Blogtour „Elfenwächter 03 – Weg der Magie“ von Carolin Emrich

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Gestern stellte Liza von Liza´s Bücherwelt die Länder und die Völker vor. Heute geht es vor allem um Elfen, Menschen und ihre spannungsgeladene Beziehung zu einander.

Vorturteile. Ängste. Begehrlichkeiten. Fake News.

Gründe für Spannungen zwischen zwei Wesen unterschiedlicher (natürlich auch gleicher) Herkunft gibt es viele – und oft ähneln sie sich.
Carolin Emrich greift in ihren Fantasytrilogie »Elfenwächter« mit den Spannungen zwischen den naturnahen, langlebigen Elfen und dem jungen, eroberungshungrigen, kurzlebigen Volk der Menschen nicht nur einen klassischen Konflikt des Genres auf, sondern irgendwie auch ein Dauerthema der menschlichen Gesellschaft.

Allein durch die Unterschiede der Lebensspannen kommt es in der phantastischen Literatur immer wieder zu blutigen Konflikten zwischen Elfen und Menschen.
Oft sind Menschen für die Elfen nur Kinder, die sterben, bevor sie Weisheit und Wissen erlangen können. Für Menschen sind Elfen eingebildete, fremdartige Wesen, die zu lange denken und zu wenig Handeln.

Carolin Emrich hat diesen grundlegenden Konflikt zweier so verschiedenen Völker noch durch typische menschliche Faktoren ergänzt: Machtgier, Vorurteile und Angst.
Unter den Menschen herrschen üble Gerüchte über die Elfen, sie sollen Dörfer angegriffen und Menschen umgebracht  habe. Ihrem rechtmäßigen König verweigern sie außerdem auch die Treue.
Zusammen mit Tris, der Protagonisten erfahren die Leser das ganze Ausmaß der Hetze gegen die Elfen – und die kleinlichen Gründe eines offiziell großen Mannes.
Hinter all dem Hass und der Angst steht nur der Wille eines Mannes und die Leichtgläubigkeit der Menschen, die nicht oder nur wenig hinterfragen und lieber das Unbekannte hassen und fürchten, als sich selbst mit den Elfen, ihren Nachbarn auseinanderzusetzen.

Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es 1x ein Printexemplar von Band 3 »Elfenwächter – Weg der Magie«.

Beantworte dafür einfach folgende Frage: Wie könnten Elfen und Menschen zueinander finden?

Teilnahmebedingungen
Das Gewinnspiel läuft bis zum 18.08.2018 und ist nur innerhalb Deutschland verfügbar. Am nächsten Tag wird dann ausgelost und die Gewinner im Kommentar benachrichtigt.
Verantwortliche hierfür ist Carolin Emrich, die Autorin des Buches.


Die Beiträge der Tour:

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Rezension »Elfenwächter 03 – Weg der Magie« von Carolin Emrich

Elfenwächter Weg der Magie Carolin Emrich

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»Elfenwächter 03 – Weg der Magie«
von Carolin Emrich

Sternensand Verlag, Augst 2018
978-3-0389-6000-3
328 Seiten
Preis:  3,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch

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Klappetext

Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters muss Avathandal seinen Platz im alten Rat der Elfenhauptstadt Havaris einnehmen. Eine Aufgabe, die er verabscheut, zumal die anderen Ratsmitglieder ihn nicht respektieren und nur bedingt seine Bemühungen unterstützen, die Magie des Elfenwaldes und damit seinen Clan zu retten. Auch Tris, die ihn begleitet, stößt an ihre Grenzen. Denn als Mensch kann sie sich in der Hauptstadt kaum frei bewegen und muss machtlos zusehen, wie Avathandal unter seiner Bürde zu zerbrechen droht und sich immer mehr von ihr entfernt.
Wird es ihnen unter diesen Umständen gelingen, beides zu retten? Die Magie des Waldes und ihre Liebe?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Endlich geht  weiter! Carolin Emrich nimmt ihre Leser nach dem spannenden Ende von »Elfenwächter – Weg des Krieges« wieder mit auf die Reise von Tris und Avanthal.
Und was soll ich sagen? Nachdem Carolin Emrich bereits in dem zweiten Band ihrer Trilogie eine Steigerung im Spannungsbogen aufweisen und sie mit dem Ende der Trilogie wieder  nachgelegt. Die Spannung steigt, einige Konfikte spitzen sich zu, andere werden gelöst.

Mit Tris habe ich im letzten Band etwas gehadert, diesmal hat mich die Protagonistin wieder auf ganzer Linie überzeugt. Sympathisch, authentisch und lebendig bereichern Tris und auch Avanthal das Finale der Elfenwächter. Neben den beiden Protagonisten gab es außerdem Wiedersehen mit alten Bekannten und auch Neue Begegnungen hat Carolin Emrich für ihre Leser wieder geschaffen.

Wie aus ersten beiden Bänden gewöhnt zeichnet Carolin Emrich mit ihrem angenehmen und lebendigen Schreibstil ein faszinierendes Bild ihrer Welt, die mich willkommen geheißen und gefesselt hat. Diesmal hebt die Autorin ihre Geschichte zusätzlich auf ein neues Level der Komplexität – ohne dabei kompliziert werden. Inhaltlich wird die Geschichte dichter, aber Carolin Emrich bleibt bei einer verständlichen, fesselnden Art der Darstellung.

»Elfenwächter – Weg der Magie« von Carolin Emrich ist das großartige Finale einer  phantastischen Geschichte, die  ihre Leser mit einem Schuss Romantik, Krieg, lebhafter Dialoge und Spannungsmomenten fesselt.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Autorin Carolin Emrich

Carolin Emrich wurde 1992 in Kassel geboren. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und hat früh angefangen auch erste eigene Geschichten zu schreiben. Aus der anfänglichen Fanfiction reifte die Idee für ihr Debüt und 2015 nahm die Autorin Projekt „Elfenwächter“ in Angriff.
Die gelernte Industriemechanikerin lebt mit ihrer Familie in Hessen.

 

 

 


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Die Elfenwächter-Trilogie

 


Weitere Meinungen zu »Elfenwächter – Weg der Magie« von Carolin Emrich

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (4/5)
♦ Bücherfarben (5/5)


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Was hört Deutschland?

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Gemeinsamkeiten sind spannend, Unterschiede auch.

Was hören die Bayern? Was die Berliner? Und wo sind Hörbuch-Ratgeber total angesagt?
Online Dienste sammeln Daten ihrer Nutzer – in diesem Fall des Hörbuchanbieters Audible sind es die Downloads je Bundesland, die verraten, was die deutschen Audible-Kunden 2017 so hörten. In dem Audible-Atlas hat der Anbieter auf einer Deutschlandkarte illustriert, was in den einzelnen Bundesländern gerne gehört wird.  Ich bin gespannt, wie gut meine Vorlieben zu meinem Bundesland Berlin passen!

Wie Berlin bin ich?

Screenshot Audiebe Atlas

Genre von oben links nach unten rechts: Biografien & Erinnerungen; Drachen, Schwerter und Magie; humoristische Romane; Lebensführungs-Ratgeber; Liebesromane; Psychothriller; Regionalkrimis; Science Fiction; Mystery und Verschwörung; Quelle: Screenshot, 12.08.2018, https://magazin.audible.de/audible-atlas/

Der erste Blick auf den Audible-Atlas zeigt, Berliner lieben scheinbar Biografien, mögen Lebensführungs-Ratgeber und haben ein Herz für Science-Fiction.
Scheinbar bin ich nicht ganz Berlin, was meine Genre-Vorliebern angeht. Eigentlich kein Wunder, ich lebe in Spandau und wir sind nie so ganz Berlin wie die Berliner und wollen das auch gar nicht.  😉
Immerhin eines der drei am meisten gehörten Genre in Berlin lese und höre ich tatsächlich gerne: Science-Fiction. Auch wenn ich hier bisher nicht auf die von Audible gelisteten Titel wie »Der Marsianer – Rettet Mark Watney« von Andy Weir oder »Flug 39« von Phillip P. Peterson zurückgegriffen habe, sondern mit Eifer die »Ganymed«-Trilogie oder »Behemoth 2333« Serie von Joshua Tree lese.

Die Küste ruft

Nachdem Audible-Atlas, sollte ich wohl umziehen. An der Küste ist die Vorliebe der Audible Kunden für Drachen, Schwerter und Magie deutlich größer als in Berlin. Titel wie »Harry Potter und der Stein der Weisen«, gesprochen von Rufus Beck, »Die Zwerge« von Markus Heitz und auch »Die Elfen«, Auftakt de großartigen Fantasy Epos von Bernhard Hennen finden hier mehr Gehör als in anderen Regionen Deutschlands.

Spannend finde ich, dass scheinbar in Bayern Regionalkrimis angesagt sind, die Sachsen gerne humortistische Romane hören und die Brandenburger eine Schwäche für Mystery und Verschwörungen haben.

Rezension »Die Rabenringe 01 – Odinskind« von Siri Pettersen

Odinskind Pettersen

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»Die Rabenringe 01 – Odinskind«
von Siri Pettersen

Arctis Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-0388-0013-2
624 Seiten
Preis: 15,99€ eBook | 20,00€ Hardcover

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inhalt

Der Wolfszahn um ihren Hals ist eine Lüge. Kein Wolf hat ihr den Schwanz abgerissen, sie hatte nie einen…

Hirka ist im Ymsland aufgwachsen, stets auf Reisen mit ihren Vater und nur seltenlänger als einige Wochen oder einen Winter sesshaft. Das Ymsland ist alles, was sie kennt.
Alles, was sie von anderen Ymlingen unterscheidet
ist die Narbe an ihrem unteren Rücken. Wo bei anderen der Schwanz beginnt, verunziert eine Narbe Hirkas Rücken.
Mit fünfzehn findet Hirka heraus, dass ihre Vergangenheit und die Narbe eine reine Erfindung sind. Sie ist ein Odinskind, ein schwanzloses Wesen, sie ist die Fäulnis, Untergang der Ymlinge.  Jetzt ist alles anders und

Fazit

Auftakt einer grandiosen Trilogie

Siri Pettersen stellt ihren Lesern am Anfang ihres mystischen Abenteuers die 15-jährige Hirka vor.
Abwechselnd mit Ratserben Rime  und dem zwielichtigen Urd lässt die Autorin Hirka die Geschichte um Angst, Hass und Intrigen erzählen.
Die junge Hirka wuchs bei ihrem Vater auf, sie zogen durch die Orte und sind nur selten länger als nötig an einem Ort geblieben. Erst seit einem Unfall ihres Vaters hat sich daran etwas geändert, die letzten Jahren hatten Hirka und ihr Vater in der Nähe des Dorfes Elveroa gelebt. Fluch und Segen für das junge Mädchen, ein Segen, weil die Leute sich an ihren Makel, der so ofensichtlich von den Ymlingen unterschied gewöhnten, Fluch, weil viele sie deswegen verachten.
Wo bei anderen Ymlingen ein langer Schwanz am unteren Rücken beginnt, klafft bei Hirka eine große Narbe. Wölfe haben ihr im Säuglingsalter den Schwanz genommen – so glaubt Hirka. Bis in ihrem 15. Herbst der Rabe aus Eisvaldr kommt und zum jährlichen Ritual ruft.
Plötzlich dreht sich für die junge Hirka die Welt, Vater ist nicht Vater und der Schwanz wurde ihr nicht genommen – sie hatte nie einen. Hirka ist ein Odinskind, die Fäulnis, ein schwanzloses Wesen, dessen Anwesenheit die Blinden aufrührt und das Ymsland in Gefahr bringt. So sagen es die Legenden.
Zu ihrem Glück hat Hirka den Ratserben Rime an ihrer Seite, junge Spross einer der zwölf mächtigsten Familien des Ymslands. Rime An-Elderin, der sich gegen die Erwartungen seiner Familie stellt und dabei eine Lüge aufdeckt, die das ganze Ymsland erschüttert.

lebendig, detailliert, authentisch, fesselnd, mitnehmend

Fesselnd baut Siri Pettersen eine vielschichtige, komplexe Geschichte um landesweite Verschwörungen, Gier nach Macht, schwarze Magie und politische Klüngel auf. Mit ihrem lebendigen Schreibstil erweckt die Autorin Hrika, Rime, Vettel, Ilume, Urd und all die anderen Figuren zum Leben. Dabei legt sie besonderen Fokus auf Hirka und Rime, die beide willensstark, mutig, eigensinnig und absolut beeindruckend sind. Sie haben ihre Herzen auf dem rechten Fleck, setzen sich für Hilfsbedürftige ein und sie sind beide sehr, sehr stolz.
Den beiden Protagonisten hat Siri Pettersen noch den Ratsherren Urd als ergänzende Erzählperspektive an die Seite gestellt – und damit gezeigt, dass sie auch Antagonisten beherrscht. Urd ist machtgierig, eingebildet und grausam – dabei glaubt er sich stets im Recht zu sein, sich zu nehmen, was ihm zusteht.

Neben den vielfältigen Charakteren, die viel Tiefe beweisen, muss auch der Schreibstil und die Übersetzung gelobt werden. Dagmar Mißfeldt und Dagmar Leidt haben Siri Pettersen aus dem Norwegischen übersetzt und diese farbenprächtige, aufregende, geniale Geschichte auf Deutsch lebendig werden lassen.

Ganz Klare Empfehlung

Spannungsgeladen, mitreißend, mit großartigen Charakteren bevölkert und durch einen bildhaften Schreibstil zum Leben erweckt – »Odinskind« von Siri Pettersen ist der grandiose Auftakt einer vielversprechenden Trilogie und eine absolute Empfehlung für Leser kunstvoller Fantasy und Fans von großen Werken wie »Herr der Rinde« von Tolkien oder »Das Lied von Eis und Feuer« G.R.R. Martin.
Ich habe jede Minute beim Lesen geliebt und freue mich schon sehr auf Band 2 »Fäulnis«, der Ende Januar 2019 erscheint.

Bewertung

5 von5 plus bienchen

5 von 5 mit Bienchen

AUTORIN

Siri Pettersen wurde am 28. Oktober 1971 in Finsnes, Norwegen geboren. Die Autorin, die mit einer überlaufenden Fantasie geboren wurde, war immer kreativ tätig, ob Web Design, Comics, Illustrationen oder Texte, Siri Pettersen wollte sich ausdrücken.
Bevor sie sich dem Schreiben Vollzeit widmete, arbeitete Siri Pettersen lange Zeit als Art Director.
2002 gewann der Kreativkopf den norwegischen Comic Wettbewerb „Anticlimax“.

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Weitere Meinungen zu »Die Rabenringe – Odinskind« von Siri Pettersen

Word of Books and Dreams (o.A.)
Booknerds by Kerstin (o.A.)
Bücherfarben (o.A.)

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Rezension »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra

Cecilia Anna Nigra

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»Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen«
von Anna Nigra

A TREE & A VALLEY Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-9473-5706-2
399 Seiten
Preis: 5,99€ eBook | 13,99€ Taschenbuch

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Klappentext

Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.

Einen Fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa!
Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden.
Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Prinz Noran aber nicht nur gutaussehend, sondern auch charmant und liebevoll. Doch auch sein temperamentvoller Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein ungeduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden …
(Quelle: A TREE & A VALLEY Verlag)

Fazit

Zwei Prinzen und eine Braut

Wer das Setting ist klassisch: Das Mädchen vom Land soll den Thronerben heiraten. Der hat einen Bruder, beide  könnten nicht unterschiedlicher sein und beide erobern Cecilias Herz.
Anna Nigra hat sich des allzu bekannten Settings  angenommen und zu ihrer eigenen Geschichte gemacht.

Mit Cecilia, Thronerbe Noran und dessen Bruder Elias hat Anna Nigra drei solide Protagonisten geschaffen, die eine spannende und vor allem glaubhafte Dreiecksbeziehung abgeben – Cecilia verbindet etwas mit beiden Prinzen, jeder bringt eine andere Saite in ihr zum Klingen.
Garniert mit den Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, die Cecilia mit ihrer Unentschlossenheit und Verliebtheit in beide Prinzen auslöst, mausert sich die bekannte Grundidee zu einer kurzweiligen Geschichte.

Leider berhindern einige Längen voller Deatils aus dem royalen Alltag einen mehr als moderaten Anstieg der Spannung. Das Potential der politischen Ränkespiele wird zu Gunsten von Make Up und Kleiderwahl verschenkt und unweigerlich musste ich immer wieder an »Selection«  von Kiera Cass denken. In den letzten Kapiteln zeigt Anna Nigra dann aber, dass sie mehr kann als lebendige, aber langweilige, Kapitel über Make Up zu schreiben. Mit einem Mal zieht das Erzähltempo an, die Spannung steigt und Anna Nigra lässt ihre Leser mit einem gemeinen Cliffhanger auf den nächsten Band warten. Von den letzten Kapiteln wünsche ich mir in der Fortsetzung mehr.
Aber auch von den kleinen, zarten Liebesszenen möchte ich mehr. Die gelingen Anna Nigra wirklich gut. Betont durch ihren angenehmen, flüssigen Schreibstil zaubert sie hier süße Momente, die ans Herz gehen und Spaß machen.

Ein stilistisches Mittel hat Anna Nigra übrigens perfekt in Szene gesetzt. Zu Anfang und Ende lässt die Autorin den Prinzen zu Wort kommen, der Cecilia wirklich liebt. Aber welcher Prinz ist es?

Eine Empfehlung

»Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra ist ein Debüt mit Stärken und Schwächen. Die Geschichte um Cecilia, Noran und Elias ist eine Empfehlung für alle, die sich in den Banalitäten des royalen Alltags ergehen können, Geschichten um Prinzessinnen und Prinzen lieben und sich für eine gute Dreiecksbeziehung begeistern können.

Bewertung

3 von 5

AUTORIN

Anna Nigra wurde 1990 in Celle geboren. Sie lebt mit Partner und Sohn in der Nähe von Hamburg, wo sie oft mit Freunden auf der Terasse zu finden ist, wenn sie nicht gerade liest oder schreibt. »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« ist das Debüt der Autorin unf Auftakt romantischen Reihe um Cecilia.

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Weitere Meinungen zu »Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen« von Anna Nigra

nichtohnebuch (o.A.)
Ella Woodwater (o.A.)
Bücherfarben (5/5)
Sunnys Bücherschloss (9/10)

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Rezension »Die Weltportale« von B.E. Pfeifer

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»Die Weltportale – Band 1«
von B.E. Pfeifer

Sternensand Verlag,  Juli 2018
ISBN: 978-3-9068-2992-0
624 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 16,95€ Hardcover

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Klappentext

»Du musst dich nicht vor den Schatten fürchten. Ein Schatten bedeutet nur, dass hinter dir ein Licht brennt.«
Eleonora lebt in einer Welt, die einst durch magische Portale mit anderen Welten verbunden war. Als Tochter eines Magiers und einer Elfe vereint sie zwei unterschiedliche Kräfte, ist mächtig und gehört doch zu keinem Volk. Mit der Aufnahme auf die Akademie der Magie erhofft sie sich nicht nur, ihre Kräfte unter Kontrolle zu bekommen, sondern auch, endlich akzeptiert zu werden.
Als sie jedoch von einem mysteriösen Schatten angegriffen wird und hinter ein lange gehütetes Familiengeheimnis kommt, ist die anfängliche Ablehnung ihrer Mitschüler ihr geringstes Problem. Wird es ihr gelingen, ihre Welt vor der Dunkelheit zu bewahren?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

So kann ich mich irren

Das erste Mal habe ich auf einer Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse einen Auszug aus
»Die Weltportale« von B.E. Pfeiffer gehört. Und ich muss sagen, an diesem Abend war ich nicht direkt Feuer und Flamme. Die ausgewählte Szene fühlte lang, zäh und nicht fesselnd an. Neugierig war ich natürlich trotzdem, C.M. Spoerri hat ein Händchen für gute Geschichten und ich wollte wissen, warum sie sich entschieden hat »Die Weltportale« zu verlegen.
Und was soll ich sagen? Was auch immer an diesem einen Abend im März 2018 mit mir los war: ich habe mich geirrt. »Die Weltportale« von B.E. Pfeiffer ist großartig.

lebendig, detailliert, authentisch

B.E. Pfeiffer hat einen sehr einnehmenden Schreibstil, der von Seite eins an gefangen nimmt und mich mit einem enormen Tempo durch die Geschichte getragen hat. Einfach, flüssig und bildhaft, verwoben zu einer harmonischen Symphonie erzählt B.E. Pfeiffer mit ihrem Schreibstil die Geschichte von Eleonora.
»Die Weltportale« beginnt undurchsichtig und dadurch sehr spannend, die Leser lernen Eleonora, Tochter zweier Völker, kennen und in meinem Fall lieben. Die junge Protagonistin ist gut ausgearbeitet, lebendig, detailliert, authentisch – manchmal auch etwas sprunghaft.  Außerdem ist sie stark, als Tochter eines Magiers und einer Elfe erfährt sie oft Abneigung, eckt an und bleibt doch sie selbst. Auch auf der Magieschule, auf der doch endlich alles anders werden sollte, hat Eleonora mit Abneigung zu kämpfen. Dennoch findet sie endlich Freunde, die zu ihr halten und hinter ihr stehen – auch wenn sich mancher Anfang schwierig gestaltet und B.E. Pfeiffer hier Freunde und Feinde oft nahe nebeneinander stellt.

Neben Schreibstil und Charakteren muss auf der Aufbau der Geschichte gelobt werden. Langsam lässt B.E. Pfeiffer sich die Geschichte von Eleonora zusammen mit den Charakteren entwickeln, auch auf Seite 600 gibt es noch neues über Eleonora zu erfahren. Geschickt fügt die Autorin außerdem die Legenden und die Geschichte der Welt in ihren Erzählfluss ein, es gibt viel zu lernen, ohne sich dabei zu langweilen. Und während man gerade alles entdeckt, von Kapitel zu Kapitel rast und unbedingt, UNBEDINGT wissen will, wie es wohl weiter geht, kommt etwas, was B.E. Pfeiffer bestens beherrscht: das Ende. Ohne zu viel zu verraten: ICH HOFFE ES GEHT BALD WEITER.

Eine Empfehlung

»Die Weltportale« von B.E. Pfeiffer ist ein magisches High Fantasy Highlight. Eine klare Empfehlung für Leser, die Magie mögen, Geschichten um Freundschaft lieben, sich für authentische Charaktere begeistern und für Fantasy brennen.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

AUTORIN

Bettina Pfeiffer wurde 1984 in Graz geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Baden bei Wien.
Die Autorin dachte sich schon immer gerne Geschichten aus, gerade zu ihrem zahlenorientierten Job als Knozerncontrollerin ein wichtiger Ausgleich.  Schließlich begann B.E. Pfeiffer, die auch ausgebildete Yoga- und Kinderyogalehrerin ist, ihre Geschichten aufzuschreiben und mit der Welt zu teilen.

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Weitere Meinungen zu »Die Weltportale – Band 1« von B.E. Pfeiffer

Eine Bücherwelt (o.A.)
Thoras Bücherecke (5/5)
Lizas Bücherwelt (o.A.)
Seductive Books (o.A.)
Der Panda liest. (Facebook Beitrag)

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Fantasy aus dem Sternensand Verlag

  


GEWINNSPIEL

Weltportale-300x300

Gewinnspiel um ein unsigniertes Taschenbuch

So geht’s
1) Beantworte die Frage in der Facebook Veranstaltung und sammle ein Los.
2) Sammel Zusatzlose durch Aktiv-Sein in der Facebookveranstaltung.

Los-Frage:
Heute ist Dein erster Tag als Schüler/in an der Magieschule. Leider besteht der Lehrer darauf, dass sich alle neuen Schüler/innen mit einem Satz vorstellen. Wie stellst Du Dich Deinen Mitschülern vor?

Teilnahmebedingungen
Du bist mindestens 18 Jahre alt oder hast die Zustimmung Deines Erziehungsberechtigten und wohnst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Ausgelost wird unter allen Teilnehmern, die die Bedingungen erfüllt haben, per Zufallsprinzip. Im Gewinnfall haben die Gewinner 24 Stunden Zeit, sich zu melden, bevor der Gewinn verfällt. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn kann nicht umgetauscht und nicht in bar ausgezahlt werden. Keine Haftung auf dem Postweg.
Mitmachen kannst Du noch bis zum 27.07.2018. 11:59h.

Veranstalter ist der Sternensand Verlag

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Rezension »New Arc« von Nicole Obermeier

New Arc Blogtour

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»New Arc«
von Nicole Obermeier

Zeilengold Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9469-5511-5
408 Seiten
Preis: 4,99€ eBook | 14,99€ Taschenbuch

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Inhalt

50 Jahre ist der Krieg nun her, das Umland unbewohnbar und nur New Arc ist sicher. So lässt es zumindest die Oberschicht von New Arc verlauten.
Als Caitlyn bei Chronist Lennart in die Ausbildung geht, kommt sie nicht nur dem Erbe ihrer toten Mutter immer näher, sondern auch dem jungen Chronisten mit den traurigen Augen. Je mehr sich Caitlyn in Lennart, desto näher kommen sie gemeinsam einem dunklen Geheimnis auf die Spur, das ganz New Arc zerstören kann.

Fazit

Was bei »New Arc« von Nicole Obermeier nach einer Dystopie mit Liebesgeschichte klingt, ist vielmehr eine Liebesgeschichte vor einem dystopischen Hintergrundrauschen. Ich lese gerne Dystopien und an diese hier bin ich mit hohen Erwartungen rangegangen. Leider  wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und das Potential nicht ausgeschöpft.
Nicole Obermeier hat viele gesellschaftliche Themen einer Dystopie wie Machtmissbrauch, Armut, Sklaverei und andere angerissen, aber keines davon konsequent zu Ende gebracht. Viel mehr lag der Fokus auf der Liebe zwischen Caitlyn und Lennart, die durch vorhersehbare Komplikationen enger zusammenrücken sollten.

Leider hat mich aber auch die Liebesgeschichte nicht berührt und die Charaktere nicht erreicht. Sie wirkten sehr gestellt und oberflächlich. Wie zwei Schausteller, die in einem anderen Setting, einem anderen Plot besser aufgeblüht wären.

Gefallen hat mir der Schreibstil von Nicole Obermeier. Auch wenn mich der Hintergrund und die Charaktere erreicht haben, versteht die Autorin ihr Handwerk und weiß, wie sie Worte lebendig werden lässt. Einfach, flüssig und in einem angenehmen Tempo lässt Nicole Obermeier sich die Geschichte von New Arc aufbauen und hat mich trotz allem bis zum Ende mitgenommen.

»New Arc« von Nicole Obermeier ist keine Dystopie sondern eine Liebesgeschichte mit dystopischen Elementen. Und kann Leser, die nicht auf eine Dystopie fixiert sind sicher begeistern.

Bewertung

2 von 5 Bücher

2 von 5

 

Autorin

Nicole Obermeier  wurde 1988 in Leipzig geboren und studierte Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden Thüringens und arbeitet als Bibliothekarin. Ihre Liebe zu Büchern pflegt die Autorin nicht nur im Beruf, sondern auch in der Freizeit. Bei langen Waldspaziergängen, Autofahrten und dem Musikhören kommen ihr die Ideen für ihre Bücher.

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Weitere Meinungen zu »New Arc« von Nicole Obermeier

Trallafittibooks (o.A.)
Schwarzbuntgestreift (o.A)
Corinnas World of Books (o.A.)
Bookwormdreamers (4/5)
Mohinis und Greys Bookdreams (4/5)
Charleens Traumbibliothek (4/5)

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Mehr von Nicole Obermeier

  


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Rezension »Heliopolis – Magie aus ewigem Sand« von Stefanie Hasse

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»Heliopolis – Magie aus ewigem Sand«
von Stefanie Hasse

Loewe Verlag, Juli 2018
ISBN: 978-3-7320-1254-1
464 Seiten
Preis: 9,99€ eBook | 16,95€ Hardcover

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Klappentext

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.

Dort soll die sechszehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen?
In ihrem spannenden Doppel-Drama um Akasha und Hailey entführt Stefanie Hasse ihre Leserinnen erneut in eine Welt voller Magie, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint.

Magie aus ewigem Sand ist der erste Band eines rasanten Romantasy-Zweiteilers von Top-Bloggerin Stefanie Hasse.
(Quelle: Loewe Verlag)

Fazit

(plötzlich) Mittendrin statt nur dabei

In »Heliopolis – Magie aus ewigem Sand« stürzt Autorin Stefanie Hasse ihre Leser direkt in ihre Welt. An der Seite von Prinzessin Akasha lernen die Leser zuerst die herrschaftliche Welt von Heliopolis kennen. Akasha steht kurz vor ihrem Initiationsritual, das sie zu einer vollwertigen Erwachsenen ihrer Gesellschaft macht und offenbart, welchem der acht Häuser sie angehören und welche Magie sie wirken wird – Gefühle beeinflussen, Täuschungen hervorrufen, Zeit beeinflussen, gestaltwandeln,…
Doch dann passiert das Schlimmste: Akasha erhält keine Magie, keine Gabe. Sie rutscht auf einen der untersten sozialen Ränge, ihr privilegiertes Leben ist vorbei, die Hochzeit mit ihrem Freund und Verbündeten Riaz nun unmöglich.
Akasha hat nun nur noch eine einzige Möglichkeit, um ihre Zukunft wieder zu sichern und dafür muss sie auf die Erde reisen.

Hier lernt der Leser die Schülerin Hailey kennen. Sie hat ein ganz normales Leben – mal läuft es besser, mal schlechter – eine tolle Familie mit Macken und einen guten besten Freund. Nur ihre Blackouts, die sind ungewöhnlich. Und die setzt Stefanie Hasse geschickt ein, um die Neugier ihrer Leser zu wecken, sie zu verwirren (aber auf die gute Art!) und die Spannung zu heben.
Was bedeuten die Blackouts? Wann treffen Akasha und Hailey aufeinander? Was hat der Neue auf ihrer Schule damit zu tun? Wie hängt das alles zusammen? Stefanie Hasse hat ein Händchen dafür ihre Leser durch die Geschichte zu führen, sie mit Fragen zurück- aber nicht daran verzweifeln zu lassen.

Stärken und Schwächen

Gut gefallen habe mir Weltenbau und Komplexität der Geschichte. Weniger gut weg kommen bei mir die Charaktere  -außer Akasha. Riaz, Dante, Hailey – zu drei waren da, haben ihre Rolle erfüllt, waren aber nicht präsent. Man erfährt irgendwie nicht so viel über sie.
Ganz anders Akasha, sie ist eine mutige, starke junge Frau, die mir beim Lesen viel Spaß bereitet und mich abgeholt hat.
Gepunktet hat Stefanie Hasse aber vor allem mit dem komplexen Weltenbau, ihrem Händchen für den Spannungsaufbau und die Auflösung all meiner offenen Fragen, die mich wirklich überrascht hat. Am Ende war ich erstmal ziemlich baff! Unterstützt wird all das noch durch den Schreibstil von Stefanie Hasse, er ist locker, lebendig, detailliert und frech. Perfekt für einen kurzweiligen Lesenachmittag.

Eine Empfehlung

»Heliopolis – Magie aus ewigem Sand« von Stefanie Hasse ist eine Empfehlung für alle Leser, die es kurzweilig, phantastisch-romantisch mögen. Spannend spinnt die Autorin ein Abenteuer rund um Magie, Intrigen, Kämpfe und die Liebe.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Stefanie Hasse

© Foto: privat

Stefanie Hasse lebt zusammen mit ihrer lesebegeisterten Familie in Süddeutschlands. Wenn sie nicht gerade eigene Werke verfasst, bloggt die Autorin zusammen mit ihrem Mann über Bücher.
2015 fand das Debüt von Stefanie Hasse, die Darian & Victoria -Trilogie ein zu Hause bei Impress und seither versorgt die Autorin ihre Leser stets mit neuen romantisch-phantastischen Abenteuern.

Website · Facebook · Buchblog

 


Weitere Meinungen zu »Heliopolis – Magie aus ewigem Sand« von Stefanie Hasse

Biancas Bücherhimmel (5/5)
Lovin Books (5/5)

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Häufig verkannt und verharmlost: Co-Abhängigkeit

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Was ist CO-ABHÄNGIGKEIT?

Co-Abhängigkeit ist ein sozialmedizinisches Konzept, nach dem Bezugspersonen eines Suchtkranken dessen Sucht durch ihr Tun oder ihr Unterlassen fördern oder darunter leiden. Das Verhalten von Co-Abhängigen enthält seinerseits Sucht-Aspekte.
Darüber hinaus bezeichnet Co-Abhängigkeit auch ein Verhalten von Menschen mit einer Beziehungsstörung, bei der sie sich ganz allgemein von anderen Menschen abhängig machen – unabhängig von einem bestimmten Menschen.  Bisher ist umstritten, ob Co-Abhängigkeit als abhängige oder gemischte Persönlichkeitsstörung eingestuft werden kann.

LEXI – (CO-)Abhängig?

Dass Lexi drogenabhängig ist, verrät schon der Klappentext von »Clean«. Aber ist sie auch co-abhängig?
Abhängige Verhalten sich typischerweise manipulativ, Süchtige tun alles, um ihre Sucht weiter ausleben zu können. Dafür nimmt der Süchtige auch Hilfe von Dritten in Anspruch – Freunde, Familie, Arbeitskollegen,… Co-Abhängige haben dabei ganz eigene Motive den Süchtigen zu unterstützen. Das verhalten der Co-Abhängigen ist eine Form der Abwehr eigener ängstigender Bedürfnisse und Gefühle. Sie machen den Süchtigen häufig zum Mittelpunkt ihres Lebens und erfahren dafür zunächst Anerkennung. Oft nehmen sie diese Rolle bis zu völligen Selbstverleugnung ein und können bis zur Selbstaufgabe, Überschuldung oder ähnlichem in ihrer Rolle aufgehen.

Lexi und Kurt führen ein Paradebeispiel einer Beziehung mit Co-Abhängigkeit. Sie ist 16, er über 20 als sie sich kennenlernen und eines bekommt Lexi ganz schnell mit: Kurt nimmt viel häufiger und viel härtere Drogen, als sie es bisher kennengelernt hat. Und seit seine Eltern Kurt den Geldhahn zugedreht haben, ist immer häufiger Lexi, die „nur mal ausnahmsweise“ oder „wirklich nur noch dieses Mal“ die Kreditkarte zückt, um Kurts Drogen zu bezahlen. Auch als er es sich mit einem Drogendealer verscherzt, ist es Lexi. die dafür gerade stehen muss.
Und ist man ehrlich, sie tut es gerne. Sie genießt die Aufmerksamkeit von ihm, das Gefühl gebraucht zu werden und manchmal träumt sie auch davon, dass sie zusammen clean werden. Letztendlich stellt Lexi ihre eigenen Bedürfnisse aber immer wieder hinter Kurts Erwartungen oder dem, was sie als Kurs Erwartung einstuft, an.
Erst die Therapie zeigt ihr, was die Auslöser für ihr Verhalten sind und wie sie bewusst damit umgehen und dagegen steuern kann.

Die Auslöser für Co-Abhängigkeit ist sind so unterschiedlich wie Menschen selbst. Oft ist es Vernachlässigung in der Kindheit, emotionaler oder körperlicher Missbrauch, Mobbing,.. Es gibt so viele Faktoren, die zu Angst vor Ablehnung, dem Verlassen werden, Einsamkeit, Isolation und geringem Selbstwert führen, dass es nicht DEN einen Auslöser für eine bestimmte Entwicklung der komplexen menschlichen Psyche gibt.

Wege aus der Co-Abhängigkeit & Kritik

Der Begriff der Co-Abhängigkeit ist in der klassischen Suchrforschung bisher nicht klar definiert und noch umstritten. Angehörige werden über die Bezeicnung „co-abhängig“ oft als Schuldige oder Täter diffamiert, in dem sie suchtfördendes Verhalten an den Tag legen – zum Beispiel die Arbeit des alkoholkranken Kollegen mitmachen, das Kind bei einem Rausch in der Schule entschuldigen, den Partner mit Geld für Drogen versorgen.
Ein Weg raus aus der Co-Abhängigkeit schließt üblicherweise eine Therapie des suchtkranken Partners ein sowie eine eigene Therapie ein – oder die Trennung, wenn der Partner nicht bereit ist diesen Weg zu gehen.

Hilfe: CoDA Deutschland


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Clean Juno Dawson

Carlsen Verlag, Juni 2018
ISBN: 978-3-5515-8382-6
400 Seiten

Preis:  9,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

Lexi ist reich, cool, ein It-Girl – und heroinsüchtig. Nach einer Überdosis landet sie in der Clarity-Klinik. Ihr Entzug ist hart, die Therapie schier unerträglich, vor allem die Treffen mit den „Mitinsassen“: Aufputschmittel-Junkie Saif, Trans-Mädchen Kendall, Guy mit der Zwangsneurose, Bulimikerin Ruby, Ex-Kinderstar Brady. Doch ausgerechnet diese fünf werden zu echten Freunden. Und Brady vielleicht mehr. Lexi öffnet sich vorsichtig, beginnt ihr zerstörerisches Leben zu hinterfragen. Aber ist ein anderer Weg überhaupt möglich?

Zur Rezension

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Cover: Carlsen Verlag
Banner: © Authors Assistant

Blogtour „Fatebound“ von Bjela Schwenk

Herzlich willkommen An Tag 2 der Blogtour zu
»Fatebound« von Bjela Schwenk

Gestern gab es bei Charleen’s Traumbibliothek um die Vorstellung von Fatebound, heute geht es um den Bund der Diebe, die 13. Gilde.

Auf dem Pferd zu schlafen ist verdammt unbequem und wackelig. An einem Baum angelehnt zu schlafen ist zwar nicht wackelig, aber auch verdammt unbequem. Gedanklich und mit schmerzenden Rücken, den sie nie zugeben würde, zugeben darf, starrt Thea finster auf die vier Gestalten, die vor ihr auf der Straße nach Failin laufen.
Nicht zum ersten Mal in den letzten Tagen verflucht die junge Diebin ihren Vater, den Sadi der schwarzen Gilde. Gut, sie wollte ihm die Führung über die Gilde abnehmen – sie ist immerhin schon 23! – und seine Anerkennung erlangen. Sie hat ihn auch um eine Prüfung gebeten, aber wer konnte ahnen, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben einen Zweikampf verlieren würde? Und musste ihr Vater sie wirklich hinter ihrer Gegnerin hinterher schicken? Für ein ganzes Jahr? Und hätte er es ihr nicht wenigstens selber sagen können anstatt Said zu schicken? Said, der sie immer so intensiv mustert, dessen Blick zu brennen scheint, wann immer er sie ansieht.
Als der blonde Ritter vor ihr stehen bleibt, hält Thea ihr Pferd an. Die anderen haben bemerkt, was sie schon vor einigen hundert Metern gesehen hat. Diebe. Die Grauen. Feinde. Es sind viele, aber Thea ist sich sicher, gegen alle alleine bestehen zu können. Sie war immer die beste im Kampf, keiner in der Gilde konnte sie schlagen. Nicht, seit ihre Mutter gestorben ist und ihr Vater sie nicht mehr ansieht. Seitdem trainiert Thea wie besessen, sie will, dass ihr Vater sie sieht, sie ansieht und wirklich SIE sieht, nicht eine Version ihrer toten Mutter. Er hat sie so lange nicht mehr wirklich angesehen…
Die anderen setzen sich wieder in Bewegung, sie haben erkannt, dass die Grauen sie schon gesehen haben und es keinen Weg an ihnen vorbei gibt.
Die Kleine, die Thea im Kampf als erste überhaupt besiegt hat, schreitet weiter aus und macht eine Geste. Die Geste! Verdammt, das kleine Mädchen zeigt den Grauen doch tatsächlich das geheime Erkennungszeichen der schwarzen Gilde! Ist das Gör eigentlich von allen guten Geistern verlassen? Fassungslos und wütend zückt Thea ihre Wurfmesser, bevor irgendjemand reagieren kann hat sie die ersten Diebe der grauen Gilde ausgeschaltet. Wenn sie entkommen und das geheime Zeichen kennen, ist die schwarze Gilde in Gefahr.
Theas Körper übernimmt, sie hat so oft gekämpft – auf dem Boden, zu Pferd, mit verbunden Augen, Einhändig mit Lanze, Schwert, Messer, Axt, Bogen… Sie hat so lange trainiert, bis sie niemand mehr besiegen konnte. So lage trainiert, bis ihr Körper sich von alleine dreht, wendet, zusticht, wirft und ausweicht. Ihre Bewegungen sind schwarze Schatten, sie bewegt sich schnell und sicher, einer nach den anderen von den Grauen unterliegt ihr.
Thea will gerade die Verfolgung der geflohenen -Feiglinge! Die Grauen sind Feiglinge!- Diebe der grauen Gilde aufnehmen, als sich der Ritter in ihren Weg stellt. Er ist ein Schwächling! In der rauen Welt der Diebe, in der man in der Unterstadt den Adeligen heimlich die Geldbörse vom Gürtel schneidet und in der Oberstadt hart mit den Adeligen verhandelt. In der strengen Hierachie werden Fehler übel bestraft und Ungehorsam nicht geduldet.
Von den vier Gefährten auf dem Weg vor ihr hätte keiner in der Unterstadt überlebt, da ist sich Thea sicher. Als sich die Gruppe wieder in Bewegung setzt, treibt Thea ihr Pferd an. Noch ist ihr Vater ihr Said und sie schuldet ihm Treue. Noch muss sie seinem Wort folgen und die Gruppe verfolgen.

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Die Bücher zur Tour

Fatebound Bjela Schwenk  Fatebound 2 Bjela Schwenk

 


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Gewinnspiel


Platz 1: Wunschbuch aus dem digitalen Programm des Arena Verlags + handgemalte Zeichnung von Autorin Bjela Schwenk
Platz 2 -3: handgemalte Zeichnung von Autorin Bjela Schwenk

Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage: Hat ein Vater, der den Anblick seiner Tochter nicht mehr erträgt, Anspruch auf ihre Loyalität?

Teilnahmebedingungen
– Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
– Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
– Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
– Keine Haftung für den Postversand
– Versand der Gewinne innerhalb Deutschland/Österreich
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
-Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung unter allen Teilnehmern. Ist das Gewinnspiel mit einer Aufgabe verknüpft, kommen ausschließlich diejenigen Teilnehmer in die Verlosung, welche die Aufgabe korrekt durchgeführt haben.
– Das Gewinnspiel läuft vom 20.07.2018 – 29.07.2018 um 18.00 Uhr
– Der/Die Gewinner erklären sich damit einverstanden, dass seine Email Adresse bzw. Anschrift an den weitergeleitet wird, damit dieser die Gewinne versenden kann.
– Die angegebenen Daten werden nur zur Übermittlung der Daten gespeichert. Danach werden alle Kontaktdaten gelöscht.
– Sollte der/die Gewinner/in sich nicht innerhalb von 48 Stunden, nach Bekanntgabe der Gewinner, melden, wird neu ausgelost.


Stationen der Blogtour

20.07. – Buchvorstellung  – Charleen’s Traumbibliothek
21.07. – Bund der Diebe, Die Diebin  – hier
22.07. –  Charaktervorstellung zu Tkemen und Elais – Büchersalat
23.07. – Charaktervorstellung zu Kaya und Haku – Letannas Bücherblog

24.07. – Interview mit Lord Eisen – Büchersalat
25.07.  – Tribunal der Elfen – Buchfresserchen
26.07. – Interview mit der Autorin – Elchi’s World of Books & Crafts


Cover: Arena Verlag