)

Platz 2
E-Book Fenice& Cancro (Regenbogenreihe Sammelband 1)

Platz 3
E-Book Fenice – Abseits des Regenbogens

So geht’s
Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren.
Das Gewinnspiel läuft vom 03.09.2018 bis einschließlich 09.09.2018!
Gewinnspielveranstalter ist die Netzwerk Agentur Bookmark.

Die Gewinner  werden dann am 10.09.2018 im Tourplan auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:
Wie sieht die Welt der Kobolde in Deiner Vorstellung aus?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


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Cover: Katrina Lähn

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Thementage „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ von Audrey Coulthurst

Herzlich Willkommen zu den Thementagen zu
»Eine Krone aus Feuer und Sternen« von Audrey Coulthurst

Bisher gab es eine inspirierende Coveranalyse bei Lovin Books und ein sehr treffendes Moodbord bei Ina’s Little Bakery. Ich beschäftige mich heute mit unterschätzten Königinnen und Frauen unserer Geschichte.
Anlass für diese Themenwahl war Prinzessin Dennalaia, Protagonistin aus »Eine Krone aus Feuer und Sternen« . Als Zweitgeborene von Havenmont war schon kurz nach ihrer Geburt klar, dass sie als Preis für ein Bündnis mit Mynaria den Thronerben heiraten wird. In Vorbereitung auf ihre Aufgabe genießt die Prinzessin eine umfassende Bildung, etwas, was ihre schärfste Waffe über die Jahre immer mehr formt: ihre Intelligenz.
In Mynaria sind Frauen zu Dennalaias Leidwesen vor allem eines: zierendes Beiwerk. Nur wenige am Hofe Mynarias bemerken die Intelligenz und die Fähigkeiten der Prinzessin und noch weniger wissen Prinzessin Dennalaia zu dafür schätzen.

Ein Schicksal, dass viele Frauen unserer Geschichte mit Dennalaia teilten. Selten wurden Frauen in früheren Zeiten für ihre Fähigkeiten und ihre Intelligenz geschätzt – oft wurden sie verspottet oder mussten für ihr Wissen sterben. Dennoch gibt es einige Herrscherinnen und Frauen aus dem Volk, die ihren Platz in der Geschichte trotz aller Widerstände einnehmen konnten.

HILDEGARD VON BINGEN

Hildegard von Bingen wurde 1098 Bermerheim geboren und starb im hohen Alter von 81 Jahren 1179 im Kloster Rubertsberg bei Bingen. Wenn auch keine Herrscherin hatte die Nonne und Äbtissin großen Einfluss auf die Menschen ihrer Zeit. Als eine der wenigen oder vielleicht einzige Schriftstellerin, Universalgelehrte, Dichterin und Komponistin ihrer Zeit verfasste Hildegard von Bingen naturheilkundliche und medizinische Schriften, aber auch Werke über Ethik, Religion, Musik oder Kosmologie entsprangen ihrer Feder. Ihre Lehren sicherte Hildegard von Bingen gegen die gängige Meinung Frauen seien nicht aus eigener Kraft in der Lage theologische Kenntnisse zu erlangen ab, in dem sie sich auf Vision berief.
Außerdem predigte sie als erste Nonne öffentlich dem Volk die Umkehr zu Gott. Sie stand zudem mit vielen Würdenträgern ihrer Zeit im steten Briefverkehr und scheute sich nicht offene, auch mahnende Worte an Könige und Päpste zu richten.
Mehr über Hildegard von Bingen

Elisabeth I.

Elisabeth I., Tochter von Heinrich VIII., Erbin der Tudors, wurde 1533 in Greenwich geboren und starb 1603 in Richmond. Nach einigem hin und her in der britischen Thronfolge der Tudors wurde Elisabeth I., erst von der Thronfolge ausgeschlossen und wurde erst nach dem Tod von zwei Halbgeschwistern 1558, im Alter von 25 Jahren, zur Königin gekrönt. Bis zu diesem Punkt musste die junge Frau schon zu einem heimlich das Andenken an ihre enthauptete Mutter Anne Boleyn aufrechthalten und gleichzeitig öffentlich ihrem Vater folgen sowie ihren Glauben wechseln, um der Ungnade zu entgehen. Dabei schaffte sie es weder die katholische noch die noch junge protestantische Kirche über die Maßen zu verärgern.
Erst nach ihrer Körnung machte sie sich daran, die katholische Kirche zurückzudrängen und den Glaubenskrieg im eigenen Land langsam zu Ende zu bringen. Entgegen der Bräuche ihrer Zeit heiratete Elisabeth I. nie – obwohl es mehr als einen Freier und eine Verhandlung für eine Hochzeit gab. Unter der 44 jährigen Herrschaft von Elisabeth I. blühte England, trotz wirtschaftlicher Probleme am Ende, auf. Elisabeth I. hielt die eigene Kirche von den Einflüssen Roms fern, förderte Musik, bildende Kunst und Literatur, sie sprach sechs Sprachen fließend, musizierte und übersetzte antike Philosophen. Unter ihrer Herrschaft holte die britische Marine auf und stand der spanischen Marine nicht mehr lange in Schlagkraft und Siegen nach.
Mehr über Elisabeth I.

Katharina die Große

Katharina II., genannt die Große, wurde 1729 in Stettin geboren und starb 1796 in Sankt Petersburg. Sie ist die einzige Herrscherin, die in der Geschichtsschreibung den Beinamen „die Große“ erhielt. Geboren als Prinzessin von Anhalt-Zerbst wurde Katharina II. 1745 mit dem russischen Thronerben Peter III. verheiratet. 1762 starb die Zarin und Mutter von Peter III., für Katharina kam eine gemeine Besteigung des Throns aber schon lange nicht mehr in Frage.
Peter III. hegte eine Vorliebe für alles Preußische und beschäftigte sich lieber mit seinen Soldatenfiguren, als mit seiner Frau. Im Juli 1762 ließ sich Katharina mit Hilfe ihrer Unterstützer zur Zarin Ausrufen, während Zar Peter als abgesetzt erklärt wurde. Kurz nachdem er seine Abdankung akzeptierte kam Peter III. unter ungeklärten Umständen zu Tode.
Katharina II., die gerne musizierte und viele historische und politischtheoretische Werke las, nahm stets am religiösen Leben teil und brachte sich ein.
Nach dem Tod ihres Mannes lebte Katharina II. mehr oder weniger öffentlich ihr Leben mit diversen Liebhabern aus – schon ihr in der Ehe mit Peter III. geborenem Sohn wird nachgesagt, das Ergebnis einer Liebschaft zu sein. Ihr werden heute sechs Liebhaber nachgesagt, die zum Teil Väter ihrer Kinder sind.
Mehr über Katharina die Große

Das waren drei Abrisse zu den drei Frauen aus der Geschichte, die erst unterschätzt wurden und sich dann hervorgetan haben – mit mehr oder weniger grausamen und fragwürdigen Methoden zum Teil.

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DAS BUCH ZUR TOUR

Eine Krone aus Feuer und Sternen von Audrey Coulthurst

Klappentext:
Zwei mutige Heldinnen verweigern sich ihrer vorbestimmten Rolle

Freiheit? Für Prinzessin Denna ein Fremdwort. Von klein auf ist klar, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten wird, um den Frieden ihres Volks zu sichern, auch wenn sie in Mynaria ihre bei Todesstrafe verbotene Feuermagie verbergen muss. Die Schwester des Prinzen, Mara, kann über ihr Leben ebenso wenig verfügen wie Denna, doch Freiheit bedeutet ihr alles. Gegensätze ziehen sich an, und irgendwann geraten im Intrigennetz am Hof die Gefühle der zwei Prinzessinnen und Dennas Magie außer Kontrolle …
(Quelle: cbt)


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GEWINNSPIEL

Platz 1-2: Gewinne je 1x Print »Eine Krone aus Feuer und Sternen«

Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage: Gibt es eine Frau aus unserer Geschichte oder auch aus dem aktuellen Zeitgeschehen, die Du bemerkenswert findest?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Die Thementage

27.08. – Lovin Books
28.08. – Ina’s little Bakery
29.08. – hier
30.08. – Liza’s Bücherwelt
31.08. – Bücherfarben
Cover: cbt

»AURA – Der Verrat« von Clara Benedict

Aurora der Verrat Clara Benedict

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»AURA – Der Verrat«
von Clara Benedict

Thienemann Verlag, Juni 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0242-8
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ HardcoverBestellen AmazonZum Verlag

Inhalt

Kann man einen Menschen manipulieren und ihn zwingen, sich selbst zu töten?

Nach den unglückseligen Ereignissen mit Jan und den anderen, die Former wie Hannah suchen, muss Hannah fliehen. Untertauchen. Um keinen Preis auffallen.
Unter falschen Namen verbirgt sich Hannah genau vor den Augen der Leute, die Former wie sie suchen: An der Akademie von Dr. Levander. Es gilt im gar keinen Preis auszufallen. Gar nicht so einfach, wenn ein Junge wie Raphael auftaucht und ein Wechselbad der Gefühle in Hannah lostritt.

Fazit

Emoji-Rätsel: Wie hat mir »AURA-Der Verrat« von Clara Benedict gefallen? ❤️😍😀👍❤️.

Ich bin leider nicht direkt zur Veröffentlichung zum Lesen der Fortsetzung von Clara Benedicts Trilogie um Hannah und die Former gekommen. Dafür habe ich es nun nicht mehr so lang hin, bis im Oktober 2018 das Finale der Trilogie erscheint!

Hannah macht sich & Raphael ist einfach toll

»AURA – Der Verrat« knüpft direkt an das Ende von »AURA – Die Gabe« an und ich war sofort wieder mittendrin. Durch die gewählte Erzählperspektive lässt Clara Benedict ihre Leser an den Gefühlen und Gedanken von Hannah teilhaben und ermöglicht es so, eine Nähe zu Hannah aufzubauen.
Was mich wirklich überrascht hat, war die Entwicklung von Hannah. Habe ich sie in »AURA-Die Gabe« noch als nervig naiv wahrgenommen, wird in »AURA – Der Verrat«  deutlich, dass Hannah sich entwickelt. Sie dreht sich nicht um 180 Grad und wird unglaubwürdig, aber sie lernt aus den schmerzlichen Erfahrungen, die sie mit Jan und seinen Freunden gesammelt hat.

Neben Hannah hat mir aber auch Raphael gut gefallen. Ein Junge, dem Hannah an der Akademie der Former begegnet und der bei der ersten Begegnung der beiden für einen großen Schrecken und Angst bei Hannah sorgt. Warum Hannah bei der Begegnung das Herz in die Hose rutscht, verrate ich an dieser Stelle nicht. 😉
Raphael ist toll, wie eine perfektere Version von Jan – undurchsichtig und mysteriös aber scheinbar um Hannah besorgt und sympathischer. Raphael hat beim Lesen viel Spaß gemacht, Clara Benedict hat dafür gesorgt, dass Hannah und ihre Leser den scheinbar finsteren Jungen mit den vielen Facetten Stück für Stück immer besser kennenlernen.

Nervenkitzel und Gefahr

Der Schreibstil von Clara Benedict ist toll auch in »AURA – Der Verrat«  wieder großartig. Knapp, präzise und einfach, aber nicht karg. Dadurch ergibt sich ein gewohnt gutes Lesetempo, das Clara Benedict mit einem sehr gut gelungenen Spannungsaufbau unterstützt. Ständiger Nervenkitzel und stets ein Hauch Gefahr sind zwei Begleiter von »AURA – Der Verrat«

»AURA – Der Verrat « von Clara Benedict ist eine grandiose Fortsetzung des Debüts der Autorin mit deutlicher Weiterentwicklung der Charaktere.  Wer gerne spannende Jugendromane liest und sich selber fragen möchte, wo die eigenen Moralvorstellungen anfangen und aufhören, sollte einen Blick auf »AURA – Der Verrat« von Clara Benedict werfen.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Clara Benedict

Die Autorin über sich auf clara-benedict.de: „Kaffeesüchtiger Workaholic mit einem Faible für Metal, Bücher und Videospiele.“

Clara Benedict ist vielseitig. Geboren wurde die Autorin 1981 und lebt heute mit Mann, drei Kindern und drei Katzen an der deutschen Weinstrasse.
Sie unterrichtet Deutsch und Musik, spielt in einer Rockband und hat stets zu wenig Zeit für zu viele Hobbys und Projekte. Clara Benedict liest viel, spielt Videogames, geht Geocachen, ist Teil der örtlichen Schauspielgruppe, macht Pole-Fitness und und und… Die Autorin flucht übrigens wie ein Rohrspatz, besitzt sehr (sehr!) viele Chucks und nennt ihr Auto „Capricorn“.

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Weitere Meinungen zu »AURA – Der Verrat« von Clara Benedict

Traumbuchfänger (4/5)
Books and Cats (4/5)
Books have a soul (o.A.)


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Die AURORA-Trilogie

  


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Cover: Thienemann- Esslinger Verlag

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Blogtour „Elfenwächter 03 – Weg der Magie“ von Carolin Emrich

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Gestern stellte Liza von Liza´s Bücherwelt die Länder und die Völker vor. Heute geht es vor allem um Elfen, Menschen und ihre spannungsgeladene Beziehung zu einander.

Vorturteile. Ängste. Begehrlichkeiten. Fake News.

Gründe für Spannungen zwischen zwei Wesen unterschiedlicher (natürlich auch gleicher) Herkunft gibt es viele – und oft ähneln sie sich.
Carolin Emrich greift in ihren Fantasytrilogie »Elfenwächter« mit den Spannungen zwischen den naturnahen, langlebigen Elfen und dem jungen, eroberungshungrigen, kurzlebigen Volk der Menschen nicht nur einen klassischen Konflikt des Genres auf, sondern irgendwie auch ein Dauerthema der menschlichen Gesellschaft.

Allein durch die Unterschiede der Lebensspannen kommt es in der phantastischen Literatur immer wieder zu blutigen Konflikten zwischen Elfen und Menschen.
Oft sind Menschen für die Elfen nur Kinder, die sterben, bevor sie Weisheit und Wissen erlangen können. Für Menschen sind Elfen eingebildete, fremdartige Wesen, die zu lange denken und zu wenig Handeln.

Carolin Emrich hat diesen grundlegenden Konflikt zweier so verschiedenen Völker noch durch typische menschliche Faktoren ergänzt: Machtgier, Vorurteile und Angst.
Unter den Menschen herrschen üble Gerüchte über die Elfen, sie sollen Dörfer angegriffen und Menschen umgebracht  habe. Ihrem rechtmäßigen König verweigern sie außerdem auch die Treue.
Zusammen mit Tris, der Protagonisten erfahren die Leser das ganze Ausmaß der Hetze gegen die Elfen – und die kleinlichen Gründe eines offiziell großen Mannes.
Hinter all dem Hass und der Angst steht nur der Wille eines Mannes und die Leichtgläubigkeit der Menschen, die nicht oder nur wenig hinterfragen und lieber das Unbekannte hassen und fürchten, als sich selbst mit den Elfen, ihren Nachbarn auseinanderzusetzen.

Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es 1x ein Printexemplar von Band 3 »Elfenwächter – Weg der Magie«.

Beantworte dafür einfach folgende Frage: Wie könnten Elfen und Menschen zueinander finden?

Teilnahmebedingungen
Das Gewinnspiel läuft bis zum 18.08.2018 und ist nur innerhalb Deutschland verfügbar. Am nächsten Tag wird dann ausgelost und die Gewinner im Kommentar benachrichtigt.
Verantwortliche hierfür ist Carolin Emrich, die Autorin des Buches.


Die Beiträge der Tour:

Lila Bücherwelten | Fuchsias WeltenechoBücherfarben | Lina´s Büchertraumwelt |
Liza´s Bücherwelt | Hier

Rezension »Elfenwächter 03 – Weg der Magie« von Carolin Emrich

Elfenwächter Weg der Magie Carolin Emrich

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»Elfenwächter 03 – Weg der Magie«
von Carolin Emrich

Sternensand Verlag, Augst 2018
978-3-0389-6000-3
328 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

Bestellen AmazonZum Verlag

 

 

 

 

Klappetext

Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters muss Avathandal seinen Platz im alten Rat der Elfenhauptstadt Havaris einnehmen. Eine Aufgabe, die er verabscheut, zumal die anderen Ratsmitglieder ihn nicht respektieren und nur bedingt seine Bemühungen unterstützen, die Magie des Elfenwaldes und damit seinen Clan zu retten. Auch Tris, die ihn begleitet, stößt an ihre Grenzen. Denn als Mensch kann sie sich in der Hauptstadt kaum frei bewegen und muss machtlos zusehen, wie Avathandal unter seiner Bürde zu zerbrechen droht und sich immer mehr von ihr entfernt.
Wird es ihnen unter diesen Umständen gelingen, beides zu retten? Die Magie des Waldes und ihre Liebe?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Endlich geht  weiter! Carolin Emrich nimmt ihre Leser nach dem spannenden Ende von »Elfenwächter – Weg des Krieges« wieder mit auf die Reise von Tris und Avanthal.
Und was soll ich sagen? Nachdem Carolin Emrich bereits in dem zweiten Band ihrer Trilogie eine Steigerung im Spannungsbogen aufweisen und sie mit dem Ende der Trilogie wieder  nachgelegt. Die Spannung steigt, einige Konfikte spitzen sich zu, andere werden gelöst.

Mit Tris habe ich im letzten Band etwas gehadert, diesmal hat mich die Protagonistin wieder auf ganzer Linie überzeugt. Sympathisch, authentisch und lebendig bereichern Tris und auch Avanthal das Finale der Elfenwächter. Neben den beiden Protagonisten gab es außerdem Wiedersehen mit alten Bekannten und auch Neue Begegnungen hat Carolin Emrich für ihre Leser wieder geschaffen.

Wie aus ersten beiden Bänden gewöhnt zeichnet Carolin Emrich mit ihrem angenehmen und lebendigen Schreibstil ein faszinierendes Bild ihrer Welt, die mich willkommen geheißen und gefesselt hat. Diesmal hebt die Autorin ihre Geschichte zusätzlich auf ein neues Level der Komplexität – ohne dabei kompliziert werden. Inhaltlich wird die Geschichte dichter, aber Carolin Emrich bleibt bei einer verständlichen, fesselnden Art der Darstellung.

»Elfenwächter – Weg der Magie« von Carolin Emrich ist das großartige Finale einer  phantastischen Geschichte, die  ihre Leser mit einem Schuss Romantik, Krieg, lebhafter Dialoge und Spannungsmomenten fesselt.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Autorin Carolin Emrich

Carolin Emrich wurde 1992 in Kassel geboren. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und hat früh angefangen auch erste eigene Geschichten zu schreiben. Aus der anfänglichen Fanfiction reifte die Idee für ihr Debüt und 2015 nahm die Autorin Projekt „Elfenwächter“ in Angriff.
Die gelernte Industriemechanikerin lebt mit ihrer Familie in Hessen.

 

 

 


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Die Elfenwächter-Trilogie

 


Weitere Meinungen zu »Elfenwächter – Weg der Magie« von Carolin Emrich

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (4/5)
♦ Bücherfarben (5/5)


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Was hört Deutschland?

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Gemeinsamkeiten sind spannend, Unterschiede auch.

Was hören die Bayern? Was die Berliner? Und wo sind Hörbuch-Ratgeber total angesagt?
Online Dienste sammeln Daten ihrer Nutzer – in diesem Fall des Hörbuchanbieters Audible sind es die Downloads je Bundesland, die verraten, was die deutschen Audible-Kunden 2017 so hörten. In dem Audible-Atlas hat der Anbieter auf einer Deutschlandkarte illustriert, was in den einzelnen Bundesländern gerne gehört wird.  Ich bin gespannt, wie gut meine Vorlieben zu meinem Bundesland Berlin passen!

Wie Berlin bin ich?

Screenshot Audiebe Atlas

Genre von oben links nach unten rechts: Biografien & Erinnerungen; Drachen, Schwerter und Magie; humoristische Romane; Lebensführungs-Ratgeber; Liebesromane; Psychothriller; Regionalkrimis; Science Fiction; Mystery und Verschwörung; Quelle: Screenshot, 12.08.2018, https://magazin.audible.de/audible-atlas/

Der erste Blick auf den Audible-Atlas zeigt, Berliner lieben scheinbar Biografien, mögen Lebensführungs-Ratgeber und haben ein Herz für Science-Fiction.
Scheinbar bin ich nicht ganz Berlin, was meine Genre-Vorliebern angeht. Eigentlich kein Wunder, ich lebe in Spandau und wir sind nie so ganz Berlin wie die Berliner und wollen das auch gar nicht.  😉
Immerhin eines der drei am meisten gehörten Genre in Berlin lese und höre ich tatsächlich gerne: Science-Fiction. Auch wenn ich hier bisher nicht auf die von Audible gelisteten Titel wie »Der Marsianer – Rettet Mark Watney« von Andy Weir oder »Flug 39« von Phillip P. Peterson zurückgegriffen habe, sondern mit Eifer die »Ganymed«-Trilogie oder »Behemoth 2333« Serie von Joshua Tree lese.

Die Küste ruft

Nachdem Audible-Atlas, sollte ich wohl umziehen. An der Küste ist die Vorliebe der Audible Kunden für Drachen, Schwerter und Magie deutlich größer als in Berlin. Titel wie »Harry Potter und der Stein der Weisen«, gesprochen von Rufus Beck, »Die Zwerge« von Markus Heitz und auch »Die Elfen«, Auftakt de großartigen Fantasy Epos von Bernhard Hennen finden hier mehr Gehör als in anderen Regionen Deutschlands.

Spannend finde ich, dass scheinbar in Bayern Regionalkrimis angesagt sind, die Sachsen gerne humortistische Romane hören und die Brandenburger eine Schwäche für Mystery und Verschwörungen haben.

Rezension »Die Rabenringe 01 – Odinskind« von Siri Pettersen

Odinskind Pettersen

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»Die Rabenringe 01 – Odinskind«
von Siri Pettersen

Arctis Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-0388-0013-2
624 Seiten
Preis: 15,99€ eBook | 20,00€ Hardcover

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inhalt

Der Wolfszahn um ihren Hals ist eine Lüge. Kein Wolf hat ihr den Schwanz abgerissen, sie hatte nie einen…

Hirka ist im Ymsland aufgwachsen, stets auf Reisen mit ihren Vater und nur seltenlänger als einige Wochen oder einen Winter sesshaft. Das Ymsland ist alles, was sie kennt.
Alles, was sie von anderen Ymlingen unterscheidet
ist die Narbe an ihrem unteren Rücken. Wo bei anderen der Schwanz beginnt, verunziert eine Narbe Hirkas Rücken.
Mit fünfzehn findet Hirka heraus, dass ihre Vergangenheit und die Narbe eine reine Erfindung sind. Sie ist ein Odinskind, ein schwanzloses Wesen, sie ist die Fäulnis, Untergang der Ymlinge.  Jetzt ist alles anders und

Fazit

Auftakt einer grandiosen Trilogie

Siri Pettersen stellt ihren Lesern am Anfang ihres mystischen Abenteuers die 15-jährige Hirka vor.
Abwechselnd mit Ratserben Rime  und dem zwielichtigen Urd lässt die Autorin Hirka die Geschichte um Angst, Hass und Intrigen erzählen.
Die junge Hirka wuchs bei ihrem Vater auf, sie zogen durch die Orte und sind nur selten länger als nötig an einem Ort geblieben. Erst seit einem Unfall ihres Vaters hat sich daran etwas geändert, die letzten Jahren hatten Hirka und ihr Vater in der Nähe des Dorfes Elveroa gelebt. Fluch und Segen für das junge Mädchen, ein Segen, weil die Leute sich an ihren Makel, der so ofensichtlich von den Ymlingen unterschied gewöhnten, Fluch, weil viele sie deswegen verachten.
Wo bei anderen Ymlingen ein langer Schwanz am unteren Rücken beginnt, klafft bei Hirka eine große Narbe. Wölfe haben ihr im Säuglingsalter den Schwanz genommen – so glaubt Hirka. Bis in ihrem 15. Herbst der Rabe aus Eisvaldr kommt und zum jährlichen Ritual ruft.
Plötzlich dreht sich für die junge Hirka die Welt, Vater ist nicht Vater und der Schwanz wurde ihr nicht genommen – sie hatte nie einen. Hirka ist ein Odinskind, die Fäulnis, ein schwanzloses Wesen, dessen Anwesenheit die Blinden aufrührt und das Ymsland in Gefahr bringt. So sagen es die Legenden.
Zu ihrem Glück hat Hirka den Ratserben Rime an ihrer Seite, junge Spross einer der zwölf mächtigsten Familien des Ymslands. Rime An-Elderin, der sich gegen die Erwartungen seiner Familie stellt und dabei eine Lüge aufdeckt, die das ganze Ymsland erschüttert.

lebendig, detailliert, authentisch, fesselnd, mitnehmend

Fesselnd baut Siri Pettersen eine vielschichtige, komplexe Geschichte um landesweite Verschwörungen, Gier nach Macht, schwarze Magie und politische Klüngel auf. Mit ihrem lebendigen Schreibstil erweckt die Autorin Hrika, Rime, Vettel, Ilume, Urd und all die anderen Figuren zum Leben. Dabei legt sie besonderen Fokus auf Hirka und Rime, die beide willensstark, mutig, eigensinnig und absolut beeindruckend sind. Sie haben ihre Herzen auf dem rechten Fleck, setzen sich für Hilfsbedürftige ein und sie sind beide sehr, sehr stolz.
Den beiden Protagonisten hat Siri Pettersen noch den Ratsherren Urd als ergänzende Erzählperspektive an die Seite gestellt – und damit gezeigt, dass sie auch Antagonisten beherrscht. Urd ist machtgierig, eingebildet und grausam – dabei glaubt er sich stets im Recht zu sein, sich zu nehmen, was ihm zusteht.

Neben den vielfältigen Charakteren, die viel Tiefe beweisen, muss auch der Schreibstil und die Übersetzung gelobt werden. Dagmar Mißfeldt und Dagmar Leidt haben Siri Pettersen aus dem Norwegischen übersetzt und diese farbenprächtige, aufregende, geniale Geschichte auf Deutsch lebendig werden lassen.

Ganz Klare Empfehlung

Spannungsgeladen, mitreißend, mit großartigen Charakteren bevölkert und durch einen bildhaften Schreibstil zum Leben erweckt – »Odinskind« von Siri Pettersen ist der grandiose Auftakt einer vielversprechenden Trilogie und eine absolute Empfehlung für Leser kunstvoller Fantasy und Fans von großen Werken wie »Herr der Rinde« von Tolkien oder »Das Lied von Eis und Feuer« G.R.R. Martin.
Ich habe jede Minute beim Lesen geliebt und freue mich schon sehr auf Band 2 »Fäulnis«, der Ende Januar 2019 erscheint.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

AUTORIN

Siri Pettersen wurde am 28. Oktober 1971 in Finsnes, Norwegen geboren. Die Autorin, die mit einer überlaufenden Fantasie geboren wurde, war immer kreativ tätig, ob Web Design, Comics, Illustrationen oder Texte, Siri Pettersen wollte sich ausdrücken.
Bevor sie sich dem Schreiben Vollzeit widmete, arbeitete Siri Pettersen lange Zeit als Art Director.
2002 gewann der Kreativkopf den norwegischen Comic Wettbewerb „Anticlimax“.

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Weitere Meinungen zu »Die Rabenringe – Odinskind« von Siri Pettersen

Word of Books and Dreams (o.A.)
Booknerds by Kerstin (o.A.)
Bücherfarben (o.A.)

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Rezension »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra

Cecilia Anna Nigra

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»Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen«
von Anna Nigra

A TREE & A VALLEY Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-9473-5706-2
399 Seiten
Preis: 5,99€ eBook | 13,99€ Taschenbuch

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Klappentext

Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.

Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa!
Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden.
Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden …
(Quelle: A TREE & A VALLEY Verlag)

Fazit

Zwei Prinzen und eine Braut

Wer das Setting ist klassisch: Das Mädchen vom Land soll den Thronerben heiraten. Der hat einen Bruder, beide  könnten nicht unterschiedlicher sein und beide erobern Cecilias Herz.
Anna Nigra hat sich des allzu bekannten Settings  angenommen und zu ihrer eigenen Geschichte gemacht.

Mit Cecilia, Thronerbe Noran und dessen Bruder Elias hat Anna Nigra drei solide Protagonisten geschaffen, die eine spannende und vor allem glaubhafte Dreiecksbeziehung abgeben – Cecilia verbindet etwas mit beiden Prinzen, jeder bringt eine andere Saite in ihr zum Klingen.
Garniert mit den Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, die Cecilia mit ihrer Unentschlossenheit und Verliebtheit in beide Prinzen auslöst, mausert sich die bekannte Grundidee zu einer kurzweiligen Geschichte.

Leider berhindern einige Längen voller Deatils aus dem royalen Alltag einen mehr als moderaten Anstieg der Spannung. Das Potential der politischen Ränkespiele wird zu Gunsten von Make Up und Kleiderwahl verschenkt und unweigerlich musste ich immer wieder an »Selection«  von Kiera Cass denken. In den letzten Kapiteln zeigt Anna Nigra dann aber, dass sie mehr kann als lebendige, aber langweilige, Kapitel über Make Up zu schreiben. Mit einem Mal zieht das Erzähltempo an, die Spannung steigt und Anna Nigra lässt ihre Leser mit einem gemeinen Cliffhanger auf den nächsten Band warten. Von den letzten Kapiteln wünsche ich mir in der Fortsetzung mehr.
Aber auch von den kleinen, zarten Liebesszenen möchte ich mehr. Die gelingen Anna Nigra wirklich gut. Betont durch ihren angenehmen, flüssigen Schreibstil zaubert sie hier süße Momente, die ans Herz gehen und Spaß machen.

Ein stilistisches Mittel hat Anna Nigra übrigens perfekt in Szene gesetzt. Zu Anfang und Ende lässt die Autorin den Prinzen zu Wort kommen, der Cecilia wirklich liebt. Aber welcher Prinz ist es?

Eine Empfehlung

»Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra ist ein Debüt mit Stärken und Schwächen. Die Geschichte um Cecilia, Noran und Elias ist eine Empfehlung für alle, die sich in den Banalitäten des royalen Alltags ergehen können, Geschichten um Prinzessinnen und Prinzen lieben und sich für eine gute Dreiecksbeziehung begeistern können.

Bewertung

3 von 5

AUTORIN

Anna Nigra wurde 1990 in Celle geboren. Sie lebt mit Partner und Sohn in der Nähe von Hamburg, wo sie oft mit Freunden auf der Terasse zu finden ist, wenn sie nicht gerade liest oder schreibt. »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« ist das Debüt der Autorin unf Auftakt romantischen Reihe um Cecilia.

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Weitere Meinungen zu »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra

nichtohnebuch (o.A.)
Ella Woodwater (o.A.)
Bücherfarben (5/5)
Sunnys Bücherschloss (9/10)

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Rezension »Die Weltportale« von B.E. Pfeifer

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»Die Weltportale – Band 1«
von B.E. Pfeifer

Sternensand Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-9068-2992-0
624 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 16,95€ Hardcover

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Klappentext

»Du musst dich nicht vor den Schatten fürchten. Ein Schatten bedeutet nur, dass hinter dir ein Licht brennt.«
Eleonora lebt in einer Welt, die einst durch magische Portale mit anderen Welten verbunden war. Als Tochter eines Magiers und einer Elfe vereint sie zwei unterschiedliche Kräfte, ist mächtig und gehört doch zu keinem Volk. Mit der Aufnahme auf die Akademie der Magie erhofft sie sich nicht nur, ihre Kräfte unter Kontrolle zu bekommen, sondern auch, endlich akzeptiert zu werden.
Als sie jedoch von einem mysteriösen Schatten angegriffen wird und hinter ein lange gehütetes Familiengeheimnis kommt, ist die anfängliche Ablehnung ihrer Mitschüler ihr geringstes Problem. Wird es ihr gelingen, ihre Welt vor der Dunkelheit zu bewahren?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

So kann ich mich irren

Das erste Mal habe ich auf einer Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse einen Auszug aus
»Die Weltportale« von B.E. Pfeiffer gehört. Und ich muss sagen, an diesem Abend war ich nicht direkt Feuer und Flamme. Die ausgewählte Szene fühlte lang, zäh und nicht fesselnd an. Neugierig war ich natürlich trotzdem, C.M. Spoerri hat ein Händchen für gute Geschichten und ich wollte wissen, warum sie sich entschieden hat »Die Weltportale« zu verlegen.
Und was soll ich sagen? Was auch immer an diesem einen Abend im März 2018 mit mir los war: ich habe mich geirrt. »Die Weltportale« von B.E. Pfeiffer ist großartig.

lebendig, detailliert, authentisch

B.E. Pfeiffer hat einen sehr einnehmenden Schreibstil, der von Seite eins an gefangen nimmt und mich mit einem enormen Tempo durch die Geschichte getragen hat. Einfach, flüssig und bildhaft, verwoben zu einer harmonischen Symphonie erzählt B.E. Pfeiffer mit ihrem Schreibstil die Geschichte von Eleonora.
»Die Weltportale« beginnt undurchsichtig und dadurch sehr spannend, die Leser lernen Eleonora, Tochter zweier Völker, kennen und in meinem Fall lieben. Die junge Protagonistin ist gut ausgearbeitet, lebendig, detailliert, authentisch – manchmal auch etwas sprunghaft.  Außerdem ist sie stark, als Tochter eines Magiers und einer Elfe erfährt sie oft Abneigung, eckt an und bleibt doch sie selbst. Auch auf der Magieschule, auf der doch endlich alles anders werden sollte, hat Eleonora mit Abneigung zu kämpfen. Dennoch findet sie endlich Freunde, die zu ihr halten und hinter ihr stehen – auch wenn sich mancher Anfang schwierig gestaltet und B.E. Pfeiffer hier Freunde und Feinde oft nahe nebeneinander stellt.

Neben Schreibstil und Charakteren muss auf der Aufbau der Geschichte gelobt werden. Langsam lässt B.E. Pfeiffer sich die Geschichte von Eleonora zusammen mit den Charakteren entwickeln, auch auf Seite 600 gibt es noch neues über Eleonora zu erfahren. Geschickt fügt die Autorin außerdem die Legenden und die Geschichte der Welt in ihren Erzählfluss ein, es gibt viel zu lernen, ohne sich dabei zu langweilen. Und während man gerade alles entdeckt, von Kapitel zu Kapitel rast und unbedingt, UNBEDINGT wissen will, wie es wohl weiter geht, kommt etwas, was B.E. Pfeiffer bestens beherrscht: das Ende. Ohne zu viel zu verraten: ICH HOFFE ES GEHT BALD WEITER.

Eine Empfehlung

»Die Weltportale« von B.E. Pfeiffer ist ein magisches High Fantasy Highlight. Eine klare Empfehlung für Leser, die Magie mögen, Geschichten um Freundschaft lieben, sich für authentische Charaktere begeistern und für Fantasy brennen.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

AUTORIN

Bettina Pfeiffer wurde 1984 in Graz geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Baden bei Wien.
Die Autorin dachte sich schon immer gerne Geschichten aus, gerade zu ihrem zahlenorientierten Job als Knozerncontrollerin ein wichtiger Ausgleich.  Schließlich begann B.E. Pfeiffer, die auch ausgebildete Yoga- und Kinderyogalehrerin ist, ihre Geschichten aufzuschreiben und mit der Welt zu teilen.

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Weitere Meinungen zu »Die Weltportale – Band 1« von B.E. Pfeiffer

Eine Bücherwelt (o.A.)
Thoras Bücherecke (5/5)
Lizas Bücherwelt (o.A.)
Seductive Books (o.A.)
Der Panda liest. (Facebook Beitrag)

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So geht’s
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Heute ist Dein erster Tag als Schüler/in an der Magieschule. Leider besteht der Lehrer darauf, dass sich alle neuen Schüler/innen mit einem Satz vorstellen. Wie stellst Du Dich Deinen Mitschülern vor?

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Du bist mindestens 18 Jahre alt oder hast die Zustimmung Deines Erziehungsberechtigten und wohnst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Ausgelost wird unter allen Teilnehmern, die die Bedingungen erfüllt haben, per Zufallsprinzip. Im Gewinnfall haben die Gewinner 24 Stunden Zeit, sich zu melden, bevor der Gewinn verfällt. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn kann nicht umgetauscht und nicht in bar ausgezahlt werden. Keine Haftung auf dem Postweg.
Mitmachen kannst Du noch bis zum 27.07.2018. 11:59h.

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