Rezension »Damaris 01 – Der Greifenorden von Chakas« von C.M. Spoerri

damaris c.m. spoeri

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»Damaris 01 – Der Greifenorden von Chakas«
von C.M. Spoerri

Sternensand Verlag, Juli 2020
ASIN: B0892PNGRD
415 Seiten
Preis: 4,99€ eBook

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Inhalt

Cilian, Leiter des Greifenordens in Chakas, staunt nicht schlecht, als eine junge Frau mit ihrem Greif im Orden auftaucht – jung, verbunden, untrainiert. Und überaus faszinierend.
Damaris, gerade mit ihrem Greif Schneeflocke in Chakas angekommen, würde am liebsten direkt wieder zurück in die Talmeren fliegen. Chakas ist zu voll, zu warm und ihre Mitschüler im Greifenorden ein Albtraum. Aber sie hat ihrer Schwester versprochen, zu lernen, ihre Magie zu beherrschen. Außerdem sind die blauen Augen vom Leiter des Greifenordens, sehr anziehend, sehr geheimnisvoll und sehr traurig. Damaris will diese Augen ergründen und hinter ihr Geheimnis kommen, nicht ahnend, dass sie sich dabei in Gefahr begibt…

Fazit

Endlich gibt es ein neues Abenteuer aus Altra

Mit »Damaris – Der Greifenorden von Chakas« hat C. M. Spoerri ein neues Abenteuer aus Altra veröffentlicht – Zeit wurde es!

Die »Damaris«-Trilogie ist unabhängig von den bisherigen Geschichten aus Altra zu lesen, wer aber bereits mit C. M. Spoerri in Altra unterwegs war, wird alte Bekannte treffen – allen voran Cilian, der hier endlich seine eigene Geschichte bekommt.
Neben bekannten Figuren treffen Leser*innen aber auch neue Charaktere, allen voran Protagonistin Damaris. Sie ist jung, stur, zielstrebig, tough und hat das Herz am rechten Fleck. Aber nicht nur mit der jungen Frau hat C. M. Spoerri wieder einen spannenden Charakter geschaffen, sogar noch besser hat mir der Greifenreiter Adrién gefallen: harte Schale, mysteriös und ein typischer Fall von „stille Wasser sind tief“.

Spannend. Magisch. Kurzweilig.

C. M. Spoerri nutzt in »Damaris – Der Greifenorden von Chakas« verschiedene stylistische Mittel, um die Geschichte von Cilian, dem einsamen Ordensleiter, und Damaris, dem jungen Energiebündel, von Beginn an spannend zu gestalten. So erzählen ausgewählte Charaktere die Geschichte abwechselnd, was einen guten Einblick in die Gefühle und der Gedanken der Charaktere erlaubt und sie lebendig wirken lässt. Zum Wechsel der Perspektiven kommt noch ein Wechsel der Zeiten – sowohl Cilian als auch Damaris erzählen erst nach und nach von ihrer Vergangenheit, die sie geformt hat.

Gekonnt baut C. M. Spoerri die Geschichte um Cilian und Damaris auf, dabei steht die zarte Verbindung der beiden in Vordergrund, aber ohne den Handlungssträngen den Raum zu stehlen:
Die Zukunft des Greifenordens, die seit Jahren von anderen Magierräten in Chakas torpediert wird, steht diesmal wirklich auf dem Spiel. Cilian und Damaris haben dabei alle Hände voll zu tun, um den Zufluchtsort für Greife zu erhalten.
Die Frage, die sich dabei aufdrängt ist, ob C. M. Spoerri hier eine größere Bedrohung im Petto hält, die sich ihren Weg nach Altra bahnen will. Ich bin gespannt, was C. M. Spoerri hier in den kommenden Bänden für ihre Leser*innen bereithält.

»Damaris – Der Greifenorden von Chakas « ist so vieles: spannend, lebendig, mitnehmend, magisch. Ich habe jede Stunde mit Damaris, Cilian und Adrién genossen und freue mich auf die Fortsetzung der Reihe.

Bewertung

5 Bücher
5 von 5

Autorin

C.M. Spoerri

C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Mit „Alia – Der magische Zirkel“ erschien im März 2014  nicht nur der Debütroman von C.M. Spoerri, sondern auch der Auftakt einer mitreißenden Fantasy-Saga.
Im September 2015 gründete die Autorin den Sternensand Verlag und veröffentlich seither nicht nur ihre eigenen Bücher unter dem Sternenbanner, sondern auch die Werke von u.a. Jasmin Romana Welsch, Maya Shepherd oder Carolin Emrich.

Website · Facebook · Sternensand Verlag


Weitere Meinungen zu »Damaris – Der Greifenorden von Chakas« von C.M. Spoerri

Anni’s Bücherparadies (5/5)
Books, Beauty and Creativity (o.A.)
Manjas Buchregal (5/5)


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Außerdem von C.M. Spoerri gelesen


Gewinnspiel

Gewinn:
1 x Taschenbuch aus der »Damaris 01« nach Wahl + 1x Goodiepaket

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 03.07.2020 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder auf Facebook oder in der Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Tagesfrage:
Wenn du ein magisches Geschöpf wärst, was wärst Du?

Teilnahmebedingungen:
– Du bist über 18 Jahre alt oder besitzt eine Einverständniserklärung Deiner Eltern.
– Du hast einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
– Du bist damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall öffentlich bekannt geben wird
– Keine Haftung für auf dem Versandweg Verlorenes
– Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
– Der Gewinner werden schnellstmöglich bekannt gegeben.
– Teilnahmeschluss ist der 03.07.2019 23.59 Uhr


Cover : Sternensand Verlag

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Rezension »Whisper Network« von Chandler Baker

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»Whisper Network«
von Chandler Baker

HYENE Verlag, März 2020
ISBN-13: 978-3-4532-7288-0
480 Seiten
Preis: 15,99€ eBook |20,00€ Hardcover

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Klappenext

Sloane, Ardie, Grace und Rosalita leiden seit Jahren unter ihrem Vorgesetzten Ames. Zu seinem Verhalten Frauen gegenüber gab es schon immer Gerüchte. Gerüchte, die die Firmenleitung stets ignorierte oder unter den Teppich kehrte. Aber jetzt soll Ames zum Geschäftsführer befördert werden. Allerdings haben die Zeiten sich geändert, und genug ist genug. Die vier Frauen wissen: Sie müssen Ames‘ Aufstieg unbedingt verhindern. Und wenn ihre Worte wie üblich nicht gehört werden, dann müssen sie eben handeln …

Fazit

Darf ich als Frau, als Betroffene sexueller Gewalt, einen feministischen Roman über Strukturen, die #metoo ermöglichen, nicht gelungen finden? Ist das unsolidarisch? Ich weiß nicht, wie ich die Rezension formulieren soll, die Themen sind so wichtig, die Umsetzung hat mir aber gar nicht gefallen.

#metoo ist endlich in der Belletristik angekommen! Meine Erwartungen an »Whisper Network« waren hoch, meine Enttäuschung groß. Chandler Baker hat so viele wichtige Themen für die Frauenwelt in diesem Roman gepackt: Macht von Vorgesetzen und die Sexualisierung dieser, Solidarität, Mobbing, Berechnung von Frauen, die Ohnmacht gegenüber alten Strukturen und die Verharmlosung sexueller Gewalt.

Mit der Gestaltung ihrer Charaktere hat Chandler Baker das volle Potential dieser Themen aber verschenkt.

Die Charaktere.

Chandler Baker erzählt die gesammelte #metoo Geschichten anhand von vier Charakteren:
Sloane, Mutter einer Tochter, die in der Schule gemobbt wird, Abteilungsleiterin.
Ardie, alleinerziehend, Mutter eines kleinen Sohnes, Freundin und Mitarbeiterin von Sloane.
Grace, gerade Mutter geworden, ebenfalls Mitarbeiterin und Freundin von sloane.
Rosalie, Mutter eines Sohnes, reinigt die Büroräume von Sloane, Ardie und Grace. Hat eine Verbindung zu Ardie.

Ja, richtig, alles erzählende Charaktere sind Mütter. Frauen, die das Gefühl haben, dass ihre Stimmen in der Firma nichts zählen, sie ihre Kinder in der harten Geschäftswelt verschweigen müssen und ihre Kinder ihre Karrieren behindern, wären Kinderbilder bei den männlichen Kollegen bestaunt werden und dem Vater für die Verantwortung und die Doppelbelastung auf die Schulter geklopft wird.
Mit einigen Erlebnissen der Mütter konnte ich mich identifizieren, bei einigen Vorstellungsgesprächen wurde mal mehr mal weniger direkt nach meinem Kinderwunsch gefragt. Als kinderlose Frau Anfang 30 scheint mant für manche Firmen eher eine wandelnde Gebärmutter zu sein, die quasi jeden Moment schwanger wird. Kompetenz zählt da scheinbar nicht.
Dennoch hätte ich mir hier mehr Möglichkeit zur Identifizierung gewünscht – einen Charakter, der nicht Mutter ist. Zwar thematisiert Chandler Baker einige Vorurteile gegen Frauen an Abigail, Sloanes Teenagertocher, die sich dem Mobbing von Jungs stellen muss und deren Verhalten mit „Jungs machen das so“ gerechtfertigt wird, aber so ganz konnte ich mich damit dann auch nicht mehr identifizieren.

Das Arschloch.

Komplementiert werden die Figuren in »Whisper Network« von Ames. Ames ist der Vorgesetzte von Sloane, Ardie und Grace. Als der Geschäftsführer der Firma stirbt, gilt er als heißer Kandidat für die Nachfolge. Er ist geschmeichelt, bei Sloane, Grace und Ardie bricht kalter Schweiß aus. Für die Frauen, die alle eine eigene Geschichte mit Ames verbindet, steht fest, dass er nicht Geschäftsführer werden darf.
Also machen sie sich daran das zu verhindern, die Liste mit Namen von Geschäftsmännern aus Dallas, die angeblich sexuell Übergriffig geworden sein sollen. Über die Liste wird nur hinter vorgehaltener Hand geredet, niemand will die Liste erstellt haben – für Sloane ist sie das Mittel, um Ames zu bremsen. Völlig unreflektiert, was dieser Schritt bedeuten kann, setzt sie Ames Namen auf die Liste.

ACHTUNG SPOILER – Text ausklappen
Dieser Fakt stört mich wirklich sehr. Sloane denkt nicht über die Konsequenzen eines Namens auf der Liste nach. Hat Ames das verdient? Wenn man das ganze Buch liest: Holy Shit, der Dude hat ganz anderes verdient. Nur mit der Lite ist er gut dabei weggekommen. Aber ich verstehe Sloanes Eifer nicht. Sie hatte eine Affäre mit Ames und nach der Beendigung von ihr aus, war Ames ein ekliges Arschloch, aber eine Rechtfertigung für den Eifer, den sie in seine berufliche Vernichtung steckt, sehe ich da nicht.
 

Chandler Baker geht in »Whisper Network« leider viel zu wenig darauf ein, welche Konsequenzen diese Liste haben kann und spricht auch nicht deutlich genug an, dass all diese Namen und Taten auch nur reine Behauptungen sein können.
Und für mich gehört eben auch das zu #metoo – die Macht die Frauen haben, wenn sie jemanden fälschlicherweise beschuldigen.

Die Ausführung.

Chandler Baker hat einen tollen Schreibstil. Einfach, aber nicht langweilig erklärt sich auch rechtliche Aspekte, lockert die Ezählung ihrer Geschichte durch eingestreute Verhörprotokolle aus und hält die Spannungskurve durch späte Enthüllungen mit vorausgehenden Andeutungen konstant in der Mitte. Die Kapitelübergange empfand ich zum Teil wirr, es fiel mir manchmal schwer herauszufinden, mit wem ich in diesem Kapitel unterwegs bin.
Gelungen sind Chandler Baker einige Szenen, in denen ich mich erkannt habe und mich selbst ernsthaft gefragt habe: Warum mache ich das? Warum ist es zum Beispiel so unangenehm mit einem Tampon auf die Toilette zu gehen, obwohl der weibliche Zyklus etwas ganz Natürliches ist?

Ein „geistreicher Thriller“ wie auf dem Cover geschrieben wird, sehe ich in »Whisper Network« nicht. Der Thriller kommt hier erst im letzten Viertel raus, davor ist es eher ein „Ich wäre gerne ein Frauen Empowerment Roman“, der mir zu viel ist. Zu viel kommt zusammen, immer setzt eine der Frauen noch einen drauf, ein Kommentar ist bissiger als das andere.
Leider wirken drei der vier Protagonistinnen oft eher wie verbitterte Stereotypen, die nicht den Feminismus vertreten, um ihn zu vertreten, sondern die ihre Abneigung gegen Männer(macht) hinter Feminismus verstecken.
Erst in Epilog und Danksagung kommt die Botschaft heraus, die ich gerne au jeder der 480 Seiten gelesen hätte.

Das Schlimme ist, das so zu schreiben, fühlt sich nach Bagatellisieren an. Und das soll es doch gar nicht sein. Aber ich hätte mir einfach so viel anderes hier gewünscht, zum Beispiel weniger Ereignisse und mehr Auseinandersetzung mit den einzelnen Themen.

Liebe Leser*innen – Nein heißt nein! Bitte macht euch Sexismuss jeglicher Art in eurem Alltag bewusst und sucht euch Hilfe/Unterstützung, wenn ihr (sexuelle) Gewalt – ob verbal oder nonverbal erlebt oder bietet Hilfe und Unterstützung an, wenn ihr (sexuelle) Gewalt beobachtet.

Bewertung

2 von 5 Bücher
2 von 5

Autorin

Chandler Baker ist studierte Juristin und arbeitete bei einer Sportfirma in Dallas. Sie arbeitet mittlerweile als Familienanwälting und lebt mit ihrer Familie in Austin, Texas.
Ihr Karriere als Schriftstellerin startete sie als Ghroswrtierin von Büchern für Jugendliche und junge Erwachsene. Heute veröffentlicht die Autorin ihre Werke unter ihrem eigenen Namen.

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Weitere Meinungen zu »Whisper Network« von Chandler Baker

Stehauffrau (o.A.)
oneday2bookblog (o.A.)

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Cover: HEYNE Verlag

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Rezension »Anouks Spiel« von Akram El-Bahay

anouks spiel akhram el bahay

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»Anouks Spiel«
von Akram El-Bahay

Ueberreuter Verlag, Februar 2020
ISBN-13: 978-3-7641-5168-3
384 Seiten
Preis: 12,99€ eBook | 14,95€ Hardcover

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Inhalt

Jedes Jahr zu ihrem Geburtstag trägt Anouk einen ganz besonderen Wunsch im Herzen. Dieses Jahr wird ihr Wunsch zu einem Albtraum.

Anouk liebt ihren Geburtstag. Aber dieses Jahr ist alles anders. Dieses Jahr gibt es auch ihre Schwester Maya und seit Mayas Geburt muss Anouk die Aufmerksamkeit ihrer Eltern teilen. Anouk ist eifersüchtig.
Am Abend vor ihrem Geburtstag setzt sich ihrem Herzen ein dunkler Wunsch fest: Sie hätte ihre gerne Eltern gerne wieder für ich allein.
Am nächsten Morgen ist die Reue groß, doch Maya ist schon verschwunden und niemand außer Anouk erinnert sich an den kleinen Säugling.
Verzweifelt ergreift Anouk die einzige Chance ihren Wunsch rückgängig zu machen: Sie tritt in einem magischen Spiel gegen den dunklen Prinzen an. Vier Runden gegen einen Kontrahenten, der immer schneller zu sein scheint und Anouk am Ende vor eine unmögliche Wahl stellt, einzig mit einem exzentrischen Affen als Hilfe an der Seite, entscheiden über Mayas Zukunft.

Fazit

Phantastisch. Märchenhaft. Mitnehmend. »Anouks Spiel« von Akram El-Bahay ist die spannende Geschichte der fast 13-jährigen Anouk, die geleitet durch einen Moment der Eifersucht einen dunklen Herzenswunsch äußert.
Sie hätte ihre Eltern gerne wieder für sich alleine und will keine Aufmerksamkeit mehr mit ihrer kleinen Schwester teilen. Anouks Wunsch wird erhört, am nächsten Morgen ist es, als hätte es Maya nie gegeben.
Anouk ist verzweifelt, was hat sie sich da nur gewünscht? In ihrer Reue erhält sie ein mysteriöses Paket. Ein Geschenk, denkt sie erst. Doch in Wahrheit ist das enthaltene Brettspiel die letzte Chance für Anouk ihre kleine Schwester zurückzubekommen.

Tolle Charaktere. Magie. Spannung.

In dem Brettspiel muss sich Anouk dem dunklen Prinzen stellen. Ein mysteriöser Gegenspieler, der Anouk immer wieder Steine in den Weg legt und ihr immer einen Schritt voraus zu sein scheint.
Aber Anouk ist nicht alleine, ihr steht der sehr selbstbewusster, exzentrischer, manchmal etwas nerviger, Affe -‚tschuldigung Schimpanse!- Pan als Begleiter zur Seite.

Zusammen mit Pan betritt Anouk das Spiel, vier Spielgebiete -Wald, Wüste, Meer, Berge – wollen bewältigt werden. Von nun an kreuzen Menschen, Fabelwesen, sprechende Tiere und andere Unmöglichkeiten Anouks Weg.
Die Welt, der Autor Akram El-Bahay mit seinem bildhaften Schreibstil so wunderbar Leben einhaucht, besticht durch ihre Originalität und Vielfalt. Akram El-Bahay hat hier eine bunte Spielwiese für die Fantasie seiner (jungen) Leser*innen geschaffen.

Das Salz in der Suppe

Kleiner Wermutstropfen an der Umsetzung dieser großartigen Idee von Akram El-Bahay ist die Wiederholung. Alle vier Spielrunden ähneln sich im Ablauf sehr: Anouk ist dem Sieg der Runde zum Greifen nahe und der dunkle Prinz stellt sie vor eine scheinbar unmögliche Wahl. Hier hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. Auch mehr Hintergründe für einige Situationen, Entwicklungen oder Figuren wie den Spielemacher, hätten mir hier sehr gut gefallen. Wett macht das Anouk, sie ist eine authentische, tolle Protagonistin mit dem Herz am rechten Fleck. Sie wächst an den Herausforderungen und Aufgaben, die sie bewältigt und lernt viel über sich selbst.

Kein schnödes Happy End – ein Ende mit Message!

»Anouks Spiel« von Akram El-Bahay ist die märchenhaft-spannende Rettungsmission einer fast 13-jährigen, auf der Kennenlernreise ihrer selbst. Besonders gelungen – gerade für die Zielgruppe – finde ich das Ende der Geschichte, kein schnödes Happy End, sondern Ende mit Message!
Es geht um Mitgefühl, Empathie, sich selbst verstehen, sich selbst treu zu bleiben und aus eigenen Fehlern zu lernen.

»Anouks Spiel« ist ein toller Jugendroman und eine Empfehlung für alle Leser*innen, die sich ein spannendes, lebendig erzähltes, mysteriöses Abenteuer mit Tiefgang und Wortwitz wünschen.

Bewertung

Bewertung 3,5
3,5 von 5

Autor

Akram El-Bahay wurde 1976 geboren, ist Schriftsteller und Journalist. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter wuchs der Autor mit den Einflüssen von zwei Kulturkreisen auf. Elemente dieser Einflüsse finden sich auch in seinen Romanen wieder: klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an Klassiker wie den „Herrn der Ringe“ als auch an orientalische Märchen erinnern.

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Weitere Meinungen zu »Anouks Spiel« von Akram El-Bahay

Prettyigers Bücherregal (3,5 /5)
Hörnchens Büchernest (5/5)
Skyline of Books (5/5)

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Cover: Ueberreuter Verlag
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Divoisia – Ein Interview

Interview mit Oliver Alraun vom 05. April 2020

Hinter Divoisia stehen sieben kreative Köpfe, die seit 2011 an der Welt Divoisa arbeiten. Das jüngste Teammitglied war damals noch keine 14 Jahre alt.
Kennengelernt hat sich die Gruppe über Youtube, was als Kommentare unter dem Video von Florian Harloff begann, wurde zu einem gemeinsamen Forum, in dem eine gemeinsame Geschichte geplant wurde. Und aus diesem Forum wurde eine Gemeinschaft, die nach einer Crowdfunding Kampagne, im Januar 2020 mit »Weltenbruch – Das Mal der Sonne« ein besonderes Buch veröffentlichte. 

 »Weltenbruch – Das Mal der Sonne«

Weltenbruch - Das Mal der Sonne

Im Westen versinkt die von Kriegen geplagte Welt der Menschen im Chaos. Krankheit, Hunger und Gewalt zwingt viele, in die entlegensten Teile des Kontinents zu ziehen. Als sie glauben, endlich in Sicherheit zu sein, erscheinen die Boten des Sturms. Sie predigen vom Untergang der ihnen bekannten Welt, aber auch von einem Ort im hohen Norden voller Liebe und Gnade, an dem all jene Zuflucht finden werden, die reinen Herzens sind.
Währenddessen wirft die Sonne im Osten ihren Schein über ein riesiges Gebirge und erhellt eine neue Welt, auf die verschiedenste Völker ihre ersten Schritte setzen. Sind sie die letzte Hoffnung auf eine harmonische Zukunft Divoisias?

18 Geschichten aus Divoisia. Jede ist unabhängig von den anderen lesbar, aber es können zahlreiche Verknüpfungen gefunden und Geheimnisse gelüftet werden.

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Divoisia GbR (Nova MD), Januar 2020
978-3-9669-8204-7
428 Seiten
Preis:  2,99€ eBook | 12,99€ Taschenbuch
Amazon | Thalia


»Weltenbruch – Das Mal der Sonne« ist nicht nur wegen der Entstehungsgeschichte eine Besonderheit, sondern auch wegen der App. Ja, App. An verschiedenen Stellen des Buches finden die Leser*innen Symbole, die eingescannt werden können und zusätzliche Inhalte freischalten. 

Es gibt verschiedene Inhalte zu entdecken: Karten, Illustrationen, Erklärungen, Hintergründe und und und. Die Idee ist, dass auch zukünftige Bücher der Gemeinschaft das System nutzen und Leser*innen freigeschaltete Inhalte in ihrem Divoisia Archiv immer wieder durchstöbern können. 

Trolltrophäen ; Copyright: Divoisia GmbR


Das Ganze ist ein Mammut-Projekt, das beeindruckt und bei mir Fragen aufwirft. Für diese Fragen steht Oliver Alraun zur Verfügung:

Oliver, eine Frage, die sich mir als Teamlead direkt aufdrängt: Wie organisiert ihr eure Zusammenarbeit? Gibt es eine strikte Arbeitstrennung?

Die gibt es mittlerweile tatsächlich, allerdings war das nicht immer so. Wie du bereits erwähnt hast, haben wir uns damals über Youtube kennengelernt, sind dann aber recht schnell auf ein Forum umgestiegen. Dort haben wir die Geschichte und ihre Charaktere ausgearbeitet, denn am Anfang wollten wir wirklich „nur“ ein Buch gemeinsam planen, dass Flori dann geschrieben hätte. Mit der Zeit sind aber immer mehr Fragen aufgekommen, die wir nicht beantworten konnten. Aus welchen Kulturen kommen die Charaktere, an was glauben sie, wie sieht ihr Alltag aus? Wir hatten keine Grundlage, kein Fundament, auf das wir eine Geschichte hätten setzen können.  So wurde uns klar, dass wir uns erst einmal Gedanken um die Welt dahinter machen müssen.  

So haben wir mit dem Weltenbau begonnen und bald festgestellt, dass die Themen zu komplex werden, um einfach nur in einem Forum darüber zu schreiben. Seitdem machen wir einmal in der Woche eine „Konfi“ über Teamspeak, bzw. Discord. Zu der Zeit hat sich auch der harte Kern gebildet, der bis heute zum Divoisia-Team gehört. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir damals jeden Sonntag stundenlang über ein Thema diskutiert haben, ohne wirklich zu einem Ergebnis zu kommen, weil jeder eine andere Meinung hatte und man sich so schnell in Diskussionen über (meist unwichtige) Details verlieren konnte. 

Deshalb haben wir begonnen, Gruppen zu bilden, die sich unter der Woche mit bestimmten Themen der Welt auseinandersetzten. Am Sonntag wurden dann nur noch in einer kurzen Konfi (wir peilen immer eine halbe Stunde an) die Ergebnisse zusammengetragen und aufeinander abgestimmt. Das halten wir bis heute so.

Zweimal im Jahr (einmal im Sommer, einmal im Winter) treffen wir uns auch alle persönlich. Das ist immer eine sehr intensive und inspirierende Zeit, in der viele neue Ideen aufkommen und die Weichen für das nächste halbe Jahr gestellt werden.

Von links nach rechts:
Jessi, Isa, Michi, Olli, Flori, Fipsi, Laura

»Weltenbruch – Das Mal der Sonne« ist eine Sammlung von Kurzgeschichten. Bei so vielen Beteiligten kommt es doch bestimmt zu Diskussionen. Wie entscheidet ihr, welche Richtungen sich die Welt entwickelt und sich Charaktere, die in verschiedenen Kurzgeschichten von unterschiedlichen Autoren, entwickeln?

Wie man der vorherigen Antwort entnehmen kann, mussten wir lernen, Verantwortung abzugeben. Wenn man in einer Gruppe an einer Fantasywelt arbeiten will, muss man sich emotional damit arrangieren können, dass es irgendwann nicht mehr möglich ist, jedes Detail selbst mitzubestimmen. So haben die oben erwähnten Gruppen zum Beispiel unterschiedliche Kulturen und Völker der Welt sowie deren Charaktere ausgeplant. In den gemeinsamen Besprechungen ging es dann nur darum, wie diese Kulturen miteinander interagieren und wie sie sich beeinflussen. Dadurch haben sich Experten für bestimmte Bereiche entwickelt. Es ist schon lange nicht mehr möglich, dass jeder über alles Bescheid weiß, aber es gibt immer jemanden, den man fragen kann und der dann zumindest schnell herausfindet, in welchem unserer Wikis dieses oder jenes Detail wo steht. Bei großen Entscheidungen, z.B. wie das Cover unseres ersten Buches genau aussehen sollte oder wenn ein Ereignis auf Divoisia die ganze Welt beeinflusst, diskutieren wir aber immer noch gemeinsam und wenn wir uns nicht einig werden, wird einfach abgestimmt. Da muss man dann eben den ein oder anderen Kompromiss eingehen.

Speziell bei Charakteren, die in mehreren Geschichten auftauchen sollen, wird im Vorfeld nochmal mit der Person gesprochen, die sich den Charakter ausgedacht hat. Wir haben auch schon das einige Rollenspiele gemacht, um im Vorfeld abschätzen zu können, wie es aussehen wird, wenn sich zwei Charaktere, die aus unterschiedlichen Köpfen stammen, in einer Geschichte begegnen. Derjenige liest anschließend auch nochmal über die verschiedenen Fassungen der Geschichte und merkt an, wo sich der Charakter seiner Meinung nach noch anders oder stimmiger verhalten könnte. Letztendlich liegt die Entscheidung, was er davon annehmen möchte, aber immer beim Autor der jeweiligen Geschichte. 

Kannst Du uns ein bisschen was über eure Welt erzählen?

Es ist immer schwierig, allgemein über die Welt, bzw. über das große Ganze zu reden, da viele Hintergründe einfach noch im Verborgenen bleiben sollen. Ich kann aber etwas dazu sagen, wie die Welt zur Zeit unserer Geschichtensammlung aussieht, denn nur wenige Jahre zuvor findet ein Ereignis statt, dass Divoisia für immer verändert. Der Weltenbruch. Auf dem größten Kontinent erhebt plötzlich sich ein Gebirge aus dem Boden, welches Divoisia in zwei Welten spaltet, die verschiedener kaum sein könnten: Auf der einen Seite versuchen die Menschen auf blutgetränktem Boden endlich der Zeit des Krieges zu entfliehen, als das Auftauchen einiger Prediger weitere Unruhe in die brüchigen Herrschaften bringt. Sie erzählen vom Untergang der Welt und von einem Gott, der sich derer annimmt, die reinen Herzens sind. Alle anderen werden sterben, um das Land endlich vom Bösen zu befreien. Auf der anderen Seite der Welt scheint dieses Land des Friedens schon zu bestehen. Die Völker sind mit ihr verbunden und leben, um sie zu schützen. So tummeln sich Kobolde in dichten Wäldern, Elfen baden in glasklaren Seen und Greife tanzen durch die Lüfte. In den Bergen findet man Trolle und Zwerge, in den Flüssen Wassergeister und Zentauren besiedeln jeden entlegensten Winkel. Hier scheint alles perfekt und das Böse verbannt.  

Allgemein ist uns wichtig, zwar klassische Fantasyvölker zu übernehmen, diese aber auf interessante Art und Weise weiterzuentwickeln, von den Gesetzmäßigkeiten der eigenen Welt beeinflussen zu lassen und mit komplett eigenen Völkern zu ergänzen.

Boten; Copyright: Divoisia GbR

Mit Divoisia legt ihr einen großen Wert auf Worldbuilding. Habt ihr gemeinsame Vorbilder, die eure Liebe zum Worldbuilding geprägt haben oder inspirieren euch jeweils ganz unterschiedliche Welten?

Innerhalb unserer Gruppe sind die Vorlieben tatsächlich überraschend breit gefächert. Ich zum Beispiel liebe Mittelerde und J.R.R. Tolkien, andere können damit gar nicht so viel anfangen (unverständlich, oder?!). Manche lesen auch lieber deutsche Autoren (Die Zwerge von Markus Heiz und die Elfen von Bernhard Hennen sind bei uns sehr beliebt), andere mehr aus dem amerikanischen Raum (Die Sturmlichtchroniken von Brandon Sanderson oder Das Rad der Zeit). 

Wieder andere schauen viele Animes oder haben lange Spiele wie Skyrim gezockt und werden davon sicherlich auch beeinflusst. 

Aber genau das macht auch den Reiz aus. Jeder hat andere Einflüsse, jeder findet etwas anders gut und damit entsteht am Ende (hoffentlich) etwas Einzigartiges.

Wie seid ihr auf Divoisia als Namen für eure Welt gekommen – bedeutet der Name etwas?

Das kann ich leider nicht direkt beantworten. Wir teilen zwar schon einige Hintergrundinformationen zu unserer Welt über SocialMedia, manches soll aber, wie gesagt, noch im Verborgenen bleiben und das gehört dazu. Ich kann nur so viel verraten, dass der Name keine Bedeutung in unserer Welt hat, in Divoisia selbst dafür aber eine umso größere.

Eine App bedeutet immer Aufwand – wann entstand bei euch die Idee das Buch mit einer App zu begleiten?

Das kann ich dafür ziemlich genau beantworten und zwar war das vor 2,5 Jahren auf der Frankfurter Buchmesse, die wir gemeinsam besucht hatten. Dort gab es einen Bereich, in dem einige StartUps und Projekte vorgestellt wurden, die bereits das klassische Leseerlebnis mit dem Einsatz verschiedenster Technik erweiterten. So wurde zum Beispiel ein Buch komplett als Desktopanwendung umgesetzt. Man konnte das Buch auf einem PC normal lesen, bestimmte Abschnitte wurden aber in einem Kurzfilm dargestellt oder mit Bildern und Animationen erweitert. Ein anderes StartUp hat eine Hörbuchapp mit speziellen Geschichten präsentiert, bei denen man mittels Wischgesten immer wieder Entscheidungen treffen konnte. Wohin soll der Charakter sich bewegen, mit wem soll er interagieren usw. Die Idee, ein Buch mit einer Smartphoneapp zu erweitern, die optionale Zusatzinhalte liefert, war dann doch recht naheliegend, da wir ja bereits unzählige Hintergrundinformationen hatten, die nie direkt in einer Geschichte auftauchen würden, aber wir als Leser aber trotzdem interessant gefunden hätten. Dazu kam, dass wir bereits zwei Informatiker im Team hatten. Einer davon bin ich und ich hatte auch damals schon hauptberuflich Smartphoneapps entwickelt.  

Was sind eure nächsten Pläne?

Nach diesem großen Gemeinschaftsprojekt, wollen wir wieder mehr zu unseren Wurzeln zurückfinden – dem Weltenbasteln. Das hat dann doch etwas unter der intensiven Arbeit an dem Buch gelitten. Es gibt auch eine ganz spezielle Zeitspanne Divoisias, der wir uns jetzt intensiver widmen wollen, um sie mit mehr Details auszuschmücken, mehr kann ich da aber leider nicht verraten, denn wir planen auch schon die nächsten Veröffentlichungen. Wann genau wieder etwas von uns erscheinen wird, kann ich auch nicht sagen, aber jeder Autor, der eine Geschichte für „Weltenbruch – Das Mal der Sonne“ geschrieben hat, hat bereits Ideen für längere Soloprojekte. Einige wollen endlich an einem eigenen Roman arbeiten, anderen schweben ganz andere Projekte vor, wie zum Beispiel ein P&P Rollenspiel, zu dem es sogar schon erste Ansätze und Ideen gibt. Aber das ist genau das, was wir mit Divoisia erreichen wollten. Wir wollten eine Welt schaffen, die so detailreich ist, dass man damit eine Grundlage für Projekte jeder Art hat. Jedes dieser Projekte ist aber mit einem enormen Zeitaufwand verbunden und da wir noch nicht davon leben können, wird das alles wohl noch etwas dauern. 

Gleichzeitig wollen wir natürlich neue Leser gewinnen und sie mit unserer Geschichtensammlung von Divoisia begeistern. Leider fallen ja dieses Jahr einige Buchmessen aus, wir hoffen aber, dass sich das alles bis Mitte des Jahres wieder etwas beruhigt hat, denn am 07.08 würde im Rahmen der Fantasynacht vom DichtFest-Verlag unsere erste Lesung stattfinden! Wir sind alle schon jetzt etwas aufgeregt, was die enorme Vorfreude aber locker wettmacht! Falls ihr aus Hamburg oder Umgebung kommt, könnte die Veranstaltung vielleicht interessant für euch sein, es werden auch noch weitere Fantasyautoren dort lesen. Die Tickets werden sogar zurückerstattet, sollte die Veranstaltung abgesagt werden müssen (https://dichtfest.de/shop/lesenacht/).

*Ein weiteres Interview mit Autoren von Divoisia aus dem Juli 2019

Greofenflug; Copyright: Divoisia GbR

Neugierig? Hier könnt ihr Divoisia folgen:

Gewinnspiel zum Welttag des Buches 2020

Die UNESCO hat diesen weltweiten Feiertag  1995 eingeführt und dabei ganz bewusst den 23. April ausgesucht. Dieser Tag geht zurück auf den Georgstag und bezieht sich auf die katalanische Tradition am Namenstag des heiligen Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken.  🙂

Danke Georg!

Nice to know: Auch das vermutete Geburts- sowie Todesdatum von William Shakespeare (u.a.) fallen auf diesen Tag.

Genug vom Fachwissen, hier der wirklich interessante Teil: die Gewinne & Verlosung <3

»Land of Stories: Das magische Land 01 – Die Suche nach dem Wunschzauber« von Chris Colfer

»In Colfers magischen Reichen steckt mehr, als Disney je zu träumen wagte.« USA Today

Als Alex und ihr Zwillingsbruder Conner ein altes Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, ahnen sie nicht, dass der dicke Schmöker ein Portal in ein magisches Reich ist. Sie geraten in eine Welt, in der es nicht nur gute Feen und verwunschene Prinzen gibt, sondern auch ein böses Wolfsrudel und eine noch viel bösere Königin. Doch ganz so einfach ist die Sache mit Gut und Böse leider nicht. Denn in all den Jahren nach dem Happy End haben die Märchenwesen einige Marotten entwickelt, was die Zwillinge in so manche verzwickte Lage bringt. Außerdem haben sie nicht den blassesten Schimmer, wie sie wieder nach Hause finden sollen. In einem geheimnisvollen Tagebuch steht die Lösung – doch hinter dem ist auch die böse Königin her …


»Secret Keepers 01 – Zeit der Späher« von Trenton Lee Stewart

Atemberaubender Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren.

In Rubens Heimatstadt herrscht der Schatten, ein mysteriöser und boshafter Mann. Seine Späher kontrollieren alles und jeden. Sie haben es auch auf die geheimnisvolle Taschenuhr abgesehen, die Ruben gefunden hat. Wenn man sie auf genau zwölf Uhr stellt und aufzieht, wird ihr Träger unsichtbar. Ruben macht sich das zunutze und verfolgt eine Spur bis zum Leuchtturm Point William. Dort lernt er Penny kennen, mit der er sich auf Schatzsuche in den alten Schmugglertunneln begibt. Doch sie finden keinen Schatz, sondern erfahren etwas viel Unglaublicheres: Es gibt noch eine zweite Uhr, und wer beide Uhren besitzt, kann nichts Geringeres als Unsterblichkeit erlangen. Ruben wird mit einem Schlag klar, wer im Besitz der zweiten Uhr sein muss.


»Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin

Ein Roman für alle, die von »E-Mail für dich« einfach nicht genug bekommen können.
Jen ist traurig. Aiden möchte, dass sie wieder glücklich ist. Klingt nett, aber nicht gerade spektakulär? Dann sollte man hinzufügen, dass Jen eine Frau Mitte dreißig ist, die gerade sitzen gelassen wurde, und Aiden ein hoch entwickeltes Computerprogramm, das gerade von Jen trainiert wird. Nach Aidens Berechnungen fehlt Jen zur Erreichung des optimalen Wohlbefindens einfach nur der richtige Mann. Und da Aiden via Internet Zugang zum Weltmännerpool hat, kann es doch nicht so schwer sein, ein passendes Exemplar mit Jen zusammenzubringen. Wenn sich die menschlichen Probanden bloß nicht so ungeschickt anstellen würden!


»Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus« von Susanne Hasenstab

Katja ist Anfang dreißig und arbeitet beim »Sonntags-Blitz«, der Gratis-Zeitung ihres Heimatorts, bei der sie nach dem Praktikum irgendwie hängen geblieben ist. Während ihr Freund Jonas das Projekt Eigenheim vorantreibt, überkommt Katja beim Brunch mit werdenden Müttern und Pärchenausflügen zur »langen Nacht der Musterhäuser« zunehmend ein Gefühl der Beklemmung. Sie flüchtet sich in einen schrägen Zirkel kleinstädtischer Möchtegernliteraten und -künstler und begegnet auf einer der alkoholgeschwängerten Abendveranstaltungen dem Krimiautor Robert Klotzky, dem mit »Die Geschändeten von Heusenstamm« ein Überraschungserfolg gelang – und der auch bei Katja einen bleibenden Eindruck hinterlässt.


SO KANNST DU GEWINNEN

Schreib Dein Wunschbuch/-trilogie als Kommentar unter diesen Beitrag. Ganz wichtig: möchtest Du für mehr als ein Buch in den Lostopf hüpfen, musst Du für jedes Buch einen EIGENEN Kommentar schreiben.
Unter allen Kommentaren lose ich dann aus – bitte gebt mir ein bisschen Zeit dafür .
Alle Bücher sind gelesen, aber in sehr gutem Zustand.
Das Gewinnspiel endet am 30. April 2020 um 23.59 h.

Teilnahmebedingungen

Viel Glück! <3


Cover und Klappentext »Land of Stories«: FISCHER Sauerländer
Cover und Klappentext »Secret Keepers«: Thieneman Esslinger Verlag
Cover und Klappentext »Wahrscheinlich ist es Liebe«: Wunderraum Verlag
Cover und Klappentext »Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus«: Susanne Hastenstab