BLOGTOUR „Erellgorh – Geheime Pläne“ von Matthias Teut

Banner ErellgorhHerzlich Willkommen zu Beitrag eins von Tag 3 der Blogtour zu „Erellgorh – Geheime Pläne“ von Matthias Teut

Gestern ging es bei Charleens Traumbibliothek um die Protagonisten und bei Claudis Gedankenwelt um das wunderschöne Erellgorh. Heute geht es um die Prophezeiung.
Folgende kurze Fanfiction ist meine Version der Entstehung der Prophezeiung und ihrer Interpretation. Sie ist frei erfunden, lediglich die Prophezeiung selbst ist aus der Geschichte von Matthias Teut übernommen.

Die Prophezeiung

Irgendwo in Jukahbajahn, unbekanntes Zeitalter

Meine Umgebung ist ebenso dunkel wie mein Umhang und die Kapuze, die ich mir über den Kopf gezogen habe. Obwohl mein Gesicht in den Schatten liegt und damit, wie in der Einladung gefordert, verborgen ist, habe ich mir zusätzlich eine Maske aufgesetzt. „Absolute Anonymität zum Schutz aller Beteiligten“ hieß es in der magischen Nachricht, die vor genau sechs Mondzyklen zu der Stunde zwischen Tag und Nacht, in der keine Lebensform oder Gegenstand einen Schatten wirft, plötzlich in der Luft brannte und fast verging, bevor ich alles gelesen hatte.
Die Anweisungen waren kurz und knapp: Es galt die eigene Anonymität zu wahren und sich in sechs Mondzyklen, kurz um Mitternacht vor dem nächsten Elbenportal zu warten.  Einen Absender gab es nicht. Ein Grund wurde auch nicht genannt.
Es gibt in Jukahbajahn nur einen Magier, der mächtig genug war, solche Zauber zu wirken und die Portale in Erellgorh zu öffnen. Rihenrod-Thaath, der einzige Elb, der mit seinem kurzen Namen aus der Tradition seines Volkes fällt. Vielleicht ist er aber auch so alt, dass es die Tradition der langen Elbennamen damals einfach noch gar nicht gab. Niemand weiß, wie alt Freund Rihen ist. Er ist also auf jeden Fall so alt, dass niemand mehr um seine Herkunft und Vergangenheit weiß. Er war immer einfach da. Was mag der mächtigste Magier unserer Welt nur zu seiner kryptischen Botschaft bewogen haben?

Lichtbögen, die plötzlich das Portal vor mir umspielen, reißen mich aus meinen Überlegungen. Als sich ein Bild im Portal zeigt, bin ich verwirrt. Ich sehe nicht wie erwartet den Portalraum in Erellgorh, sondern einen anderen Ort. Ein Raum ohne Begrenzung, der sich in Dunkelheit verliert und dessen Boden von Nebelschwaden verdeckt ist, tut sich vor mir auf. In der fünf (?!) weitere Portale mit Gestalten in Umhängen und ins Gesicht gezogenen Kapuzen im Kreis um ein hüfthohes Becken angeordnet sind, aus dem stetig Nebel zu entweichen scheint.
Neben dem Becken steht eine weitere Gestalt in dunkler, bodenlanger Robe. Die Arme waren bis eben dramatisch ausgebreitet, sind jetzt aber verschränkt, die Hände in den weiten Ärmeln der Robe versteckt. Das wird Freund Rihen sein. Sicher bin ich mir aber nicht, denn auch sein Gesicht ist verdeckt. Langsam dreht sich die Gestalt -es muss Rihen sein, wer sonst?- im Kreis und blickt zu jedem der sechs Portale. Als er zuletzt in meine Richtung blickt, ist es, als würden sich seine Augen in meine bohren. Etwas kratzt an meiner Seele und ein Schauer rinnt über meinen Rücken. Ich ahne, heute ändern wir den Lauf der Welt.

»Ich träume nie. Und doch habe ich geträumt.« hebt Freund Rihen an. »Ich habe geträumt und den Untergang von Jukahbajahn gesehen. Ein Schatten legte sich über die Länder, verbrannte die Völker und trieb Horden von Verrottenden vor sich her. Ich befragte die Orakel, ich befragte die Sterne und Ältesten. Mein Traum sprach Wahr, alle sahen den Untergang unserer Nachfahren und nirgends gab es Hoffnung.« Wieder sieht Freund Rihen uns der Reihe nach an, wieder spüre ich das Kratzen auf meiner Seele. Drängender, stärker als zuvor. Freund Rihen scheint bereits einen Zauber zu wirken, während er mit uns spricht. Sein Blick bleibt an mir hängen, als er weiter spricht.
»Verzweifelt habe ich nach einem Weg gesucht, den Schatten zu bannen. Und ich habe einen gefunden. Ihr seid hier, weil ihr Meister eures Elementes, die mächtigsten Magier seid. Ich habe euch gerufen, um mir zu helfen. Ihr seid gekommen und ich danke euch. Zusammen werden wir Jukahbajahn die Hoffnung auf einen Sieg schenken. Zusammen werden wir sterben. Denn der Zauber, den ich fand, wird uns all uns alls unsere Kraft kosten, uns verzehren und doch keinen Sieg unserer Völker garantieren. Aber sie werden Hoffnung haben und eine Chance. Wenigstens das.« Die Gestalt in der schlägt die Kapuze der Robe zurück, es ist wirklich Meister Rihen. Instinktiv greife ich nach meiner Kapuze, wenn wir uns eh opfern, wozu dann die Anonymität?
»Nein!«, hält Freund Rihe mich in der Bewegung auf. »Wir wirken heute verbotene Magie und auch wenn ich glaube, dass wir alle sterben, weiß ich nicht, ob wir das wirklich werden. Und noch kann natürlich jeder vom Portal zurücktreten und seinen Anteil an der Rettung Jukahbajahns versagen.« Freund Rihen blickt auffordernd in die Runde und tatsächlich, die Gestalt mir gegenüber tritt zurück in die Dunkelheit hinter dem Portal. Freund Rihen seufzt und lässt den Lichtbogen des Portals erlöschen.  »Auch in diesem Fall sollte eure Identität geschützt sein.«, ergänzt Rihen.

Sechs Magier bleiben also, um die Welt in wer weiß wie vielen Jahren, Jahrzehnten oder Jahrhunderten zu retten.
»Nun denn, frisch ans Werk! Wir haben viel zu tun und nur noch wenig Zeit, der Zauber muss in dieser Nacht noch vor der zweiten Stunde des Tages gewirkt werden.« sagt Freund Rihen, als er Becken tritt und seine Hände über das Becken hält. »Legt eure Hände an die Barriere eures Portals und lasst eure Magie strömen, bis ihr entweder tot oder der Zauber vollendet ist!« weist und der Elb an.
Wie gefordert lege ich meine Hände flach auf die Barriere und lasse meine Magie los. Das Kratzen auf meiner Seele wird zu einem Brennen, der sich anfühlt, als würde mein Rückgrat gespalten und meine Seele vom Körper getrennt. Helle Lichtblitze tanzen auf der Barriere des Portals um meine Hände, fließen in den Portalbogen und kriechen auf der anderen Seite auf Freund Rihen zu. Sie lecken an ihm empor und ergießen sich in das Becken. Der Nebel verfärbt sich schwarz, ein rotes glimmen kommt aus dem Becken und hüllt Rihen ein.

Ich spüre, dass meine Magie schnell fließt und ebenso schnell versiegt. Wie viel braucht es noch? Irgendwo höre ich einen Schrei, aus den sechs Magiequellen für den Elben sind fünf geworden. Der erste von uns ist gestorben.
In der Mitte steht Rihen und …. vergeht. Er löst sich auf, langsam, von den Füßen an. Mit einem Mal versiegen drei weitere Magieströme, jetzt müssen wir zu zweit Rihen unterstützen. »Gleich ist es vorbei. Gleich haben wir erschaffen, wozu wir hier sind.« presst Freund Rihen gequält hervor.
Mein Magiestrom flackert bereits, der andere verbliebene Strom ist eben versiegt.

Plötzlich ist auch meine Magie aufgebraucht. Kraftlos sinke ich auf den Boden, die Augen auf das Portal gerichtet. Rihenrod-Thaath ist vergangen, der Nebel verschwunden. Nichts weist auf die Magie hin, die hier gerade gewirkt wurde. War alles umsonst? Gerade, als ich das letzte Mal den  Blick auf die auf das Becken und die anderen Portale richte, sehe ich Worte in der Luft brennen.

Einer wird wiederkehren, Düsternis zu verbreiten.
Leid und Tod sind seine Späher, Frost und Eis seine Begleiter.
Wenn das Land erkaltet  und die Vögel ziehen,
wenn die Seelen rufen und die Mächte erstarken,
müssen die Säulen der Macht fallen und die letzte Schlacht wird geschlagen –
ein Kampf der Elemente, der Verbundenen und des Einsamen!
aus: »Erellgorh – Geheime Pläne« von Matthias Teut, S. 31

Eine Prophezeiung. Sechs Magier haben ihr Leben gegeben, um Jukahbajahn die Chance und die Hoffnung auf ein Überleben zu geben.

Heute Nachmittag um 17 Uhr geht es bei Charleens Traumbibliothek mit zauberhaften Zeichnungen weiter.

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Das Buch zur Tour

Erellgorh Geheime Pläne

DichtFest, März 2018                    ISBN-13: 978-3-946937-02-9         590 Seiten                                        Preis: 14,95€ Taschenbuch

Klappentext:

 „Ich sah, was seine schwarze Magie aus Menschen macht. Ich habe seine Opfer gesehen. Verstümmelt, verbrannt und wie Unrat zu Haufen aufgetürmt.“

Als Atharu und Selana nach Erellgorh zurückkehren, soll das magische Medaillon neu geschmiedet werden. Doch plötzlich entzieht die Elbenfürstin ihnen ihr Vertrauen und der Nebelmacher scheint die Seiten zu wechseln. Unterdessen stoßen Pitu und sein Zwergenfreund Semje in den Tiefen der Hochebene Abrinor auf Herausforderungen, die ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellen.
Alle drei kämpfen gegen ein Gespinst aus Machthunger und Rachsucht, das die Hoffnungen auf einen Sieg schwinden lässt. Denn die Zeit wird knapp – und die Macht des Kreh reicht viel weiter, als alle geahnt haben …
(Quelle: DichtFest)


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Zum Verlag


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Gewinnspiel

Gewinn

 

 

 

 

 

Preise:
1. Preis: Ein Erellgorh Kaffeebecher nach Wahl aus dem Dichtfestshop
2. Preis: Ein Erellgorh Kalender 2018
3. Preis: Ein Puzzle von Jukahbajahn

So geht’s: 
Beantworte jeden Tag beide Tagesfragen und sammel so bis zu 10 Lose.

Tagesfrage
Wie interpretierst Du die Prophezeiung?

Teilnahme bis einschließlich 23.04.2018 möglich.
Teilnahmebedingungen


Stationen der Blogtour
18.04.
05 Uhr – Weltenzauber mit Matthias bei Claudis Gedankenwelt
17 Uhr – Warum ich Erellgorh so liebe? bei Elchi’s World of Books & Crafts
19.04.
05 Uhr – Das Mädchen, der Krieger und der Antiheld bei Charleens Traumbibliothek
17 Uhr – Wundervolles Erellgorh bei Claudis Gedankenwelt
20.04.
05 Uhr – Eine rätselhafte Prophezeiung bei mir
17 Uhr – Zauberhafte Zeichnungen bei Charleens Traumbibliothek
21.04.
05 Uhr – Von Freunden und Feinden bei Elchi’s World of Books & Crafts
17 Uhr – Erellgorhlesungen – immer wieder ein Erlebnis bei Drachenleben
22.04.
05 Uhr – Gefährliches Erellgorh bei Drachenleben
17 Uhr – Dichtfest on Tour bei mir
Die Gewinner werden zeitnah auf der Agenturseite bekannt gegeben.
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Interview mit Autorin Amanda Koch

Amanda Koch BuchBerlin

Links: Autorin Amanda Koch mit ihrem Buch        »Ildathach – Jenseits des  Vergessens«                    Rechts: Jasmin von Bücherleser

Amanda Koch ist verheiratet, hat drei Kinder und unterrichtet Yoga sowie Meditation.
Sie gründete den familia Verlag und fand durch den neuen Impuls wieder zum Schreiben. Ihren Debütroman »Die Wächter von Avalon – Die Prophezeiung« veröffentlichte die Autorin einige Jahre später im fehu Imprint des Verlages. Neben Romanen in der Phantastik veröffentlicht Amanda Koch auch Kinderbücher. Sie zeigt in all ihren Büchern wie wichtig es ist, in Achtsamkeit und Bewusstheit zu leben.Website    Facebook

 

Ein Kurzportrait

Lieber…
….eBook oder gebundenes Buch?

Amanda Koch

Gebundenes Buch

….Hund oder Katze?

Amanda Koch

Hund

….Tee oder Kaffee?

Amanda Koch

Kann ich gar nicht so sagen. Ich brauche meinen Morgenkaffe, aber Nachmittags gibt es Tee.

….roter oder grüner Wackelpudding?

Amanda Koch

Weder noch.


Das Schreiben begann für mich…

Amanda Koch

… ein Stück weit, um mich selber zu finden.Ich hatte einen Traum und dieser Traum musste zu Papier gebracht werden. Denn ich habe gemerkt, dass die Bilder, die ich in mir hatte, verarbeitet werden mussten und das ging nur auf die Art und Weise, dass ich wieder zu schreiben begann. Ich hatte früher schon geschrieben, irgendwann damit aufgehört, um etwas komplett anderes zu machen. Doch dann hat mir dieser Traum die Bedeutung des Schreibens zurückgebracht. So entstand auch mein erster Roman »Die Wächter von Avalon – Die Prophezeiung«.

Ein Buch muss…

Amanda Koch

… für mich eine Aussage haben, die mich tief berührt – mich zum Lachen, Weinen oder Nachdenken bringt. Etwas, was mir selber weiterhilft, woran ich vielleicht sogar wachsen oder etwas verstehen kann.

Ein Kindheitstraum von mir war…

Amanda Koch

…Psychologie zu studieren, was mir jedoch meine Familie ein Stück weit ausgeredet hat, weil ich sehr sensibel bin und da sollte ein Psychologiestudium vielleicht nicht mein Weg sein. Damals war ich mir zu unsicher, was überhaupt der richtige Weg für mich ist und so habe ich dann etwas ganz anderes studiert. Durch das Schreiben jedoch bin ich hin zum Yoga gekommen und über Yoga später doch in die östliche Psychologie eingestiegen. Das, was ich als Kind gerne machen wollte, kam schließlich über Umwege zu mir.

 Völlig unterschätzt wird…

Amanda Koch

…schreiben. Egal ob Du Tagebuch schreibst oder am Abend den Tag in ein paar Sätzen zusammenfasst. Schreiben kann eine sehr klärende Wirkung haben und wird durchaus unterschätzt.

 

Das Interview

Jasmin von BücherleserWas macht Dich glücklich? Worüber kannst Du Dich ärgern?

„Amanda Koch

Mich macht Schreiben total glücklich, mich macht Yoga total glücklich und auch das Unterrichten von Yoga total glücklich. Worüber ich mich manchmal ärgere – über mich selbst. Wenn ich schnell wieder in alte Muster verfalle, obwohl ich mir                                        oft gesagt habe: „Hier ist ein Thema, das ich eigentlich loslassen wollte“ doch                                              dann komme ich immer wieder ins alte Denke rein.

Jasmin von BücherleserWie sieht Deine Wohlfühl-Oase aus?

„Amanda Koch

Meine Wohlfühloase ist mein Garten, in dem inmitten alter Obstbäume im Sommer immer meine Hängematte hängt … dort kann ich völlig im Lesen oder Schreiben versinken. Im Haus ist es mein Schreib- und Yogazimmer.
                                      Immer, wenn ich ein Projekt abgeschlossen habe, muss ich mein Schreibzimmer                                        umräumen und auch neu  dekorieren. Das hilft mir wieder in ein neues Thema                                            reinzufinden. Meinen Yogaraum gestalte ich nach den Jahreszeiten, um die                                                 Verbundenheit zu den Jahreszeiten zu bekommen.

Jasmin von BücherleserWas ist deine liebste Beschäftigung neben dem Schreiben?

„Amanda Koch

Yoga 🙂

 

Jasmin von BücherleserWer ist Dein/e Held/in des Alltags?

„Amanda Koch

Meine Familie, vor allem meine Kinder, die mir sehr viele Dinge zeigen, mich oft erden und ganz oft Dinge bewusst werden lassen, in dem sie mir Fragen stellen. 

Jasmin von BücherleserWas ist Deine Lebensphilosophie?

„Amanda Koch

Es gibt viele, die auch thematisch mal wechseln. Eine ist, dass man alles, was man macht aus dem Herzen heraus tut oder in dem Fluss der Liebe und mit Hingabe macht, weil es sich dann gut anfühlt und funktioniert. 

Jasmin von BücherleserWie lautet der beste Ratschlag, den Du je bekommen hast?

„Amanda Koch

Das, was uns physisch umgibt ist weit weniger, als das, was uns im Unsichtbaren umgibt und das sollte man nicht unterschätzen.
Das ist etwas, das mir Demut gegenüber dem Leben gelehrt hat. Damit stellte                                            sich in mir auch zugleich eine gewisse Art und Weise der Achtsamkeit und                                                     Gelassenheit ein.
                                      Und dann gibt es noch zwei Bücher, die mich geprägt haben …

Jasmin von BücherleserGibt es ein Buch, dass Dich so beeindruckt oder berührt hat, dass Du der Meinung bist, dieses Buch würdest Du jedem einmal empfehlen zu lesen?

„Amanda Koch

Ich lese derzeit ein Buch, das mich wahnsinnig beeindruckt, das ist »Die Seele will frei sein« von Michael A. Singer.  Und dann sind zwei Bücher, die mich sehr  geprägt haben: »Anam Cara – Das Buch der keltischen Weisheit« &
»Echo der Seele – Von der Sehnsucht nach Geborgenheit « von John O’Donohue.   Das 
sind zwei Bücher, die mich sehr berührt haben und die ich auch schon oft gelesen  habe. Neben Inspiration aus den keltischen Mythen haben mir die beiden Bücher auch Kraft gegeben. 

Jasmin von Bücherleser»Ildathach – Jenseits des Vergessens« in zwei Sätzen?

„Amanda Koch

Die Geschichte erzählt von Étaín und einem keltischen Mythos, der für die junge Frau die letzte Verbindung zu den Geheimnissen ist, die ihr ihre Mutter hinterlassen hat. Es ist zugleich eine Geschichte, die eine Reise zu Dir selbst sein                                          kann.

Jasmin von Bücherleser

Welchen Deiner Charaktere würdest Du gerne mal treffen?

„Amanda Koch

 Quinlan aus meiner »Wächter von Avalon«-Trilogie.

 

Jasmin von BücherleserUnd jetzt geht es noch kurz in Richtung Zukunft. Was erwartet Deine Leser in nächster Zeit von Dir?

„Amanda Koch

Ich schreibe aktuell an einem neuen Buch. Mit »Ildathach – Jenseits des Vergessens« möchte ich einen neuen Weg in der phantastischen Literatur  gehen. Zum einen finde ich das Genre der Phantastik für mich passend, weil ich                                         damit die Grenzen der physischen Welt sehr gut und sehr leicht überschreiten                                             kann. Außerdem werden  sich weiterhin die Bedeutung der Anderswelt und der                                           nordischen Mythen, die  mich seit meiner Jugend faszinieren, in meinen Büchern                                       widerspiegeln.
                                     Ich möchte den tiefen Sinn des Lebens hinterfragen und  meine Leser durch                                                 Geschichten zum Nachdenken anregen.

Jasmin von BücherleserVielen Dank für die spannenden Antworten und das schöne Interview!

 


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Bücher von Amanda Koch

 


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BLOGTOUR „AURA – Die Gabe“ von Clara Benedict

Blogtour Clara BenedictHERZLICHEN WILLKOMMEN ZU TAG  DER Blogtour
„AURA – Die Gabe“ von Clara Benedict

Gestern ging es bei World of books and dreams um die Gabe von Hannah. Heute geht es um Geheimnisse: Wie gut kennst Du Deinen Gegenüber, wie sehr vertraut Hannah Jan, warum will man vertrauen und sein Geheimnis mit jemanden teilen?

Ein Geheimnis ist meist eine sensible Information, die einer anderen Person, für die es von Interesse sein könnte, nicht bekannt werden. Geheimnisse zu haben ist eine Form des Selbstschutzes und der Selbstdarstellung, jeder hat durch das Preisgeben von Informationen darauf, wie andere Menschen Einfluss darauf, er durch andere Menschen wahrgenommen wird.

Das Geheimnis gehört dem, den es betrifft.

Wer sich jemanden anvertraut, gibt etwas von sich preis, zeigt sich verletzlich und macht sich verletzbar. Dabei ist es egal, ob von unerfüllten Träumen spricht, seine Freude mit jemanden teilt oder über die neue Gabe spricht, die einen Menschen und Gegenstände manipulieren lassen.  Doch wo Geheimnisse an den falschen Menschen geraten, kann sich falsch geschenktes Vertrauen rächen. Wem man sich anvertraut sollte also stets gut gewählt und nicht nur durch Sympathie, Freundschaft oder Liebe beeinflusst werden – denn wie gut kennt man sein Gegenüber wirklich?

Hannah ist jung, sie ist naiv und lernt die Lektion ihres Lebens

Viel zu schnell und gutgläubig, vertraut Hannah ihr Geheimnis erst ihrer besten Freundin Viv und dann Jan an. Eigentlich eine völlig natürliche Handlung, Geheimniskrämerei und Doppelleben machen krank. Sozialpsychologe Dan Wegener sagt zwar, dass Geheimnisse wichtig sind für die  Entwicklung der eigenen Individualität und des Gefühls dafür, was man von sich preisgibt und was nicht.  Allerdings, so Wegener, sind Geheimnisse auch immer problematisch, da sie suggerieren, dass ein Teil der eigenen Persönlichkeit sozial unerwünscht ist.

Ein Gefühl, mit dem auch Hannah zu kämpfen hat. Als sie sich Viv anvertraut erhofft sich Hannah Verständnis und Zuspruch, bringt aber Viv, sich und ihre Freundschaft in Gefahr. Problem ist hier ein Interessens- und Moralkonflikt von Viv, in den sie durch Hannahs Geheimnis kommt. Ihre Ansichten, was den Einsatz von Hannahs Gabe angeht, gehen auseinander und sind immer wieder Grund für Auseinandersetzungen.
Vertraut man Freunden ein Geheimnis an, sollte vorher gut überlegt sein, wem man wirklich vertraut, in welche Situation man den Mitwisser bringt und ob die Person die Richtige für das Geheimnis ist.

»’cause two can keep a secret is one of them is dead?«
The Pierces – Secret

Auch Jan, erst Schwarm, dann Freund, dann fester Freund, vertraut sich Hannah an – nach kürzester Zeit. Ein Verhalten, was nur zu natürlich ist. Partner sind für viele Menschen eine Ergänzung des eigenen Ichs, man fühlt sich einander nah und vertraut sich – oft zu früh zu viel.
So auch Hannah, verliebt und gutgläubig, wie sie ist, gibt sie Jan ein Geheimnis über sich in die Hand, das sie auf viele Arten angreifbar macht.
Intimität wird oft mit Offenheit gleichgesetzt, die aber wiederum eine große Verletzlichkeit bedeutet. Natürlich gehört Vertrauen in einer Beziehung dazu, aber bei der Offenbarung eines Geheimnisses gehört auch in einer Beziehung dazu, sich gut zu überlegen wann man sein Geheimnis offenbart.

Morgen geht es bei Nickis Lesewelt mit einem Ausblick auf  „AURA – Der Verrat“, Band 2 der Romantasy Trilogie von Clare Benedict weiter.
Eine Übersicht über alle Beiträge findest Du hier: Tourplan

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Das Buch zur Tour

Clara Benedict Aura Die Gabe

Klappentext:

Einen Jungen aus der Ferne anschmachten, das steht für Hannah nicht zur Debatte – bis sie Jan trifft. Noch während Hannah sich darüber ärgert, dass sie sich immer wieder wie eine Idiotin aufführt, signalisiert Jan Interesse. Mit jedem Treffen wachsen Hannahs Gefühle aber auch ihre Unsicherheit. Jan verhält sich widersprüchlich, ist mal liebevoll und zärtlich, dann wieder aggressiv und distanziert. Diese Unbeständigkeit macht Hannah Angst, denn sie hat sich Jan offenbart. Sie hat ihm von ihrer besonderen Gabe erzählt, einer Gabe, die auch eine dunkle Seite hat … Hat sie dem Falschen vertraut?
(Quelle: Thienemann-Esslinger)

hienemann Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0241-1
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ Hardcover


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Gewinnspiel

Preise:
10 x „AURA – Die Gabe“ von Clara Benedict als Print

So geht’s: 
Beantworte die Tagesfrage und sammele jeden Tag ein Los

Tagesfrage
Wem vertraust Du vorbehaltslos Deine Geheimnisse an?

Teilnahme bis einschließlich 01.04.2018 möglich.
Ausgelost wird am 03.04.2018.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Rezension: »Ein Tess-Carlisle-Roman 01 – Jägerseele« von Nicole Schuhmacher

»Ein Tess-Carlisle-Roman 01 – Jägerseele«
von Nicole Schuhmacher

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13:978-3-9068-2981-4
358 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Na? Lust auf ein Abenteuer?
Mein Name ist Tess Carlisle und diese Geschichte erzählt von meinem verrückten Leben als Kautionsdetektivin im guten alten und magischen New Orleans. Puh, mein Alltag ist nicht immer einfach. Versteht mich nicht falsch, ich liebe diese Stadt! Aber meine tägliche Routine besteht leider allzu oft aus unschönen Begegnungen mit stinkenden Trollen, pöbelnden Kleinganoven und unkooperativen Nymphen. Von unheimlichen Voodoo-Shop-Besitzern und ständig Streiche spielenden Mitbewohnern will ich erst gar nicht anfangen. Und oh, die nächste Miete ist auch schon wieder fällig.
Da kommt ein gut bezahlter Auftrag für diesen reichen Schnösel … also … den selbst ernannten Wohltäter der Stadt … doch gerade recht, oder? Hätte ich doch nur vorher gewusst, dass ein unerwartetes Ereignis plötzlich das nächste jagt und irgendwann auch vom Ende der Welt die Rede sein wird. Aber schließlich zeigt sich mir einmal mehr, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Auch wenn diese nicht immer menschlich sind.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Nicole Schuhmacher hat eine tolle Schreibe, eine sympathische Protagonistin und ein Faible für McGyuver – letzteres teilt Kautionsjägerin Tess Carlisle.

Humorvoll erzählt Nicole Schuhmacher die Abenteuer von Tess und sorgte damit für den einen oder anderen Lacher bei mir. Gepaart mit den Anspielungen auf eine Serie, die ich früher viel geguckt habe, war der Unterhaltungswert perfekt.
Mein Highlight der Geschichte ist Tess, sarkastisch, chronisch pleite, eigenwillig und mit einem großen Mundwerk, bringt sich die junge Kautionsjägerin häufig in unangenehme Situationen. Außerdem liebt sie Pink – etwas, das ich gut nachvollziehen kann. Wenn Tess jetzt noch auf Glitzer steht, sind wir Schwestern um Geiste.
Unterstützt wird Tess von ihrer Assistentin Fin, dem Wichtel und ihrem Vermieter Puck und Goldfisch Bob. Die Charaktere sind Gold wert! Zwar sind sie in ihrer Gestaltung stereotypisch, in ihrer Dynamik aber unterhaltsam und gelungen.

Neben den Charakteren ist Nicole Schuhmacher auch Atmosphäre gut gelungen. Durch ihren eingängigen, einfachen, erzählenden Schreibstil malt die Autorin das Bild eines New Orleans, in dem Trolle und Zentauren leben, Voodo Shop Besitzer mit ihren Tattoos reden und andere Wesen das Ende der Welt einläuten.
Mit einem gelungenen Spannungsbogen unterstützt die Autorin ihre Geschichte, die zwar vorhersehbar, deshalb aber nicht weniger unterhaltsam ist. Ein Umstand, den Nicole Schuhmacher zudem mit ihrem Schreibstil, den liebenswert-sympathischen Charakteren und den hohen Unterhaltungswert mehr als wett macht.

»Jägerseele« von Nicole Schuhmacher ist eine Empfehlung für alle, die sich gerne in unterhaltsame Fantasy Abenteuer stürzen, kurzweilige Geschichten zu schätzen wissen und keine Angst vor triefenden Sarkasmus haben.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Nicole Schuhmacher wurde im Mai 1987  in der sächsischen Schweiz geboren und lebt heute immer noch in einem Ort ist Ostsachsen. Die Autorin ist vielfältig, ist Cosplayerin, Disney-Verehrerin und Musical-Gängerin. Sie ist Tagträumerin und hat ein Faible vor unnütze glitzernde PINKE Dinge. Nicole Schuhmacher liebt außerdem Mangas, Animes, ihre Playstation, Knoblauch, Meerjungfrauen und Bücher. Sie bezeichnet sich selbst als Fangirl, Superhelden-Süchtling und Vampir-Lady
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Weitere Meinungen zu »JägerSeele« von Nicole Schuhmacher

Der Lesefuchs (3,5/5)
Süchtig nach Büchern (2,5 /5)
Manjas Buchregal (5/5)
 Bücherfarben (4/5)
 LesenLiebenTräumen (5/5)
♦ Selection Books (4,5 / 5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (4,5/5)
Seductive Books (o.A.)


(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank an den Sternensand Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »AURA – Die Gabe« von Clara Benedict

Clara Benedict Aura Die Gabe»AURA – Die Gabe«
von Clara Benedict

Thienemann Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-5222-0241-1
368 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 18,00€ Hardcover

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Inhalt

Kann man einen Menschen manipulieren und ihn zwingen, sich selbst zu töten?

Eben war ihr Leben noch ganz normal – Schule, Freundinnen, Shoppen und seit Jan an der Schule ist auch Jungs, bestimmen ihren Alltag. Als sich erst komische Zwischenfälle häufen und Jan sich dann plötzlich für sie interessiert muss Hannah sich Fragen, wer ihre wahren Freunde sind. Wem kann sie von ihrer Gabe und deren dunkle Seite erzählen? Wem kann Hannah wirklich vertrauen.

Fazit

Emoji-Rätsel: Wie hat mir »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict gefallen?  😍😀👍❤️.

Ich bin wirklich gut in das Buch gekommen, Clara Benedict lässt Protagonistin Hannah ihre Geschichte als Ich-Erzählerin preisgeben. Dadurch ergibt sich gleich eine große Nähe zu Hannah, ihren Gefühlen und Gedanken, ihren Freundinnen und Hannahs Schwärmerei für Jan.
Gleichzeitig lernt der Leser durch die Erzählperspektive aber auch sehr gut Hannahs Schwächen kennen, die durchaus etwas anstrengend werden konnten. Hannah ist zum Beispiel recht naiv – Jan zeigte anfangs an ein sehr wankelmütiges, launisches Verhalten. Er lässt teils Verachtung, teils Wut und dann plötzlich doch Interesse an Hannah durchblicken. Und statt vorsichtig zu sein, offenbart Hannah ihm gleich ihre Gabe. Das war… nervig naiv. Wichtig für die Geschichte, aber nervig naiv. Nett ausgedrückt.
Gut gefallen hat mir Jan. Er war sehr undurchschaubar, hat widersprüchliche Signale gesendet, sein Verhalten nie erklärt und war am Ende zu stimmig und überzeugend, dass er seine Rolle perfekt erfüllt hat.

Der Schreibstil von Clara Benedict ist toll. Knapp, präzise und einfach, aber nicht karg. Dadurch ergibt sich ein gutes Lesetempo, das Clara Benedict mit einem fast perfekt gelungenen Spannungsaufbau unterstützt. In der Mitte hat mich die Autorin ganz kurz verloren, das war mir kurzzeitig zu viel Naivität von Hannah, die ihre Gabe erforscht und dabei ihre Moral dehnt. Ich habe aber schnell zurück zur Geschichte gefunden und dann den Rest weiter verschlungen. Und als dann das Ende kam… puh, da hat Clara Benedict einen wirklich guten Plot Twist ausgepackt, der beim Lesen schon  die ganze Zeit ganz sanft als Möglichkeit im Bewusstsein der Leser kratzt, aber eigentlich zu böse scheint, um wahr zu werden. Ich habe die ganze Zeit damit gerechnet, dass irgendwas schlimmes passieren wird, aber so schlimm dann auch wieder nicht. Das hat mich noch einmal wirklich überzeugt und mir gut gefallen.

»AURA-Die Gabe« von Clara Benedict hat es fast zu einem Jahreshighlight 2018 geschafft. Der Auftakt von AURA weist ein, zwei Schwächen auf, für die es Punktabzug gab, aber das Große und Ganze hat mich überzeugt, mir gut gefallen und mir spannende Lesestunden verschafft.
Wer gerne spannende Jugendromane liest und sich selber fragen möchte, wo die eigenen Moralvorstellungen anfangen und aufhören, sollte einen Blick auf »AURA-Die Gabe« von Clara Benedict werfen.

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Clara Benedict

Die Autorin über sich auf clara-benedict.de: „Kaffeesüchtiger Workaholic mit einem Faible für Metal, Bücher und Videospiele.“

Clara Benedict ist vielseitig. Geboren wurde die Autorin 1981 und lebt heute mit Mann, drei Kindern und drei Katzen an der deutschen Weinstrasse.
Sie unterrichtet Deutsch und Musik, spielt in einer Rockband und hat stets zu wenig Zeit für zu viele Hobbys und Projekte. Clara Benedict liest viel, spielt Videogames, geht Geocachen, ist Teil der örtlichen Schauspielgruppe, macht Pole-Fitness und und und… Die Autorin flucht übrigens wie ein Rohrspatz, besitzt sehr (sehr!) viele Chucks und nennt ihr Auto „Capricorn“.

Website · Facebook

 

 


Weitere Meinungen zu »AURA – Die Gabe« von Clara Benedict

World of Books and Dreams (o.A.)

(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin

Eonvar Kat Rupin»Eonvár – Zwischen den Welten«
von Kat Rupin

Zeilengold Verlag, Oktober 2017
ISBN-13: 9978-3-9469-5504-7
330 Seiten
Preis: 4,99€ eBook / 14,90€ Taschenbuch

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Klappentext

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.
(Quelle: Zeilengold Verlag)

Fazit

Seit einem Unfall an dem Tag, an dem Elisa Gabe das letzte Mal gesehen hat, sitzt Elisa im Rollstuhl. Selbstbestimmt und unabhängig lebt die Studentin der Psychologie seither ihr Leben. Tough und sarkastisch, aber auch warmherzig und sehr, sehr stur sind Adjektive, die Elisas Persönlichkeit beschreiben.  Ihre Art kommt nicht immer gut an, aber Elisa hat sich ihre kleine Welt aufgebaut, wie sie ihr gefällt. Alles hat seinen Platz.
Zumindest, bis Elisa Jugendfreund Gabe wieder trifft, der nicht mehr der schlaksige Junge von damals ist und der ihr eine Welt zeigt, in der sie wieder laufen kann.

Elisa ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte von Kat Rupin. Sie ist eine starke Protagonistin, die Charakter hat. Aber ihr Charakter ist es auch, der mir Probleme bereitete. Elisa will immer um jeden Preis ihren Willen durchsetzen, hört auf niemanden und setzt voraus, dass sie es besser weiß. Das ist ein anstrengender und unreifer Charakterzug, der meine anfängliche Sympathie für die spannende und starke Frauenfigur nach und nach zunichte gemacht, mich zum Ende regelrecht genervt hat.
Dazu kommt, dass die Spannungskurve in der Mitte der Geschichte etwas durchhängt und einige Längen das Tempo aus der Geschichte nehmen. Durch diese Passagen trägt Kat Rupin ihre Leser aber mit ihrem schönen und flüssigen Schreibstil und ihrer Liebe zu Details. Kurz nach der Hälfte des Buches steigt die Spannung aber an und zusammen mit dem eingängigen Schreibstil der Autorin wird die Geschichte um Elisa, Gabe und Elisas Entscheidung um ihre künftige Heimat fesselnd.

»Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin ein Buch mit einem sehr spannenden Plot und einem ungewöhnlichen, glaubwürdigen Konflikt, das seine Leser in eine interessante, magische Parallelwelt einlädt und eine eigensinnige Protagonistin mit Ecken und Kanten zu bieten hat.

Bewertung

3 von 5

 

Autorin

Kat Rupin wurde 1986 in Augsburg geboren, hat sie die rheinische Frohnatur ihrer Eltern geerbt. Nach dem Abschluss ihres Magisters mit einer Arbeit über Geschlechtsstereotypen in der Frauenliteratur ist die Autorin heute u.a. als freie Lektorin und Korrektorin tätig.
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Weitere Meinungen zu »Eonvár – Zwischen den Welten« von Kat Rupin

Anni-chans fantastic Books (5/5)
Bücherzelt (4/4)
Manjas Buchregal (5/5)
Nicoles Fantasy (o.A.)
Büchersalat (4/5)


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Rezension: »Elayne 01 – Rabenkind« von Jessica Bernett

Elayne Rabenkind Jessica Bernett»Elayne 01 – Rabenkind«
von Jessica Bernett

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-9068-2977-7
342 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch

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Inhalt

Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens als Tochter von König Pelles, auch bekannt als Fischerkönig, in einer düsteren Festung auf. Getrieben von der Vision seiner verstorbenen Frau, nach der seine Tochter Elayne die Mutter einer der größten Helden aller Zeiten werden soll, ist König Pelles bereit das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter zu opfern.

Fazit

Wer kennt nicht die britische Legende um König Artus, die Tafelrunde und den heiligen Gral? Aber wer kennt die Geschichte von Elaine of Corbenic in der Artus Saga? Jessica Bernett erzählt ein mögliches Leben von der faszinierenden Gestalt der Elaine of Corbenic.

Die Leser lernen Elayne kennen, als sie die Schwelle zum heiratsfähigen Alter überschritten hat. Ihrem Vater, der immer an die Vision seiner verstorbenen Frau denkt, ist aber kein Freier gut genug und so kann Elayne den anderen Mädchen nur beim erwachsen werden zusehen. Ein Umstand, der Ealyne mehr frustriert, als er sollte und doch nagt das Verhalten ihres Vaters an ihr.
Als ein Barde in Corbenic halt macht, ändert sich das Verhalten von König Pelles und Elayne beginnt sich zu fragen, was ihr Vater vor ihr verheimlicht.

Mit der Gestaltung der Atmosphäre und ihrer Protagonistin hat sich Jessica Bernett viel Mühe gegeben, sympathisch, mutig und stark ist Elayne bei ihrem Volk beliebt, packt an, wenn es nötig ist und hilft, wo sie kann. Eine starke Frau in einer von Männern bestimmten Zeit.
Eine Zeit, die die Autorin mit ihrem sehr einfachen, aber ebenso lebendigen und bildhaften Schreibstil zum Leben erweckt. Neben der Protagonistin, die sich merklich mit der Geschichte entwickelt, hat mir vor allem noch die Dynamik zwischen Elayne und dem Barden gefallen. Hier hat Jessica Bernett merklich viel Liebe und Sorgfalt investiert und auch Einflüsse wie das Alter und die äußeren Umstände berücksichtigt. Mehr ins Detail kann ich ohne Spoiler leider nicht gehen – ich habe wirklich viele Formulierungen versucht.

»Elayne – Rabenkind« ist ein ruhiger Roman, der Mythen lebendig werden lässt. Dabei entbehrt der Reihenauftakt der Spannung, die manch Leser vielleicht erwartet und Leser durch ein Buch hetzt. Die Leser haben viel mehr die Chance in Elaynes Leben einzutauchen und  sich von der Atmosphäre und Jessica Bernett Schreibstil gefangen nehmen und bezaubern zu lassen.

»Elayne – Rabenkind« von Jessica Bernett ist eine Empfehlung für alle, die sich gerne verzaubern lassen und in die Mythen vergangener Zeiten eintauchen.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Jessica Bernett wurde 1978 in Wiesbaden geboren. Heute wohnt die Autorin mit Mann, Kindern und Katzen in Mainz.
Wenn Jessica Bernett nicht gerade Geschichten schreibt oder mit ihren Kindern in Abenteuer versinkt, ist sie am liebsten auf Conventions unterwegs, um sich über ihre Lieblingsserien, Filme und Bücher auszutauschen.
Jessica Bernett liebt starke Frauenfiguren in spannenden Geschichten und tobt sich in allen Bereichen der Fanatsy aus.
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Weitere Meinungen zu »Elayne – Rabenkind« von Jessica Bernett

Der Lesefuchs (2/5)
Süchtig nach Büchern (2,5 /5)
Katjas Bücherwelt (3/5)
Lina’s Büchertraumwelt (4/5)
Manjas Buchregal (5/5)
Thoras Bücherecke (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Eine Bücherwelt (o.A.)
Seductive Books (o.A.)


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Rezension: »Behemoth 2333 – Band 07: Die Schlacht um DeGaulle« von Joshua Tree

»Behemoth 2333 – Band 07: Die Schlacht um DeGaulle«
von Joshua Tree

Self Pubslishing, Februar 2018
ASIN: B07B23DXV7
151 Seiten
Preis: 2,99€ eBook

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Inhalt

Der Himmel steht in Flammen, die Schacht zwischen Alpha und den Neuromorph – zwischen den Flotten der Union, des Erprotektorats und der Locusts gibt es nur den Tod. Pascal, der getrennt von Jeremy und den anderen einer Mission folgt, gelingt es seine SenseNet-Botschaft die Kolonien. Alpha, die die List erkennt, will sich um keinen Preis geschlagen geben und greift zu allen Mitteln für ihren Sieg.
Jeremy und seine Crew haben derzeit ihre eigenen Probleme, scheinbar planen auch die Locusts ihr eigenes Ziel zu verfolgen, sie zwingen Jeremy zu Handeln und einen Verbündeten zu opfern…

Fazit

»Behemoth 2333« geht weiter – emotional und grandios. Joshua Tree hat einen intensiven Einstieg für seine Leser in den siebten Band seiner Reihe geschaffen, der die Leser mitnimmt.

Wieder schafft es der Autor, dass sich seine Charaktere entwickeln – in andere Richtungen, als ich vermutet habe. So war bisher Pascal der intelligente Stratege, der das große Ganze erkennt, ohne, dass ihm jemand das Puzzle erklären muss. Diesmal aber war es eher Jeremy, der die Puzzleteile zusammenfügte und das große Bild für die Leser zusammenfügte. Sehr charmant, dass aus dem sympathischen Captain, der zwar nicht dumm, aber eher der Aktionist war, sich hier brillieren konnte.
Aber auch die anderen Charaktere verändern sich, die emotionale Belastung auf ihren Schultern ist hoch und der Druck hinterlässt Spuren. Mich hat das Lesen vom siebten Band der Behemoth 2333 Reihe auch emotionale mitgenommen und an einer Stelle, hat mich Joshua Tree fassungslos und verloren stehenlassen, weil die Wendung so unerwartet war und doch so gut in das Gesamtbild passt.

Wie gewohnt überzeugt Joshua Tree wieder mit seinem bildhaften und sehr lebendigen Schreibstil, gekonnt lässt er die Spannungskurve von Anfang bis Ende ansteigen und nimmt seine Leser mit in einen nervenaufreibenden, mitreißenden Abschnitt von »Behemoth 2333«.

Kurz:  »Behemoth 2333 – Die Schlacht um DeGaulle« ist eine grandiose Fortsetzung einer komplexe Science-Fiction Serie. »Behemoth 2333« eine Empfehlung für Leser ist, die keine Angst vor anspruchsvollen Handlungssträngen, sarkastischen Charakteren, Witz und Kreaturen aus der Tiefe des Alls haben.

Bewertung

5 von 5

 

Autor

Joshua TreeJoshua Tree ist das Pseudonym von Kommunikationstrainer, Journalist, Abenteurer und Autor Benjamin Krämer, geboren 1986. Zusammen mit seinem Bruder entwickelte der Autor das „EPIC Coaching“ für Führungskräfte und schreibt Ratgeber wie „Über das Selbst hinaus“.
2017 veröffentlichte der Autor als Joshua Tree den Auftakt der Pilgrim-Saga  – von irgendwo auf der Welt. Seit Mai 2016 befindet sich Joshua Tree nämlich immer mal wieder mit dem Motorrad auf Weltreise.

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Weitere Meinungen zu »Behemoth 2333 – Die Schlacht um DeGaulle« von Joshua Tree

The Librarian and her books (5/5)


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Behemoth 2333


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Rezension: »Herr über Land und Meer« von Kai Rohlinger

Herr über Land und Meer Kai Rohlinger»Herr über Land und Meer«
von Kai Rohlinger

KopfKino Verlag, Februar 2018
ISBN-13: 978-3-9818-6514-1
116 Seiten
Preis: 2,99€ eBook / 6,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Herr über Land und Meer
39 n. Chr.: Der junge Botenreiter Aulus Marcius Celer ist frisch verliebt in die schöne Valeria; zugleich träumt er davon, im Dienste des Kaisers Caligula Karriere zu machen. Als der Herrscher für ein nie dagewesenes Spektakel einen furchtlosen Reiter benötigt, sieht Aulus seine Chance gekommen. Er ahnt nicht, dass gerade die Erfüllung dieses Auftrages sein Todesurteil bedeutet. Hals über Kopf muss er fliehen und Valeria ohne eine Nachricht zurücklassen. Verbittert schwört er Rache. Wird diese gelingen? Wird er Valeria jemals wiedersehen?

Bonusgeschichte: Das Geistermahl
94 n. Chr.: Ein geheimer und gefährlicher Brief erreicht Traianus, den Legaten von Obergermanien: Sein Freund, Senator Nerva, berichtet ihm von einem Festmahl bei Kaiser Domitian, das für die Gäste zu einem Albtraum werden sollte. Wie lange wird man die Schikanen des Tyrannen noch dulden?
Quelle: KopfKino Verlag

Fazit

Kai Rohlinger lässt in der Novelle »Herr über Land und Meer« die Zeit eines der wohl bekanntesten römischen Kaiser lebendig werden. Botenreiter Aulus Marius Celer berichtet über sein Leben und fängt dabei auch die Stimmung des Volkes ein.
Kai Rohlinger lässt Aulus alles erzählen, von dem Pomp, in dem Caligula sich und sein Gefolge badet, aber auch von dem Hunger des Volkes, der diesem Luxus folgt und der wachsenden Verachtung, die Caligula 41 n. Chr. durch die Hand seiner Prätorianer das Leben kostete.

Mit wenigen, treffenden Worten nimmt Kai Rohlinger die Leser fokussiert und reduziert, dabei aber höchst lebendig mit in das römische Reich, lässt sie die Bucht von Baiae entdecken, den Staub der Straße schmecken und mit Aulus einen Teil der Alpen überqueren. Der Autor erzählt die packende Geschichte eines Mannes, der sein Leben erst durch seinen Beruf und später getrieben durch den Gedanken an Rache auf der Straße verbringt. Dabei erweckt Kai Rohlinger Charaktere und Landschaft zum Leben und haucht Aulus Marius Celer durch seinen besonderen Schreibstil Charakter und Authentizität ein.
»Herr über Land und Meer« ist eine ruhige und gleichzeitig packend authentische Novelle aus dem fiktiven Leben des Aulus Marius Celer, das so nicht explizit existierte, das es aber in vielen verschiedenen Facetten gegeben haben mag.

Neben »Herr über Land und Meer« gibt es auch die Bonusnovelle »Das Geistermahl« von Kai Rohlinger in diesem Buch. Düster, mysteriös und durch seinen besonderen Schreibstil unterstützt, deutet der Autor die Auswirkung vom Wahnsinn eines Kaisers und die Macht eines einzelnen Briefes an.

»Herr über Land und Meer« von Kai Rohlinger ist eine Novelle über Leben, Liebe, Macht, Tod und wofür es sich zu leben lohnt. Eine Empfehlung für Leser, die sich gerne auf ruhige, überzeugende Literatur einlassen.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

 

 


Weitere Meinungen zu »Herr über Land und Meer« von Kai Rohlinger

folgt


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Rezension: »Der rote Tarkar« von C.M. Spoerri

Der rote Takar C.M. Spoerri»Der rote Tarkar«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, März 2018
ISBN-13: 978-3-9068-2985-2
370 Seiten
Preis: 6,99€ eBook / 12,95€ Taschenbuch / 18,95€ Hardcover

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Klappentext

Vom wohlhabenden Mann zum Sklaven.
Von grenzenloser Macht zum Kampf ums Überleben.
Erlebe die Geschichte des ›roten Tarkars‹ und wie er zu einer Legende von Karinth wurde.

Als mächtiger Magier und Sohn des Bürgermeisters gehört Arkan zur privilegierten Oberschicht der Hauptstadt Karinth. Doch als er sein Herz an ein Sklavenmädchen verliert, bedeutet dies nicht nur das Ende seines wohlhabenden Lebens, sondern auch den Beginn einer abenteuerlichen Reise, die ihn an die Grenzen seiner Kräfte bringt. Und ihm aufzeigt, dass die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht mit Gold gekauft werden können.
Quelle: Sternensnad Verlag

Fazit

Mysteriös, unnahbar und mit viel Potential für ein eigenes Abenteuer kam der Rote Tarkar in „Die Legenden von Karinth“ daher.
Endlich ist es soweit und der Wandel des verliebten und jungen Arkan,  seines Zeichens Schürtzenjäger, angesehener  Magier und verwöhnter Sohn des Bürgermeisters, zu einer Legende von Karinth hat begonnen.

Eingängig und farbenprächtig entführt Autorin C.M. Spoerri ihre Leser erneut nach Karinth. Diesmal ist es die Geschichte einer jungen Liebe über die Stände der Gesellschaft hinweg und gegen die Norm, die den Lauf eines Schicksals bestimmt. Und dennoch steht diese Liebe nicht im Mittelpunkt des Geschehens.
Die Leser folgen Arkan, der seinerseits seiner ersten großen Liebe folgt, die als Sklavin verkauft wurde. Dabei verlässt der junge Magier erstmals die sicheren Gefilde seiner Heimat und den Schatten seines Vaters, des Bürgermeisters. Schnell wird Arkan ersichtlich, wie gefährlich das Leben für die weniger Privilegierten ist und dass der Tod nicht immer die schlechtere Wahl ist.

Auf seiner fieberhaften Suche gerät Arkan mehr als einmal an die Grenzen seiner Kräfte, zum Glück aber hat er zwei Reisegefährten, Chahur und Tamór. Zwei wunderbare Nebencharaktere, die viel für den Protagnisten tun und ihm loyal zur Seite stehen.
Neben Arkan, Chahur und Tamór, die wie von der Autorin gewohnt, lebendig und authentisch sind gibt es weitere Akteure, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Allen voran der Händler Beragor, der mit seiner undurchsichtigen aber unterhaltsamen Art gleich wieder mein Interesse geweckt hat.

Mit ihrem bildhaften und fließenden Schreibstil beschreibt C.M. Spoerri einfühlsam und eingängig, aber gleichzeitig auch fesselnd und mitreißend die Geschichte von Arkan, der eine der grausamsten Wandlungen durchmachen muss, die ein fühlendes Wesen sich wohl vorstellen kann. Dabei beschreibt die Autorin genug Details, um die Atmosphäre zu schaffen und lässt der Fantasie gleichzeitig genug Freiraum, um die Geschichte und Arkans Gedanken selbst zu erleben.

„Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri ist ein wunderbares und mitreißendes neues Abenteuer aus Karinth. Bildgewaltig und spannungsgeladen schickt die Autorin ihre Leser durch die Geschichte von Arkan, lässt dabei aber nicht die leisen Momente, die Atempausen des Abenteuers außer acht.  All das würzt C.M. Spoerri wie immer mit einer Prise Humor und Sarkasmus.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf „Der rote Tarkar“ von C.M. Spoerri werfen.

 

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

Website · Facebook · Sternensand Verlag

 


Weitere Meinungen zu »Der rote Tarkar« von C.M. Spoerri

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Bücher von C.M. Spoerri


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