Blogtour „Höhenrauschsaison“ von Meredith Winter

Herzlich Willkommen zum letzten Tag der Blogtour
»Höhenrauschsaison« von Meredith Winter

Gestern ging es bei Vielleserin um den Mount Everest, heute gibt es ein kulinarisches Interview mit Autorin Meredith Winter.

Nadja Losbohm

Meredith Winter wurde 1981 geboren, kommt aus Lüneburg,  ist alleinerziehende Mutter von rei Kindern und ist gelernte Ernährugsberaterin.
Die Autorin ist Gründerin, Verlegerin und Autorin des Sommerburg Verlags.
Neben dem Verlag und dem Schreiben ihrer eigenen Bücher schreibt die Autorin außerdem (keltische) Songs und liest selbst so viele Bücher, wie die Zeit hergibt.

Sommerburg Verlag ⋅ Sommerburg Verlag auf FB

 

Ein Kurzportrait

Lieber…
….eBook oder gebundenes Buch?

“Meredith

Gebundenes Buch natürlich. Es geht nichts über den Geruch von Papier und wie es sich zwischen Deinen Händen anfühlt.

….Hund oder Katze?

“MeredithSchwierige Frage. Mal abgesehen von der ganzen Sabber und den Haaren, sind beides wundervolle Haustiere.

….Tee oder Kaffee?

“Meredith

Ich finde Kaffee, eklig. Also Tee (am besten mit Keksen)

 

….roter oder grüner Wackelpudding?

“Meredith

… was habe ich die zittrige Glibbermasse als Kind geliebt. Ich wähle grün. Erinnert mich an nämlich den Ghostbusters-Schleim. Hahaha.

Das Schreiben begann für mich…

“Meredith

mit 13 Jahren. Da habe ich zum ersten Mal ein Märchen niedergetippt.

 

Ein Buch muss…

“Meredith

unterhalten und mich im besten Fall berühren.

 

Ein Kindheitstraum von mir war…

“Meredith

Ärztin zu werden.

 

Völlig unterschätzt wird…

“Meredith

die Macht, die Handys/Tablets usw. auf uns haben.

 

Wenn ich Musik höre, dann…

“Meredith

denke ich darüber, wie schwierig es war, dieses Lied zu komponieren. Hahahahah.

Ich habe eine seltsame Angewohnheit, nämlich…

“Meredith

Filme nur im Original, mit deutschen Untertiteln zu schauen.

 

Das Interview

Jasmin von BücherleserMeredith, stell uns doch bitte »Höhenrauschsaison« in einem Satz vor.

“Meredith

Dein One-Night Stand entpuppt sich als Mörder, in dem Du Dich auf den Weg zum Mount-Everest Basecamp trotzdem verliebst.

 

Jasmin von Bücherleser»Höhenrauschsaison« spielt in einem Land, dessen Kulinarik durch die kulturelle und geographische Vielfältigkeit geprägt ist. Mir wurde verraten, dass Du                      nepalesisch kochst. Wie bist Du mit dieser vielfältig geprägten Küche in Berührung                   gekommen?

“Meredith

Durch die Recherche für »Höhenrauschsaison«. Mir war es wichtig, alle Aspekte von Nepal mit einzubeziehen. Auch die kulinarische.

 

Jasmin von BücherleserWas macht die nepalesische Küche für Dich aus?

“Meredith

Das aus einfachen Grundnahrungsmitteln wie Linsen, verschiedenen Getreidesorten und Gemüse so vielfältige und aufregend gewürzte Speisen hergestellt werden.

Ausserdem sind die Menschen in Nepal viel demütiger und achtsamer in Umgang mit ihrem Essen und ihrer Nahrungsaufnahme.

Da können wir in einem Land, in dem Adipositas sowie gleichzeitig Wegwerfen von Lebensmitteln zu einer Volkskrankheit geworden ist, uns ne große Scheibe von abschneiden.

 

Jasmin von BücherleserKochst Du viel und/oder gerne? Und gehört die nepalesische Küche eher zu den einfachen oder doch aufwendigeren/komplizierteren Küchen?

“Meredith

Schon alleine wegen meiner drei Kinder muss ich täglich frisch kochen, was ich jedoch gerne tue und auch viel Neues ausprobiere. Und natürlich ist das, was nicht unserer Kultur entspricht erst einmal aufwendig und kompliziert 😉

 

Jasmin von BücherleserProbierst Du viel in der nepalesischen Küche aus? Woher bekommst Du Ideen und Inspirationen für neue Gerichte?

“Meredith

Ich bin eher jemand, der sich an Klassiker versucht, etwas was die Menschen täglich zu sich nehmen und dies dann auch regelmäßig auf seinem Speiseplan stehen hat, denn nur so finde ich, bekommt man ein Gespür für die Kultur des Landes.

 

Jasmin von BücherleserGibt es Anfängerfehler der nepalesischen Küche, wie zum Beispiel Zutaten in die kalte Pfanne legen,  die Du vielleicht gemacht hast, wir mit Deinen Tipps aber            vermeiden können?

“Meredith

Au weia. Hahahahah, ich bin keine gelernte Köchin. Wenn mir ein Gericht gelingt ist dies einzig Glückssache. Doch ich empfehle mit den Gewürzen wie Kardamom, Kreuzkümmel oder Koriander erst einmal sparsam umzugehen, bis                                        man sich an die Art zu Würzen gewöhnt hat.

 

Jasmin von BücherleserWelches Gericht oder welche Gerichte aus der nepalesischen Küche kannst Du besonders empfehlen?

“Meredith

“Alle, die auch in meinem Buch »Höhenrauschsaison« vorkommen. Also kauft es! 😛

 

Jasmin von BücherleserWelches Gericht würden uns denn Clementine und Alexej, Deine beiden Protagonisten aus „Höhenrauschsaison“ empfehlen?

“Meredith

Clementine die Momos und Alexei das Bier 😛

 

Jasmin von BücherleserWarst Du in Deutschland auch schon nepalesisch essen und kannst Du ein Restaurant empfehlen, dass man bei Gelegenheit zum Kennenlernen der                      nepalesischen Küche besuchen sollte?

“Meredith

Ganz klar, das Tibet Restaurant in Hamburg – Altona.  Wobei ich dort zum Dessert, das schwarze Sesam Eis empfehle.

 

Jasmin von BücherleserVielen Dank für die spannenden Antworten und das schöne Interview!

  

♦    ♦    ♦    ♦
Das Buch zur Tour

Höhenrauschsaison Meredith Winter

Klappentext:

April 2012 – die Mount-Everest-Saison hat begonnen.
Vor Ort: Ärztin Clementine, die schon auf dem Trek zum Basecamp alle Hände voll zu tun hat, sich um die Verletzten und Höhenkranken zu kümmern, welche die Region auf dem Weg zum höchsten Berg der Erde unterschätzt haben.
Ebenfalls mit von der Partie ist der russische Auftragskiller Alexej, der sich als Bergsteiger ausgibt und bloß einen Auftrag hat: Clementine zu töten. Dumm nur, dass sie bereits tot ist.
(Quelle:  Sommerburg Verlag)

 


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♦    ♦    ♦    ♦
Gewinnspiel

Platz 1: 1x Print »Höhenrauschsaison« & Glückskekse

Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage: Welche Frage möchtest Du der Autorin gerne stellen?

Teilnahme bis einschließlich 18.06.2018 23.59h möglich.
Teilnahmebedingungen
Die Gewinner werden zeitnah auf der Agenturseite bekannt gegeben.


Stationen der Blogtour

13.06. – Clementine’s Buchvorstellung –  Lissianna schreibt
14.06. – Alexejs Auftrag – Buchlieblinge
15.06. – Zerstörerische Liebe – Nickis Lesewelt
16.06. – Mount Everest – sagenumwoben, faszinierend, tödlich – Vielleserin
17.06. – Nepalesisch Essen mit Meredith Winter – hier

Cover: Sommerburg Verlag
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Rezension: »Elfenlicht 01 – Märtyrerkunst« von Judith Laverna

Elfenlicht märtyerkunst judith laverna»Elfenlicht 01 – Mäytererkunst«
von Judith Laverna

Papierverzierer Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9596-2221-9
586 Seiten
Preis:  6,99€ eBook

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Klappentext

Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.
Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk.
(Quelle: Amazon)

Fazit

Vom Namenswirrwarr, fremden Sprachen und schwerem einstieg

»Elfenlicht – Märtyrerkunst« ist der Einstieg in eine Trilogie, die epische Ausmaße annehmen kann. Judith Laverna hat sich für einen umfassenden Einstieg in ihre Geschichte entschieden, in dem der Leser mit viele Charakteren, noch mehr Namen und einer eigens entwickelten Elfensprache konfrontiert wird. Für letzteres gilt: Chapeau an die Autorin!
Einfach macht diese Kombination den Einstieg nicht. Ich hatte Anfangs Probleme mit den Namen zu hantieren, Figuren und Namen einander zuzuordnen und auch mit den elfischen Begriffen umzugehen. Natürlich gibt am Ende des Buches ein umfangreiches Glossar, bei einem eBook nutze ich dieses aber nicht durch ständiges hin- und her wechseln. Hier hätte ich mir eine Lösung im Text gewünscht.

Tolle Charaktere sind die halbe miete

Wer sich durch den Einstieg beißt und nicht abbricht, wird belohnt. Es entfaltet sich eine Geschichte voller Potenzial, Spannung und gelungener Charaktere.
Protagonistin Ayleen ist eine sehr sympathische Figur, die der Leser mit jeder Seite etwas besser kennenlernt. Ich habe ihre widerspenstige, eigensinnige Art schnell gemocht und schätzen gelernt. Ayleen muss sich einigen unliebsamen Entwicklungen stellen und wächst mit jeder Herausforderung. Sie ist der stärkste Charakter in »Elfenlicht – Märtyrerkunst«.
Aber auch Viktor ist ein toller Charakter, der mir direkt gut gefallen hat. Offen, mutig und liebevoll hat er mich von sich überzeugt.
Lobend muss ich aber auch zwei Charaktere erwähnen, die sehr gut ausgearbeitet sind und in ihre Rollen gepasst haben, mir aber sehr unsympathisch waren: Breth und Veloron.

Lebendig, detailliert und Liebevoll

Judith Laverna überzeugt neben authentischen Charakteren, die sich mit der Geschichte weiterentwickeln, mit einem lebendigen Schreibstil. Detailliert und mit viel Herz hat die Autorin ihre Welt, die Politik und die Abenteuer entstehen lassen. Spannend, wenn auch mit einigen Längen durch Erläuterungen, spinnt die Autorin ihre Geschichte. Im letzten Drittel der Geschichte steigert Judith Laverna die emotionale Intensität  und lässt ihre Leser dann mit einem Ende zurück… puh, starker Tobak. Aber es macht richtig Lust auf die Fortsetzung.

»Elfenlicht – Märtyrerkunst« von Judith Laverna ist der mitreißende Auftakt einer vielversprechenden Trilogie. Wer sich hier Biss beweist und nicht zu Anfang des Buches ob der vielen Namen und elfischen Begriffe das Handtuch wirft, wird mit einer spannenden, intensiven Geschichte belohnt, die durch beeindruckende Charaktere glänzt.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Judith Laverna studiert klassische Philologie und Geschichte. Die Autorin schrieb von klein auf viele Fantasy Geschichten und begann vor einigen Jahren, ihr Herzensprojekt, die Elfenlicht Trilogie, die sie im Alter von 15 Jahren begann, zu veröffentlichen. In diesem Projekt findet sich wieder, was die Autorin ausmacht: Leidenschaft, Naturverbundenheit und der Wille, in allem das Gute zu sehen, was das Leben bereithält.
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Weitere Meinungen zu »Elfenlicht – Märtyrerkunst« von Judith Laverna

BücherTraum (4/5)
lesen und mehr (4/5)
Buchfeeling (5/5)
Charleen’S Traumbibliothek (abgebrochen)

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Die Elfenlicht-Trilogie

 


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Rezension »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin

Wahrscheinlich ist es Liebe von Paul Reizin»Wahrscheinlich ist es Liebe«
von Paul Reizin

Wunderraum Verlag, April 2018
ISBN: 978-3-3365-4786-9
480 Seiten
Preis:  16,99€ eBook | 23,00€ Gebundene Ausgabe

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Inhalt

Jen ist Mitte dreißig und dachte eigentlich, sie hat ihren Partner für die Zukunft gefunden. Blöd, dass Matt dann einen Tag nach Hause kommt und ihr den Stand der Dinge verkündet: Er trennt sich, seine Kollegin und er fahren in wenigen Wochen gemeinsam in den Urlaub.
Jen ist traurig und Aiden, ein hochentwickelte Computerprogramm, das Jen in Plaudereien und sozialem Umgang trainiert, möchte das ändern. Seinen Berechnungen nach fehlt Jen der richtige Mann, um glücklich zu sein. Eine Leichtigkeit für ein Programm von Aidens Kaliber und dem heimlichen Zugang zum Internet. Oder?

Fazit

»Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin ist ein wunderschöner Roman über das Finden der Liebe und dabei vor allem eines nicht (sehr, sehr, sehr wichtig!): kitschig.

Sympathisch, Witzig, ungewöhnlich

Sympathisch-witzig erzählt Autor Paul Reizin eine ungewöhnliche Form des Online-Datings.
Jen, ihres Zeichens Mitte dreißig und frisch getrennt, ist eigentlich Journalistin, trainiert aber gerade die hochentwickelte KI Aiden in Plauderei und menschlichem Verhalten. Das Computerprogramm soll Interaktion lernen und ist bereits so gut, dass Jen häufiger mal fast vergisst, dass Aiden nicht real ist. Was aber weder die Entwickler von Aiden noch Jen ahnen, die KI is mittlerweile mehr als der Quellcode vorsah. Aiden ist sich seiner selbst bewusst, trifft selbstständig Entscheidungen und ergreift auch von sich auch die Initiative. Außerdem hat er sich heimlich Zugang zum Internet verschafft.
Als Aiden spürt, dass Jen traurig ist, berechnet die KI, dass es Jen am richtigen Partner für das vollendete Glück zählt. In heimlicher Mission begibt sich Aiden also auf Partnersuche und inszeniert dabei mehr als nur eine (zufällige) Begegnung mit einem Mann für Jen. Aber irgendwie können die Männer nach Aidens Berechnungen noch so gut zu Jen passen, irgendwas scheint immer zu fehlen…

Starke Charaktere treffen auf gefühlvolle Geschichte

Paul Reizin spielt hier mit der menschlichen Urangst vor künstlicher Intelligenz. Aiden ist schon lange seinen Entwicklern entkommen, hat heimlich Zugang zum Internet, Sicherheitskopien von sich selbst weltweit verteilt und kann sich jederzeit auf jedes Gerät schalten, dass Verbindung zum Internet hat. So verfolgt er nicht nur Jen, wenn sie das Büro verlassen hat, über Handy, Laptop etc. bis in die privatesten Momente. Ein Glück, dass Aiden die Menschheit wohlwollend und neugierig betrachtet. Als Charakter ist Aiden wunderbar, Paul Reizin hat mit der KI einen sehr intelligenten (natürlich, ist ja eine KI!), kindlich-neugierigen (aber nicht unreifen) und sympathischen Protagonisten geschaffen.
Jen ist eine eigentlich selbstbewusste, starke Frau, die aber auch etwas mit ihrem Alter zu kämpfen hat. Als sich Matt von ihr trennt, ist weniger der Verlust dieses Mannes, den sie betrauert, als vielmehr die Zeit, die sie an ihn Verschwendet hat und eigene Pläne wie Familie für ihn zurückgestellt hat.
Abwechselnd erzählen beide Protagonisten die Geschichte von Paul Reizin. Aber nicht alleine, alsbald kommen auch die Perspektiven von Hobby-Schriftsteller im Ruhestand Tom und Aysling dazu. Für Aysling hegt Aiden neben Jen ein besonders große Interesse, was weniger gruselig ist als es klingt, denn auch Aysling ist eine KI und sich ihrer selbst bewusst.
Immer Häufiger mischen sich die KIs in die Leben von Jen und Tom ein und ein herrlich unterhaltsames Durcheinander ensteht, dass die Leser bezaubert.

Kitsch und GenreKlischee sind nicht nötig

Amüsant, kurzweilig und sympathisch unterhält »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin die Leser und macht wirklich Spaß. Endlich ein Roman über das finden der Liebe, der auf viele kitschige Klischees den Genres verzichtet. Gleichzeitig, wenn auch eher subtil, regt Paul Reizin zum Nachdenken an: Kann eine KI ein Bewusstsein und gar Gefühle entwickeln? Wie gut können wir eine KI kontrollieren? Was macht den Menschen menschlich?
Und natürlich schwingt auch etwas die philosophische Grundsatzfrage mit: Sollten wir wirklich etwas erschaffen, was intelligenter ist als wir?

 

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autor

Paul Reizin ist vielseitig, arbeitete als Journalist und Produzent für Zeitungen, Radio und Fernsehen. Er prodizierte Formate wie Dear John: A Tribute to John Wells oder Get fit with Brittas. Der Autor wirkte außerdem bei diversen Internet-Startups mit. Paul Reizin ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in London.

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Weitere Meinungen zu »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin

Erlesene Seiten (o.A.)
World od Books and Dreams (o.A.)

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Rezension: »Höhenrauschsaison« von Meredith Winter

Höhenrauschsaison Meredith Winter»Höhenrauschsaison«
von Meredith Winter

Sommerburg Verlag, April 2018
ISBN: 978-3-9818-7224-8
210 Seiten
Preis:  4,99€ eBook | 9,99€ Taschenbuch

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Klappentext

April 2012 – die Mount-Everest-Saison hat begonnen.
Vor Ort: Ärztin Clementine, die schon auf dem Trek zum Basecamp alle Hände voll zu tun hat, sich um die Verletzten und Höhenkranken zu kümmern, welche die Region auf dem Weg zum höchsten Berg der Erde unterschätzt haben.
Ebenfalls mit von der Partie ist der russische Auftragskiller Alexej, der sich als Bergsteiger ausgibt und bloß einen Auftrag hat: Clementine zu töten. Dumm nur, dass sie bereits tot ist.
(Quelle: Sommerburg Verlag)

Fazit

»Höhenrauschsaison« von Meredith Winter ist ein spannender Thriller, der mich, geschickt verknüpft mit einer Liebesgeschichte, begeistert hat.

Die junge Ärztin Clementine ist eine tolle Protagonistin: sympathisch, authentisch, lebendig und ein Päckchen voller Altlasten auf dem Rücken. Abwechselnd mit dem Auftragskiller Alexej, der sich als Charakter etwas blasser als seine Kollegin präsentiert, erzählt.
Alexej, für mich grundlegend zwar nicht so stark wie Clementine, macht dafür eine großartige Entiwcklung durch. Von dem klischeehaften beinharten Killer zu einem Menschen mit Emotionen.
Der Perspektivwechsel ist ein von Autorin Natascha Wahl gut gewähltes Mittel, mit dem sie  die Spannungskurve gekonnt auf hohem Niveau hält und auf den 210 keinen Platz für Längen oder Langeweile lässt.
Den Lesefluss unterstützt die Autorin neben gewählten stilistischen Mitteln auch mit ihrem Schreibstil. Flüssig legt sie Clementine und Alexej die Worte in den Mund und lässt ihre Leser die Geschichte einfach und unkompliziert lesen.

»Höhenrauschsaison« ist ein Ladythriller, ein Genre das von der Mischung aus Spannung, Liebe und Erotik lebt. Mit emotionalen Begegnungen zwischen Clementine und Alexej, Leidenschaft und auch erotischen Szenen bedient Meredith Winter das Genre nach allen Regeln der Kunst.
Und ganz nebenbei beeindruckt die Autorin noch mit einer ausführlichen Recherche zu Nepal und dem Mount Everest, die der Geschichte ein extra Hauch Authentizität verleiht.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

AUTORIN

Meredith WinterMeredith Winter wurde 1981 geboren, kommt aus Lüneburg,  ist alleinerziehende Mutter von rei Kindern und ist gelernte Ernährugsberaterin.
Die Autorin ist Gründerin, Verlegerin und Autorin des Sommerburg Verlags.
Neben dem Verlag und dem Schreiben ihrer eigenen Bücher schreibt die Autorin außerdem (keltische) Songs und liest selbst so viele Bücher, wie die Zeit hergibt.

 

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Weitere Meinungen zu »Höhenrauschsaison« von Meredith winter

Bücherwürmchen (4/5)
Zeit für neue Genres (4/5)
Meine kleine Bücherwelt (2,5/5)
lesbar (o.A.)

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Interview mit Nadja Losbohm

Nadja LosbohmNadja Losbohm wurde 1982 in Henningsdorf geboren, aber im zarten Alter von 6 Jahren zog es die Autorin in die Hauptstadt. Auch heute lebt Nadja Losbohm noch in Berlin.
Mit 19 jahren begann sie die Arbeit an ihrem ersten Roman. Ein Projekt, das zehn Jahre später, im Oktober 2012 mit dem Debüt  »Alaspis – Die Suche nach der Ewigkeit« endete. Nach der märchenhaften Saga veröffentlichte Nadja Losbohm die bisher fünfteilige Sci-Fi/Fantasy/Romance-Reihe »Die Jägerin«, ein Kinderbuch, eine historische Fantasy-Reihe und wirkte außerdem bei verschiedenen Anthologien mit.

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Ein Kurzportrait

Lieber…
….eBook oder gebundenes Buch?

„Nadja

Gebundenes Buch. 🙂

 

….Hund oder Katze?

„Nadja

Katze, aber nur wenn sie noch klein sind. 😉

 

….Tee oder Kaffee?

„Nadja

Tee. Ich mag den Geruch von Kaffee, aber trinken mag ich ihn nur im Verhältnis Kaffee 1 zu Milch 9.

 

….roter oder grüner Wackelpudding?

„Nadja

Schoko. 😉

 

Das Schreiben begann für mich…

„Nadja

…ganz überraschend vor etwa 17 Jahren aus der Laune heraus, etwas Neues auszuprobieren, weil ich bis dato lediglich gern gemalt und gezeichnet hatte.

 

Ein Buch muss…

„Nadja

…eine gute Story, einen fesselnden Schreibstil und Emotionen haben.

 

Ein Kindheitstraum von mir war…

„Nadja

…entweder Meeresbiologin oder Archäologin zu werden. Tja, ich habe dann aber Zahnarzthelferin gelernt. Heute mache ich etwas ganz anderes UND schreibe.

 

Wenn ich Musik höre, dann…

„Nadja

…gerne von meiner Lieblingsband “30 Seconds To Mars”.

 

Ich habe eine seltsame Angewohnheit, nämlich…

„Nadja

…dass ich mich in meinen Gedanken oft verliere. Da kann jemand Bekanntes an mir vorbeilaufen und mich rufen und trotzdem höre und sehe ich ihn nicht. Ich bin einfach eine Träumerin.

 

Das Interview

Jasmin von BücherleserWas macht Dich glücklich? Worüber kannst Du Dich ärgern?

„Nadja

Glücklich machen mich Blumen und das Schreiben. Über Arroganz, Lügen und Egoismus kann ich mich sehr ärgern.

 

Jasmin von BücherleserWie sieht Deine Wohlfühl-Oase aus?

„Nadja

Meine Wohlfühloase ist mein Schaukelstuhl, der Hocker, der für die Füße zum Hochlegen, davor steht, die Bücher, die daneben liegen, bereit zum Lesen. Eine Tasse Stracciatelly-Cappuccino dabei rundet das Ganze ab.

 

Jasmin von BücherleserWas ist deine liebste Beschäftigung neben dem Schreiben?

„Nadja

Lesen oder “The Vampire Diaries” auf DVD in der Dauerschleife schauen. 🙂

 

 

Jasmin von BücherleserWas ist Deine Lebensphilosophie?

„Nadja

“Nicht aufgeben.” Daran muss ich mich selbst sehr oft erinnern, ganz besonders nach dem letzten Jahr, was wirklich schlimm war.

 

 

Jasmin von BücherleserWie lautet der beste Ratschlag, den Du je bekommen hast?

„Nadja

“Bleib wie du bist.” Manchmal hat man das Gefühl, nirgendwo dazuzupassen. Man fühlt sich anders als alle anderen und denkt schnell: Ach wär’ ich doch mehr wie sie. Aber das ist falsch. Denn man muss nicht so sein wie andere. Es ist vollkommen in Ordnung, anders zu sein, ob man nun stiller und zurückhaltender ist als andere oder einem Dinge gefallen, die nicht der breiten Masse gefallen.

 

Jasmin von BücherleserGibt es ein Buch, dass Dich so beeindruckt oder berührt hat, dass Du der Meinung bist, dieses Buch würdest Du jedem einmal empfehlen zu lesen?

„Nadja

Da gibt es insgesamt vier, die Mischung ist allerdings ungewöhnlich. 🙂

Zum einen hat mich die Trilogie von Robin LaFevers sehr beeindruckt und berührt und ich finde, diese 3 Bücher sollten mehr Menschen lesen: “Grave Mercy”, “Dark Triumph” und “Mortal Heart”. Robin LaFevers hat darin Spannung, Liebe, Mystisches und Historisches auf ganz wunderbare Weise miteinander verbunden. Dazu kommt noch ein wahnsinnig toller Schreibstil!

Das vierte Buch ist DAS Buch der Bücher: die Bibel. Diese sollte man definitiv gelesen haben, wenigstens einmal im Leben, ob gläubig oder nicht. Sie ist das einzige Buch, das die Jahrtausende überdauert hat und dafür gibt es Gründe. Irgendetwas ist an ihr, was die Menschen schon vor hunderten und hunderten von Jahren angesprochen hat und sie tut es noch heute, obwohl die Menschheit sich weiterentwickelt hat und fortgeschrittener ist als zur damaligen Zeit. Das ist doch wirklich faszinierend, oder?

 

Jasmin von Bücherleser»Die Magie der Bücher –  Der Poet und die Nixe« in einem Satz? (oder auch in zwei)

„Nadja

“Der Poet und die Nixe” ist eine Geschichte aus der Welt der Magie der Bücher, die eben diese beschreibt und jeder Bücherwurm weiß, wie es ist, wenn ein tolles Buch ihn komplett in die Welt darin eintauchen lässt. Im Prinzip spiegelt der Titel der Geschichte den des Buches wider: Der Poet steht für die Bücher und die Kraft, die das geschriebene Wort hat, die Nixe ist ein mystisches Wesen, das für Träumerisches und Zauberisches steht, für die Magie eben.

 

Jasmin von Bücherleser

Welchen Deiner Charaktere würdest Du gerne mal treffen?

„Nadja

Ich würde gerne mal Ada und Michael aus “Die Jägerin” treffen. Die beiden stammen aus zwei ganz unterschiedlichen Zeitepochen, sind wie Tag und Nacht, wie Feuer und Öl. Dennoch ergänzen sie sich auf wunderbare Weise. Ada ist eine quirlige junge Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist. Durch ihre lockere, flapsige Art tritt sie in so manches Fettnäpfchen, oftmals ungewollt, manchmal vorsätzlich, und treibt Michael oder besser gesagt Pater Michael die Schamesröte ins Gesicht. Ich wäre gern mal bei einem ihrer Schlagabtausche dabei und würde auch gleich mal gern einen Kurs in Selbstverteidigung beim ältesten Lehrer der Welt, Pater Michael, nehmen.

 

Jasmin von BücherleserWas hat Dir am Projekt der Anthologie »Treulose Seelen« gefallen und Dich bewogen mitzumachen?

„Nadja

Ich fand es sehr spannend, mit anderen Autoren zusammenzuarbeiten, die im selben Genre schreiben, aber dennoch das Thema auf ihre eigene Art interpretieren. Jedem ist etwas anderes dazu eingefallen, was er dazu schreiben konnte. Trotzdem verbindet die Geschichten etwas.

 

Jasmin von Bücherleser

Verrat ist das Thema der Anthologie »Treulose Seelen«. Was verbindest Du mit Verrat?

„Nadja

Verrat geht für mich stets mit Verletzungen einher. Auch ich wurde schon verraten auf die ein oder andere Weise und das tat sehr weh.

 

Jasmin von BücherleserUnd jetzt geht es noch kurz in Richtung Zukunft. Was erwartet Deine Leser in nächster Zeit von Dir?

„Nadja

Derzeit konzentriere ich mich auf das Schreiben vom sechsten Teil von “Die Jägerin”. Dieser wartet nun schon so lange darauf, geschrieben zu werden – es ist wirklich Zeit dafür! Allerdings muss dafür der zweite Teil von “Die Tagebücher des Michael Iain Ryan”, Pater Michaels Tagebüchern, warten. Ich habe auch ihn schon angefangen zu schreiben, aber Priorität hat “Die Jägerin”. Oh und seit kurzem bin ich auch bei Instagram zu finden, wo es in der Zwischenzeit bestimmt auch lustig sein wird. 🙂

Jasmin von BücherleserVielen Dank für die spannenden Antworten und das schöne Interview!

 


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Rezension »The way to find love: Mareike & Basti« von Carolin Emrich

»The way to find love – Mareike & Basti«
von Carolin Emrich

Sternensand Verlag, Mai 2018
ISBN: 978-3-9068-2988-3
420 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

»Du weißt schon, dass du vergessen hast, zu bezahlen?«

»Wieso läufst du mir nach? Ein bisschen verrückt, meinst du nicht auch?«

Es sind nicht die typischen Worte eines Kennenlernens und es ist keine Liebe auf den ersten Blick, aber Sebastian und Mareike gehen einander nicht mehr aus dem Kopf. Als sie sich schließlich wieder begegnen, merken sie, dass es vielleicht doch mehr als Sympathie sein könnte. Langsam nähern sie sich einander an, doch Sebastian verschweigt ihr seine schwierige Kindheit und verstrickt sich in einem Netz aus Lügen, während Mareike ihm ihrerseits vorenthält, dass sie schwer krank ist.

Kann eine Liebe Bestand haben, wenn ihr Fundament aus Unwahrheiten und Ausreden erbaut wurde?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Wieder ein Debüt aus den Händen von Carolin Emrich. Mit dem Young Adult Liebesroman »The way to find love – Mareike & Basti« erschließt die Autorin ein neues Genre.

Wie aus ihren Fanatsy Romanen gewohnt, hat die Autorin ein sehr flüssig-leichten, angenehmen Schreibstil, der die Geschichte in einem angenehmen Fluss hält. Luftig und mühelos finden die Elemente von »The way to find love – Mareike & Basti« zu und greifen ineinander.
Die Komposition aus Leichtigkeit, Ernsthaftigkeit und den zarten Hauch der ersten Liebe ist Carolin Emrich sehr gut gelungen. Untermalt mit dem jugendlichen Hang zur Dramatik

Mit Mareike und Basti hat Carolin Emrich zwei sehr unterschiedliche Protagonisten geschaffen. Mareike ist die sehr behütet aufgewachsene, eher dickliche und teilweise fast schon über korrekte Freundin, die vermutlich jeder im Freundeskreis hat. Manchmal etwas anstrengend, aber mit dem Herzen am rechten Fleck und immer für ihre Freunde da.
Sebastian ist die Verkörperung dessen, was allgemeinen als Problemkind gilt: Schwierige familiäre Verhältnisse, betreutes Wohnen, Alkohol und Diebstahl.
Aber auch er hat das Herz am rechten Fleck, will das aber nicht unbedingt in aller Öffentlichkeit zugeben.
Beide Protagonisten harmonieren zusammen wunderbar. Ihre Geschichte zu lesen, ist ein bisschen so, als würden sich zwei Freunde aus dem eigenen Freundeskreis gerade näher kommen.

»The way to find love – Mareike & Basti« ist nicht dieses genretypische „Gesehen, verliebt, für immer zusammen“-Ding. Es ist vielmehr die wunderbare Geschichte von zwei jungen Menschen, die genauso jeden Tag passiert. Man trifft sich, man kommt ins Gespräch und irgendwann wir einem klar, dass da mehr ist.

Bewertung

4 Bücher

4 von 5

 

Autorin

Autorin Carolin Emrich

Carolin Emrich wurde 1992 in Kassel geboren. Seit sie lesen kann, verschlingt sie Bücher und hat früh angefangen auch erste eigene Geschichten zu schreiben. Aus der anfänglichen Fanfiction reifte die Idee für ihr Debüt und 2015 nahm die Autorin Projekt „Elfenwächter“ in Angriff.
Die gelernte Industriemechanikerin lebt mit ihrer Familie in Hessen.

 

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Weitere Meinungen zu »The way to find love – Mareike & Basti« von Caroline EMrich

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Thoras Bücherecke  (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)
Lila Bücherwelten (9/10)
Lesen Lieben Träumen (4/5)
Manjas Bchregal (5/5)
Seductive Book (o.A.)

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Rezension: »Die Gabe« von Naomi Alderman

Die Gabe von Naomi Alderman»Die Gabe«
von Naomi Alderman

HEYNE, Februar 2018
ISBN-13: 978-3-4533-1911-0
480 Seiten
Preis: 13,99€ eBook / 16,99€ Paperback/Broschiert

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Inhalt

Es fängt klein an: ein Mädchen am Pool, die Tochter eines Gangsterbosses, eine Politikerin. Aber es nimmt Ausmaße an, die alte Machtverhältnisse einreißen und Staaten stürzen.
Weltweit entwickeln Frauen die Gabe – sie können starke, tödliche Stromstöße mit ihren Händen aussenden. Wie verändern sich die Welt und das Zusammenleben, wenn Frauen den Männern körperlich überlegen sind?

Fazit

Frauen sind grausam. Frauen nehmen sich was und wen sie wollen, wann sie wollen. Frauen denken: »Die Fähigkeit, Schmerzen zuzufügen, ist eine ganz besondere Art von Reichtum.«

»Die Gabe« von Naomi Alderman ist ein Roman, der mich im Zwiespalt zurücklässt. Einerseits wurden meine Erwartungen übertroffen, andererseits hat der Roman nicht gehalten, was ich mir versprochen habe.

Erwartet habe ich ein Gedankenkonstrukt, ein Modell, das meine Einstellung: »Machthunger und Grausamkeit wird nicht durch das Geschlecht, sondern die Gelegenheit bestimmt« bestätigt und interessante Charaktere.
Die These greift Naomi Alderman auf, untergräbt die doch generalistische Aussage dann durch eine platte Glorifizierung der Gabe zu einer Religion zu einer eindimensionalen, vereinfachten Betrachtung verkommen lässt. Ein einfacher Weg, um den Werdegang des Romans zu leiten, der das hoch interessante Gedankenexperiment von Naomi Alderman beeinträchtigt.
Naomi Alderman verallgemeinert diese These überdies, überall auf der Welt wird von Ausschreitungen berichtet, ein Zusammenschluss von Frauen, die ihre Chancen wittern und Männer unterdrücken. Mäßigung scheinen Frauen in der Zukunft von Naomi Alderman nicht zu kennen. Genausowenig wie Mitgefühl oder einen Gerechtigkeitssinn.

Der Schreibstil der Autorin ist gut, flüssig zu lesen und durch den richtigen Grad an Sachlichkeit gezeichnet. Unterbrochen wird der Lesefluss aber durch wissenschaftliche Funde, die die Herkunft der Gabe dokumentieren sollen. Zu bemüht wissenschaftlich, mit fiktiven Belegen versucht Naomi Alderman in ihrem Roman eine Grundlage für die Gabe zu schaffen, was zuteilen interessant, im Allgemeinen aber eher zäh ist.
Dazu kommen vier Charaktere, die die Geschichte erzählen, sich dabei aber nicht mit der Geschichte entwickeln, sondern für die Geschichte entwickelt wurde. Hier sticht vor allem der einzige männliche Erzähler negativ hervor: Tunde wird zum Chronisten der Revolution, aus einem Zufalls-Youtuber wird in kürzester Zeit ein Spitzen-Journalist mit Attitüde. Die Entwicklung ist zu rasant und ebenso unglaubwürdig.
Aber auch Allie, missbrauchte, traumatisierte Waise und Gründerin einer neuen Religion, Roxy, stärkste Kämpferin der Frauen und Margot, einflussreiche Politikerin, sind flache, erzwungene  Charaktere, die ihre Funktion in dem Roman erfüllen, aber absolut austauschbar sind.

Nicht erwartet und positiv überrascht war ich von dem Spiegel, den Naomi Aldermann der Gesellschaft schonungslos und fast sachlich brutal vorhält. Nicht militantisch feministisch, aber bissig kommentiert Naomi Alderman unsere Gesellschaft und zeigt Missstände durch das Verkehren von Tatsachen auf.
Ein wichtiger Gedankenimpuls, der in der Umsetzung aber fast in der Grausamkeit der Frauen verloren geht.

Anmerkung: Der Originaltitel „The Power“, übersetzbar mit „Die Kraft“ oder „Die Macht“ passt deutlich besser zum Inhalt des Buches, als die deutsche Übersetzung. Gerade letzteres ist der Kernthema von Naomi Aldermans Buch.

 

Bewertung

2 von 5 Bücher

2 von 5

 

Autorin

Namo Aldermann

Naomi Alderman wurde 1974 geboren und wuchs in London auf. Sie studierte in Oxford und an der University of East Anglia.
Die Autorin ist Professorin für kreatives Schreiben an der Bath Spa University, stellt auf BBC Radio 4 „Science Stories “ vor und schreibt regelmäßig für die Guardian.
Als Autorin wurde Naomi Alderman bereits mehrfach ausgezeichnet.

 

Website


Weitere Meinungen zu »Die Gabe« von Naomi Alderman

Kill Monotony (3/5)
I am Jane (o.A.)
The Read Pack (5/5)
Kathrineverdeen (o.A.)
Back Down to Earth (3/4)
Wortlichter (o.A.)

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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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BLOGTOUR „New Arc“ von Nicole Obermeier

Banner New ArcHerzlich Willkommen zum Auftakt der Blogtour
„New Arc“ von Nicole Obermeier

Heute startet die Blogtour zur Dystopie „New Arc“ von Nicole Obermeier. Für einen perfekten Start in das Abenteuer von Caitlyn und Lennart bekommt ihr einen Einblick in die Geschichte von New Arc. Dazu werfen wir einen Blick auf ein geheimes Dokument in der Bibliothek von New Arc, ein Tagebucheintrag von Leah Rosenblatt, die mit 100 Jahren die älteste Einwohnerin New Arc war. Das Dokument haben Caitlyn und Lennart in Leahs Personalakte geschmuggelt, damit ein wahrer Teil der Geschichte New Arcs nicht verloren geht.

westliche Siedlung in New Arc, 49. Jahr nach Gründung

Liebes Tagebuch, 

manchmal fühle ich mich keinen Tag älter als 70 und manchmal fühle ich mich so alt wie die Welt. Besonders an Tagen wie diesem. Heute waren zwei junge Menschen bei mir, Chronisten aus der Burg im Osten, dem Mittelpunkt und Regierungssitz New Arcs.
Weil ich morgen 100 werde und die älteste Bewohnerin New Arcs bin, sollten die beiden meine Geschichte für die Nachwelt aufzeichnen. Schade, dass meine Geschichte wahrscheinlich nur gekürzt an offiziellen Stellen erscheint und die Wahrheit in den Archiven unserer Gesellschaft verschwinden wird.
Der Tag war aufwühlend. Mich an mein Leben zu erinnern, war anstrengend, schön und schmerzhaft. Vor über 50 Jahren tobte ein Krieg auf der Welt, der erst an den Grenzen der Menschlichkeit kratzte, diese sprengte und sie in seinem Voranschreiten gänzlich hinter sich ließ
.
In diesen Zeiten bewies unser Gründer Edmund Summers die Weitsicht. Er hatte die Vision eines friedlichen Lebens in einem der letzten neutralen Länder der alten Welt. Er kaufte Land und suchte während der finalen Phase der Zerstörung nach Menschen, die seine Vision teilten.
Ich verließ meinen Mann und nahm unsere Kinder mit. Ich glaubte an Edmund Summers und seine Idee. Er fand einen Ort, der von der Zerstörung verschont wurde und zusammen bauten alle, die ihm gefolgt waren, New Arc auf. Fünf Jahre lebten wir von kargen Rationen, immer gab es viel zu tun und Schlaf oder Erholung gab es nur wenig. Als sich die alte Welt in totes Ödland voller Gefahren verwandelte, hatten wir es geschafft. Wir konnten ein einfaches, aber sicheres Leben führen. Wir waren alle gleich, jeder leistete seinen Beitrag.
Aber wie so oft in der Geschichte der Menschheit waren nicht alle mit der Gleichheit zufrieden. Manche wollten mehr. Kaum waren wir mit dem Aufbau von New Arc fertig und die alte Welt untergegangen, gründete der Gelehrtenrat, der sich um Edmund Summers gebildete hatte, eine Armee. Nicht- oder nicht nur- , um uns vor den Gefahren aus dem Ödland zu beschützen, sondern um eine Zweiklassengesellschaft zu etablieren. Sie trennten den Westen und Osten New Arcs gewaltsam voneinander, mühsam aufgebaute Brücken wurden eingerissen, Familien getrennt und Aufstände blutig beendet. Der Osten unterwarf den Westen. Im Osten liegt die Burg als Mittelpunkt und Regierungssitz, dort scharen sich die Gelehrten und leben auf unserem Rücken. Hier im Westen leben die Arbeiter: Handwerker, Bergarbeiter, Bauern…. Wir versorgen den Osten und werden mit Ausbeutung und Unterwerfung belohnt, wer nicht spurt, wird bestraft. Wer sich auflehnt, riskiert die Sicherheit seiner Kinder.
Ich frage mich, ob es Zufall ist, dass heute, um 49. Jahr nach der Gründung New Arcs plötzlich über 50 Bewohner des Westens verschwunden sind. Geflohen, heißt es aus dem Osten. Ins Ödland gegangen. Auf den Spuren der Expedition, die wir vor 25 Jahren ins Ödland geschickt haben und deren Teilnehmer schwer krank oder gar nicht zurückkamen.  

Ich glaube diesen Leuten nicht. Ich glaube nicht, dass all diese Leute in Ödland gegangen sind und ihr Glück versuchen. Ich traue dem Rat nicht…

Morgen geht bei Charleen’s Traumbibliothek mit Catilyn und die Chronisten weiter. Viel Spaß mit der weiteren Blogtour <3

♦    ♦    ♦    ♦
Das Buch zur Tour

 

Klappentext:

Ein großer Krieg
Eine Welt in Trümmern
Eine letzte Bastion

50 Jahre nach dem Krieg drohen den Bewohnern von New Arc immer noch fürchterliche Gefahren von außen. Nur eine straffe Führung und eine strenge Gesellschaftsordnung erhält sie am Leben. Als sich Caitlyn, die Tochter des Landesoberhauptes, in den Chronisten Lennart verliebt, gerät ihr Weltbild ins Wanken. Je weiter ihre Liebe wächst, desto mehr stellt sie alles, was ihre Familie geschaffen hat, in Frage.
Welches dunkle Geheimnis über das Ödland versucht der Rat zu verbergen? Hat er wirklich nur das Beste für New Arc im Sinn
 (Quelle: Zeilengold Verlag)

 


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♦    ♦    ♦    ♦
Gewinnspiel

Gewinn New Arc Platz 1 – 3: Jeweils ein Printexemplar von „New Arc“ von Nicole Obermeier

Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage:
Was erwartest Du von der Geschichte „New Arc“ von Nicole Obermeier?

Teilnahme bis einschließlich 14.05.2018 möglich.
Teilnahmebedingungen
Die Gewinner werden zeitnah auf der Agenturseite bekannt gegeben.


Stationen der Blogtour

09.05. – Die Geschichte New Arcs – hier
10.05. – Caitlyn und die Chronisten – Charleens Traumbibliothek
11.05. – Das Ödland – unendliche Gefahr – Schwarzbuntgestreift
12.05. – Ein Land voller Ungerechtigkeit – Letannas Bücherblog
13.05. – Autoreninterview – Kathi’s Lesewelt
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BLOGTOUR „FALLING – Dich kann ich nicht vergessen“ von Estelle Maskame

Herzlich Willkommen zum letzten Tag unserer Blogtour zu
»FALLING – Ich kann dich nicht vergessen« von Estelle Maskame

Gestern ging es bei Ina’s Little Bakery um eines der tragenden Themen in »FALLING – Ich kann dich nicht vergessen«: Alkoholismus. Heute geht es um sechs Gründe, warum das Buch lesenswert ist.

»FALLING – Ich kann dich nicht vergessen« ist lesenswert, weil…
  1. … Estelle Maskame gefühlvoll, wenn auch oberflächlich, aufzeigt, wie sehr Trauer und Alkoholismus eine Familie kaputt machen können. Dabei zeigt sie, dass Schweigen keine Lösung ist, sondern Probleme nur angegangen werden können, wenn man darüber spricht.
  2. … Jaden eine starke Figur ist, die mir beim Lesen sehr viel Spaß bereitet hat und von einer Reife zeugt, die durch Verlust geformt wurde.
  3. … die Geschichte sehr lebendig zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust und Trauer umgehen.
  4. … Estelle Maskame mir auf ihre reizende Art in Erinnerung gerufen hat, wie kompliziert die Welt für junge Menschen sein kann und das sich das älter (und weiser) werden doch in mancherlei Hinsicht lohnt.
  5. … die Geschichte auch eine moralische Lehre mitgibt: Stehe zu deinen Fehlern und trage die Konsequenzen.
  6. …. Estelle Maskame ihren Lesern ein paar lockere, seichte und leichte Lesestunden schenkt und dabei gerade jungen Lesern noch einige Dinge mit auf den Weg geben kann.

♦    ♦    ♦    ♦
Das Buch zur Tour

 

Klappentext:

Eigentlich läuft alles gut für Kenzie – sie hat tolle Freunde, schulischen Erfolg, und ihr gutaussehender Exfreund will sie unbedingt zurückerobern. Aber tief innen weiß Kenzie, dass das Wichtigste in ihrem Leben fehlt. Und dass dieses Wichtigste Jaden ist – groß, athletisch, einfühlsam. Vor einem Jahr hatte sie sich unsterblich in ihn und sein schiefes Lächeln verliebt. Bevor ein Schicksalsschlag alles zerstörte. Nun ist Jaden plötzlich wieder da und kämpft um Kenzie. Aber kann sie sich ihm ganz öffnen und ihm ihr dunkelstes Geheimnis offenbaren? Kann sie sich wirklich fallen lassen?
(Quelle: HEYNE)

 


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♦    ♦    ♦    ♦
Gewinnspiel

Preise:
Platz 1 & 2:
Jeweils ein Printexemplar zu „Falling: Ich kann dich nicht vergessen“!
Platz 3 & 4: Jeweils ein eBook zu „Falling: Ich kann dich nicht vergessen“!

Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr eigentlich nur die Tagesfrage in den Kommentaren beantworten und schon seid ihr im Lostopf.

Tagesfrage:
Wie hat Dir die Blogtour zu »FALLING – Ich kann dich nicht vergessen« gefallen? Gibt es Themen die Dich bei einer Blogtour (noch) mehr interessieren?

Bei der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen von Bücherfarben einverstanden. Das Gewinnspiel läuft bis zum 06.05.2018 um 23:59 Uhr.


Stationen der Blogtour
30.05.: Lovin Books
01.05.: Bücherhummel
02.05.: Bücherfarben
03.05.: Ina’s Little Bakery
04.05.: Bücherleser

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Rezension »Elesztrah 03 – Blut und Federn« von Fanny Bechert

Elesztrah3 - Blut und Federn Fanny Bechert»Elesztrah 03 – Blut und Federn«
von Fanny Bechert

Sternensand Verlag, April 2018
ISBN:978-3-906829-83-8
430 Seiten
Preis:  6,99€ eBook | 12,95€ Taschenbuch

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Klappentext

Während Lysanna zuversichtlich ihrer Zukunft entgegensieht, hängt ihre Tochter Fayori dem Vergangenen hinterher. Auch nach Monaten fällt es ihr noch immer schwer, zu akzeptieren, dass der Seelenlose Sedan zum Feind übergelaufen sein soll.
Als Frostwall überfallen und Lysanna entführt wird, taucht Sedan plötzlich wieder auf und bietet Fayori seine Hilfe an. Die junge Elfe hat keine andere Wahl, als ihrem ehemaligen Lehrmeister zu vertrauen, wenn sie ihre Mutter retten will. Auf der Suche nach Lysanna geraten sie jedoch nicht nur in Lebensgefahr, sondern stoßen auch auf etwas, das es eigentlich gar nicht geben dürfte: Sedans Vergangenheit.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Fazit

Endlich geht Elesztrah weiter und endlich stehen Fayori und Sedan im Mittelpunkt des Geschehens! Die beiden Charaktere haben mir schon in »Elesztrah 02 – Asche und Schnee« gut gefallen und irgendwie habe ich die Möglichkeit für eine größere Rolle bei Fayori schon geahnt.

Der Einstieg in »Elesztrah 03 – Blut und Federn« ist ein lauter Knall, es geht direkt hoch her und Fanny Bechert schont weder ihre Charaktere, noch ihre Leser. Damit verbrennt die Autorin aber nicht ihr ganzes Pulver zu beginn. Sie hält den Spannungslevel für ihre Leser und den Adrenalinpegel für ihre Charaktere konstant hoch und gönnt allen nur wenig kurze Verschnaufpausen.
Haben in den ersten beiden Bänden vor allem Lysanna und Aerthas sich entwickelnd dürfen und Tiefe bekommen, sind nun Fayori und Sedan dran. Beide nehmen eine erzählende Perspektive in der Geschichte ein und ermöglichen so einen tiefen Blick in ihren Charakter. Beide haben sich stark entwickelt und – ja, manchmal muss man Farbe bekennen- gefallen mir besser als Lysanna und Aerthas. So, jetzt ist es raus. 😀

Zu dem absoluten Lesevergnügen, dass »Elesztrah 03 – Blut und Federn« für all jene ist, die bereit sind, einstweilen neue Protagonisten zu akzeptieren und sich ihnen öffnen, trägt auch der Schreibstil von Fanny Bechert bei. Lebendig, detailliert, mitreißen und bildhaft erweckt sie die Fortsetzung ihrer Geschichte zum Leben. Dabei schafft sie eines, was nicht alle Autoren schaffen: ihre Geschichte um Lysanna, Aerthas, Fayori, Sedan und all die anderen bleibt unvorhersehbar. Geschickt platzierte Wendungen, Geheimnisse und die Offenlegung derselben bilden zusammen mit dem Schreibstil einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte.

»Elesztrah 03 – Blut und Federn« ist ein mitreißendes, lebendiges High Fantasy Highlight, das neben überzeugenden Charakteren auch mit viel Action, Spannung und  überraschenden Wendungen überzeugt.

Bewertung

5 Bücher

5 von 5

 

Autorin

Fanny_Bechert

Fanny Bechert wurde 1986 in Schkeuditz geboren und lebt mit ihrem Mann und Katze Lucy im Thüringer Vogtland.
Die gelernte Physiotherapeutin griff erst 2012 ein Hobby ihrer Kindheit wieder auf und arbeitete an ihrem Debüt »Elesztrah«, das sie im Juni 2015 als Selfpublisherin veröffentlichte. Im November 2016 nahm der Sternensand Verlag das High Fantasy Abenteuer in das Verlagsprogramm auf.

Website · Facebook

 


Weitere Meinungen zu »Elesztrah – Blut und Federn« von Fanny Bechert

Selection Books (5/5)
Thoras Bücherecke  (5/5)
Aus dem Leben einer Büchersüchtigen (5/5)

⇒ Klicke hier, um Deine Rezension zu verlinken


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Die Elesztrah-Reihe

  

 


♦    ♦    ♦    ♦
Gewinnspiel

Die Gewinne & Teilnahmebedingungen findet ihr in der Facebook Veranstaltung zum Release.


Meine Frage für das heutige Tageslos (bitte in der Veranstaltung auf Facebook beantworten): 

Habt ihr einen Favoriten unter den Charkteren aus Elesztrah? Wer ist es und warum?
Wenn ihr Elesztrah noch nicht gelesen habt: Wie muss ein/e Protgonistin sein, um euch zu gefallen?

(*Anmerkung: Werbung –  Hinter dem verwendeten Buchcovern stecken Affiliate-Links des Amazon Partnerprogramms. Nach §6 TMG ist kommerzieller Inhalt zu kennzeichnen.)

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