»Banshee Livie 03 – Sterben für Profis« von Miriam Rademacher

banshee livie sterben für profis miriam rademacher

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»Banshee Livie 03 – Sterben für Profis«
von Miriam Rademacher

Sternensand Verlag, Oktober 2018
978-3-0389-6004-1
352 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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»Banshee Livie – Sterben für Profis« kann unabhängig von den anderen beiden Bänden gelesen werden

Inhalt

Eigentlich wollte Livie nichts sehnlicher, als ihren Herzschlag wieder spüren. Als sie ihn dann tatsächlich wieder spürt und das erste Mal ohne Ohnmachtsanfälle unter Walts Kapuze gucken kann, wäre sie lieber wieder tot in ihrer Dachkammer. Ihre Mission als Zwischenlösung an der Küste des malerischen Cornwalls, entpuppt sich schnell als vielleicht schrecklichste Zeit ihres untoten Lebens. In Venice Garden, Cornwall stellt sich nicht mehr die Frage ob, sondern wie viele ihrer Freunde sterben müssen.

Fazit

Es geht in ein neues humorvolles Urban-Fantasy Abenteuer mit Banshee Livie, Todesbote Walt, Zauberer Zach, Druidin Millie und dem Mummel. Endlich <3

Locker-Flockig mit Humor

Gewohnt locker und flüssig, mit einer Prise Sarkasmus und einem ordentlich Schuss Humor stürzt Miriam Rademacher ihre Charaktere in ein neues Abenteuer nach Venice Garden, an die Küste Cornwalls.
Neben dem sehr bildlichen Schreibstil von Miriam Rademacher, der beim Lesen sehr viel Spaß macht, überzeugt die Autorin wieder mit der -diesmal in irgendeinem Sinne des Wortes – Lebendigkeit ihrer Charaktere und der Dynamik zwischen ihnen. Dabei haben sowohl Walt und Livie als auch Livie und Millie eine spannende Entwicklung in ihren Beziehungen zu einander durchgemacht.
Neben der Dynamik zwischen den Charakteren haben sich auch die Charaktere selbst weiterentwickelt, während Walt einiges über sich selbst lernen konnte war Livie dieses Mal erstmals in der erwachsenen Rolle zu Hause und die treibende Kraft bei dem Bestehen ihrer Mission. Die fehlende Entwicklung der Charaktere, die ich bei »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« noch kritisierte, habe ich in  »Banshee Livie – Sterben für Profis« gefunden.
Gefreut habe ich mich, dass mein Wunsch aus der Rezension zu »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« wahr geworden ist, und die Leser tatsächlich die Banshee an der Seite von Todesbote Chris begegneten.

Immer wieder ein kurzweiliges Highlight

Unterhaltsam und spannend treibt Miriam Rademacher das neue Abenteuer von Livie und den anderen voran. Dabei baut sie skurrile Begegnungen mit weiteren Wesen der magischen Welt ein und nutzt gut platzierte Szenenwechsel. Zusammen mit ihrem Schreibstil ergibt sich aus den stilistischen Mitteln und den überzeugenden Charakteren eine kurzweiliger Lesegenuss.

Kurz: »Banshee Livie – Sterben für Profis« von Miriam Rademacher ist die gelungene Fortsetzung der Reihe um Livie, die viel Spaß beim Lesen macht.
Das neue Abenteuer von Livie und Walt  ist eine klare Leseempfehlung für Leser, die humorvolle, kurzweilige, leichte Literatur mögen sowie witzige Dialoge und Situationskomik zu schätzen wissen.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Miriam Rademacher wurde 1973 im Emsland geboren und wuchs in einem kleinen Barockschloss auf.  Heute lebt die Autorin, die schon früh mit dem Schreiben begann, in Osnabrück. Neben dem Schreiben unterrichtet Tanz.
Mariam Rademacher veröffentlichte in den letzten Jahren zahlreiche Kurzgeschichten, Fantasy-Romane, Krimis und ein Kinderbilderbuch.

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Banshee Livie

  


Weitere Meinungen zu »Banshee Livie – Sterben für Profis« von Miriam Rademacher

folgt

 


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Vielen Dank an den Sternensand Verlag für das Rezensionsexempar.
Cover: Sternensand Verlag

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Blogtour „Banshee Livie“ von Miriam Rademacher

Banner Banshee LivieHerzlich Willkommen zur Blogtour für »Banshee Livie«
von Miriam Rademacher

Am 12. Oktober 2018 erscheint mit »Banshee Livie – Sterben für Profis« von Miriam Rademacher das dritte Abenteuer um Banshee Livie – übrigens unabhängig lesbar von den anderen beiden Abenteuern. Zu diesem Anlass ist es Zeit, der Autorin danke zu sagen.

Liebe Miriam, 

vielen Dank für alle diese unterhaltsamen Stunden mit Livie und Walt. Zum dritten Mal schickst Du die beiden in ein humorvolles Abenteuer um Leben, Tod und alles dazwischen. Neben Deinem Schreibstil und Deinen Protagonisten gibt es noch so viele andere Charaktere, die Aufmerksamkeit verdienen.
Da ist die wunderbare, ungewöhnliche Millicent Harrowmore, Livies beste Freundin und Problemmagnet. Mit dem Herz auf dem rechten Fleck hat Millicent sich seit »Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« wahnsinnig entwickelt und nimmt eine Rolle ein, die ich nie vermutet habe, als sie damals in der Halle von Harrowmore stand und eine Statue von William Shakespeare. Vielen Dank Miriam, für diese wunderbare beste Freundin, die Du Livie an die Seite gestellt hast.
Neben Millicient bereichert der weise, zuweilen auch wundersame und doch stets kluge Zachharias Biggs. Intelligent, gütig und stets mit einer Prise Humor steht er Livie und Walt bei ihren Abenteuern zur Seite und sichert sich einen Platz in meinem Herzen. Er ist ein wundervoller Charakter, der mit jedem Abenteuer von Livie mehr Präsenz in den Büchern bekommen hat. Völlig zu Recht – er steht seinen Freunden nah und hilft, wo er kann. Ich bin neugierig was passiert, wenn jemand es wagt den kleinsten größten Magier je wirklich zu reizen. Vielen Dank für diesen weisen und treuen Freund an Livie und Walts Seite, Miriam.
Ein weiterer Charakter, den ich nicht mehr missen möchte ist Chris, der Todesbote mit fragwürdigem Hintergrund, der in »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« erstmals einen Auftritt bekommt und mich gleich für sich eingenommen hat. Chris hat gezeigt, dass ganz viel Potential in ihm schlummert und bei ihm der erste Eindruck häufig täuscht. Ich bin froh, dass auch Livie das erkannt hat und den Todesboten zu ihren Freunden zählt – auch wenn das Walt gar nicht begeistert. Ich hoffe, dass wir zukünftig noch einiges von Chris lesen werden. Vielen Dank Miriam, für die unterhaltsamen Stunden mit Chris.
Last but not least muss ich noch einen weiteren Charakter erwähnen, der es mir mit allen seinen charakterlichen Schwächen angetan hat. Seinen ersten Auftritt hatte er in »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« und in »Banshee Livie – Sterben für Profis« hat er eine unerwartete, tragende Rolle für die Zukunft bekommen. Ich rede vom Inkubus, den Livie im Londoner Museum kennenlernt und dank ihrer offenen Art zu ihren Freunden zählt – eher zu den schwierigen Freunden, aber zu ihren Freunden. Ich habe mich sehr gefreut, wieder vom Inkubus zu lesen und zu sehen, dass er sich einerseits entwickelt und dabei sich selbst und seiner Art treu bleibt.
Und wenn Du Dich fragst, warum ich den Mummel nicht erwähnt habe: Der Mummel ist so großartig, dass er nicht explizit erwähnt werden muss. Ich freue mich immer, wenn der Mummel seinen Auftritt hat.

Liebe Miriam, vielen, vielen Dank für all diese (und viele mehr) Charaktere, die die Abenteuer von Livie und Walt so sehr bereichern, sich entwickeln und mit den Geschichten wachsen. Ich liebe die Detailverliebtheit und Konsequenz, die Du in alle Deine Charaktere steckst. Als Leser merkt man, wie wichtig Dir jeder einzelne Charakter ist und wie viel Aufmerksamkeit Du ihnen schenkst.
Vielen Dank, für diese wundervollen Charaktere in Deinen wundervollen Geschichten.

Liebe Grüße
Jasmin

♦    ♦    ♦    ♦
Die Reihe ZUR TOUR

Banshee Livie - Miriam Rademacher

 

 

 

 

 

 


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GEWINNSPIEL


Platz 1-3: Gewinne  je ein Wunschbuch aus der »Banshee Livie«-Reihe

Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr mit 2 Losen im Lostopf.

Tagesfrage: Wie wichtig sind für Dich gelungene Charaktere neben Protagonisten?

Teilnahme bis einschließlich 12.10.2018 23.59h möglich.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Stationen der Blogtour

07.10.  –  hier
09.10.  – Seductive Books
11.10.  –  Bücherfarben

Und jeden Tag gibt es vieles rund um Livie und Walt in der Facebook-Veranstaltung.

Cover: Sternensand Verlag

Rezension: »Wächter der Runen 01« von J.K. Bloom

Wächter der Runen

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»Wächter der Runen 01«
von J.K. Bloom

Sternensand Verlag, September 2018
978-3-9068-2996-8
528 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 16,95€ Taschenbuch

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INHALT

Mit diesem Auftrag kann sich Kopfgeldjäger Finn endlich seinen großen Traum erfüllen: Ein Anwesen in Baltora. Dazu muss er nur die Abtrünnige Ravanae finden, die vor zwei Jahren den Kerkern des Imperiums entkommen ist. Eigentlich keine große Herausforderung für einen der besten seines Metiers.  Wären da nicht diese Ungereimtheiten, die den Auftrag um Ravanea umgeben und etwas wecken, was in Finns Beruf tödlich enden kann: Zweifel, ob er wirklich das richtige tut.

Fazit

»Wächter der Runen« von J.K. Bloom ist ein erstes Buch der Autorin. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, konnte ich gut in die Geschichte einsteigen und mit Finn und Ravanea mitfiebern.

Perspektivwechsel steigert die Spannung

J.K. Bloom lässt ihre Protagonisten, Kopfgeldjäger Finnigan Basset und Ravanea Cahem abwechseln erzählen – angefangen vom Auftrag die Abtrünnige Ravanae zu finden über die erste Begegnung der beiden bis hin zu einem Ende, das wirklich Lust auf mehr macht.
Der Aufbau und die abwechselnde Erzählperspektive geben nicht nur Einblick in die authentischen, lebendigen Charaktere in »Wächter der Runen«, sondern sorgen auch für eine ordentliche Spannungskurve und viele „Hoffentlich kommen die beiden da wieder raus“-Momente.

Gelungen sind J.K. Bloom neben Idee, Aufbau und Spannung vor alle Finnigan und Ravanea. Lebendig erzählen beide ihr Abenteuer und zeigen dabei wie facettenreich, stark, mutig und unterhaltsam sie sind. Es macht unglaublich Spaß die beiden alleine kennenzulernen und dann gemeinsam in Interaktion zu erleben.

Aller Anfang ist schwer

Schwer getan habe ich mit allerdings mit dem Schreibstil von J.K. Bloom . Ich brauchte meine Zeit, um mich darauf einzustellen und dann wirklich gut in die Geschichte zu kommen. Als ich mich dann erst mal daran gewöhnt habe, hat mich der bildhafte Schreibstil von J.K. Bloom durch den ersten Band von »Wächter der Runen«  getragen – um mich dann mit diesem Ende einfach hängen und auf die Fortsetzung warten zu lassen. Ein Chapeau an die Autorin für dieses gemein-gelungene Ende mit „Wann geht es endlich weiter“-Faktor.

»Wächter der Runen« von J.K. Bloom ist ein gelungener Auftakt um Kopfgeldjäger Finn, die Abtrünnige Ravanea und das machthungrige Imperium Amatea – eine lohnende Lektüre für Fans der High Fantasy.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

J. K. Bloom

J.K. Bloom wurde 1995 geboren und lebt in Saarlouis. Die Verwaltungsfachangestellte schreibt seit sie elf Jahre alt ist ihre eigenen Geschichten und liebt es neue Welten erschaffen. Die Autorin ist abenteuerlustig und reist sehr gern. Neben dem Schreiben ihrer eigenen Geschichten entdeckt die J.K. Bloom auch gerne Welten zwischen den Seiten anderer Autoren und beschäftigt sich gerne mit ihren zwei Katzen.

 

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Bücher VON J.K. Bloom


Weitere Meinungen zu »Wächter der Runen 01« von J.K. Bloom

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Manjas Buchregal (5/5)
Süchtig nach Büchern (5/5)


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Vielen Dank an den Sternensand für das Rezensionsexempar.
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Blogtour „Wächter der Runen“ von J.K. Bloom

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Banner Wächter der RunenHerzlich Willkommen zu Tag 7 der Blogtour
„Wächter der Runen“ von J.K. Bloom

Gestern ging es bei Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. um das Imperium Amatea, die Hierachie in den dunklen Gassen des Staates und die Gefahren, die sich dort herumtreiben. Besonders spannend dabei sind die Sicaria, Meuchelmörder im Dienste des Imperiums. Ist man nah genug, um die dunkle Rüstung und das Abzeichen der Meuchelmörder zu erkennen, stellt sich wohl unweigerlich die Frage, ob man schnell genug ist, um zu entkommen.
Heute nimmt unsere Blogtour eine andere Richtung: es geht um die Protagonisten Finnigan und Ravanea. Die nachfolgende kurze Fanfiction ist frei erfunden, lehnt sich aber an einer Szene aus »Wächter der Runen« an.

In der Stunde nach dem Sonnenuntergang, direkt nach dem die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist und die letzten Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen herauswinden, ist es im Wald still. Als würde der Wald den Atem anhalten und warten, welche Grausamkeiten sich in dieser Nacht zwischen den dicken und dünnen, jungen und alten Stämmen ereignen.
Es ist die Stunde, in dem der Nebel aus dem Boden kriecht, alles feucht und klamm wird. Die Stunde, in der Feuer vermutlich kilometerweit zu hören ist. Es knistert, knackt und zischt so laut, dass das Mädchen fast ihre eigenen Gedanken nicht mehr hören kann. Aber das ist ihr egal, sie wirft weiterhin von dem Holz nach, dass sie den ganzen Tag über gesammelt hat. Da Feuer muss brennen, bis jeder in Amatea es sehen kann. Es ist der Anfang vom Ende. Es ist das vereinbarte Zeichen für den Untergang des Imperiums.
Als das Mädchen kein Holz mehr zum nachlegen hat, greift sie nach der Feuerrune um ihren Hals, um die Flammen zu unterstützen. Sie muss jetzt auf die beiden warten, die Amatea stürzen werden – daran glaubt das Mädchen ganz fest, seit sie vor nicht allzu langer Zeit  Kopfgeldjäger Finnigan Basset und der Abtrünnigen Ravanea Cahem in einem Bordell Massotts, der Stadt in der man besser ein Niemand ist,  das erste Mal begegnete.
Das Mädchen geht noch einmal diese Begegnung im Kopf durch, analysiert jede kleine Einzelheit.

Der Tag im Bordell war furchtbar, es war voll, die Gäste laut und die Huren lauter. Wer noch nicht betrunken war, arbeitete hart daran, das zu ändern. Ständig griffen dreckige Händen nach dem Mädchen, das an der Schwelle zur Frau stand. Noch durften diese Hände nicht mehr tun als zu kneifen und zu streicheln, aber heute war der letzte Tag, an dem die feiste Bordellbesitzerin ihre schützende Hände über sie hielt. Morgen feierte das Mädchen ihren 13. Geburtstag – 12 mehr, als die meisten Neugeborenen in Massot je feiern – und dann endete die Frist. Morgen würde die Besitzerin ihre erste Nacht meistbietend verkaufen und dann müsste das Mädchen wie jede andere Hure ihr Geld an diesem Ort verdienen. Nicht zum ersten Mal dachte das Mädchen daran am nächsten Morgen, wenn sie zum Betteln geschickt wird, Massott zu verlassen. Konnte es etwas schlimmeres als eine Zukunft in diesem Loch geben?
Mitten in wilden Zukunftsplänen verstrickt hätte das Mädchen die Frau mit der dunklen Rüstung und dem Abzeichen der Sicaria fast übersehen. Jetzt war ihr Interesse geweckt. Was machte eine Meuchelmörderin des Imperiums hier? Soll sie die Besitzerin umbringen? Dann sollte sich das Mädchen schnell in Sicherheit bringen, bevor hier alles im Chaos versank. Das Mädchen war gerade dabei, sich einen Weg durch die schwitzenden Leiber zu suchen, als sie die zweite Frau sah: markante Wangenknochen, schwarzes Haar und dunkle Augen – beides mit einer Nutzrune gefärbt, was Mädchen dank der eigenen Nutzrune erkennen konnte. Eigentlich war die Frau blond und hatte grauweiße Augen. Sie sah einer Abtrünnigen von den Plakaten am Brunnenplatz sehr ähnlich.

Als die Sicaria durch eine Tür in einem der Hurenzimmer verschwand, zögerte die Abtrünnige kurz. Bevor sie entscheiden konnte, ob sie der Sicaria durch die Tür folgen oder lieber umkehren sollte, drängt ein Mann, den das Mädchen bisher nicht bemerkt hatte, weil er sich seiner Umgebung perfekt angepasst hat, die Abtrünnige durch die Tür.
Aufgeregt folgte das Mädchen dem merkwürdigen Trio. Dabei ist sie intelligent genug, nicht die Tür zu nehmen, die der Mann mit den vielen Waffen bestimmt ohnehin bereits verschlossen hat. Aber sie ist in diesem Bordell groß geworden und weiß um die doppelten Wände, Geheimgänge und Verstecke. Schnell schlüpfte sie hinter einen Wandvorhang, ließ sich auf Hände und Knie fallen und krabbelte in einen kleinen Gang, der zu einem versteckten Gitter des Zimmers führt.
Einen Kampf gab es nicht, die Abtrünnige lag scheinbar  bewegungslos im Raum, die Sicaria und der Mann mit dem intelligenten, wachen Blick standen sich gegenüber.
Als der Mann in ihre Richtung blickte, schien sein Blick den des Mädchens zu kreuzen. »..viel zu einfach.«, sagte er gerade, als die Stelle hinter dem Ohr des Mädchens zu kribbeln begann, die ihr Mutter ihr einst mit einer Rune tätowierte und die die Vision der Vergangenheit und einer möglichen Zukunft zeigt.
Das Mädchen sieht den Mann, Finnigan Basset. Seine Eltern leben in Baltora und auch der legendäre Kopfgeldjäger will sich durch diesen luckrativen Auftrag endlich ein Anwesen in der Stadt leisten. Er ist gewitzt, ehrlich, mutig und unerschrocken. Und freundlich. Das Mädchen sieht kurz das Bild eines Mannes mit Brille und dunklen Haaren, der ein Neugeborenes im Arm hält und glücklich ist. Ein Freund des Kopfgeldjägers scheinbar. Als nächstes sieht das Mädchen die Abtrünnige, Ravanea Cahem – der Schlüssel zum Untergang Amateas. Das Mädchen sieht die Zeit in den Kerkern des Imperiums, das Geheimnis auf Ravaneas Rücken und ein gutes Herz trotz all der Folter und Schmerzen.
Das Bild, was sich dem Mädchen am meisten einprägt und das sie nur kurze Zeit später dazu bringt, ein großes Feuer in der stillsten Stunde des Tages in einem Wald zu entzünden ist das eines brennenden Amateas, in den Schatten von Finnigan und Ravanea. Unter ihnen kniet der Imperator, nichts als ein Schatten voller Qualen mit verlöschenden roten Augen.

Im Zimmer brach ein Kampf aus, die Abtrünnige setzte sich zur Wehr. Das Mädchen wusste, was sie tun musste, sie würde den Kopfgeldjäger und die Gejagte nicht mehr aus den Augen lassen. Amatea würde brennen.

Morgen geht es bei Lina’s Büchertraumwelt (auf Facebook) weiter mit einem Autoreninterview.

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DAS BUCH ZUR TOUR

Wächter der Runen

Klappentext:
Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann …
(Quelle:  Sternensand Verlag)


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GEWINNSPIEL

Platz 1:
1x Taschenbuch von »Wächter der Runen«

Platz 2 und 3:
 je 1 x Goodiepaket

So geht’s
Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage
Was ist Dir an Protagonisten wichtig?

Teilnahme bis einschließlich 28.09.2018 23.59h möglich.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Stationen der Blogtour

21.09.  –  Buchvorstellung – Seductive Books
22.09. – Erwartungen vs. Realität – Warum „Wächter der Runen“ lesenswert ist – Fuchsias Weltenecho
23.09. –  Runenmagie – Bücherfarben
24.09.  –  Kopfgeldjäger – Eine Bücherwelt
25.09.  –  Runen in der alten Zeit – All you need is a lovely book
26.09. – Hierachien in „Wächter der Runen“ – Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.
27.09. – Finn und Ravanea – hier
28.09. – Autoreninterview – Lina’s Büchertraumwelt (Facebook)

Cover: Sternensand Verlag
Banner: Jasmin Wurzel

Blogtour „Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit“ von Jennifer L. Armentrout

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Banner WickedHerzlichen Willkommen zu Tag 3 der Blogtour zu
»Wicked« von Jennifer L. Armentrout

Gestern gab es bei Rainbookworld eine Vorstellung vom Orden und der Elite, den Leuten, die den Glamour der Fae durchschauen können und die Menschheit vor ihnen beschützen. Heute bekommt ihr einen Einblick in die Gesellschaft und das Wesen der Fae.

mächtig. magisch. unsterblich. und absolut tödlich.

Über die Fae in »Wicked« erfährt man wenig. Sie sind wunderschön und machen ihrem Beinamen „Das schöne Volk“ alle Ehre: groß, schlank und mit silbriger Haut – wenn sie nicht zu den uralten Exemplaren aus dem Adel gehören. Sie waren schon immer Teil der Welt, getarnt durch einen Glamour, der sie menschlich wirken lässt. Einst lebten sie mit den anderen Feenvölkern in der Anderswelt an Sommer- und Winterhof, getrennt nach Herkunft, Hierarchie und Etikette.
Irgendwann scheint ihre Welt zerbrochen zu sein und immer mehr Fae zog es in die Welt der Menschen, wo sie sich an deren Lebenskraft laben, um zu überleben. Sie quälen und töten Menschen zum reinen Vergnügen, haben Spaß an Manipulation und nur wenige Schwächen wie den Kontakt mit Eisen.
In  »Wicked« versammelt Jennifer L. Armentrout immer mehr Fae in New Orleans und der Leser darf gespannt sein, was die Autorin damit bezweckt.

Fae in der Fantasy – eine Kurzfassung

Die Fae der phantastischen Literatur haben ihre Vorbilder in den Sidhe der keltischen Mythologie – menschenähnliche Wesen von übernatürlicher Schönheit und Grausamkeit.
Fae sind übrigens ganz klar von Elben und Elfen nach Tolkiens Vorbild zu unterscheiden. Während Elben/Elfen in die Welt gehören, in der sie auftreten, sind Fae Wesen der Anderswelt, denen das menschenähnlichere Wesen der Elben/Elfen fehlt.
Fae sind in der Literatur selten gut, sondern meist einzustufen als „nicht von Anfang an böse“ (Sommerhof) und böse (Winterhof). Gemeinsam habe beide Gruppen der Fae, dass ihre Gaben nie ohne Gegenleistung sind und oft zweischneidiger als dem Empfänger der Gabe lieb sein kann.

Als Künstler der Worte können die Fae sich durchtrieben und wortgewandt ausdrücken, dabei ist jedes Wort auf die Goldwage zu legen, um keine Bedeutung zu missverstehen. Wer also mal in Versuchung gerät, einen Pakt mit einem Fae zu schließen, der möge diesen weise formulieren und bedenken, dass Fae dazu neigen solch einen Pakt im Wortlaut zu erfüllen.
Für Rätsel und Wetten sind Fae immer zu haben, sie helfen ihnen die Langweile der Unsterblichkeit zu überstehen – dabei kennen sie weder Rücksicht noch Gnade für Menschen oder andere Wesen, die zu ihren Spielobjekten werden. Vielmehr laben sich die Fae an der Lebenskraft der Unglücklichen, die in ihren Wirkungskreis geraten und weiden sich am Unglück anderer.

Einen ausführlichen und interesanten Beitrag über die Fae gibt es hier.

Spannende Aussichten für die
»Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit«-Trilogie

Jennifer L. Armentrout hat einige typische Charakteristiken der mystischen Fae für  »Wicked« aufgegriffen, aber noch längst nicht alle. Die geneigten Leser dürfen gespannt sein, wie die Autorin die Gesellschaft der Fae gestaltet, welche Wesenzüge des Mythos Fae sie in den Fortsetzungen ihrer Trilogie offenbart und welche neuen Charakterzüge sie den Fae zuschreibt. Ob Protagonistin Ivy in »Torn« Rätsel der Fae lösen muss? Oder in »Brave« eine Feengabe erhält, die auf den zweiten Blick nicht das ist, was sie zu sein schien? Oder muss unsere mutige Ordenskriegerin etwas einen Pakt mit einem Fae eingehen? Die Möglichkeiten von Jennifer L. Armentrout sind mannigfaltig und ich bin sehr gespannt, womit sie ihre Leser überrascht.

Am 27.09.2018 geht es bei Bücherfarben mit einem (typischen?) Tag von »Wicked«-Protagonistin Ivy Morgan weiter. Viel Spaß!

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DAS BUCH ZUR TOUR

Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit von Jennifer L Armentrout

Klappentext:
Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann …
(Quelle:  HEYNE Verlag)


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GEWINNSPIEL

Platz 1:
1x die gesamte Trilogie in Print
(Band 2 & 3 werden zum ET verschickt)

Platz 2 und 3:
 je 1x Band 1 in Print

So geht’s
Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage
Fae und Orden – Du kennst jetzt beide Seiten. Wärst Du lieber eine/r der magischen Fae oder ein Mitglied des Ordens, Kämpfer der Menschheit?

Teilnahme bis einschließlich 30.09.2018 23.59h möglich.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungeneinverstanden.


Stationen der Blogtour

24.09. 5 Gründe für das Buch – Mein Buch, meine Welt  
25.09. Der Orden & Die Elite –  Rainbookworld
26.09. Die Fae – hier <3
27.09. Ein Tag mit Ivy Morgan – Bücherfarben
28.09. Charakter Steckbriefe  – Ina’s Little Bakery

Cover: HEYNE Verlag
Banner: Benjamin Beinlich von Bücherfarben

Rezension: »Die Legenden von Karinth 03« von C.M. Spoerri

Die Legenden von Karinth 04 C.M. Spoerri

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»Die Legenden von Karinth 03« von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, September 2018
978-3-0389-6017-1
395 Seiten
Preis:  6,95€ eBook | 12,95€ Taschenbuch
18,95€ Hardcover
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Achtung: Rezension kann Spoiler für alle enthalten, die Band 1 und Band 2  von »Die Legenden von Karinth« nicht kennen.

Inhalt

Eigentlich will Maryo Valdoris immer noch nur Elfenprinzessin Amyéna finden, nach Hause bringen und den fremden Kontinent Karinth hinter sich lassen. Auf seiner Suche erfährt der Elf bei den Amazonen etwas über sich und seine Vergangenheit, das alles in Frage stellt, Maryo zu wissen glaubte.
Amyéna jagt mit dem roten Tarkar derzeit immer noch ihrer Vision hinterher und gerät dabei in eine Gefahr, vor der sie vielleicht nicht einmal der rote Tarkar und Maryo Valdoris beschützen können…

Fazit

Endlich, endlich, endlich geht das Abenteuer von Maryo, dem roten Tarkar und Amyéna weiter. Und was für eine Fortsetzung C.M. Spoerri hier ihren Lesern präsentiert…

LEBENDIGE CHARAKTER, ABENTEUERLICHE SZENEN,
SPANNENDE UNTERHALTUNG

C.M. Spoerri hat mit der Fortsetzung der Legenden von Karinth einen Alleskönner geschaffen.
Mit ihrem bildhaften, authentischen Schreibstil hat die Autorin eine tolle Atmosphäre geschaffen und lässt ihre Charaktere lebendig werden.
Maryo Valdoris‘ Persönlichkeit bekommt weitere Facetten, wird schillernder und noch einnehmender. Endlich lüftet die Autorin das Geheimnis um die Herkunft des Elfen und die Leser erfahren, warum ein eigentlich waldverbundenes Wesen sich so für das Wasser begeistert und dort zu Hause fühlt.
Neben Maryo entwickeln sich auch Thysalis, die Amazone und der rote Tarkar weiter – obwohl letzter bereits eine eigene Geschichte hat, kann der geneigte Leser hier noch Neues über den Sklavenhändler erfahren.
Thysalis, aufgewachsen mit Misstrauen und Hass, geformt durch Verlust und Sorge, beginnt zu reifen. Sie lernt sich zu öffnen und umzudenken – dabei bleibt sich die starke Amazone selbst treu und hält an ihrer Eigensinnigkeit fest.

Die Spannung baut C.M. Spoerri direkt von beginn auf kontinuierlich, lockert die Abenteuer von Maryo, Thysalis, Edana, Amyéna und dem roten Tarkar aber stets geschickt mit Geplänkel voller Ironie und Sarkasmus auf. Spannung mit Unterhaltung kann die Autorin.

Immer wieder ein Highlight

Der dritte Band von »Die Legenden von Karinth« gehört zu meinen Lesehighlights 2018 – ebenso wie der vorherige Band im letzten Jahr. C.M. Spoerri hat sich das für ihr neuestes Werk aber nicht nur wieder mit ihren gelungenen Charakteren verdient, die authentisch und lebendig sind und mich von Seite eins bis zum Ende verzaubert haben.
Auch ihr bildhafter, anschaulicher, fliessender und klarer Schreibstil haben mich wieder überzeugt. Wie in ihren anderen Büchern hat mich die Autorin in ihre Welt entführt und mich die Abenteuer von Maryo miterleben lassen.

Mit der Fortsetzung von »Die Legenden von Karinth« hat C.M. Spoerri viele Fragen aus dem vorherigen band der Legenden von Karinth beantwortet – vor allem den doch fiesen Cliffhänger aufgelöst-, mich aber gleichzeitig mit weiteren neuen Fragen zurückgelassen.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf »Die Legenden von Karinth« von C.M. Spoerri werfen.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

Website · Facebook · Sternensand Verlag

 


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Die Legenden von Karinth

  


Weitere Meinungen zu »Die Legenden von Karinth 03« von C.M. Spoerri

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Feliccima – Die Welt hinter dem Regenbogen

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Glaubst Du mir, wenn ich dir Sage, dass es Kobolde wirklich gibt?

»Jan, jetzt kommt endlich! Nana fängt gleich an. Wir verpassen ja alles!« die kleine Mia stampft mit dem Fuß auf, als sie ihrem großen Bruder zur Eile antreibt. Jan ist allerdings wenig beeindruckt, er zieht sich in aller Ruhe seine Schuhe an und setzt sich sogar noch hin, um die Schleife zu binden – sehr, sehr sorgfältig. Dabei grinst er amüsiert seine Fußspitzen an, während Mia immer wieder zwischen ihm und der Wohnungstür hin und her läuft, um ihn zur Eile anzutreiben.
Als Mia einen hochroten Kopf hat und den Tränen nahe ist, beendet Jan seine Show und nimmt Mia auf den Arm: »Wein doch nicht gleich. Ich trage dich, wir werden pünktlich sein und kein Wort von Nana und ihren wilden Abenteuern im Land der Kobolde verpassen. Versprochen!«
Zusammen verlassen Jan und Mia die Wohnung ihrer Eltern und machen sich auf zum Rathausplatz, wo heute die alte Nana wieder ihre Geschichten zum Besten gibt. Wie sie einst zusammen mit der Tochter eines berühmten Schauspielers in einer Klasse war und dass da auch dieser Junge war, den Nana schon immer etwas komisch fand. Und wie sie die beiden eines Tages durch Lichtschein in einem Foto hat verschwinden sehen! Also ob! Aber solange die kleine Mia den Geschichten gerne lauscht, wird Jan mit seiner Schwester auf den Rathausplatz gehen, wenn Nana da ist.

Früher drängelten sich die Kinder auf dem Platz, wenn Nana erzählte. Je älter sie selbst und je wirrer ihre Geschichten wurden, desto weniger Kinder kamen. Heute sitz nur eine Handvoll Kinder auf den Boden um die alte Nana herum. Sie blickt auf, als Jan und Mia ankommen: »Ich dachte schon, ihr kommt nicht. Aber dann kann ich jetzt endlich anfangen.« Ein warmes Lächeln teilt die unzähligen Runzeln in ihrem Gesicht und gibt den Blick auf immer noch kräftige, weiße Zähne frei.
»Kinder,« beginnt Nana, die schon uralt war, als Jans Vater ganz jung war, »habe ich euch schon von meiner Freundin Emma, ihrem Freund Sam und seiner Heimat Feliccima erzählt?«
Hatte sie, unzählige Male schon, aber die Kinder liebten diese Geschichte. Im Chor gaben sie ihr »Nein« als Antwort und Nana begann zu erzählen.
»Ich dachte mit trifft der Schlag, als ich erfuhr, dass ich mit der Tochter des großen Patrick Blairs in einer Klasse bin! Ich habe mich ewig nicht getraut, Emma anzusprechen. Ich glaube, sie wusste lange Zeit nicht, dass ich in ihrer Klasse bin – obwohl wir doch nur wo wenig Schüler waren.
In diesem einem Jahr, bevor sie verschwand, kam Emma aus den Sommerferien wieder. In Geschichte sollte sie ein Referat mit Sam machen, der sich für die erste Woche entschuldigen leiß. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber als Sam wieder in der Schule war, lag zwischen den beiden eine deutliche Spannung in der Luft. Jedes Wort wurde abgewogen, bevor es ausgesprochen wurde. Und dann, einige Wochen später, waren die beiden ein Herz und eine Seele. Ich war …. neugierig, eigentlich mochte ich Sam, auch wenn er manchmal komisch war. Er wohnte zum Beispiel zu Hause und nicht in der Akademie und er ging immer pünktlich Heim – auch wenn wir anderen noch etwas unternommen haben.
Eines Tages, als ich Emma und Sam auf dem Flur tuscheln sah und sie ihr Gespräch abrupt abbrachen, als sie mich sahen, beschloss ich ihnen zu folgen. Neuerdings verschwanden sie nämlich zusammen sehr pünktlich.
Also folgte ich ihnen bis zu dem scheinbar verlassenen Bauernhof, auf dem Sam angeblich wohnte. Ich folgte ihnen in das Haus, die Treppe hoch und machte eine Tür auf, die sie gerade geschlossen haben. Kinder, was hat mich da nur geritten? Ich wusste nicht mal, was ich sagen sollte, wenn ich den beiden gegenüberstehe!« Die alte Nana unterbricht ihre Erzählung mit einem peinlich berührten hüsteln, ihre Wangen nehmen eine rosa Färbung an. Scheinbar ist ihr  Verhalten immer noch unangenehm. Die Kinder kennen aber kein Erbarmen mit Nana, sie verlangen lauthals nach der Fortsetzung.

»Gönnt einer alten Frau doch einen Moment, um peinlich berührt zu sein, Kinder. Aber gut gut. Wo war ich? Ah ja, die Tür. Ich sage euch, die Tür fiel eben erst in Schloss, bevor ich sie auch schon wieder aufstieß. Aber außer einem hellen Licht und Fotos auf dem Boden sah ich in dem Raum … nichts. Nichts und Niemanden! Ich hätte jetzt nach Hause gehen können, aber Kinder, die alte Nana hat irische Vorfahren und die Fotos und der Lichtschein riefen Erinnerung an eine alte Legende meines Seanathair, meines Großvaters, in mir wach. Er erzählte früher viel über Kobolde, Elfen, Feen und Trolle. Und in einer Geschichte ging es um Menschen, die in einem Lichtschein verschwinden und gar keine Menschen sind.«
Jan kann sich ein Prusten nicht unterdrücken, obwohl er die Geschichte schon so oft gehört hat: »Wie sollen den in einem Lichtschein verschwinden? Was sind sie, etwas Trolle mit einem Faible für Fotografie?«
Die alte Nana guckt Jan tief und intensiv in die Augen, als sie Antwortet: »Kobolde. Glaubst Du mir, wenn ich Dir sage, dass es Kobolde wirklich gibt?«
Jan läuft ein Schauer über den Rücken, eigentlich würde er jetzt mit Nein antworten, aber irgendwie kann er sich nicht Nanas Blick entziehen und ihr jetzt offen widersprechen.
Nana scheint mit Jan Reaktion zufrieden zu sein, als er nicht antwortet, setzt sie ihre Geschichte fort: »Kobolde. Ich musste an eine Geschichte über Kobolde denken, die mein Grandpa mir erzählt hat und so beschloss ich zu warten. Entweder bis zum morgen oder bis zum nächsten Lichtstrahl.
Der Lichtstrahl kam zuerst. Kurz nach Mitternacht brach aus dem Bild von Sam, das unter den Fotografien im Raum lag, ein heller Lichtschein hervor. Als er verblasst war standen Emma und Sam vor mir. Emma hatte überall leichte Brandwunden, sah aber selig aus. Sam war vor allem eines entsetzt. Dann wurde er plötzlich ruhig und sagte: „Du bist eine chos istigh, eine Eingeweihte richtig?“ Ich konnte natürlich nicht sagen, dass ich nicht wusste, worüber er spricht und sagte nur, dass mein Großvater einer gewesen sei – und mir seine Geschichte erzählt hat.
Und in dem Moment wusste ich auch wieder, welchen Ort mein Grandpa im Zusammenhang mit dem Licht erwähnte: Feliccima, das Land der Kobolde.
Neugierig, wie ich war, fragte ich Sam und Emma, wie Feliccima sei. Emma strahlte mich an und Sam resignierte. „Ich gehe uns Kakao machen, dann erzähle ich dir von Feliccima. Als Enkelin eines Eingeweihten solltest Du Dein Erbe und die Welt, die Dein Wissen beschützt, kennen.“
Kinder, ich kann euch gar nicht sagen, wie verwirrt ich war. Da es heute aber nur um Fellicima geht, hier mein Erbe: Die Eingeweihten helfen den Fenice, den Kobolden aus Feliccima, in unserer Welt unentdeckt zu bleiben. Damit werden unsere Familien in jeder Generation zur Zielscheibe der Cancros, den Feinden der Fenice. Aber das ist eine andere Geschichte.

FWH2

Nachdem Sam uns in der Küche einen Kakao zubereitet hatte, begann Emma mir von Feliccima zu erzählen: „Es ist wunderschön, fast ein Utopia! Es ist warm und die Sonne geht nie unter. Es gibt keine Technik, keinen Strom – die Fenice sind viel entspannter als wir Menschen hier. Keine Handys halten sie gefangen, niemand ist ständig erreichbar.  Durch die Fachwerkhäuser wirkt es wie ein mittelalterliches Dorf in Süddeutschland. Die Landwirtschaft ist der tragende Wirtschaftszweig für alle. Und es ist so faszinierend! Wir haben gerade Kartoffelhühner gesehen – dottergelbes Gefieder, dunkelbrauner Kops, spitzer blutroter Schnabel und Krallen! Die Fenice nutzen die Eier der Kartoffelhühner für ihren Dünger, aber die Viecher sind extrem aggressiv meint Sam. Die können mit ihrem Schnabel direkt ein Herz durchbohren!
Feliccima ist aber nicht nur wegen der Fachwerkhäuser, Museen oder Bibltioheken bezaubernd, sondern hat auch eine spannende Geschichte. Vor mehr als 500 Jahren haben die drei Brüder Ru, Bal und Do Feliccima gegründet und die drei Koboldarten Fenice, Cancros und Lupos erschaffen. Jedes Volk hat eigene Fähigkeiten bekommen, jeder sollte sein Land beschützen, verteidigen und pflegen können. Die Fenice sind in der Heilung sehr begabt und die Cancros sind zum Beispiel sehr stark und kennen sich mit Gift aus. Die Völker sollten sich helfen.
Als der Krieg zwischen Cancros und Fenice ausbrach, sprachen die Urväter einen Fluch aus und schwächten die Kräfte der Kobolde, bevor sie die Völker mit einer magischen Barriere trennten und dann verschwanden. Zurückgelassen haben sie den Kobolden die Möglichkeit für die Fortsetzung des Krieges in unserer Welt und eine Legende über einen Herrscher, der kommen und die Völker wieder vereinigen wird.“
Als Emma von der Legende erzählte, rieb sie sich die Hände. Kinder, wenn ich damals schon gewusst hätte, welche Geschichte der jungen Emma Blair bevorstand… ich hätte vieles anders gemacht.« Am Ende ihrer Erzählung wird Nana leiser, ihr Ton fast traurig. Sie blickt auf ihre Hände und reibt eine runde Narbe auf dem runzeligen Handrücken.
Es ist klar, dass Nana für heute fertig ist. Sie lässt die Kinder mit einem warmen Bild einer sonnigen Welt zurück, die Emma anfänglich für ein Utopia hielt und die dann doch so vieles mehr war.

Die Kinder standen auf, sie wussten, wenn Nana am Ende einer Geschichte in dieser Stimmung war und ihre Narbe rieb, würde sie heute nicht mehr weitererzählen. Jan und Mia, diesmal an seiner Hand statt auf dem Arm, verließen als letzte den Rathausplatz.
Jan war an der Ecke noch einmal einen Blick auf Nana, bevor er sich umdrehte. Plötzlich meinte er einen schnellen Schatten aus dem Augenwinkel zu sehen. Blitzschnell dreht Jan sich zurück zum Rathausplatz  und …. stutzte. Wo war Nana? Eben saß sie doch noch auf der Band dort? So schnell konnte eine alte Frau nun doch wirklich nicht sein. Fast, als könne sie fliegen…

Fenice Katrina Lähn

Klappentext:
Die Reise beginnt … abseits des Regenbogens
Emma Blair ist die Tochter eines berühmten Schauspielers und hatte bislang nur ein einziges Ziel in ihrem Leben. Sie wollte eine erfolgreiche Journalistin werden und aus dem Schatten ihres prominenten Vaters treten.
Als sie jedoch hinter das Geheimnis ihres Mitschülers Sam kommt, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Sie reist in das magische Land Feliccima und gerät dort direkt zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Völker. Zwischen die Fenicis und die Cancros. Und wenn dann noch die Liebe anklopft, ist das Chaos vorprogrammiert.
(Quelle: Amazon)

Selbstverlag, Januar 2018
ISBN: 978-1-9768-4065-4
238 Seiten
Preis:  0,99€ eBook | 9,95€ Taschenbuch


Regenbogenreihe


Gewinnspiel

Platz 1
Signiertes Taschenbuch zu „Fenice – Abseits des Regenbogens“ und „Cancro – Im Schatten des Regenbogens“ (Teil 1&2)

Platz 2
E-Book Fenice& Cancro (Regenbogenreihe Sammelband 1)

Platz 3
E-Book Fenice – Abseits des Regenbogens

So geht’s
Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren.
Das Gewinnspiel läuft vom 03.09.2018 bis einschließlich 09.09.2018!
Gewinnspielveranstalter ist die Netzwerk Agentur Bookmark.

Die Gewinner  werden dann am 10.09.2018 im Tourplan auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

Tagesfrage:
Wie sieht die Welt der Kobolde in Deiner Vorstellung aus?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Cover: Katrina Lähn

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Thementage „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ von Audrey Coulthurst

Herzlich Willkommen zu den Thementagen zu
»Eine Krone aus Feuer und Sternen« von Audrey Coulthurst

Bisher gab es eine inspirierende Coveranalyse bei Lovin Books und ein sehr treffendes Moodbord bei Ina’s Little Bakery. Ich beschäftige mich heute mit unterschätzten Königinnen und Frauen unserer Geschichte.
Anlass für diese Themenwahl war Prinzessin Dennalaia, Protagonistin aus »Eine Krone aus Feuer und Sternen« . Als Zweitgeborene von Havenmont war schon kurz nach ihrer Geburt klar, dass sie als Preis für ein Bündnis mit Mynaria den Thronerben heiraten wird. In Vorbereitung auf ihre Aufgabe genießt die Prinzessin eine umfassende Bildung, etwas, was ihre schärfste Waffe über die Jahre immer mehr formt: ihre Intelligenz.
In Mynaria sind Frauen zu Dennalaias Leidwesen vor allem eines: zierendes Beiwerk. Nur wenige am Hofe Mynarias bemerken die Intelligenz und die Fähigkeiten der Prinzessin und noch weniger wissen Prinzessin Dennalaia zu dafür schätzen.

Ein Schicksal, dass viele Frauen unserer Geschichte mit Dennalaia teilten. Selten wurden Frauen in früheren Zeiten für ihre Fähigkeiten und ihre Intelligenz geschätzt – oft wurden sie verspottet oder mussten für ihr Wissen sterben. Dennoch gibt es einige Herrscherinnen und Frauen aus dem Volk, die ihren Platz in der Geschichte trotz aller Widerstände einnehmen konnten.

HILDEGARD VON BINGEN

Hildegard von Bingen wurde 1098 Bermerheim geboren und starb im hohen Alter von 81 Jahren 1179 im Kloster Rubertsberg bei Bingen. Wenn auch keine Herrscherin hatte die Nonne und Äbtissin großen Einfluss auf die Menschen ihrer Zeit. Als eine der wenigen oder vielleicht einzige Schriftstellerin, Universalgelehrte, Dichterin und Komponistin ihrer Zeit verfasste Hildegard von Bingen naturheilkundliche und medizinische Schriften, aber auch Werke über Ethik, Religion, Musik oder Kosmologie entsprangen ihrer Feder. Ihre Lehren sicherte Hildegard von Bingen gegen die gängige Meinung Frauen seien nicht aus eigener Kraft in der Lage theologische Kenntnisse zu erlangen ab, in dem sie sich auf Vision berief.
Außerdem predigte sie als erste Nonne öffentlich dem Volk die Umkehr zu Gott. Sie stand zudem mit vielen Würdenträgern ihrer Zeit im steten Briefverkehr und scheute sich nicht offene, auch mahnende Worte an Könige und Päpste zu richten.
Mehr über Hildegard von Bingen

Elisabeth I.

Elisabeth I., Tochter von Heinrich VIII., Erbin der Tudors, wurde 1533 in Greenwich geboren und starb 1603 in Richmond. Nach einigem hin und her in der britischen Thronfolge der Tudors wurde Elisabeth I., erst von der Thronfolge ausgeschlossen und wurde erst nach dem Tod von zwei Halbgeschwistern 1558, im Alter von 25 Jahren, zur Königin gekrönt. Bis zu diesem Punkt musste die junge Frau schon zu einem heimlich das Andenken an ihre enthauptete Mutter Anne Boleyn aufrechthalten und gleichzeitig öffentlich ihrem Vater folgen sowie ihren Glauben wechseln, um der Ungnade zu entgehen. Dabei schaffte sie es weder die katholische noch die noch junge protestantische Kirche über die Maßen zu verärgern.
Erst nach ihrer Körnung machte sie sich daran, die katholische Kirche zurückzudrängen und den Glaubenskrieg im eigenen Land langsam zu Ende zu bringen. Entgegen der Bräuche ihrer Zeit heiratete Elisabeth I. nie – obwohl es mehr als einen Freier und eine Verhandlung für eine Hochzeit gab. Unter der 44 jährigen Herrschaft von Elisabeth I. blühte England, trotz wirtschaftlicher Probleme am Ende, auf. Elisabeth I. hielt die eigene Kirche von den Einflüssen Roms fern, förderte Musik, bildende Kunst und Literatur, sie sprach sechs Sprachen fließend, musizierte und übersetzte antike Philosophen. Unter ihrer Herrschaft holte die britische Marine auf und stand der spanischen Marine nicht mehr lange in Schlagkraft und Siegen nach.
Mehr über Elisabeth I.

Katharina die Große

Katharina II., genannt die Große, wurde 1729 in Stettin geboren und starb 1796 in Sankt Petersburg. Sie ist die einzige Herrscherin, die in der Geschichtsschreibung den Beinamen „die Große“ erhielt. Geboren als Prinzessin von Anhalt-Zerbst wurde Katharina II. 1745 mit dem russischen Thronerben Peter III. verheiratet. 1762 starb die Zarin und Mutter von Peter III., für Katharina kam eine gemeine Besteigung des Throns aber schon lange nicht mehr in Frage.
Peter III. hegte eine Vorliebe für alles Preußische und beschäftigte sich lieber mit seinen Soldatenfiguren, als mit seiner Frau. Im Juli 1762 ließ sich Katharina mit Hilfe ihrer Unterstützer zur Zarin Ausrufen, während Zar Peter als abgesetzt erklärt wurde. Kurz nachdem er seine Abdankung akzeptierte kam Peter III. unter ungeklärten Umständen zu Tode.
Katharina II., die gerne musizierte und viele historische und politischtheoretische Werke las, nahm stets am religiösen Leben teil und brachte sich ein.
Nach dem Tod ihres Mannes lebte Katharina II. mehr oder weniger öffentlich ihr Leben mit diversen Liebhabern aus – schon ihr in der Ehe mit Peter III. geborenem Sohn wird nachgesagt, das Ergebnis einer Liebschaft zu sein. Ihr werden heute sechs Liebhaber nachgesagt, die zum Teil Väter ihrer Kinder sind.
Mehr über Katharina die Große

Das waren drei Abrisse zu den drei Frauen aus der Geschichte, die erst unterschätzt wurden und sich dann hervorgetan haben – mit mehr oder weniger grausamen und fragwürdigen Methoden zum Teil.

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DAS BUCH ZUR TOUR

Eine Krone aus Feuer und Sternen von Audrey Coulthurst

Klappentext:
Zwei mutige Heldinnen verweigern sich ihrer vorbestimmten Rolle

Freiheit? Für Prinzessin Denna ein Fremdwort. Von klein auf ist klar, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten wird, um den Frieden ihres Volks zu sichern, auch wenn sie in Mynaria ihre bei Todesstrafe verbotene Feuermagie verbergen muss. Die Schwester des Prinzen, Mara, kann über ihr Leben ebenso wenig verfügen wie Denna, doch Freiheit bedeutet ihr alles. Gegensätze ziehen sich an, und irgendwann geraten im Intrigennetz am Hof die Gefühle der zwei Prinzessinnen und Dennas Magie außer Kontrolle …
(Quelle: cbt)


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GEWINNSPIEL

Platz 1-2: Gewinne je 1x Print »Eine Krone aus Feuer und Sternen«

Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage: Gibt es eine Frau aus unserer Geschichte oder auch aus dem aktuellen Zeitgeschehen, die Du bemerkenswert findest?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


Die Thementage

27.08. – Lovin Books
28.08. – Ina’s little Bakery
29.08. – hier
30.08. – Liza’s Bücherwelt
31.08. – Bücherfarben
Cover: cbt

»AURA – Der Verrat« von Clara Benedict

Aurora der Verrat Clara Benedict

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»AURA – Der Verrat«
von Clara Benedict

Thienemann Verlag, Juni 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0242-8
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ HardcoverBestellen AmazonZum Verlag

Inhalt

Kann man einen Menschen manipulieren und ihn zwingen, sich selbst zu töten?

Nach den unglückseligen Ereignissen mit Jan und den anderen, die Former wie Hannah suchen, muss Hannah fliehen. Untertauchen. Um keinen Preis auffallen.
Unter falschen Namen verbirgt sich Hannah genau vor den Augen der Leute, die Former wie sie suchen: An der Akademie von Dr. Levander. Es gilt im gar keinen Preis auszufallen. Gar nicht so einfach, wenn ein Junge wie Raphael auftaucht und ein Wechselbad der Gefühle in Hannah lostritt.

Fazit

Emoji-Rätsel: Wie hat mir »AURA-Der Verrat« von Clara Benedict gefallen? ❤️😍😀👍❤️.

Ich bin leider nicht direkt zur Veröffentlichung zum Lesen der Fortsetzung von Clara Benedicts Trilogie um Hannah und die Former gekommen. Dafür habe ich es nun nicht mehr so lang hin, bis im Oktober 2018 das Finale der Trilogie erscheint!

Hannah macht sich & Raphael ist einfach toll

»AURA – Der Verrat« knüpft direkt an das Ende von »AURA – Die Gabe« an und ich war sofort wieder mittendrin. Durch die gewählte Erzählperspektive lässt Clara Benedict ihre Leser an den Gefühlen und Gedanken von Hannah teilhaben und ermöglicht es so, eine Nähe zu Hannah aufzubauen.
Was mich wirklich überrascht hat, war die Entwicklung von Hannah. Habe ich sie in »AURA-Die Gabe« noch als nervig naiv wahrgenommen, wird in »AURA – Der Verrat«  deutlich, dass Hannah sich entwickelt. Sie dreht sich nicht um 180 Grad und wird unglaubwürdig, aber sie lernt aus den schmerzlichen Erfahrungen, die sie mit Jan und seinen Freunden gesammelt hat.

Neben Hannah hat mir aber auch Raphael gut gefallen. Ein Junge, dem Hannah an der Akademie der Former begegnet und der bei der ersten Begegnung der beiden für einen großen Schrecken und Angst bei Hannah sorgt. Warum Hannah bei der Begegnung das Herz in die Hose rutscht, verrate ich an dieser Stelle nicht. 😉
Raphael ist toll, wie eine perfektere Version von Jan – undurchsichtig und mysteriös aber scheinbar um Hannah besorgt und sympathischer. Raphael hat beim Lesen viel Spaß gemacht, Clara Benedict hat dafür gesorgt, dass Hannah und ihre Leser den scheinbar finsteren Jungen mit den vielen Facetten Stück für Stück immer besser kennenlernen.

Nervenkitzel und Gefahr

Der Schreibstil von Clara Benedict ist toll auch in »AURA – Der Verrat«  wieder großartig. Knapp, präzise und einfach, aber nicht karg. Dadurch ergibt sich ein gewohnt gutes Lesetempo, das Clara Benedict mit einem sehr gut gelungenen Spannungsaufbau unterstützt. Ständiger Nervenkitzel und stets ein Hauch Gefahr sind zwei Begleiter von »AURA – Der Verrat«

»AURA – Der Verrat « von Clara Benedict ist eine grandiose Fortsetzung des Debüts der Autorin mit deutlicher Weiterentwicklung der Charaktere.  Wer gerne spannende Jugendromane liest und sich selber fragen möchte, wo die eigenen Moralvorstellungen anfangen und aufhören, sollte einen Blick auf »AURA – Der Verrat« von Clara Benedict werfen.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Clara Benedict

Die Autorin über sich auf clara-benedict.de: „Kaffeesüchtiger Workaholic mit einem Faible für Metal, Bücher und Videospiele.“

Clara Benedict ist vielseitig. Geboren wurde die Autorin 1981 und lebt heute mit Mann, drei Kindern und drei Katzen an der deutschen Weinstrasse.
Sie unterrichtet Deutsch und Musik, spielt in einer Rockband und hat stets zu wenig Zeit für zu viele Hobbys und Projekte. Clara Benedict liest viel, spielt Videogames, geht Geocachen, ist Teil der örtlichen Schauspielgruppe, macht Pole-Fitness und und und… Die Autorin flucht übrigens wie ein Rohrspatz, besitzt sehr (sehr!) viele Chucks und nennt ihr Auto „Capricorn“.

Website · Facebook

 

 


Weitere Meinungen zu »AURA – Der Verrat« von Clara Benedict

Traumbuchfänger (4/5)
Books and Cats (4/5)
Books have a soul (o.A.)


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Die AURORA-Trilogie

  


(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Cover: Thienemann- Esslinger Verlag

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Blogtour „Elfenwächter 03 – Weg der Magie“ von Carolin Emrich

Werbung | zeitliche Vorgabe

Gestern stellte Liza von Liza´s Bücherwelt die Länder und die Völker vor. Heute geht es vor allem um Elfen, Menschen und ihre spannungsgeladene Beziehung zu einander.

Vorturteile. Ängste. Begehrlichkeiten. Fake News.

Gründe für Spannungen zwischen zwei Wesen unterschiedlicher (natürlich auch gleicher) Herkunft gibt es viele – und oft ähneln sie sich.
Carolin Emrich greift in ihren Fantasytrilogie »Elfenwächter« mit den Spannungen zwischen den naturnahen, langlebigen Elfen und dem jungen, eroberungshungrigen, kurzlebigen Volk der Menschen nicht nur einen klassischen Konflikt des Genres auf, sondern irgendwie auch ein Dauerthema der menschlichen Gesellschaft.

Allein durch die Unterschiede der Lebensspannen kommt es in der phantastischen Literatur immer wieder zu blutigen Konflikten zwischen Elfen und Menschen.
Oft sind Menschen für die Elfen nur Kinder, die sterben, bevor sie Weisheit und Wissen erlangen können. Für Menschen sind Elfen eingebildete, fremdartige Wesen, die zu lange denken und zu wenig Handeln.

Carolin Emrich hat diesen grundlegenden Konflikt zweier so verschiedenen Völker noch durch typische menschliche Faktoren ergänzt: Machtgier, Vorurteile und Angst.
Unter den Menschen herrschen üble Gerüchte über die Elfen, sie sollen Dörfer angegriffen und Menschen umgebracht  habe. Ihrem rechtmäßigen König verweigern sie außerdem auch die Treue.
Zusammen mit Tris, der Protagonisten erfahren die Leser das ganze Ausmaß der Hetze gegen die Elfen – und die kleinlichen Gründe eines offiziell großen Mannes.
Hinter all dem Hass und der Angst steht nur der Wille eines Mannes und die Leichtgläubigkeit der Menschen, die nicht oder nur wenig hinterfragen und lieber das Unbekannte hassen und fürchten, als sich selbst mit den Elfen, ihren Nachbarn auseinanderzusetzen.

Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es 1x ein Printexemplar von Band 3 »Elfenwächter – Weg der Magie«.

Beantworte dafür einfach folgende Frage: Wie könnten Elfen und Menschen zueinander finden?

Teilnahmebedingungen
Das Gewinnspiel läuft bis zum 18.08.2018 und ist nur innerhalb Deutschland verfügbar. Am nächsten Tag wird dann ausgelost und die Gewinner im Kommentar benachrichtigt.
Verantwortliche hierfür ist Carolin Emrich, die Autorin des Buches.


Die Beiträge der Tour:

Lila Bücherwelten | Fuchsias WeltenechoBücherfarben | Lina´s Büchertraumwelt |
Liza´s Bücherwelt | Hier